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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Mit oder ohne Krawatte?

Autor: Randy (Gast)
Datum: 23.09.2007 10:09

Hallo,

ich werde mich in ein paar Monaten um einen neuen Job bewerben, als
Dipl.Ing. E-Technik nach 4 Jahren im Beruf (bin jetzt 31 Jahre). Als ich
direkt nach der Diplomprüfung bei den Vorstellungsgesprächen war dachte
ich mir: So'n Blödsinn, ich bewerbe mich ja nicht als Consulter oder
CEO, dann brauche ich auch nicht so aussehen. Also Stoffhose, Hemd,
keine Krawatte. Und die Praxis schien mir recht zu geben, nie saßen mir
Personen gegenüber die eine Krawatte dran gehabt hätten, auch bei
Siemens und ähnlichen Läden. Auch nicht z.B. der Abteilungsleiter, der
(bei einem Gespräch) nur kurz reinschaute (wohl weil er an Ende
unterschreiben würde, aber die Entscheidung ansonsten seinem
Gruppenleiter übeließ). Bei den Personalern in den Gesprächen könnte ich
es nicht sagen, die waren alle weiblich. Ich hätte mich also overdressed
gefühlt wenn ich nach den Bekleidungstipps vom VDE o.ä. gegangen wäre.
Jetzt ist das schon eine Weile her, und ich ein paar Jahre älter.
Bewerben werde ich mich aber wieder um eine "schnöde Ing. Stelle", also
nicht Gruppen-, Projektleiter oder sowas.
Ich habe keine Krawattenfobie, will aber das richtige Maß finden beim
Dresscode für die Bewerbung. Und nicht wie ein Schreibtischtäter
rüberkommen der nur Papier produzieren kann, denn meine Stärken liegen
im löten und es im Labor zum-laufen-zu-bringen während andere noch mit
simulieren beschäftigt sind.

Randy
Autor: Gast (Gast)
Datum: 23.09.2007 10:16

Du hast dich doch schon entschieden? Was soll also die Frage. Wie man
sich kleidet, ist keine Frage des persönlichen Geschmacks, sondern der
Etikette. Wenn du deinem Gegenüber keinen Respekt zeigen willst, dann
tue es nicht. Lass einfach die Krawatte weg und bewirb dich in Jeanshose
oder im modischen Lumpenlook.
Autor: Schorsch (Gast)
Datum: 23.09.2007 10:18

>Also Stoffhose, Hemd, keine Krawatte.

So habe ich das auch immer gemacht. Mir war immer wichtig, dass ICH ich
wohlfühle.

Bei Siemens hatte ich mich mal beworben und bereits in der Einladung zum
Vorstellungsgespräch stand, dass Businesskleidung erwartet wird. Schön,
ich ging trotzdem ohne Kravatte hin. Eine Zusage bekam ich nicht, ist
abe auch nicht schlimm.
Autor: michi (Gast)
Datum: 23.09.2007 10:23

am besten du schaust wie sich die firma in der öffentlichkeit
präsentiert.
zieh dich so an, wie die leute zb. auf der homepage der firma angezogen
sind.
Autor: Jorge (Gast)
Datum: 23.09.2007 10:25

Dein Anzug wird beim Löten leiden.
Autor: Axel (Gast)
Datum: 23.09.2007 12:24

Immer mit.

Ausziehen kannst du die immer noch, Hemd hochkrämpeln, Knopf öffnen,
einen Witz über Deinen Anzug machen. Steht Dir alles offen.

Aber Du kannst nicht zurück zum Auto gehen und die Kravatte holen.

Und als Ing. kann es immer mal passieren, dass Du zum Kunden musst und
da angemessen gekleidet sein solltest. Wenn Du das schon im
Bewerbungsgespräch nicht bringst, wird das wohl später auch nichts. Das
wäre zumindest die Erwartung des Personalers.

Ich würde jedenfalls niemanden einstellen, der sich nicht mit Anzug und
Kravatte vorstellt. Das ist so etwa das Mindeste, was ich als Engagement
erwarten würde. Und wenn schon vor der Einstellung das Engagement sich
auf dem Niveau von "Die Zeit, mir eine Kravatte umzubinden ist mir der
Job nicht wert" liegt, wird das wohl später nicht besser werden.

Gruss
Axel
Autor: yalu (Gast)
Datum: 23.09.2007 13:05

Du solltest beim Bewerbungsgespräch mindestens so gut angezogen sein,
wie deine Gesprächspartner von der Firma, denn:

Du stehst bei der Vorstellung im Mittelpunkt, um dich dreht sich
alles. Für dich ist das ein besonderer Tag, da du dich wahrscheinlich
nur einmal (oder zumindest nicht so schnell wieder) bei dieser Firma
bewirbst.

Für deine Gegenüber (Abteilungsleiter, Personaler usw.) hingegen ist
das genz normaler Alltag. Die verarzten u.U. am gleichen Tag noch drei
andere Bewerber und am nächsten Tag noch ein paar. Deswegen können sie
auch etwas legerer auftreten, auch wenn sie das nicht übertreiben
sollten, da sie ja immerhin ihre Firma repräsentieren, die ihrerseits
einen guten Eindruck auf den Bewerber machen will.

