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Forum: Offtopic ein bißchen Spaß


Autor: Matthias Hochholzer (Gast)
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Mal was anderes: Habe ich eben zugesandt bekommen. Ich dachte mal das
ist was für Euch...



Der Transistor und die kleine Leuchtdiode - eine Fabel -

In den meisten Fabeln spielen Tiere mit. Nicht aber in dieser!


"Pst. Ich liebe dich", raunte der Transistor zur kleinen Leuchtdiode
und sandte ihr einen kurzen Stromimpuls, so daß diese unweigerlich rot
glimmte. "Ganz ehrlich? Du liebst mich wirklich und willst nicht nur
kurz mal Sex mit mir haben?" fragte die Schönheit im schimmernden
Plastikrock, unter dem sich zwei lange makellose goldene Beine zeigten,
die auf der Hauptplatine festgelötet waren. "Ja, ehrlich! Ich liebe
dich", wiederholte der Transistor, schob sich den Aluminiumhut zurecht
und stützte sich lässig auf seine drei versilberten Anschlüsse. "Ich
liebe dich so sehr, ich hab' sogar ein Lied für dich geschrieben",
fuhr er fort. "Es ist eine Ode!", und er begann zu singen:

Die Ode an Diode

Schon oft hab' ich dich angeseh'n
Du leuchtest gar so wunderschön
Jeder Stromimpuls von mir
Ist lieb gemeint und gilt nur dir
Kein Widerstand von 1000 Ohm
Könnt' lindern meinen Liebesstrom
Strom der nur für dich noch fließt
Mir kribbelnd durchs Silizium schießt
'Will ewig dein Transistor sein
Ach wärest du heut' Nacht nur mein.

Verzückt lauschte die kleine Leuchtdiode dem sirenösen Gesang, der sie
verzauberte, der sie so mitriss, dass sie sich
augenblicklich in den Transistor verliebte. Sie funkelte, sie blitzte,
sie strahlte. Elektronen rasten rasant in ihr Gewand und erhitzten
ihren Körper auf mehrere 100 Grad Celsius. Lötzinn schmolz und tropfte
jetzt von ihren Beinen, so daß sie sich von der Leiterplatte lösen
konnte.
Und sie lief zum Transistor. Sie schlang ihre goldenen Gelenke um die
ihres Angebeteten; sie streichelten und liebkosten sich, sie rieben
aneinander hin und her und auf und ab. Bald trennte sich auch der
Transistor von der Platine und sagte: "Ich will dich!" Und die
Leuchtdiode holte ein Stück Isoliermaterial hervor, welches sich der
Transistor um die Basis wickeln sollte, was er dann widerwillig und
murrend auch tat. (Ein Transistor hat drei Anschlüsse: Die beiden
äußeren heißen Kollektor und Emitter, der mittlere: Basis) Danach
hatten sie Sex.

... Zensur ...

Am nächsten Tag saß die kleine Leuchtdiode traurig und allein, mit
hochohmigem Herzen und voller Liebeskummer auf der Platine in ihren
Lötlöchern. Der Transistor hatte ihr am Morgen gesagt, er wolle noch
schnell Elektroden holen und dann war er auch schon weg und war mit
einer anderen Diode durchgebrannt.Und was dachte die kleine Leuchtdiode
noch, wie sie da so saß? Sie dachtedas, was jeder Elektronikingenieur
im ersten Semester schon lernt: Alle Transistoren sind basisgesteuert.

Aber - liebe kleine Leuchtdiode! Dieses Denken ist absolut
Diodentypisch.
Warum müsst ihr denn immer alles gleichrichten?

Autor: Merle (Gast)
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Das ist Super Bravo !!!

Mfg. Merle

Autor: Sebastian Wille (Gast)
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Super, danke!!!

Sebastian

Autor: marco (Gast)
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SUPER

mfg marco

Autor: Ich (Gast)
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Und die Moral von der Geschicht:
Vergleiche einen Menschen mit der Elektronik nicht.
Denn in die Basis fließt der Saft hinein,
Das kann beim Menschen so nicht sein.

