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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bald schluss mit der Lüge des Fachkräftemangels?


Autor: absolvent auf Jobsuche (Gast)
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http://www.heise.de/newsticker/meldung/96748


Wie immer, hat keiner Interesse an Berufsanfängern, wie man auch an 
folgender dreisten Stellenanzeige sieht:
http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read...

Autor: Dipl.-Ing, der Billigjobs für 8.50EUR/h macht (Gast)
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Und wer als Ingenieur schon eine Zeitlang arbeitslos ist, der bekommt 
auch keine Chance mehr. Da hilft ihm auch keine Berufserfahrung weiter.
http://www.elektroniknet.de/home/news/n/d/noch-kei...

Autor: Tim (Gast)
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Nach meinen Kenntnissen werden Absolventen, egal wie lange sie schon 
einen Job suchen, nicht in der Arbeitslosenstatistik geführt, weil es 
sich per Definition nicht um Arbeitslose sondern um Arbeitssuchende 
handelt. Arbeitslose sind diejenigen, die schonmal was gearbeitet haben.

Und diejenigen, die notgedrungen einen Billigjob auf Hilfsarbeiterniveau 
angenommen haben, tauchen ohnehin in keiner Arbeitslosenstatistik auf.

Die reale Anzahl von arbeitslosen Fachkräften ist also viel höher als in 
jeder Statistik angegeben.

Autor: Malzbier ist doof (Gast)
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Das ist nur eine halbe Lüge.
Wir haben viele Fachkräfte, aber es werden gute Leute gesucht.
Wer Menschlich und Fachlich ein Ass ist, der hat auch kein Problem.
Mein Kumpel hat gerade seine Diplomarbeit fertig, und schon einen festen 
Arbeitsplatz mit 45000 Jahresbrutto. Eine Niete stellt keiner ein.

Autor: Daniel (x2) (Gast)
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>Wie immer, hat keiner Interesse an Berufsanfängern, wie man auch an >folgender 
dreisten Stellenanzeige sieht:
>http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read...

Was ist daran dreist? Dass man erste Erfahrungen mit SAP haben sollte?

Autor: Gast (Gast)
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Scheint immer derselbe Troll zu sein, der im MOnat ein bis drei Threads 
zu immer demselben Thema aufmacht.

Mein Tip: Verbessere deine Leistungen, dann bekommst auch du als 
Absolvent einen Job. Meckerer, die erwarten, dass der Arbeitgeber jeden 
einstellt, sind  fehl am Platz.

Autor: Malzbier ist doof (Gast)
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Achso, na dann:

<´)))><

Autor: unglaublich (Gast)
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>Eine Niete stellt keiner ein

Tun sie doch, das sieht man an dir! Leute ohne soziale Kompetenz 
scheinen gefragt zu sein, die dann in Foren über andere herziehen und 
diejenigen als Nieten verunglimpfen, die Jobs suchen ohne sich zu 
prostituieren!

Vermutlich ziehst du auch über Leiharbeiter her nach dem Motte "höhö! 
Die bringens halt zu nix"!

Autor: TechInfo (Gast)
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>Nach meinen Kenntnissen werden Absolventen, egal wie lange sie schon
>einen Job suchen, nicht in der Arbeitslosenstatistik geführt, weil es
>sich per Definition nicht um Arbeitslose sondern um Arbeitssuchende
>handelt. Arbeitslose sind diejenigen, die schonmal was gearbeitet haben.

Das ist falsch.  Nach dem Studium musste ich mich arbeitslos melden für 
die Zeit, in der ich auf Jobsuche war. "Arbeitssuchend" ist man nur 
dann, wenn man noch in einer Festanstellung ist, aber nach einem neuen 
Job Ausschau hält, z.B. bei Vertragsende. Man hat als arbeitsloser 
Absolvent nur keinen Anspruch auf Leistungen vom Staat.

Ich gehe aber mal davon aus, dass das Amt sich jetzt eine erfolgreiche 
"Vermittlung" in die Statistik schreibt, nachdem ich durch 
Eigeninitiative eine Stelle gefunden habe.

Autor: Malzbier ist doof (Gast)
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>Eine Niete stellt keiner ein

Tun sie doch, das sieht man an dir! Leute ohne soziale Kompetenz
scheinen gefragt zu sein, die dann in Foren über andere herziehen und
diejenigen als Nieten verunglimpfen, die Jobs suchen ohne sich zu
prostituieren!
<


Oha, da fühlt sich einer auf den Schlips getreten. Sollte nicht 
persönlich sein. Ich kann ja auch nichts dafür dass du dich angesprochen 
fühlst, oder dich als Rächer der Leiharbeiter darstellen willst.
Man muss sich halt verkaufen können. Und wenn ich sehe dass es Menschen 
gibt die von der Uni zur Technikerschule und dann zu Onkel Hartz gehen 
weil sie alles anfangen und nichts zu Ende bringen dann sind das Nieten.

>
Vermutlich ziehst du auch über Leiharbeiter her nach dem Motte "höhö!
Die bringens halt zu nix"!
<

Also ein Leiharbeiter ist ja nun auch angestellt worden, also kann er 
nicht in den von mir verfassten Beitrag fallen. Denn eine Niete stellt 
keiner ein. Also spar dir deine Vermutungen.

Ich finde es aber lustig wie manche sich über alles und jeden aufregen 
der etwas besser dran ist als sie selbst. Vielleicht haben diejenigen 
die besser dran sind auch etwas getan dafür.

Autor: Sebastian T. (Gast)
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@ Malzbier ist doof

Einbildung ist auch eine Bildung.
Wohin das führt, wenn die Industrie solche Hochstabler wie dich 
einstellt, werden wir in einigen Jahren sehen. Deutschland ist ja schon 
jetzt auf dem absteigenden Ast. Jedem, der was im Hirn hat, kann man nur 
empfehlen, so schnell wie möglich Deutschland zu verlassen. Aber die 
sozialen Kontakte und die Familie/Verwandschaft wollen viele nicht so 
einfach aufgeben, was ja auch sehr verständlich ist. Auch ist die 
politische Situation in vielen Ländern noch unangenehmer als in 
Deutschland. Ich meine da solche Dinge wie Meinungsfreiheit, 
Menschenrechte und die anderen Grundrechte nach Grundgesetz. Das sind ja 
Dinge, die es in Deutschland noch gibt.

Autor: Deutschlandflüchter (Gast)
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Nun, Herr Schäuble arbeitet ja daran, die politische Situation zu ändern 
und damit Gründe zum Verlassen Deutschlands zu liefern. Freunde und 
Familie kann man ja mitnehmen.

Nochmal zum SAP-JOb auf Heise:

- Mentor waehrend der Einarbeitungsphase
Blahblab, der steht nur auf dem Papier und Dir im Weg rum. Ich hatte 
einen solchen "Mentor" der sich um garnichts gekümmert hat und mir nur 
ins Design reingeredet hat - so im Vorbeigehen, ohne sich zu 
informieren.

- zahlreiche Fortbildungsmoeglichkeiten
Stehen auch nur auf dem Papier. F+r Anfänger gibt es da garnichts ausser 
den Pflichtschulungen.

- tolle Kollegen + Teamevents
Behaupten alle Firmen.

- gutes Gehalt
Aha, nur ein gutes - kein sehr gutes also.

- weltweiter Einsatz
Offenbar sind viele Firmen immer noch der Ansicht, dass dies verlockend 
wirkt. Die meisten wissen hoffentlich, daß es sich um die Jobs mit 
weltweitem Einsatz um den Dreck handelt, dan die anderen nicht machen 
wollen: Die Jobs im Ausöand, die tatsaechlich interessant sind - um die 
schlagen sich schon die etablierten mit Erfahrung - keine Sorge!

Autor: Gast (Gast)
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"man kann Praeferenzen angeben, zB will ich
wegen Familie nicht ausserhalb Europas arbeiten"

Selten so gelacht! Als ob es für die Familie wichtig wäre, ob ich meine 
Hotel-Übernachtungen im europäischen oder im internationalen Ausland 
verbringen muß..

Was soll dieser Quatsch, daß die SAP-"Fachleute" alle auf einem Haufen 
und auch noch beim Kunden hocken sollen? Weil keiner sonst ein "Meeting" 
organisiert bekommt? Sich ab und zu miteinander treffen ist ja ok, aber 
ansonsten: Schonmal was von Remote-Zugriff, Video-Konferenz/Webcam, 
Telefonkonferenz, VPN etc. gehört? Lieber sinnlos die Leute über kreuz 
hin- und herfliegen lassen?

Das hat doch Methode: am Besten es ist weit draußen in der Pampa, und 
abends gehen wir alle noch zusammen Pizza essen. Weil aber manche noch 
nciht fertig sind, wird der Rest auch zum Weiterarbeiten "motiviert" - 
Es leben die unbezahlten Überstunden.

Wenn die Absolventen, die das 3-5 Jahre gemacht haben, dann ausgelutscht 
sind bzw. Familien gründen, kommt der nächste Schwung 'ran. Hoffentlich 
versiegt dieser Strom billiger und williger Absolventen bald, es sieht 
ja so aus.

Autor: Gast2 (Gast)
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> Es leben die unbezahlten Überstunden.

So siehts aus.
Das erzähle mal den Traumtänzern wie hier:
Beitrag "Gehalt E-technik 2007"

| >arbeitet ihr wirklich nur 40 Wochenstunden? Das ist doch für einen
| >Ingenieur viel zu wenig. Was im Arbeitsvertrag steht (gewöhnlich 40h)
| >und was in der Praxis geleistet wird, sind doch zwei paar Schuhe. Also
| >man sollte bei dieser Umfrage besser die tatsächlich geleisteten Stunden
| >angeben.
|
| wiso das? ist es in deutschland nicht auch üblich das überstunden mit
| zuschlag ausbezahlt werden, oder die zeit kompensiert wird?

Autor: Axel (Gast)
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"Als ob es für die Familie wichtig wäre, ob ich meine
Hotel-Übernachtungen im europäischen oder im internationalen Ausland
verbringen muß."

Das macht einen erheblichen Unterschied.

USA oder Asien sind in der Regel ein bis zwei (oder mehr) Wochen Trips, 
wobei man wegen der Zeitdifferenz kaum vernünftig telephonieren kann.

Europa sind eher ein paar Tage, bei denen man am Wochenende zu Hause ist 
und abends telephonieren kann.

Und die Zeiten, wo ich auf Dienstreisen gerne am Wochenende die Gegend 
angesehen habe, sind vorbei.

Gruss
Axel

Autor: Schulze (Gast)
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In der Tat! Gegend ansehen, bringt nur die ersten 3 Wochen etwas und 
dann muss man schon die Hotelkosten mitrechnen, die man dafür zu zahlen 
hat. Das sind bei so einem 3 Wochentripp, wie ich sie oft gemacht habe, 
immer mal 200 Ocken extra. Das lohnt kaum, da man lieber Freitag und 
Montag etwas länger arbeitet, um die gesparte Heimfahrtzeit zu nutzen 
und sich so am Wochenende einfach ausruht.

Momentan habe ich es Gott-sei-Dank so, daß ich Montags daheim bin und 
nur von Di-Fr weg. Macht 3 Nächte im Hotel und eine Tempofahrt Freitag 
nachts. So kriege ich locker meine 40h hin (wobei auch die Frage von 
oben "Wirklch nur 40h ?) beantwortet wäre und habe trotzdem 4 Nächte 
zuhause.

Autor: vollversager (Gast)
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Hallo (Mit)Gast.


>Mein Tip: Verbessere deine Leistungen, dann bekommst auch du als
>Absolvent einen Job.

Meine persönliche Erfahrung: Leistung verbessern ist nicht, weil ich bin 
schon am Limit meiner Fähigkeiten. Aber die Ansprüche an Entlohnung 
runterschrauben, bis sie zu den Leistungen passen sollte klappen.



>Meckerer, die erwarten, dass der Arbeitgeber jeden
>einstellt, sind  fehl am Platz.

Grundsätzlich Richtig. Wenn allerdings die Leistungsanforderungen noch 
weiter Steigen, werden so viele keinen  Arbeitsplatz finden, das das 
ganze zum politischen Problem wird.
Oder auch, wenn das Lohnniveau so gesenkt wird, das es wieder zu den 
erbringbaren Leistungen passt, aber die Lebenshaltungskosten nicht 
gedeckt werden können.
Aber dem kann besser politisch begegnet werden, indem man die 
überzogenen Umweltschutz und Sicherheitsbestimmungen lockert.

Ich bin mir durchaus Bewusst, das diese Überlegungen nicht zur hiesigen 
kultur passen. :-) Aber ich bin eben Realist und Pragmatiker. :-)

vollversager

Autor: Rene, Dipl.-Ing.(FH) E-Technik, arbeitslos (Gast)
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>>Nach meinen Kenntnissen werden Absolventen, egal wie lange sie schon
>>einen Job suchen, nicht in der Arbeitslosenstatistik geführt, weil es
>>sich per Definition nicht um Arbeitslose sondern um Arbeitssuchende
>>handelt. Arbeitslose sind diejenigen, die schonmal was gearbeitet haben.
>
>Das ist falsch.  Nach dem Studium musste ich mich arbeitslos melden für
>die Zeit, in der ich auf Jobsuche war.

Klar musst du dich beim AA melden. Ob du dann aber in der öffentlichen 
Arbeitslosenstatistik gezählt wirst, ist damit noch nicht geklärt.

Autor: Tim (Gast)
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> Was ist daran dreist? Dass man erste Erfahrungen mit SAP haben sollte?

Ja wo sollen die Kenntnisse herkommen? Warum will man keine Anfänger 
einarbeiten? Vermutlich besteht doch kein hoher Bedarf an Absolventen. 
Sonst könnten sich die Firmen dieses Anspruchsdenken nicht leisten. SAP 
hat das Glück, dass ihnen Absolventen die Tür einrennen. Das wird sich 
aber ganz schnell ändern, wenn die so weiter machen.

Autor: Tim (Gast)
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Siehe auch:
http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?list...

Dort bei heise.de diskutieren etwas bessere Realisten als hier.

Autor: Smörre (Gast)
Datum:

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> Klar musst du dich beim AA melden. Ob du dann aber in der öffentlichen
> Arbeitslosenstatistik gezählt wirst, ist damit noch nicht geklärt.

Du mußt Dich dort alle 3 Monate melden, sonst kicken Sie Dich aus der 
Statistik ohne das Du es merkst - das ist mir schon passiert.
Ziel des AA ist es Dich mit allen möglichen Mitteln aus der Statistik zu 
kicken, so leider meine Erfahrungen mit dem Amt.

Autor: Smörre (Gast)
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> SAP hat das Glück, dass ihnen Absolventen die Tür einrennen. Das wird sich
> aber ganz schnell ändern, wenn die so weiter machen.

Glaube ich nicht, das Resevoir aus dem sie schöpfen können ist groß 
genug, ähnlich wie im Programmiererbereich.
Notfalls wird eine Hochschule gesponsort; dann gibt es wieder junge und 
willige Nachswuchskräfte, kein Problem also.

