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Forum: Offtopic SETI@home-Zwang


Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Hallo,

in vielen Büros sind Computer aktiv, die kaum ausgelastet sind. Es gibt 
Programme mit dem man diese übrige Rechenleistung spenden kann, z. B. 
BOINC-Manager. Nur leider weiß das kaum jemand und viele sind zu faul so 
etwas zu installieren, andere denken es könnte ja den Computer kaputt 
machen und weil man halt selbst nichts davon hat, macht man es halt 
nicht. Deshalb habe ich mir überlegt, man könnte so eine Funktion doch 
im Betriebssystem fest einbinden oder in anderen Programmen. Der 
Internet-/Telefonanbieter könnte doch einen Zuschlag für die verlangen 
die nicht eine bestimmte Rechenleistung spenden oder es gibt dafür bei 
software Vergünstigungen, Zugang zu bestimmten Internetseiten/Leistung, 
z. B. ein besseres eMail-Konto...
Warum wird das so sehr selten angeboten/gemacht?

Autor: Michael F_xxxxxxx (grisu901)
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Stefan Helmert wrote:

> Warum wird das so sehr selten angeboten/gemacht?

Weil der PC mehr Suppe aus dem Stromnetz saugt, wenn er ständig auf 
'Vollgas' läuft und ich das zahlen muss. Des weiteren würde sich mein 
Notebook temperaturtechnisch nicht freuen, wenn es 24/7 am Limit läuft.

Autor: Thomas (Gast)
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Solche Programme sind die reinsten Klimakiller und deren Anwender 
gehören genauso geächtet wie SUV-Fahrer.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ja, das macht >100kWh pro Jahr, pro PC aus...
Jetzt rechne das mal auf >1 Million PCs alleine in Deutschland hoch, was 
da in einem Jahr an Energie verheizt werden würde.

Autor: +++ (Gast)
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Volle Ablehnung! Vergleich: Ein externer Gutachter bemerkt, dass du ein 
Zimmer in deinem Haus nicht brauchst und bringt einfach fremde Leute 
ohne deine Zustimmung dort unter!
Schonmal daran gedacht, dass man dadurch weitere Sicherheitslücken in 
die EDV reinbringt, die u.U. für Sabotage oder Spionage verwendet werden 
können?

Autor: Tom (Gast)
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Und abgesehen davon stehen viele Systemadministratoren der Installation 
von Software, die mit der Arbeit nichts zu tun haben, sehr skeptisch 
gegenüber.

Autor: Thomas (Gast)
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Ich habs von irgendeiner Spielkonsole gehört, dass diese Rechenpower via 
Internet an Firmen zur Verfügung stellt...

Wenn verteiltes Rechnen, dann aber bitte sinvolleres Zeug als SETI. Da 
gibts zum Beispiel Folding@home, was Proteinfaltungen duchrechnet und 
damit vielleicht mal Heilungen für Krankheiten ermöglicht.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Ich lasse den seti auch ab und zu mal laufen, allerdings nur auf 
hardware bei der ich weiss sie ist 100%ig io. bei büro-pcs wir dell 
rechner etc sind die netzteile so knapp dimensioniert dass der 
dauerhafte rechenleistungs-stromverbrauch  ein bisschen welligkeit auf 
die ausgänge bringt. das hat mich schon 2 boards gekostet (musste sie 
re-cappen)
ausserdem gehen dann die lüfter an, und dann wirds lauter, weil die cpu 
natürlich viel heißer wird. alles in allem ein blödsinnige idee.

außerdem wäre das gleich mit dem "zwangswerbung" aufm fernseher oder 
"zwangs-scheiss-musik" ausm radio, wo du nicht umschalten kannst.
oder ein "zwangs-windows" auf dem rechner schüttel

Autor: Conputerspezialist (Gast)
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ProEinwand: Der Vorschlag ist gut, der er spart tatsächlich insgesamt 
REchenpower und damit Strom, weil die Leitsung, die ein PC bringt nur 
ein Bruchteil dessen ist, was er an Herstellung gekostet hat. Damit 
würde eingesparte Hardware in Rechenzentren sicher zur Stromsenkung 
beitragen.

CintraEinwand: Wer soll denn das bitte bezahlen ? Bei vielen Konzernen 
gibt es extra Beschränkungen. Erst kürzlich gingen z.B. bei Roche wieder 
die Ticker los, und die Mitarbeiter wurden informiert, ja keine solchen 
Bandbreitenverschwender zu installieren!

Zuhause kannst Du machen was Du willst,aber die Idde, es zwanghaft in 
den REchner zu integrieren, ist Unsinn.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Auf jeden Fall Sinn macht Distributed Computing wenn man dadurch andere 
Rechner einsparen kann, also z.B. in einer Uni wo die CIP-Rechner 
nebenbei irgend welche Matlab-Simulationen oder sowas rechnen. Bei 
"@home"-Projekten sollte man aber niemanden zwingen, da muss jeder für 
sich abwägen ob der Nutzen (Forschung) den Energieverbrauch und die 
Wärmeentwicklung aufwiegt. Projekte zur Primzahlenberechnung halte ich 
z.B. für reine Energieverschwendung. Seti@home ist ein Hobby für Star 
Trek-Fans, für die Forschung sinnlos. Das sinnvollste Projekt scheint 
Folding@home zu sein, und deshalb rechnet da der 
mikrocontroller.net-Server mit (im Sommer nur nachts zwischen 0 und 6 
Uhr, wenn der Strom billig und die Luft kühl ist).

Autor: jonny (Gast)
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Ich habe das gerade mel getestet.

Wenn ich meinen PC so zum Webradio hören an habe verbraucht er 100 Watt.
(Mit Monitor)

Wenn ich dann F@H anmache, sprigt der Stromverbrauch auf 195 Watt hoch.

Das mach bei 17 ct/Kwh bei 5h eingeschaltetem PC schon 8Cent pro tag und 
95 Watt mehr. Das sind ca. 30 € im Jahr.

Von den Klimakosten (CO2) einmal abgesehen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Deine CPU Temperatur sieht aber nicht gerade gesund aus. Die 
Mainboardtemperatur ist auch etwas warm, bei solch einem Rechner würde 
ich mich solche Dauerbelastungstests nicht lange trauen, das wirkt sich 
bestimmt nicht positiv auf die Lebendsdauer aus.

Autor: jonny (Gast)
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Ja deshalb ist das fenster auch auf damit ich einen blick drauf habe.

Ich habe den PC im Dachgeschoss und die Sonne knallt in mein Zimmer...
Zu späteren Uhrzeiten und im Winter/Herbst habe ich keine Temp. Probleme

Jonny

Autor: Nanoboy (Gast)
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Was hast du denn für ein Rechner? 100W inkl. Monitor ist ja schon sehr 
niedrig.

