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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Monster & Co gibt es Probleme mit dem Datenschutz?


Autor: Steffen (Gast)
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Hallo,

ich hab mal ein paar Fragen zu den Online Jobportalen. Es werden hier 
wahrscheinlich schon einige Leute Erfahrung damit gesammelt haben.

Ich bin zur Zeit noch Student und will mich schonmal nach einem 
Praktikumsplatz und/oder Studentenjob umschauen. Dafür habe ich mich 
schonmal auf Monster umgesehen, jedoch erstmal nichts passendes 
gefunden.

Ist es besser wenn man sich dort ein Profil (Lebenslauf etc.) anlegt? 
Bringt das überhaupt was als Student?
Wie sieht es mit dem Datenschutz aus, ist das sicher? Ich habe keine 
Lust dass nach ein paar Tagen mein Postfach voll mit Spam ist! Wenn ich 
den Lebenslauf rausnehme werden dann die Daten auch von Monster sofort 
gelöscht?

Ich bin mir nicht sicher ob es das wert ist, deshalb bitte ich euch um 
eure Erfahrungen.
Danke.

Autor: Seff (Gast)
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Datenschutz ? Du macht deine email der ganzen welt bekannt. Allerdings 
gibt es beliebige mengen von neuen email adressen. Dh vielleicht nicht 
gerade deine lieblings email adresse angeben, sondern eine von gmx, 
yahoo, sonstwoher.

Autor: Daniel (x2) (Gast)
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AGB lesen hilft glaube ich.

Außerdem braucht man für die Suche dort keinen Account oder liege ich 
falsch?

Autor: Erklärbär (Gast)
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Monster bringt nichts ausser tausend Anfragen von Dienstleistern, die 
sich um Entwickler balgen.

Autor: panzer (Gast)
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Ja, monster bringt ganz viele Anfragen von Dienstleistern.
Headhunter suchen auch über Monster, gelegentlich ergeben sich super 
Kontakte.

Cheers,
panzer

Autor: Jens (Gast)
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>Du macht deine email der ganzen welt bekannt.

Soweit ich weiß, ist die eMail-Adresse nicht sichtbar. Ein Kontakt kommt 
über die Monster-Plattform zustande.

Ich hatte da auch mal ein Profil angelegt und es kamen zwei Anfragen. 
Eine von einer Zeitarbeitsfirma und eine weitere von einem Unternehmen 
aus UK, die in D ein Vertriebsnetzwerk aufbauen wollten und dafür 
dringend Personal mit guten Englischkenntnissen suchten.

Autor: Franz (Gast)
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> Datenschutz ? Du macht deine email der ganzen welt bekannt.

Das stimmt nicht. Ich habe meine Daten auf 2 Portalen eingegeben. Die 
Suchenden sehen nur eine anonymisierte Form des Profils. Sie koennen den 
Inserenten ohne dessen E-Mail-Adresse kontaktieren.

Kommt eine Anfrage von einem Unternehmen, dann kannst Du antworten und 
dann bekommen die auch deine E-Mail-Adresse.

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass sie fast nur Dienstleister 
melden.

Autor: Steffen (Gast)
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Danke für eure Antworten.

Nur Dienstleister!? Nein danke, so eine Verarsche hab ich schonmal 
mitgemacht...

Autor: Timo (Gast)
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Fast nur Dienstleister. Es kann aber auch mal ein Headhunter dabei sein, 
dann kann das durchaus ein lohnender Kontakt sein.

Autor: Jens (Gast)
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>Nein danke, so eine Verarsche hab ich schonmal
>mitgemacht...

Kannst du das mit etwas Inhalt füllen? Inwiefern verarscht? Mußt ja 
keine konkreten Firmen nennen.

Autor: Timo (Gast)
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Och nö, da gibt es doch echt schon genug Threads von hier im Forum!

Autor: Jens (Gast)
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Aber nicht von Steffen.

Autor: Steffen (Gast)
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@Timo

Ich hab hier im Forum nach "Monster" gesucht, da gabs nur ein Thread. 
Ich weiss jetzt nicht was du meinst.

@Jens

Naja ich hab vor meinem Studium eine Ausbildung gemacht, danach hieß es 
von der Firma: tut uns leid aber es gibt zuwenig arbeit, aber wir lassen 
sie nicht hängen und haben eine Leiharbeitsfirma gegründet über die sie 
bei uns arbeiten können...
Das hab ich dann ein halbes Jahr gemacht, Mitarbeiter 2.Klasse. Fazit: 
nie wieder!

