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Forum: Offtopic Tod durch Strom im Schwimmbecken?

Autor: Thomas S (Gast)
Datum: 29.07.2007 22:46

Hallo Ihr,

ich habe heute einen Film gesehen wo jemand in einen Schwimmingpool
gesprungen ist der unter Strom gesetzt wurde. Im Film war er natürlich
sofort tod. Dabei kam mir die Frage auf ob dies überhaupt möglich ist ?
Wenn ich in einen Pool springe (ohne den Rand zu berühren) der unter
Strom steht dürfte doch eigentlich nichts passieren weil um meinen
Körper herum überall das gleiche Potenzial ist, oder sehe ich da was
falsch ?
Also ähnlich wie der Vogel auf dem Hochspannungsdraht. Ich denke die
Filmemacher haben sich an den Effekt von Strom in der Badewanne
orientiert, was meiner Meinung nach nicht zu vergleichen ist, da man ja
in der Badewanne gegen das Gehäuse der Wanne den Strom ableitet.
Was meint ihr dazu ?

Liebe Grüße
Thomas
Autor: PS (Gast)
Datum: 29.07.2007 22:56

Einfach den Körper entlang einer Äquipotentialfläche ausrichten. ;-)

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quipotentialfl%C3%A4che
Autor: Mario (Gast)
Datum: 29.07.2007 22:58

"Somit ist die Spannung U zwischen zwei Punkten einer
Äquipotentialfläche null. "

...
Autor: Frager (Gast)
Datum: 29.07.2007 23:17

Das ganze stimmt aber nur, wenn der Leitwert hoch genug ist. Beim Blitz
ist es so, daß alleine der Spannungsunterschied von 50cm im Boden
tödlich sind! Daher FÜSSE zusammen.

Das mit der Badewanne ist aber meist unproblematisch, da ein Fön oder
was auch immer keinen großen Strom einprägen kann, deren Ausläufe
tödlich sind. Bei 16A schaltet die Sicherung im Kreis ab!

Der tödliche Fön oder Toaster , den man in die Wanne wirft, ist genauso
eine fixe Idee der Regisseure, wie das explodierende Auto mit vollem
Benzintank.
Autor: Nullpainter (Gast)
Datum: 30.07.2007 00:20

Das mit dem Blitz muesste man ev auch etwas genauer anschauen. Ich halte
die Schrittspannung fast fuer eine urbane Legende. Auch bei einer
Oberflaechenspannung von 1kV pro Meter haette man dann 500V ueber einem
Schritt von 1/2m. Das ist nur gefeahrlich wenn ich mit nassen Fuessen
auf nassem Grund stehe. Habe ich nur eine, resp je eine, Gummisohle,
oder sonst eine Kunststoffsohle dazwischen, ist das Problem schon
geloest.

Die Leitfaehigkeit in einem Pool wird schon hoch genug sein, das man ja
nahezu beliebig viel Cheie reinwirft um Algenwachstum zu stoppen. Wenn
nun ein Leiter mit Spannung in den Pool gehalten wird, wird sich ein
Stromdichtefeld einstellen. Wo ist denn Erde in einem Pool ? Zb wo die
Pumpen und Filter sind. Die Poolwand ist nie aus Metall, eher gemauert
und zehnfach angestrichen um Versickerung zu vermeiden, resp aus
Kunststoff. Daher wird das Stromdichtefeld sich im Wesentlichen auf das
Volumen zwischen Leiter und Pumpe konzentrieren. Falls nun kein
FI-schalter da ist, obwohl er mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem
westlichen Land vorgeschrieben ist, so kann man den
Sicherungsautomatenausloese-Strom fliessen lassen. Bei einem 16A
Sicherungsautomaten koennen das schon mal 100A sein. Die 100A auf einem
Querschnitt von 1m^2 sind schon heftig. Falls eine Person nun laengs in
diesem Stromflussvolumen liegt kann der kritische Strom von 50mA durch
den Koerper schon ueberschritten werden. Dh technisch waere, mit
genuegend Zufall, resp Pech ein fataler Unfall moeglich. Als
Nebenbedingung sollte der Leiter natuerlich keine Erde enthalten. Das
wuerde bedeuten der Fernseher, der immer in den Pool faellt sollte so
praepariert sein, dass das Gehaeuse auch auf Spannung liegt. Bei
Kunststoffgehaeusen wird meist die Innenseite mit Graphit leitend
gemacht und auf Erde gelegt. Beim Toaster, der auch in den Pool faellt
ist das Metallgehaeuse zwingend auf Erde gelegt. Die Zufaelle werden
seltener.
Autor: Detlef _a (detlef_a)
Datum: 30.07.2007 00:32

Nen Feuerwehrmann hat mir mal erzählt, daß bei überfluteten Kellern mit
ebenfalls überfluteten Elektro-Hausanschlüssen das gut leitfähige Wasser
um diesen Anschluß herum schon mal siedet. Trotzdem müssen die sich
darin bewegen und tun das auch wohl, das scheint zu gehen. An ein
Eisenteil würde ich dann allerdings, im Wasser stehend, ungern anfassen
müssen.