Autor: jonny (Gast)
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be!quiet Netzteil 420 Watt (Regelt alle Lüfter bis auf CPU)
3,2 GHZ Intel CPU
2048 MB DDR1 Ram
ASUS P5GD1 Mainboard

kühler bis auf cpu ausgetauscht und temp. gesteuert.

Monitor Samsung Syncmaster 730BF

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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100W inklusive Monitor ist nichts besonderes:
TFT: etwa 30W, bleiben noch 70W für den PC. Mein Athlon64 braucht 
ähnlich wenig im Leerlauf.
Die meisten heutigen PCs die nicht gerade total übertaktet sind, sollten 
dank der Stromsparmodi die die meisten CPUs mittlerweile können ähnlich 
wenig brauchen.
Notebooks brauchen inklusive eingebautem TFT gerade mal etwa 20-30W wenn 
sie nicht viel zu tun haben...

Autor: Tom (Gast)
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Ähm...schluck...

Mein Athlon XP 2800+ braucht mit Monitor 170W, es sind nur die minimal 
notwendigen Komponenten drin, nicht mal ne besonders schnelle GraKa. Was 
mache ich falsch? Zugegeben, 70W entfallen auf den Monitor, aber er ist 
auch schon alt. Aber wenn man euch so hört, dann sind selbst 100W für 
den PC viel.

Autor: Clifford (Gast)
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Meine Kiste hat, nur mit Onboard Grafik, unter Volllast nur 95W 
gebraucht. Hab aber kürzlich noch eine GF7900GS eingebaut die laut 
Hersteller 45W unter Volllast brauchen soll. Hab aber seitdem nicht mehr 
gemessen was der Rechner insgesamt braucht

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum:

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Tom wrote:
> Was mache ich falsch?

Das Problem dürfte der Athlon XP sein, der ohne Zusatztools immer auf 
voller Leistung läuft.

Autor: passtschon (Gast)
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@Tom: Benedikt hat das richtig geschrieben, lade Dir für Deinen Athlon 
XP ein CPU-cooler-Proggi runter. Das setzt das Flag im Prozessor und 
schon gehts runter mit der Temperatur als auch mit dem Stromverbrauch! 
ich habe seiner Zeit gerne vcool eingesetzt.

Gruß

Autor: Clifford (Gast)
Datum:

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Oder gleich Linux verwenden ;)

Aber ernsthaft, der Stromverbrauch und die CPU Temp ist bei Windows 
messbar höher als unter Linux. Erklären kann ich das aber nicht

Ich würde aber nicht einsehen den Strom für ungewollte Hintergrundtasks 
zu zahlen. Is so schon teuer genug. Grundsätzlich ist distributed 
Computing haber keine schlechte Idee

Autor: Matthias S. (da_user)
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Man müsste einstellen können, wieviel Rechenleistung die verwenden 
dürfen...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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> Grundsätzlich ist distributed Computing haber keine schlechte Idee

Aber bitte nicht für solchen Schrott, wie SETI@home und schon garnicht 
per Zwang von außen.

Autor: Mario G. (maggyver)
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keine Sorge, ab 2008 wird Schäuble@Home gesetzlich Pflicht - vernetzte 
Festplattenanalyse und verschlüsselungs Brute-Force ;-)

Autor: Nailpainter (Gast)
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Die Boinc programme verbrauchen auch etwas viel Speicher. Bei nur 500 
MByte sind 50 MByte etwas viel. Das sollte man auch einstellen koennen.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Mario G. wrote:
> keine Sorge, ab 2008 wird Schäuble@Home gesetzlich Pflicht - vernetzte
> Festplattenanalyse und verschlüsselungs Brute-Force ;-)

Hehehe, der war gut!

Schäuble@Home. made my day

Autor: Clifford (Gast)
Datum:

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Autor: Tom (Gast)
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>Aber bitte nicht für solchen Schrott, wie SETI@home und schon garnicht
>per Zwang von außen.

Warum bitte ist das Schrott?

Autor: Puck die Stubenfliege (Gast)
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Schäuble@Home ^^ haha
YMMD!



nasja, seti hat eben den verwerflichen ruf, dass auf kurz oder lang 
nichts dabei raus kommen wird und das projekt eingestllt wird. So 
richtig daran glauben dass man E.T. beim nach hause telefonieren 
erwischt tut glaub niemand mehr!?


Da machen dann andere Projekte bei dennen man der Medizinforschung 
helfen kann einen effizienteren Eindruck!

Seit wann läuft Seti eigentlich schon? - bis heute gabs ja noch nichtmal 
"kleine" Erfolge, oder?

Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum:

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>Seit wann läuft Seti eigentlich schon?

17.Mai 1999 - wow...schon acht Jahre

Ich hab sowas früher auch mal gemacht aber irgendwie brauch ich meine 
Rechenleistung jetzt entweder selber oder mir ist es einfach zu doof, 
meinen Rechner Tag und Nacht FFTs machen zu lassen. Da wird er ja dumm 
bei. :-P

Autor: Tom (Gast)
Datum:

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Ja nur deshalb muß man das Projekt ja nicht einstellen. Schließlich kann 
sich ein Erfolg quasi jederzeit einstellen und mitlerweile hat sich das 
auch bei den Wissenschaftlern herumgesprochen, dass die 
Wahrscheinlichkeit der Existenz außerirdischer Lebensformen als sehr 
groß ist.

Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
Datum:

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Also ich hatte eine zeitlang Einstein@Home am laufen. Aber gerade bei 
einem Notebook wird der Lüfter doch merklich lauter, bz. fängt überhaupt 
erst an zu drehen, so das ich damit wieder aufgehört hab.

Bezüglich sparsamer Rechner fand ich
http://www.forumdeluxx.de/forum/archive/index.php/...
ganz interessant.

Autor: madler (Gast)
Datum:

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Man sollte aber auch vielleicht bedenken dass die Effizienz eines PCs 
der einfach nur im idle läuft gleich 0 ist. Er verbraucht nämlich Strom 
und macht nichts dafür.
Wenn er aber mit Vollast zB folding@home macht, geht halt alles in das 
Endprodukt, nämlich die Forschung. Und vielleicht würde sich ja sonst 
das Institut/Uni das das Projekt laufen lässt einen netten Supercomputer 
kaufen, dessen Leistung so eingespart wird. Dass der eventuell etwas 
effizienter wäre will ich ja nicht abstreiten.