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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Smörre wrote:
>> Klar musst du dich beim AA melden. Ob du dann aber in der öffentlichen
>> Arbeitslosenstatistik gezählt wirst, ist damit noch nicht geklärt.
>
> Du mußt Dich dort alle 3 Monate melden, sonst kicken Sie Dich aus der
> Statistik ohne das Du es merkst - das ist mir schon passiert.
> Ziel des AA ist es Dich mit allen möglichen Mitteln aus der Statistik zu
> kicken, so leider meine Erfahrungen mit dem Amt.

Und das geht inzwischen soweit, dass sie nichtmal mehr vor "Vertreibung" 
bzw. "Abschiebung" halt machen.

O-Ton Arbeitsagentur:
"Bewerben Sie sich doch Bundesweit !"

"...und die Familie ?"

" Die kann doch mit umziehen, wir bezahlen das auch."
Es geht ja auch nur ums Geld...
bzw.
"Wir unterstützen Sie auch, wenn sie ins Europäische Ausland gehen !"

ja, nee, ist klar...man zählt inzwischen schon nach drei Monaten als 
Langzeitarbeitsloser dem alles zuzumuten ist.
Aber der Knüller war der Anruf gestern mit dem Angebot mich zum 
Lokführer umzuschulen, kurz nachdem ich die Technikerschule absolviert 
habe....
GEHTS NOCH ?

Eigenen, leidige Erfahrung im Moment :-((((

Autor: Davidcaleb (Gast)
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Ich kenn ja das individuelle Potenzial der Techniker hier nicht. Einige 
meiner Professoren besitzen jedoch kleine und mittlere Unternehmen, 
diese klagen bei uns über den Mangel an guten Fachkraften und bei uns 
wird oft gesagt, das EINIGE der Älteren Ingenieure besonders im 
ET-Bereich oft neu angelernt werden müssen weil ihnen das Wissen um 
neuere Verfahren der Entwicklung 
(Software,Materialien,Bauelemente...)oder aber die pysikalischen 
Grundlagen(weil zu lange in anderen Bereich gearbeitet) fehlen.
Vorweg wir sind hier im Osten und die oben genannten Eigenschaften 
treffen auf BEIDE Teile Deutschlands zu.(Ein Prof für verfahrens Technik 
hat sich mal eine Vorlesung nur über seine WEST-Angestellten aus 
gelassen)
Bei uns (in Jena/Ilmenau)finden fast alle einen Job nach dem Abschluß, 
jedoch sind 1500-1800 Euro im Monat hier normal. Und wenn jetzt kommt 
wir leben auch billiger, Ich zahle 750 Euro für meine 85 m² Wohnung und 
der Rest wie essen kostet genausoviele.(hab 2 Jahre in Stuttgart gelebt)
Hier mal ein Artikel aus der Süddeutschen zum Thema Gehalt:

http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/...

Von einigen Kollegen und Komulitonen (ich mache meine Master gerade) 
welche im Ausland arbeiten höre ich immer wieder (besonders USA und 
Indien) das diese gut und gerne 2 ihrer Kollegen ersetzen können. Das 
mögen vielleicht einzel Fälle sein, aber ich glaube das steht auch für 
die gute Ausbildung in Deutschland.(Danke Bachelor ist das Geschichte)
Bewerbt euch doch mal im Osten, in Dresden, Halle, Berlin, Jena, 
Ilmenau, Magdeburg oder Leipzig. Bin sicher da kann auch ein alter 
Knochen noch eine Job finden. Achja KREATIVITÄT und SOFTSKILLS sind 
gerade in...

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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Naja, als Techniker mit starken Ambitionen in Richtung Elektronik ist in 
Berlin momentan nicht viel zu holen, leider.
Wird wohl darauf hinauslaufen zeitweilig (Leihbude) wieder 
Schaltschränke zu verdrahten.

Autor: STS (Gast)
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>Bewerbt euch doch mal im Osten, in Dresden, Halle, Berlin, Jena,
>Ilmenau, Magdeburg oder Leipzig. Bin sicher da kann auch ein alter
>Knochen noch eine Job finden. Achja KREATIVITÄT und SOFTSKILLS sind
>gerade in...

Na das will ich sehen, ab einem bestimmten Alter wird man im Osten nur 
noch unter 2 Bedingungen genommen:

1. man velangt kein Gehalt
2. man wird voll vom Arbeitsamt gefördert, kostet den Unternehmer also 
auch kaum was.

Autor: Gast (Gast)
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@ Snt Opfer

Eine Bundesweite Bewerbung sollte für einen qualifizierten Job wirklich 
selbstverständlich sein. Hilfsarbeiterjobs gibt es in jeder Stadt. Aber 
für qualifizierte Arbeiten auf einem gewünschten Fachgebiet muss man 
eben auch einen Umzug einplanen. Sicher sind das Unannehmlichkeiten. 
Aber man sollte sich schon bei seiner Lebensplanung überlegen was man 
will. Als Habenichts und Hartz-Empfänger hat man in Deutschland die 
wenigsten Sorgen. Miete wird bezahlt und 360€ gibt es als Taschengeld 
dazu + Kindergeld. Die Zeiten sind vorbei wo man sich als Techniker oder 
Ingenieur die Jobs aussuchen konnte wie man will. Und da die 
Weltbevölkerung und auch die Anzahl der gut ausgebildeten Menschen 
weltweit steigt, werden die rosigen Zeiten nicht mehr kommen. Wer immer 
heimatnah bleiben will, muss sich nach einem Billigjob umsehen.

Autor: STS (Gast)
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>Miete wird bezahlt und 360€ gibt es als Taschengeld
>dazu + Kindergeld.

Irrtum: Kindergeld wird mit den Regelleistungen voll verrechnet, 
außerdem sind es 347 €. Das ist kein Taschengeld, sondern davon müssen 
die leben (Essen, Trinken, Klamotten, Reparaturen, Fahrgeld) Spätestens 
wenn der Kühlschrank kaputt ist, sitzt man in der Schuldenfalle, weil 
ein Ersatzgerät eben aus den 347€ bestritten werden muß. Beneidenswert 
sind diese Leute nicht.

Autor: Daniel (Gast)
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>>Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
>>Datum: 29.10.2007 13:02

>>Naja, als Techniker mit starken Ambitionen in Richtung Elektronik ist in
>>Berlin momentan nicht viel zu holen, leider.
>>Wird wohl darauf hinauslaufen zeitweilig (Leihbude) wieder
>>Schaltschränke zu verdrahten.

Wäre wenn möglich absolut nicht zu empfehlen, einal dort zurück, wirds 
fast unmöglich wieder was zu finden, was dir entspricht, seh das bei 
einem guten kollegen welcher Chemiker ist, und ne stelle angenommen hat, 
für die er sein studium eigentlich nicht benötigte, nach 2,5 jahren hat 
ers aufgegeben wieder ne stelle im labor zu finden, und das in der 
schweiz, wos eigentlich noch einfacher sein sollte...

Autor: Hans M. (Gast)
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> Irrtum: Kindergeld wird mit den Regelleistungen voll verrechnet,
> außerdem sind es 347 €. Das ist kein Taschengeld, sondern davon müssen
> die leben (Essen, Trinken, Klamotten, Reparaturen, Fahrgeld) Spätestens
> wenn der Kühlschrank kaputt ist, sitzt man in der Schuldenfalle, weil
> ein Ersatzgerät eben aus den 347€ bestritten werden muß. Beneidenswert
> sind diese Leute nicht.

Mir kommen gleich die Tränen. Viele Arbeiter haben soviel Geld nicht. 
Auch ich habe bis vor kurzem und während meiner gesamten Kindheit nicht 
so komfortabel gelebt wie durchschnittliche Hartz-Empfänger. Hatte noch 
nie Markenklamotten und noch nie so viel technisches Spielzeug. Mein 
Onkel hat eine Eigentumswohnung an einen Hartzie vermietet, ich kenne 
mich deshalb etwas aus. Die Bezuschussung von defekten Kühlschränken 
wird übrigens von Bundesland zu Bundesland verschieden geregelt. Und 
Kindergeld ist nicht in den 347€ drin. Besonders alleinstehende Frauen 
profitieren finanziell von (mehreren) Kindern. Deshalb wird das auch 
schamlos ausgenutzt.
Siehe auch: http://www.stern.de/politik/deutschland/533666.html?nv=ct_cb

Autor: Wolfgang (Gast)
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>Mir kommen gleich die Tränen. Viele Arbeiter haben soviel Geld nicht.
>Auch ich habe bis vor kurzem und während meiner gesamten Kindheit nicht
>so komfortabel gelebt wie durchschnittliche Hartz-Empfänger

Soso? Und deswegen glaubst du dir hier herausnehmen zu dürfen den 
Minijobber, Geringverdiener, Aufstocker gegen den Hartz-IV Empfänger 
aufzustacheln und umgekehrt?

Angeblich kennst du doch prekäre Einkommenssituationen, hast das doch 
wie du sagst am eigenen Leibe erlebt, dann streng doch mal deinen 
Gehirnkasten an und ziehe die richtigen Schlüsse draus und nicht "hey, 
DIE haben doch genug, da kann man doch gut mit auskommen".

Vielleicht solltest du mal dran denken, was es bedeutet, wenn vor allem 
Leute mit bisher hinreichendem Einkommen plötzlich mit ALG-II auskommen 
müssen, das ihnen erst nach einer Bedarfsprüfung gewährt wird. Das ist 
kein Zuckerschlecken, das weiß jeder der mal dort reingerutscht ist.

Aber irgend ein Dödel findet sich schließlich immer, der noch nicht 
mitbekommen hat, was los ist im Staate Dänemark!

Autor: Hans M. (Gast)
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Wolfgang, es gibt kein Grundrecht auf Wohlstand! Dass es heutzutage 
nicht einfach ist mit Hartz-IV zu leben bezweifelt niemand. Aber es 
geht. Soo schlimm ist es auch nicht. Man muss sich halt einschränken und 
denken wofür man Geld ausgibt. Vor allem muss man selber kochen und den 
Konsum von Genussmitteln einschränken, das spart sehr viel Geld. Zeit 
hat man als Arbeitsloser ja dafür. Es kann nicht sein, dass jemand der 
nicht arbeitet, trotzdem relativ gut und sorgenfrei dank sozialer 
Hängematte leben kann. Dabei ist es irrelevant ob die Situation durch 
einen Schicksalsschlag oder durch Eigenverschulden entstanden ist. Eine 
gewisse Gerechtigkeit und ein Anreiz, aus der Situation wieder 
herauszukommen muss vorhanden sein.

Autor: Wolfgang (Gast)
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>Wolfgang, es gibt kein Grundrecht auf Wohlstand!

Im Zusammenhang mit ALG-II von "Wohlstand" zu sprechen in einem Land mit

760.300 Millionären
http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,28...

deren Zahl sich in den letzten beiden Jahren prognostiziert weiter 
erhöht hat
http://www.ftd.de/politik/deutschland/138903.html

ist eine widerliche Dreistigkeit!

> Es kann nicht sein, dass jemand der
>nicht arbeitet, trotzdem relativ gut und sorgenfrei dank sozialer
>Hängematte leben kann.

Die "soziale Hängematte" gibt es schon lange nicht mehr. Hier, lieber 
Hans, entlarvst du dich und zeigst dein wahres Denken, das noch geprägt 
ist, vormals aus der Zeit der alten Sozialhilfe. Stell mal deinen "ich 
bin umringt von Sozialbetrügern"-Filter im Kopf ab und mache die Augen 
auf. Die Armut macht sich breit in unserer Gesellschaft und diejenigen, 
die ein üppiges Auskommen haben, benutzen solche "Hanseln" wie dich, 
damit ihnen niemand an die Pfründe geht.

(aber das werden Leute wie Du nie verstehen oder verstehen wollen)

>Eine
>gewisse Gerechtigkeit und ein Anreiz, aus der Situation wieder
>herauszukommen muss vorhanden sein.

Leute wie Du wissen NICHT was Gerechtigkeit bedeutet, sonst würdest du 
dich mindestens in gleichem Maße über die üppige Versorgung der 
Politiker deiner Lieblingspartei auslassen (na, welche wird das wohl 
sein?). Die werden nämlich auch durch den von Dir gerne in 
"argumentative Geiselhaft" genommenen Arbeitnehmer finanziert und zwar 
in großem Maße (nebst teuren, gefährlichen, unsinnigen Auslandseinsätzen 
der Bundeswehr und vielen anderen Dingen auch).

Macht aber irgendwie Spass den Minderbemittelten Verzicht zu predigen, 
nicht wahr, Hans M.? Am besten du machst dich dafür stark nur noch 
Sachleistungen an Erwerbslose auszugeben nebst 
Gemeinschaftsunterkünften. Hans-Olaf Henkel wird deine Tipps 
diesbezüglich mit Interesse wahrnehmen. Was könnte da der Staat nicht 
alles sparen? Kasernierter Pöbel sozusagen, und ab und an ein paar 
abgelaufene Lebensmittel - mehr braucht es nicht?! Das wäre doch in 
deinem Sinn. Da kann man dir die Lohnnebenkosten nochmal kräftig senken 
und für den Villenbesitzer im Grunewald bleibt auch mehr über.

Aber Vorsicht, Hans M.! Es könnte sein, dass du selbst mal dort landen 
wirst .. und das geht heutzutage schneller als man denkt.

Autor: STS (Gast)
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>...ich kenne mich deshalb etwas aus. Die Bezuschussung von defekten 
>Kühlschränken wird übrigens von Bundesland zu Bundesland verschieden >geregelt. 
Und Kindergeld ist nicht in den 347€ drin.

Nein, Du kennst Dich nicht aus: Das Kindergeld wird voll verrechnet. Das 
geht wahrscheinlich auch an unserer Familienministerin vorbei. Wenn sie 
das Kindergeld erhöht, erhöht sie es nicht für die Hartz4-Kinder, denn 
es wird abgezogen.

Die Bezuschussung von Gütern gibt es seit Abschaffung der Sozialhilfe 
nicht mehr. Man sollte den Rechnungsbericht zur Festlegung des 
Regelbedarfsatzes mal lesen. Dort steht genau aufgegliedert, wie die 347 
€ zusammengesetzt sind. Ein Posten ist eben auch als 
"Reparaturleistung/Neuanschaffung von Sachgütern" angegeben.

Ich kann jeden Zweifler nur mal empfehlen sich richtig "ausbluten" zu 
lassen und dann von ALG2 leben zu müssen. Ich wette, dann würde hier 
nicht mehr von Schmarotzer geredet. Oder für den Anfang mal einen 
Sozialarbeiter fragen oder ehrenamtlich bei der Tafel mitarbeiten.

Und wenn von Fordern und Fördern die Rede ist, sollten eben die 
Arbeitsplätze, die diesen Namen verdienen, auch da sein. Die meisten 
würden nämlich gerne arbeiten und auch davon leben können.

