Datum: 19.08.2007 00:23
Im Juli waren Nahrungsmittel rund zwei Prozent teurer als vor einem Jahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verteuerte sich Obst um drei Prozent und Vollmilch um knapp acht Prozent. Brot und Getreidewaren verteuerten sich um gut zwei Prozent zum Juli 2006. Die Branche hat für Herbst weitere Preiserhöhungen bei Brot in Aussicht gestellt und dies mit gestiegenen Mehl- und Stromkosten begründet. Grund für die steigenden Preise ist zum einen eine zunehmende Nachfrage vor allem auf den asiatischen Märkten.
Datum: 19.08.2007 02:02
Stimmt, erst heute morgen beim Bäcker sind plötzlich 30 Chinesen eingefallen und haben den Laden leergekauft. Bin froh das ich noch eine Brezel bekommen habe...
Datum: 19.08.2007 02:10
Zumal ich keine Chinesen kenne der Brot essen möchte. Kenne aber nur 3.5 (Baby=0,5)Chinesen , also keine wirkliche representative Umfrage :-). Auch Käse ist nicht so der Hit bei Ihnen.
Datum: 19.08.2007 07:00
Milchprodukte wie Käse sind bei den Chinesen sowas wie für uns Schnecken, 'vergammelte Milch'. Ich glaube nicht dass die da so drauf abfahren. Alles nur die Vorbereitung zur Abzocke!
Datum: 19.08.2007 09:51
Es war ja nur eine Frage der Zeit bis andere Branchen von den Ölkonzernen lernen. ;-)
Datum: 19.08.2007 10:04
Und plötzlich fällt den Volksparteien auf, dass ein Empfänger von ALG II mit 3,42 Euro pro Tag sich nicht mehr ernähren kann bzw. Kinder nicht gesund und ausgewogen ernähren können.
Datum: 19.08.2007 10:11
Immerhin ist es was wert, dass die das überhaupt merken...
Datum: 19.08.2007 10:17
> Milchprodukte wie Käse sind bei den Chinesen sowas wie für uns > Schnecken, 'vergammelte Milch'. Vor allem wenn man mal gelernt hat, dass die meisten Asiaten laktoseintolerant sind (http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Laktoseintoleranz-1.svg), also Milch und die meisten Milchprodukte nur mit erheblichem Bauchgrimmen verdauen können.
Datum: 19.08.2007 10:27
Fehlt noch ein Supermarkt wo nur ALG II empfänger einkaufen dürfen/sollen.
Datum: 19.08.2007 10:39
>Fehlt noch ein Supermarkt wo nur ALG II empfänger einkaufen >dürfen/sollen. Die Tafeln sind ja schon so eine Einrichtung. Für 1 Euro pro Person werden dringend benötigte Lebensmittel ausgegeben. Bin gespannt, wie lange es dauert, bis die Volksparteien erkennen, dass diese Lebensmittel ja quasi geldwerte Leistungen sind und somit vom Regelsatz abgezogen werden müssen. So wie beim Krankenhausaufenthalt, pro Tag werden 3,42 vom Regelsatz abgezogen, weil der Betroffene ja im Krankenhaus Mittagessen bekommt. Dumm nur, dass pro Tag Krankenhausaufenthalt 10 Euro gelatzt werden müssen, wenn die Grenze der Zuzahlunsbfreiung noch nicht erreicht ist. Oh Wunder...es leben so viele Menschen in Armut...wie kommt das nur?
Datum: 19.08.2007 14:04
Der "Durchschnittsdeutsche" gibt ca. 12% seines Geldes für Lebensmittel aus! Beim ALG II Empfänger sind es ca. 25%! Vor ca. 30 Jahren ging 30% des Zahltages für Nahrung drauf. Fazit: Noch nie war Lebensmittel so preiswert. Die Leute kaufen keine Milch mehr, weil die viel zu teuer ist, dafür aber Alu-Felgen für's Auto oder einen Beamer fürs Homeentertainment. Ist das nicht Pervers?
Datum: 19.08.2007 14:54
Eigentlich nicht, denn Beamer werden um 50% günstiger, Lebensmittel entwickeln sich preislich in die andere Richtung. Das ist pervers, zumal die eigentlichen Erzeuger fast nichts davon abbekommen. Wie oben schon erwähnt wurde, handelt es sich dabei um reine Abzocke.
Datum: 19.08.2007 19:42
Zum Glück vertragen die Asi(aten) kein Alkohol, sonst würden die den auch noch vernichten...
Datum: 19.08.2007 19:47
Denen fehlt nämlich das Enzym Alkoholdehydrogenase, welches Alkohol zu Wasser und CO2 verarbeitet...
Datum: 19.08.2007 20:38
Ich werde meine Ernährung auf Elektronik-Produkte umstellen, dann fahre ich in Zukunft billiger! :-))
Datum: 19.08.2007 21:05
Aber achte auf RoHS, sonst hast du gleich 'ne Bleivergiftung :)
Datum: 19.08.2007 22:14
Anfang der 80er Jahre hat in Berlin* eine 2l-Tüte Milch 1.99 DM gekostet, 1l-Tüten wurden für etwa 1.30 DM verkauft. Selbst ohne Inflationsausgleich hat sich seitdem der Milchpreis praktisch nicht verändert. Wenn ein halbes Pfund (250g) Butter für unter 2.00 DM zu bekommen war, wurde Butter in großen Mengen gekauft, um sie einzufrieren. Auch hier hat sich der Butterpreis praktisch nicht verändert. *) nein, nicht Ost-Berlin.