:-)

Autor: Smirgol (Gast)
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Hmm, grübel,

was sind dann Darlington-Transen???

Ich glaub ich nehm nur noch Fets.... :)

Autor: Jens Renner (Gast)
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Den hier finde ich aber auch ganz nett (hoffentlich noch nicht
bekannt):

"Theoretisches Märchen mit System"

Es war einmal zu der Zeit T=0 ein armer, aber rechtschaffener Vierpol
namens Eddy Wirbelstrom. Er bewohnte einen bescheidenen, möblierten
Hohlraum mit Dielektrikum und fließend warmem und kaltem
Sättigungsstrom. Leider mußte er während der kalten Jahreszeit für die
Erwärmung der Sperrschichten noch extra bezahlen. Seinen
Lebensunterhalt bestritt er mit einer Verstärkerzucht auf
Transistorbasis.

Eddy Wirbelstrom liebte mit der ganzen Kraft seiner
Übertragungsfunktion Ionchen; Ionchen, die induktivste Spule mit dem
kleinsten Fehlwinkel im ganzen Kreis und Freundin der einflußreichsten
EMK's. Ihr remanenter Ferritkörper, ihre symmetrischen Netzintegrale
und ihre überaus harmonischen Oberwellen beeinflußten selbst die
Suszeptibilitäten ausgedienter Leydener Flaschen (was viel heißen
will). Ionchens Vater, Cosinus Phi, ein bekannter Industriemagnet und
Leistungsfaktor, hatte allerdings bereits konkrete Schaltpläne für die
Zukunft seiner Tochter. Sie sollte nur einer anerkannten Kapazität mit
ausgeprägtem Nennwert angeschlossen werden. Aber, wie so oft, der
Zufall wollte es anders.

Als Ionchen eines Tages auf ihrem Picofarad vom Friseursalon nach Hause
fuhr - sie hatte sich eine neue Sinus-Stehwelle anlegen lassen - geriet
ihr ein Sägezahn in die Filterkette. Aber Eddy Wirbelstrom, der die
Gegend periodisch frequentierte, eilte mit minimaler Laufzeit herbei,
und es gelang ihm, Ionchens Kippschwingung noch vor dem Maximum der
Amplitude abzufangen und gleichzurichten.

Es ist sicher nicht dem Zufall zuzuschreiben, daß sie sich schon bald
wiedersahen. Eddy lud Ionchen zu einem Abendessen in das "Goldene
Ringintegral" ein. Aber das "Ringintegral" war bekanntlich
geschlossen. "Macht nichts", sagte Ionchen, "ich habe zum Mittag
fast 0,2 kHz gegessen und die Sättigungsinduktion bis jetzt gehalten,
und außerdem muß ich auf meine Feldlinien achten." Unter irgendeinem
Vorwand lud Eddy sie daraufhin zu einer kleinen Rundfahrt im Rotor ein.
Aber Ionchen lehnte ab:"Mir wird bei der zweiten Ableitung immer so
übel." So unternahmen sie, entgegen den Schaltplänen von Vater Cosinus
Phi, einen kleinen Frequenzgang ins nahegelegene Streufeld.

Der Abend senkte sich über die komplexe Ebene, und am Himmel erglänzten
die Sternschaltungen; Eddy und Ionchen genossen die vom lauten Getriebe
der Welt fernen Zeiten. Nur ein einsamer Modulationsbrummer flog
vorbei, sanft plätscherten die Elektronischen Wellen ans Gestade und
leise rauschten die Röhren. Als sie an der Wheatstone-Brücke angelangt
waren, nahm Eddy seinen ganzen Durchgriff zusammen und emittierte:"Bei
Gauss, mein Ionchen, deine lose Rückkopplung hat es mir angetan." Der
Informationsgehalt dieser Nachricht durchflutete Ionchen mit großer
Steilheit. Sie entglitt der Kontrolle ihrer Zeitkonstanten und im
Überschwange des jungen Glücks erreichten beide voll ausgesteuert die
Endstufe.

...und wenn sie nicht gedämpft wurden, so schwingen sie noch heute.