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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Gast wrote:
> @ Snt Opfer
>
> Eine Bundesweite Bewerbung sollte für einen qualifizierten Job wirklich
> selbstverständlich sein. Hilfsarbeiterjobs gibt es in jeder Stadt. Aber
> für qualifizierte Arbeiten auf einem gewünschten Fachgebiet muss man
> eben auch einen Umzug einplanen. Sicher sind das Unannehmlichkeiten.
> Aber man sollte sich schon bei seiner Lebensplanung überlegen was man
> will. Als Habenichts und Hartz-Empfänger hat man in Deutschland die
> wenigsten Sorgen. Miete wird bezahlt und 360€ gibt es als Taschengeld
> dazu + Kindergeld. Die Zeiten sind vorbei wo man sich als Techniker oder
> Ingenieur die Jobs aussuchen konnte wie man will. Und da die
> Weltbevölkerung und auch die Anzahl der gut ausgebildeten Menschen
> weltweit steigt, werden die rosigen Zeiten nicht mehr kommen. Wer immer
> heimatnah bleiben will, muss sich nach einem Billigjob umsehen.

Nur hat man mitunter auch Familie, die einem Umzug im Wege steht.
Jeder mag seine Prioritäten anders setzen, ich setze Familie vor 
Karriere.
Daher ist das eben nicht so einfach.


Daniel wrote:
>
> Wäre wenn möglich absolut nicht zu empfehlen, einal dort zurück, wirds
> fast unmöglich wieder was zu finden, was dir entspricht, seh das bei
> einem guten kollegen welcher Chemiker ist, und ne stelle angenommen hat,
> für die er sein studium eigentlich nicht benötigte, nach 2,5 jahren hat
> ers aufgegeben wieder ne stelle im labor zu finden, und das in der
> schweiz, wos eigentlich noch einfacher sein sollte...

Das Problem besteht jetzt schon ! Bei meinen bisherigen 
Vorstellungsgesprächen stolpern alle über meine 6 Jahre im Anlagenbau, 
muss mich schon dafür rechtfertigen warum ich arbeiten war, unglaublich.
Als ob die Technikerausbildung (2,0 Durschnitt) völlig irrelevant ist.
Es bleiben mir nur keine Alternativen übrig, die Arbeitsagentur drückt 
ganz heftig, man soll möglichst schnell aus der Statistik verschwinden, 
wie auch immer. Es interessiert dort niemanden, dass viele Firmen zum 
Jahresende bzw. Anfang einstellen, da dort erst die Zahlen fürs 
vergangende Jahr da sind und sie entscheiden können ob neues Personal 
finanziell möglich ist.
Auch das es mit unter 4 Wochen dauern kann, bis nach einem 
Vorstellungsgespräch eine Entscheidung getroffen wird.

Aber seit dem mir von der Arbeitsagentur erklärt wurde, das sie bei 
einem Lehrgang von Siemens (!!) erfahren haben, dass eine Foto im 
Lebenslauf sehr wichtig ist (O-Ton A.agentur "Falls dem Personaler ihr 
Lebenslauf nicht gefällt, findet er vielleicht ihr Aussehen ganz 
sympatisch."), fällt mir sowieso nix mehr ein.

Autor: Gast (Gast)
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>Irrtum: Kindergeld wird mit den Regelleistungen voll verrechnet,
>außerdem sind es 347 €. Das ist kein Taschengeld, sondern davon müssen
>die leben (Essen, Trinken, Klamotten, Reparaturen, Fahrgeld) Spätestens
>wenn der Kühlschrank kaputt ist, sitzt man in der Schuldenfalle, weil
>ein Ersatzgerät eben aus den 347€ bestritten werden muß. Beneidenswert
>sind diese Leute nicht.


http://www.stern.de/politik/deutschland/?id=533666

Autor: STS (Gast)
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Na dann glaub' doch dem Sternartikel, der von Lobbyisten verfasst wurde 
und ein Beispiel zu Rate zieht, um alle anderen als faule Säcke 
abzustempeln, mehr als der Realität.

Beispiel Wohnung:

finanziert werden

1. Bewohner 45 qm
2. Bewohner +15 qm
ab dem 3 . Bewohner +10 qm

Außerdem orientiert sich die Bezahlung am unteren Ende des Mietspiegels.

So können die im Artikel beschriebenen Zustände nie entstehen! Dieser 
Artikel ist Lobbyarbeit pur und hat mit der Realität nichts zu tun.

Das Kindergeld wird zu 100% auf den Regelsatz angerechnet!

Fakt ist, daß seit Hartz4 die Kinderarmut gestiegen ist und die Schere 
zwischen Arm und Reich sich verschärft hat. Auch die Bezieher bei der 
Tafel und ähnlichen Einrichtungen haben sich wesentlich erhöht. Geh doch 
mal als Ehrenamtlicher zu einer karitativen Einrichtung und glaube nicht 
den Mist, den bezahlte "Journalisten" schreiben.

Autor: Gast (Gast)
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Du glaubst also nur, was in dein Weltbild passt. Klasse.
Und die Kinderarmut ist nicht wegen Hartz4 gestiegen, denn das würde ja 
bedeuten, dass früher einige Menschen in ihrer Arbeitslosigkeit 
übervorteilt wurden. Stattdessen ist die Anzahl der Kinder in den 
ärmeren Familien gestiegen, in den wohlhabenderen zurückgegangen.

Autor: STS (Gast)
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Oh nein, die ärmeren Familien mit Kindern oder wegen der Kinder ist 
gestiegen (meist alleinerziehende Mütter).

Und es ist nicht mein Weltbild, sondern die Realität, die unter anderem 
meiner Freundin jeden Tag begegnet. Sie ist Diplomsozialarbeiterin und 
beschäftigt sich beruflich jeden Tag mit Hartz4-Beziehern. Aber eine 
Hängematte konnte sie bis jetzt nicht erkennen, sondern wirklich Armut 
per Gesetz.

Autor: ArmesKerlchen (Gast)
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Hallo.

Jetzt muss ich mal für STS in die Bresche springen. Meine Frau ist 
Diplom Sozialpädagogin und arbeitet seit nunmehr 10 Jahren in Bereich 
der Betreuung solcher Familien. Sie erlebt jeden Tag wie es um diese 
Mitmenschen steht.

Ich selber gehöre auch zu den Leuten, die von einem jungen gesunden 
Arbeitslosen Engagement verlangen. Aber bei mittellosen Kinder blutet 
auch mir das Herz.

Meine Frau erlebt seit "Hartz IV" eine starke Zunahme an bedürftigen 
Familien und Kindern. Das liegt mitunter auch an der immer größer 
werdenden Zahl an allein erziehenden Müttern für die es besonders 
schwierig ist eine Festanstellung zu bekommen. Die Väter zahlen oft 
keinen Pfennig für diese Kinder. Diese Mütter sind angewiesen auf 
staatliche Hilfe. In Verbindung mit unserem Bildungssystem haben es 
diese Kinder besonders schwer überhaupt einen gleichwertigen Start ins 
Leben zu bekommen. Diese Gruppe von Familien ist leider keine Minderheit 
mehr. Das ist Realität

Offtopic:
Ich bin auch Ing. und verdiene gutes Geld. Wenn ich aber in diesem Forum 
lese was manche meiner Berufskollegen für ein Menschen- und 
Gesellschaftsbild haben wird mir übel. Hier beschweren sich Leute über 
ein Gehalt unter 50.000 EUR per anno. Leider ist es in Deutschland so, 
dass Menschen die für andere Menschen sorgen (Krankenpfleger, 
Altenpfleger, Sozialarbeiter, Notärzte,...) viel weniger Geld für eine 
durchaus wesentlich unangenehmere Arbeit erhalten. Warum? Weil diese 
Arbeit nunmal kein geldlichen Gewinn erbringt.

Hier im Forum, wie auch in der Gesellschaft gilt immer mehr "Jedem das 
Seine, mir das Meiste"

mfg

Autor: Gast (Gast)
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Warum sollte Hartz4 dafür verantwortlich sein, dass es eine immer höhere 
Zahl alleinerziehender Mütter gibt? Den Zusammenhang hätte ich gerne mal 
erklärt bekommen.

Autor: ArmesKerlchen (Gast)
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@Gast

Hartz4 ist nicht verantwortlich für mehr alleinerziehende Mütter, aber 
immer mehr alleinerziehende Mütter beziehen Hartz4 und haben damit 
weniger Geld als zuvor. Damit einher geht auch eine entsprechende 
Bedürftigkeit dieser Familien.

Du legst Dir die Worte aber auch gerade wie Du sie brauchst. Das zeugt 
von einem ganz schlechten Argumentationstil.


mfg

Autor: Gast (Gast)
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>Du legst Dir die Worte aber auch gerade wie Du sie brauchst.

Nö, aber die Argumente kommen immer so rüber, dass Hartz4 Schuld an der 
steigenden Kinderarmut wäre, denn was ist denn politisch gesehen noch 
seit Einführung von Hartz4 passiert, dass es auf einmal genau zu diesem 
Zeitpunkt ("daß seit Hartz4 die Kinderarmut gestiegen ist", "Meine Frau 
erlebt seit "Hartz IV" eine starke Zunahme an bedürftigen Familien und 
Kindern.") mehr alleinerziehende Mütter gibt?

Hartz4 wurde 2005 eingeführt. Im gleichen Jahr ist der Uhu Vogel des 
Jahres geworden. Wenn kein Zusammenhang zw. Hartz4 und steigender 
Kinderarmut gibt, wäre auch die Aussage "Seit der Uhu Vogel des Jahres 
ist, ist die Kinderarmut in Deutschland gestiegen" korrekt.

Autor: ArmesKerlchen (Gast)
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@Gast

Oh mann. Mit Dir zu diskutieren ist echt anstrengend.

>Nö, aber die Argumente kommen immer so rüber, dass Hartz4 Schuld an der
>steigenden Kinderarmut wäre, denn was ist denn politisch gesehen noch
>seit Einführung von Hartz4 passiert, dass es auf einmal genau zu diesem
>Zeitpunkt ("daß seit Hartz4 die Kinderarmut gestiegen ist", "Meine Frau
>erlebt seit "Hartz IV" eine starke Zunahme an bedürftigen Familien und
>Kindern.") mehr alleinerziehende Mütter gibt?

Es ist leider Realität in Deutschland, das seit 2005 (Hartz4) die 
Nachfrage nach sozialen Hilfestellungen (dieses inkludiert der Beruf 
meiner Frau) von bedürftigen Familien seit 2005 stark zugenommen hat. Da 
der Beruf meiner Frau auch eine Hilfestellung bei der Verwaltung der 
Finanzen beinhaltet, besitzt meine Frau einen Überblick über die 
finanziellen Einbuße solcher Familien. Für die meisten dieser Familien 
ist eine große Überwindung solche Hilfe überhaupt anzunehmen, da die 
Scham überwiegt. Niemandem fällt es leicht das eigene Scheitern zu 
aktzeptieren.

Fakt ist: Eine geringere finanzielle Zuwendung vom Staat in Verbindung 
mit fortschreitender Inflation führt zu größerer Armut der Familien und 
bedingt darüber hinaus eine gesellschaftliche Isolation der einzelnen 
Familienmitglieder insbesondere der Kinder.


>Hartz4 wurde 2005 eingeführt. Im gleichen Jahr ist der Uhu Vogel des
>Jahres geworden. Wenn kein Zusammenhang zw. Hartz4 und steigender
>Kinderarmut gibt, wäre auch die Aussage "Seit der Uhu Vogel des Jahres
>ist, ist die Kinderarmut in Deutschland gestiegen" korrekt.

Danke für die Belehrung. Ich weiß, daß es viele zweifelhafte Statistiken 
gibt, deren Interpretation sehr weiträumig ist. Ich vertraue aber auf 
die Eindrücke meiner Frau. Auch wenn das subjektive Eindrücke sind halte 
ich diese für weitaus objektiver als Deine Argumentationkette.

mfg

Autor: Wolfgang (Gast)
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>Und die Kinderarmut ist nicht wegen Hartz4 gestiegen

Das ist falsch! Hartz-IV hat die Tendenz sich keine Kinder anzuschaffen 
wie ein Turbo beschleunigt! Als Mann mit nicht mehr regelmäßig 
gesichertem Einkommen oder auch sich abzeichnenden Jobverlust musst du 
doch ein Volltrottel sein, dir heutzutage geplant Kinder anzuschaffen! 
Die Armutsfalle Hartz-IV ist doch inzwischen ALLEN ersichtlich, mach 
gefälligst mal die Augen auf und nehme mal war, was abläuft in unserer 
Gesellschaft! Mannomann, wie kann man nur so merkbefreit sein! Schon für 
eine einfache Beziehung ist Hartz-IV der absolute Killer! Warum? Weil 
Dich die Gesetzgebung dazu zwingt Deine Freundin/Freund zu alimentieren 
wenn die/der ihre/seine Zahnbürste bei Dir zuhause parkt und das Amt das 
mitbekommt (und geschnüffelt wird genug!). Also üben wir als 
alleinstehende Männer Enthaltsamkeit auf ganzer Linie, so wir vom 
Schicksal Hartz-IV bedroht oder sogar schon erfasst sind. Die Politik 
hat das so gewollt. Sie hat es so ins Gesetz geschrieben, sich jedoch 
über die Konsequenzen solch einer Regelung wenig oder keine Gedanken 
gemacht. Schlimmer noch, die Politik ist dem alten Leitspruch Adenauers 
gefolgt, der da lautete, "Kinder kriegen die Menschen ganz von alleine". 
Pustekuchen! Wir sind zu einer Generation von Kinder-Verweigerern 
verdammt und die Politik hat das zu verantworten. Kinder muss man sich 
leisten können. Kinder kosten sehr viel Geld und das muss man erstmal 
erwirtschaften können. Für wohl Situierte und sehr gut verdienende gibt 
es überhaupt keinen Grund sich hier zu verweigern. Diese Leute haben die 
nötigen Ressourcen sich eine gute rundum Betreuung anzuschaffen und sind 
damit voll versorgt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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> Sie hat es so ins Gesetz geschrieben, sich jedoch über die Konsequenzen
> solch einer Regelung wenig oder keine Gedanken gemacht.

Glaubst du wirklich, daß solche Deppen hierzulande Gesetze machen? Nein, 
die Folgen waren abzusehen und GEWOLLT.

Es ist das Neoliberale Programm, das die Verelendung der Massen vorsieht 
und rücksichtslos durchsetzt.

> Für wohl Situierte und sehr gut verdienende gibt es überhaupt keinen
> Grund sich hier zu verweigern.

Auch falsch: Was glaubst du, warum die Löhne hierzulande immer weiter 
ins bodenlose sacken? Weil es zu wenig Arbeitskräfte gibt? Hast du 
Angst, daß die Menschheit wegen Kindermangels aussteben wird?

Wer nicht will, daß seine Nachkommen im Elend - resultierend aus einer 
~500% Überbevölkerung der Erde - enden, der hält sich mit der Zeugung 
der Arbeitslosen von Morgen zurück. Frühere Generationen konnten auf 
un-/dünnbesiedelte Gebiete ausweichen. Die gibt es heute nicht mehr...