Aber alles böse ist das bestimmt nicht.
Ich weiss zB auch dass IBM, die ja ein grosser Unterstützer davon sind, 
wenn sie PCs an öffentliche/gemeinnützige Einrichtungen billiger 
abgeben,
zur Bedingung machen, dass da dann folding@home läuft.

Ist doch ne gute Sache.

Autor: Stefan Helmert (Gast)
Datum:

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Ich habe Einstein@home, SETI@home und Riesel Sieve laufen. Da das auf 
einem "Samsung X20 Calia II" - Notebook ist, denke ich, dass man damit 
viel Energie einspart, da es wirklich sparsam arbeitet, im Gegensatz zu 
einigen Rechenzentren/Servern (außer BlueGene) - Leerlauf (volle 
Bildschirmhelligkeit): 20 W; Volllast: 40 W; 1,73 GHz Pentium M, 1 GB 
RAM
Außerdem denke ich nicht, dass SETI sinnlos ist (sonst würden die das 
Projekt nicht starten). Es ist nur sinnlos, wenn niemand sich dafür 
interessiert und dadurch nichts rauskommt. Nicht zu vergessen ist, dass 
es auch ein Ergebnis ist, wenn damit ermittelt wird, dass es keine 
Außerirdischen gibt. Allerdings könnte man beim Entschlüsseln der 
Signale auch deren Ursache in neuen Himmelskörpern usw. finden, was dann 
doch wieder wissenschaftlich sinnvoll ist.
Ich denke auch nicht, dass es schlimm ist wenn die Lebensdauer des 
Computers dadurch reduziert wird, denn ob er nun 40 Jahre oder 42 Jahre 
hält interessiert nicht, da man mit so einem alten PC keine neue 
Software verwenden kann. Aber was mich mehr interessieren würde ist, ob 
dadurch überhaupt die Zuverlässigkeit/Lebensdauer beeinträchtigt wird, 
denn bei Volllast ist die Temperatur konstant hoch, bei 
Lastschwankungen, dann schwankt auch sie und verursacht durch 
Ausdehnen/Zusammenziehen vielleicht Risse/Verschleiß?

Autor: caffeetrinker (Gast)
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ich denke er meint dass das Notebook sparsammer als ein server ist - 
soweit ja auch richtig - wenn man aber die Effizient begutachtet 
(Verlustleistung, Abwärme und "benützbare Rechnerleistung"), wird der 
Großrechner besser davon kommen als Dein Notebook. Das Notebook ist 
stromsparender als der Großrechner weil es nicht so viel Leistung hat / 
nicht soviel kann.

Ein Fiat500 braucht auch nicht soviel Benzin wie ein Ferrari - trotzdem 
sind beide rot und kommen aus Italien!

Mit der Lebensdauer mag ich Dir mal recht geben - ich denke eine CPU die 
immer gleich warm ich, wird länger heben als eine die ständigen 
Lastwechseln ausgesetzt ist - VORAUSGESETZT es werden keine kritischen 
Werte im Volllast überschritten!

Autor: caffeetrinker (Gast)
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@Malte
hast Du das hier schon gelesen:
http://www.tomshardware.com/de/foren/237180-56-str...

Stromspar-PC mit 45Watt verbrauch und nahezu keine Abwärme - Ein sehr 
interessanter und aufschlußreicher Artikel.

Auch für alle anderen hier interessant, die meisten von Euch würden mit 
diesem Rechner sicherlich auskommen (Office und internet)

Autor: caffeetrinker (Gast)
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ups, das ist der falsche link (zugehörige Diskusion im Forum!)
hier der richtige:
http://www.tomshardware.com/de/stromspar-pc-eigenb...

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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> wenn man aber die Effizient begutachtet
> (Verlustleistung, Abwärme und "benützbare Rechnerleistung"), wird der
> Großrechner besser davon kommen als Dein Notebook

Wenn diese weniger effizienten Rechner aber sowieso schon laufen, dann 
ist es sehr viel effizienter diese Rechner voll auszulasten als einen 
neuen, für sich gesehen effizienteren, Großrechner hinzustellen. Allein 
schon wegen der Energie die in die Produktion fließt.

> ich denke eine CPU die immer gleich warm ich, wird länger heben als eine
> die ständigen Lastwechseln ausgesetzt ist

Dass eine CPU einfach so kaputt geht kommt doch sowieso praktisch nie 
vor.

Autor: Clifford (Gast)
Datum:

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Hm, trotz allem verursacht sowohl xxx@home als auch ein Stromspar PC 
zusätzliche Kosten.
Wenn ich irgend einen Number Cruncher nebenher laufen lasse kostet das 
im Jahr, je nach Rechner, 30-50€ mehr. Außerdem läuft der CPU Lüfter 
dauernd auf Vollast und nervt

Ich habe kürzlich einen neuen Rechner zusammengestellt und überlegt eine 
Stromsparkiste zu basteln. Nachdem ich die Preise dafür aufsummiert 
hatte und dann ausgerechnet hab was ich dabei an Strom spare hab ich es 
gelassen. Hab jetzt einen E4300 Rechner. Für mich genug Leistung und 
immer noch deutlich sparsamer als mein alter P4 2,8GHz. Ein Stromspar PC 
hätte vielleicht 20-30W weniger gebraucht, wäre aber spürbar langsamer 
gewesen und hätte ca 250-300€ mehr gekostet

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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> Wenn ich irgend einen Number Cruncher nebenher laufen lasse kostet das
> im Jahr, je nach Rechner, 30-50€ mehr. Außerdem läuft der CPU Lüfter
> dauernd auf Vollast und nervt

... deshalb sollten eben dafür zusätzliche Vorteile eingeräumt werden 
oder denen, die das nicht machen eben Nachteile, dass es eben 
ausgeglichen wird

Autor: Steven Wetzel (steven)
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> Wenn diese weniger effizienten Rechner aber sowieso schon laufen, dann
> ist es mit Sicherheit effizienter diese Rechner voll auszulasten als
> einen neuen, für sich gesehen effizienteren, Großrechner hinzustellen.

Wer stellt sich denn extra einen Großrechner für seti hin?

> ... deshalb sollten eben dafür zusätzliche Vorteile eingeräumt werden
> oder denen, die das nicht machen eben Nachteile, dass es eben
> ausgeglichen wird

Wie soll denn das funktionieren? Es werden doch schon diejenigen 
belohnt, die Energie sinnvoll und sparsam einsetzen und jetzt willst du 
die belohnen, die Energie einfach so verprassen? es muss für derartige 
Projekte eine andere Lösung geben.