Gute Nacht
Detlef
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 30.07.2007 08:20

Frager wrote:
> Das mit der Badewanne ist aber meist unproblematisch, da ein Fön oder
> was auch immer keinen großen Strom einprägen kann, deren Ausläufe
> tödlich sind. Bei 16A schaltet die Sicherung im Kreis ab!

Das ist nicht ganz korrekt bis total falsch:

Bei 16A wäre man mit Sicherheit tod !
Soviel Strom wird aber nie fließen, da das Wasser eben doch nicht so gut
leitfähig ist. Am gefährlichsten ist ein ausgeschalteter Fön, bei dem
die Heizspirale an der Phase liegt. Dadurch hat man eine große Fläche
die den Strom ans Wasser abgibt.
Wenn der Fön jetzt noch am Kopfende, gegenüber von dem Abfluss
reinfällt, dann wird es erst recht gefährlich. Im Wasser ist meistens
genügend Schmutz, Salz oder ähnliches, damit das Wasser ausreichend
leited.
Wenn dann auch noch kein FI Installiert ist, ist das mit Sicherheit
tödlich.
Autor: Thomas B. (owz)
Datum: 30.07.2007 08:23

Hallo!

Als Feuerwehrer kann ich diesen Effekt bestätigen. Meißt ist das
elektrische Problem dabei nebensächlich. Da wie schon mehr Fach
beschrieben der Strom den kurzen Weg durchs Wasser nimmt, und damit die
Spannungen schon wenige 10cm daneben ungefährlich sind. Das größere
Problem ist dabei, dass dabei Knallgas frei wird, und es so schnell zu
explosionsgefährlichen Gemischen kommt. Des wegen ist es wichtig solche
Keller gut zu Lüften. Machmal nehmen wir sogar den Überdruckbelüfter,
wie er auch bei der Flash-Over-Bekämpfung zum Einsatz kommt dazu.

MfG Owz
Autor: Dirk S. (tomcat)
Datum: 30.07.2007 08:41

Nullpainter wrote:
> Das mit dem Blitz muesste man ev auch etwas genauer anschauen. Ich halte
> die Schrittspannung fast fuer eine urbane Legende. Auch bei einer
> Oberflaechenspannung von 1kV pro Meter haette man dann 500V ueber einem
> Schritt von 1/2m. Das ist nur gefeahrlich wenn ich mit nassen Fuessen
> auf nassem Grund stehe. Habe ich nur eine, resp je eine, Gummisohle,
> oder sonst eine Kunststoffsohle dazwischen, ist das Problem schon
> geloest.
>

Schon mal beobachtet, wie sich Kühe auf der Weide bei Blitzschlag
ausrichten?
Die suchen sich wegen ihres großen 'Radstandes' schnell eine
Äquipotentiallinie.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 30.07.2007 08:51

Dirk S. wrote:
> [...] ihres großen 'Radstandes' [...]

lach mich tot
Autor: Patrick (Gast)
Datum: 30.07.2007 08:56

Der Strom sucht sich den Weg des geringsten Widerstandes. Wenn man also
in den Pool springt, würde der Strom eher an einem vorbei fliessen, als
durch einem durch.
Autor: defekter_netzschalter (Gast)
Datum: 30.07.2007 09:00

>Dabei kam mir die Frage auf ob dies überhaupt möglich ist ?

Neulich war ein Interview im TV, darin meinte ein staatlich anerkannter
Sachverständiger, dass ein Fön in der Badewanne mit 100%
Wharscheinlichkeit zum Tode führt. Naja, war wohl ein
pseudowissenschaftliches Gelaber welches er von einer Quacksalverseite
hat.
Autor: chris (guest) (Gast)
Datum: 30.07.2007 09:12

Autor: SpannendeWanne (Gast)
Datum: 30.07.2007 09:34

Autor: Rene Pankratz (icebair)
Datum: 30.07.2007 09:42

> Der Strom sucht sich den Weg des geringsten Widerstandes. Wenn man also
> in den Pool springt, würde der Strom eher an einem vorbei fliessen, als
> durch einem durch.

Das wäre auch so mein Argument gewesen daß es in der Badewanne nicht
klappt. Ich meine ist der Körper für den Strom nicht ziemlich
uninteressant, wenn in dem Wasser um den Körper genug Schmutz, Salz oder
ähnliches gelöst ist?
Finger in den Fön Stecken und Phase berühren wäre in diesem Fall
natürlich extrem ungünstig. :-)

Wobei wenn der Fön am Kopfende ist hat man ja 230V~ Spannungsabfall
zwischen Fön und Abfluss (Wenn man mal den Nulleiter im Fön wegdenkt)...
wenn man dann längs in der Wanne liegt...
Aber drinn stehen müsste gehen oder?

Ich brauch ma n paar kompetente kommentare zu meinen Gedanken :-)
Autor: Feadi F. (feadi)
Datum: 30.07.2007 09:58

> wenn in dem Wasser um den Körper genug Schmutz, Salz oder
> ähnliches gelöst ist?

