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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehaltsfragen als Antwort auf Berwerbung


Autor: Mario Hagen (djacme)
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Moin.

[Hintergrundinformationen]
Ich bin 23 Jahr, habe eine abgeschlossene Ausbildung als 
Kommunikationselektroniker(2. Landessieger in NDS), habe danach die 
Fachoberschule Technik besucht und nach 4 Semestern 
Elektrotechnikstudium dieses abgebrochen.

Nach meiner Ausbildung habe ich parallel zur Schule und Studium bei 2 
Firmen als "Mädchen für alles" in der Elektronikentwicklung gearbeitet. 
Schaltungen am PC Zeichnen, Layouts machen, Prototypen aufbauen, Fehler 
finden, Schaltungen verbessern, Wettbewerbsvergleiche von Produkten 
waren dabei meine Hauptaufgaben.

Das Studium habe ich beendet weil ich es zeitlich nicht weiterhin 
schaffe so viel zu Arbeiten (um genug Geld zum Studieren & Leben zu 
haben) und nebenbei  so viel zu lernen um gute Erfolge vorweisen zu 
können. Mag eine Einstellungssache sein, bedarf hier aber keiner 
Diskussion!
[/Hintergrundinformationen]

Ich habe mich bei div. Firmen in der Gegend beworben, als 
Kommunikationselektroniker und Produktion und Entwicklung(je nach dem 
was die Firmen gesucht haben). Von 7 Antworten vorderen mich 4 
Ansprechpartner auf "doch erst einmal meine Gehaltsvorstellungen 
mitzuteilen". In den Stellenanzeigen besagter Firmen wurde auf diesen 
Sachverhalt nicht hingewiesen, mein Bewerbungsberater hat mir sogar 
ausdrücklich davon abgeraten dies in Bewerbungen zu tun, selbst wenn es 
gefordert würde, lieber auf ein persönliches Gespräch zu diesem Zweck zu 
verweisen.

Abgesehen davon bin ich mir noch nicht ganz sicher was ich wirklich wert 
bin.

Ist diese Vorgehensweise normal? Kein Gespräch, erstmal wissen was ich 
koste ohne mal genau zu hinterfragen was ich tauge? Wenn meine Bewerbung 
so schlecht wäre käme ja eher nur eine Absage, aber so gut das es keine 
Fragen außer "Kohle?" gibt kann die ja auch nicht sein.  Ich bin 
diesbezüglich etwas verwirrt.

Oder erwarten "die" einfach nur das ich denen Sinngemäß Antworte "Hey 
kommt, lass uns mal in ruhe darüber reden"

Autor: STS (Gast)
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Naja mit Deiner Vergangenheit wirst Du Dir nicht überall Freunde machen.

Die sind vielleicht interessiert, Dein bisheriges Wissen abzufassen für 
den Preis eines Facharbeiters.

Es ist auch schwierig: Gibst Du ein Facharbeitergehalt an, werden die 
Dich einstellen und versuchen Dich an höherwertiges zu setzen.
Andererseits werden die wenigesten bereit sein, ein Techniker- oder gar 
Ing.-Gehalt zu zahlen. Schließlich kaufen sie bei Dir die "Katze im 
Sack", weil Du keinen vorweisbaren Abschluß hast.

Mein Rat: Setz Dich wieder an die Hochschule oder zur Not an die 
Fachschule, mache Nägel mit Köpfen in Form eines Abschlusses.

Du wirst immer zwischen Baum und Borke stehen. In hochwertige Positionen 
zu einem ansprechenden Gehalt wirst Du mit dem vermurksten Lebenslauf 
nicht kommen. Außer Du wirst Geschäftsführer :-)

Autor: Mario Hagen (djacme)
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Also muss ich die Gehaltsfrage ganz klar als Frage nach meinen 
Qualifikationen sehen "Halten Sie sich für einen Ing, Technicker oder 
Facharbeiter?"

Nunja, für was ICH MICH halte ist ja unerheblich. Wenn ich mich auch 
eine Stellenanzeige als Kommunikationselektroniker mit den normalen 
Anforderungen an diesen Beruf bewerbe gehe ich davon aus das recht klar 
ist was ich möchte.

Nungut, da muss ich zugeben das ich eben "nur" ein Facharbeiter bin. 
Sollte ich dann wirklich etwas höher eingesetzt werden kann ich 
immernoch nach einem Jahr und beidseitiger Erfahrungen noch einmal über 
das Gehalt reden. Ich fordere nicht die Arbeitsstelle als Techniker oder 
Ing, ebensowenig das dazugehörige Gehalt.


Ist das denn üblich das man als Antwort auf eine Bewerbung die Frage 
nach dem Gehalt bekommt?

Autor: Axel (Gast)
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Habe ich noch niue erlebt.

Ich denke mal, die sind schon interessiert (sonst hätten sie gar nicht 
geantwortet), haben aber Angst, dass Du Dir eher ein Ing-Gehalt 
vorstellst und so ein Vorstellungsgespräch sich als reine 
Zeitverschwendung erweist.

Ich würde evtl. in der Bewerbung darauf hinweisen, dass Du Dich selbst 
gehaltsmässig eher bei den Facharbeitern als bei den Ingenieuren 
einordnest.

Aber ich würde auch versuchen zu Ende zu studieren, zur Not auf Kredit. 
Jetzt bist Du schon so weit, und würdest mit wenig Aufwand langfristig 
sehr viel gewinnen.

Wie STS schon schrieb, ist das sonst immer ein Problem.

Gruss
Axel

Autor: GSM (Gast)
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Mario, sie wollen dich einordnen koennen. Sag denen eine Zahl.

Autor: Michael Junge (michael-junge)
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Hi Mario

ich habe das so auch noch nie erlebt...
Hast Du denn in Deiner Bewerbung das Thema Geld überhaupt 
"angesprochen"?! Ich habe z.B. den Satz

"Im Rahmen eines persönlichen Vorstellungsgespräches würde ich mit Ihnen 
gerne meine Einkommenserwartung sowie einen möglichen Einstellungstermin 
besprechen."

in meiner Bewerbung stehen, was dann eigentlich auch so geklappt hat.
Wenn ein Arbeitgeber aber bereits so anfängt, würde ich den Lohn eines 
Technikers angeben, denn a) zeugt das von selbstvertrauen - gibst du zu 
wenig an, zeigt das dass Du Dir nicht wirklich sicher bist, ob Du dem 
Job wirklich gewachsen bist und b) möchte der Chef ja auch noch etwas 
mit Dir verhandeln können.


Gruß Mike

Autor: Daniel (Gast)
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:-) immer wieder lustig zu lesen was in deutschland so abgeht...
ich würd die firmen einfach links liegen lassen und mich bei der 
nächsten bewerben, aber eben, man sagt zumindest, das es bei uns in der 
schweiz einfacher ist nen job zu finden...

P.S. tönt nach ner wirklich guten strategie um die löhne zu drücken...

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