Also: Wenn du eine Stufe besser gekleidet bist als deine Gegenüber,
ist vollkommen korrekt (musst ja nicht gerade mit Frack und Zylinder
antanzen). Wenn du aber eine Stufe schlechter dastehst, kommt das
ziemlich komisch.

Ich bin persönlich auch alles andere als ein Krawattenfetischist. Mir
wäre es deswegen auch egal, wie ein Bewerber zu mir käme, wenn ich
Peronaler wäre, solange er einigermaßen gepflegt aussieht.

Aber wenn ich als Bewerber in einem Bewerbungsgespräch, wo nur ein
einziger der Gesprächspartner eine Krawatte trägt, selber ohne da
sitzen würde, würde ich mich nicht besonders gut fühlen.
Autor: Yeah (Gast)
Datum: 23.09.2007 13:41

>Ich würde jedenfalls niemanden einstellen, der sich nicht mit Anzug und
>Kravatte vorstellt. Das ist so etwa das Mindeste, was ich als Engagement
>erwarten würde.

Glücklicherweise sehen das die meißten Personaler anders.

Grundregel: NIE besser angezogen sein, als der Chef, auch nicht beim VG.
Autor: Josef ( Gast ) (Gast)
Datum: 23.09.2007 13:52

Yeah

Woher weiß ich wie der Chef angezogen ist , vielleicht Säkretärin
ausspionieren.


MfG

Josef
Autor: yalu (Gast)
Datum: 23.09.2007 14:10

> Grundregel: NIE besser angezogen sein, als der Chef, auch nicht beim
> VG.

Du solltest vielleicht nicht gerade das Brioni-Schild aus deinem Anzug
heraushängen lassen oder, wenn sich's nicht verstecken lässt, einfach
"C&A" drüberpinseln. Dann klappt das schon, auch wenn der Chef
vielleicht gerade seine lockeren Tag hat und etwas bequemer
daherkommt.
Autor: sega (Gast)
Datum: 23.09.2007 14:12

>Grundregel: NIE besser angezogen sein, als der Chef, auch nicht beim VG

Dem würde ich beipflichten, wobei es der Chef sicher verzeiht, wenn man
im VG besser angezogen ist. Mir ist es mehrfach passiert, daß ich bei
Kundengesprächen besser da sass, als der Chef. Das hat mir sehr
geschadtet, lag aber am Ende doch an ihm, da er einfach underdressed
war: Es kamen Amis und Japaner!

In einem anderen Fall hatte ich mit den Offiziellen von Bosch und Texas
Intruments zu tun. Da war ich bereits in der Firma und hatte so gut wie
nie eine Krawatte an (Hatte auch sonst keiner). Beim ersten Gespräch
hatte ich die Krawatte dabei, habe sie aber ausgezogen, sls die Herren
an der Toreinfahrt waren:

Von denen hat keiner nie und nimmer eine Krawatte gehabt, als er zu uns
kam.

>Und als Ing. kann es immer mal passieren, dass Du zum Kunden musst und
da angemessen gekleidet sein solltest.

Das ist ein anderer Fall!

Ich habe immer ein sehr gepflegte Hose und ein sauberes, farbiges und
modisches Hemd an. Das geht für beide Situationen. Entweder habe ich nur
das Hemd und eine Krawatte, oder nur das HEmd und ein lockeres Sacko,
das auch in Jeans-Umgebungen nicht auffällt.
Autor: Axel (Gast)
Datum: 23.09.2007 14:29

"Glücklicherweise sehen das die meisten Personaler anders."
Woher weisst Du das ?

"Grundregel: NIE besser angezogen sein, als der Chef, auch nicht beim
VG."

DAS ist, wie ich schon schrieb, gar kein Problem. Im Gespräch Kravatte
ausziehen ist kein Problem, im Gespräch Kravatte anziehen geht nicht.
Davon abgesehen hat jeder Chef Verständniss dafür, wenn Du im
Bewerbungsgespräch anständig gekleidet bist. Aber evtl. hat nicht jeder
Verständniss dafür, dass Du es nicht bist. Ich habe jedenfals noch nicht
gehört, dass jemand einen Job wegen einer Kravatte nicht bekommen hat.

"Von denen hat keiner nie und nimmer eine Krawatte gehabt, als er zu uns
kam."

Es gibt da schon einen Unterschied zwischen Kunde und Lieferant.

"Das ist ein anderer Fall!"

Nein, das ist auch eine Bewerbungssituation.

Gruss
Axel
Autor: Yeah (Gast)
Datum: 23.09.2007 15:16

> "Glücklicherweise sehen das die meisten Personaler anders."
> Woher weisst Du das ?

Weil ich gute Kontakte zu Personalabteilungen einiger Firmen habe,
darunter Dienstleister und internationale Großunternehmen.
Autor: Axel (Gast)
Datum: 23.09.2007 17:01

"Weil ich gute Kontakte zu Personalabteilungen einiger Firmen habe,
darunter Dienstleister und internationale Großunternehmen."