Datum: 20.08.2007 00:50
Butter und Milch (als Beispiel) mögen auf die Kosten der Landwirte bezogen wirklich zu billig gewesen sein. Leider haben die Landwirte von der derzeitigen Preistreiberei so gut wie nix. Gerade mal +1 Cent (je Liter) ist (nach dem was ich gehört habe) bei denen angekommen, währen der Handel sich die Finger reibt und abkassiert. Aldi Orangensaft (der Rio Doro 100 Prozent Saft 1 L) ist über die letzten sagen wir ca. 36 Monate (+/-) von einst billigst 49 Cent auf mittlerweile 99 Cent geklettert. Das ALG-II hier nicht anzupassen ist eine soziale Schweinerei! vor allem in Anbetracht eigener Begehrlichkeiten der großen Koa "Parteien wollen mehr Geld vom Staat" http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,...
Datum: 20.08.2007 03:10
Obst und Gemüse ist verdammt teuer geworden und in der Qualität insgesamt leider sehr viel schlechter als früher. Ich habe früher (ca. 1996) lange Zeit selber in einer Obst- und Gemüse-Abteilung gearbeitet. Damals gab es noch Südfrüchte, die man kaufen und dann zu Hause essen konnte. Fahrt mal heute in einen beliebigen Supermarkt und versucht, reifes Obst wie Mangos, Ananas oder wenns ein bischen profaner sein darf auch nur reife Pfirsiche oder Birnen zu bekommen. Überall entweder nur steinhartes Obst (ist dann im besten Fall sauer) oder vergammelte bis verschimmelte Ware, über der beim abklopfen der Ware heerscharen von Fliegen aufsteigen. Wassermelonen sind entweder überreif (gehen innen schon ins Braun über und schmecken merkwürdig) oder innen noch weiß. Die kosten teilweise bis zu 1 Euro das Kilo, dann zahlt man für eine Melone mal eben 6 Euro!!! Und die Angebote mit 30 Cent aus der Türkei sind in der Regel nicht ohne Grund so billig...man muss schon ausgesprochenes Glück haben, um in den heutigen Supermärkten abgesehen von Äpfeln und Bananen vernünftige Ware zu bekommen. Beim Gemüse ist es leider nicht viel besser: Wenn ich das Trauerspiel in den Supermärkten beobachte, verliere ich teilweise die Lust am Kochen. Da wird Fenchel verkauft, der schon dunkelbraune Ränder hat und bei dem die Mitarbeiter schon den vergammelten Strunk weggeschnitten haben, um dass Zeug überhaupt noch im Laden liegen lassen zu können. Kartoffeln werden scheinbar überhaupt nicht mehr richtig gelagert, die kommen oft schon abkeimend oder grün im Markt an und wenn ich mir so ansehe, wieviel verschnitt beim Verarbeiten des Inhalts von so einem Kartoffelbeutel entsteht, dann zahlt man inzwischen echte Hammerpreise für die Ware. Tomaten kaufe ich schon seit Jahren nicht mehr, ich habe früher viel Tomaten gegessen und die heutzutage angebotenen Wasserbomben haben damit nichts, aber auch gar nichts zu tun! Bio-Produkte sind mittlerweile für Wenigverdiener unbezahlbar und das tut mir leid, denn jeder sollte sich gesund und ausgewogen ernähren können. Habe mir letztens sechs Bio-Äpfel gekauft und musste an der Kasse € 3,99 bezahlen! Auf mich bezogen ist es jedoch weniger der Preis der mich aufregt, sondern eher die Tatsache, dass angeblich jede Menge Auswahl vorhanden ist und die Preise ja angeblich gar nicht gestiegen sind (was im Bereich Obst und Gemüse eine glatte Lüge ist!), aber in Wirklichkeit 90 % von der Ware Schrott ist oder erst Wochen zu Hause reifen muss, was den Vitamingehalt auch nicht gerade erhöht und oft dann auch in zu Hause vergammelnder Ware resultiert.
Datum: 20.08.2007 04:18
gibt es eigentlich ALG II empänger die Rauchen?
Datum: 20.08.2007 08:25
> Das ALG-II hier nicht anzupassen ist eine soziale Schweinerei!
Korrekt! Zumal der Bedarfssatz statistisch ermittelt wurde mit Zahlen
aus dem Jahr 2003. In den vergangenen 4 Jahren sind die Stromkosten
explosionsartig gestiegen und wir wissen ja alle, dass diese in der
Regelleistung von 345 Euro bereits enthalten ist. Heizkosten sind
ebenfalls massiv gestiegen, die Behörde gewährt aber nur "angemessene"
Heizkosten und alles Darübergehende kann übernommen werden. Unterm
Strich geht immer mehr von der Regelleistung für Begleitkosten drauf und
dann sagen die Volksparteien noch, die Betroffenen sollen monatlich was
zurücklegen. Von was bitte?