Wenn man ca. 1 kg Salz in einer Badewanne löst, enthält sie soviel
Salz/Wasser wie der menschliche Körper. Dann wäre es dem Strom egal, ob
er durch das Wasser oder durch den Mensch fließt.
Autor: Patrick (Gast)
Datum: 30.07.2007 10:15

Leitungswässer in Deutschland bewegen sich zwischen 700 und 4000 Ohm. In
Großstädten wie zum Beispiel in Augsburg und München liegt der
Widerstand zwischen 2000 und 3000 Ohm.

Als Richtwert kann man den Körperwiderstand im Bereich von 2 kOhm bis 3
kOhm annehmen. Das gilt für einen Erwachsenen mit trockener Haut und
einem Stromweg z.B. von der rechten Hand zum linken oder rechten Fuß.

Bei feuchter (verschwitzter) Haut, bei grossflächiger Berührung, bei
dünner Haut (z.B. bei Säuglingen), bei kürzeren Wegen ist dieser Wert
deutlich geringer.

somit hab ich mich geirrt. Sobald man in die Wanne springt, ist man
feucht, und der Widerstandswert wird kleiner als der von Wasser
--> Tod
Autor: salzmann (Gast)
Datum: 30.07.2007 10:17

>Wenn man ca. 1 kg Salz in einer Badewanne löst, enthält sie soviel
>Salz/Wasser wie der menschliche Körper. Dann wäre es dem Strom egal, ob
>er durch das Wasser oder durch den Mensch fließt.

In diesem Fall ja, aber ich denke dass sich im Wasser nur wenige Gramm
Salz befinden werden wenn Du badest - so schmutzig ist man nun ja auch
wieder nicht weshalb ich auch sagen würde dass es nicht tödlich ausgehen
wird!
Autor: Rene Pankratz (icebair)
Datum: 30.07.2007 10:27

> In diesem Fall ja, aber ich denke dass sich im Wasser nur wenige Gramm
> Salz befinden werden wenn Du badest - so schmutzig ist man nun ja auch
> wieder nicht weshalb ich auch sagen würde dass es nicht tödlich ausgehen
> wird!

Also ist die Argumentation nun, daß das Wasser zu schlecht leitet? Das
kann ich mir aber schwer vorsellen solang es nicht destilliertes ist.
Man hat ja eine riesige kontaktfäche wenn man drinnen liegt.

@Patrick:
Wie hab ich deinen Angaben für den Wasserwiderstand zu verstehen? Auf
welche Strecke beziehen sich deine Angaben? So sind sie etwas
inhaltslos.
Autor: Hein (Gast)
Datum: 30.07.2007 10:36

>>Dabei kam mir die Frage auf ob dies überhaupt möglich ist ?

>Neulich war ein Interview im TV, darin meinte ein staatlich anerkannter
>Sachverständiger, dass ein Fön in der Badewanne mit 100%
>Wharscheinlichkeit zum Tode führt. Naja, war wohl ein
>pseudowissenschaftliches Gelaber welches er von einer Quacksalverseite
>hat.

Naja, hätte er sagen sollen: Man kann vollkommen Bedenkenlos in der
Badewanne sich die Haare trocknen, da mit 100%iger Wahrscheinlichkeit
der FI auslöst.

Auch nicht so toll...
Autor: Mario (Gast)
Datum: 30.07.2007 10:38

Die Mythbusters haben das doch mal getestet; nen laufenden Föhn in ne
Badewanne mit Dummy geschmissen und noch allerlei anderes Elektrozeugs.
Beim Föhn hats glaub gereicht...
Autor: Nullpainter (Gast)
Datum: 30.07.2007 10:41

>Schon mal beobachtet, wie sich Kühe auf der Weide bei Blitzschlag
>ausrichten?
>Die suchen sich wegen ihres großen 'Radstandes' schnell eine
>Äquipotentiallinie.

Mir fehlt das Anschauungsmaterial.
Na. Eine Kuh ist was anderes. Wenn die nass in der nassen Wiese liegt...
wuerde sich ein Ausrichten lohnen. Muss aber relativ schnell gehen,
zwischen Einschlag und der Ausbreitung. Aeh etwa 3ns/m...
Autor: Patrick (Gast)
Datum: 30.07.2007 10:49

>Naja, hätte er sagen sollen: Man kann vollkommen Bedenkenlos in der
> Badewanne sich die Haare trocknen, da mit 100%iger Wahrscheinlichkeit
> der FI auslöst.

Wobei ich stark bezweifle, dass der FI überhaupt auslöst.
Autor: Axel (Gast)
Datum: 30.07.2007 11:01

Der Strom fliesst nicht durch den geringsten Widerstand, sondern er
teilt sich entsprechend der Widerstände auf.

Von daher nützt es überhaupt nichts, wenn Salz im Wasser ist, dadurch
erhöht sich der Gesamtstrom, von dem man dann anteilig weniger
abbekommt.

