www.mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wer kennt Takata Petri

Autor: Terro (Gast)
Datum:

Wer kennt diese Firma und kann was dazu sagen?
Autor: Winne (Gast)
Datum:

Kennen tu ich die noch nicht. Aber google spukt zuviel aus, alls das ich
es lesen mag.
Autor: Terro (Gast)
Datum:

Auf google will ich mich nicht verlassen. Es geht mir auch mehr um die
Sachen, die für ein (mögliches) tägliches Arbeiten dort relelvant sind
und die sicher nicht in google zu finden sein werden.
Autor: LoL (Gast)
Datum:

Er ist Top Arbeitgeber 2007, muss als sensationell sein.
Autor: Harald (Gast)
Datum:

Wer legt den sowas fest? Solchen Wertungen kann ich kaum noch glauben,
sei ich bei Roche gearbeitet habe, dem Toparbeitgeber 2006 (laut
Capital).

Ich glaube, daß immer die "Toparbeitgeber " sind, die die höchsten
Gewinne machen. Dies tun sie aber, weil sie wenig zahlen und gut
ausbeuten.
Autor: Dallmeier (Gast)
Datum:

Hier wurde was zu denen geschrieben :

http://www.mikrocontroller.net/topic/76672

(posting nummer 10)
Autor: Buzze (Gast)
Datum:

Bei Petri (so hiessen die früher) hatte ich mich mal beworben. Der
Entwicklungsleiter hatte so seine Schwierigkeiten, die
Softwarekonzeptions- und -bewertungsmethode "SPICE" von dem
eletronischen Schaltungssimulator gleichen Namens zu trennen und warf 2
Stellenausschreibungstexte durcheinander, die er offenkundig nicht mal
richtig gelesen hatte.

Nach meiner tatkräftigen Hilfe hat er es dann kapiert und wir haben uns
dann entschieden, über die Stelle als Softwareentwickler zu sprechen. Im
Prinzip war man dort von mir angetan (wenn man mal davon absieht, daß
der beisitzende Udo S., seines Zeichens Personalreferent, nicht viel
kapiert zu haben schien) und die hätten mich sicher auch genommen, wenn
ich nicht die Frage nach meinen Gehaltsvorstellungen wahrheitsgemäß
beantwortet hätte :D

Naja, eher ein drittklassiger Laden würde ich sagen.
Autor: wissender (Gast)
Datum:

Es wurde irgendwo mal gepostet , daß selbst die benachbarte FH, bzw
ein Prof entsprechend abrät....

Aber auch auf diese Hitlisten würde ich wenig geben und mich genau
informieren.

Es ist bemerkenswert, das manche in der Top10 noch vor kurzen für
Ing net mehr als HIV zahlen wollten und jetzt wer kann "fluktiert"
bevor er nen "Angebot nach DrecksChinaland" aufoktroiert bekommt...

Auch heute gilt wie seit schon 15 Jahren : "Guten Leuten muß man
absagen."
O-Zitat eines der Top10 ....
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Die benachbarteFH, ist jene aus Aschaffenburg. Der Prog, der da abrät,
mag Recht haben, ich aber kenne auch die FH und würde (aus Gründen der
Qualität) von eben jener abraten. So ist das mit den Ratgebern.

Wer FH machen will, ab nach Friedberg oder Bingen oder südlicher nach
Würzburg.
Autor: Axel (Gast)
Datum:

Bingen ?
Autor: Tom (Gast)
Datum:

Bei uns heißt es immer: Wills dir nicht gelingen, geh nach Bingen...
Weiß nicht, ob da wirklich was dran ist. Aber viele, die es bei uns
nicht packen, gehen nach Bingen und sind dort glücklich:)
Autor: Arhancia (Gast)
Datum:

Bei uns war es die FH Köln, die unsere Problem-Stundenten aufnahm.
Einige exmatrikulierten sich, machten dort einige schwere Prüfungen des
Vordiploms und kamen dann wieder zurück. Muss sich irgendwie lohnen.
Autor: Petri (Gast)
Datum:

Wer Takata Petri ist?  Petri bin ich, Takata kenne ich nicht.
Autor: Fuzzemanager (Gast)
Datum:

Dabei handelt es sich um den Sänger von System of Down.
Guter Arbeitgeber :-)
Autor: noname (Gast)
Datum:

Es ist eine super Firma. Die Bezahlung ist gut, die Aufgabenbereiche
interessant und bieten Abwechslung. Das wichtigste ist aber, wer dein
Vorgesetzter ist und wie die Kollegen sind. Es ist vom Ort zu Ort
unterschiedlich. Wenn du einen Chef mit einem kleinen "Arschlochfaktor"
erwischst, läßt es sich da angenehm arbeiten :) Ein ehemaliger Kollege
von mir arbeitet bei Takata.
Autor: (Nachdenklicher) (Gast)
Datum:

Ich hatte mich auch schon beworben, da ich im Bereich Automobil
weitermachen wollte. Naja, sieht von Aussen ziemlich runtergekommen aus,
die Hütte, beim Gespräch hatten die beiden Herren aber feinsten Zwirn
an, kam mir regelrecht underdressed vor. Um ehrlich zu sein, weis ich
nicht genau, was ich von der Takata Petri zu halten habe. Man hat mir
nur grob einige Büros gezeigt, von Technikarbeitsplätzen oder
Konstruktionsworkstations habe ich nichts gesehen. Irgendwelche
Konstruktionsplätze müssen sie aber haben, was ich aus dem Gespräch so
mitnehmen konnte, stellen die Lenkräder her und machen Crashtests.

Beworben hatte ich mich eigentich als Hardwareentwickler, wollten dann
aber doch auch Softwareentwickler. Sagen wir mal, sie wollten Entwickler
:-) Was genau dort für Software gemacht wird (werden soll) wusste aber
keiner von beiden. So blieb das Gespräch ohne rechtes Ergebnis.
Autor: No Name (Gast)
Datum:

TAKATA ist eine super Firma!!!
Autor: Rahmkater (Gast)
Datum:

>Wer kennt diese Firma und kann was dazu sagen?
Ich kenne diese Firma, möchte aber nichts zu ihr sagen.

Am Besten telefonierst Du mal mit Udo S. aus der Personalabteilung und
machst Dir ein Bild. Mit dem hatte ich damals zu tun. Er ist ein
Paradebeispiel für die Kompetenz in dieser Firma und vermittelt Dir
einen repräsentativen Eindruck.

>TAKATA ist eine super Firma!!!

Domo arigato Takata San
Autor: Schattenmann (Gast)
Datum:

Ich habe bis vor wenigen Jahren am gleichen Standort gearbeitet und
kenne Petri-DN sehr gut sowie Takata-Petri (Mutterkonzern) gut. Eine
Empfehlung kann ich nicht abgeben. Ständiger Personalwechsel
(Jobrotation), dadurch überwiegend inkompetente Ansprechpartner,
extremer Kostendruck und kaum Inovation.

Aktuell aus den Nürnberger Nachrichten (25.01.2008):


FÜRTH - Nicht nur Nokia in Bochum verlagert seine Produktion - auch der
Fürther Airbag-Generator-Hersteller Petri wird künftig an einem
suventionierten Standort produzieren. Ende des Jahres gehen in der
Petri-Fertigung an der Kronacher Straße die Lichter aus.

Eigentlich hätte bereits jetzt Schluss sein sollen, doch die gute
Auftragslage machte eine Verlängerung der Produktion notwendig. Dies
auch, um den für die dreijährige Garantiezeit benötigten Vorrat an
Gasgeneratoren anzulegen. Denn die Produktion des in Fürth hergestellten
Generatorentyps wird eingestellt.

Für Wirtschaftsreferent Horst Müller ist es eine absurde Situation: «Das
Werk schreibt schwarze Zahlen und wird dennoch geschlossen.» Um das Soll
zu erfüllen, mussten sogar Leiharbeiter eingestellt werden. Doch an dem
Verlagerungsbeschluss des japanischen Mutterkonzerns Takata ist nicht zu
rütteln.

