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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Grundschaltung mit Kurzen


Autor: Lambert (Gast)
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Hi, ich hab da mal ne Frage zu der Grundschatung mit ISP.
Ich baue nach der grundschaltung auf: 
http://www.roboternetz.de/wissen/images/c/cf/Avrtu...
Das Problem an der Sache ist nur, dass bei mir der Kondensator mit 100 
nF immer durchschmort wenn ich den zwischen GND und 5V lege wie auf dem 
Bild gezeit. Jemand eine ahnung woran das liegt und vor allem fuer was 
der da ist, denn ohne komm ich ohne Probleme mit Ponyprog auf meinen 
Atmega 16L drauf.

Gruß und thx

Lambert

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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Das Bild kann nicht direkt aufgerufen werden.
Aber ich rate einfach mal: Hast du einen Tantal-Kondensator verbaut?

Autor: Lambert (Gast)
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http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/Bild:Av...
sorry, so muesste es gehen.
tantel, das sind die die wie tropfen aussehen, nein so einen hab ich 
nicht verbaut, hab einen röhrenartigen, aber keinen elko, sieht wie nen 
Widerstand aus nur das es eine kleine schwarze röhre ist.
Aber fuer was ist der Kondensator denn nun eigentlich gut.
Gruß und thx

Lambert

Autor: tcfkat (Gast)
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Bist Du sicher, dass das ein keramischer Kondensator ist? Es gibt keinen 
Grund, warum der kaputt geht, es sei denn, Du hast eine so hohe 
Spannung, dass der AVR auch längst abgebrannt wäre.
Der Kondensator ist ein Blockkondensator, sichert die Versorgung des µC 
bei schnellen Stromanstiegen (weitere Details spare ich mir erstmal). 
Der muss bzw. sollte auf jeden Fall rein.

Autor: mr.chip (Gast)
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Röhrenartige Nicht-Elkos? Wäre mir jetzt nicht bekannt, dass es sowas 
gibt - was allerdings nicht viel heissen muss. Und du bist dir sicher, 
dass die kleine schwarze Röhre keine Diode ist? :-)

Autor: Gast (Gast)
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Du bist sicher einen Kondensator eingebaut zu haben ? Keine Diode in 
Durchlassrichtung !!! . Wenn Du ein stabilisiertes Netzteil verwendest 
kannst Du es auch mal ohne Kondensator probieren, sollte dann auch 
gehen.
Wenn Du wissen willst wozu der Kondensator gut ist dann google doch mal 
nach "Stützkondensator".

Autor: Lambert (Gast)
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wies scheint, wars doch ne diode, da hat mit der verkaeufer die falschen 
teile eingepackt, na egal.
Jetzt noch eine frage hab noch 100uF elkos da, die gehen nicht. welche 
sind in dem fall denn zu bevorzugen, elkos oder tantal?

Gruß und thx

Lambert

Autor: tcfkat (Gast)
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Klar geht da auch ein 100µF Elko! Elektrisch sind aber Tantal zu 
bevorzugen, ethisch eher nicht (Tantal wird aus Coltan gewonnen, dass 
hauptsächlich im Kongo und Burundi geschürft wird; damit werden 
Bürgerkriege finanziert - anderes Thema).

Autor: Gast (Gast)
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Wenn Du nur die gezeigte Grundschaltung aufgebaut hast, sollte es auch 
ganz ohne Kondensator gehen. Ein 100uF Elko geht zur Not auch. Frei nach 
dem Motto : Besser EINER als KEINER !!!

Autor: Jörg X. (Gast)
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Das ist ein 100_n_F Kondensator nicht 100_µ_F! , also empfiehlt sich 
einer aus Keramik oder Folie.

hth. Jörg

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Ein 100µ (Elko) bringt bei weitem nicht so viel wie ein 100n (Keramik 
oder Folie)! Es kommt hier nicht nur auf die Kapazität an, sonder auch 
darauf, wie schnell der Kondensator seine Ladung abgeben und aufnehmen 
kann. Und dann kann ein Keramik viel schneller als ein Elko.

Wozu der Kondensator gut ist, kannst du hier sehen:
http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/Abblock...

Autor: tcfkat (Gast)
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Schon richtig, zudem der Elko noch durch den Wickel eine höhere 
Induktivität, also eine niedrigere Scheinwiderstand-Resonanzfrequenz 
hat... aber immer noch besser ein 100µF-Elko, als gar nichts.

Autor: Lambert (Gast)
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Danke euch, jetzt steig ich da schon besser durch, werd mir dann montag 
mal nen keramik kondensator besorgen.
schoenen wochenende

Gruß und thx

Lambert

Autor: Andreas K. (a-k)
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> Röhrenartige Nicht-Elkos? Wäre mir jetzt nicht bekannt, dass es sowas
> gibt - was allerdings nicht viel heissen muss.

Es gab wirklich mal röhrenartige Keramikkondensatoren. In der Zeit als 
auch die aktiven Bauteile eher röhrenartig aussahen. 
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Keramikkondensat...

Autor: winne (Gast)
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Jau

Die gibts auch heute noch nur als Durführungskondensatoren für 
Spannungsverorgung undsowie NF- und Schaltleitungen in HF-dichten 
Gehäusen.

erkennungsmerkmal der klassiker ist die asymetrische Bedrahtung.  Am 
kurzen Ende ist die Innenbeschichtung nach außen geführt. Der weiter 
mittig liegende Anschluss ist die Außenbeschichtung.

Autor: tcfkat (Gast)
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Bei den ganz alten axialen Papierkondensatoren (Röhrentechnik) war die 
Anschlussseite, die Verbindung zum äußeren Belag mit einem Ring 
gekennzeichnet... und Kondensatoren noch mit cm (Centimeter) statt pF 
beschriftet (1cm = 1,111pF)... nur mal so am historischen Rande...

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