Was das Obst und Gemüse in deutschen Discountern angeht, kann ich nur
zustimmen. Es ist eine Frechheit, was dort versucht wird, den Leuten
anzudrehen. Ich kaufte mal zwei Mangos, sahen außen toll aus und waren
etwas weich, eben so wie es sein sollte. Zu Hause aufgeschnitten, im
Innern komplett verfault. Hab die dann am nächsten Tag dem Filialleiter
auf den Schreibtisch geworfen und der zuckte nur mit den Achseln. Klar,
wenn jeder kauft warum dann was ändern?
Ich kaufe mein Obst und Gemüse nur noch in einem Gemüseladen, der von
einem Türken geführt wird. Der Mann steht morgens um 4 auf den Beinen
und besorgt aus der Großmarkthalle frische Ware und seine Qualität ist
top und auch günstiger. Und freundlich ist er ebenfalls.
Datum: 20.08.2007 09:38
@ SquareHans Ich muß sagen du hast die Lage sehr gut beschrieben. Ich beobachte mit schrecken aber auch das die Bio-Produkte immer "billiger" in der ! Qualität ! werden, und Ihr Preis steigt. Konkretes Beispiel: EDIKA verkauft -Hocherhitzte- BIO-Milch, damit sie im Laden dann 1 Monat liegen Kann. Igitt Bin Jetzt am Bauern suchen, wo ich einkaufen kann. und den gebe ich dann 1,50 Euro pro l Liter. (entsprechend ca. 7 Minuten Arbeitzeit von mir, denke das ist OK) Du hast bald gar keine Chance gute Qualität, egal wieviel Geld du dafür hinlegst. Und die Leute die dann auch noch wenig Geld haben geht noch schlechter.
Datum: 20.08.2007 11:13
> Obst und Gemüse ist verdammt teuer geworden und in der Qualität > insgesamt leider sehr viel schlechter als früher. Wer vernüftiges Gemüse und Obst will, und die Möglichkeit dazu hat, sollte direkt vom Erzeuger, z.B. auf einem Wochenmarkt, kaufen. Zum Glück leben wir hier auf dem Land, wo viele Gemüsebauern ihre Ware auch direkt verkaufen, oder im Frühjahr der Spargel frisch gestocken direkt am Feld verkauft wird, oder im Sommer die Erdbeeren frisch gepflückt direkt am Erdbeerfeld etc. Südfrüchte kaufen wir bei einem kleinen Italiener, der persönlich zwei mal die Woche die Ware aus Italien nach Deutschland fährt. Verglichen mit dem Supermarkt-Schrott ist dieses Obst und Gemüse nur wenig teurer oder bei machen Dingen (Erdbeeren, Spargel) sogar noch günstiger! Die Qualität ist aber um mehrere Dekaden besser als aus dem Supermarkt.
Datum: 20.08.2007 11:17
> Tomaten kaufe ich schon seit Jahren nicht mehr, ich habe > früher viel Tomaten gegessen und die heutzutage angebotenen > Wasserbomben haben damit nichts, aber auch gar nichts zu tun! Ach, Tomaten wachsen bei uns auf dem Balkon. Birnen kommen vom Baum aus dem Garten, Brombeeren vom Busch an der Garage, Kartoffeln wachsen im Garten der Eltern die die Verwandschaft damit versorgen. Sehr lecker das alles.
Datum: 20.08.2007 11:34
Ich sag nur Konsumverhalten ändern, wenn irgendjemand was verändern kann dann sind es wir als Konsumenten. Die Politik wird garnichts tun, bzw. auf grund ihres "Arbeitsstiles" wollen und können sie garnichts ändern. Obst/Gemüse/Blumen etc. pp. Samstag auf dem Wochenmarkt kaufen, man weiß wohin das Geld geht, man "subventioniert" die 80'jährige Oma die ihre Rente aufbessert indem sie 8 Stunden auf dem Markt steht, und selber hat man sich bischen Bewegung verschafft. Besonderst wenn's ein sonniger Frühsamstag ist kann man das auch noch genießen. Übrigens, die Chinesen kaufen den Milchzucker auf, und der wird fast überall als Streckmittel eingesetzt. Gruß Hagen
Datum: 20.08.2007 12:02
Dummerweise werden die Stände auf dem Wochenmarkt von Monat zu Monat weniger. Grund: die hohen Preise für Obst und Gemüse kann sich ein Normalverdiener vielleicht einmal im Monat leisten und unter dem Strich nimmt der Landwirt duch seinen Marktverkauf nicht sehr viel ein, weil ein Großteil der Einnahmen durch ständig steigende Standgebühren aufgezehrt wird. Von den teilweise völlig hirnverbrannten behördlichen Auflagen zur Beitreibung eines solchen Standes gar nicht zu schweigen. Verkauf am Straßenrand ist auch nur unter enormen Umständen möglich und Abverkauf direkt vom Feld erreicht nicht genug Menschen. Folge: der Landwirt erntet sein Obst und Gemüse nicht mehr, sondern lässt es verfaulen. Das gehört gesetzlich verboten, dann soll ein Landwirt doch bitte nichts mehr anbauen. Es kann nicht angehen, dass Kinder in Deutschland in Armut leben müssen und sich nicht gesund ernähren können, wenn auf der anderen Seite enorme Mengen Nahrung auf den Feldern vergammelt.
