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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kondensator für DCDC-Wandler


Autor: Bernd Schuster (mms)
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Hallo,

noch eine kleine Frage, da ich mir nicht sicher bin.

http://www.recom-international.com/pdf/econoline/RN.pdf

und zwar hab ich mir den RN-3333S DCDC-Wandler ausgesucht und wollte 
jetzt die passenden Kondensatoren dafür auswählen für Ein- und Ausgang. 
Des Weiteren habe ich gelesen in den AppNotes von Recom, dass auch eine 
Spule beim Ein- und Ausgang gut ist.

Der Wert des angeschlossenen Kondensators soll jedoch laut Recom nicht 
den Wert der Load Capacitance des DCDC-Wandlers übersteigen. Jedoch 
finde ich in diesem Datenblatt nur einen Wert für eine Kapazität und 
zwar die Isolation Capacitance mit 30pF (min) und 95pF (max)... ist das 
der Wert für die Load Capacitance? Und wenn ich zwei Kondensatoren 
(einen am Ein- und einen am Ausgang) installiere, darf dann ein 
Kondensator diesen oder den halben Wert nicht übersteigen?

Bernd

Autor: Marius (Gast)
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da pappst du einfach irgendwas im bereich von 10µF bis 100µF dran und 
gut is.

Load heißt in diesem Falle Last - also Lastkapazität. Wenn die 
Lastkapazität zu groß ist ackert sich der Regler nen Wolf um den 
Lastkondensator voll zu pumpen (im Einschaltmoment) - ich denke mal mit 
bis zu 100µF bist da noch auf der sicheren Seite.

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Gibts für die Wandler auch ein echtes Datenblatt, oder nur den 
Werbeflyer, den du oben verlinkt hast?

Da müsste das eigentlich drinstehen...

Autor: Bernd Schuster (mms)
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ok und man wählt einfach dann eine entsprechend große Induktivität damit 
die Filterfrequenz von 100kHz erreicht wird? in diesem fall dann ca. 
250nH

@Ernst
leider nur diesen Werbeflyer - hab auch schon ne mail an RECOM 
geschickt, aber da kommt keine Rückantwort

Bernd

Autor: Marius (Gast)
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du brauchst keine induktivitäten... die teile sind immer so aufgebaut, 
dass die mit wenig beschaltung auskommen. funktionieren würde der 
selbst ohne kondensatoren (wahrscheinlich)

Autor: Dietmar E (Gast)
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Hier ist ein Datenblattt eines anderen Wandler-Herstellers mit ein paar 
Angaben zu Kondensatoren. Wenn Du den den nehmen willst?

http://www.reichelt.de/?ACTION=7;LA=6;OPEN=1;INDEX...

Autor: Bernd Schuster (mms)
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ok, der Wandler hat eine Lastkapazität von 6.8pF --> kann ich da 
trotzdem 10µF an Ein- und Ausgang dranhängen?

Bernd

Autor: Bernd Schuster (mms)
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ok nochmal nachgefragt - doch nicht pF sonder µF 6.8µF.... d.h. mit dem 
externen Kondensator muss ich unter diesen 6.8µF bleiben... gilt das für 
den Ein- und den Ausgang, dürfen Ein- und Ausgang nicht mehr als 6.8µF 
haben? oder ist nur der Ausgang interessant für diesen Wert?

Bernd

Autor: Tcf Kat (tcfkat)
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Wenn die Firma kein Datenblatt rausrücken will: Nicht einsetzen! So 
einfach ist das!

Autor: Tina Berger (tina)
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für den Ausgang darf dieser Wert nicht überschritten werden - wies beim 
Eingang aussieht, weiß ich leider nicht... wenn man eine Spule noch 
einsetzt, kann man einen etwas größeren Kondensatorwert wählen

Tina

Autor: Dietmar E (Gast)
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Wenn das oben verlinkte Datenblatt ein Indikator ist, dann wird für die 
Eingangsseite etwa der doppelte Wert verwendet, vieleicht um dem 
Wirkungsgrad Rechnung zu tragen.

Autor: Bernd Schuster (mms)
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noch eine frage: in meiner application hab ich zwei dc dc wandler vom 
selben typen, die den galvanisch abgekoppelten Bereich versorgen sollen. 
Ein Wandler alleine liefert mir nicht den Strom. Ist es jetzt ratsam den 
Eingang von beiden Wandlern eine Schottky-Diode zu platzieren, damit 
nicht ein Wandler z.B. versucht 400mA und der andere 100mA zu liefern, 
obwohl ein Wandler alleine nur 380mA max. liefern kann? Oder kann dieser 
Fall des ungleichgewichts gar nicht auftreten?

Die VCC ist im galvanisch getrennten Bereich eine Plane.

Bernd

Autor: Mandrake (Gast)
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Für einen Schaltwandler sind in der Regel große Speicherelkos im uF 
Bereich für Ein und Ausgang vorzusehen. Diese sollten zudem einen 
geringen ESR aufweisen.
Wie groß diese Elkos sein sollten ist abhängig vom Rippel den man noch 
zulassen möchte.
Mit dem Ausgangselko beeinflusst man den Ausgangsrippel.
Mit dem Eingangselko die Rückwirkung auf die Versorgungsspannung.
Der Eingangselko ist eigentlich noch wichtiger als der am Ausgangs, da 
die Impulsströme ziemlich hoch sein können. Ein Elko sorgt dafür, dass 
diese Impulsströme nicht bis auf deine Spannungsversorgung 
zurückschlagen. Zudem kann die Funktion des Wandlers durch einen zu 
hohen Innenwiderstand der Versorgung stark gestört werden. Also ruhig 
einen schön großen Elko mit LOW-ESR davor. Der macht die Versorgung sehr 
niederohmig.

Deine Ausgangskapazität kannst du mit der Beziehung ic=C x duc/dt 
ausrechnen.
ic : Ausgangsstrom
duc: Ausgangsspannungsrippel (Änderung der Spannung)
dt: Die Zeit in der keine Energie aus der Spule kommt.

Äquivalenzumformung -fertig.

Ich muss zudem meinem Vorredner Tcf Kat energisch beipflichten!
Wenn die Firma kein Datenblatt rausrückt, zeigt das mir, dass sie kein 
Interesse daran hat Geld zu verdienen. Also anderer Hersteller. Gibt 
genug Hersteller solcher ICs. Wahrscheinlich kosten die auch einiges 
weniger als bei dieser ignoranten Firma.

Schau mal bei National Semi vorbei (LM2675 und ähnliche) oder bei Linear 
Technology, oder bei Texas Instruments, oder bei ON Semi, oder oder oder

Du solltest dich zum Thema Schaltregler auch umfassender informieren 
sonst hast du schnell ein neues Problem, das du nicht lösen kannst.

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