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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Eigenbau einer Kaffee- Vollautomaten-Steuerung


Autor: frank (Gast)
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Hallo zusammen?

Neuerdings kauft jeder sich ja einen Jura/Saeco/Bosch/Siemens/AEG 
Kaffeevollautomaten, oder baut diesen Selber...
http://www.fingers-welt.de/gallerie/eigen/maschine...

Leider kann man erst bei den Geräten ab 1500Euro grundlegende Dinge 
abspeichern, aber selbst dann gibt es noch nichtmals eine Echtzeituhr...

Saeco benutzt wohl einen Atmel Mega 103
http://www.saeco-support-forum.de/thread.php?threa...


Jura einen xxx?
http://www.biomess.de/jura/html/dokumente.html#aaSchaltungen

Hat jemand von euch schon einmal darüber nachgedacht die komplette 
Mechatronic Pumpe/Mahlwerk/Heizung/Magenetventile
mit einem eigenen Controller anzusteuern und die in der Regel wirklich 
schlecht programmierten Funktionen zu ersetzen?.

Denkbar mit IP-Stack, Grafik Touch-Display, Energiesparfunktionen,
Persönlichen Kaffeerezept-Profilen, RFID-Anbindung, Sprachsteuerung, 
DCF-Uhr, Excel-Anbindung,  usw....



franky

Autor: Michael Waiblinger (wiebel42)
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IP lass ich mir ja noch gefallen:
mail kaffemaschine@home.net
subject: Komme in 10min, will Kaffee.

TouchPad ist auch klar, aber RFID und Excel ????? hallo was soll das 
denn?

Selbst die abgefahrensten Kaffeemengen-/Coffeinanreicherungsalgorithmen 
können nicht komplex genug sein um nicht vom Controller selbst erledigt 
zu werden, und wenn Überhaupt, dann doch bitte Matlab, das liesse sich 
auch leichter implementieren und man könnte evtl. dann in Simulink einen 
Metabolismussimulator entwerfen der den Kaffee der aktuellen 
Tageszeit/Stimmung/Mondphase anpasst.

Das allerwichtigste hast du aber vergessen, GSM, ich will definitiv 
SMS-Verkehr haben, ala:
"Ist noch Kaffee da?" - praktisch wenn man grad im Supermarkt ist und 
evtl. kein Excel parat hat. duck
"Mach sofort, einen schönen Kaffee." (wobei "schönen" natürlich ein 
bestimmtes Rezept ist)

Nee, mal im (halb)ernst sollte eigentlich nicht zu schwer werden, wobei 
vermutlich die Kafeesatz/Filter Entsorgung den aufwendigsten Teil 
darstellen dürfte, obwohl ein Servo der das Ding einfach nach /dev/null 
auskippt, das geht alles. -wiebel

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

Jeder echte Kaffeetrinker hat für diese Teile nur ein mildes 
A****runzeln
übrig. Ip-Stacks im Kaffee fördern den Geschmack auch nicht sonderlich.

MfG Sprss

Autor: Michael Waiblinger (wiebel42)
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Noch ernster:

Billige Kafeemühlen sind eigentlich schon ideal, über die Zeit definiert 
man die Kaffeemenge, das ganze hat optimale Stream verarbeitung.
Wenn man Filter haben will (Ich wöllte das) wirds kniffliger, dafür 
müsste man schon sowas wie einen Spender basteln, direkt über der 
Filterhalterung, der dazu in der Lage ist die Dinger zu vereinzeln (ein 
Elektromagnet der einfach einen Filter unten Fallen lässt, oder so) dann 
abschliessend den Servo zum auskippen und die Sache ist erledigt.
Wasser erhitzen ist ja eine Regelungstechnische Trivialität, das sollte 
kein Problem darstellen, ein Ventil zum Frischwasser und fertig ist die 
Laube.

Das ganze ästhetisch zu verpacken ist ein ganz anderer Schnack, bisher 
hab ich da eher Borg-technologie im Kopf, aber das ist ja auch noch 
ausbaufähig.

Die Softwareseite (IP,GSM,DCF,Matlab) ist ja eh nix neues, RFID wäre 
vielleicht was für den Jugendschutz (Kein Tag, kein Kaffee).

Bau das mal, ich schaus mir dann gern an. ;)

Nein, mir als Kaffeejunkie gefällt die Idee wesentlich besser als mein 
zart sarkastischer Unterton evtl. vermuten lässt. Ich werd das mal im 
Auge behalten. -wiebel

edit: (hab mal wieder nicht aktualisiert)

@Spess53:

Aber jeder ernsthafte Kaffeetrinker wird neidlos anerkennen das 
Vollautomaten mit viel Abstand den besten Kaffee machen. Der Rest sind 
eh nur "bells and whistles".

P.S. wenns gut gelöst wird wäre ich bereit auf die Filter zu verzichten, 
aber am Ende zählt natürlich der Geschmack.

Autor: frank (Gast)
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ok! also dann noch mit SMS wenn die Bohnen verbraucht sind!
aber allein ein Atmel der der die Wassertemperatur hinunterfährt wenn 
das ding nach 30 minuten nicht mehr gebraucht wird, und bei Menuewahl 
das Wasser schon mal wieder vorheitzt wäre eine echte 
Energieeinspaarung, die Dinger brauchen sonst so 50 Watt/h um mit dem 1 
KW Heizelement den Kessel auf Temperatur zu halten.

tom

Autor: Michael Waiblinger (wiebel42)
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@frank:

Ich teile die Vision mit dir. Aber ich lese aus deinem komentar das du 
an eine Druckmaschine Denkst ("Kessel") ich finde Kaffe braucht die Ruhe 
die er nur in einem Filter ohne Druck findet, wegen mir auch in einem 
was weiss ich wie gearteten Filterähnlichen Teil.
Bei den Standard Filtermaschinen wird das Wasser doch ohnehin nur 
"Durchlauf" erhitzt da seh ich nicht viel verbesserungspotential. Wobei 
eine erhitzung in  einem Kessel (ohne Druck) mit anschliessender 
Dosierter beträufelung (evtl. Zerstäubung) des Kaffeepulvers sicher noch 
optimierbarere Ergebnisse erzeugen könnte.

Zum generellen Stromsparen gibt's ne Menge zu tun, auf jeden Fall sollte 
das Ding mit ner Thermoskanne ausgestattet sein, das ständige erhitzen 
des Kaffees von unten, hat dem Aroma noch nie gut getan. Den Kessel 
würde ich auch möglicht optimal isolieren, aber das versteht sich ja von 
selbst.