Autor: Clifford (Gast)
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>... deshalb sollten eben dafür zusätzliche Vorteile eingeräumt werden
>oder denen, die das nicht machen eben Nachteile, dass es eben
>ausgeglichen wird

So ein Schmarrn. Was ich mit meinem Rechner mache ist erstmal 
Privatsache. Es geht keinen was an was ich damit mache, wie ich es mache 
und womit. Gewisse Softwarehersteller bemühen sich auch so schon zu sehr 
um die Aktivitäten auf fremden Rechnern (PC User == Krimineller, das 
Gegenteil muß bewiesen werden. Im Zweifel gegen den User grrr). Wofür 
sollen wir denn noch alles den Kopf hinhalten? Der Klimawandel 
rechtfertigt bald echt jeden Scheiß. Demnächst muss jeder mit nem 
Methanfilter im Arsch rumlaufen damit die Fürze dem Klima nicht schaden?

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Steven Wetzel wrote:
>> Wenn diese weniger effizienten Rechner aber sowieso schon laufen, dann
>> ist es mit Sicherheit effizienter diese Rechner voll auszulasten als
>> einen neuen, für sich gesehen effizienteren, Großrechner hinzustellen.
>
> Wer stellt sich denn extra einen Großrechner für seti hin?

Es ging doch gar nicht speziell um SETI, es gibt genug andere 
Anwendungen für Distributed Computing.

> Wie soll denn das funktionieren? Es werden doch schon diejenigen
> belohnt, die Energie sinnvoll und sparsam einsetzen und jetzt willst du
> die belohnen, die Energie einfach so verprassen?

Die Verlagerung von SINNVOLLEN Rechenaufgaben auf Privatrechner ist 
sinnvoller und sparsamer Energieeinsatz.

> es muss für derartige Projekte eine andere Lösung geben.

Und die wäre?

Autor: Steven Wetzel (steven)
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>>> Wenn diese weniger effizienten Rechner aber sowieso schon laufen, dann
>>> ist es mit Sicherheit effizienter diese Rechner voll auszulasten als
>>> einen neuen, für sich gesehen effizienteren, Großrechner hinzustellen.
>>
>> Wer stellt sich denn extra einen Großrechner für seti hin?
>
> Es ging doch gar nicht speziell um SETI, es gibt genug andere
> Anwendungen für Distributed Computing.

Eigentlich ging es um Privatrechner.

> Die Verlagerung von SINNVOLLEN Rechenaufgaben auf Privatrechner ist
> sinnvoller und sparsamer Energieeinsatz.

Das ist viel zu kurz gedacht. Die Rechenaufgaben kommen nicht einfach so 
auf den Rechner. Da sind noch diverse Modem, Router, Switches 
dazwischen, da ist das Rechenzentrum des Providers dazwischen.

Das lässt sich nur sehr schwer abschätzen.


Weiterhin werden sehr viele Aufgaben viele male gerechnet, da nicht 
sichergestellt werden kann, ob dieser eine Rechner diese Aufgabe jemals 
fertigrechnet. Sehr effizient ist das nicht.

>> es muss für derartige Projekte eine andere Lösung geben.
>
> Und die wäre?

Das war eine Forderung, keine Behauptung.

Autor: Gast123 (Gast)
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Es mag schon sinnvolle Rechenaufgaben geben, aber das muss jeder für 
sich selbst entscheiden, ob man den Aufwand und die Kosten tragen 
möchte, ohne auch ein Nutzen davon zu haben, mal von dem guten Gewissen 
etwas für die Wissenschaft getan zu haben abgesehen.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Steven Wetzel wrote:
>>>> Wenn diese weniger effizienten Rechner aber sowieso schon laufen, dann
>>>> ist es mit Sicherheit effizienter diese Rechner voll auszulasten als
>>>> einen neuen, für sich gesehen effizienteren, Großrechner hinzustellen.
>>>
>>> Wer stellt sich denn extra einen Großrechner für seti hin?
>>
>> Es ging doch gar nicht speziell um SETI, es gibt genug andere
>> Anwendungen für Distributed Computing.
>
> Eigentlich ging es um Privatrechner.

Und auch da gibt es sinnvolle Anwendungen.

>> Die Verlagerung von SINNVOLLEN Rechenaufgaben auf Privatrechner ist
>> sinnvoller und sparsamer Energieeinsatz.
>
> Das ist viel zu kurz gedacht. Die Rechenaufgaben kommen nicht einfach so
> auf den Rechner. Da sind noch diverse Modem, Router, Switches
> dazwischen, da ist das Rechenzentrum des Providers dazwischen.
>
> Das lässt sich nur sehr schwer abschätzen.

Das lässt sich sogar sehr gut abschätzen, wenn man nicht nur redet 
sondern sich auch mal informiert. Der Folding@home-Client z.B. überträgt 
alle paar Wochen bis Monate ein neues Aufgabenpaket, das einige kB groß 
ist.

>>> es muss für derartige Projekte eine andere Lösung geben.
>>
>> Und die wäre?
>
> Das war eine Forderung, keine Behauptung.

Na wunderbar.

Autor: Steven Wetzel (steven)
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> Das lässt sich sogar sehr gut abschätzen, wenn man nicht nur redet
> sondern sich auch mal informiert. Der Folding@home-Client z.B. überträgt
> alle paar Wochen bis Monate ein neues Aufgabenpaket, das einige kB groß
> ist.

Zeige mir bitte die Quelle, wo man sich informieren kann, die mir die 
gesamte Kette des Verbrauchs von meinem Wohnzimmerechner bis zum 
Projektrechner, wo die Daten verarbeitet werden, darstellt. Daneben 
sollte zum Vergleich ein Großrechner stehen, der nur für diese Projekt 
rechnet.

Autor: Clifford (Gast)
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> Der Folding@home-Client z.B. überträgt
> alle paar Wochen bis Monate ein neues Aufgabenpaket, das einige kB groß
> ist.

Bei der PS3 soll das laut einem Heise Artikel alle paar Stunden der Fall 
sein

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Tom wrote:
>>Aber bitte nicht für solchen Schrott, wie SETI@home und schon garnicht
>>per Zwang von außen.
>
> Warum bitte ist das Schrott?

Weil die Menscheit wirklich dringendere Probleme hat, als Resourcen für 
eine Sache zu verplempern, die absehbar nie zu einem Erfolg führen wird.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Steven Wetzel wrote:
>> Das lässt sich sogar sehr gut abschätzen, wenn man nicht nur redet
>> sondern sich auch mal informiert. Der Folding@home-Client z.B. überträgt
>> alle paar Wochen bis Monate ein neues Aufgabenpaket, das einige kB groß
>> ist.
>
> Zeige mir bitte die Quelle, wo man sich informieren kann,

http://folding.stanford.edu/faq.html#project.supercomputer

> die mir die
> gesamte Kette des Verbrauchs von meinem Wohnzimmerechner bis zum
> Projektrechner

Was soll denn eine "Kette des Verbrauchs" sein? Meinst du wirklich dass 
der Stromverbrauch der Infrastruktur gegenüber dem Stromverbrauch für 
das Rechnen ins Gewicht fällt, wenn alle paar Tage bis Wochen (oder 
meinetwegen auch Stunden) Rechenzeit ein paar kB übertragen werden?