Autor: Wolfgang (Gast)
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>Glaubst du wirklich, daß solche Deppen hierzulande Gesetze machen? Nein,
>die Folgen waren abzusehen und GEWOLLT.

Das ist nichts anderes als das was ich sagte und dennoch haben die 
"Herren" wohl nicht die Konsequenzen ihrer Gesetze bedacht, sonst würden 
sie heute nicht so jammern über die allgemeine Kinderarmut (und so viel 
über Krippen und co. umherreden).

>Es ist das Neoliberale Programm, das die Verelendung der Massen vorsieht
>und rücksichtslos durchsetzt.

Ich würde es etwas anders ausdrücken aber im Prinzip stimme ich dem zu.

>> Für wohl Situierte und sehr gut verdienende gibt es überhaupt keinen
>> Grund sich hier zu verweigern.

>Auch falsch: Was glaubst du, warum die Löhne hierzulande immer weiter
>ins bodenlose sacken? Weil es zu wenig Arbeitskräfte gibt? Hast du
>Angst, daß die Menschheit wegen Kindermangels aussteben wird?

Uhu Uhuhu, du hast mich falsch verstanden. Wir sind da gar nicht 
auseinander in der Beschreibung der Lage. Ich habe nur ausdrücken 
wollen, dass die Hartz-Gesetze den finanziellen Spielraum der 
Geringverdiener und Arbeitssuchenden extrem einengt und diese Gruppe 
nicht die Möglichkeiten hat Kinderplanung und Jobperspektive (nennen wir 
es mal so) erträglich unter einen Hut zu bringen und deshalb (wenn sie 
klug sind) auf Kinder verzichten. Demgegenüber haben Leute die heute 
noch in guten Positionen sitzen und gutes Geld nachhause bringen 
überhaupt keinen Grund (auf breiter Front) auf Kinder zu verzichten, da 
ihnen alle Möglichkeiten zuteil sind sich hier fremde bezahlte Hilfe zu 
holen.

>Wer nicht will, daß seine Nachkommen im Elend - resultierend aus einer
>~500% Überbevölkerung der Erde - enden, der hält sich mit der Zeugung
>der Arbeitslosen von Morgen zurück. Frühere Generationen konnten auf
>un-/dünnbesiedelte Gebiete ausweichen. Die gibt es heute nicht mehr...

Über das Thema Überbevölkerung wollte ich in diesem Zusammenhang nicht 
reden (das ist ein weites Feld). Hier ging es um unsere Gesetze hier in 
D-Land (da haben wir nun mal keine Überbevölkerung, sondern das 
Gegenteil) und die Auswirkungen dieser Gesetze auf uns alle und da kommt 
mir halt die Galle hoch, wenn hier einer (siehe Gast!) schnoddrig 
behauptet, Hartz-IV hätte mit der Kinderarmut nichts zu tun. Für 
Kinderarmut gibt es mehrere Ursachen und eine davon ist eben auch 
Hartz-IV. Ich gehe sogar noch weiter und sage Hartz-IV zerstört 
Familien! Wir erleben das bereits, wie schwierig es für Beziehungen wird 
wenn der eine den anderen "Aushalten" muss, weil das Amt ihm das auf 
erlegt. Jetzt werden einige sagen, es sei doch normal sich in einer 
Beziehung gegenseitig zu unterstützen. Natürlich, aber zwischen einer 
selbst bestimmten freiwilligen Unterstützung und einer amtlich 
erzwungenen Maßnahmen liegt ein Himmel weiter Unterschied! Alimentierung 
ist Gift für das eigene Selbstwertgefühl.

Autor: Fragender (Gast)
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>Für
>Kinderarmut gibt es mehrere Ursachen und eine davon ist eben auch
>Hartz-IV. Ich gehe sogar noch weiter und sage Hartz-IV zerstört
>Familien!
genau, deswegen HartzIV abschaffen. Warum Miete, Essen und 
Krankenversicherung vom Staat bezahlen lassen wenn Wolfgang das nicht 
mehr will? Sollen doch die Leute wieder uneingeschränkt selbst für sich 
sorgen!!



Mensch Wolfgang,ich kenne (ausser mir, der vor Jahren durch zufall 
aufgehört hat) keinen Hartzer, der nicht raucht. Zigaretten sind immer 
da, was willst du also mit Armut? Tut mir leid, aber der Vergleich hinkt 
enorm. sicher kann man keine großen Sprünge von dem Geld machen, aber 
dafür daß man sozial total abgesichert ist und es auch noch geschenkt 
bekommt...

Was die Mütter angeht: wer der Meinung ist, ein Kind zu bekommen ohne 
soziale Grundlage tut mir leid, aber da kann man doch bei aller Liebe 
nicht von alleinerziehenden Müttern mit armen Kindern reden


PS: Ich beziehe selbst HartzIV und habe somit teilweise mehr im Monat 
als verdienende Freunde/Bekannte von mir. DIE sind in der Armutsfalle, 
weil sie nie wieder bessere Jobs bekommen (wer den ganzen Tag arbeitet 
hat halt einfach keine Zeit Geld zu verdienen) und von ihrem jahrzehnte 
bezogenen Hungerlohn die Rente errechnet bekommen....

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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@Wolfgang
> Das ist nichts anderes als das was ich sagte und dennoch haben die
> "Herren" wohl nicht die Konsequenzen ihrer Gesetze bedacht, sonst würden
> sie heute nicht so jammern über die allgemeine Kinderarmut (und so viel
> über Krippen und co. umherreden).

Merkst du nicht, daß das Kalkül ist? Mit Gejammer, Angstmache und 
billigsten Almosen (Bockprämie) werden die Leute zum karnickeln animiert 
und gleichzeitig frißt ihnen der Fiskus auch noch die Haare vom Kopf.

Die Tatsache, daß das Kindergeld auf Hartz-IV angerechnet wird, spricht 
doch Bände!

Es mag ja sein, daß sich die Hintermänner, die das alles geplant haben, 
sich auch hohlköpfiger Abgeordneter bedient haben. Aber ich bin mir 
sicher, daß Leute, wie Schröder, Fischer, Steinbrück, Steinmeier & Co. 
sehr wohl wußten, was gespielt wurde.

Daß man ausgerechnet diesen Peter Hartz als Symbolfigur für dieses 
Verbrechen ausgeguckt hat, spricht für höchste Kompetenz der Drahtzieher 
der 'Reformen' - keineswegs für Ahnungslosigkeit!

Weitere Indizien kann man hier nachlesen: 
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,514436,00.html

Autor: Wolfgang (Gast)
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>genau, deswegen HartzIV abschaffen. Warum Miete, Essen und
>Krankenversicherung vom Staat bezahlen lassen wenn Wolfgang das nicht
>mehr will? Sollen doch die Leute wieder uneingeschränkt selbst für sich
>sorgen!!

Sag mal Fragender, wieso verkehrst du mein Posting eigentlich so ins 
Gegenteil?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wolfgang wrote:
>>genau, deswegen HartzIV abschaffen. Warum Miete, Essen und
>>Krankenversicherung vom Staat bezahlen lassen wenn Wolfgang das nicht
>>mehr will? Sollen doch die Leute wieder uneingeschränkt selbst für sich
>>sorgen!!
>
> Sag mal Fragender, wieso verkehrst du mein Posting eigentlich so ins
> Gegenteil?

Das macht der immer so - nimms leicht...

Autor: Fragender (Gast)
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ich kehre nichts in's Gegenteil. Im Gegenteil: ich zeige nur, wie es ist 
und das du vollkommen falsch liegst.

Autor: Wolfgang (Gast)
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>ich kehre nichts in's Gegenteil. Im Gegenteil: ich zeige nur, wie es ist
>und das du vollkommen falsch liegst.

Dann solltest du nochmal in die Schule gehen und lernen Texte zu lesen 
und zu verstehen. Du hast mir gerade unterstellt ich sei für die 
Abschaffung von Hartz-IV UND trete dafür ein, die Leute sollten für sich 
selber sorgen. Dies ist nicht FALSCH! Das ist genau das Gegenteil 
dessen, worüber ich geschrieben habe!

Autor: Wolfgang (Gast)
Datum:

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ok, jetzt habe ich mich gerade verschrieben, es sollte heißen:

Dies ist FALSCH! Das ist genau das Gegenteil
dessen, worüber ich geschrieben habe!

Autor: egal (Gast)
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>Aber ich bin mir
>sicher, daß Leute, wie Schröder, Fischer, Steinbrück, Steinmeier & Co.
>sehr wohl wußten, was gespielt wurde.

und du weißt auch dass die CDU zugestimmt hat (und die FDP ebenfalls) 
und den Leuten noch deftigere Reformen aufs Auge drücken wollte?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wenn du dich registrierst und einloggst, kannst du solche Fehler im 
Orginalbeitrag korrigieren...

Autor: Fragender (Gast)
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Wolfgang, ich habe nur einen Text von dir zitiert. In diesem Text hast 
du geschrieben "
>Für
>Kinderarmut gibt es mehrere Ursachen und eine davon ist eben auch
>Hartz-IV. Ich gehe sogar noch weiter und sage Hartz-IV zerstört
>Familien!
Und für mich sieht das so aus, als wärst du dafür, daß HartzIV weg soll. 
Oder soll das bleiben, was deiner Meinung nach Ursache für Kinderarmut 
ist und Familienzerstört? *G

Nicht böse sein, aber der von dir gewählte Weg ist einfach falsch. 
HartzIV ist einfach das beste, was unter akutellen Umständen passieren 
kann. Gemessen an dem, was aktuell in allen Nachbarländern zu finde ist.
Heute sind die neuen Arbeitslosenzahlen rausgekommen: Noch mehr Leute 
als letzten Monat sind nun stolze Arbeitnehmer zu 5€ brutto. Ist doch 
fein, die Statistik stimmt zumindest und hinterfragen macht zu viel 
Aufwand.

Bei meinem Hartz-Amt ist zu Öffnungszeiten kein Parkplatz zu bekommen - 
obwohl dieser so groß ist wie ein Fußballfeld. Auch in den 
Nebenstrassen/Supermärkten alles überfüllt - sieht so die Armutsfalle 
HartzIV für dich aus Wolfgang?

Autor: Gast (Gast)
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>Das ist falsch! Hartz-IV hat die Tendenz sich keine Kinder anzuschaffen
>wie ein Turbo beschleunigt!

Mmh, Wolfgang, von welcher Schicht sprichst du? Wenn du von der 
Oberschicht sprichst, gibst du mir recht, obwohl du mir im Grunde deines 
Herzen nur widersprechen willst:

Beitrag "Re: Bald schluss mit der Lüge des Fachkräftemangels?"

>Stattdessen ist die Anzahl der Kinder in den
>ärmeren Familien gestiegen, in den wohlhabenderen zurückgegangen.

Logischerweise kannst du nicht von den ärmeren Familien sprechen, denn 
das würde ja deiner These widersprechen, hartz4 würde die Kinderarmut 
steigern.

Autor: Wolfgang (Gast)
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>Und für mich sieht das so aus, als wärst du dafür, daß HartzIV weg soll.
>Oder soll das bleiben, was deiner Meinung nach Ursache für Kinderarmut
>ist und Familienzerstört? *G

Fragender, du darfst dir eben nicht nur einen Absatz heraus nehmen und 
damit den Kontext zerstören. Hartz-IV gehört reformiert und zwar nicht 
so wie es die "lieben" Arbeitgeber nahen Organisationen (ISNM, Florian 
Gerster, Hans-Olaf Henkel, Dieter Hundt und Konsorten) gerne hätten, 
sondern so, dass die Leute zum einen echte Chancen am Arbeitsmarkt haben 
(nicht per Brutalst-Billig-Entlohnung) und zum anderen ein zwar 
sparsames aber würdevolles Leben während ihrer Erwerbslosigkeit 
zubringen können.

War das deutlich genug?

Um es noch weiter zu konkretisieren, der Hartz-IV Betrag ist zu niedrig 
angesetzt (die Karitativen Organisationen sprechen hier soweit ich weiß 
von etwa 100 Euro zu wenig pro Monat). Dann ist der Selbstbehalt (das 
sog. Schonvermögen) viel zu knapp kalkuliert. Das Gesetz darf nicht dazu 
führen, dass Leuten derart viel weggenommen wird, bevor sie einen 
Anspruch auf Hilfe haben. Die Sozialdemokraten treten derzeit für eine 
Verlängerung des ALG-I für ältere Arbeitnehmer ein. Dies ist aber eher 
ein Nebenkriegsschauplatz. Wovor haben denn die meisten Menschen Angst? 
Die zusätzlichen 6 Monate Bezug von ALG-I sind nicht entscheidend. 
Entscheidend ist die Angst vor dem Abstieg in ALG-II. Weil dann rigoros 
auf bisher erbrachte Lebensleistung zugegriffen wird. Hier muss man 
ansetzen. Die Leute sehen es durchaus ein, auch mit deutlich weniger 
Geld auskommen zu müssen (weil die Kassen leer sind). Dieses (wenige) 
Geld muss man ihnen aber auch ohne überzogene Bedarfsprüfung zugestehen 
und zwar ohne die Gängeleien die an der Tagesordnung sind. Das ganze 
kostet natürlich Geld. Dieses Geld ist aber vorhanden. Die politisch 
Verantwortlichen sind zu Feige sich es von dort zu holen (z.B. über eine 
wirksame Erbschaftssteuer) und lassen lieber ganze Bevölkerungsschichten 
in Armut verfallen (auch bezogen auf die späteren Rentenanwaltschaften) 
und wenn ich eines nicht leiden kann, dann diese miese Art den (noch) 
Arbeitnehmer gegen den Transferempfänger auszuspielen, während die sog. 
wohlverdienende Clientel in unserem Land über die Maßen geschont wird 
(vor allem von der Arbeitgebernahen CDU nebst FDP).

Reicht das jetzt zur Klarstellung und zur Verdeutlichung des eigenen 
Standpunktes?

(das will ich zumindest hoffen)

Autor: Fragender (Gast)
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>dass die Leute zum einen echte Chancen am Arbeitsmarkt haben
was bitte hat HartzIV mit Chancen am Arbeitsmarkt zu tun? Bin verwirrt.

>Dann ist der Selbstbehalt (das
>sog. Schonvermögen) viel zu knapp kalkuliert.
Mir als Einzelperson steht ein Auto von knapp 9.500€ zu. Habe noch nie 
so ein teures Auto besessen.
Auch habe ich keine anderen Reserven? Woher auch?
Verstehe also nicht so genau, was du damit meinst...

>Weil dann rigoros
>auf bisher erbrachte Lebensleistung zugegriffen wird.
Ja, aber so ist nunmal das Leben! Tausende Jahre hat ein Schnupfen 
ausgereicht und man ist gestorben. Beinbruch und man konnte nicht 
Jagen/Arbeiten und ist gestorben. Ist keine 90 Jahr her, da sind 
Millionen an Grippe hier in Eurpa gestorben. Also was willst du?