Wenn ich näher drüber nachdenke, sollte man eh keine Kanne verwenden, 
jede Tasse frisch, macht zwar den Filterverbrauch unübersichtlich, aber 
... -wiebel

Autor: frank (Gast)
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ohne Druck? Italiener sagen je mehr Druck umso besser.... na ja 
geschmackssache....

Schau dir mal den ersten Link an und die Dokus zu er Elektronik in der 
Jura.

Ich will das Rad ja nicht neu erfinden! aber einfach das was es heute 
schon gibt verbessern. Und eine Verbesserung wäre z.B. mit dem 
Durchflussmesser, die Kaffeedurchfliterbrühgeschwindigkeit zu messen und 
zu variiern.

Autor: Otto (Gast)
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Hallo,

Allerdings sollte man nicht ausser acht lassen,
dass Wasser und Strom sich meißt nicht gut
vertragen - die Maschinen sind nicht netzgetrennt
und bis auf die "high - end" Modelle ist noch nicht
mal der Steuerteil galvanisch vom Leistungsteil
getrennt.

Somit scheidet der Anschluß irgendwelcher Peripherie
über Kabel aus - es sei denn, man rüstet die Trennung
nach.....

Gruss Otto

Autor: frank (Gast)
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nee sorry schau dir mal die schaltpläne an! der Controller hat einen 
netztrafo und die Heizung und motoren gehen über einen Moc 3062.

Autor: crazy horse (Gast)
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in einem Anfall von Grössenwahnsinn habe ich mir auch mal ein "gutes" 
Jura-Teil gegönnt - steht nur rum, für Gäste, und die bestaunen das dann 
:-)
Ich geniesse meinen Kaffee nach wie vor "Türkisch", 2 Löffel möglichst 
fein frisch gemahlen in den Pott, kochend Wasser drüber, fertig.
Filterkaffee ist mir ein Graus, ebenso die ganzen anderen neumodischen 
Sachen wie Espresso, Capuchino, Latte oder wie die alle heissen. Crema? 
Wozu braucht man das denn. Kaffee soll schmecken, und ich ärgere mich 
über 1500 rausgeschmissene Euro. Sieht aber toll aus :-)

Autor: Dietmar E (Gast)
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> nee sorry schau dir mal die schaltpläne an!

Sind die Schaltpläne gut genug, um den Controller per Reverse-Egineering 
mit eigener Software zu programmieren?

> 50 Watt/h um mit dem 1 KW Heizelement den Kessel auf Temperatur zu halt

Vollautomaten besitzen normalerweise keine Kessel, sondern kleine 
Alu-Thermoblocks, also Durchlauferhitzer. Ich würde den Erhitzer erst 
mal thermisch isolieren, falls sich der Hersteller das erspart haben 
sollte (ich kenne mich nur mit Siebträgern aus und dort ist Isolierung 
erst in höheren Preisklassen Standard, eigentlich ein Unding).

Autor: Michael Waiblinger (wiebel42)
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Hab mir grade erst Fingers Machine angesehen, genau an die Sorte 
Borgtechnologie hab ich auch gedacht, herrlich. Ich weiss das die 
Italiener alles mit Druck machen, aber ich bin eher ein freund der 
Wiener Schule (wenn man das so sagen kann), abgesehen davon stellt einen 
der hohe Druck vor wesentlich höhere technische Probleme. Aber wie du 
schon meintest, Geschmacksache.

@Otto:
Naja wir wollen hier doch nicht mit nem Föhn in die Badewanne springen, 
sowas macht eben die Herausforderung grösser. ;)
Wobei ich auch der Meinung bin das man das alles schön galvanisch 
trennen sollte. Wenn einen die blanke Angst packt kann man das ja auch 
alles mit Niederspannung realisieren, (ich hab irgendwo noch einen 
5V-100A Netzteil).
Womöglich optional als (Gross)Modul für ein Auto (oder eher Bus).

Sorry ich krieg mich hier nicht 100%ig auf ne ernsthafte Schiene, aber 
ich find die Idee grossartig. -wiebel

Autor: Dietmar E (Gast)
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> ebenso die ganzen anderen neumodischen Sachen wie Espresso

Espresso gibt es seit ~1900.

Autor: frank (Gast)
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oh schön! stellst du die Innereien des Gerätes für den Umbau zur 
Verfügung? das Gehäuse angucken geht dann ja weiterhin, das Gehäuse 
kommt erst ganz zum Schluss wieder drauf :o)

Autor: Otto (Gast)
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>nee sorry schau dir mal die schaltpläne an! der Controller hat einen
>Netztrafo und die Heizung und motoren gehen über einen Moc 3062.

aber nicht bei saeco

Otto

Autor: frank (Gast)
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es ist vieles zu beachten...

die Heizungssteuerung,
die Mahldauer,
die Brühgruppenpositionierung mit Drehencoder
die Magentventile für dampf und wasser
die Pumpe
die Drainage
die Wassermenge mittels Durchflusszähler
die Verkalkungserkenn
die Initialisierungsfahrt
die reinigungsprogramme
die bohnenmangelerkennung
die tresterzählung
die wassertankmessung
der Füllstand der Auffangschale
die Mikroschalter für Manuellen-Kaffeepulver
die mikroschalter für Geräteverriegelung
das benutzermenue
usw....

Autor: Thorsten (Gast)
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Coole Idee das, das wird dann die erste Kaffeemaschine mit digitalem 
Filter!
duck und wech

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

Gehöre in dieser beziehung zu den Puristen: Tasse, Kaffee, kochendes 
Wasser, Umrühren, Fertig

Mfg Spess

Autor: frank (Gast)
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Ja jeder wie er mag...

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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die CAFOMOSA von AEG (die richtig teuer war), verlor als erstes ihren 
roten Dichtring aus dem Verdichterrohr. Ein Anruf bei AEG ergab: Fehler 
schien bekannt, ich habe umgehend einen neuen bekommen. Nach der Farbe 
des Dichtringes wurde ich befragt.
Den eingebaut, Maschine lief weitere 3Wochen. Jetzt hat sie der 
Schrotthändler mitgenommen, da die Mechanik verreckt ist.

Im Netz werden spezielle Lippendichtringe und geschmacksneutrales 
Silikonfett angeboten, welches bei AEG nicht mitgeliefert wurde.
(Jura ist übrigens baugleich)

Man sollte sich eher über diese Missstände Gedanken machen, als über 
IP-Adressen, finde ich.

Gruß
AxelR.