Deine vergeblichen Bewerbungsversuche zählen wohl nicht als Referenz :-)

Gruss
Axel
Autor: Yeah (Gast)
Datum: 23.09.2007 17:11

Nö, eigentlich nicht. Ich habe nur drei Bewerbungen geschrieben, wobei
zwei Zusagen kamen.
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum: 23.09.2007 17:18

So langsam fass’ ich es nicht. Da haben wir hier ein Forum voller
(angehender) Ingenieure und Techniker, die entweder schon mal Ihre Firma
vor der Pleite gerettet haben und/oder aus einer Rolle Blumendraht jedes
beliebige elektronische Gerät entwickeln können, aber mit der Kleidung
im Bewerbungsgespräch völlig überfordert sind.
Wie schon einige Vorredner bemerkt haben: wenn man nicht explizit
aufgefordert wird, in ungewaschenen Joggingklamotten zu erscheinen, ist
Jackett, Krawatte und Stoffhose ein Muss. Ich bin mit dieser
Vorgehensweise bei meinen nun 15Jahre zurückliegenden
Bewerbungsgesprächen sehr gut gefahren.
In der Schweiz war ich sogar bei einer größeren Firma einmal der einzige
mit Jackett und Krawatte, dieses wurde aber nicht negativ ausgelegt,
zumindest habe ich damals ein Jobangebot bekommen.
Soweit also zu den Latrinenparolen, man dürfe nie besser gekleidet sein
als der Chef.
Hinweis: es gib einen Unterschied zwischen ordentlicher Kleidung und
Snobismus.

Yeah mag andere Erfahrung haben, diese aber als Referenz zu definieren
wäre mir als Jobsuchender zu riskant.
Autor: Yeah (Gast)
Datum: 23.09.2007 17:43

Blödsinn.
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum: 23.09.2007 17:58

@Yeah,

"Weil ich gute Kontakte zu Personalabteilungen einiger Firmen habe,
darunter Dienstleister und internationale Großunternehmen."

OK, Du hast recht. Supermänner wie Du können tragen was sie wollen.
Autor: Yeah (Gast)
Datum: 23.09.2007 18:25

Sag ich doch.
Autor: Der Hubert (Gast)
Datum: 23.09.2007 18:49

Beim Bewerbungsgespräch rausputzen und dann nach der Unterschrift in den
gleichen Lumpen rumlaufen, wie der Rest .... ;):D
Autor: Horst Gschwandtner (Gast)
Datum: 23.09.2007 19:32

Ich würde sagen "Scheiß auf die Krawatte".

Ordentlich gekleidet reicht - du bewirbst Dich als DI und nicht als
Türklinkenputzer (=Verkäufer/Vertreter).
Autor: sega (Gast)
Datum: 23.09.2007 20:09

Nochmal: Dem Chef gegenüber overdressed zu sein, ist im VG kein Problem-
wohl aber im täglichen Alltag. Wenn der Kunde erst Dir die Hand gibt und
dann dem Chef, weil Du ihm wichtiger erscheinst, hast Du verloren.

Im VG ist leicht overdressed angesagt!
Autor: Gast (Gast)
Datum: 23.09.2007 20:53

Don't feed the Troll.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 23.09.2007 21:24

Nein. Don´t feed the Krawatte! ;-)
Hoffentlich fühlt sich jetzt keiner auf den Schlips getreten. :-)

Paul
Autor: Gast (Gast)
Datum: 23.09.2007 23:14

Wie wärs mit einer Fliege?
Autor: M. M. (miszou)
Datum: 24.09.2007 00:02

Hi

es wird echt Zeit das dieser Klamotten Blödsinn mal aufhört. Ich glaub
die Unterdrückung hört nie auf. Jeder soll doch tragen was er will ohne
gleich das der Gegenüber mit Psycho Dreck daher kommt. "Der hat keine
Krawatte an, dem ist der Job nicht wichtig", hallo wer hat den so einen
Scheiß jemals in die Welt gesetzt. Auch wenn ich mit einer Jeans zum VG
kommen würde, hab ich immer noch genau so viel Respekt vor dem Gegenüber
wie im Anzug.


Ich gebe die Hoffnung nicht auf das diese Oberflächlichkeiten irgendwann
aussterben.

Ist ja schlimmer wie in der Schule, der hat keine Markenklamotte also
gehört der nicht zu uns. Die Leute die so viel Wert auf Kleidung legen
sind wohl aus dem alter noch nicht raus gekommen.

In meinen Augen gibt es nur einen sinnvollen Dresscode. Bei drehenden
Maschinen eng anliegende Kleidung, falls mit schweren Sachen hantiert
wird Stahlkappen in die Schuhe, beim Schweißen keine kurzärmligen
Klamotten...
alles andere ist ist Privarsache.

Sorry für Offtopic, aber das musste ich mir von der Seele schreiben.