Autor: Steven Wetzel (steven)
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> Was soll denn eine "Kette des Verbrauchs" sein? Meinst du wirklich dass
> der Stromverbrauch der Infrastruktur gegenüber dem Stromverbrauch für
> das Rechnen ins Gewicht fällt, wenn alle paar Tage bis Wochen (oder
> meinetwegen auch Stunden) Rechenzeit ein paar kB übertragen werden?

Nun ja, es ist halt zusätzliche Energie, die dafür aufgewendet werden 
muss. Ein zusätzlicher Energieverbrauch, der bei Großrechnern nicht 
anfällt.

Zu deinem Link:

Wenn also ein Großrechner, wie beschrieben, sich aus hunderten von CPUs 
zusammensetzt, die oftmals genauso schnell oder auch langsamer wie in 
Heimrechnern  sind, so macht es erst recht keinen Sinn, diese 
(Heimrechner-CPUs) zu nutzen, sondern man stellt sich besser einen 
Großrechner hin, denn der zusätzliche Energieaufwand für Monitor und 
Zwischenstationen entfällt, voraussgesetzt, der Verbrauch ist 
vergleichsweise hoch.

Leider wird ja nichts über den Energieverbrauch dieser Großrechner-CPUs 
gesagt.

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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>> Rechenzeit ein paar kB übertragen werden?
>Nun ja, es ist halt zusätzliche Energie, die dafür aufgewendet werden
>muss.

Lächerliche Peanuts. Da entsteht mehr Traffic bei drei Posts auf µc.net


> zusätzliche Energieaufwand für Monitor und Zwischenstationen entfällt,
> voraussgesetzt, der Verbrauch ist vergleichsweise hoch.

Der Monitor ist am Desktop-PC nunmal eh dran, wenn einer arbeitet und 
der verbraucht wahrlich nicht mehr Energie, wenn du nur dran sitzt und 
mit 1% Rechnerlast Einträge für µc.net verfasst oder wenn der Rechner 
gleichzeitig noch Proteine ausrechnet. Also mal ganz geschmeidig 
bleiben.


Das OP hinsichtlich "Zwang" kann ich allerdings auch nicht begrüßen. Und 
außerdem muss man sich überlegen, ob es sinnvoll ist, Rechenzeit nach 
Amerika verschenken ;-/

Autor: Steven Wetzel (steven)
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>>Nun ja, es ist halt zusätzliche Energie, die dafür aufgewendet werden
>>muss.
>
> Lächerliche Peanuts. Da entsteht mehr Traffic bei drei Posts auf µc.net

Wer weiß. Da niemand das abschätzen kann, wird es wohl eine unbekannte 
Größe bleiben.

> Der Monitor ist am Desktop-PC nunmal eh dran, wenn einer arbeitet und
> der verbraucht wahrlich nicht mehr Energie, wenn du nur dran sitzt und
> mit 1% Rechnerlast Einträge für µc.net verfasst oder wenn der Rechner
> gleichzeitig noch Proteine ausrechnet. Also mal ganz geschmeidig
> bleiben.


Sicherlich nicht. Aber es werden hier immer nur die Rechner vergleichen, 
nicht die Komplettsysteme. Und da fehlt ganz klar eine ordentliche 
Aufstellung. Sonst sind das alles nur Meinungen. Man meint eben, dass 
verteiltes rechnen auf Heimrechnern weniger Energie verbraucht, als ein 
Großrechner mit vergleichbarer Leistung.

Und das Folding-Team redet ja auch nicht von Energieverbrauch, sondern 
begrüß0t nur die Möglichkeit, die große Rechenleistung der einzelnen 
Rechner zu nutzen, ganz unabhängig vom Verbrauch. Dieser Einwand kam 
erst hier später und wurde sofort abgeschmettert, dass der 
Energieverbrauch eines Großrechners größer ist, als der vielen kleinen 
Rechner bei gleicher Leistung.

Nun: Ich behaupte jetzt einfach, dass ein Großrechner 100x weniger 
Energie verbraucht, als die Heim-PC mit vergleichbarer Leistung.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Steven Wetzel wrote:
> Wenn also ein Großrechner, wie beschrieben, sich aus hunderten von CPUs
> zusammensetzt, die oftmals genauso schnell oder auch langsamer wie in
> Heimrechnern  sind, so macht es erst recht keinen Sinn, diese
> (Heimrechner-CPUs) zu nutzen, sondern man stellt sich besser einen
> Großrechner hin

Na dann stell dir mal einen 700-TFLOPS (= ungefähre Leistung des 
FAH-Grids) Großrechner hin. Und vergiß nicht die Klimaanlage mit 4 MW 
Kühlleistung.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Rechnen wir mal: Ein durchschnittlicher PC hat 3GFLOPs und braucht 200W.
Man braucht also 233333PCs für 700 TFLOPS, macht also 46MW.
Was ist jetzt also besser, der Großrechner mit 4MW, oder die vielen 
Einzel PCs mit 46MW...
Und um den Einwand, dass die Einzel PCs sowiso den ganzen Tag laufen 
gleich zu entkräften:
Wie andere schon schrieben (und ich auch selbst gemessen habe): Unter 
Belastung verdoppelt sich in etwa die Stromaufnahme von 100W auf 200W, 
d.h. es macht immerhin die Hälfte also 23MW Unterschied ob die Einzel 
PCs sinlos vor sich hin laufen, oder unter Volllast rechnen.

Autor: Clifford (Gast)
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>Nun: Ich behaupte jetzt einfach, dass ein Großrechner 100x weniger
>Energie verbraucht, als die Heim-PC mit vergleichbarer Leistung.

So ein Käse. Mal abgesehen davon das sich die Institute weder die 
Rechenleistung noch die dafür anfallenden Stromkosten leisten könnte ist 
es schon richtig das der Mehrverbrauch eines Heimrechners im Vergleich 
zur Vollast nur unwesentlich über dem Leerlauf bewegt. Und wenn 10% 
aller Internetnutzer ihre Rechner zur Verfügung stellen würden käme eine 
Rechenleitung zusammen die kein Großrechner zustande brächte

Den Stromverbrauch für Monitor, Lautsprecher, Drucker... darf man dabei 
nicht berücksichtigen weil die mit der Berechnung nix zu tun haben. Ich 
könnte jetzt auch im Hintergrund einen Task starten. Das würde am 
Gesamtverbrauch etwa 20-30% mehr ausmachen. Ich mache es nur deshalb 
nicht weil ich die zusätzlichen Stromkosten tragen muß und weil der 
Prozessorlüfter von kaum hörbar auf total nervend schalten würde.