Autor: E. B. (roquema) Benutzerseite
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Jeder, der sich etwas mit Elektronik auskennt ist selbst schuld, wenn er 
1500euro für einen neuen Vollautomaten ausgibt.
Ich habe meine Saeco Royal Professionel für ca 180euro von ebay. Es war 
ein kleiner Fehler auf der Steuerplatine. (2 Widerstände defekt, 
Endschalter wurde nicht erkannt) Sämtliche Ersatzteile kann man im Netz 
kaufen.
Die Verarbeitung solcher Maschinen ist IMHO echt schlecht. Man hört von 
Fehler, wo der Damp eines undichten Boilers direkt auf die Platine 
spritzt und dann peng. Durch ein kleine Abschirmblech wäre soetwas nicht 
möglich...
Und der Support soll wohl meist auch schlecht sein, wenn man bedenkt was 
man für so eine Maschine zahlt.
In die Steuerung fließen schon ziemlich viele Parameter ein. Z.B. 
Boilertemperaturen, Durchflussmenge über der Zeit, um alterungsbedingten 
Förderleistungsrückgang der Pumpe zu erkennen. Und vieles mehr.
Einige Parameter kann man im Servicemenü ansehen.

Ich würd nicht versuchen, das alles bei einer komerziellen Maschine neu 
zu proggen.
Dann doch lieber eine Maschine selbstbauen im " Fingers-Welt" Style!
(Genial!)

Autor: Geniesser (Gast)
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Also ich weiß nicht so recht, derart viel Geld für einen 
Kaffee-Automaten auszugeben? Ich brühe meinen schön von Hand mit 
richtigem kochenden Wasser.

Was für Kaffeesorten werden hier eigentlich bevorzugt? Würde mich 
geschmackstechnisch mal interessieren?

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Wenn man schon abschweift...

Also bin zufriedener Besitzer eines Delonghi Vollautomaten. Läuft seit 
1,5 Jahren fehlerfrei, bei ca. 6 (doppel)Tassen am Tag.
Lieblingskaffee Mövenpick "Der Himmlische" - nicht so abgehoben teuer 
wieder der italienische "Sodbrennen-Erzeuger" und echt lecker.
Und zur Crema....dieser nette Schaum beherbergt die meisten ätherischen 
Öle der Kaffebohnen, darum ist das ja so lecker.

Zur Maschine, Kaffeestärke (Bohnenmenge) und Wassermenge lassen sich 
über Potis einstellen -> Jeweils Laufzeit der Mühle bzw. der Druckpumpe.
Ebenso läuft die Erkennung des Kaffesatzbehälter und der 
Verkalkungsanzeige ab. Nach 10 doppelten Tassen -> Kaffesatzbehälter 
leeren. Nach X-Tassen (nie gezählt) blinkt die Kalkleuchte. Die 
Wasserhärte wird bei der Erstinbetriebnahme mittels Messstreifen 
ermittelt und die Maschine darauf eingestellt -> um so härter, um so 
weniger Tassen bis Entkalkung.

Wenn ich mir die Brüheinheit so ansehe, ein äusserst komplexes 
Polypropylen Teil, ist ein Eigenbau wie immer teuer und aufwendig, aber 
nicht unmöglich.
Funktionsprinzip recht einfach, ein kolbenartiger Aufbau. Der Zylinder 
beherbergt das sehr feine Sieb. Der gemahlende Kaffe rieselt in den 
Zylinder und wird mechanisch gegen einen Stempel gepresst, aus diesem 
Stempel kommt dann, aus feinen Düsen der Wasserdampf (Durschlauferhitzer 
mit Pumpe). Der Kaffe wird durch das Sieb gepresst und landet in der 
untergestellten Tasse.
Ist die Wasserzeit abgelaufen, wird die Brüheinheit in die Homeposition 
gefahren und ein kleiner Hebel schnippst das Kaffesatz-Brikett in den 
Kaffesatzbehälter. Fertich....dauert alles in allem rund eine Minute 
inklusive Mahlen der Kaffeebohnen.

Aber ein interessantes Projekt bleibt es allemal, nur das der 
mechanische Aufwand wesentlich grösser, als der elektrische sein wird.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Vergessen...

Der Wassertank (1,6 Liter) hat einen Schwimmerschalter per Reedkontakt 
ausgewertet.

Autor: Kai-Uwe Meier (Gast)
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Ja ich finde das ist ein tolles Projekt.
Meine Frau und ich besitzen auch so eine AEG-Cafamosa baugleich Jura.
Die Software ist da auf einem Maskenprogrammierten IC drin und extrem 
übel.
Wenn man Kaffee will und die Bohnen fehlen macht er ersteinmal  eine 
Minute herum und meldet danach das der Kaffee ohne Kaffeebohnen gemacht 
wurde.
Genauso mit dem Wasser!
Man drückt das man 200ml Kaffee will, dann fängt er an und nach 10 ml 
merkt er das er kein Wasser mehr hat und bricht ab. Dann hat man einen 
vierfach Espresso in der Tasse...

Übel übel übel.

Also wenn der Franky einen neuen Controller anpasst und programmiert 
wäre  meine Frau und ich und bestimmt viele andere Besitzer glücklich.


Kai

Autor: Peter Dannegger (peda)
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crazy horse wrote:

> Wozu braucht man das denn. Kaffee soll schmecken, und ich ärgere mich
> über 1500 rausgeschmissene Euro. Sieht aber toll aus :-)

Wahnsinn !!!
1500 !!!
Kopfschüttel !!!
Nochmal Kopfschüttel !!!
Nochmal ...


Ich bin immer noch mit meiner Tchibo (19,95DM) voll zufrieden.

Filter einlegen, Wasser und Kaffee einfüllen muß man doch auch bei 
diesen neumodischen Abzockerdingern oder nicht ?


Und das die Steuerung trotz des horrenden Preises sauschlecht ist, kann 
ich mir gut vorstellen.

Software entwickeln will eben gelernt sein und das geht nicht mal so 
nebenbei in einem Abendkurs.

Software entwickeln hat nur zu 5% mit Programmieren zu tun, aber zu 95% 
mit Usability, also sich in den Benutzer hineindenken können.
Blanke praktische Erfahrung eben und die ist durch nichts zu ersetzen.


Peter

Autor: Fly (Gast)
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Das wird nichts... Habt ihr das Gefühl, alle grossen und namhaften 
Hersteller sind Stümper die nen Haufen Geld verdienen?
Niemals werdet ihr einen "automaten" basteln, der preiswerter und besser 
sein wird.
Ich hatte mal einen VW. Der war ständig kaputt und schweine teuer. Ich 
baue mir nun mein eigenes Auto...