Im Swimmingpool könnte es sogar klappen, das die Strecke recht lang ist.
Wenn man davon ausgeht, dass ein Strom von mehr als 30 mA potentiell
tödlich ist, wären das bei 230V etwa 8 kOhm. Je nachdem, wo der Strom
genau langfliesst und wenn man nicht gerade im direkten Fluss liegt,
könnte es also klappen.

Ich frage mich allerdings, ob man nicht auch bei deutlich niedrigeren
Strömen evtl. verkrampft und dann schlicht ertrinkt.

"Man kann vollkommen Bedenkenlos in der Badewanne sich die Haare
trocknen, da mit 100%iger Wahrscheinlichkeit der FI auslöst."
Zeige mir mal ein elektrotechnisches Bauelement, welches mit 100%
Sicherheit etwas tut. Naja, vielleicht eine Schmelzsicherung.

Gruss
Axel
Autor: Axel (Gast)
Datum: 30.07.2007 11:06

">Naja, hätte er sagen sollen: Man kann vollkommen Bedenkenlos in der
Badewanne sich die Haare trocknen, da mit 100%iger Wahrscheinlichkeit
der FI auslöst.

Wobei ich stark bezweifle, dass der FI überhaupt auslöst."

Nee, natürlich erst, wenn der Fön auch ins Wasser fällt.

Dann hängt es davon ab, ob es eine Acrylwanne ist oder ob eine
Stahlwanne vor 2002 (oder so)  oder danach eingebaut wurde.

Vorher musste sie nämlich geerdet werden, seitdem nicht mehr.

Gruss
Axel
Autor: Patrick (Gast)
Datum: 30.07.2007 11:11

Ich behaupte sogar, dass der FI überhaupt nicht auslöst. Egal aus
welchem Material die Wanne ist.
Autor: Axel (Gast)
Datum: 30.07.2007 11:19

Patrick,

na das kannst Du sicher auch belegen.

Gruss
Axel
Autor: Patrick (Gast)
Datum: 30.07.2007 11:30

Ja, Alex.

Stell Dir doch mal vor, Du bist so ein Elektron, dass da in den Föhn
geschickt wird. Plötzlich fällt der Föhn ins Wasser und Du bist "frei".
D.h. Du könntest dahin fliessen, wo Du willst.
Nun meine Frage an Dich: Wo würdest Du hinfliessen? Zum Neutralleiter,
der ein paar Centimeter neben Dir ist, da der ja auch ins Wasser
gefallen ist und der so schön (fast) Widerstandsfrei ist, oder würdest
Du den langen Weg durch das Wasser, die Wanne, das Rohrsystem, den Boden
nehmen?

Der FI "vergleicht" ja den zu- mit dem abfliessenden Strom. Ich denke,
da der Neutralleiter ja auch mit ins Wasser fällt, gibt es einen
Kurzschluss und es fliesst kein Strom über "Erde" ab. Was auslöst wäre
höchstens der Überstromschutz.
Autor: Axel (Gast)
Datum: 30.07.2007 11:37

"Stell Dir doch mal vor, Du bist so ein Elektron, dass da in den Föhn
geschickt wird. Plötzlich fällt der Föhn ins Wasser und Du bist "frei".
D.h. Du könntest dahin fliessen, wo Du willst.
Nun meine Frage an Dich: Wo würdest Du hinfliessen? Zum Neutralleiter,
der ein paar Centimeter neben Dir ist, da der ja auch ins Wasser
gefallen ist und der so schön (fast) Widerstandsfrei ist, oder würdest
Du den langen Weg durch das Wasser, die Wanne, das Rohrsystem, den Boden
nehmen?"

Das ist jetzt Satire, oder ?

Na, dann stelle ich mir das mal spasseshalber vor.

Ich bin ja als Elektron nicht allein, sondern da streben hinter mir noch
fast unbegrenzt weitere aus dem Phasenleiter. Immerhin pumpt da irgendwo
ein KKW Elektroden in beliebiger Menge.

Jetzt habe ich also die Wahl, zusammen mit all den anderen den kurzen
Weg zu gehen, wo es dann reichlich eng wird, oder mit ein paar Kumpels
den Umweg über das Wasser und den Wannenkörper zu nehmen, bei dem ich
mich nicht mit all den anderen durch so eine dünne Elektrode quetschen
muss.

Aber es ist schon erschreckend, was hier in einem Elektronikforum so für
Ideen kommen. Vom Konzept der Parallelschaltung hast Du wohl nie was
gehört ?

Gruss
Axel
Autor: Patrick (Gast)
Datum: 30.07.2007 11:41

>Jetzt habe ich also die Wahl, zusammen mit all den anderen den kurzen
>Weg zu gehen, wo es dann reichlich eng wird, oder mit ein paar Kumpels
>den Umweg über das Wasser und den Wannenkörper zu nehmen, bei dem ich
>mich nicht mit all den anderen durch so eine dünne Elektrode quetschen
>muss."

Ist die "Eingangs"-Elektrode nicht genau so dünn? ;-)

>Vom Konzept der Parallelschaltung hast Du wohl nie was gehört ?

