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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Pegel anheben?


Autor: franzi (Gast)
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Hallo zusammen!
Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen.
Und zwar hab ich ein Wechselsignal das zwischen +300mV und -300mV um 0 V 
schwingt. Dieses Signal soll umgewandelt werden, das es im enddefekt 
zwischen 0 und 5V schwingt. Wie ich das Signal verstärke weiß ich, mein 
Problem ist, wie bekomme ich den Gleichspannungsoffset da drauf?
 vielen Dank im voraus...

gruß franzi

Autor: Jack Braun (jackbraun)
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Nichtinvertierenden Eingang des OPV auf 2,5V legen.
Beschaltung: invertierender Verstärker.
Signal über Kondensator einkoppeln.

Autor: franzi (Gast)
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z.B. mit nem Spannungsteiler?
Wie groß muß der Kondensator denn ungefähr sein?

Autor: Jack Braun (jackbraun)
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>=1µF

Autor: franzi (Gast)
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warum so groß, ich hätte gedacht ein kleiner,
seh ich das richtig das der kondensator die gleichspannungsanteile 
rausfiltert?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Verstärkungsfaktor= 5V/0,6V = 8,333-fach
Ich nehme mal an, nichtinvertierend oder ist das egal?

Einfacher ist invertierend :
Kehrwert von 8,33 ist 0,120 da kommen folgende Widerstandswerte infrage:
0.1200 =  36/ 300  = 18/ 150 = 24/ 200 = 12/ 100  also  10k/1k2 oder 
15k/1k8.
der nichtinv. Eingang kommt wie schon oben gesagt auf 2,5V.

Nichtinvertierend müssen die beiden Spannungsteiler zu drei Widerständen 
am inv. Eingang zusammengefasst werden, die Eingangsspannung geht direkt 
auf den nichtinvertierenden Eingang - dazu müßte aber eine neg. 
Versorgungsspannung vorliegen. Sonst muß die Eingangsspannung 
heruntergeteilt werden, dass sie Null Volt an nichtinv. Eingang nicht 
unterschreitet, braucht also eine pos. Referenzspannung, z.B. +0,3V und 
ein 2:1 Spannungsteiler

Autor: franzi (Gast)
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hallo christoph
also so richtig kann ich dir leider nicht folgen...

ich hab keine negative versorgungsspannung, nur +5V
muß ich dann nen spannungsteiler 1:1 an den nichtinvertierenden eingang 
hängen damit dort 2.5V sind und zusätzlich noch mein Signal?

Autor: Jack Braun (jackbraun)
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>warum so groß, ich hätte gedacht ein kleiner,
>seh ich das richtig das der kondensator die gleichspannungsanteile
>rausfiltert?

Die R-C-Kombination am inv. Eingang bildet einen Hochpaß. Je größer der
Eingangswiderstand desto kleiner kann der Kondensator sein.

Allerdings kann bei inv. Verstärkung der E.Widerstand nicht beliebig
groß gemacht werden. Bei 20k würde sich ein GK-R von ca. 160k ergeben.

Autor: franzi (Gast)
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kann mir bitte noch mal jemand helfen,
am besten wär ein schaltplan...
danke...

Autor: Jack Braun (jackbraun)
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Ist doch alles gesagt.
Schau dir nochmal die Grundschaltung des inv. Verstärkers an.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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so das wäre oben die invertierende Schaltung, R1/R2 wie gesagt 8,33 zu 1 
und R3=R4. Statt des LM358 muß es ein rail-to-rail OP sein, also z.B. 
TS912.
Unten nichtinvertierend, V+ = +0,3V, und R8=R9.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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nein die Bauteilwerte stimmen nicht, mal die Extremwerte rechnen, -0,3V 
am Eingang soll +5V am Ausgang liefern. +0,3V -> 0V und die Mitte: 0V -> 
+2,5V

Autor: Falk (Gast)
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@ franzi (Gast)

>kann mir bitte noch mal jemand helfen,
>am besten wär ein schaltplan...
>danke...

Siehe Anhang. Allerdings schafft es ein LM358 nicht, bei 5V 
Versorgungsspanng auch 5V auszugeben.Dazu braucht man einen sog. 
Rail-to-Rail OPV. Hab aber im Moment leider keinen Typenbezeichung 
parat.

MfG
Falk


Autor: Falk (Gast)
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Mist, zu langsam. ;-)

MfG
Falk

Autor: franzi (Gast)
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danke für eure antworten, das hilft mir erst mal weiter ;-)

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