Autor: Mueller (Gast)
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Ich habe mir den Film von dem Typen angesehen. -SCHÖN-
So was ist Kunst in meinen Augen die von Techniker gemacht wird.
Ganz toll! Ich wollte und möchte auch mal so was bauen aber für Tee.
Ich bin einfach an den Filter gescheitert. Also genau:
EINEN Papierfilter aus Vorrat nehmen und mit Tee füllen.
Wollte auch schon solche runden Filterplätchen nehmen und mit
einer alten Druckermechanik greifen. Alles ging nicht wirklich.
Dann hatte ich eine Lösung. Filterpapier auf der Rolle. Das währe 
vergleichsweise einfach gegangen. Also habe ich mal bei einem Hersteller 
angerufen und gefragt ob man so was bekommen kann. Ja, kein Problem, 
eine einzelne Rolle können sie auch haben. Durchmesser 1,50m und 3m 
breit...
oder so ich weiß es nicht mehr....Masse wurde in Tonnen angegeben.
Hat irgendjemand einen Link von jemanden der eine Teemaschine gebaut 
hat.
Wenn es da eine gute Lösung für dieses Problem gibt baue ich das. 
Versprochen. nur Dauerfilter ist keine Lösung da Tee dafür zu fein ist, 
dann in die Abstände kommt, Quillt und  nur mit Aufwand zu reinigen ist. 
Hatte mir dazu schon einen Goldfilter gekauft. Fehlanzeige geht auch 
nicht.

Autor: Thomas (Gast)
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...also ich habe auch ne Jura S9 - und hab mir schon ein paar mal 
überlegt, die Steuerung nachzubauen und zu verbessern - ihr hab also 
meine volle Unterstützung bei dem Projekt!

@Fly: Ich glaube nicht, dass jemand (ausser Finger) sich nen Vollautomat 
bauen will, aber die Steuerung dafür halte ich nicht für unmöglich...

Autor: Stefan (Gast)
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Wie wärs mit fertigen Teebeuteln? die nurnoch reinhänen u. wieder 
rausziehen --> Tee fertig ;D

Autor: frank (Gast)
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hallo Thomas!
was hälst du davon wenn sich deine S9  Mo-Freitag um 6:00 einschaltet 
und Sonntags um 10:00? und das per dcf genau?

frank

Autor: frank (Gast)
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brauchst du nicht! gibt es schnon .

http://www.loremo.de

Autor: Mueller (Gast)
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Ich bin Teefeinschmecker, also jemand der mit Thermometer, Waage und 
Stopuhr in der Küche mit etwas über 20 verschiedene Teesorten steht...
Das ist manchmal aufwendig... Desshalb der Wunsch mach einen 
Teemaschine.

Autor: frank (Gast)
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könnte man einen umprogrammierten kaffeeautomaten nicht mit teee nutzen? 
da gehen bis zu 16gramm in die brühkammer!

f.

Autor: Otto (Gast)
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@alle Kaffeefreaks,

Ein Kaffeevollautomat ist echt praktisch und auch ich möchte ihn nicht 
missen.

Der "Finger" ist ein echtes Genie und "verbaut Controller, wie andere 
Leute Spax - Schrauben" (Original-Zitat).

> Das wird nichts... Habt ihr das Gefühl, alle grossen und namhaften
> Hersteller sind Stümper die nen Haufen Geld verdienen?

auch in den Kaffeevollautomaten - Foren finden sich immer wieder
Posts, daß jemand wenn sein Controller defekt ist nachfragt oder
"mal eben selbst" einen programmieren möchte.

Es befinden sich im Allgemeinen wesentlich mehr Routinen in dem
Controller, als der erste Anblick vermuten läßt.

Nur ein paar Besipiele: Testmodus, Diagnosemenüs, Wassermengenerfassung 
usw. etc.

Jeder der es schafft, eine wirklich ausgereifte Steuerung für eine Jura, 
Saeco oder deren "Clones" zu entwickeln, hat meine Hochachtung.

MfG Otto

Autor: Jonas Wasserberg (Gast)
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Der Finger ist gut! :-)

J.

Autor: Just in (Gast)
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Was bitte ist an diesen Maschinen denn schlecht?


Ist einer der Schreiber hier ein Schweizer von der Jura oder Saeco?


Ein Kaffevollautomat ist in erster Linie dazu da um mit wenig Zeit guten 
Kaffe zuzubereiten.


Der Geschmack von Kaffe ist abhängig von 3 Faktoren
_Brühdauer
_Druck
_Temperatur

Autor: Sonja (Gast)
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Hallo!
Ich bin eine Frau, aber eine Kaffeemaschine für 3500 Mark könnte besser 
sein als wenn nur ein Mann damit zufrieden ist der eh keinen Kaffee 
kochen kann-
Sonja M

Autor: Just in (Gast)
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Nachtrag

Jura hat einen alten langsamen Hitatshi 16Bit.

Autor: frank (Gast)
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klasse! woher hast du diese infos?
und wieso langsam? ein normaler Atmel mit 16 MhZ würde doch reichen 
oder?

frank

Autor: Geniesser (Gast)
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>Der Geschmack von Kaffe ist abhängig von 3 Faktoren

>_Brühdauer

klar!

>_Druck

Bitte? In meinem Kaffeefilter herrscht Normaldruck 1013 mbar (+/- 50 
mbar je nach Wetterlage). Einfluss auf Geschmack? Nie festgestellt! :)

>_Temperatur

sicher!

Autor: Just in (Gast)
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Ich habe mehr oder "weniger" bei einigen Maschinen indirekt die Finger 
drin gehabt. Aber nicht bei jedem Typ.

Autor: Just in (Gast)
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@Geniesser

Den Luftdruck interessiert den Kaffe nicht. Aber der Pumpendruck ist 
irgendwo ca. zwischen 15-20bar

Autor: Geniesser (Gast)
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@Just in

nix für ungut, ich wollte auch nur zum Besten geben, dass ich diesen 
Einflussfaktor nie verspürt habe, beim sanften Schlecken meines frisch 
von Hand gebrühten, voll aromatischen, schwarzen Leckerchens

Autor: frank (Gast)
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hey " Just in (Gast) "

dann bist du ja gut! ie wufendig ist es das alles selber zu 
programmieren?
frank

Autor: Bobby (Gast)
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High-Tech-Kaffeeautomaten machen definitiv keinen
besseren Kaffee als gewöhnliche Kaffeemaschinen, höchstens
anderen. Letztlich ist das doch ein Frage des Geschmacks.

Übrigens haben alle zwei Kaffeevollautomatenbesitzer, die ich kenne,
natürlich auch Alufelgen am Wagen (fast hätte ich Auto geschrieben).