Was passiert denn, wenn Du einen Widerstand mit einem Kurzschluss
parallel schaltest? Wieviel Strom fliesst denn noch durch den
Widerstand?
Autor: SpannendeWanne (Gast)
Datum: 30.07.2007 11:46

> Was passiert denn, wenn Du einen Widerstand mit einem Kurzschluss
> parallel schaltest? Wieviel Strom fliesst denn noch durch den
> Widerstand?

Idealisiert gesehen gar nix.
Aber weil ein Draht in der Realität nen spezifischen Materialwiderstand
hat bildet sich über Ihn eine Spannung aus, in der ein
Parallelgeschalteter Widerstand potenziell einen Strom treiben kann...
Autor: Patrick S. (nando4569)
Datum: 30.07.2007 11:48

Aber reicht das aus um den FI auszulösen?
Autor: Patrick S. (nando4569)
Datum: 30.07.2007 11:51

Wer meldet sich freiwillig, das zu Hause auszuprobieren? Natürlich ohne
sich in die Wanne zu setzen!
Autor: Axel (Gast)
Datum: 30.07.2007 11:57

Da ist kein Kurzschluss.

Leitungswasser hat einen zulässigen Leitwert von bis zu 2500uS/cm was
also 400 Ohm entspricht.

Macht also bei einer Strecke von angenommen einem cm einen Strom von
etwa 1 A.

Bleiben also 15 A Luft, bevor die Sicherung wegen des Kurzschlusses
auslöst. Selbst wennn sich das etwas auffächert, wird das unter den 16A
bleiben.

Umgekehrt braucht man 30 mA, damit der Fi auslöst. Das entspricht etwa 8
kOhm oder, bei 400 Ohm/cm etwa 20 cm Entfernung zwischen Fön und einer
blanken, geerdeten Stelle der Wanne.

Nun lösen die meisten Fi schon etwas früher aus, evtl. ist im Badewasser
schon etwas Badesalz, dann verlängert sich die Strecke etwas. Der Fi
kann also auslösen, muss aber nicht, je nach Bedingungen.

Aber im Schwimmbecken wird der wohl eher nicht auslösen. Die
Entfernungen sind vermutlich zu gross.

Gruss
Axel
Autor: Reinhard Max (rmax)
Datum: 30.07.2007 12:00

Patrick wrote:

> Was passiert denn, wenn Du einen Widerstand mit einem Kurzschluss
> parallel schaltest? Wieviel Strom fliesst denn noch durch den
> Widerstand?

Im Fall des Haartrockners, der ins Wasser fällt, gibt es keinen
Kurzschluß. Phase und Nullleiter werden nicht kurzgeschlossen, sondern
durch Wasser verbunden und dessen Widerstand ist groß genug, um durch
den parallelen Widerstand gegen Erde noch genug Strom fließen zu lassen,
daß der FI auslöst.
Autor: Der Hubert (Gast)
Datum: 30.07.2007 12:50

Schon mal daran gedacht, dass beim Entkalken Salz verwendet wird ??

Also viele Haushalte haben auch Salzanlagen eingebaut, um das Wasser
"weicher" zu bekommen.

Und: Ist es evtl. nicht unbedingt nur vom Widerstand abhängig, ob man
Grillwürstchen wird, sondern auch vom eigenen "Querschnitt" ??

Ich denke, hier kann man nicht verallgemeinern.

Wichtig jedoch: FI, den man ab und zu mal testen sollte (nein, nicht mit
Fön in der Badewanne, das Ding hat einen Testtaster).
Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum: 30.07.2007 13:16

Nur mal so am Rande:

LIEBE KINDER, FINGER WEG VON JEGLICHEN EIGENVERSUCHEN!!!
LIEBE KINDER, FINGER WEG VON JEGLICHEN EIGENVERSUCHEN!!!
LIEBE KINDER, FINGER WEG VON JEGLICHEN EIGENVERSUCHEN!!!

Sorry, das musste mal eingeworfen werden. Bei all den wilden Theorien
gibt es sicher ein paar kleine Bastler, die das nachstellen wollen.

ontopic:

Ich bin ja leider nur ein Schwachstromheini aber soweit ich weiß,
passiert gar nichts wenn man nen Fön ins Wasser wirft. Bei "Clever"
haben die das glaub ich mal im Fernsehen ausprobiert. Dort stand auch
eine geerdete Wanne, die aber keinen Einfluss hatte da, wie Patrick
schon meinte, Hin- und Rückleiter sehr nahe beieinander liegen und beide
im Wasser sind. Das kann als Kurzschluss angenommen werden und somit
ergibt sich kein Elektronenfluß durch die Wanne zur Erde.
Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum: 30.07.2007 13:17

Achja, der Fön lief sogar weiter und hat Wasser umgewälzt.
Autor: Axel (Gast)
Datum: 30.07.2007 13:25

"Das kann als Kurzschluss angenommen werden und somit
ergibt sich kein Elektronenfluß durch die Wanne zur Erde."