Die Idee des verteilten Rechnens ist schon gut und lohnt sich, aber halt 
in erster Linie für die Institute, bei Folding@Home profitiert 
vielleicht irgendwann jeder mal

Autor: Nealpotter (Gast)
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>Nun: Ich behaupte jetzt einfach, dass ein Großrechner 100x weniger
>Energie verbraucht, als die Heim-PC mit vergleichbarer Leistung.

Das ist realitaetsfernes Geschwafel. Du kannst ja mal einen Antrag fuer 
einen Grossrechner schreiben. Und dann noch ein paar Begruendungen 
nachreichen. Nur falls du "Jemand" bist wird das Projekt in 2 Jahren mal 
angeschaut. Sonst ist es eh im Kuebel, weil duzende Besserwisser auch 
noch dreinschwatzen und dein Projekt runtermachen damit ihre Chance auf 
das Geld hoeher wird. Am Schluss wird das Projekt redimensioniert und du 
kriegst eine veraltete Muehle. Richtig, wir haben bisher noch nicht 
ueber Leistung und Energieverbrauch geredet. Das interessiert ausser 
einem Heimanwender niemanden. Ein altes Rechenzentrum hat eine riesige 
Klimaanlage benoetigt, die Energie ging in die Luft, heute heizt man die 
Uni damit.

Autor: Clifford (Gast)
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Ich denke das ist von Rechner zur Rechner unterschiedlich. Ich hab mal 
Messungen gemacht. Meine Kiste braucht im Leerlauf 70W, unter Vollast 
inkl Grafik 110W (mit Onboard Grafikchip). Ich schätze mal das meine CPU 
etwa 30-35W mehr braucht wenn sie zu 90-95% ausgelastet ist. Der Rest 
hat keine Bedeutung für einen xxx@Home Task der im Hintergrund läuft.

Lass es mal bei einem älteren Prozessor 50-80W mehr sein. Dafür nutzt 
man aber für xxx@Home 95% der möglichen Prozessorleistung.

Der Mehrverbrauch an Energie ist prozentual gesehen nur ein Bruchteil 
dessen was man an Rechenleistung erhält.

Das gilt aber nur wenn der xxx@Home Task wärend der normalen Arbeit im 
Hintergrund läuft. Wenn der Rechner extra deswegen zb nachts durchläuft 
sieht die Sache wieder anders aus weil dann 100% der Energie für den 
Task draufgehen

Autor: Tom (Gast)
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>Weil die Menscheit wirklich dringendere Probleme hat, als Resourcen für
>eine Sache zu verplempern, die absehbar nie zu einem Erfolg führen wird.


>die absehbar nie zu einem Erfolg führen wird.

Woher nimmst du deine Weisheit?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Steven Wetzel wrote:
> Nun: Ich behaupte jetzt einfach, dass ein Großrechner 100x weniger
> Energie verbraucht, als die Heim-PC mit vergleichbarer Leistung.

Hat jemand eigentlich konkrete Werte wieviel Leistung ein Großrechner 
braucht (gemessen an W/GFLOP oder sowas in der Art) ?
Bei einem PC sind es etwa um die 10-30W pro GFLOP.

Die Aussage, dass ein PC unter Volllast nur geringfügig mehr braucht, 
also im Leerlauf, ist Vergangenheit. Wie ich weiter oben schon schrieb: 
Mit geeigneter Software bekommt man nahezu jede CPU auf 30-40°C mit 
Orginallüfter und ohne sonstigen extra Kühlmaßnahmen ! Dementsprechend 
sinkt auch der Stromverbrauch im Leerlauf.

Autor: Nealpotter (Gast)
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Die annahme, dass bei 3GHz 3Gflops rausschauen ist nicht ganz richtig. 
Die Pentiums, als mich noch genauer damit beschaeftigte waren div2 
getaktet. Ein XT war div4, dh 1 MegaInstruktion pro 4MHz., wobei in dem 
Falle einer CISK maschine 1 Instruktion nur ein inc(16bit) bedeutet. Das 
wuerde heissen bei 3GHz gibt's 1.5Giga Integer instruktionen. Die FPU 
war nie besonders schnell.  Da hab ich leider nur das 8087 manual zur 
Hand. Eine FADD ist um die 110 Clocks, eine FDIV um die 200 clocks. So 
wie ich das sehe ist da nix mit 1 GFlop, wenn's gut kommt, sind's 100 
Megaflops, eher 1/10.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Tom wrote:
>>Weil die Menscheit wirklich dringendere Probleme hat, als Resourcen für
>>eine Sache zu verplempern, die absehbar nie zu einem Erfolg führen wird.
>
>
>>die absehbar nie zu einem Erfolg führen wird.
>
> Woher nimmst du deine Weisheit?

Sind wir mal optimistisch, daß irgendwelche Signale aufgefangen werden, 
die von außerirdischen Zivilisationen stammen könnten und Rechnen 
einfach mal:

Angenommen, die Signalquelle läge nur 30 Lichtjahre entfernt, was schon 
sehr optimistisch ist. (Die nächsten Sterne sind ca. 10 Lichtjahre von 
uns entfernt. Die Wahrscheinlichkeit, daß in 30 LJ Entfernung eine 
Zivilisation existiert, die mindestens unseren technischen Stand 
erreicht hat, ist gering.)

Dann ist das Signal also 30 Jahre unterwegs gewesen, bis es bei uns 
ankam. Um zu verifizieren, ob das Signal tatsächlich von einer 
außerirdischen Zivilisation stammt, müßte man mit dieser Zivilisation in 
Kontakt treten, also das Signal beantworten - die grünen Männchen müßten 
zufällig 60 Erdenjahre nach dem Absenden ihres Signals auf Empfang sein, 
um unsere Antwort überhaupt mitzubekommen. (Genau genommen, müßten sie 
sogar 20-30 Jahre lang lauschen, ob was kommt, denn sie wissen ja auch 
nicht, wo wir sind.)

Die Antwort der Grünen käme bestenfalls nach 60 Jahren bei uns an...

Die Kommunikation wäre also ausgesprochen zäh.

Nun zum Inhalt der Kommunikation: Wie soll man ein Signal einer fremden 
Zivilistation entschlüsseln? Die Bedeutung von Radiosignalen ist nicht 
entschlüsselbar, wenn man den Kontext nicht kennt, in dem sie irgendwas 
codieren.