Autor: Just in (Gast)
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@frank
Nee gut bin ich nicht wirklich ;-)

Ich war nur ein kleines Zahnrad im System.

Die Firmen Jura, AEG, Bosch/Siemens, Krups lassen/liessen die Elektronik 
wie auch die Maschinensoftware und die Servicesoftware von der gleichen 
Firma entwickeln.

Warum gewissen Dinge nicht so gut geraten sind, ist erst verständlich 
wenn man das Arbeitsklima kennt welches mehr als traurig ist.

Besonders wenn gewissen Chefs von Morgens bis am Abend die Klappe offen 
haben, alles besser können und alles Mitarbeiter für Sie nur Idioten 
sind. Obwohl diese Chefs eigentlich nicht wirlich viel davon verstehen. 
Denoch aber ihre Ideen durchsetzen nur damit sie sich brüsten können. 
Die Mitarbeiter habe die Sache schon lange durchschaut nur können sie 
nichts dagegen mache. Der Frust ist in jedem einzelnen Mitarbeiter 
unendlich gross

Nicht viel besser sind die Projektleiter der Auftragsgeber.
Die sind zwar immerhin anständig und menschlich  aber die grössten 
Chaoten die man sich vorstellen kann und vielfach überfordert mit ihren 
Projekten.

Autor: Dietmar E (Gast)
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>Der Geschmack von Kaffe ist abhängig von 3 Faktoren
>_Brühdauer
>_Druck
>_Temperatur

Es sind erheblich mehr Faktoren:
- Bohnen und Röstung hast Du ganz vergessen ;)
- Mühle und deren Mahlgrad-Profil (wie verteilen sich die Partikel bei 
einem bestimmten Mahlgrad); Mühle ist wichtiger, als die ganze 
Espresso-Maschine: Zu viele kleine Partikel im Mahlgut -> verbrannter 
Geaschmack; zu viele grosse: unzureichende Extraktion.
- Kaffeemenge
- Anpressdruck
- Brühsiebform und Strömung darin (beeinflusst Extraktion)
- Wasserqualität (hart/weich, pH-Wert)
- Durchflussprofil der Pumpe-Expansionsventil-Kombination (cc/sec)
- Druckverlauf (hart wie eine Rotationspumpe oder weich wie eine 
Vibrationspumpe?)
- Durckbegrenzung hart/weich (Headroom)?
- Preinfusionszeit
- Druck(-Verlauf) während des Bezugs
- Temperatur(-Verlauf) während des Bezugs
- konstruktive Eigenheiten, die den Ansatz von Kaffeefett begünstigen 
oder verhindern (z.B. 3-Wege-Ventil)
- und vermutlich noch mehr

Autor: Kaffeetrinker (Gast)
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Au weia! Klingt irgendwie für mich genau wie Leute, die die Qualität 
ihrer Musik nach technischen Kriterien bewerten?!

Es braucht einen gescheiten Kaffee sowie kochendes Wasser und einen 
Filter - mehr nicht! Alles andere ist Schnickschnack für High-Tech 
Fuzzies und Vorzeige-Liebhaber.

Autor: Fly (Gast)
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@Dietmar E

100% Ack!
Deshalb habe ich eine Kolbenmaschine. Man fülle den Kolben immer gleich 
viel mit fertig gemahlenem, gutem Kaffeepulver und lasse das heisse 
Wasser durch. Super Kaffee!
Die Maschine ist alt, sehr alt. Tut es immer noch und macht einfach 
spitzen Brühe :)

Autor: Dietmar E (Gast)
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> Es braucht einen gescheiten Kaffee sowie kochendes Wasser und einen
Filter - mehr nicht!

Irgendwie schienen einige Leute nicht zu kapieren, dass ein Vollautomat 
neben Kaffee unter anderem auch Espresso und die zahlreichen 
Vartiationen zubereiten kann, und dazu reicht ein Filter nun mal nicht 
aus, ohne Druck funktioniert das überhaupt nicht (im übrigen sind Filter 
Geschmackskiller, wenn Du leckeren Kaffee zubereiten willst, dann nimm 
eine Karlsbader Kanne).

Autor: Kaffeetrinker (Gast)
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>(im übrigen sind Filter
>Geschmackskiller, wenn Du leckeren Kaffee zubereiten willst, dann nimm
>eine Karlsbader Kanne).

Unsinn! Märchenstunde! Quatsch!

(aber wer seinen Kaffee von Automaten brühen lässt, dem fehlt es sowieso 
an Sachverstand)

Autor: Dietmar E (Gast)
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> dem fehlt es sowieso an Sachverstand

Leute mit Sachverstand wissen, dass Inhaltsstoffe im Filter hängen 
bleiben, z.B. Kaffeeöle. Professionelle Kaffeeverkostung findet deshalb 
häufig mit Karlsbader Kanne statt. Für Zubereitung mit Karlsbader Kanne 
werden hochwertiger Kaffee und eine eigene, hochwertige Mühle benötigt: 
weil nichts von den Inhaltsstoffen zurückgehalten wird, auch nicht die 
Bitterstoffe, schlagen schlechte Kurzzeitröstungen (Supermarkt-Kaffee) 
schonungslos durch. Billige Mühlen haben eine mangelhafte 
Mahlgradverteilung, das heisst vereinfacht: neben den gewünschten, sehr 
groben Partikeln wird auch feinerer Staub produziert. Die 
Presstempelkannen (Bodum / French Press) sind vom Prinzip sehr ähnlich. 
Ich tinke übrigens nur Espresso, selbstverständlich Siebträger (Gaggia + 
Innova Mühle) und meine geplante Steuerung mit ATMega hatte ich hier 
schon mal erwähnt:
Beitrag "Hilfe, meine erste Schaltung (PID-Controller mit AVR)"
(inzwischen weiter fortgeschritten und Routing fertig)

Autor: Lothar (Gast)
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Interessant, was es zum Thema Kaffee für Meinungen gibt. Bei mir zählt 
nur der Geschmack und der ist ja nun mal sehr subjektiv. Nach 45 Jahren 
Kaffeegenuss bin ich seit zwei Jahren auch überzeugter Automatennutzer. 
Neben dem Geschmack, der meiner Meinung nach durch die 15 Bar Druck so 
gut rauskommt, finde ich auch die Bedienung super. Aller 10 Tassen mal 
Restkaffee entsorgen und Wasser nachfüllen. Bei Kaffeequali sollte mann 
auch mal drüber nachdenken, warum Bohnen ca. doppelt so teuer sind wie 
gemahlener Kaffee. Was, und womit wird da gestreckt. Und wenn es schon 
mal um Technik geht, meine Musik genieße ich auch nach technischen 
Daten. Klirrfaktor, Leistung, untere Bassübertragung, Dolby digital, 
THX, um nur einige zu nennen. Dann darf die AV Anlage auch mal 1000€ 
kosten (die Lautsprecher dann noch mal so viel), der Kaffeeautomat lag 
bei 350€.
Auf einen guten Geschmack :o))

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Ja, ist echt schade...die Diskussion schweift wieder ab. Wie leider fast 
immer hier...