Dieser Schwachsinn wird auch durch Wiederholung nicht besser.

Wenn es ein Kurzschluss wäre, würde die Sicherung fliegen. Und schon gar
nicht der Fön weiterlaufen.

Gruss
Axel
Autor: Patrick (Gast)
Datum: 30.07.2007 13:28

Autor: Patrick (Gast)
Datum: 30.07.2007 13:30

Autor: Fönnutzer (Gast)
Datum: 30.07.2007 13:42

Ui, dann sollte ich den Fön doch lieber nicht auf die Wanne legen ?
Autor: peter (Gast)
Datum: 30.07.2007 13:44

wieso eigendlich elektronen?
 gibt es die denn?
oder nur die Wahrscheinlichkeit?
 Oder sind da evtl. nur ein paar Strings??
Autor: *.* (Gast)
Datum: 30.07.2007 13:45

Schon mal dran gedacht das man schon bei geringen Strömen
bewegungsunfähig wird und dann evtl. ersäuft?
Autor: tex (Gast)
Datum: 30.07.2007 13:56

<< Der tödliche Fön oder Toaster , den man in die Wanne wirft, ist
genauso
eine fixe Idee der Regisseure, wie das explodierende Auto mit vollem
Benzintank. >>

Alle die solche Meinung vertreten und posten kann ich nur auffordern, es
im Selbstversuch auszuprobieren.
1. Ist die Welt dann um in paar ahnungslose Dummschwätzer ärmer.
2. Polizei / Feuerwehr und VDE haben wieder schöne neue Bilder für die
Lehrveranstaltungen.
3. Das Ergebnis der Selbstversuche kann direkt am Friedhof begutachtet
werden.

und um die Eingangsfrage zu klären,

Die Binnenfischer wären ganz schön am Arsch, wenn das mit dem Wasser und
dem Strom nicht funktionieren würde und sie jede mickrige Sprotte mit
der Angel fangen müßten.

PS.
(Ich weiss das Sprotten nicht in Binnegewässern leben! Es ist ein
Gleichnis!)
Autor: Jim (Gast)
Datum: 30.07.2007 15:58

Mir hat mal jemand erzählt dass sich eine nahe Verwandte mit dem Fön in
der Badewanne umgebracht hat.
Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum: 30.07.2007 17:02

>Wenn es ein Kurzschluss wäre, würde die Sicherung fliegen. Und schon gar
>nicht der Fön weiterlaufen.

Man kann auch penibel sein. Korrekt betrachtet ist es natürlich kein
echter Kurzschluss sondern der Weg des geringsten Widerstandes.
Ich finde es amüsant, wie manche immer wieder die Meinungen und Ideen
anderer wörtlich als Schwachsinn bezeichnen ohne irgendwas zu widerlegen
oder sich in einem vernünftigen Ton dazu zu äußern. Das zeugt vom enorm
hohen Niveau hier. :-)
Autor: Axel (Gast)
Datum: 30.07.2007 17:09

"Korrekt betrachtet ist es natürlich kein echter Kurzschluss sondern der
Weg des geringsten Widerstandes."
Es ist zwar der geringste Widerstand, aber Deine Schlussfolgerung daraus
ist, nun, abwegig. Es ist eben nicht so, dass der Strom den Weg des
geringsten Widerstandes sucht.

Mal ein Beispiel: An einer Steckdose hängt über einen Mehrfachstecker
zwei Lampen. Eine mit 25 W, eine mit 1000 W.

Die mit den 1000 W hat also einen wesentlich niedrigeren Widerstand als
die mit 25W.

Du wirst mir doch jetzt zustimmen, dass der Strom nicht den Weg des
geringsten Widerstandes nimmt, sondern dass es dem Strom durch die 25W
Lampe vollkommen egal ist, ob die 1000 W Lampe dran ist oder nicht. Nach
Deiner Theorie würde der gesammte Strom den Weg des geringsten
Widerstandes nehmen und für die 25W Lampe bliebe nichts mehr übrig.

"Ich finde es amüsant, wie manche immer wieder die Meinungen und Ideen
anderer wörtlich als Schwachsinn bezeichnen ohne irgendwas zu widerlegen
oder sich in einem vernünftigen Ton dazu zu äußern."

Ich hatte mich bemüht. Aber wie Dein Beitrag zeigt, umsonst.

Gruss
Axel
Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum: 30.07.2007 18:25

Axel, es ist doch ein Unterschied ob der Widerstandsunterschied 1:40
oder 1:1000000000000 ist. Bei letzterem kann man doch annehmen dass die
1 sehr (!) viel weniger Strom abbekommt als die 1000000000000 oder
nicht? Ich meine halt, dass der "Zwei-Glühlampen-Vergleich" etwas hinkt.

