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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Konstantstromquelle 10A


Autor: Maik (Gast)
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Hi!

Ich bin auf der Suche nach einer Konstantstromquelle, die mir 10A 
liefern kann. Kann mir da jemand ein paar Hersteller nennen die solche 
Geräte produzieren. Bis jetzt habe ich lediglich Keithley und Agilent 
gefunden und die sind recht teuer.

Gruß
Maik

: Verschoben durch Admin
Autor: GRA (Gast)
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Conrad ? Ein speisegeraet mit stromvorgabe ?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Maik (Gast)

>Ich bin auf der Suche nach einer Konstantstromquelle, die mir 10A
>liefern kann.

Bei welcher maximalen Ausgangsspannung?

GGf. selber bauen? Eine Konstantstromquelle mit Schaltregler wäre 
bei diesen Strömen das Mittel der Wahl.

MFG
Falk

Autor: Maik (Gast)
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Upps, ganz vergessen: sollte max. 50V liefern... Conrad hat zwar welche 
aber auch die liegen bei 2500€

Autor: GRA (Gast)
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1kW ist schon eine dicke Muehle. Mit PFC und was dazugehoert.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ GRA (Gast)

>1kW ist schon eine dicke Muehle. Mit PFC und was dazugehoert.

50V x 10A sind bei mir 500W. Auch nicht wenig, aber kein kW. Das baut 
man auch nicht mal so hoppla-hop.

@  Maik

Wozu brauchst du die denn?

MFG
Falk

Autor: Tcf Kat (tcfkat)
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Genau, 500W gibt es nicht für 50€, es sei denn, ein Chinese baut Dir 
das... das hält dann auch garantiert lange... har har har
Mit Keithley und Agilent liegst Du goldrichtig.

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Bei solchen Stromquellen, gibt es keine "lineare" Lösung mehr - 
zumindest ohne Unmengen an Verlustleistung!

Mein Tip: Im Internet nach einer gepulsten Stromquelle suchen und diese 
nach Bedarf modifizieren!

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Hallo,

>das hält dann auch garantiert lange
stimmt, man darf es nur nicht benutzen! ;)

Wozu willst du das nutzen? Batterie laden, Galvanisieren, Schweißen, 
LED, Leuchtstofflampe...?
Es hängt vom Anwendungsfall ab, was sich lohnt und welche Besonderheiten 
zu beachten sind.

Autor: Walter Tarpan (nicolas)
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Harrharr, ich bin ein säbelrasselnder Pirat mit Augenklappe, und ich 
kapere diesen alten Thread.

Grund ist die Problematik in diesem Thread:
Beitrag "Schaltnetzteil und dicker Kondensator"

Ich habe ein Schaltnetzteil 48V/6,7A. Wie ich nach dem Kontakt mit 
Hersteller erfahren habe, kann ich einen Parallelkondensator mit großer 
Kapazität nicht einfach direkt anschließen- sondern ich muß das Ganze 
über eine Ladeschaltung machen.

Jetzt suche ich eine Ladeschaltung - also eine Konstantstromquelle, die 
kurzzeitig 6-7 Ampere liefert, bis der Kondensator geladen ist. Leider 
habe ich in diesem Strombereich noch nie etwas entworfen, kenne also die 
passenden Bauelemente und Fallen in diesem Bereich nicht.

Kennt jemand eine bewährte Ladeschaltung in diesem Spannungs- und 
Strombereich?

Viele Grüße
Nicolas

P.S.: Harrharr!

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Nicolas S. schrieb:
> Kennt jemand eine bewährte Ladeschaltung in diesem Spannungs- und
>
> Strombereich?

Ja, kannst Du mit der Netzteilschaltung, aufgebaut nach FS12/73 (hier im 
forum suchen) lösen: An dein SNT anschließen und fertig.

Autor: Walter Tarpan (nicolas)
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Hallo Marsufant,

ich habe mir mal das FS12/73 angeschaut ( 
Beitrag "Funkschau Labornetzgeraet Nachbau aus Funkschauheft 12, 1973" ), zur Strombetrenzung 
bräuchte ich ja nur den Teil mit 2N3055
und MJE15028. Ein Blick ins Datenblatt sagt mir aber, daß der 2N3055 
schon einen Spannungsabfall von 3V liefert- das allein wären bei 6,5A 
knapp 20W, die ich ständig verheizen müßte. Plus den Teil für den 
Basisstrom.

Für ein Labornetzteil ist das OK, für eine simple Strombegrenzung leider 
nicht.

Viele Grüße
Nicolas

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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Hi,

wie wärs mit einem (NTC-)Vorwiderstand? Den kannst du dann ja per MOSFET 
oder Relais überbrücken, sobald der Kondi voll ist.
Kommt halt darauf an, wie viel Aufwand du treiben willst. Auch eine 
Möglichkeit wäre ein Schaltregler mit Strombegrenzung, dann hält sich 
die Verlustleistung in Grenzen. Sobald der Kondensator voll ist hättest 
du dann einfach noch den RDSon des Schalttransistors und den 
Kupferwiderstand der Spule dazwischen. Natürlich muss der Controller 
dazu einen Dutycycle von 100% können.

Gruss,
Philipp

Autor: Walter Tarpan (nicolas)
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Hallo Phillip,

NTC finde ich recht unsympathisch wegen des klassischen Problems: "Was 
passiert wenn ich das Gerät aus- und direkt wieder einschalte?" - der C 
muß zügig entladen werden wegen Berührschutz, der NTC braucht seine 
Zeit, bis er wieder kalt ist.

Mein erste Gedanke war einen Mosfet mit niedrigem RDSOn im Linearbetrieb 
als Vorwiderstand zu mißbrauchen. Ein kleiner ATtiny hätte die Spannung 
am Kondensator gemessen und dann Gatespannung vorsichtig hochgeregelt. 
Nur dummerweise ist die Startzeit vom ATtiny so lang, daß da die Hälfte 
vom Ladevorgang schon hätte erledigt sein können.

Viele Grüße
Nicolas

Autor: Timme! (Gast)
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puh, also es gibs fertige geräte die arbeiten mit MOSFET und einer pwm. 
kosten 20 euro, produzieren kaum wärme, allerdings hab ich das nur für 
max 30V gesehn. den bauplan hatte ich auch mal... allerdings waren dort 
mehr als 3 Ics verbaut was meine motivation stark singen lassen hat^^

ich habe dann mal nachgebaut, allerdings mitn opamp und ner 
schalthysterese, die bei einem shunt 0,1 Ohm und 10A halt U misst und 
bei überschreiten von Umax, schaltet der schmitti voll auf. hat 
wunderbar mit nem relais geklappt, aber der MOSFET schaltete im Khz 
bereicht, sodass alles für die katz war. damals wusste ich nichts von 
frequenzabhängigkeit und so.

wenn du das ding verbessern willst, kann ich dir die schaltpläne geben. 
würde mich interessieren ob du es hinbekommst. Signalbild ist halt U = 
Ue_max in intervallen an/aus wenn I < Imax

mail an: blubb @ nord-com (punkt) net

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Nicolas S. schrieb:
> Ein Blick ins Datenblatt sagt mir aber, daß der 2N3055
>
> schon einen Spannungsabfall von 3V liefert

Interessant.

und 4 2N3055 liefern 0.9V. Hast Du das auch gesehen?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Nicolas S. schrieb:
> klassischen Problems: "Was
>
> passiert wenn ich das Gerät aus- und direkt wieder einschalte?" - der C
>
> muß zügig entladen werden wegen Berührschutz, der NTC braucht seine


Oben wollte der Pirat den C noch laden. Jetzt soll er entladen werden.


Ebenso ist Dein "klassisches" Problem des NTc seit Jahrzehntne derart 
gelöst, dass man den NTC nach getaner Arbeit überbrückt, er somit für 
den aus-einschaltfall kühl zur Verfügung steht.

Sei willkommen in der Jetztzeit der Elektronik.

Bitte finde weitere Gründe, warum hier von Lesern vorgeschlagene erpobte 
bewährte  Lösungen für Deinen Fall nicht funktionieren/ausreichen/etc.

Autor: Walter Tarpan (nicolas)
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Andrew Taylor schrieb:
> 4 2N3055 liefern 0.9V. Hast Du das auch gesehen?

Nein - wo habe ich das übersehen?

Grüße
Nicolas

Autor: Michael Roek (mexman) Benutzerseite
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Schade das @Maik nicht mehr kommentiert hat, ob er mit den Antworten 
zufrieden ist.

Und fuer @Nicolas: Meine bevorzugte Loesung waere ebenfalls 
elektromechanisch:

(Angenommen, Dein zu ladender C ist nicht groesser als vielleicht 
100000uF)

Wenn das nicht von 0...48V sondern bei 48V laufen muss, dann tu es 
wirklich
- ein KFZ-Relais 24V mit Vorwiderstand und einem RC davor
- ein Ladewiderstand fuer den Kondensator
- notfalls ein Entladewiderstand aber der ist i.A. durch die 
Ausgangsbeschaltung Deines SNT ueberfluessig.

Gruss

Michael

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