Nochmal zum festschreiben, es geht hier um die Steuerung eines 
Kaffeevollautomaten, nicht um die persönlichen Vorlieben !
Da könnte man im Off einen eigenen Thread starten.

Meine Meinung, einen Automaten komplett zu bauen würde, wie bei Finger 
zu sehen, etwas zu aufwendig werden. Dann doch eher ein vorhandenes 
Modell mit einer neuen Steuerung versehen.

Ehrlich gesagt, im Moment kann ich keinen Kaffee trinken (Berlin, 31°C) 
;-)
Gehe lieber in die Sonne und trink ein Weizen...

Schönen SONNtag noch...

Autor: frank (Gast)
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Hallo Dietmar E (Gast),

wie weit bist Du schon gekommen? was für eine Maschine baust Du um?
Warum willst du Schalter und LED-Bar Anzeigen statt TFT-Touch-Display?

frank

Autor: Peter Dannegger (peda)
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frank wrote:

> Warum willst du Schalter und LED-Bar Anzeigen statt TFT-Touch-Display?

Weil Touch-TFTs der größte Schrott sind.

Ich krieg immer so nen Hals, wenn ich mich am Geld- oder 
Fahrkartenautomaten abquälen muß. Danach tut mir immer der Finger weh 
vom Drücken.

Die Reaktionszeit ist langsam bis unerträglich, man muß genau hingucken, 
wo man drückt und hat keinerlei Feedback.

Dagegen eine Taste kann man blind betätigen und mit ganz wenig Kraft und 
einen Druckpunkt mit Klick als Feedback hat sie auch.

Und LEDs sind auch viel besser als die ollen LCDs.
Man kann sie im Hellen oder Dunklen erkennen, von nah oder fern, von der 
Seite, von oben oder unten.


Peter

Autor: Willy (Gast)
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Mach Dir keine Sorgen, die Hälfte der Fahrkartenautomaten wird doch 
durch Handy-Aufladestationen ersetzt..

Autor: kai-uwe (Gast)
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oh ja das kenne ich wenn eine Oma eine Fahrkarte ziehen will und mit 3 
fingern gleichzeitig  auf dem LCD drückt und dann keine auswahl bekommt 
und wenn es mal klappt ein 5 Markstück in den Magnetkartenleser stecken 
will.
aber das ist eher schuld der bahn oder? hier geht es um einen moderen 
kaffee-vollautomaten oder?

Autor: Peter Dannegger (peda)
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kai-uwe wrote:

> aber das ist eher schuld der bahn oder? hier geht es um einen moderen
> kaffee-vollautomaten oder?

Ja genau.
Die Bahn muß sowas einsetzen, weil die relativ vandalensicher sind, da 
sind dann Abstriche in der Bedienqualität nebensächlich.


Ein Kaffeautomat sollte sich aber auch durch eine angenehme und einfache 
Bedienung auszeichnen.


Peter

P.S.:
Ein Touch-TFT spart natürlich den Wassersensor: wenn beim Drücken die 
Maschine nach hinten rutscht, ist zu wenig Wasser drin.

Autor: Dietmar E (Gast)
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> wie weit bist Du schon gekommen?

Platinen-Layout ist fertig, die Materialliste und die Bestellnummern 
sind zusammengesucht, ich müsste Teile und Platine bestellen (aus 
finanziellen Gründen erst im nächsten Monat). Da ich die CPU noch nicht 
programmieren kann, wird es noch "etwas" dauern.

> was für eine Maschine baust Du um?

Zum Testen eine Gaggia Coffee.

> Warum willst du Schalter und LED-Bar Anzeigen statt TFT-Touch-Display?

Das Ergebnis soll dezent  sein. Der Controller kommt in ein Euro-Gehäuse 
aus Alu, das wie ein Rucksack unsichtbar hinter der Maschine hängt (die 
LCD-Anzeige für den Setup befindet sich darin, vorne an die Maschine 
kommt eine zweistellige 7-Segment-Anzeige oder nur ein Bargraph, je nach 
Laune).

Autor: kai-uwe (Gast)
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Hallo.

Gaggia Coffee ? Vollautomat oder Siebträger?

Kai-Uwe

Autor: Andreas Amann (Gast)
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Ich habe so ein ähnliches Projekt vor etwa einem halben Jahr gemacht:
- Saeco Vienna 2
- C167 Microcontroller
- Nokia3310 Display


Link: http://www.yasd.de/?id=32&nav=3

Bei Fragen oder Interesse: andreas@yasd.de

.... ich schaue leider zu selten hier ins Forum um passende Antworten zu 
geben.

Ab Oktober ist folgendes Projekt angedacht:
Gleiche Maschine, aber MSP430 microcontroller und Grafikdisplay mit 
240*128 oder so ähnlich Pixel.

Autor: JojoS (Gast)
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'Schatz, mach mal einen Kaffee' 'Geht nicht, die Kaffeemaschine ist 
abgestürzt' :-) Moderne Zeiten...
Am Besten schmeckt mir ein italienischer Kaffee, Bruno Kaffee. 
Zubereitet in so einem manuellen Espressokocher der auf den Herd 
gestellt wird. Und mit den besten Kaffee habe ich interessanterweise in 
China getrunken, da gibts auch viele Cafes wo mit der Karlsbader Kanne 
gekocht wird.
Zu einem Mangel der hier weiter oben genannt wurde: habe auch einen 
Siemens Automaten (ist aber auch Saecco oder sowas) der mahlt auch ca. 1 
Minute wenn die Mühle leer ist. Das liegt daran das die Kaffemühle läuft 
bis genug Pulver gemahlen ist. Das wird gewogen und über einen 
Mikroschalter wird abgeschaltet. Wenn keine Bohnen mehr da sind läuft 
die die Mühle also in einen Timeout, ist also garnicht so dumm 
programmiert. Durch Verschmutzung dieses Schalters hatte mein Automat 
mal eine Störung, aber sonst läuft das Dingen schon über 2 Jahre 
problemlos.

Autor: Dietmar E (Gast)
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> Gaggia Coffee ? Vollautomat oder Siebträger?

Siebträger.