Datum: 20.08.2007 12:17
>ALG-II-Empfänger rauchen nicht, trinken nicht, fahren keine Autos
Du hast noch was wichtiges vergessen: sie werden auch nie krank.
Datum: 20.08.2007 12:31
Essensmarken? Du tickst ja wohl nicht richtig...
Datum: 20.08.2007 12:33
Als ob die Menschen nicht schon genug damit gestraft sind, dass sie im Elend leben müssen. Sollen sie sich in Supermärkten mit Gutscheinen komplett als "bedürftig" outen?
Datum: 20.08.2007 12:36
> Bevor ALG-2 erhöht wird, wie von einigen Linken gefordert, sollten > Essensmarken und Essensgutscheine ausgegeben werden. Geld mit der > Gießkanne zu verteilen, fördert den Missbrauch. Ach, das sollte man schon konsequent durchdenken. Warum müssen Alg-II-Empfänger eigentlich in eigenen Wohnungen leben? Wenn man die kasernieren würde, könnte man das Essen in Gemeinschaftsspeisesälen verabreichen und müsste den Aufwand mit Essensmarken und -Gutscheinen gar nicht erst treiben. Dann wäre auch eine individuelle Nahrungslagerung / -Zubereitung durch die Insassen nicht mehr erforderlich, was den Bedarf an Kücheneinrichtungen, Küchengeräten und Küchenräumen drastisch reduziert. Durch zentralisierte Großwäschereien lässt sich auch der Bedarf an individuellen Waschmaschinen einsparen, und bei kasernierter Haltung ist ein Gemeinschaftswaschraum sicherlich auch zumutbar. In den neuen fünf Bundesländern gibt es noch ausreichend leerstehende Objekte, die nur einen frischen Anstrich brauchen, um als Wohnstätten für Alg-II-Empfänger dienen zu können. Gut, man sollte vielleicht den militärischen Sondermüll wegräumen, den unsere ex-sowjetischen Freunde dort gelassen haben, aber das sollte uns der gemeine Alg-II-Empfänger doch wert sein. Immerhin verschwinden so diese ausgemergelten Gestalten aus dem Stadtbild, Parkbänke stehen wieder für arbeitende ordentliche Bürger zur Verfügung und auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln wird es dann viel besser riechen. Zum Ernteeinsatz lassen sich die Alg-II-Empfänger sicherlich auch in Bussen oder leichter zu reinigenden LKW befördern. Und Zucht und Ordnung lässt sich durch entsprechenden Wachdienst leicht durchsetzen, Personal findet sich leicht unter den Insassen selbst, denn wer möchte nicht doch auch mal eine Fleischmahlzeit anstelle der angemessenen Kohlsuppe erhalten? Findet jemand diese Darstellung menschenverachtend? Viele von sogenannten Politikern abgesonderte Überlegungen, wenn nicht gar die gesamten Arbeitsmarkt- und Sozial"reformen" sind nicht minder menschenverachtend. Aber das wird einem nur klar, wenn man darüber nachdenkt.
Datum: 20.08.2007 12:41
>Korrekt! Zumal der Bedarfssatz statistisch ermittelt wurde mit Zahlen >aus dem Jahr 2003. In den vergangenen 4 Jahren sind die Stromkosten >explosionsartig gestiegen und wir wissen ja alle, dass diese in der >Regelleistung von 345 Euro bereits enthalten ist. Heizkosten sind >ebenfalls massiv gestiegen, die Behörde gewährt aber nur "angemessene" >Heizkosten und alles Darübergehende kann übernommen werden. Unterm >Strich geht immer mehr von der Regelleistung für Begleitkosten drauf und >dann sagen die Volksparteien noch, die Betroffenen sollen monatlich was >zurücklegen. Von was bitte? Alles Quatsch! Regelleistung von 345 Euro zzgl. Mietkosten (inkl. Nebenkosten). MACHT Je NACH REGION BIS 345EUR + 500EUR = 845EUR NETTO Unterm Strich, können den ALG II Empfänger die Heizkosten egal sein! Mich würde es mal interessieren, wie viele Leute in unserer Solidaritätsgesellschaft für einen Anstieg von 100Euro bei Harz IV (7,5 Mio Empfänger) sind, wenn ihnen vom Zahltag (ca. 45 Mio) 17 Euro dafür abgezogen werden (Harz IV SoliBeitrag).
Datum: 20.08.2007 13:26
> Mach einen Vorschlag, um Missbrauch vorzubeugen. Du meinst allen Ernstes, daß Missbrauch das Hauptproblem der Alg-II-Finanzierung ist? Alg-II-Empfänger sind also per se asoziale kriminelle Schmarotzer? Dann dürften Dir meine Vorschläge von 12:36 ja gefallen. Durch die Kasernierung kann dem Missbrauch sicherlich gut ein Riegel vorgeschoben werden. Und wenn einer von dem Pack beim Frühstück das zweite Mal für ein Brötchen ansteht, dann wird hart durchgegriffen, dann bekommt der ganze Block eine Woche lang kein warmes Essen mehr. Was meinst Du, wie lange es dann noch Missbrauch geben wird? Eben. > > In den neuen fünf Bundesländern > > Wie neu sind denn die? Und welche sollen das denn sein? Sie sind alle gleichalt, nämlich jetzt knapp 17 Jahre.