Gruß
MISZOU


P.S.: OK ich gebs ja zu, falls mal ein Unfall passiert kann eine
Krawatte doch sehr nützlich sein, um evtl eine Blutung zu stillen in dem
man etwas abbinden kann, aber sonst...
Autor: Chris (Gast)
Datum: 24.09.2007 00:24

Meine Meinung - mehr braucht man zum Beitrag von M. M. nicht zu sagen
...
Autor: Gast (Gast)
Datum: 24.09.2007 09:27

>Jeder soll doch tragen was er will

Jeder kann doch tragen was er will. Jedoch muss er auch damit rechnen,
dass nicht jeder akzeptiert, was der andere trägt. Wo ist nun das
Problem? Wenn einer aufgrund unpassender Kleidung keinen Job bekommt,
kann er doch mit hoch erhobenen Haupt stolz nach hause gehen "Wenigstens
habe ich getragen, was ich wollte"

So, wie jemand die Freiheit hat, die Kleidung zu wählen, können andere
(Personen, Gesellschaftskreise) eben wählen, ob sie diese Person
akzeptieren oder nicht. Niemand zwingt hier irgendjemanden zu
irgendetwas.
Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum: 24.09.2007 12:40

>Auch wenn ich mit einer Jeans zum VG kommen würde, hab ich immer noch genau >so
viel Respekt vor dem Gegenüber wie im Anzug.

Das mag ja sein aber irgendwelche Regeln müssen doch gelten. Du könntest
beim VG auch KEINEM "Guten Tag" sagen. Selbst dann könntest du
behaupten, du hast den gleichen Respekt wie mit der Begrüßung.

Es ist halt eine Form von Anstand und öffentlicher Zurschaustellung von
Wille. :-)
Autor: M. M. (miszou)
Datum: 24.09.2007 13:17

Hi

Ohne Regeln geht es natürlich nicht. Anzug ist nunmal die Regel, aber
keine Regel oder Form von Anstand. Alte Angewohnheiten (vor allem die
schlechten ;-) ) lassen sich nur sehr schwer verändern.

Mann muss sich halt damit abfinden. Aber mit Anstand, hat es für mich
nichts zu tun. Zu der Zeit als ich mich stofflich kastrieren musste, hab
ich es einfach als Arbeitkleidung hingenommen.
Dewegen hängen die Sachen auch in meinem Kleiderschrank direkt neben dem
alten Blaumann.

Zur der Begrüßung, ich finde das ein etwas schlechtes Beispiel. Man
grüßt doch eh immer weil man jemanden einen schönen/guten Tag wünschen
will.
Und da spielt es für mich keine Rolle, ob da einer im schicken Anzug
vorbei läuft oder jemand in Latzhose...

öffentlicher Zurschaustellung <== genau mehr ist es nicht.


Gruß MISZOU
Autor: Axel (Gast)
Datum: 24.09.2007 15:48

"Anzug ist nunmal die Regel, aber keine Regel oder Form von Anstand."
Eben. Und es hat leider keinen Sinn, hier jemandem zu raten, es einfach
ohne zu probieren.

"Zu der Zeit als ich mich stofflich kastrieren musste, hab ich es
einfach als Arbeitkleidung hingenommen."

Nun, wir reden hier über ein kleines Halstuch. Das für ein paar Stunden
umzubinden mit ein paar anständigen Klamotten ist doch nun wirklich
nicht so schlimm.

Manche tun ja so, als sollten sie mit einer Dornenkette rumlaufen.

Gruss
Axel
Autor: Daniel (Gast)
Datum: 24.09.2007 17:22

vor einem vorstellungsgespräch informiert man sich über die firma, dabei
müsste diese frage eingentlich beantwortet werden...
grundsätzlich würd ich einen teuren anzug mit kravatte bei einer
kleineren firma nicht empfehlen, bei grossfirmen siehts wieder anders
aus...
(bei den 2 vorstellungsgesprächen welche ich bin anhien hatte, hatte ich
das einte mal annzug und kravatte an, das andere mal jeans und
pulover...)
Autor: Olaf (Gast)
Datum: 24.09.2007 21:58

> Nun, wir reden hier über ein kleines Halstuch. Das für ein paar Stunden
> umzubinden mit ein paar anständigen Klamotten ist doch nun wirklich
> nicht so schlimm.

Das Problem ist einfach das weder im Tietze&Schenk noch im Horowitz&Hill
irgendwo steht wie es benutzt wird. :-)

Olaf
Autor: pumpkin (Gast)
Datum: 25.09.2007 07:24

Krawatte? Damit man möglicherweise mit dem BWL-Bewerber um 13Uhr
verwechselt wird? Niemals!
Autor: reflection (Gast)
Datum: 25.09.2007 07:44

Hehe, machts wie ich, ich war jedes Mal im Militärdienst als ich mich
vorstellen ging, da stellt sich die Frage nach dem Anzug gar nicht lol
Hat immer bestens geklappt mit dem grünen Anzug!

Greets
Autor: Jens (Gast)
Datum: 25.09.2007 07:45

In der Firma, bei der solcherlei Oberflächlichkeiten entscheidend sind,
wär ich absolut fehl am Platze. Zum Glück geht der Trend hin in ein
krawattenloses Zeitalter (außer vielleicht bei den Japanern). Das Teil
steht für mich allein für Engstirnigkeit, Zwang und Einengung...
Autor: Olaf (Gast)
Datum: 25.09.2007 18:13

> Zum Glück geht der Trend hin in ein
> krawattenloses Zeitalter (außer vielleicht bei den Japanern).

