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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lungenfunktionstester


Autor: Hubert Huber (braiky)
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Hallo!

Ich bekam vor kurzem die Aufgabe gestellt, einen Lungenfunktionstester 
zu bauen. Dafür verwende ich einen Durchflusssensor und eine kleine 
Vorheizerschaltung. Alles schön und gut und eigentlich auch kein 
Problem.
Nur müssen die Daten jetzt irgendwie auf den Rechner, um sie dort 
auszuwerten.

Nun zum Problem: Aus komfortablen Gründen wäre es mir lieber eine USB 
Schnittstelle zu haben. Mikrocontroller würde mir wahrscheinlich ein 
Atmega8 reichen und programmieren werde ich das ganze im AVR-Studio.

Nur habe ich so gut wie keine Erfahrung in Sachen Mikrocontroller , 
geschweige denn von USB-Schnittstellen. Kann mir hier vielleicht wer 
schnell nen Crashcours geben? Oder hat wer gute links für mich mit 
Datenblättern & ähnlichen Platinen/Schaltungen? Was braucht man noch 
dafür?
Außerdem lese ich dauernd von FT232 Chips nd ich habe keine Ahnung was 
das ist und wofür..

vielen Dank schon mal für ihre Antworten
mfg Mario

Autor: phlo (Gast)
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ATMega8 und AVR-USB...Messvorgang anstoßen, Wert auslesen und per 
libusb-Treiber und selbstgeschriebener Software zum Rechner 
übertragen...

Geht mit wirklich wenig Erfahrung und ohne zusätzliche Chips, nur der 
Mega und 4,5 externe Widerstände/Kondensatoren etc. + Quarz

Siehe www.obdev.at (PowerSwitch-Projekt taugt sehr gut für Learning by 
doing)

Autor: rene (Gast)
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Die FT232 Chips machen intern eine USB zu Seriell Wandlung. DH auf dem 
PC muss man einmal einen passenden Treiber installieren und kann das 
Geraet als Comport ansprechen auf der Hardware hat man dann das Comport 
sum Controller.

Autor: Hubert Huber (braiky)
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Danke schonmal für die schnellen Antworten, es hilft mir schon 
wesentlich weiter!!

Ein paar Fragen hab ich jedoch noch:
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, braucht man also auf jedem 
PC wo man das Gerät dann anschließt erst die passenden Treiber drauf?!
Wo kann man die runterladen?

Und braucht man den FT232 jetzt unbedingt oder nicht? bzw. kann man den 
durch eine kleine Ersatzschaltung ersetzen?
Ich glaube nämlich das mal irgendwo gelesen zu haben, bin jedoch nicht 
mehr sicher.



mfg Mario

Autor: michael mazanek (Gast)
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frage1) ja, aber ich nehm mal an das es zu deinem gerät eh software 
geben wird, die kann die treiber ja mitführen. es gibt beim ft232 auch 
die möglichkeit (abseits der vom comport) auch eine .dll einzubinden und 
mit der die werte vom ft232 zu holen. die kommunikation zum ft232 
passiert dann einfachst seriell über UART.

frage2) wüsste nicht wie man den chip durch ne einfache zusatzschaltung 
ersetzt, was aber geht (wie poster phlo schon geschrieben hat) ist, die 
usb communikation auf dem MCU passieren zu lassen. dabei wird usb fast 
direkt am MCU angeschlossen und die entsprechend programmiert (sihe 
links im phlo posting)

mm

Autor: michael mazanek (Gast)
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>Wo kann man die runterladen?

google is your friend:

http://www.ftdichip.com/Products/FT232BM.htm

Autor: phlo (Gast)
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Du brauchst gar keine Zusatzschaltung und keinen FT232. Für einen 
simplen AD-Wandler per USB mit einem ATMega8 brauchst du im härtesten 
Fall einen ATMega, einen 12MHz-Quarz, ein paar Kondesatoren und ein paar 
Widerstände.

Damit lässt sich ein Interface stricken, was 6 Kanäle analog und (mit 
Multiplexing) 24 Kanäle digital lesen kann und diese per USB direkt vom 
AVR zum PC weitergeben kann. Mit der AVR-USB-Firmware und den 
entsprechenden Libs kannst du sogar in C# oder anderen 
"einsteigerfreundlichen" .net-Sprachen mit 5 Zeilen Code darauf 
zugreifen.

Der einzige Punkt, wo du dich wohl oder übel mit C auseinandersetzen 
musst, ist die Anpassung der AVR-USB-Firmware, aber dafür gibts hier ja 
das Forum...

Für alle PCs auf denen das nachher laufen soll brauchst du
a) die libusb32 treiber (open source, freier download) und
b) deine lesesoftware in welcher sprache auch immer, evtl. mit der 
passenden Bibliothek wenn du nicht direkt aufm Treiber aufsetzen willst.

Schau dir das PowerSwitch-Beispiel auf der AVR-USB-Homepage an, das 
lässt sich in 20 Minuten zum o.g. Interface umstricken...

Grüße,
Flo

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