Datum: 20.08.2007 13:57
Rufus t. Firefly wrote: > Anfang der 80er Jahre hat in Berlin* eine 2l-Tüte Milch 1.99 DM > gekostet, 1l-Tüten wurden für etwa 1.30 DM verkauft. Jetzt weiss ich, warum man nicht mehr in der alten Währung rechnen soll, denn dann würde einem ja eine saftige Inflation auffallen. Mein Hightlight für heute: eine normale Tüte Chips um 1.89€! Aber solange es Wahnsinnige gibt, die das auch zahlen, wird es weitergehen. Da macht euch mal keine Illusionen.
Datum: 20.08.2007 14:25
>> Anfang der 80er Jahre hat in Berlin* eine 2l-Tüte Milch 1.99 DM >> gekostet, 1l-Tüten wurden für etwa 1.30 DM verkauft. >Jetzt weiss ich, warum man nicht mehr in der alten Währung rechnen soll, >denn dann würde einem ja eine saftige Inflation auffallen. Du bist ja ein Rechenkünstler! Also mir fällt da höchstens eine saftige Deflation auf! Heute kostet ein Liter fettarme Milch 0,55 €, das sind 1,08 DM. In mehr als zwanzig Jahren ist der Preis also um 17 % GEFALLEN. Würde man mit einer extrem niedrigen Inflation von 1 % pro jahr rechnen, müsste heute (zwanzig Jahre später) Milch 0,81 € = 1,59 DM kosten. Oder hab ich nur die Ironietags bei deinem Post übersehen? Glaub ich aber nicht, wenn man den Rest deines Posts auch noch liest.
Datum: 20.08.2007 14:43
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Datum: 20.08.2007 14:58
> Rufus, du solltest deine Meinung mal überdenken. Die ist > ziemlich krank und hat mit der Realität nichts zu tun. Ach so. Bist Du Dir sicher, daß Du verstanden hast, was meine Meinung ist?
Datum: 20.08.2007 15:15
Kleiner Einwurf, wie war das doch noch zu "Mauer-Zeiten" in (W-)Berlin... waren nicht viele Waren teuerer, da sie erst durch die "Zone" gebracht werden mussten ? Seiner Zeit gabs genau deswegen die "Berlin-Zulage". Aufgrund der Insellage im Roten Meer... Bitte bei Bedarf korrigieren.
Datum: 20.08.2007 15:22
Eben. Selbst wenn man die besondere Situation von Berlin (Transportwege etc.) beiseitelässt, sind die Preise von Milchprodukten in den letzten 30 Jahren beeindruckend stabil geblieben bzw. real massiv gefallen.
Datum: 20.08.2007 15:30
Ja es ist auch langsam an der Zeit sich mehr um die LebensmittelQUALITÄT als um den Preis zu kümmern. Man sollte Dinge im wörtlichen Sinne prüfen, ob sie 'PREISWERT' sind.
Datum: 20.08.2007 15:35
Denke mal das das auch ein typisch deutsches Problem ist. Nirgends wird so viel gespart wie an Lebensmitteln in D-Land. Die meisten investieren in ihr Auto oder in den Urlaub, aber Essen darf nix kosten. Die Franzosen z.B. sehen das ganz anders ! Bestes Beispiel, der Run auf die Discounter...Geiz ist geil.
Datum: 20.08.2007 15:37
BTW: Wie gesagt, Lebensmittel dürfen nix kosten, dann aber völlig verwundert sein, wenn mal wieder ein Lebensmittelskandal hoch kocht. Gammelfleisch....etc.
Datum: 20.08.2007 15:50
>Bestes Beispiel, der Run auf die Discounter...Geiz ist geil.
