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Forum: FPGA, VHDL & Co. Verständnisfrage


Autor: Thomas (Gast)
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Hallo!

Ich habe eine Frage bzgl. eines FPGA's.
Wenn ich besipielsweise eine Art Multiplexer programmiere.
Ist dann z.B. ein Eingang mit einem der programmierten Ausgänge 
verbunden?

Hintergrund ist folgender.
Ich möchte einen Eeprom-Brenner so umbauen, dass ich in dessen Sockel 
nur noch das jeweilige IC stecken muss, ohne dass ich vorher ewig viele 
Steckverbindungen getätigt habe (zur Anpassung).
Deshalb möchte ich mir einen FPGA programmieren, der das für mich 
übernimmt.
Oder habt ihr andere (einfachere, bessere) Ideen?

Thomas

Autor: Michael F_xxxxxxx (grisu901)
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Bei einem FPGA ist der grundlegende Signalfluss:
- Eingangspin
- Bus
- Eingang einer LookUpTable
- Ausgang einer LookUpTable
- Bus
- Ausgangspin

Für Deine Anwendung bräuchtest Du Ausgänge, die genügend Power für die 
Versorgung und je nach Baustein auch mal 12V für die Programmierung 
liefern. Das wird mit einem FPGA nix werden.

Lass mich raten, Du wurdest vom Galep inspiriert ;-) Dort wird afaik ein 
ASIC verwendet, dass auf die nötigen Anforderungen angepasst wurde.

Autor: 1. Rahul nach Moiré (Gast)
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Das geht mit einem FPGA ohne Probleme, man benötigt halt nur zusätzliche 
Treiber. Im Galep wird schließlich auch so gemacht.

Autor: Gast (Gast)
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wie waere es mal mit einem vernüftigen Betreff ????

Autor: Thomas (Gast)
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Muss zugegeben der Betreff is nich gerade passend...

Ja der Galep hats mir angetan. :) Geplant ist auch ein µC der die 
häufigsten Eeprom Daten auf einer SD-Card(oder MMC) gespeichert hat. 
Sodass ich unterwegs die ohne PC arbeiten kann.

Auf einem µC das zu verwicklichen is mir schaltungstechnisch zu 
aufwändig.
Ich hab insgesamt 36 ein und 40 Ausgänge. (Mal grob überschlagen) 
Deshalb die Frage nach dem FPGA. Ich hätte noch einen CLPD da der kann 
24mA (High) treiben. Das müsste für die Programmierpins reichen. Die 
Pins zur Spannungsversorgung bekommen einen Treiber.

Ist das so verwirklichbar?

Thomas

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Thomas (Gast)

>Ist das so verwirklichbar?

Ja.

MFG
Falk

Autor: Michael F_xxxxxxx (grisu901)
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Thomas wrote:
> Muss zugegeben der Betreff is nich gerade passend...
>
> Ja der Galep hats mir angetan. :) Geplant ist auch ein µC der die
> häufigsten Eeprom Daten auf einer SD-Card(oder MMC) gespeichert hat.
> Sodass ich unterwegs die ohne PC arbeiten kann.
>
> Auf einem µC das zu verwicklichen is mir schaltungstechnisch zu
> aufwändig.
> Ich hab insgesamt 36 ein und 40 Ausgänge. (Mal grob überschlagen)
> Deshalb die Frage nach dem FPGA. Ich hätte noch einen CLPD da der kann
> 24mA (High) treiben. Das müsste für die Programmierpins reichen. Die
> Pins zur Spannungsversorgung bekommen einen Treiber.
>
> Ist das so verwirklichbar?
>
> Thomas

Auch, wenn es hier andere Meinungen gibt, vertrete ich den Standpunkt, 
dass es schwierig werden wird ;-)

Solange Du nur eine definierte Anzahl von Bausteinen programmieren 
willst, die sich von der Pinbelegung nicht sonderlich unterscheiden, mag 
das gehen. Um unterschiedliche Baugrößen von ICs programmieren zu 
können, bräuchtest Du im worst-case an jedem möglichen Versorgungs-Pin, 
an jedem möglichen Masse-Pin und an jedem möglichen Programmier-Pin eine 
entsprechende Treiberschaltung, die die nötigen Signale, Spannungspegel 
(für manche EERPOM 12V) und Ströme liefern kann. Und dann wird der 
Aufwand schnell so groß, dass es günstiger ist, einen Galep zu kaufen... 
Oder Du schaust Dir FPGAs mit integriertem Analogteil an. Vielleicht ist 
da was mit Analog-Multiplexern dabei.

Bei den 24mA, die die Ausgänge des CPLD liefern können sollte man nicht 
vergessen, dass das i.d.R. nicht gleichzeitig für alle Ausgänge möglich 
ist. Im Datenblatt sollte es auch noch irgendwo einen Wert geben, was 
der Baustein komplett als Maximum liefern kann, ohne, dass er abraucht.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Michael F_xxxxxxx (grisu901)

>können, bräuchtest Du im worst-case an jedem möglichen Versorgungs-Pin,
>an jedem möglichen Masse-Pin und an jedem möglichen Programmier-Pin eine
>entsprechende Treiberschaltung, die die nötigen Signale, Spannungspegel
>(für manche EERPOM 12V) und Ströme liefern kann. Und dann wird der
>Aufwand schnell so groß, dass es günstiger ist, einen Galep zu kaufen...

Yep.

>Oder Du schaust Dir FPGAs mit integriertem Analogteil an. Vielleicht ist
>da was mit Analog-Multiplexern dabei.

Glaub ich kaum. Die Dinger gibts kaum und wenn doch dann sind die 
Analog-MUX sicher nicht sonderlich stark.

>Bei den 24mA, die die Ausgänge des CPLD liefern können sollte man nicht
>vergessen, dass das i.d.R. nicht gleichzeitig für alle Ausgänge möglich
>ist. Im Datenblatt sollte es auch noch irgendwo einen Wert geben, was
>der Baustein komplett als Maximum liefern kann, ohne, dass er abraucht.

Da würde ich mir kaum Sorgen machen. Die FPGAs von heute haben 
schonordentlich Dampf. Allerdings sind die IO-Spanungen auf 3,3V 
begrenzt!

MFg
Falk

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