Autor: kai-uwe (Gast)
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Guten Tag Herr Andreas,

und läuft die Maschine ohne Fehler?
Wie funktioniert die Verkalkungserkennung?

kai

Autor: Dietmar E (Gast)
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> Wie funktioniert die Verkalkungserkennung?

Ich tippe mal auf Eingabe der Härte in der Software, Eingabe der 
Liter-Kapazität der Enthärterpatrone (f(Härte)) und Messung der 
durchgeflossenen Wassermenge per Flowmeter.

Autor: kai-uwe (Gast)
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ja das wäre möglich? aber wie will man die verkalkung ohne messreihe 
erkennen
ich dachte eher er würde die leistung und das Delta T der Heizpatrone 
messen.
Jeh mehr kalk umso langsamer der Temperatuanstieg oder?

kai-uwe

Autor: hansi (Gast)
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Grüß den Gott,

endlich mal ein spannendes Projekt!
Gibt es schon Ergebnisse?

hans

Autor: ruhigundrelaxed (Gast)
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RF-Id codierten Tassen lassen sich Kaffee- Stärke und Füllstand 
zuweisen. Aber ob RF-Id Tags spülmaschinenfest sind?!? Über einen 
eingebauten Webserver oder ein Touchscreen im Frontpanel soll man die 
Kaffeeprofile
editieren können. (Zuweisung der Kaffeeparameter zu den Tassen) Im Büro 
ist sowas bestimmt praktisch, da man dann ausserdem die Kaffeekasse 
automatisiert.

Meine Idee: Man nehme einen Handheld (Ipaq o.Ä.) Der dürfte die gleichen 
Abmessungen wie das Frontpanel / Digiboard einer Saeco Cafe Nova haben. 
Dieser Handheld, welcher u.A. Touchscreen, (W)LAN, TCP/IP Stack, 
Webserver, RF-ID usw., mitbringt steuert dann via einer seiner 
Schnittstellen eine Art Treiberboard, welches die verschiedenen Aktoren 
/ Sensoren bedient.

Den Geschmack des Kaffees könnte man deutlich verbessern, wenn man 
diesen Handheld dann auch noch unter Linux betreiben würde. Windows 
Kaffee wird schnell kalt.

Als Programmiersprache, um die Kaffeesteuerung zu programmieren empfehle 
ich JAVA. (Habe gehört das wurde speziell dafür entwickelt.)  :-)

Autor: Dietmar E (Gast)
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> ja das wäre möglich? aber wie will man die verkalkung ohne messreihe
erkennen

Erkennen kann man die Verkalkung vieleicht über den Einflusss der 
Kalkschicht auf die thermischen Verhältnisse. Mir würde es aber 
ausreichen, die Wasserverhältnisse und den Durchfluss zu berücksichtigen 
und dann über eine Tabelle realistische Entkalkungs-Zyklen zu berechnen. 
Vieleicht mal einen Enktlakler-Patronen-Hersteller (oder Brita) fragen, 
die sollten Messreihen durchgeführt haben.

Autor: Dietmar E (Gast)
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Zwischenstand einer Espressomaschinen-Steuerung: das soll ein 
PID-Temperatur-Controller für (Gagggia-)Siebträger werden. Euro-Platine 
mit Netzteil, ATMega32, LCD, usw.

Autor: Medi36 (Gast)
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Hola
Bin leider erst heute auf diese Seite gestoßen, habe mich auch erst seit 
kurzem mit einer Steuerung für eine Espressomaschine beschäftigt seit 
ich auf der Finger Seite war :-)) und dazu eine alten C-Control mit 
Apl.board von Conrad ausgegraben ( ja ich weiß viel zu teuer aber die 
flog noch rum ) hab mal ein Programm zusammen gekloppt ( nicht 
vollständig ) aber evtl. zu verwenden nach entsprechender Anpassung, bin 
ja noch am Anfang.
Gruß Medi36

Autor: Medi36 (Gast)
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Hola
Lang, lang ist es her - als sich hier sich noch was getan hat, schade, 
habe etwas weiter getüftelt, z.B. umgestellt auf Atmega, das hier 
einzustellen ist mir etwas zu umständlich, deswegen habe ich es auf 
meine HP gestellt - http://bartsch-gc.info/Kaffee.html
Gruß Medi36

Autor: Franz (Gast)
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Müsste mal lesbar geschrieben werden, deine Seite.

Autor: Medi36 (Gast)
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Hallo Franz
?? wie soll ich das verstehen ?? lesbar ??  mit  Firefox 0 Problem !
Trotzdem danke für de Hinweiß.
Gruß Medi36

Autor: juppo (Gast)
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Hallo an alle

Es würde doch schon reichen wenn man die Serviceschittstelle von Jura 
mal auseinandernehmen würde.
Also das Datenprotokoll auslesen .

Gruss

Autor: Rasta (Gast)
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Gibt auch nen Wikipedia Artikel zu Netzwerkenden Kaffeemaschinen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext_Coffee_Pot_...

:P

mfg, Rasta

Autor: Björn C. (Gast)
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Also...

ich bin auch in dem Besitz eines Vollautomaten der Firma Krups 
(baugleich Jura/AEG)

Auch durfte ich diese Maschine, sowie die Machinen im Betrieb des 
öfteren in den letzten Jahren reparieren.

Ich nutze den Vollautomaten als Einzelperson - bis zu 6 Tassen am Tag, 
über den ganzen Tag verteilt. Ich nutze ihn, weil es nicht wirklich Sinn 
macht, meinen Kaffee über Stundenin der Kanne auf der Heizplatte zu 
stellen.


Aber auch ich hab daran gedacht, meine Krups umzubauen auf 
Touchscreen-Bedienung.
Da ich noch eine baugleiche Krups hier stehen habe, welche ich wegen der 
Optik einfach nur lackieren wollte, hab ich mir gedacht, dann könte man 
sie auch gleich umbauen.

Leider habe ich nicht wirklich viel Ahnung von Elektronik, wäre also auf 
Eure Hilfe angewiesen.

Ich hatte mir vorgestellt:

Einstellen der Wassermenge für groß, mittel, klein einzeln, also das 
(nur Hausnummern) groß 500ml, mittel 300ml, klein 20ml
gleiches für Pulvermenge sowie Temperatur (in gewissen Grenzen)

Menügeführte Herstellung von Latte Macchiato, Cappuchino, etc...
(Bitte stellen sie die Tasse unter den Auslauf - weiter - bitte hängen 
Sie den Schlauch in die Mülsch - weiter - drehen Sie den Cappuchinatore 
auf Cappuchino - weiter - drehen sie den Dampfbezug auf - weiter - 
Milchschaum kommt - bitte wieder abdrehen - weiter, kaffee fängt an) 
oder so ähnlich...

Weiterhin wollte ich auf dem Touchscreen Anzeigen für:
vorraussichtliche Zeit bis zum Entkalken, Reinigen, Tresterleerung, 
Wassertankfüllung, Kaffeetemp)

weitere Ideen folgen...

da ich nähe Wassertank ja den Servicestecker habe, dachte ich mir, man 
baut den um zu USB und SD-Kartenleser - dann kann man die 
Automateneinstellungen via USB auslesen oder auch Programmieren, und 
über SDKarte evtl. Softwareupdates einspielen, Rezepte für die 
Kaffeezubereitung speichern und einfach aktualisieren.

Die Idee finde ich noch immer cool - weil man einfach mehr Möglichkeiten 
bekommt, eigene Vorlieben nutzen zu können...


Vllt wird es ja doch noch was...


Gruß Björn

Autor: Björn C. (Gast)
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man könnte es ja als OpenCoffee als OpenSource freigeben...

Autor: Reinhard S. (Gast)
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Wenn der Faden schonmal oben ist:

http://www.heise.de/security/news/meldung/109625

Autor: Иван S. (ivan)
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Peter Dannegger wrote [Thema: Touchscreen-Fahrkartenautomaten]:

> Die Bahn muß sowas einsetzen, weil die relativ vandalensicher sind, da
> sind dann Abstriche in der Bedienqualität nebensächlich.

Das stimmt so nicht, vandalismussichere Tastaturen - zudem mit 
annehmbaren haptischen Eigenschaften - sind bereits seit längerem am 
Markt erhältlich. Überdies sind diese Tastaturen auch für sehbehinderte 
Mitbürger brauchbar.
Man denke zum Beispiel an die Tastatur des Bankomats (bei euch drüben 
heisst das glaube ich Bargeldausgabeautomat).

> Ein Kaffeautomat sollte sich aber auch durch eine angenehme und einfache
> Bedienung auszeichnen.

Hier sind wir uns jedoch einig. Meine Maschine besitzt ein 
zweckdienliches Mensch-Maschine-Interface: Ein roter Kipplschalter, der 
zudem noch leuchtet, so lange die Kaffeemaschine in Betrieb ist.

Iwan,
PS: Die korrekte Betonung in .at lautet "Ka-feeee" und nicht "Kaf-fe".

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Иван S. wrote:

> PS: Die korrekte Betonung in .at lautet "Ka-feeee" und nicht "Kaf-fe".

Gibs auf.
In dem Moment, in dem jemand einfach nur Kaffee bestellt, hat er sich 
sowieso als Deutscher geoutet, egal wie er betont :-)
In .at gibt es: Verlängerter, Melange, Einspänner, Mokka, Kapuziner, 
Kleinen Braunen, Espresso, Capuccino, Kaisermelange, Milchkaffee, 
Fiaker, Pharisäer, Piccolo und noch Zig andere Variationen.
Aber die Bestellung: 'einmal Kaffee' entlockt jedem Ober nur ein müdes 
Lächeln der Erkenntnis.
Und PS: Es heist auch Obers und nicht Sahne :-)

Autor: Иван S. (ivan)
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Karl heinz Buchegger wrote:
>> PS: Die korrekte Betonung in .at lautet "Ka-feeee" und nicht "Kaf-fe".
> Gibs auf.  In dem Moment, in dem jemand einfach nur Kaffee bestellt, hat er
> sich sowieso als Deutscher geoutet, egal wie er betont :-)

Da ist auch wieder was dran :-)

> In .at gibt es: Verlängerter,

Das ist die Brühe die du normaler Weise bekommst, wenn Du nur "Kaffee" 
bestellst und die Kellnerin gar nicht weiterfragt. Sehr verbreitet.

> Melange

Mein Standardgetränk. Kaffee mit Milchschaum. Ich erinnere mich noch 
sehr gut, als ich mit einer Freundin aus Bayern im Hawelka zu Wien 
Kaffee getrunken habe. Ich hatte eine Melange Bestellt, Madame bestellte 
einen "Cafe Latte". Darauf der Ober: "Sehr wohl, die Dame möchte also 
auch eine Melange!". Ich hatte mich dabei sehr amüsiert :-). Sehr 
verbreitet.

> Einspänner, Mokka, Kapuziner,

Franziskaner nicht zu vergessen!
Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, der Thread wird sonst 
nur noch mehr OT als er es eh' schon ist. Die genannten sind gut, jedoch 
eher weniger verbreitet.

> Kleinen Braunen

Wieder ein sehr verbreitetes Getränk. Wie der Verlängerte, jedoch mit 
Obers serviert.

> Kaisermelange

Melange mit Eigelb, herrlich. Spärlich verbreitet. Festtagsgetränk.

> Fiaker, Pharisäer,

Ersterer mit Cognac und Schlag, letzterer mit Rum und Schlag. Letzteren 
habe ich zu meiner HTL-Zeit (hier in der oberösterreichischen Provinz, 
also fernab von Wien) oft am Morgen genossen, wenn ich blau gemacht 
habe. Auch eher seltener.

> Espresso, Capuccino, Piccolo

Klingt alles irgendwie italienisch ;-)

> und noch Zig andere Variationen.

Von denen besonders der Obermayer, der Überstürzte Neumann, Kaffe 
verkehrt, Maria Therisia, der Biedermeier und auch der Zar erwänenswert, 
wenn auch selten verbreitet sind.

> Aber die Bestellung: 'einmal Kaffee' entlockt jedem Ober nur ein müdes
> Lächeln der Erkenntnis.

Dafür bin ich noch nie in den Genuß eines Rüdesheimers gekommen.

> Und PS: Es heist auch Obers und nicht Sahne :-)

Stimmt, Sahne scheidet generell aus. Jedoch ist eine Unterteilung in 
Schlag(obers) und (Kaffee-)Obers durchaus sinnvoll. Was mich generell 
erstaunt (jetzt nicht im Kaffeebereich), ist das Vorhandensein einer 
Substanz in deutschen Landen, die Schmand genannt wird. Es ähnelt 
unserem Sauerrahm, wobei dieser meiner Meinung nach jedoch wesentlich 
würziger schmeckt. Ausserdem gibt es bei uns kein Wort für "Wirsing". 
Komischer weise ist dieser Grünkohl bei uns auch kaum in einem Geschäft 
erhältlich, wird aber, wie ich selbst auf den Ferldern gesehen habe, 
sehr wohl angebaut. Was ich nicht mehr missen möchte ist jedenfalls 
Braunschweiger Kraut.

Wohl bekommts, Iwan

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