>Das ganze
>kostet natürlich Geld. Dieses Geld ist aber vorhanden.
Ja nur durch wen? Zb. durch den, der für 5€brutto arbeiten geht...

>lassen lieber ganze Bevölkerungsschichten
>in Armut verfallen
nur wo? hier in Deutschland nicht. Wie gesagt, der Parkplatz von der 
Arge ist voll, jeder hat pc, handy, geschirrspüler. miete zahlt das amt, 
krankenkasse auch, auch gibt es 100te euro an bargeld, man braucht kein 
gez zu zahlen und so weiter. Warum, lieber Wolfgang, unterschlägst du 
diese Fakten?

>während die sog.
>wohlverdienende Clientel in unserem Land über die Maßen geschont wird
ja, weil sie die Elite sind, weil sie oben sind und was bewirken können.
Schon immer war der Fürst reicher/mächtiger als der Bauer. Das ist noch 
heute so, auch wenn wir für 9cent sms schicken können und für 29€ nach 
London und zurück fliegen können.


>Reicht das jetzt zur Klarstellung und zur Verdeutlichung des eigenen
>Standpunktes?
deutlich wird nur, daß du unrealistisch und vollkommen neben der sache 
stehst. tut mir leid, beschäftige dich einfach mehr mit der thematik und 
du wirst sehen, wie gut es den leuten mit hartzIV geht. natürlich nicht 
im vergleich zum professor der charitê oder dem manager von siemens, 
sondern zu den kindern die in polen heute noch kohle aus den güterwagons 
klauen, damit sie es im winter warm haben. in polen zb gibt es nichts 
bis fast nichts als unterstützung vom staat.

Autor: Wolfgang (Gast)
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>was bitte hat HartzIV mit Chancen am Arbeitsmarkt zu tun? Bin verwirrt.

schon mal was von zumutbaren Jobangeboten gehört?

>Auch habe ich keine anderen Reserven? Woher auch?
>Verstehe also nicht so genau, was du damit meinst...

Wenn du keine anderen Reserven hast dann die man dir wegnehmen kann, 
dann sein froh. Frag mal die Arbeitnehmer die sich bereits etwas 
aufgebaut haben im Leben, wie denen das Amt in die Tasche greift, wenn 
sie in ALG-II fallen.

An diesem einen Absatz von Dir, lieber Fragender, sieht man bereits wer 
von uns beiden der Ahnungslose ist. Deine Schlussfolgerung ist also 
falsch! Im übrigen glaube ich dir hier dein Eintreten für Hartz-IV nicht 
und deine angebliches gutes Auskommen damit. Für mich hört sich das nach 
einer von Interessen geleiteten Meinungswiedergabe an, ähnlich den 
Leuten dieses neuen Berliner Postversenders, der seine eigene 
Gewerkschaft gegründet hat und deren Mitarbeiter FÜR ihren geringen 
Hungerlohn und gegen einen Mindestlohn kürzlich auf die Strasse gegangen 
sind.

http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=2624448/p...

>>Das ganze
>>kostet natürlich Geld. Dieses Geld ist aber vorhanden.
>Ja nur durch wen? Zb. durch den, der für 5€brutto arbeiten geht...

an dieser Stelle reicht es!

zum wiederholten Male versuchst du meinen Text ins Gegenteil zu 
verkehren. Jetzt muss ich leider annehmen, dass du nur ein armer kleiner 
"Agent Provocateur" bist. Du machst hier Spielchen und bist unehrlich. 
Schade, dass ich das so spät erst gemerkt habe. Deine angeblicher 
Hart-IV-Bezug und wie wohl du dich damit fühlst wird damit zur Farce!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Also wenn ich das so lese... und bedenke, was ich so an Steuern 
abzudrücken habe... dann gibts nur eins: Hartz-IV ist viel zu hoch! Muß 
mindestens halbiert werden!

Fragender, du hast nur eine Chance, glaubwürdig zu werden: Freiwilliger 
Verzicht auf mindestens die Hälfte deiner Einkünfte und täglich 
öffentliche Selbstkasteiung dafür, daß du dann immer noch der 
Allgemeinheit zu 100% auf der Tasche liegst.

Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen!

Aber in Wirklichkeit fährt der Typ wahrscheinlich wenigstens 10 k netto 
ein je Monat und spielt hier den windelweichen Hungerleider, der von den 
Brosamen unterm Tisch der Reichen lebt...

Autor: Fragender (Gast)
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>schon mal was von zumutbaren Jobangeboten gehört?
schon, nur mir fehlt immer noch der bezug zur sozialen grundsicherung, 
den du hier konstruieren willst. bei aller liebe, da besteht kein 
zusammenhang.

>Frag mal die Arbeitnehmer die sich bereits etwas
>aufgebaut haben im Leben, wie denen das Amt in die Tasche greift, wenn
>sie in ALG-II fallen.
und? es gibt gute und es gibt schlechte zeiten. ein recht auf nur gute 
zeiten hat keiner. meine großmutter ist mit einem koffer und zwei 
kleinkindern aus ostpreußen durch die front geschlüpft. deine 
argumentation
mit dem amt in die tasche greifen läßt mich also total kalt. gibt 
wesentlich schlimmeres als das, was du hier versuchst zu verkünden

>Für mich hört sich das nach
>einer von Interessen geleiteten Meinungswiedergabe an,
bla bla bla...von was redest du bitte? hat das irgendwas mit hartzIV zu 
tun? mir scheint, du machst dich nur wichtig oder liest gerne, was du 
geschrieben hast *G

>Deine Schlussfolgerung ist also
>falsch!
das sehe ich anders, du kannst nirgends einen reelen bezug zur 
wirklichkeit bei deinen thesen herstellen. von mir vorgebrachten 
fakten´/fragen läßt du unbeantwortet. du gerätst immer mehr in's abseits 
damit...

>an dieser Stelle reicht es!
versuche einfach sachlich und fachlich zu argumentieren. bis jetzt ist 
es, wie ich schon in diesem posting klar gestellt habe, nichts davon bei 
dir vorhanden. also lege mal nach...

Autor: Wolfgang (Gast)
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>also lege mal nach...

also doch, ein kleiner Agent Provocateur

ist ja widerlich sich mit solchen Kreaturen hier abgeben zu müssen

Ich würde sagen, lerne erst mal Groß- und Kleinschreibung!

Uhu Uhuhu hatte recht, am besten du bietest deine "Dienste" mal dem 
IFO-Institut an. Prof. Sinn hat bestimmt was übrig für Leute die 
vorgeben ihr Hartz-IV Bezug sei üppig und würde gut zum leben reichen. 
Der kann dann Angela Merkel und ihren Wirtschaftsflügel in der Union mit 
Deiner Hilfe von weiteren Einschnitten ins Soziale Netz überzeugen - man 
will ja schließlich argumentativ was auf der Pfanne haben für die 
kommenden Wahlkämpfe.

Schließlich muss der Slogan "Freiheit oder Sozialismus" doch auch 
irgendwie mit Leben gefüllt werden, nach dem Motto

"Fragender entlarvt immer noch zu üppige Hartz-IV Zahlungen - leben wir 
in D-Land immer noch in der sozialen Hängematte? Dazu eine unabhängige 
Meinung von Prof. Sinn aus dem IFO-Institut sowie von Prof. 
Raffelhüschen. Desweiteren erwarten wir die neuesten Studien-Ergebnisse 
präsentiert durch die Organisation Initiative Neue Soziale 
Marktwirtschaft. Damit man uns keine Einseitigkeit unterstellen kann, 
kommen bei uns sogar die Gewerkschaften zu Wort - die Christlichen 
Gewerkschaften - die sind völlig neu und unverbraucht, da können Sie 
sich voll drauf verlassen."

Autor: Fragender (Gast)
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>ist ja widerlich sich mit solchen Kreaturen hier abgeben zu müssen
>Ich würde sagen, lerne erst mal Groß- und Kleinschreibung!
ist das die sachliche und fachliche art, mit der du die leute, die deine 
thesen als quatsch darstellen (und dies auch beweisen können) immer 
behandelst?
also hatte ich recht mit meiner annahme, daß du nur ein sinnloser 
wichtigmacher bist, der keinerlei reelen bezug zur eigentlichen thematik 
hat?
scheinbar. denn du gehst auf keine meiner angebrachten argumente ein*g

es stehen immer noch die von mir angebrachten thesen, daß der parkplatz 
vom amt rappel voll ist, daß 9500€für ein auto mehr als ausreichend ist 
als besitze und das miete, krankenkasse und einige hundert euro bar geld 
ausreichend für jemanden ist, der das GESCHENKT bekommt und nichts dafür 
tut im raum. kannst du das nun entkräftigen oder kommt wieder so ein 
irrer quatsch von dir, mit dem du nur ablenkst, aber nichts 
konstruktives beiträgst?

nun, ich ahne schon was kommt. weil du in die enge getrieben bist und 
keine argumente mehr hast dazu*g

ps: groß-kleinschreibung habe ich einfach der bequemlichkeit eingefüht. 
warum mehraufwand für etwas haben, was auch so geht? nennt sich 
wirtschaftlichkeit. vielleicht fällt mir es auch aus dieser 
wirtschaftlichkeit so relativ einfach mit dem hartzIV geld mich 
anzufreunden? denk mal drüber nach

Autor: Wolfgang (Gast)
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Fragender, du bist weder sachlich noch fachlich. Das habe ich dir 
bereits nachgewiesen. Alles was du hier abziehst ist die Rolle eines 
angeblich gut mit dem geld auskommenden Hartz-IV Empfängers zu spielen. 
Dazu ist bereits angemerkt worden, wenn dir das geld zu üppig erscheint, 
dann spende es einfach einer Karitativen Organisation. Ich fürchte nur, 
von dir von noch nie eine öffentliche Hilfseinrichtung auch nur einen 
Cent erhalten.

Fragender, du bist unglaubwürdig bis ins Mark!

(Fragender = Blaubär?)

Hier kannste deinen Horizont erweitern und mitbekommen was los ist im 
Land:

http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=2624448/p...

Autor: Fragender (Gast)
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also hatte ich recht, dir gehen die argumente aus. schon wieder hast du 
auf keine meiner argumente sachlich reagiert. stattdessen versuchst du 
mir irgendwas unterzujubeln.
nun, dies klappt aber nicht. ich werde wieder schreiben, daß du keine 
argumente hast. und wieder hast du dafür den beweis erbracht, da du bis 
her nichts erbracht hast, was irgendwie sachlich war.

und du hast mir bei weitem nicht nachgewiesen, daß ich nicht 
sachlich/fachlich bin. im gegenteil. du selbst stellst dich wiederholt 
ins abseits:wieder ein posting von dir ohne sachbezug.

es stehen immer noch die von mir angebrachten thesen, daß der parkplatz
vom amt rappel voll ist, daß 9500€für ein auto mehr als ausreichend ist
als besitze und das miete, krankenkasse und einige hundert euro bar geld
ausreichend für jemanden ist, der das GESCHENKT bekommt und nichts dafür
tut im raum. kannst du das nun entkräftigen oder kommt wieder so ein
irrer quatsch von dir, mit dem du nur ablenkst, aber nichts
konstruktives beiträgst?

du bekommst nun die 3.te chance deine wirren thesen irgendwie handfest 
zu machen. wirst du wieder ausweichen mit dummen sprüchen?

Autor: Wolfgang (Gast)
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Deine Fragen sind doch schon längst beantwortet. Außerdem stimmen deine 
Thesen sowieso nicht. Hier wird den Leuten nichts geschenkt die von 
ALG-I ins ALG-II fallen. Das haben sie nämlich mit ihren Beiträgen 
selbst erwirtschaftet. Ganz im Gegenteil, langjährige Einzahler bekommen 
von ihren 60.000 Euro derzeit nur rund 10.000 Euro zurück. Sie werden 
also um einen Großteil ihrer Beiträge geprellt. Dann vergisst du auch 
noch, dass selbst diejenigen die nicht so viel eingezahlt haben von den 
Verbrauchsteuern überproportional gebeutelt werden. Sie finanzieren mit 
ihren Steuern auch unsere Sozialleistungen. Außerdem habe ich dir 
bereits gesagt wie sich das mit der Lebensleistung verhält, aber da du 
selbst (angeblich) nichts hast, verstehst du das vorgeblich halt nicht. 
Wohlgemerkt, vorgeblich! In Wahrheit verstehst du das sehr wohl, denn du 
spielst hier lediglich ein Rollenspielchen und nichts anderes.

Mach dich besser mal schlau über die Dreistigkeit der Arbeitgeber 
neuerdings eigene Gewerkschaften zu gründen. Selten haben die 
Arbeitgeber zusammen mit der BLÖD-Zeitung im Berliner Fall des neues 
Postdienstleisters die bundesdeutsche Öffentlichkeit so verarscht wie 
hier zu sehen ist:

(ist eine andere Sendung, aber mit gleichem Hintergrund)

http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=2659940/p...

(Flash-Plugin sollte im Browser installiert sein)

Übrigens, in einer der letzten Sendungen mit Maybritt Illner hat das 
INSM-Mitglied Florian Gerster sich ziemlich blamiert, als herauskam, 
dass seine als "freie Gewerkschaft" dargestellte Christliche 
Gewerkschaft eine von den Arbeitgebern unterhaltene Organisation ist. 
Ein Mitarbeiter dieses Dienstleisters hat nämlich live im Studio alles 
ausgeplaudert. Gerster geriet daraufhin ziemlich unter Druck und in Rage 
und drohte seinen Diskussionspartnern ständig mit den Worten "Vorsicht, 
Vorsicht, Vorsicht ..."

köstlich mit anzuschauen wie sich jemand um Kopf und Kragen redet :)

und sowas war und ist noch Mitglied der SPD; naja unter Beck kann sich 
das ja noch ändern (die Hoffnung stirbt zuletzt ;))

Autor: egal (Gast)
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Es liegt in der Natur der Dinge, dass Besserverdiener (z.B. Politiker, 
Richter, Ingenieure,...) nicht begreifen können, dass man mit dem 
Hartz-IV-Satz sorgenfrei leben kann. Und wer als Betroffener meint, der 
Hartz-IV-Satz wäre zu niedrig, der soll eben selber kochen und das 
Rauchen aufgeben. Das spart dann mindestens 100€ im Monat. Es kann 
nunmal nicht jeder im Wohlstand leben. Einige müssen sich eben 
einschränken. Anders geht es eben nicht.

Die üppigen Managergehälter genauso unangebracht.

Autor: gar nicht egal (Gast)
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Es liegt in der Natur der Dinge, dass Besserverdienende (Politiker, 
Lobbyisten, Arbeitgeberverbände etc.) einfach nicht begreifen wollen, 
dass wären sie selbst von ihren eigenen Gesetzen betroffen solche 
Gesetze niemals zur Verabschiedung gekommen wären

Wie lautet der Lieblingssatz einiger Spitzenpolitiker in diesem 
Zusammenhang:

Selbstverständlich steht einem Abgeordneten oder Beamten im höheren 
Dienst eine angemessene staatliche Pension zu. Es ist doch schließlich 
keinem dieser Amtsträger zumutbar von nur 3000 Euro im Monat sein Leben 
nach seiner aktiven Zeit bestreiten zu müssen. Wo kämen wir denn da hin?