Um dieses Problem zu umgehen, müßten unsere grünen Freunde in spe 
irgendwelche mathematischen, physikalischen oder chemischen Beziehungen 
codieren, die auch uns bekannt sind.

Kurzum: Es würde etliche (Menschen-) Generationen lang dauern, bis wir - 
unter optimistischsten Bedingungen - uns überhaupt sicher sind, daß wir 
es mit einer außerirdischen Zivilisation zu tun haben, die gewisse 
Gesetzmäßigkeiten in Form von Radiosignalen codieren, senden und 
empfangen kann.

Und dann? Mal eben hinfliegen ist nicht. Mit ihnen irgendwelches eh 
schon bekanntes Wissen austauschen? - das hieße leeres Stroh dreschen...

Haben wir nicht wirklich größere Probleme, als für solchen Unsinn unsere 
Atmosphäre noch weiter aufzuheizen? Und das auch noch gezwungener maßen?

Dann doch lieber tibetische Gebetsmühlen... die sind zwar genauso 
nutzlos, aber absolut umweltfreundlich.

Nebenbei: 30 Lichtjahre sind im Universum nichts. Der Durchmesser des 
Milchstraßensystems beträgt 100.000 Lichtjahre. Die elektromagnetischen 
Wellen wurden Ende des 19. Jahrhunderts überhaupt erst entdeckt.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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@Nealpotter: Für einen AMD64 X2 oder Core 2 Duo das 8087 Manual zu 
zitieren grenzt schon an eine Beleidigung.

@Benedikt K: siehe http://www.top500.org/.

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Was ist nun eigendlich dran, dass eine PS3 satte 2 TFlops bringt? und 
das bei nur höchstens 300 W?

Autor: Tom (Gast)
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@Uhu

Hat was :)

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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Na vielleicht haben die grünen Männchen auf dem 30Lichtjahre entfernten 
Planeten auch ein SETI-Projekt, was nach 59Jahren wegen Erfolglosigkeit 
eingestellt wurde....

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Die PS3 ist für manche Arten von Berechnungen schon sehr schnell, kann 
aber nur mit einfacher Genauigkeit rechnen (32 Bit Float). Siehe auch 
http://folding.stanford.edu/FAQ-PS3.html.

Autor: Tom (Gast)
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Wobei: vielleicht haben die ja Subraumkommunikation. Dumm nur, dass wir 
das (noch) nicht haben. Vielleicht öffnet sich ja auch bald mal ein 
Wurmloch und die sind plötzlich da! Hoffensichtlich kommen die in 
friedlicher Absicht LOL

Autor: Flatcher (Gast)
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Ihr schaut alle zuviel Star-Wars! ^^ :D


In wirklichkeit sind "DIE" schon lange unter uns und manipulieren uns 
ohne dass wir es merken! "DIE" können das nämlich und in wirklichkeit 
züchten "DIE" uns nur ein wenig weiter bevor "DIE" uns dann als lebende 
Batterie benützen - Ihr wisst schon, Kampf der Maschinen und so, ne!

Da stecken übrigens auch die Regierungen und die Illuminaten mit drin, 
die haben uns wiederum an "DIE" verkauft damit sie deren Technologie 
bekommen und auf deren Planeten weiter leben dürfen ^^

Verschwörerische Grüße!

und immer dran denken - ohne Alufolienhelm nie vor die Türe gehen ;)

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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> und die Illuminaten mit drin..

Ja, siehe heutiges Datum: 06.08.2007:

Quersumme 23 !!!!
Wo ist das allwissende Auge...

Oh Oh

Autor: Clifford (Gast)
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also ich hab jetzt mal Folding@Home ne halbe Stunde laufen lassen. 
Inakzeptabel, es sei denn das Institut da finanziert mir ne bessere 
Kühlung die auch unter Last nicht zu hören ist und etwa 50€ Stromkosten 
im Jahr.

Hab schon extra einen 20€ Gehäuselüfter und eine passiv gekühlte 
Grafikkarte eingebaut damit die Kiste leiser wird. Mit sowas mach ich 
mir die Investition doch nicht kaputt

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
Datum:

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Richte den Client doch als Bildschirmschoner ein, dann läuft er nur wenn 
du nicht am Rechner bist.

Bei meinem AMD64 X2 4800 macht es keinen hörbaren Unterschied wenn ich 
den Client auf einem Core laufen lasse. Beide Cores zusammen verbrauchen 
max. 65 W, also kann die Auslastung von einem allein nicht sehr viel 
mehr als 30 W verbrauchen; das finde ich akzeptabel für 10 GFLOPS (ganz 
grob).

Hab mal ein mikrocontroller.net Team gegründet (Team Nr. 78029 im Client 
eintragen):
http://fah-web.stanford.edu/cgi-bin/main.py?qtype=...

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

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> also ich hab jetzt mal Folding@Home ne halbe Stunde laufen lassen.
> Inakzeptabel, es sei denn das Institut da finanziert mir ne bessere
> Kühlung die auch unter Last nicht zu hören ist und etwa 50€ Stromkosten
> im Jahr

Schade ist, dass diese Programme den Rechner gleich ans Limit fahren, 
anstatt sehr dezent im Hintergrund zu laufen. Einerseits entsteht so 
enormer Lärm, andererseits kann man nebenbei nichts mehr tun. Aber wie 
schauts eigentlich mit dem Stromverbrauch aus? Leerlauf gegenüber @Home 
auf 20 Prozent CPU-Auslastung gegenüber 100 Prozent CPU-Auslastung?

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
Datum:

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Am effizientesten ist es natürlich wenn der Rechner voll ausgelastet 
ist. Aber es stimmt, ich fände es auch sinnvoll wenn man das 
einschränken könnte um die Wärmeentwicklung zu minimieren. Vielleicht 
könnte man ein kleines Tool basteln das den Prozess sekundenweise 
schlafen legt.

EDIT: im Windows-Kommandozeilen-Client kann man die gewünschte 
CPU-Auslastung einstellen.

Das "nebenbei nichts mehr tun" stimmt aber nicht. Wenn der Prozess mit 
niedrigster Priorität läuft wirkt sich das nicht auf den Rest des 
Systems aus. Ich habe mal einen Benchmark von verschiedenen Spielen, 
Anwendungen und Serverprogrammen mit und ohne FAH gesehen, die 
Unterschiede waren < 2% bzw. kaum messbar.