Autor: Daniel (x2) (Gast)
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Timo meint das Gehetze über Dienstleister. Mittlerweile hat wohl so gut 
wie jeder hier begriffen, dass die blöd sind. :P

Autor: Berater (Gast)
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Der Dienstleiser hat im Grunde nur eine Funktion: Er schaltet die 
arbeitsrechtlichen Bedenken der Firmen aus und wandelt proForma einen 
Stundenverrag in einen Werkvertrag um. Zwischen DL und dem Projektnehmer 
gibt es dann wieder einen Stundenvertrag. So können auch die Arbeiten 
ausgelgaert werden, für die man kein Pflichtenheft schreiben kann oder 
will!

Für diese Bequemlichkeit zahlen die Firmen dann bis zu 20,- die Stunde 
Aufschlag.

Autor: istegal (Gast)
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Außerdem lässt sich der Leiharbeiter leichter entfernen,
wenn er nicht mehr gebraucht wird.

Bei uns arbeiten welche über die Sklavenbude für 4,80/Std., die noch bis 
vor kurzem einen Befristeten Vertrag bei uns hatten. Oder sogar auch 
welche, die aus einer festen Anstellung gekündigt worden sind.
(Also: Probezeit, dann ca. 5 Jahre Angestellt, dann entlassen (mit 
kleiner Abfindung), dann über Sklavenhändler wieder da!)

Autor: Jens (Gast)
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Ja, das ist bitter. Sowas habe ich schon oft gehört, dass gute 
Mitarbeiter entlassen wurden und eine Woche später als Leiharbeiter 
wieder anfingen.

Autor: Steffen (Gast)
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Sauerei ist das!!! Vor allem schießen die "Sklavenhändler" wie Pilze aus 
dem Boden. Einen passenden Job findet man immer, aber wenn man dann den 
Firmennamen liest weiss man bescheid...

Autor: egal (Gast)
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moin!

Ich bin derzeit über einen Dienstleister (überregional) für zwei Monate 
bei bei einer Firma beschäftigt, die einen nicht ganz saubereb ruf hat.

Erstens: Firma hat heute zwei Leiharbeitern eine Festanstellung 
angeboten, zu deutlich besseren Konditionen. Zweitens: Weder ich noch 
andere Leiharbeiter werden dort wie Menschen zweiter Klasse behandelt. 
Drittens: Ich bin überrascht vom guten Arbeitsklima und kenne dort 
keinen, der nicht zufrieden ist.

Ich habe mit der Leihfirma mündlich ca 10,00 €/Stunde vereinbart, 9,37 € 
nach Tarif + Einen Betrag X für die entstehenden Fahrtkosten. Mein 
Vorteil war eine passende abgeschlossenen Ausbildung und der 
Fachkräftemangel (es gibt ihn!). Heute hatte ich meine erste Abrechnung 
im Briefkasten: 10 € Netto, ca 11 Brutto. Ich zahl ja nur Steuern 
(Mini-Job).

Für nen Job von zwei Monaten ganz OK, auf Dauer sicher nicht. Aber 
Datenschutztechnisch einwandfrei.

viel Erfolg!

Autor: F12 (Gast)
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>Für nen Job von zwei Monaten ganz OK

Kommt natürlich darauf an, welche Tätigkeiten du machen mußt.

Autor: uli (Gast)
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Hi zusammen,

ich kann von Monster nur abraten.
Wie bereits oben beschrieben bekomnmst du haufenweise Emails von 
Dienstleistern.

Teilweise nur nach dem Textbausteinprinzip. Sprich: Der kann Entwickler 
buchstabieren-> also passt der optimal in unsere Firma.

Filterfunktionen(dass keine Dienstleister dich sehen) geht auch nicht.
Als zusätzliche Negativerfahrung habe ich dabei gemerkt, dass die 
Anonymisierenfunktion schlecht bis gar nicht funktioniert.
Einige Firmen haben es bei mir trotz anonymisierte Eingabe meines 
Lebenslaufs geschafft meine Telnummer rauszufinden. Und dann geht so was 
fast schon in Telefonterror über.

Also Finger Weg von dem Dreck.
Mach die gute alte Bewerbung und du kommst zu den bessereren Jobs.
Aber zum Ideen sammeln bei wem du dich bewerben kannst ist sicherlich 
mit Monster gut.

Gruß
Uli

Autor: F12 (Gast)
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Wer seine Telefonnummer ins Telefonbuch eintragen lässt, braucht sich 
nicht zu wundern. Wie sonst sollen die an die Nummer kommen? Wenn du die 
Nummer nicht hast eintragen lassen, würde ich schriftlich bei den Firmen 
nachfragen, wie die an die Nummer gekommen sind und notfalls rechtliche 
Schritte einleiten lassen.

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