Autor: ---- (Gast)
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Fehlt nur noch Grafoszillo und ElektroLiese.

Es war einmal...

... eine schöne Königstochter, die hieß Elektroliese und lebte vor
vielen Lichtjahren im Lande Physikalien. Schon seit ihrer frühesten
Jugend war sie dem Grafen Oszillo aus dem Geschlecht derer vom
Kathodenstrahl zugetan. Aber Graf Oszillo hatte einen Widersacher, den
Grafen Tele aus der Leptonfamilie der Foto-Grafen, der selbst ein
Wirbelauge auf Elektroliese geworfen hatte.

Eines Tages nun ging Graf Oszillo auf die Jagd nach dem Vander-Waal. Er
hatte aber das Iso-Meer, in dem diese seltenen Tiere lebten, noch nicht
erreicht, als er von Teles Knechten am Ausgang eines Wellentals
überfallen wurde. Sein Pferd galoppierte mit Überlichtgeschwindigkeit,
aber es half ihm nichts: Der Gurt seines Satelliten riß, und zu allem
Überfluß traf ihn Ein Stein am Kopf, bevor er seinen Schwarzschild
hochreißen konnte. Er wurde ohnmächtig. Teles Knechte führten ihn auf
eine ferne Druckfort-Pflanzung im Weißschen Bezirk, wo an den Zweigen
der Bleibäume die herrlichsten Glühbirnen gediehen (durch ihre
Quadratwurzeln waren sie sehr gut geerdet). In der großen Scheune wurde
Oszillo auf der An-Tenne gebunden und in einen Faraday-Käfig gesperrt.


Oszillos treuer Knappe Wolfram Draht war mit einem Wagnerschen Hammer
niedergeschlagen worden, obwohl er aus allen galvanischen Batterien
gefeuert hatte. Er war aber nur verwundet und wurde von seinen
Kons-Tanten und -Basen gesundgepflegt. Sobald er seine Hessesche
Normalform wiedererlangt hatte, schwang er sich auf sein Farad, seinen
Herrn zu suchen. Mit seinem übergroßen Transformat-Ohr hörte er, wo
dieser war, und nachdem er diverse Potentialwälle durchtunnelt hatte,
befand er sich endlich wieder bei ihm.

Es war allerdings auch höchste Eile geboten, denn morgen schon sollte
Elektroliese den Grafen Tele heiraten. Zwar verabscheute sie ihn seit
der ersten Amperesekunde, weil er einst seine Stromstärke mißbraucht
und ihre Schwester Analiese in die Hysterese getrieben hatte. Analiese
war Teles Charm erlegen und unterhielt längere Zeit ein
gyromagnetisches Verhältnis mit ihm. Schließlich kam es zur
UV-Katastrophe, sie wagte den verbotenen Uebergang über den Limes und
emittierte in das Reich der Foto-Grafen. Zu ihrem Glück begegnete ihr
der ehrenfeste Pauli Prinzip, der alle Austauschkräfte in Bewegung
setzte und mit ihr durch einen Reaktionskanal entkam. Ein Massendefekt
im Bravaisgitter der Phasenraumzelle, in der Analiese vom schurkischen
Grafen Tele gefangengehalten wurde, kam ihnen bei ihrer Flucht
natürlich sehr gelegen.

Trotz dieser üblen Affäre hatten selbst Elektrolieses Freundinnen
Dezimalstella und Lissa Jous ihr zu der Verbindung geraten, da sie
bereits das astronomische Alter von fünfundzwanzig Lichtjahren erreicht
hatte. So wurden Stadt und Schloß festlich geschmückt, und die vier
großen Tore, das Isola-Tor, das Genera-Tor, das Transis-Tor und das
Vek-Tor, mit Zündkerzen beleuchtet.