Genau. Da wird einem suggeriert, dass man Geld spart wenn man was kauft
das man eigentlich nicht braucht. PERVERS! :(
Datum: 20.08.2007 16:10
"Wer das Öl kontrolliert, der kontrolliert ein Land; wer die Lebensmittel kontrolliert, kontrolliert das Volk" (Kissinger). Vielleicht sucht man sich ja jetzt nach dem Öl und den Immobilien ein neues Spekulationsobjekt? Rufus, Du solltest wirklich etwas objektiver und rationaler antworten. Da hat jemand einen gar nicht so verkehrten Vorschlag gemacht, und Du versuchst ihn dadurch zu zerreden das Du ihn ins Absurde übertreibst. Was haben denn Deine Phantasien mit der gemachten Aussage zu tun? Wenn die nötigen Ressourcen wirklich vorhanden wären dann sollte meiner Meinung nach jeder bekommen wonach ihm gelüstet. Dem ist aber nicht so. Für Dich, Rufus, gilt das alte deutsche Sprichwort: "Mit einem fremden Mannes Arsch durchs Feuer gehn ist leicht getan." Fremdes Geld auszugeben fällt immer leicht. Nur brechen unter den Kosten für Deine Sozialbeglückungsmaschine jetzt schon die zusammen welche das Geld dafür liefern! Schon jetzt geben viele weit über die Hälfte ihres Einkommens über offene und verdeckte Abgaben ab. Wenn ich mir Stadtteile wie Berlin-Neukölln ansehe wo ein großer Teil offensichtlich gezielt von Deiner Sozialbeglückungsmaschine lebt und auch nichts anderes anstrebt dann komme ich recht schnell zu der Schlußfolgerung das dies nicht lange gut gehen kann. Wer glaubt das man diese Massen mit noch mehr Geschenken beruhigen kann irrt. Zum ersten sieht man solche Gaben bald nicht mehr als Geschenk sondern als Pflicht an und verlangt mehr - Zufriedenheit stellt sich nicht ein. Zum andern werden auch diejenigen, die zur Finanzierung bedrückt werden, immer unzufriedener. Letztendlich sind alle unzufrieden. Wer wirklich etwas für die wirklich vom Leben gezeichneten under den ALG-II-Empfängern tun will sollte danach trachten das die Gesellschaft wieder zu Kräften kommt. Denn nur wer selbst kräftig ist kann anderen helfen. Ein Ertrinkender rettet keinen anderen. Wenn die Quellen versiegen und die Ablässe immer weiter geöffnet werden braucht man sich nicht zu wundern das dies kein gutes Ende nimmt. Wenn nur noch das Niedere gefördert und das Höhere sabotiert wird braucht man sich nicht zu wundern das alles absinkt. Mit Schul"absolventen" von Rütlischulen wird man keinen Hochtechnologiestaat mehr machen sondern einen 3. Welt-Staat. Mittlerweile hat man in Vierteln wie Neukölln auch das gesamte Aussehen eines 3.-Welt-Landes. Eine Art Gärung und Zerfall, ein ganz anderer Odour als man es momentan in den aufstrebenden Städten Chinas vorfindet.
Datum: 20.08.2007 16:12
Steven Wetzel wrote: >> Ach so. Bist Du Dir sicher, daß Du verstanden hast, was meine Meinung >> ist? > > Rufus, erklär es mir, was du damit ausdrücken wolltest. Steven, geh, kauf dir eine Tüte Verstand. Aber nicht daß du auf die Idee kommst, da seien Hämorrhoidenzäpfchen drin...
Datum: 20.08.2007 16:15
> Es ist unvereinbar, einerseits für höheres ALG-2 wegen gestiegener > Lebensmittelpreise zu plädieren, andererseits aber zu ignorieren, dass > ein großer Teil des Geldes woanders hinfließt. "Ein großer Teil". Damit wird den Alg-II-Empfängern zu "einem großen Teil" Betrug und also Schmarotzertum unterstellt. > Deshalb der Vorschlag mit den Lebensmittelmarken. Und genau deshalb auf exakt derselben moralischen Augenhöhe mein Vorschlag mit der Kasernierung. Damit könnte man sie noch etwas weiter erniedrigen und in den Dreck treten als Du es mit Deinen Lebensmittelmarken vorhast. Denk mal darüber nach, was ein Selbstwertgefühl ist und denk mal darüber nach, was es bedeutet, zur Erhaltung des Shareholdervalues aus einem Unternehmen herausgeworfen zu werden, für das Du dreißig Jahre Deinen Arsch aufgerissen hast und dann so knallhart auf der Straße zu landen, wie es derzeit Alg-II-Empfänger schon tun. Und dann kommt noch wer daher und will Dich mit Lebensmittelmarken stigmatisieren, auf daß Du im Lebensmittelladen an der Kasse gleich aller Welt zeigst, wie es um Dich bestellt ist.
Datum: 20.08.2007 16:23
Stimmt soweit... Die Ursache ist nur interessant. Die Leute die da etwas gegen machen könnten, schmeissen aber lieber mit (fremden) Geld umsich. Es ist halt einfach und bewahrt den Anschein von "sozial". Aber die Probleme ernsthaft in den Griff zu bekommen, ist einerseits höchst kompliziert (wenn man nicht die harte Tour, wie überspitzt von Rufus angedeutet, wählt) und für die Parteien einfach mit zuviel Wählerstimmenverlust verbunden. Heisse Eisen will keiner anfassen, entweder man wartet bis es abgekühlt ist (wegschauen) oder kippt etwas Wasser rüber (Geld). Ich gebe zu, mir fällt dazu auch nix ein (Neukölln), aber ob der Weg einfach mit mehr Geld mehr Jugendangebote zu fördern wirklich was bringt ?? Bei ein paar vielleicht, die Kehrseite ist aber, dass sich einige denken werden "Oh toll, wir verprügeln paar Lehrer und bekommen einen neuen Jugendclub. Da geht bestimmt noch mehr...". Alles recht kompliziert....
Datum: 20.08.2007 16:24
@Steven >Unter der Annahme, dass du übertrieben hast, muss man also davon >ausgehen, dass es keinen Missbrauch des Geldes gibt Dem Staat entgehen jährlich dreistellige Milliardenbeträge durch Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Subventionsbetrug, verursacht durch die doch so ehrliche, arbeitende Bevölkerung. An dieser Stelle sollte man endlich mal massiv Mißbrauch bekämpfen, statt den Bedürftigen alles zu nehmen bzw. vom Leben komplett auszuschließen.