Ebenfalls in der Natur der Dinge liegt folgendes Phänomen:

Mache ein Gesetz um den Pöbel da draußen einzuschränken und sorge durch 
geschickte Wortwahl dafür, dass ein Teil des Pöbels lautstark für dessen 
Einhaltung eintritt (spiele sie also gegeneinander aus!). Dann wird sich 
der Zorn wechselseitig unter dem Pöbel verteilen und du kannst in Ruhe 
regieren und deine Diäten genießen.

Autor: Axel (Gast)
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"Dann ist der Selbstbehalt (das sog. Schonvermögen) viel zu knapp 
kalkuliert. Das Gesetz darf nicht dazu führen, dass Leuten derart viel 
weggenommen wird, bevor sie einen Anspruch auf Hilfe haben."

Hmm. Du meinst also, es ist in Ordnung, dass jemand arbeitet, weil er 
Familie hat gerade so über die Runden kommt und kein Vermögen aufbauen 
kann, weil er viel Steuern zahlen muss, mit denen dann andere Leute, die 
nicht arbeiten, alimentiert werden, damit die an ihr Schonvermögen nicht 
dran müssen ?

Du solltest Dir mal darüber im klaren werden, dass die Leute, die das 
alles bezahlen müssen, auch nicht unbedingt auf der Sonnenseite des 
Lebens stehen. Und das wird nicht eben einfacher, wenn sie noch Leute 
mit durchschleppen sollen, die zwar eigenes Geld haben, aber lieber 
andere abzocken.

Gruss
Axel

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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> Hmm. Du meinst also, es ist in Ordnung, dass jemand arbeitet,
> weil er Familie hat gerade so über die Runden kommt und kein
> Vermögen aufbauen kann, weil er viel Steuern zahlen muss, mit
> denen dann andere Leute, die nicht arbeiten, alimentiert werden,
> damit die an ihr Schonvermögen nicht dran müssen ?

So lange Couponschneider (http://www.zingel.de/m03.htm ) und Leute, die 
außer üppig geerbt zu haben, nichts geleistet haben, hierzulande 
steuerlich deutlich besser wegkommen, als die, die von ihrer Hände/Köpfe 
Arbeit leben, ist das kein sonderlich überzeugendes Argument...

Autor: Wolfgang (Gast)
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>Du solltest Dir mal darüber im klaren werden, dass die Leute, die das
>alles bezahlen müssen, auch nicht unbedingt auf der Sonnenseite des
>Lebens stehen. Und das wird nicht eben einfacher, wenn sie noch Leute
>mit durchschleppen sollen, die zwar eigenes Geld haben, aber lieber
>andere abzocken.

Und du solltest mal Dein schlechtes Menschenbild hinterfragen und Dir 
klar machen, dass Leute die von ALG-I in ALG-II gefallen sind lange 
genug eingezahlt und ihren Solidarbeitrag geleistet und damit ein 
Anrecht auf eine Untersützung erworben haben, die ein Leben zumindest in 
Würde gestattet. Aber vermutlich bist du dafür noch zu grün hinter den 
Ohren, um das zu verstehen.

Und noch ein zweites, sogenannte "Abzocker" gab es und gibt es stets zu 
jeder Zeit und in allen Einkommensschichten. Es gibt Abzocker unter den 
Managern, es gibt Abzocker unter den Politikern, es gibt (sehr viele) 
Abzocker unter den sog. Besserverdienenden, die ihr Geld stetig vor dem 
Fiskus in Luxenburg oder im Klein-Walsertal verstecken und es gibt 
Abzocke unter der sog. Normalbevölkerung (die lieben kleinen 
Steuertricks). Warum also glaubst du dir das Recht rausnehmen zu dürfen, 
NUR auf eine Gruppe einzudreschen? Bleibe fair und erkenne, dass es 
Abzocke IMMER geben wird solange Menschen Entscheidungsspielräume 
besitzen. Nur in totalitären Systemen mit totaler Kontrolle der Menschen 
kann "Abzocke" dann auf eine kleine Schicht der Herrschenden begrenzt 
werden. Möchtest du das?

Autor: Fragender (Gast)
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Warum nicht? Dann muss man eben zu den Herrschenden zählen, wie Du sie 
nennst. Bei der ganzen Diskussion um Hartz, Gerechtigkeit oder was auch 
immer darf eines nicht verkannt werden: Das Leben ist ein Kapft und nur 
die Stärksten gewinnen. Die Leute nach dem Krieg hatten auch nichts. Die 
Nachkriegsgeneration ist daran gewöhnt, daß ihr alles in den Schoss 
fällt und alles für sie erledigt wird, dass sie nichts machen müssen. 
Das geht nicht mehr !

Autor: till (Gast)
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Da muss man  Fragender zustimmen. Die Vollkaskomentalität, die Wolfgang 
und andere an den Tag legen ist einfach unfair und bestraft diejenigen, 
die hart arbeiten und belohnt diejenigen, die nichts arbeiten. Wer 
arbeitslos wird und somit in finanzielle Not gerät, dem sollte geholfen 
werden. Aber diese Hilfe sollte eine Unterstützung für eine Notlage 
sein. Der Hartz-Satz ist da absolut zu hoch. Ein Auto im Wert von 9000€ 
ist auch nicht notwendig. Mein Auto ist weniger Wert.

Autor: Schweiger (Gast)
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Irrtum! Welches Recht hat der Staat dir in einer nicht selbst 
verschuldeten Notlage auch noch dein Auto wegzunehmen, das du zuvor mit 
deiner Hände Arbeit und durch jahrelanges Ansparen dir hast leisten 
können? Von "Vollkaskomentalität" kann doch gar nicht die Rede sein, 
denn hier geht es um das Lebensnotwendige (deine Mobilität!). Wir 
sprechen nicht von einem Luxusmobil, keinen Porsche Targa oder Ferrari, 
sondern z.B. von einem Normal oder Kleinwagen der z.B. gerade mal ein 
paar Monate alt ist. Was der Fragesteller völlig wegblendet ist die 
Tatsache, dass man mit dem Hartz-IV Satz von 347 Euro je Monat sowieso 
kein Auto unterhalten kann. Benzin, Versicherung, Werkstatt etc. sind 
vom ALG-II Satz nicht zu finanzieren. Man kann nicht gleichzeitig 
maximale Flexibilität bzw. Mobilität von einem ALG-II'ler verlangen und 
auf der anderen Seite ihm die Mobilität rauben! Denn im Satz der Hartz 
Regelung ist nur ein lapidar kleiner Posten für öffentliche 
Verkehrsmittel vorgesehen. Damit macht man die Leute staatlich gewollt 
zu Dauer-Transferempfängern, die eigenständig nicht mehr in der Lage 
sind für ihre Qualitäten im weiteren Umfeld zu werben.

Aber anscheinend sind hier einige noch ziemlich jung und unerfahren. 
Vermutlich haben die HArtz-Beführworter hier in ihrem Leben noch nie 
richtig gearbeitet! Deshalb wisst ihr auch nicht was Lebensleistung ist 
und das sich niemand gerne diese Leistung von einem Amt rauben lässt!

Ihr müsst immer bedenken, ihr könnt schnell selber in die Lage kommen 
und dann möchte ich denjenigen mal sehen, dem sein Hartz-4 Satz noch zu 
großzügig ist. Dann ist es vorbei mit dem dummen Geschwätz hier und dem 
Versuch, Sozialneid unter dem Volk zu schüren.

Autor: Klaus (Gast)
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"Welches Recht hat der Staat dir in einer nicht selbst
verschuldeten Notlage auch noch dein Auto wegzunehmen, das du zuvor mit
deiner Hände Arbeit und durch jahrelanges Ansparen dir hast leisten
können? Von "Vollkaskomentalität" kann doch gar nicht die Rede sein,
denn hier geht es um das Lebensnotwendige (deine Mobilität!)."

das Lebensnotwendige ist nun wirklich nicht ein Auto!
ich habe gar keins und mir geht's gut!

Wenn ich keine Arbeit mehr hätte würde ich natürlich auch am liebsten 
mein Häuschen und mein Erspartes behalten, aber ich kann doch nicht 
erwarten das andere mich durchfüttern solange ich noch die Möglichkeit 
habe von meinen "Vorräten" zu leben

Autor: Nobody (Gast)
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"
> Hmm. Du meinst also, es ist in Ordnung, dass jemand arbeitet,
> weil er Familie hat gerade so über die Runden kommt und kein
> Vermögen aufbauen kann, weil er viel Steuern zahlen muss, mit
> denen dann andere Leute, die nicht arbeiten, alimentiert werden,
> damit die an ihr Schonvermögen nicht dran müssen ?

So lange Couponschneider (http://www.zingel.de/m03.htm ) und Leute, die
außer üppig geerbt zu haben, nichts geleistet haben, hierzulande
steuerlich deutlich besser wegkommen, als die, die von ihrer Hände/Köpfe
Arbeit leben, ist das kein sonderlich überzeugendes Argument...
"

was hat da das eine mit dem anderen zu tun?

Aussage 1:  realtiv gering verdienende arbeitende ohne Vermögen zahlen 
mit ihren Steuern gar nichts verdienende die noch Vermögen (teures Auto) 
haben

Aussage 2:  es gibt sehr reiche (vermutlich nicht arbeitende) mit 
Vermögen die keine Steuern zahlen

daraus kann ich bestenfalls folgern dass geringverdienende steuerlich 
entlastet und reiche steuerlich belastet werden müssen, mit ALG2 hat das 
erst Mal nichts zu tun ...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nobody wrote:
> daraus kann ich bestenfalls folgern dass geringverdienende steuerlich
> entlastet und reiche steuerlich belastet werden müssen, mit ALG2 hat das
> erst Mal nichts zu tun ...

Willst du damit sagen daß Hartz-IV aus der Notenpresse bezahlt wird?

Also offensichtlich hat die Höhe der Stütze doch was mit den Steuern zu 
tun und damit natürlich auch mit Steuergerechtigkeit.

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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Autor: STS (Gast)
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Wieso 9500€ für ein Auto angemessen? Bis zur Entscheidung des BVG durfte 
ein Hartz4- Bezieher ein Auto von 5000 € besitzen, danach durfte es 
7500€ kosten.
Außerdem sind die ALG1-Bezüge Versicherungsleistungen, die ALG2-Bezüge 
werden aus Steuereinnahmen bestritten. Und die zahlen selbst die 
Hartz4-Leute mit ihrer Mehrwertsteuer. Daß die Hartz4-Leute automatisch 
krankenversichert sind, stimmt auch nicht, im Gegenteil kann es 
passieren, daß bei einer außerehelichen Bedarfsgemeinschaft ein Teil 
ganz ohne Krankenversicherung dasteht. Das will die SPD ändern. Ich kann 
nur hoffen, daß Herr Beck wirklich hinter seiner Linie steht und den 
Unsinn Hartz4 beseitigt oder mindestens entschärft.

Autor: Richard (Gast)
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"Und die zahlen selbst die Hartz4-Leute mit ihrer Mehrwertsteuer."

na dann ist ja alles ganz einfach:
gebt den Leuten mehr Geld, und das kommt ja ganz einfach wieder in die 
Kasse weil die Leute ja dann auch mehr Mehrwertsteuer zahlen

Autor: gar nicht egal (Gast)
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Mache ein Gesetz um den Pöbel da draußen einzuschränken und sorge durch
geschickte Wortwahl dafür, dass ein Teil des Pöbels lautstark für dessen
Einhaltung eintritt (spiele sie also gegeneinander aus!). Dann wird sich
der Zorn wechselseitig unter dem Pöbel verteilen und du kannst in Ruhe
regieren und deine Diäten genießen.

wie wahr sich dieser Satz doch hier im Forum erfüllt!

schon traurig mit anzusehen, wie sich das Fußvolk wegen ein paar 
null-komma-prozente Lohnnebenkosten die Köpfe einschlägt, während die 
Villenbesitzer gleichzeitig ihre Kohle vor dem Fiskus in Sicherheit 
bringen

da lässt sich doch gut und satt der eigene Wohlstand mehren wenn der 
Pöbel sich mit sich selbst beschäftigt

Herrlich, diese Unterschichten!

Autor: Schweiger (Gast)
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>das Lebensnotwendige ist nun wirklich nicht ein Auto!
>ich habe gar keins und mir geht's gut!

Dann sein froh, dass es dir (noch) gut geht. Diejenigen, die von ALG-I 
in ALG-II gerutscht sind, weil es eine Altersdiskriminierung in unserer 
Wirtschaft gibt die Bewerber höheren Alters systematisch aussortieren, 
denen geht es ganz und gar nicht mehr gut. Aus diesem Elend kommen sie 
nur dann wieder heraus, wenn sie für sich aktiv werben können. Dazu muss 
man mobil sein und das kostet Geld. Es ist schwierig genug für solche 
Leute überhaupt das Geld für den Sprit des eigenen PKWs aus dem ALG-II 
noch aufbringen zu können, um im größeren Umkreis die Firmen 
abzuklappern und dort vorstellig zu werden. Ein etwas neues Fahrzeug 
bietet ihnen die Chance wenigstens eine Zeitlang noch aus der Substanz 
zu leben (bevor alles ganz den Bach runter geht). Wenn der Staat hier 
sein Anliegen, die Leute schnellst möglich wieder in Arbeit auf dem 
ersten Arbeitsmarkt zu bringen, WIRKLICH ERNST NIMMT, dann belässt er 
ihnen FINANZIERBARE MOBILITÄT. Wenn es aber darum gehen sollte, die 
Leute zu triezen und gefügig für Billigjobs zu machen, wohl wissend, 
dass diese Menschen dann NIE MEHR einen Fuß in den ersten Arbeitsmarkt 
bekommen werden, dann kann man ihnen natürlich alles wegnehmen und Hilfe 
erst dann gewähren, wenn sie bettelarm sind. Der Staat muss sich hier 
schon entscheiden, worum es eigentlich geht.

>Wenn ich keine Arbeit mehr hätte würde ich natürlich auch am liebsten
>mein Häuschen und mein Erspartes behalten, aber ich kann doch nicht
>erwarten das andere mich durchfüttern solange ich noch die Möglichkeit
>habe von meinen "Vorräten" zu leben

Wenn dir erst dann Hilfe gewährt wird, wenn du "alles verfuttert" hast 
was du dir bis dahin in deinem Leben erarbeitet hast, dann wirst du 
nicht mehr auf die Beine kommen und zur andauernden Alimentation von 
staatlicher Seite verdonnert sein. Wenn der Staat das haben möchte, dann 
bitte schön! Aber dann nicht jammern, wenn die Betroffenen innerlich 
kapituliert haben und für nichts mehr eine Motivation aufbringen. Kein 
Arbeitgeber möchte einen unmotivierten und vom Amt zwangsrekrutierten 
Bewerber einstellen! Raubt den Leuten um Gottes Willen nicht per Gesetz 
den Lebensmut!