Noe, auch dort geht der Trend zur Abschaffung weil es im Sommer sehr
heiss ist. Allerdings gibt es dort noch viel zutun.

>> Das Teil steht für mich allein für Engstirnigkeit, Zwang und Einengung...

Ich wuerde da jetzt keine Lebensphilosphie draus machen, aber es ist
einfach ein Zeichen von Dummheit Menschen nach Aeusserlichkeiten zu
beurteilen.

Wisst ihr was ich wirklich schlimm finde? Die Salesdroiden die schon
seit drei Tagen im besten Anzug auf dem Messestand rumstehen um ihr
Zeugs anzupreisen, aber so uebel stinken das einem schwindlich wird weil
sie halt seit drei Tagen denselben Anzug an haben. Da hilf dann nur Luft
anhalten und schnell weitergehen.

Olaf
Autor: Randy (Gast)
Datum: 26.09.2007 10:09

> Nun, wir reden hier über ein kleines Halstuch. Das für ein paar Stunden
> umzubinden mit ein paar anständigen Klamotten ist doch nun wirklich
> nicht so schlimm.

Mir ging es nicht darum dass es für mich so schlimm wäre so ein Teil
anzuziehen, sondern wie man im Bewerbungsgespäch damit rüberkommt, sich
also schon optisch von den typischen Schreibtichtätern abzusetzten.

> Krawatte? Damit man möglicherweise mit dem BWL-Bewerber um 13Uhr
> verwechselt wird? Niemals!

Als Essenz der Diskussion ziehe ich heraus dass ich mit Krawatte
auftauchen werde, falls in der 4ma ein Korintenkaker dabei ist, aber
ansonsten so leger als möglich, damit ich nicht mit dem BWLer von 13Uhr
verwechselt werde.

> Das Problem ist einfach das weder im Tietze&Schenk noch im Horowitz&Hill
> irgendwo steht wie es benutzt wird. :-)

Dazu ist doch das Internet erfunden worden, damit auch die Techniker
rausfinden können wie sowas geht. (Und Krawattenknoten muß ich
tatsächlich nochmal nachlesen... zum Glück schreibe ich hier mit nem
Nick)

Randy
Autor: Stefan Helmert (Gast)
Datum: 29.09.2007 12:49

Hallo,

es ist doch so: Wenn der Bewerber nicht genommen wird, muss doch die
Firma irgend eine Ausrede finde, wieso er nicht genommen wird. Wenn man
ohne Krawatte auftaucht heißt es eben: "Dem ist seine Freiheit sich
anzuziehen wie er will wichtiger als sein Job." Taucht er mit Krawatte
auf, so ist er besser gekleidet als der Chef und ihm wird vorgeworfen
überheblich zu sein. Schließlich müssen doch ein paar
Alibie-Vorstellungsgespräche laufen, dass es nicht so auffällt, wenn
sich der Personalchef dann doch für seine unfähige Verwandtschaft
einstellt.
Autor: Solig (Gast)
Datum: 29.09.2007 14:10

"dann doch für seine unfähige Verwandtschaft einstellt."

Viele werden jetzt sagen, daß kann sich keine Firma erlauben. Ich kann -
zurückglickend auf über 20 Jahre aktive Tätigkeit in unseren Firmen -
aber sagen, daß dem oft so ist! Personalbesetzer melden neue Stellen
IMMER erst den eigenen Leuten, sodaß deren Bewerbungen früher
eintrudeln, ferner werden BW anderer Personen schonmal zur Seite gelegt.

Personalabteilungen machen oft mehr ihr eigenes Spiel in den Firmen.
Autor: Bewerber (Gast)
Datum: 22.07.2008 11:43

Hallo zusammen. Ich habe morgen ein Vorstellungsgespräch und überlege ob
ich eine Krawatte anziehen soll oder nicht. Ich bewerbe mich um eine
Ingenieursstelle. Anzug habe ich. Die Frage ist, ob dann noch ne
Krawatte unbedingt dazugehört. So wie es durchgeklungen ist, kann man
mit Krawatte eigentlich nichts falsch machen oder?

Ev. mache ich mich auch nur ein bischen verrückt grade (blöde
Nervosität) ;))
Autor: Chris D. (myfairtux)
Datum: 22.07.2008 11:59

Ja, ich würde auch Krawatte tragen. Wie jemand weiter oben schrieb:
ausziehen kannst Du sie immer noch.

Natürlich ist es blöd, dass man auf Äußerlichkeiten schaut, aber:

das erste, was man von jemandem sieht, ist nun einmal seine Hülle und
eine erste Einschätzung läuft im Kopf innerhalb von Sekunden
vollautomatisch ab - dagegen kann man sich (leider) nicht wehren.

Mit entsprechend "schlechter" Kleidung hast Du schon auf dem Weg von der
Tür zum Bewerberstuhl einen Negativstempel kassiert - ganz ohne Chance,
das durch innere Werte wettzumachen.

Außerdem finde ich auch, dass man ruhig zeigen sollte, dass das
Bewerbungsgespräch für einen wichtig ist - indem man ihm einen
kleidungsmäßigen Rahmen gibt. Auch das signalisiert dem Gegenüber: mir
ist es ernst - und zwar schon, bevor man etwas gesagt hat.