Datum: 20.08.2007 16:38
Ergänzung: Mißbrauch wurde schon mal als DER Grund angeführt, warum bei den Hartz-Reformen eine Kostenexplosion stattfindet; von über 20% Mißbrauch war die Rede und das, ohne vorher mal genau hingeguckt zu haben. So wurden auf einen Schlag mal eben 1.000.000 Menschen zum Straftäter degradiert. Naja der Schuß ging nach hinten los...
Datum: 20.08.2007 17:19
>Das wird nämlich nicht kontrolliert.
Warum sollte man auch? Wenn jemandem 345 Euro Grundsicherung gewährt
wird, welche 3,42 täglich für Nahrung beinhaltet, dann ist es
hirnverbrannter Schwachsinn zu fordern, dass auch genau 3,42 für Essen
ausgeben wird.
Datum: 20.08.2007 17:19
> Es ist eine Tatsache, dass das Geld nicht für das ausgegeben > wird, für das es bestimmt ist. Belege diese Aussage. Nicht mit einer BILD-Schlagzeile, nicht mit einer Pressemitteilung der INSM, sondern mit einer ernsthaft verifizierbaren Quelle. Ansonsten bist DU derjenige, der hier unterstellt.
Datum: 20.08.2007 17:20
>Das wird nämlich nicht kontrolliert.
Du hast zwei Möglichkeiten das Geld auszugeben:
1. Personal einstellen um Kontrollen durchzuführen.
Ergebnis: weniger Betrüger, mehr Kontrolleure.
2. Die Betrüger mit durchziehen und keinen Einstelle.
Ergebnis: arbeitslose Kontrolleure und mehr Betrüger.
Kosten bei 1. und 2. annähernd dieselben.
Darum würde ich zu 1. tendieren.
Datum: 20.08.2007 17:24
Ebenso! Ich glaube, es gibt auch bereits ein Projekt Harzer dafür einzustellen!
Datum: 20.08.2007 17:37
Steven Wetzel(20.08.2007 17:11): >"Bei uns ist auch in >einer Problemzone ein Jugendzentrum entstanden, weil diese nicht >wussten, ihre freie Zeit sinnvoll einzusetzen." Es muss also erst ein Problem dasein, bevor etwas (in diesem Fall für die Jungendlichen) getan wird? Warum nicht schon früher? Wie stellst du dir das vor, ein Mob Jugendlicher wandert zum Rathaus und erzwingt durch Drohungen ein Jungendzentrum? Dann wird schon ein Jugendhaus gebaut oder eingerichtet, ist es auch noch falsch und Geldverschwendung? Warum möchte eine "ziel- und hoffnungslose Jugend" ein Jugendzentrum? so ziellos kann sie dann ja doch nicht sein...
Datum: 20.08.2007 18:00
@Steven Wetzel & empörter Jungendlicher Na langsam, ich wollte auf etwas anderes raus. Es geht ja nicht darum KEINE Jungendzentren zu bauen, sondern darum das sich die lieben Politiker mal etwas ernster um die Probleme kümmern sollen. Nur daran hakt es, wirklich etwas an der Situation zu ändern ist den viel zu kompliziert und dauert länger als vier Jahre. Das bringt den aber nichts, sobald ihr tuen eventuell Erfolg zeigt, sind sie nicht mehr im Amt. Daher ist es kurzfristig leichter etwas Geld für Jugendclubs locker zu machen, das steht am nächsten Tag in der "Bild" und alle jubeln. Aber ich bezweifle das das die Probleme löst, die werden bestenfalls für eine gewisse Zeit verschoben. Irgendwann ist der Club uninteressant geworden, oder nicht mehr Nutzbar (war ja nur einmalig Geld für da) und dann geht es wieder weiter. Integration ist und bleibt das Zauberwort, nur müssen BEIDE Seiten da mit spielen, sonst wird das nix. Und genau dort liegt das Problem, überspitzt könnte man sagen, dass es warscheinlicher ist das wir noch Türkisch lernen, bevor unsere zugewanderten wenigstens etwas Deutsch lernen. Gerade bei dem Rütli-Fall haben viele festgestellt das es zwischen der Schule und den Eltern der Kinder massive Kommunikationsprobleme gibt. Viele Eltern haben es nicht verstanden (aufgrund der Sprache) was da immer für Briefe von der Schule kammen. Viele waren entsetzt was sie infolge des Medienspektakels erfahren haben, über ihre Kinder. Über Neukölln können bestimmt ein paar Soziologen noch Doktorarbeiten schreiben, aber ernsthaft ändern wird sich dort leider nix. Ich habe mich für meinen Teil angepasst, da ich ein paar Freunde habe die in Neukölln wohnen und wenn ich die besuche habe ich nie mehr als 20€ mit und keine EC oder VISA Karte. Traurig....aber was solls..
Datum: 20.08.2007 18:02
Ich wäre dafür, die Jugendlichen in Bootcamps zu kasernieren, vielleicht wird dann was aus denen (schlimmstensfalls Polizisten oder Fremdenlegionäre). :-) Was mich aber echt ankotzt, sind Eltern, die das ganze Geld versaufen und verqualmen und die Kinder zur Suppenküche schicken, damit sie überhaupt was zu essen bekommen. Hier würde es Sinn machen, einen Teil des Geldes in Form von Essensmarken herauszugeben. Die Kontrolle könnte durch das Jugendamt geschehen, das dafür aber neues Personal benötigt.