Autor: Davidcaleb (Gast)
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Hallo,

Ich muss sagen, ich bin überrascht wieviele gebildete Akademiker (ich 
gehe davon aus das die meisten hier Ing. sind) so wenig über Politik 
wissen und sich nur polemisch äussern können. Ich habe einen Magister in 
Politik/WiWi/Wi&So-Geschichte. Nun studiere ich Mechatronik um mal auch 
einen Job zu finden.(arbeite 20h/woche)

Die Probleme sind nicht neu, hier mal ein Gedicht von Tucholsky von 
1930:

Die freie Wirtschaft

Ihr sollt die verfluchten Tarife abbauen.
Ihr sollt auf Euren Direktor vertrauen.
Ihr sollt die Schlichtungsausschüsse verlassen.

Ihr sollt alles weiter dem Chef überlassen.
Kein Betriebsrat quatsche uns mehr herein.
Wir wollen freie Wirtschafter sein!

Wir diktieren die Preise und die Verträge-
Kein Schutzgesetz sei uns im Wege.

Ihr braucht keine Heime für Eure Lungen,
keine Renten und Versicherungen.
Ihr sollt Euch allesamt was schämen,
von dem armen Staat auch noch Geld zu nehmen!

Ihr sollt nicht mehr zusammenstehen-
Wollt Ihr wohl auseinander gehen!

Ihr sagt: Die Wirtschaft müsse bestehen.
Eine schöne Wirtschaft! Für wen? Für wen?

Das laufende Band, das sich weiterschiebt,
liefert Waren für Kunden, die es nicht gibt.
Ihr habt durch Entlassung und Lohnabzug sacht
Eure eigene Kundschaft kaputtgemacht.
Denn Deutschland besteht-
Millionäre sind selten -
aus Arbeitern und Angestellten!

Und Eure Bilanz zeigt mit einem Male
einen Salda mortale.
Während Millionen stempeln gehen.
Die wissen, für wen!

Nur um mal zuzeigen wie wir Wirtschaftswissenschaftlich stehen in 
Deutschland im Moment.

Zu den "HarzIV-Bezieher-Hassern" sei gesagt das, dass Prinzip der 
Volkswirtschaft mit allgemeiner Teilhabe,d.h. jeder darf alles Kaufen 
und Verkaufen (im Fall Deutschland mit ausnahmen) JEDEM Bürger im 
gleichen umfang zur verfügung stehen muss. Und 2. das gesamte Kapital 
welches in einer Wirtschaftliche Gemeinschaft (z.B. Die 
VoWi-Deutschland)nach gerechten Maßstäben zuverteilen ist. Da der 
Arbeiter ja sein Humankapital welches durch seine Ausbildung 
erwirtschaftet hat gewinnbringend verkaufen möchte.
Nun wie im vorliegend Fall das Älter nicht mehr Angestellt werden liegt 
an einer Verzerrten Wahrnehmung der meisten Manager. Denn ein Chef wird 
sich keinen in Boot holen, der zwar Erfahung hat aber nicht seinem 
Menschen-Ideal entspricht.
Desweitern sind die Gehälter der obersten Etagen heute an die USA 
gekoppelt,(globaler Markt für Personal) daraus bilden sich die 
missverhältnisse des Verdienst, entgegen des modernen VoWi-Prinzips der 
Teilhabe. (her das Prinzip des eng. Kapitalismus der Industrialisierung)
Doch das führt unweigerlich zum Wertverfall des Kapitals in dieser 
Vo-Wi, wie man das in den USA gut sehen kann, denn mehr als die hälfte 
das Kapitals welches die Us-Wi am laufen hält, sind Kredite aus China 
und einigen Ölstaaten. Und nur das sie jetzt ihren Leitzins gesenkt 
haben zeigt die Verzweiflung.
Die wahl steht nun also zwischen Anpassung (Job weiterweg annehmen) oder 
sich wehren.
So weit erstmal...

Autor: Axel (Gast)
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"Und du solltest mal Dein schlechtes Menschenbild hinterfragen und Dir
klar machen, dass Leute die von ALG-I in ALG-II gefallen sind lange
genug eingezahlt und ihren Solidarbeitrag geleistet und damit ein
Anrecht auf eine Untersützung erworben haben, die ein Leben zumindest in
Würde gestattet."

Diejenigen, die den unterstützen sollen, haben ebenfalls ihr Leben lang 
in die Sozialkassen eingezahlt. Warum soll also der, der keinen Job hat, 
bessergestellt werden ?

"Welches Recht hat der Staat dir in einer nicht selbst
verschuldeten Notlage auch noch dein Auto wegzunehmen, das du zuvor mit
deiner Hände Arbeit und durch jahrelanges Ansparen dir hast leisten
können?"

Es nimmt keiner irgend etwas weg. Nur bevor derjenige MIR was wegnimmt, 
soll er erstmal an seine eigenen Reserven gehen.

"Bleibe fair und erkenne, dass es Abzocke IMMER geben wird solange 
Menschen Entscheidungsspielräume besitzen."

Hier ging es, glaube ich, um Harz4 Empfänger. Für die anderen Abzocker 
kannst du ja gerne ein eigenen Thread aufmachen.

Also diese Anspruchsmentalität, die noch dazu nicht mal von der 
allergeringsten Selbstkritik gekratzt wird, ist wirklich erstaunlich.

Aber es erklärt natürlich, warum die Arbeitslosenzahlen nach Einführung 
von Harz4 so unglaublich sinken. Die, die vorher bequem in der 
Hangematte gelegen haben (und wie bequem die alle gelegen haben, zeigen 
ja die Beiträge hier), haben plötzlich alle einen Job gesucht und 
gefunden, wo sie doch sonst an ihr Erspartes müssten. Interessant 
übrigends, dass die Zahl der älteren Arbeitnehmer drastisch gestiegen 
und die Zahl der älteren Arbeitslosen drastisch gesunken ist. Ob das 
wohl damit zu tun hat, dass die jetzt keine vier Jahre 
Arbeitslosengeld/hilfe mehr bekommen und doch lieber den Popo 
hochbekommen haben, bevor sie ihre Daimler verkaufen mussten ? Mein 
Nachbar hatte sich auch schon ausgerechnet, wie er mit 55 langsam in die 
Rente gleitet.

Gruss
Axel

Autor: Axel (Gast)
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"Und 2. das gesamte Kapital welches in einer Wirtschaftliche 
Gemeinschaft (z.B. Die VoWi-Deutschland)nach gerechten Maßstäben 
zuverteilen ist."

Yep.

Und Gerecht ist doch wohl, dass zuerst die was bekommen, die gearbeitet 
haben. Und dann die, die nicht arbeiten konnten, z. B. wegen Krankheit. 
Und zuallerletzt die, die nicht arbeiten wollten. Und zuallerallerletzt 
die, die nicht gearbeitet haben, und noch eigene Mittel haben.

Oder findest Du ernsthaft, dass die, die wegen Krankheit nicht arbeiten 
können, zurückstehen müssen, damit die Daimlerfahrer, die nicht arbeiten 
wollten, ihre Daimler behalten können ?

Gruss
Axel

Autor: Davidcaleb (Gast)
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Nun Axel,

Wie das Vermögen einer Gesellschaft zuverteilen ist, ist eine Frage der 
Politik und nicht meine.

Ich habe bloß eine Meinung.
Meiner Ansicht nach gibt es Ursachen für ein fehlen an motivation zur 
Arbeit. Diese sind in den wenigen Fällen (unter 2% der dt. 
Bevölkerung)die auftreten meist (Zahlen nur bedingt vertrauenswürdig: 
schwanken zwischen 60 und 98%)seelisch belastete Menschen.(Depression; 
und nicht Schwermut sondern klinische Depression)Und in diesem Fall wäre 
ich auch dafür diesen Menschen die Möglichkeit der gesellschaftlichen 
Teilhabe nicht zu verwähren. Ich mein, wenn einer ein 
Fresser/Trinker/Raucher ist und mit 56 Jahre vom Notdienst wegen 
Herzinfarkt ins Krankenhaus muss; anschließend aber weiter 
frisst/trinkt/raucht dann wird ihm beim nächstenmal ja auch nicht beim 
röcheln gesagt: "hättest mal besser Sport gemacht du 
fett/besoffener/stinkender Sack" oder???
Somit sind auch "Asoziale verhaltensweisen" bis zu einem gewissen Grad 
erduldbar (man schätz 4-8% nicht kooperatives Verhalten als gut 
tragbar).
Das bezieht den BMW fahrenden HarzIVler genauso mit ein wie den Maurer 
welcher Aufgrund von Depression und fehlendem Arbeitsbezogenem 
Training(Kraft&ausdauersport)und Neigung zum 
Feierabendbier(Betha-Alkoholismus)mit 55 in Frührente geht.
Beide habe jedoch zu vor eindeutig Leistungen fürs Gemeinwohl erbracht 
und sind damit keine Parasiten sonder Menschen in 
Lebenslauf-bedingten-Phasen.
So weit ...

Autor: Peter Funke (toto)
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Ich finde die menschenverachtende Meinung von manchen hier echt 
erschreckend.
Da wird auf die armen ALG2 Empfänger geschimpft und diese als 
Sozialschmarotzer hingestellt.
Und das manche die Dreistigkeit besitzen auch noch zu rauchen und 
Alkohol zu trinken echt eine Frechheit.
Aber das der Staat auch dort fleissig kassiert scheint keiner 
wahrzunehmen.


Einen nicht geringen Teil der der Ausgaben für Hartz4 holt sich der 
Staat doch eh wieder. Die Mieteinnahmen der Vermieter werden wieder 
versteuert. Mehrwertssteuer muss auch bezahlt werden.
Mit Sicherheit gibt es einige schwarze Schafe darunter, das ist aber mit 
Sicherheit nicht die Mehrheit.

Die wahren Schmarotzer unserer Gesellschaft sehe allerdings ganz wo 
anders.
Unsere ganze aufgeblähte Bürokratie die ganzen EU Subventionen besonders 
in der Landwirtschaft usw. Da werden 40 Prozent der EU Gelder in der 
Landwirtschaft verpulvert (für ca 5 Prozent der Bevölkerung) und nur ca. 
2 Prozent für Bildung. Und da wundert man sich über einen (fraglichen) 
Fachkräftemangel.

Die ganzen Menschen die ihr Geld nur damit verdienen das sie Geld von A 
nach B schieben. Die ganzen Aktienanalysten und Börsenmakler die auch 
rein garnichts Produktives tun. Wie wäre es denn mal mit der 
Wiedereinführung der Börsenumsatzsteuer? Laut Wiki bringen nur 0.5 
Prozent schon Einnahmen von 14 Millarden.
Ich denke bei 0.5 Prozent braucht keiner seinen Mercedes zu verkaufen.
Stattdessen wird die Mehrwertssteuer um satte 3% erhöht.

Ich frage mich manchmal was der Staat eigentlich mit der ganzen Knete 
macht. Unten scheint auf jeden Fall nicht mehr viel anzukommen. Wie war 
das noch mit dem Schwur "Das wohl des deutschen Volkes mehren" davon 
merkt ein ALG2 Empfänger nur nicht viel.

Ich jedenfalls finanziere mit meinen Steuern lieber 100 Harzt4 Empfänger 
als einen unserer sogenannten Volksvertreter.

Nochmal zum Thema Fachkräftemangel. Der ja wohl hausgemacht ist. Da sind 
die Studiengebühren und die Generation Praktikum nur ein Beispiel für.
Ist ja auch einfacher sich die Fachkräfte aus dem Ausland zu holen als 
sie selber auszubilden.
Auf jeden Fall läuft seit geraumer Zeit einiges schief in DE.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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> Ich frage mich manchmal was der Staat eigentlich mit der ganzen Knete
> macht.

Was glaubst du, womit die Amis ihre Raubkriege finanzieren? U.a. mit 
unseren Außenhandelsüberschüssen von 120 Mrd. € und mehr je Jahr.

Da diese Überschüsse irgendwie finanziert werden müssen, muß uns eben 
die Kohle abgepreßt werden.

Und wir Idioten dürfen uns dafür Exportweltmeister nennen...

Autor: Kritiker (Gast)
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Axel, ich stimme Dir im Grunde zu, daß jemand "erst an seine Reserven 
gehen soll" und dann an Deine (Steuern vermutet ich mal , meinst Du).

Nur: Vielen hat man jahrelang in die Tasche gegriffen und sie 
zahlenlassen und nun bekommen sie nur soviel, wie einer , da fast nichts 
eingezahlt hat, weil er kaum gearbeitet hat. Da ist nicht in Ordnung.

Korrekt wäre es, eine Lebenssteuerveranlagung zu machen, sodaß man dann 
wenn man einige Ausfallsjahre hatte, eine gemittelte Steuer und 
Sozialabgeaben zu entrichten hat, sodaß man etwas zurückbekommt.

Wenn man mal das Extrem berechnet, daß einer 3 Jahre arbeitet und dann 
drei Jahre arbeitslos ist, kriegt er 2 Jahre lang fast garnichts (kein 
Hartz, da Vermögen) , muss aber für 3 Jahre voll Steuern zahlen.

Ein anderer, der 6 Jahre mit 50% des Gehaltes arbeitet, weil er Teilzeit 
hat, hat mehr über.

Autor: STS (Gast)
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>Diejenigen, die den unterstützen sollen, haben ebenfalls ihr Leben lang
>in die Sozialkassen eingezahlt. Warum soll also der, der keinen Job hat,
>bessergestellt werden ?

>Es nimmt keiner irgend etwas weg. Nur bevor derjenige MIR was wegnimmt,
>soll er erstmal an seine eigenen Reserven gehen.

Hi Axel,

ich sehe an Deinem Beitrag, daß Du das Solidarprinzip nicht im 
Geringsten begriffen hast.

Autor: Axel (Gast)
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Kritiker:

Dann seien wir doch bitte so konsequent und schaffen ALG1 und 2 ganz ab. 
Dann kann jeder so viel von seinem Einkommen sparen, wie er für richtig 
hält und dann hat er mit 50 eben mehr Reserven und mit 25 eben Pech. Das 
wäre ja so etwa der Vorschlag, der hier im Raum steht, wenn 55 Jährige 
länger ALG1 bekommen sollen als 25 Jährige.

Wir sparen uns dann alle Diskussionen über Gängelei, Autos, Kontrolle, 
Schonvermögen usw usf. Das kann dann jeder für sich entscheiden, vom 
Staat gibt es nichts.

Aber solange wir das als Versicherung organisieren, wofür ich sehr bin, 
bin ich nicht der Meinung, dass die Einzahlungsdauer eine Rolle spielen 
sollte. Die Arbeitslosenversicherung ist kein Banksparvertrag und sollte 
es meiner Meinung nach auch nicht werden. Sie sollte eine 
Versicherungsleistung bleiben, die erstmal die schlimmsten Probleme im 
Fall der Arbeitslosigkeit abmildert. Und wer in 12 Monate keinen Job 
findet, findet auch in 18 Monaten keinen Job. Wo will man da die Grenze 
ziehen ?

Ansonsten kann mir ja gerne mal jemand erklären, warum ein 25 Jähriger 
die gleiche Krebstherapie bekommen soll wie ein 55 Jähriger. Hey, der 55 
Jährige hat viel länger eingezahlt.

Gruss
Axel

Autor: Axel (Gast)
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STS:

Aha, aber Du.

Ich wäre ja mal an Deiner Vorstellung des Solidarprinzips interessiert.

Soll wirklich der 25 Jährige Familienvater mit zwei Kindern, Ehefrau, 15 
Jahre altem Astra und einem chronisch überzogenen Girokonto, der jede 
Gelegenheit zu Überstunden wahrnehmen muss, für einen 55 Jährigen 
Arbeitslosen mit Mercedes und gut gefülltem Tagesgeldkonto bezahlen ?

Ist das Deine Art von Solidarität ?

Gruss
Axel

Autor: Richard (Gast)
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>Wenn dir erst dann Hilfe gewährt wird, wenn du "alles verfuttert" hast
>was du dir bis dahin in deinem Leben erarbeitet hast, dann wirst du
>nicht mehr auf die Beine kommen und zur andauernden Alimentation von
>staatlicher Seite verdonnert sein. Wenn der Staat das haben möchte, dann
>bitte schön! Aber dann nicht jammern, wenn die Betroffenen innerlich
>kapituliert haben und für nichts mehr eine Motivation aufbringen. Kein
>Arbeitgeber möchte einen unmotivierten und vom Amt zwangsrekrutierten
>Bewerber einstellen! Raubt den Leuten um Gottes Willen nicht per Gesetz
>den Lebensmut!>

alles schön und gut, aber wenn den Leuten die arbeiten die Motivation 
geraubt wird hat das auch keinen Sinn:

einer unserer Mitarbeiter wollte mehr Urlaub um mehr vom Leben zu haben.
Er hatte 8 Wochen und wollte insgesamt 12 Wochen. Er zögerte nur etwas 
weil er dann natürlich weniger Geld kriegen würde.
Als ich ihm dann ausgerechnet habe das er statt 1100 netto 1025 netto 
kriegt hat er sich gefragt warum er das nicht schon lange macht. Warum 
soviel arbeiten wenn einem der Mehrverdienst zum großen Teil weggenommen 
wird.
Wenn die Leute nicht so doof wären und das endlich kapieren würden, 
würden dadurch theoretisch auch mehr Arbeitsplätze entstehen.
Nur sind leider die meisten unqualifiziert und wichtiger noch 
unmotiviert.
Von den Bewerbern die uns übers Arbeitsamt geschickt wurden hat sich nur 
einer vorgestellt, dem einen wars zu weit (20km), der andere fragt uns 
ob wir ihn nicht ablehnen können, usw ...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte - in diesem Fall mal 
wieder die, die monatlich Millionen heimschleppen und sich um 
Solidarität einen Dreck kümmern.

Habt ihr Affen das jetzt endlich begriffen?

Autor: STS (Gast)
Datum:

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Der 55jährige mit Mercedes hat aber auch eine gewisse Zeit eingezahlt, 
wahrscheinlich mehr als der 25jährige. Sollte der 25jährige arbeitslos 
werden, steht ihm im Gegenzug das Geld vom Mercedesfahrer zu - das nennt 
sich Solidarprinzip. Dort kann man für den einzenlenn keine 
Kosten-/Nutzenrechnung aufmachen, nur die Gesamtheit hat einen Nutzen.

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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@Uhu
Hey, damit disqualifizierst Du Dich selber.

Falls irgendwer die von mir verlinkten Artikel (besser Buchauszüge) von 
der Spiegel Seite mal durchgelesen hat, sieht wo das System krankt.
Das deutsche Sozialsystem wird ausschliesslich von den 
Arbeitern/Angestellten getragen bzw. bezahlt.
Kein Selbsttändiger, Freiberufler, Manager, Beamter oder gar Politiker 
zahlt in diesen Topf etwas ein. Das zum Thema Solidarität.
Gut bis auf die Politiker bedient sich keiner daraus (hoffe ich).

Wo ich richtig stinkig werde ist, wenn sich die lieben "Volksvertreter" 
feiern das die Bundesagentur für Arbeit Milliarden Euros Überschuss 
produziert.
HALLO ???? Die produzieren rein gar nix, die verwalten nur, nur das 
viele Geld welches jeder, der in einer abhängigen Beschäftigung 
arbeitet, einzahlen muss.
Und anstatt den Leuten das ALG I zuzugestehen (was sie mal in die 
"Versicherung" eingezahlt haben) wird es ohne Hemmungen umverteilt.

Was mich auch ziemlich ärgert, ist das was man wieder in diesem Thread 
beobachten kann, das Volk (Du, der da hinten, sie nebenan und ich) geht 
auf sich selber los.
Klar gibt es Missbrauch bei Sozialleistung, aber selbst bei Verschärfung 
der Bedingungen/Gesetze wird sich prozentual nix am Missbrauch ändern, 
kann man von mir aus Kollateralschaden nennen. Jeder Supermarkt plant 
pro Jahr einen festen Betrag ein der durch Diebstahl entsteht, das ist 
normal (leider). Aber durch weitere Verschärfung der Bedingungen fördert 
man das Elend nur, beseitigt aber nicht den Missbrauch.

Auf der anderen Seite gibt es sehr wohl wahrhaftiges Elend ! Aber wegen 
ein paar Prozent von Missbrauchsfällen wird gleich auf alle Bedürftigen 
geschlossen.
Scheint aber ein menschlicher Reflex zu sein, darum sind ja auch alle 
Deutschen, Nazis. :-|

Wir, das Volk sollten mal lieber gegen die wirklichen Urheber der Misere 
vorgehen, anstatt sich gegenseitig zu zerfleischen.
Man könnte fasst meinen, dass das alles so gewollt/gesteuert ist/wird, 
dadurch das man damit beschäftigt die "Schuldigen" in den "eigenen 
Reihen" zu suchen sieht man das wahre Übel nicht.
Echt zum k*****.

Mahlzeit.

Autor: Detlef _a (detlef_a)
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>>die wirklichen Urheber der Misere vorgehen, anstatt sich gegenseitig zu 
>>zerfleischen.

Das Prinzip ist alt, bewährt und immer wieder erfolgreich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Divide_et_impera

Der Spruch von Joethe am Ende des Artikels setzt aber noch gut einen 
drauf.

Cheers
Detlef

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@ Snt Opfer

Und du hälst den Spiegel für objektiv? Der ist das Neue Deutschland der 
BRD - nicht erst seit gestern.

Ich hatte mir die Artikel vorgenommen, dann aber eine fast fertige 
Antwort auf deinen Beitrag nicht abgeschickt.

Wie üblich sind diese Artikel nach einer ganz speziellen Masche verfaßt: 
Zunächst werden reichlich gut ausgewählte Fakten präsentiert und zum 
Schluß kommt dann der 'Ausweg' aus der Misere, die dem Leser bereitet 
wurde: Seine Emotionen werden in eine ganz bestimmte Richtung gelenkt 
und damit ein Ausweg aufgezeigt, wohin er sie abführen kann - im 
vorliegenden Fall im Grunde auf die 'Sozialschmarotzer', während die 
eigentlichen Verursacher und Nutznießer natürlich prächtig dabei 
wegkommen - nämlich ungeschoren und unerkannt.

Die Psychologen nennen den ersten Teil 'Aufbau einer kognitiven 
Dissonanz' und den Zweiten Teil 'Reduktion der kognitiven Dissonanz'. Es 
handelt sich um ein hochwirksames Prinzip für den Aufbau von 
Propagandatexten.

Wenn du das Prinzip begreifen willst, kann ich dir die Lektüre des 
Kubark-Handbuches empfehlen: Das Handbuch über Nachrichtendienstliche 
Verhörtechnik der CIA. Eine Übersetzung findest du hier: 
http://www.ulla-jelpke.de/uploads/Kubark.pdf

Ich habe die Methode, eine Person zu einem Verrat zu bewegen und ihr 
gleichzeitig einen Ausweg zu bieten, wie sie den Verrat vor sich selbst 
rechtferigen kann, nirgends so klar beschrieben gefunden, wie da.

Der prinzipielle Unterschied zwischen dem Vernehmer und dem 
Propagandisten ist lediglich das unterschiedlicher Repertoir, den Druck 
aufzubauen: Der Schlapphut hat alle Mittel von subtiler Beeinflussung, 
bis zu brutaler Gewalt zur Verfügung, während letzterer natürlich keine 
physische Gewalt anwenden kann, sondern den Druck mit anderen Mitteln 
aufbauen muß.

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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@ Uhu

Wollte keine Diskussion um den Spiegel selbst starten. Das Filter trägt 
(fast) jeder selber auf den Schultern.

Und die Artikel sind Auszüge aus einem Buch, aber gut. Was ich jetzt 
nicht nachvollziehen kann :

>Wie üblich sind diese Artikel nach einer ganz speziellen Masche verfaßt:
>Zunächst werden reichlich gut ausgeählte Fakten präsentiert und zum
>Schluß kommt dann der 'Ausweg' aus der Misere, die dem Leser bereitet
>wurde: Seine Emotionen werden in eine ganz bestimmte Richtung gelenkt
>und damit ein Ausweg aufgezeigt, wohin er seine Emotinen abführen kann -
>im vorliegenden Fall im Grunde auf die 'Sozialschmarotzer', während die
>eigentlichen Verursacher und Nutznießer natürlich prächtig dabei
>wegkommen - nämlich ungeschoren und unerkannt.

Wo Du das rausgelesen hast, klar das mit den Fakten kann passen, nur wo 
wird wieder auf die "Sozialschmarotzer" gezeigt ? Und einen Ausweg 
konnte ich auch nicht erkennen...

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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@ Detlef -a

Schön, Danke. Mir war so als ob es da mal einen Ausspruch gab, aber ist 
wohl mit der Zeit durchs Sieb gerutscht.
Es hat sich offensichtlich nicht viel geändert... es wird heute nur 
anders "verkauft".

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Der Ausweg ist der Neid.

Der erste Artikel: "Arm durch Arbeit - die neue Ausbeutung" endet mit 
dem Abschitt "Vom Sozialstaat über den Tisch gezogen". Dort kriegen die 
Akademiker so nebenbei noch eins ab und dann der Sozialstaat als Ganzes. 
Daß die Situation ganz anders aussähe, wenn alle Einkünfte - nicht nur 
die aus Arbeit - ihren Möglichkeiten entsprechend - zum Sozialsystem 
beitragen würden, findest man nichts. Die Brücke für den kleinen Neider: 
Diejenigen, die dem Sozialsystem auf der Tasche liegen, sind an der 
Misere schuld... die Untüchtigen leben auf Kosten der Tüchtigen - oder 
zumindest derer, die sich fälschlicherweise dafür halten...

Ein praktischer Lehrgang zum Thema "Teile und herrsche."

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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Nun gut, also bleibt nur filtern.
Hat offensichtlich bei mir geklaptt, zumindest habe ich das so nicht aus 
dem Text gelesen. Kann aber auch an der Grundeinstellung liegen, dass 
ich eben nicht die "Schuldigen" unten suche, sondern oben.

Könnte man weiter spinnen, drei Leute lesen den Text, jeder hat eine 
andere Grundhaltung. Und am Ende gibt es bestimmt drei verschiedene 
Interpretationen des Textes.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich würde eher sagen, das sind verschiedene Ebenen im Text: Die naiv 
vordergründige und die strukturelle. Ohne Analyse beider wird man eine 
geschickte Täuschung kaum durchschauen.

Autor: istauchegal (Gast)
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Ist schon erstaunlich, wie sich einige über benachteiligte 
Personengruppen aufregen können, und gleichzeitig übersehen, wie andere, 
privilegierte, sich gleichzeitig an allen übrigen bereichern.

Beispiel: als die Polen (nach der Öffnung zum Westen) ins Aldi strömten, 
über ihren eigenen Bedarf einkauften, den armen deutschen die Waren 
wegkauften, um es in Polen zu verscherbeln, waren sie die "Bösen". Man 
warf ihnen vor, sich auf kosten der (polnischen) Bevölkerung zu 
bereichern. Auf die Idee, das Herr Aldi es noch viel doller treibt, kam 
es manchem Idioten gar nicht erst in den Sinn.


Habt ihr eine Ahnung davon, wie viele große Betriebe lang gediente 
Mitarbeiter entlässt, nur um kurze Zeit später andere Personen an ihrer 
Stelle einzustellen? Nur um den Aktionären fettere Gewinne zu bescheren?
Man darf keine Namen nennen, aber, wer Interesse hat, der kann sich z.B. 
im www informieren.

Viele wollen es vielleicht gar nicht wissen. Ist zu deprimierend.
Bei der gewissen Firma arbeiten z.Zeit Leute als Leiharbeiter für < 5 
€/Std. nach dem sie dort > 8 Jahre lang als normal-Beschäftigte 
gearbeitet haben. Sie wurden gekündigt, erhielten geringe Abfindungen 
(ca. 2 Monatsgehälter), und wurden etwas später am gleichen Ort wieder 
gesehen...

Autor: istnichtegal (Gast)
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Das ist eine schlimme Unsitte! Kenne selber ein Beispiel, wo die ganze 
Abteilung ein halbes Jahr lang hin und her überlegt hat, wie sie einen 
Techniker ohne Diplom leswerden können, der jetzt über die 50 ist und 
nicht ins Bild des jungen dynamischen Teams der Ingeneiure passt. Der 
soll auch raus in eine andere Firma und für 500,- weniger arbeiten, um 
dem stetigen Anstieg der Gehälter im Alter zu begegnen. Für dieselebe 
Abteilung wurden im verg Jahr 5 Ingeniuere eingestellt, die ihre ganze 
Zeit mit z.T: Arbeiten veplempern müssen, die eigenlicht die Techniker 
machen sollten.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Da ist wohl mal wieder Planlosigkeit mit Rigorosität verpaart...

Wenn man sich diese Sodbrenner von Managern mit ihren wuchtig 
amerikanisch-klingenden Titeln von irgendwelchen deutschen 
Privatschnellbleichen mit nicht minder funkenstiebendem Namen ansieht, 
wundert einen nichts...

die wellt die will betrogen syn.
(Sebastian Brant: Das Narrenschiff, Straßburg, 1494)

Autor: Löscher (Gast)
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Die Welt will betrogen werden ? - Meine Rede! Meine Taktik ist, den 
neuen Kunden hinzuhalten und so Beschäftigun vorzuteäuschen. Einmal 
absagen wegen angblicher Verlängerung und besserem Stundensatz - sollste 
mal sehen, was die beim nächsten male rausrücken.

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