Autor: Flatcher (Gast)
Datum:

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Folder@home kenne ich nicht, aber ich habe mal vor einiger Zeit seti auf 
der platte gehabt, dort konnte man ganz bequem einstellen wieviel % der 
cpu-Last seti zur verfügung steht, man konnte dann z.B. einstellen dass 
wenn der Bildschirmschoner läuft, seti 80& cpu-last bekommt, wenn er 
nicht läuft nur noch 10-20% so konnte man seti eignetlich unentweg 
laufen lassen ohne dass es stört.

seit ihr sicher dass es sowas bei folder@home nicht gibt!? - wenn es 
nicht gleich den ganzen Arm von mir nimmt, würde ich es mir vielleicht 
auch installieren!

Autor: Steven Wetzel (steven)
Datum:

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> Hat jemand eigentlich konkrete Werte wieviel Leistung ein Großrechner
> braucht (gemessen an W/GFLOP oder sowas in der Art) ?
> Bei einem PC sind es etwa um die 10-30W pro GFLOP.


http://www.top500.org/system/7747

BlueGene/L boasts a peak speed of over 360 teraFLOPS, a total memory of 
32 tebibytes, total power of 1.5 megawatts, and machine floor space of 
2,500 square feet.

Ein PC dürfte dann vergleichbar um die 12.5W unter Vollast verbrauchen. 
Nun ja, das verbrauchen ja schon die meisten Lüfter.

Autor: jonny (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Ich kann sowiel einstellen: (Anhang)

Jonny

Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
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mr.chip wrote:

> Schade ist, dass diese Programme den Rechner gleich ans Limit fahren,
> anstatt sehr dezent im Hintergrund zu laufen. Einerseits entsteht so
> enormer Lärm, andererseits kann man nebenbei nichts mehr tun. Aber wie
> schauts eigentlich mit dem Stromverbrauch aus? Leerlauf gegenüber @Home
> auf 20 Prozent CPU-Auslastung gegenüber 100 Prozent CPU-Auslastung?

Also soweit ich weiß, sieht das Powermanagement unter Linux keinen Grund 
die CPU hochzutakten, sofern die Last nur durch einen Thread mit NICE 
Priorität (bei Einstein@Home der Fall) erzeugt wird. Und bei meinem 
Mobile Sempron ist für die niedrigen 800MHZ Stufe ein TDP von 9W 
angegeben. Getestet habe ich das aber nicht.

Autor: madler (Gast)
Datum:

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Dass ein Supercomputer effizienter ist, ist meiner Meinung nach 
unbestreitbar. Es sei denn man vergleicht mit Laptops (meiner verbraucht 
15W, vielleicht 12W mit LCD aus). Aber den dürften die wenigsten Leute 
Tag und Nacht dafür laufen lassen wollen.
Mein Argument war mehr, dass es effizienter in Bezug auf 
Rechenleistung/Watt ist, folding@home laufen zu lassen als den PC im 
idle laufen zu lassen. Dass das Mehrkosten verursacht ist auch klar,
aber das muss halt jeder selber wissen...

Autor: Clifford (Gast)
Datum:

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@jonny: der linux client hat keine GUI für Einstellungen. Kommandozeile 
pur. Mal auf der Seite nach Hinweisen für Kommandozeilenparametern 
suchen

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Steven Wetzel wrote:
> BlueGene/L boasts a peak speed of over 360 teraFLOPS, a total memory of
> 32 tebibytes, total power of 1.5 megawatts, and machine floor space of
> 2,500 square feet.
>
> Ein PC dürfte dann vergleichbar um die 12.5W unter Vollast verbrauchen.
> Nun ja, das verbrauchen ja schon die meisten Lüfter.

Folding@home (mein Rechner): 8 W pro GFLOPS zusätzlich zu Idle-Betrieb
BlueGene/L: 5 W pro GFLOPS (und wahrscheinlich nochmal so viel für die 
Klimaanlage)
Red Storm: 25 W pro GFLOPS

Dafür dass das Folding@home-Grid 0 Mio. und der BlueGene/L 200 Mio. USD 
gekostet haben ist ersteres doch ganz gut dabei, oder?

Autor: Clifford (Gast)
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Für Linux scheint es keine Möglichkeit zu geben die CPU usage 
einzustellen. Läuft also immer mit 100%, wenn auch in niedrigster 
Priorität. Ist leider etwas unbefriedigend, sonst hätte ich mir das 
vielleicht echt überlegt das im hintergrund laufen zu lassen

Autor: Folding@Home (Gast)
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>Für Linux scheint es keine Möglichkeit zu geben die CPU usage
>einzustellen.
http://folding.stanford.edu/console-userguide.html
"-config
Allows users to change their configuration information. This includes 
user & team names (reflected in the stats), whether or not to ask before 
a network connection is made to fetch/send work, set up proxy servers, 
preferred work unit type (Folding/Genome), process priority, CPU usage 
requested (5-100%), whether or not to use assembly loops, whether or not 
to use deadline information, and Machine ID changes."

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
Datum:

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In der OS X-Version kann man die CPU-Auslastung nicht einstellen, in der 
Linux-Version dann vermutlich auch nicht. Mit dem Zusatztool fahlimit 
geht's: http://calxalot.homeip.net/downloads/

Autor: Clifford (Gast)
Datum:

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@ Folding@Home
Schlauberger. So weit war ich auch. Aber probier es mal aus

http://forum.folding-community.org/viewtopic.php?t...

Autor: Folding@Home (Gast)
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@Clifford:
ja, sorry. ich habs ausprobiert und muss zugeben, dass es von haus aus 
nicht geht.
mit dem fahlimit-programm aus andreas post kann man allerdings die 
auslastung im mittel auf den gewünschen wert einstellen. ein brutaler 
hack, aber solang man es nur der temperatur wegen begrenzen möchte, 
funktionierts "einwandfrei". probier es mal aus.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Ich würde viel lieber die Daten auf ne SD karte packen, und in ein 
standardisiertes fpga-board packen, und dort rechnenlassen. so ne art 
seti-hardware. gäbe es bestimmt viele, die für 50€ son ding kaufen 
würden.
Man kann sicher die fft in fpga besser machen als auf ner cpu

Autor: Henrik J. (henrikj)
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@Sebastian
Ich gehöre mit Sicherheit nicht zu den vielen. Sinn von Seti ist es ja 
die sowieso ungenutze Rechenpower zu nutzen und nicht extra Aufwand zu 
treiben um number zu crunshen.

Ich rechne übrigens auch Folding@home. Der Mehrgewinn an Wissen ist mir 
das Wert. Statt 180W braucht mein Rechner dann 195W (AthlonXP 2500+). 
CoolnQuiet kennt die CPU nicht und läuft eh immer mit vollem Takt. 
Insofern kann das Ding dann auch mal bisschen die Gatter flattern 
lassen. :D

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