Kleider machen Leute - zumindest in den ersten 10 Sekunden. Den
Startvorteil würde ich nicht verschenken!

Chris
Autor: Bernd (Gast)
Datum: 22.07.2008 12:02

@Bewerber,

mit Anzug und Krawatte kannst du bei Vorstellungsgespräch und bei
Terminen mit Kunden nicht viel Falsch machen. Außer der Kunde hat dich
zum Tennis- oder Golfspielen eingeladen ;-).

Viel Erfolg,
Bernd
Autor: Bewerber (Gast)
Datum: 22.07.2008 12:09

Hallo Chris und Bernd,

Vielen Dank für die Tipps und Hinweise. Ich denke ich werde die Krawatte
einfach mal anziehen. Nun muss ich nur noch meine Nervosität in den
Griff bekommen. Ihr habt nicht zufällig gute Tipps diesbezüglich :P


Grüße ;-)
Der Bewerber
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum: 22.07.2008 12:13

Trink nen Baldrian ;-)=
Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
Datum: 22.07.2008 12:29

Hallo,

ich denke es kommt immer auch auf die Branche an und für was für ne
Stelle man sich bewirbt und es gibt auch noch andere akzeptable
Kleidung.

Im technischen Umfeld halte ich eine gute Stoffhose, ein dünner
Rollkragen Pulld oder rauch ein offenes Hemd, aber auf jeden Fall mit
gutem Sakko drüber auch für ok. Ach ja, ein paar GUTE Schuhe sind
manchmal mehr wert als eine Krawatte.

Wenn Du Dich bei der Auswahl Deiner Garderobe eher unsicher bist, dann
bist Du mit Anzug, weißem Hemd und einer nicht zu auffälligen Krawatte
sicherlich am besten bedient.

Viele Grüße

Thomas Burkhart
Autor: Vorname Nachname (logout-name)
Datum: 22.07.2008 13:06

Hallo!

Ich möchte noch etwas zu deiner Beruhigung beitragen:
Sei du selbst. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!
Wenn sie dich so nehmen, dann haben beide gewonnen. Du, weil du dich
nicht verstellen musst und die Firma, weil sie das bekommen was sie am
Vorstellungsgespräch gesehen haben.
Ich habe mich in meiner "Karriere" an vier Orten beworben, vier mal
eingeladen worden und dann vier mal eingestellt. Immer als
Entwicklungsingenieur. Zuletzt bei einem grossen deutschen Autobauer.
Ich bin nie mit Krawatte aufgekreutzt. Beim letzten Gespräch war auch
keiner mit Krawatte. Allerdings hätte die Krawatte auch nicht dazu
geführt, dass ich nicht genommen worden wäre.
Ich mag mich noch erinnern, als ich nach dem Studium mich auf meinen
ersten Job beworben habe. Damals bin ich mit Jeans, T-Shirt und
Turnschuhen gegangen. Die zwei "Gesprächspartner" waren beide im Anzug
mit Krawatte, war trotzdem ein sehr lustiges und unterhaltsames
Gespräch, die haben am Schluss gesagt, sie hätten auch nicht dem
Herausputzenswahn verfallen sollen (so dem Sinn nach). Aber für einen
zukünftigen Vorgesetzten ist es auch nicht lustig, wenn er am
schlechtesten gekleidet ist. Ich arbeitete danach 4 Jahre dort. Ich habe
nie mehr jemanden mit einer Krawatte in der Firma gesehen, auch wenn
Bewerber kamen.

Geht einfach so wie ihr euch wohlfühlt. Wenn es daran scheitert dass man
eine Krawatte trägt oder nicht würde ich der Stelle nicht nachtrauern!
Autor: Master Snowman (snowman)
Datum: 22.07.2008 13:16

na, ich halt das so, dass ich mich bei einem VG ein bisschen besser
kleide als ich später bereit bin zu arbeiten. das ist ehrlich und hat
den vorteil dass sowohl der cheff sieht, wer ich wirklich bin als auch
für mich, dass im falle er mich wegen der kleidung nicht nimmt, es auch
die falsche stelle für mich gewesen wäre.

ich habe mich damals ohne krawatte mit hemd (oberster knopf offen),
stoffhosen und jacked beworben bei einer firma mit >26'000 mitarbeiter
weltweit und habe die stelle schnell bekommen (damals hatte es zu wenig
stellen für El-Ings). heute arbeite ich im sommer mit kurzen hosen und
t-shirt (95% der zeit), ausser wenn besuch kommt dann jeans mit
polo-shirt oder ich zu "kunden" muss (ok, dann natürlich im anzug).
Autor: Bernd (Gast)
Datum: 22.07.2008 13:23

@Bewerber,

das ganze ist ein Geschäft. Sie möchten etwas von dir (sonst hätten Sie
dich nicht eingeladen) und du willst etwas von Ihnen. Überleg dir was du
von der Firma erwartest und was du bereit bist zu geben. Was sie von dir
Erwarten weißt du in etwa, und den Rest werden Sie dir schon sagen. Dann
gilt es sich zu einigen. Du bist nicht das Kanninchen und die Firma ist
nicht der Löwe.

