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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik FT232RL: Baudrate einstellen für MCU


Autor: Juan Carlos (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe einen mega64 über Rxd und Txd am FT232RL angeschlossen.
Den mega64 habe ich auf 9600,1,n,1 eingestellt.

Meine Frage: Wie kommt der FT232RL mit den korrespondierenden Pins Txd 
und Rxd, an seine Baudrate Einstellung?

Wo liegt mein BlackOut?

Autor: Sven (Gast)
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Die Baudrate vom FT232RL wird auf PC-Seite über den Treiber eingestellt.
Mit einem Terminal Programm wie HTerm kannst Du Dir anschauen was der 
M64 sendet und empfängt und ebenso die Baudrate und Parameter 
einstellen.

Gruß Sven

Autor: Juan Carlos (Gast)
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Hallo Sven,

nicht das ich dich falsch verstehen: Auf der PC-Seite arbeitet FT232RL 
mit den VCP-Treibern. Haben diese Treiber einen Durchgriff zu den 
Rxd/Txd-Pins?

Mich interessiert die Baudrate an den Rxd/Txd-Pins des FT232RL.


Juan Carlos

Autor: Zacc (Gast)
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Ja, Der Serialport wird vom PC eingestellt.

Autor: Gast (Gast)
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Das Gute ist auf der PC-Seite kannst du auch nicht Standard Baudraten 
einstellen, zumindest in eigenen Programmen. Ich verwende 1,2MBaud, geht 
super.

Autor: Juan Carlos (Gast)
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Ja, Danke für eure Hilfe!

Zufällig waren die Com-Werte mit 9600,1n richtig eingestellt.

Ich muss dann doch mal mit der ganzen Problematik rausrücken:

Bislang lief meine Platine mit dem alten FT232BM ohne Probleme. Nach 
Redesign auf FT232RL habe ich zeitweise Aussetzter in der Seriellen 
Übertragung zwischen FT232RL und mega64. Diese Aussetzter sind am 
größten(alle 10-20sec) wenn die Platine über einen USB-Hub angeschlossen 
ist.
Aber auch der direkte Anschluß an die USB-PC-Buchse zeigt sporadische 
Aussetzer.

Merkwürdig ist die Art des Fehlers: Ich übertrage zwei Bytes, 1Bh und 
53h. Beim 53h(ASCII 'S') ist mit dem Oszi, immer an der selben Stelle 
sehr starker Jitter zu messen.

Ich nahm an, dass das an einer unsauberen Programmierung der Baudrate 
des FTDI lag.

Kennt jemannd solch Probleme?


Schönen Gruß Juan Carlos

Autor: Juan Carlos (Gast)
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Hier mal das Schaltbild. Die beiden Transistoren sind Digitale 
Transistoren mit internen Basiswiderständen.

Vielleicht findet ein USB-Profi hier einen Fehler.



Schönen Gruß   Juan Carlos

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Übrigens: Juan Carlos ist Funkamateur
http://www.qsl.net/ec1ame/pics2.html

Autor: Holger (Gast)
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1) Schau mal die Schaltung da an.
2) 10 K TXT mit Pull-Up

Beitrag "USB RFID Tag Leser"

Autor: Juan Carlos (Gast)
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@Holger

Ich hab das Schematics geöffnet, finde aber keinen Hinweis auf 10 K TXT.

Kannst du mit Worten beschreiben was du meinst? Danke!

Autor: Holger (Gast)
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1) Ich habe damit sagen wollen:
Versuch mal einen Pull-Up Widerstand ca. 10K Ohm an den TxD Pin des
FTDI zu machen. Messe mal mit dem Scope nach wie weit der TxD Pin
nach Null-Volt geht. Oder ist da schon eine Offset-Spannung drauf ???

Lese mal über die Beschaltung von Trasistoren im Digital-Betrieb.
Basis-Spannungsteiler wozu der gut ist, Schmidt-Trigger usw.

2) Warum ist der FTDI Reset Pin nichtan Vcc  angeschlossen ????.
Ist in dem FTDI ein interner Reset Pull-Up ca. 200 KOhm drin??.

Was mir aufgefallen ist:
------------------------
3.0)
Die FTDI TxD Pin Beschalung hat ja gar keine Schaltschwelle
(Schmitd-Trigger), bei schon ca. 0,7V schaltet der Transistor von dem
Opto-Koppler durch.
Fazit ist wenn der TxD Pin nicht immer ganz
nach Null-Volt geht, ist der Opto.-Transistor schon fast etwas 
durchgeschaltet.
( Zitat: Jitter auf dem Skope zu sehen  )
Besorg dir mal das Datenblatt von einem Max 233 Baustein.
Der ist in der Anwendung normal darin verbaut.
Der Max-232.TXD Eingang ist mit einem ca. 100K Pull-Up beschaltet.
Und hat eine Trigger-Schwelle nach High von ca. 2,8 Volt.
Also alles was unter 2,8 Volt ist dan auch absolut LOW.
Genau nach diesem Muster must du den FTDI-TxD Opto-Transistoren auch 
beschalten,
sonst ist das zu unsicher mit den Schaltschwellpegeln von Low. zu 
High-Pegel.
3.1)
Um den FTDI zu testen kanst du den TxD u. RxD Pin über einen ca.
2K Ohm Längs-Widerderstand miteinander verbinden.
An den TxD Pin kommt noch ein Widerstand von 10K Ohm nach VCC.
(Pull-Up) dran.
+5V
|
[10K]
|
(TxD) +----[ 2K ]---(Rxd)

Somit ist der FTDI über TTL-Pegel auf Funktion zu testen.
Trenne aber die anderen Transistoren dazu ab.
Mit einem Treminal kan man die Zeichen von der Tastatur eingeben, und 
die
müssen dan sofort wieder sichtbar als Loop-Back Echo empfangen werden.
Du schreibst da was von ca. 20 Sek.
Was auch noch auftreten kann, das der FTDI nach ca. 20 Sek in den 
Suspend-Mode geht,
damit wird das Protokoll schlafen gelegt wird, um Laptop-Akku-Stom zu 
sparen.
Was das für Einflüsse u. Auswirkungen hat,weiss ich noch nicht.
In der Window Registrier-Daten-Bank. RegEdit kann man unter der
Abteilung FTDI noch weitere Einsellungen vornehmen.
DTR-Pin Toggle Vehalten beim Boot, und noch einiges mehr.

Ich habe einen FTDI-245BM mit dem ich erste Versuche unternommen habe.
Ich habe einige Probleme mit dem neuen USB-Typ2 Transceiver Chips an 
meinem
neuen Dell Laptop gehabt. (Der wollte sich nicht immer an den Host-Bus 
korrekt anmelden)
Habe da jeweils ca. 47pF  von +D u.-D zu GND hinzugefügt.
(Stand so im Errata von FTDI). Und jetz geht es auch damit super.

Wen du den FTDI-Chip laufen hast kannst du mit dem Scope ca. 1KHZ 
saubere steile Nadel-Pulse
an den +D u. -D Pinnen des FTDI messen.

Ich habe vor mir auch einen 232RL in Zukunft zu besorgen.
Als Anhang ein Plan von der RS232 Eingangs-Beschaltung mit Transistoren 
u. Basis.Spg.Teiler.

Viel Erfolg bei deinem Projekt.
Gruss Holger.

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