Graf Oszillo und Wolfram Draht bereiteten unterdessen ihre Flucht vor.
Sie rösteten sich einige Atomkerne und Cosi-Nüsse auf der
Robert-Kochplatte, zogen sich feste Polschuhe und warme Windhosen an,
und als die Temperat-Uhr Mitternacht schlug, schnürten sie ihre
Strahlenbündel und verließen leise das Haus. Der Wächter hatte zum
Glück von alledem nichts gemerkt, da er gerade einen elliptischen
Anfall hatte. Die Schlösser öffneten sie mit einer Bohrmaschine von
Nils, und mit Hilfe einer Licht- und zweier Halbleitern hatten Graf
Oszillo und Wolfram Draht auch die Austrittsarbeit über die letzte
Coulomb-Barriere bald geschafft.

Nachdem sie einen Schwarzschildradius von der Druckfort-Pflanzung
entfernt und somit außer Hörweite waren, konnten sie die
Entweichgeschwindigkeit steigern und jagten in höchster Eile über die
Magnetfelder und das Kilo- Watt. Schon bald näherten sie sich
asymptotisch dem Wechselstrom. Von einer Atmos-Fähre ließen sie sich
ans andere Ufer übersetzen, denn die Ableitung über die Max-Plancken
oder die Einstein-Rosen-Brücke hätte zuviel Zeit gekostet und die
Wasserstoffbrücke wies bei der kritischen Masse zweier Pferde samt
Reiterlein eine gefährliche Instabilität auf.

Laut donnerten die Flaschenzüge der Erdbahn am Kraftfluß vorbei. Die
Tur-Bienen, fleißige Honig-Kollimatoren, summten in der nautischen
Dämmerung. Als die Morgensonne über den Ereignishorizont stieg und ihre
ersten Alpha-Strahlen durch die Elektronenwolken brachen, kamen Graf
Oszillo und Wolfram Draht am Kondensa-Tor an. Voller Wis-Mut drangen
sie in das Schloß ein. Unterwegs haten sie die drei Kops Teles, Mikros
und Stethos in einen hochangeregten Zustand versetzt. Teles uns Mikros
konnten jede noch so kleine oder weit entfernte Hyperfeinstruktur
auflösen, und Stethos detektierte noch weit unterhalb der Hörschwelle
jedes Geräusch mit äußerster Präzession. Darüber hinaus hatte jeder von
ihnen es in der Selbstverteidigung bis zum Asteroidengürtel gebracht,
sie bildeten also eine perfekte astronomische Einheit.

Graf Tele, der die ganze Nacht in der Milli-Bar gezecht hatte und
demzufolge keinen ohmschen Widerstand mehr leisten konnte, wurde von
ihnen mühelos überwältigt und dem Gleichrichter übergeben, der ihn
sofort in einem Carnot-Prozeß nach den Keplerschen Gesetzen
verurteilte. Er ließ ihn mit einem Helmholtz so lange prügeln bis er
infrarot anlief. Außerdem wurden Teles Freiheitsgrade bis auf weiteres
eingefroren.

Elektroliese fühlte einen gewaltigen Hertzsprung, als Graf Oszillo
wieder bei ihr war, und auch sein Megahertz schlug heftig. Nun begann
ein fröhliches Hochzeitsfest, das von Radio Carbon auf allen Freqünzen
übertragen wurde. Das Brautpaar überschritt die Hörschwelle zur Kirche,
der Iso-Chor sang; Dezimalstella und die kleine Joule trugen
Elektrolieses Schleppe. Trauzeugen waren Max Well und Frau N'Hofer,
und die höchsten Vertreter der Curie waren erschienen, um der (ganz und
gar nicht kalten) Fusion ihren Segen zu geben. Das Hintergrundrauschen
blieb im Rahmen einer Standardabweichung, und die hydraulische Presse
würde wohl noch tagelang von den wunderbar prozessierten Meteo-Riten
schwärmen. Eigentlich sollte Elektrolieses Bruder Klein-Gordon Blumen
streün, aber der volte partout seine abgewetzten Rayleigh-Jeans nicht
mit einem Anzug vertauschen. So übernahm Graf Oszillos Vetter Hilbert
Raum dieses Amt.