Viel Erfolg,
Bernd
Autor: Peter Nidetzky (Gast)
Datum: 24.07.2008 11:25

Also, auch wenns niemand glauben will, ich hatte in Deutschland
insgesammt 4 Vorstellungsgespräche, meist kleine/mittlere Unternehmen
aber auch bei Atmel in Heilbronn. NIEMALS hatte ich eine Kravatte an!
Ich hatte nicht mal eine auf Reserve in meinem frischgewaschenen BMW. Es
kommt drauf an, wo du hingehst. Bei Siemens, OK da bist du durch ohne
ABER: Stilvoll und markant zu sein lohnt sich meistens und nicht ob man
einen billigen Anzug von der Stange an hat. z.B. ein perfekt sitzendes,
frisch gebügeltes Hemd und ein Jacket und Stoffhose, farben gedeckt:
aber eben keine Kravatte. Ich wurde jedesmal zu einem 2. Gespräch
eingeladen und habe 3 von 4 Zusagen bekommen und tatsächlich dort ein
paar Jahre gearbeitet. Als Entwickler. Für Stellen mit Kundenkontakt:
Strick umbinden!
Autor: oszi40 (Gast)
Datum: 24.07.2008 11:54

...Über Risiken fragen Sie Ihren Briefträger oder ...

Ob Herr Postel eine Anwort dazu hätte ?  :-)
http://www.vaeternotruf.de/gert-postel.htm

Kleider machen Leute, auch Fachleute ?
Autor: Bewerber (Gast)
Datum: 24.07.2008 12:45

Hallo zusammen,

Hab die Stelle :))

Ich habe direkt vor Ort eine Zusage erhalten. Ob ich die Stelle auch
nehme ist allerdings noch nicht klar. Wie auch immer: Ich war der
einzige der einzige im Raum der ne Krawatte an hatte. Fühlte mich auch
ein bischen übertrieben angezogen so mit Anzug und Krawatte. Aber wie
auch immer, es war jedenfalls kein Grund für ne Absage. Und wenn ich
dort anfange zu arbeiten, werde ich normale Klamotten anziehen ;))

Grüße
Der Bewerber
Autor: Mr.Mister (Gast)
Datum: 25.07.2008 18:22

"Mit oder ohne Krawatte? "

Ohne! Ich sehe hier 30 Ingenieure, davon 4 Doktoren aber weit und breit
keine Krawatte.
Autor: Toby (Gast)
Datum: 25.07.2008 18:56

@Mr. Mister,

trefft Ihr euch jeden Morgen zum Vorstellungsgespräch, oder wie ??

Toby
Autor: Snob (Gast)
Datum: 26.07.2008 15:51

Ich gehe nur mit Fliege aus dem Haus..
Autor: Axel (Gast)
Datum: 26.07.2008 18:16

>Bei Siemens, OK da bist du durch ohne [Krawatte]

Auch bei Siemens hat in den Entwicklungsabteilungen keiner mehr eine
Krawatte an. Die meisten haben nicht einmal mehr ein Hemd, sondern
tragen T-Shirt mit Jeans. Nicht wenige kommen da im alten Pulli,
Cordhose und Holzfällerhemd.

Jeans und Schlabberlook ist angesagt. Bin seit Jahten regelmäßig bei
Siemensabteilungen zu Gast, beschäftigt oder von / für sie beauftragt.
Autor: Stuten Andy (Gast)
Datum: 26.07.2008 18:34

Dann haben die wohl keinen Respekt vor dir und halten es auch nicht für
sehr wichtig...wenn bei uns jemand mit Verantwortung vorbeischaut, sind
die Beteiligten immer mit Anzug unterwegs...

Zum Gespräch: Immer mit Krawatte. Sie verursacht keine Schmerzen, sieht
gut aus und kann später wieder abgenommen werden...

Ohne Krawatte hat das ganze was vom Zuhälter...fehlt nur die
Brustbehaarung und ein Goldkettchen.
Autor: Ultimativer Tippgeber (Gast)
Datum: 26.07.2008 21:10

Zu dem Them Krawatte habe ich schon mal was geschrieben und wiederhole
es gern:

Ich arbeite als Projektingenieur und habe alle 3-6 Monate ein neues
Projekt. Dazu muss ich etwa 3-4 Vorstellungsgespräche machen, bzw mache
sie, um genug Auswahl zu haben, wenn man das so nennen darf. Ich hatte
auf diese Weise 30 Bewerbungsgespräche in den letzten 3 Jahren mit
insgesamt 60 direkt beteiligten Leuten. Es handelte sich jeweils um
Projekleiter, Entwickler und teilweise den Gruppen- oder
Abteilungsleiter. Hinzu kommen Leute, die ich geplant im Laufe der
Firmenvorstellung treffe.

Ich schätze die auf rund 100! Ich kann mich nicht errinnern, daß da mal
einer eine Krawatte anhatte. Wenn, dann ist es ein Typ vom Marketing
gewesen, bei dem wir reingeschaut hatten oder es ist der Typ, der mich
dort vorstellte (wenn ich das nicht selber getan habe).

