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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frage zum Quarz


Autor: Daniel (Gast)
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Bin gerade dabei das mein selbst gemachtes C167 Board in betrieb  zu 
nehmen.
Es hat nix gerochen, was ja meist schon mal gut ist :-)

Folgende Frage, Wenn ich die Schwingung des Quarzes betrachtet (siehe 
Anhang) sieht diese an XTAL1 meiner meinung nach sauber aus.
Doch weiss nicht recht was ich vom Signal das ich an XTAL2 messe halten 
soll... Was meint ihr dazu?
Verwende einen 4,9152MHz (49SNC019) Quarz. Verwende 2 22p Kondensatoren 
und ein 150 Ohm Widerstand, vor XTAL2.

hab leider noch keine 20 Jahre erfahrung, würd daher gerne wissen was 
ihr von dem gemessenen Signal haltet, meine die Amplitude (an XTAL2), 
geht von -0.25 bis 5.28V also je etwa 0,25V über jenen wert den sie 
sollte.

mfg
Daniel

Autor: Daniel (Gast)
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ups, da ist was mit dem anhang schief gelaufen... siehe hier...

Autor: jonny (Gast)
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wozu den 150R Widerstand?
Habe ich noch nie verbaut...

jonny

ps.: kein anhang da

Autor: The Devil (devil_86)
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Also wofür der Widerstand sein soll, ist mir auch nicht ganz klar?!

Autor: Linux-User (Gast)
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Hmm also ich hab mal gehört, das es ziemlich schwer ist Signale an einem 
Quarz ordentlich zu messen, da die Widerständer der Messgeräte schon das 
Signal ziemlich verfälschen können.....oder?

Autor: Jupp M. (juppp)
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Die Signale passen schon.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ The Devil (devil_86)

>Also wofür der Widerstand sein soll, ist mir auch nicht ganz klar?!

Der dient meist zur Leistungsbegrenzung + Filterung des Treiberausgangs. 
Nicht ganz unwichtig bei Uhrenquarzen, die nur sehr wenig Leistung 
vertragen. Ist aber oft nicht notwendig.

@ Daniel (Gast)

Das passt schon. Das sind leichte Resonanzüberhöhungen, kein Grund zur 
Panik.

MfG
Falk

Autor: The Devil (devil_86)
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Falk Brunner wrote:
> Der dient meist zur Leistungsbegrenzung + Filterung des Treiberausgangs.
> Nicht ganz unwichtig bei Uhrenquarzen, die nur sehr wenig Leistung
> vertragen. Ist aber oft nicht notwendig.

Echt? Das wusste ich nicht, danke! Ein Widerstand wird nur bei XTAL2 
verwendet, warum?

> Das passt schon. Das sind leichte Resonanzüberhöhungen, kein Grund zur
> Panik.

Tolle Info! Wieder was gelernt, danke, Falk!

Autor: Jupp M. (juppp)
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Ich dachte, man braucht diesen Widerstand, um s. g. "parallel-cut" 
Quarze zum Schwingen zu bringen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ The Devil (devil_86)

>Echt? Das wusste ich nicht, danke! Ein Widerstand wird nur bei XTAL2
>verwendet, warum?

Weil XTAL2 meist der AUSGANG des Inverters ist. Dort muss begrenzt 
werden.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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http://www.qsl.net/dk1ag/buch.html

Kapitel 6, Seite 16 ff

MFG
Falk

Autor: The Devil (devil_86)
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@ Falk:

Ahso...ich glaub, das mit den Quarzen muss ich mir mal gesondert 
durchlesen. Ich mein, ich weiß zwar, dass eben ein Anschluss an XTAL1, 
einer XTAL2 und beide getrennt mit einem C an Masse gelegt gehören, doch 
WARUM ein Quarz eben 2 Anschlüsse hat, weiß ich z.B. nicht. Da fehlen 
mir ein wenig die Grundlagen, naja, Mechatroniker eben.....

EDIT: Danke für den Link, muss ich mir unbedingt mal reinziehen ;-)

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