Die Leute jubelten, als Oszillo und ihre Prinzessin die Saturnringe
wechselten, und Elektrolieses Amme, die alte Dona Tor, wischte sich
eine wäßrige Lösung aus den Augen, als Oszillo der Braut den Fokuß gab.
Nach der Trauung wurde auf dem Wirbelfeld weitergefeiert. Elektroliese
und Oszillo bestiegen als frischgebackenes Cooperpaar den Posi-Thron
und gaben das Zeichen zum Beginn. Selbst das Wetter meinte es gut, kein
planetarischer Nebel, keine interstellare Wolke trübten die Festfreude,
und Elektrolieses Kleid aus kostbarem Wasser-Stoff drohte keine Gefahr.
Der Gabentisch lag voller Wellen- pakete, und noch immer volte der
geladene Strom der Gäste kein Ende nehmen. Die Ladungsträger hatten
alle Hände voll zu tun.

Zuerst trug der Fernsprecher eine selbstverfasste Di-Ode vor, dann
wurde dem treuen Wolfram Draht das eiserne Koordinatenkreuz am
Magnetband verliehen. Für das Volk wurden ein großes Laby-Rind und
einige Com-Puter, alles Geschenke der Mößbauern, am Spieß gebraten. Im
Potentialtopf daneben kochten Spezi-Fische, Potenti-Aale und eine Zahl
Avogadros, und in einem riesigen Windkessel brodelte ein Festessen aus
Konkav-Linsen und Tang-Enten. Es wurde mit Stimmgabeln und
Belichtungsmessern verzehrt (von denen einige in die Taschen der Gäste
diffundierten...); zum Nachtisch gab es Re-Torten, Lak-Mus und
natürlich alle Sorten Quarks, die für ihr Flavour berühmt waren. Der
Erwartungswert der Kinder an die eigens für sie bereitgestellten
Mikro-Chips erwies sich jedoch als zu hoch; deren geringe räumliche
Aus- dehnung machte aus einer Schar stimulierter Akzeptoren einen
Haufen nörgeln- der Iso-Spinner. Die Getränke wurden in silbernen
Toricelli-Bechern gereicht, die alle aus der Werkstatt des genialen
Franck Hertz stammten.

Ein Geigerzähler prüfte die Konfiguration der Valenz-Band, die Musiker
einigten sich auf den richtigen New-Ton und spielten dann bis in den
frühen Morgen hinein die heißesten Loga-Rhythmen. Alle waren sie am
Dis-Tanzen: Elektroliese und Oszillo, Wolfram Draht, Dezimalstella, Max
Well, Frau N'Hofer und die kleine Joule. Ja, selbst der weißhaarige
Ur-An des Bräutigams hielt wacker mit. Besonderes Aufsehen erregten
Lissa Jous' Figuren. Sie und ihr Bindungspartner Pascal beherrschten
sogar die schwierige D-Formation mühelos. Dann führten Amanda, Bessy,
Desy, Doris, Hera und Petra ein leptonisches Ballett auf, aber obwohl
Zeus persönlich Cello spielte und Argus Regie führte, blieb es bei
einer schwachen Wechselwirkung mit dem Publikum.

Schließlich stiegen Graf Oszillo und Elektroliese in ihren Raser-Ford
und brausten in Richtung Stabilitätsgebirge davon. Sie volten ihre
Flitterwochen im Weinbergwinkel nahe dem Heisenberg verbringen, denn
von dort hatte man den allerschoösten Ausblick über das Sommerfeld im
lieblichen Orbi-Tal. Ueber die Karmansche Wirbelstraße und den Tiefpaß
waren außerdem die Korrektur- Thermen und der Lyman-Alpha-Forst
erreichbar. Einen idealisierteren Ortsraum konnten sie für ihre
Hochzeitsreise nicht postulieren.

Die Gäste strahlten, als sie dem Brautpaar nachwinkten, und wenn sie
nicht zerfallen sind, dann strahlen sie heute noch (besonders der
Ur-An)!!

Autor: Florian Wolling (Gast)
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Hallo!
Ich habe mich bei allen Geschichten dermaßen todgelacht! g
Coole Geschichten!!!

Überigends ist es doch klar, dass eine LED rot wird, wenn man sie
anmacht! g

MFG und Gruß,
################
Florian Wolling#
################

Autor: ERDI - Soft (Gast)
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Oder sie wird grün (vor Neid), wenn man ne andere anmacht.

Autor: Matthias (Gast)
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Physik für Fortgeschrittene

Eine wahre Geschichte, aufgenommen von einem Professor einer
nordamerikanischen Universität, Fachbereich Physik, Grundstudium.

In der schriftlichen Prüfung pflegte der Professor üblicherweise eine
unkonventionelle Aufgabe zu stellen und deren Lösung durch zusätzliche
Punkte zu belohnen. Eine dieser Aufgaben lautete: "Ist die Hölle
exotherm oder endotherm? Belegen sie Ihre Antwort mit einem Beweis."

Der Grossteil der Studentenschaft schrieb Beweise unter Verwendung von
Boyle's Gesetz oder gewissen anderen mehr oder weniger zulässigen
Varianten. Einer der Studenten schrieb allerdings:

"Falls wir annehmen, daß Seelen existieren, müssen sie auch Masse
haben.
Trifft dieses zu, dann muß ein Mol Seele ebenfalls eine gewisse Masse
haben. Wir betrachten im folgenden also die Bewegung von ordinärer
Masse.

Demzufolge stellt sich die Frage, in welcher Art bewegen sich Seelen in
die Hölle hinein, und in welcher heraus? Ich glaube, daß wir mit
Sicherheit annehmen können, daß Seelen, sobald sie einmal in der Hölle
angekommen sind, diese nicht mehr verlassen.

Demzufolge verlassen keine Seelen die Hölle. Um festzustellen, wie
viele Seelen in die Hölle kommen, betrachten wir die verschiedenen
Religionen unserer Weltbevölkerung. Einige Religionen erklären, daß
Nichtgläubige in die Hölle kommen. Da aber mehr als nur eine dieser
Religionen existieren und niemand Mitglied mehrerer Religionen sein
kann, können wir annehmen, daß alle Menschen als Seelen in der Hölle
enden. Mit den heutigen Geburts- und Todesraten können wir außerdem
annehmen, daß die Anzahl der Seelen in der Hölle exponentiell ansteigt.
Boyle's Gesetz besagt, daß das Verhältnis von Seelenmasse und Volumen
konstant bleiben muß, um Temperatur und Druck in der Hölle auf gleichem
Niveau zu halten.

1. Falls die Hölle also schneller expandiert als der Zuwachs
eintretender Seelen, dann fällt die Temperatur und der Druck der Hölle
bis sie zufriert.

2. Falls natürlich die Hölle langsamer expandiert als Seelen in sie
einströmen, dann erhöhen sich Druck und Temperatur bis die Hölle los
ist.

Also welche der o.g. Möglichkeiten trifft zu?

Falls wir die Voraussage von Erstsemesterin Therese Banyan akzeptieren
können, als sie sagte: "Eher wird es eine kalte Nacht in der Hölle
geben, als daß ich mit dir schlafe!" und berücksichtigen den Umstand,
daß ich noch immer nicht in sexueller Beziehung zu ihr lebe, kann
Möglichkeit1. nicht zutreffen. Demnach ist die Hölle exotherm."

Der Student erwarb sich mit dieser Lösung die einzige "1".

Autor: Matthias (Gast)
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Wessen Klausur ist das? (Anhang)
Bitte beim Prüfungsamt melden....

Autor: Michael Ehrhardt (Gast)
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Hallo Forianer,

mein Beitrag kommt zwar etwas spät, aber zur Fabel hab' ich auch noch
einen Kommentar abzugeben:

Jaja, so sind sie die Transisitoren, das Leben muß immer voller
Spannung
sein.
Also ich wünsche der Diode für die Zukunft, daß, wenn sie dann einmal
den
Transistor fürs Leben sucht, sie sich nicht gleich dem ersten besten
MOS-FET
(ohne MOS nix los)an den Hals schmeißt, der sie mit tollen
Feldeffekten
beeindrucken kann und sich in gut n dotierter selbstleitender Position
befindet, um dann feststellen zu müssen, daß sie an einen
Verarmungstyp
geraten ist.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende

Gruß Micha

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