Aber bitte merke dir, ich meine das nichtmal böse, denn ich nenne deine
Aussage nicht falsch oder schwachsinnig.
Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum: 30.07.2007 18:26

Hat nicht noch jemand ne Meinung dazu? Sonst muss ich mir irgendwann
noch unterstellen lassen, rechthaberisch zu sein, was ich wirklich nicht
bin. :P
Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum: 30.07.2007 18:54

btw...mir fällt auf, wir reden am Thema vorbei. Mir geht es um den Fön,
der weiterläuft, was er ja laut VDE-Link tut. Ob dabei Menschen zu
Schaden kommen können, will ich gar nicht beurteilen. :P
Autor: Axel (Gast)
Datum: 30.07.2007 19:18

Daniel,

der Widerstandsunterschied spielt überhaupt keine Rolle.

Die Formel für den Strom lautet I = U/R.

Da die Spannung bei 230V festliegt, wird der Strom nur duch den
Widerstand des Wassers und des Menschen in der Wanne bestimmt.

Ob da noch ein weiterer Stromkreis geschlossen ist, spielt überhaupt
keine Rolle, egal wie viel grösser oder kleiner.

Das ist allerdings Grundlagenwissen, welches man in Physik so in der
achten Klasse beigebracht bekommen sollte.

Gruss
Axel
Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum: 30.07.2007 19:55

>der Widerstandsunterschied spielt überhaupt keine Rolle.
>...
>Da die Spannung bei 230V festliegt, wird der Strom nur duch den
>Widerstand des Wassers und des Menschen in der Wanne bestimmt.

Liest du überhaupt was ich schreibe? Falls ja, verstehst du es auch?
Nichts anderes als das was du grad schriebst, habe ich ausgesagt, du
Grundlagenforscher...;) Und wieder meintest du abwertender Weise, die
Weisheit mit Löffeln...naja lassen wir das. :)
Autor: Feadi F. (feadi)
Datum: 30.07.2007 20:01
Dateianhang: badewanne.PNG (1,7 KB, 142 Downloads)
preview image for badewanne.PNG

Ich habe mal ein Bildchen gemacht, so wie ich mir das vorstelle.

Der Trimmer ist in diesem Fall kein Trimmer sondern die Heizung im Fön.
Das Symbol passt irgentwie gut dazu.
Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum: 30.07.2007 20:13

Jup, das Bild ist gut...und je nachdem, wie groß der Widerstand ist,
fließt der Strom durch die Badewanne, der Fön läuft jedoch gleichzeitig
weiter.
Autor: Roland (Gast)
Datum: 30.07.2007 20:19

Natürlich nimmt der Strom den Weg des geringsten Widerstandes, aber man
sollte dabei nicht vergessen das der Strom auch nur dann fliessen kann
wenn Spannung vorhanden ist und ein Widerstand. Und da die genauen
Widerstands und Spannungsverhältnisse beim Fön in der Badewanne
unbekannt sind, bleibt nur der Selbstversuch. Aber ich würde schon dem
VDE vertrauen, was meint ihr denn Warum wir in Deutschland so gute
Sicherheitsvorschriften haben und so genaue Kenntnisse über die Gefahren
und Folgen des elektrischen Stromes, im 2 Weltkrieg wurden in den
Konzentrationslagern reihenweise Test an lebenden Menschen durchgefürt
um genau das zu erforschen !
Autor: Feadi F. (feadi)
Datum: 30.07.2007 20:27

Sehe ich da etwa 'Godwins Gesetz'?
Autor: Roland (Gast)
Datum: 30.07.2007 20:32

Nein ist es nicht, weil ich hier nichts mit Hitler oder den Nazis
verglichen habe.
Autor: Feadi F. (feadi)
Datum: 30.07.2007 20:33

Achso, okay ;)
Autor: Lanius (Gast)
Datum: 30.07.2007 23:36

Ich besitze eine Berechtigung zum benutzen von Elektrofischfanggeräten
und ich würde sagen... kommt drauf an.
Beim E-Fischen passiert in der Regel z.B. nichts wenn man ausversehen
mal ins Wasser greift. Man sollte aber keinesfalls mit dem ganzen Körper
ins Wasser fallen, dabei sollen auch schon Menschen gestorben sein.
An den Fischen kann man erkennen das man eigentlich nichts wirklich
vorhersagen kann, außer:
großer Fisch -> große Wirkung
kleiner Fisch -> kleine Wirkung
Ausschlaggebend ist welche Spannung der Körper im Wasser abgreift.
Die Leitfähigkeit/Temperatur des Wassers ist dabei natürlich wichtig, im
Salzwasser ist E-Fischen nur mit großem Energieaufwand möglich und wird
dort meines Wissens nach nicht praktiziert.
Ebenso spielt die Anordnung der Elektroden im Wasser eine große Rolle.
Als Feuerwehrmann sollte man daher im überfluteten Keller besser nicht
stolpern. Kann gut gehen, muß aber nicht.
Gefischt wird in der Regel mit Gleich- oder Impulsspannung bis 600V.
Autor: Nils (Gast)
Datum: 31.07.2007 00:34

@lanius

Simmt die Geschichte, dass die Fische zur Anode wandern und das Ganze
unbeschadet überstehen? (-> siehe Wikipedia)

Gruß
Nils
Autor: Lanius (Gast)
Datum: 31.07.2007 13:45

@Nils

Ja stimmt, aber nur unter optimalen Bedingungen. Normalerweise wird der
Fisch direkt an der Anode dann ohnmächtig und wacht je nach Temperatur
in bis zu 30min wieder auf.