Ferner war ich in den letzten 3 Jahren in mindestens 50 Besprechungen
drin, wo externe Entwickler, Lieferanten oder Entwicklungspartner mit am
Tisch sassen. Um mal die aktuellen aus den letzten Projekten zu nennen:
Es handelte sich um :

Continentale Ingolstadt, Automtive Component Gruppe
Texas Instruments, Analog-AICS, Erlangen Tennenlohe
Altera Europe, Hardcopy ASIC Gruppe
Siemens A/D, ASIC Entwicklung Nürnberg/Fürth
Fraunhofer Erlangen, Algorithmik
Universität Mannheim Lehrstuhl digitaltechnik
Universität München / Infineon ASIC Gruppe

Von diesen ebenfalls geschätzten 50-60 Leuten hatte bestenfalls ein Hand
voll eine Krawatte!

Wer als Elektronikentwickler heute mit Krawatte zum Gespräch auftaucht,
zeigt, daß er noch nie viel Kontakt mit Elektronikabteilungen hatte.

Anzüge und Krawatten tragen bei denen nur die Repräsentanten vor allem
auf Messen.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 26.07.2008 21:37

Wer keine Krawatte trägt, kann sich auch nicht auf den Schlips getreten
fühlen. ;-)

Alte kirgisische Volksweisheit

MfG Paul
Autor: Ultimativer Tippgeber (Gast)
Datum: 26.07.2008 21:39

Weiter oben kann man den Sinn lesen:

Der Vorgesetzte darf in keinem Fall underdressed sein.
Autor: 3369 (Gast)
Datum: 27.07.2008 01:20

Ich pass mein auftreten den Leuten an. Bei einer Uni Spin-off kann ich
mit T-Shirt vorbei gehen, wenn ich weiss, der Ansprechpartner kommt im
handgesponnen Wollenpuli, genuegt ein T Shirt, wenn ich nichts weiss,
mit Kravatte.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 27.07.2008 10:09

Spin off?? Hör auf zu spinnen. ;-)

Paul
(bei den Temperaturen undressed)

Schei.... DENGLISCH!!
Autor: Krawattenhasser (Gast)
Datum: 27.07.2008 11:15

Mit oder ohne Krawatte?

Für Opportunisten ( man will ja i.d.R. die Stelle ) => Mit !!!

Für Alternative ( man bedenke jedoch, bereits Lenin erkannte, dass
Märtyrer die Gesellschaft eher nicht weiterbringen ) => Ohne !!!

Gruss
Autor: Berliner (Gast)
Datum: 28.07.2008 21:16

Man sollte immer das tragen, was man dann auch im Berufsleben trägt. Als
"normaler" Ing. ja wohl eher Jeans und Hemd. Sonst bekommt der Chef am
ersten Arbeitstag gleich nen Schock: "Huch wie sehen Sie denn aus?" ;)
Autor: Harry B. (Gast)
Datum: 28.07.2008 22:44

Sehe ich auch so. Ing und Krawatte schliessen sich aus.
Autor: mr.chip (Gast)
Datum: 28.07.2008 22:52

Das ist ja wirklich mal witzig:
Für die einen scheint es ohne Krawatte nicht zu gehen, andere halten sie
für komplett überflüssig bis unangebracht.

Was jetzt? :-)
Autor: Unwichtiger (Gast)
Datum: 29.07.2008 07:50

Berliner schrieb:

"Man sollte immer das tragen, was man dann auch im Berufsleben trägt.
Als
"normaler" Ing. ja wohl eher Jeans und Hemd. Sonst bekommt der Chef am
ersten Arbeitstag gleich nen Schock: "Huch wie sehen Sie denn aus?" ;)"

Es ging doch um das Vorstellungsgespräch.
Krawatte ist dann wohl zweckmässig. -

Im Berufsalltag wird man wohl zweckmässigerweise ( jedenfalls am Anfang
) das anziehen, was die direkten Kollegen ( im Fall der 2-Mann-Firma der
Chef ) auch tragen.

Oder, geht jemand zu seiner Trauung im Blaumann bzw. Kittelschürze ???
Autor: Berliner (Gast)
Datum: 29.07.2008 17:36

Toller Vergleich.

Ich wollte damit nur sagen, dass man sich im Gespräch so präsentieren
sollte, wie man dann auch täglich gesehen wird.
Ich hab nach fast allen Vorstellungsgesprächen ein Job-Angebot bekommen,
obwohl ich "nur" Jeans, Hemd und Anzugschuhe an hatte.

Muss halt jeder für sich entscheiden, ob er den Chef "blenden" will.
Autor: Unwichtiger (Gast)
Datum: 30.07.2008 19:54

"Ich wollte damit nur sagen, dass man sich im Gespräch so präsentieren
sollte, wie man dann auch täglich gesehen wird."

Wer's so macht, dem wird der Chef ewig dankbar sein, zumal auch er seine
Firma ungeschönt und völlig objektiv präsentieren wird ... !

Leider nicht ganz auszuschliessen, dass der einzige Chef für einen
derartigen Bewerber der "Liebe Gott" sein wird !!!

Gruss
Autor: