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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kondensatormikrofon Phantomspeisung


Autor: Torben K. (torben)
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Hallo!

Ich kenne mich leider mit Mikrofonen etc. (noch) nicht sehr gut aus. Nun 
habe ich hier eine Schaltung mit einem Kondensatormikrofon 
(Elektretmikrofon) vom Typ CZ034. Die Phantomspeisung erfolgt wie im 
Datenblatt (siehe Anhang) beschrieben über eine Spannung die über einen 
Widerstand "zwischen Mikrofon und einem Kondensator" eingespeist wird. 
Nun wird die Spannung von einem NPC511SN33 Regler erzeugt. Im Leerlauf 
liegen ca. 3V an (Der Widestand ist 2.2k und der Kondensator 15pF). 
Spricht man nun ins Mikrofon, so bildet sich um die 3 V herum ein 
Ausschlag. Nach oben ist dieser Ausschlag auf 3.3V begrenzt, da der 
Spannungsregler nicht mehr liefern kann. Dadurch wird der Rest des 
Signals abgeschnitten. Jetzt suche ich nach einer Möglichkeit, den Pegel 
auf Beispielsweise 2,5V zu legen, um mehr Spielraum nach oben zu haben. 
Wie kann ich das machen, ohne den Klag stark zu beeinflussen?

Außerdem wäre ich sehr dankbar für jeden Tip, um die Empfindlichkeit des 
Mikrofons zu steigern (ohne einen zusätzlichen Verstärker).


Gruß und Danke!

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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>(Der Widestand ist 2.2k und der Kondensator 15pF)

Wenn der Kondensator das C aus dem Schaltplan ist, dann ist er definitv 
viel zu klein.
Er bildet nämlich mit mit der Eingangsimpedanz des folgenden Bauteils 
einen Hochpass für den sich die Grenzfrequenz aus f=1/(2pi*R*C) 
berechnet.
Nimm lieber einen im µF-Bereich.

Wegen der Signalbegrenzung könntest du es mit einem Spannungsteiler 
probieren, allerdings belastet der das Mikrofon natürlich.
Dazu kannst du den Vorwiderstand einfach mal erhöhen.

Bis jetzt hatte ich noch nie Probleme mit Mikrofonpegeln, die durch die 
Phantomspeisung begrenzt wurden.
Notebook- und Video-Kamera*-Mikrofoneingänge arbeiten i.d.R. mit 2,5V 
Phantomspeisung.

*Consumer-Geräte; professionelle liefern 12V- oder 48V-Phantomspannung.

Autor: GG (Gast)
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- Nimm mal einen Kondensator so zwischen 100nF und 1µF.
- Dann setze vor den 2k2 noch ein Potentiometer mit so etwa 100k.
- Drehe das Poti langsam von einer Endposition zur anderen, beobachte
  dabei dein Ausgangssignal.
- Wenn du das Maximum der Amplitude erreicht hast, miss den Widerstand
  des Potis (+ dem 2k2) und ersetze beide durch einen ähnlich großen
  Festwiderstand.
- Beschäftige dich mit Sperrschicht FET. (so einer ist in dem Mikro
  üblicherweise drin (das Dreieck mit der Beschriftung FET))

Autor: Torben K. (torben)
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Mit dem Kondensator habe ich mich versehen, das sind 470nF! Dann müßte 
ich bei 154 Hz filtern, denke das ist i.O.. Glaube mittlerweile, dass 
das Problem wo anders liegt. Ich habe das Mikro an einem IC, in dessen 
Datenblatt steht, dass der angeschlossene Schaltkreis eine niedrige 
Impedanz haben muss (<100 Ohm). So wie ich das sehe wird die Impedanz 
durch meinen 2k2 Widerstand bestimmt oder? Wenn ich den jetzt durch 100 
Ohm ersetze und den Kondensator entsprechend anpasse, könnte es besser 
gehen. Ansosnten sehe ich nur die Möglichkeit, einen separaten 
Mikrofonverstärker zu nutzen.

Edit: OK dafür müßte ich 16µF nehmen, geht also kaum. Denke da muss ein 
entsprechender Verstärker her.

Kennt ihr noch einen guten Link oder ein Buch, aus denen ich so Audio 
Basics lernen kann? Habe da jetzt mehr mit zu tun und möchte mich gerne 
in die Materie arbeiten!

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