Unbeschadet stimmt normalerweise auch. Es kommt gelegentlich aber bei
großen Fischen vor, das durch den Krampf Blutergüsse entstehen oder die
Wirbelsäule verletzt wird.

Man braucht auch nicht zu glauben das man damit jeden Fisch fängt.
Manche schwimmen zu schnell auf die Anode zu, und dann dran vorbei.
Einige kippen auch einfach auf dem Grund um und man sieht sie garnicht
erst.
Autor: Nils (Gast)
Datum: 31.07.2007 22:51

@Lanius

Danke für die Info - ich entnehme Deiner Info, dass die Fische mit dem
Gradienten schwimmen, um aus der Nummer rauszukommen (sofern sie es denn
schaffen). Erstaunlich.

Gruß
Nils
Autor: Feadi F. (feadi)
Datum: 31.07.2007 23:50

> ... Erstaunlich.

Da Fische Schmerz empfinden können, finde ich es garnicht erstaunlich
dass sie versuchen zu entkommen.
Autor: Nils (Gast)
Datum: 01.08.2007 00:02

Hallo Feadi,

ja, aber Schmerz hat bei 'einfachen' Organismen eine Krümmungsreaktion
zur Folge - bei 'komplizierten' Organismen, wie dem Menschen - naja,
zumindest unlogisches Verhalten.
Aber im Ernst: Eine Verkrampfung infolge eines Elektroschocks ist kein
Spass und kaum kontrollierbar - daher meine Verwunderung.

Gruß
Nils
Autor: H. W. (digger72)
Datum: 01.08.2007 18:44

Hab gerade mal die Daten eines 30mA-FI gegoogelt.
Interessant ist, dass der zwar bei 30mA innerhalb von 0,3 sekunden
abschalten muss, bei 15mA aber überhaupt nicht !
Gruselig, weil zwar erst ungefähr 50mA zwingend tötlich enden,
aber schon bei 10mA Verkrampfungen einsetzen.
Beim nächsten Hausausbau stehen bei mir 10mA-FI
fürs Bad und Aussen auf der Liste.

Guss
Digger
Autor: xnt (Gast)
Datum: 10.01.2008 21:55

>Beim nächsten Hausausbau stehen bei mir 10mA-FI
>fürs Bad und Aussen auf der Liste.


Dann solltest Du aber Deinen Hausmitbewohnern das Niesen im Bad
verbieten und
Deinen Garten gegen feuchte Luft sichern....
Autor: Wasser (Gast)
Datum: 13.01.2008 18:05

>Der tödliche Fön oder Toaster , den man in die Wanne wirft, ist genauso
>eine fixe Idee der Regisseure, wie das explodierende Auto mit vollem
>Benzintank.

LoL. Warum braucht man nen FI fürs Bad ? Wegen der Ele. Zahnbürste
Autor: Daniel Goßmann (Gast)
Datum: 13.01.2008 18:11
Dateianhang: pic05030.jpg (157,3 KB, 349 Downloads)
preview image for pic05030.jpg

Wer will, kann die gegebene Situation ja mal durchrechnen ...
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 13.01.2008 20:02

Durchrechen? Gut:
3 Leute, 10 Flaschen Bier, 1 Flasche Schnaps
entspricht 1,5 Promille auf 3 m²

230V * 500 Liter Wasser / 1,5 Promille * Wurzel (Außentemperatur)

ergibt nach 2 Stunden und viel Glück:

3 Hirnis und einen Fotografen.

;-))

Paul
Autor: Jurij G. (jtr)
Datum: 13.01.2008 20:14

Hier steht ja öfter was von Sicherungen und 16A...
Das ein 16A Sicherungsautomat bei sagen wir mal 17A nicht in 2ns auslöst
ist euch aber schon klar oder? Die üblichen B-Sicherungen lösen bei 1.5x
Max-Strom in 30-60 min aus, bis dahin ist man schon gut durch...
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 13.01.2008 21:28

@ Jurij G. (jtr)

>ist euch aber schon klar oder? Die üblichen B-Sicherungen lösen bei 1.5x
>Max-Strom in 30-60 min aus, bis dahin ist man schon gut durch...

Jaja, die Legenden. Hab ich auch mal gehört, dass angeblich eine Leiche
in der Badewanne gefunden worden sein soll, wo ein elektrisches Gerät
ins Wasser gefallen ist und die Sicher/FI nicht angeschlagen hat. Die
Leiche soll gut durchgekocht gewesen sein. So die Legende.

Wer aber ein wenig die Grössenordungen kennt, kann das leicht als
Märchen enttarnen. 16A @ 230V macht ~ 3,7kW. Um damit die
durchscnittliche Wassermenge einer Badewanne (80l) bis zum Siedepunkt zu
erhit