Datum: 20.08.2007 18:05
Diesen Zustand muß aber erst mal jemand erkennen. Die Sozialarbeiter der Jugendämter usw. scheinen in unserem Land ja gerne mal die Augen zu verschließen. Oder sind sie wirklich nur überarbeitet?
Datum: 20.08.2007 18:08
@Proll Sind doch schon dabei... http://www.morgenpost.de/ausgabe/2007/07/15/berlin...
Datum: 20.08.2007 18:17
Sehr interessantes Thema wollte nur mal ein kleines Beispiel noch dazu geben was mir im ausland positiv aufgefallen ist. War für ca. ein Jahr in Schweden und hab dort auch ihr soziales System kennen gelernt was in manchen punkten durchaus sehr gut ist. Beispiel: In schwedischen Schulen ist das Mittagessen kostenlos für die Kinder. Es wird von der Sschule finanziert bzw. die bekommt es über Steuergelder. Das hat den Vorteil das die Kinder wenigestens eine ordentlich warme Mahlzeit am Tag erhalten und vernünftig essen wo man hier in Deutschland manchmal nicht weiß wo bei manchen ALG2 Empfängern das Geld verschwindet oft kommt es leider nicht bei den Kindern an. Halte ich persönlich für ne sehr gute Lösung nicht nur gegen Hunger sondern auch gegen ungesunde Ernährung und zu dicke Kinder in Deutschland. Bei erwachsenen wird das jedoch leider schon schwieriger.
Datum: 20.08.2007 18:25
>In schwedischen Schulen ist das Mittagessen kostenlos für die Kinder.
Das ist bei uns in einer Gesamtschule probeweise mal eingeführt worden.
Es gab eine Ausschreibung und es wurde sich für den günstigsten Anbieter
entschieden. Paar Wochen später gab es erste Beschwerden, zu kleine
Malzeiten, keine Abwechslung. Ein Mensch vom Gesundheitsamt hat sogar
bescheinigt, dass die ausgegebenen Malzeiten nicht die Nährstoffe in
ausreichender Menge enthalten, die für ein Kind notwendig sind.
Nun ist das Geschrei groß! Aus dem Vertrag mit dem Dienstleister kam man
erst nicht raus, ohne Vertragsstrafe zahlen zu müssen. Es wurde
Besserung seitens des Dienstleisters versprochen, nun trat der DL von
sich aus vom Vertrag zurück.
Klasse, statt von Anfang an auf Qualität Wert zu legen, hat man den
billigsten Anbieter genommen und alles wurde auf dem Rücken der Kinder
ausgetragen.
In Schweden funktioniert es, allerdings auch nicht erst seit gestern.
Datum: 20.08.2007 18:31
@ Steven Wetzel Ok, das habe ich dann nicht ganz erkannt. Denke ja auch das das alleine nicht ausreicht, es ist einfach zu halbherzig und naiv zu glauben das ein Jugendclub alle Probleme löst. Die Probleme liegen wo anders, die werden gar nicht bekämpft. Es bleibt beim banalen "dämpfen" der Symptome. @ R2D2 Haben sie nicht in Schweden auch hohe Steuern auf Alkohol ? Das dürfte auch sinnvoll sein. Das Geld aus der Alkoholsteuer rüber schicken an die Schulen für das Essen der Kinder. Wo muss ich unterschreiben ? ;-)
Datum: 20.08.2007 18:40
> Na Rufus, dann scroll doch mal nach oben. Da stehen die Quellen. Ich > habe daraus sogar zitiert. Du wirst wohl das hier meinen Beitrag "Lebensmittelpreise" Toll. Aus der Raucherdebatte extrapolierst Du, daß Alg-II-Empfänger asoziale Schmarotzer sind. Super. Hintergründe scheinen Dich gar nicht zu interessieren, und daß Rauchen eine Suchtkrankheit ist, bei der objektive Betrachtungsweisen seitens des Opfers gar nicht möglich sind, das hat sich als Erkenntnis Dir auch noch nicht vermittelt. Fassen wir also zusammen: ALLE Alg-II-Empfänger sind Schmarotzer, die nichts anderes zu tun haben, als ihre Alg-II-Knete in Zigaretten und Alkohol anzulegen und die obendrein ALLE den Staat abzocken, wo es nur geht. > Wenn du diese nicht lesen kannst, dann frag > mal Andreas, ob er endlich etwas für die Barrierefreiheit tut. > Dann kannst du dir den text vorlesen lassen. Auf diese "Formulierung" bist Du auch noch stolz? Anscheinend. Aber Du bist ja auch, so scheint es, stolz darauf, am Boden liegenden noch mal so richtig schön in die Fresse zu treten. Können sich ja nicht wehren, und sind ja auch noch selber schuld an der Misere, in der sie sind. Hätten ja nicht arbeitslos werden müssen, das Pack. Gehörst Du auch zu denen, die Obdachlose mit Benzin übergießen und anzünden,