Erfolglos hatten Müller und OB Thomas Jung im bayerischen
Wirtschaftsministerium interveniert. Weil es im sächsischen Freiberg
einen 30-prozentigen Investitionskostenzuschuss aus dem
Solidaritätszuschlag gibt, errichtet Takata-Petri hier ein neues Werk.

Ohnmacht wurmt

Von den Schattenseiten der Globalisierung und fehlerhafter
Subventionierung spricht Müller, den die eigene Ohnmacht am meisten
wurmt. Offen räumt er seine Sympathie für den Vorschlag von
EU-Industriekommissar Günter Verheugen ein, über die Abschaffung
staatlicher Subventionen nachzudenken.

Höhere gesetzliche Barrieren für Produktionsverlagerungen und eine
Erweiterung der Mitbestimmung fordert indes die IG Metall in Fürth. Für
IG-Metall-Bevollmächtigte Anny Heike handelt es sich bei Petri wie bei
Nokia um eine politische Entscheidung. In Fürth habe sie sich in den
letzten drei Jahren schon abgezeichnet, weil es keine neuen
Entwicklungen mehr gab. Hart wird derzeit um einen Sozialplan gerungen.
Hier ist jetzt die Einigungsstelle gefragt.

Betroffen macht Heike das Schicksal der Beschäftigten. Einige hätten den
Niedergang der Maxhütte miterlebt, seien dann zu Dynamit Nobel
gewechselt und mussten hier die Zerschlagung des Unternehmens
miterleben. 1998 übernahm die Aschaffenburger Lenkrad-Firma Petri
(später von Takata geschluckt) das Airbag-Geschäft mit 150
Beschäftigten, 2002 die Schweizer Ruag das Munitionsgeschäft mit 800
Beschäftigten und 2004 die amerikanische Delphi Corporation die
Automobil-Sicherheitssparte mit 210 Beschäftigten.

Derzeit sind bei Petri noch 110 Mitarbeiter tätig. Leiharbeiter mussten
eingestellt werden, weil einige Beschäftigte das sinkende Schiff bereits
verlassen haben. Die Stimmung der Belegschaft ist nach Angaben von
Betriebsrat Johann Schäffer erstaunlich gut. Sogar am Wochenende werde
auf freiwilliger Basis gearbeitet.

Dass Fürther Beschäftigte nach Freiberg mitziehen werden, glaubt
Schäffer allerdings nicht. Denn die Löhne werden dort nach einjähriger
Übergangsphase auf das Ostniveau reduziert. Da es keine Zuschüsse für
Miete und Fahrtkosten gibt, wird das Hartz-IV-Niveau kaum überschritten.
Das sei indiskutabel.

Vielmehr hoffen die Petri-Kräfte, bei Ruag oder Delphi unterzukommen.
Ruag beschäftigt derzeit rund 100 Leiharbeiter und Delphi hat gerade
einen Großauftrag für die Produktion von Airbag-Treibstoff bekommen.
Durch das gleiche Schicksal verbunden, haben Petri-Beschäftigte
Unterstützungsadressen an die Bochumer Nokia-Belegschaft geschickt.
Schäffer: «Es ist das gleiche Spiel. Mit dem Unterschied nur, dass sich
bei einem Großunternehmen die Politik ganz anders reinhängt. Gegen Nokia
sind wir doch nur eine kleine Werkstatt im Hinterhof.»
Autor: kes21_de (Gast)
Datum:

Also ich arbeite bei TAKATA PETRI (Standort Ulm) über ne
Zeitarbeitsfirma im Büro. Ich bin total zufrieden! Super nette Kollegen
super Betriebsklima und viele Schuleungen/Weiterbildungen möglich. Der
einzige Nachteil ist, dass se nicht soviel Zahlen.
Autor: Obermeckerer (Gast)
Datum:

Schlecht bezahlen lassen kannst Du Dich aber auch in Festanstellung bei
einem anderen Konzern.
Autor: Jochen S. (jochen_s)
Datum:

Gast wrote:
> Die benachbarteFH, ist jene aus Aschaffenburg. Der Prog, der da abrät,
> mag Recht haben, ich aber kenne auch die FH und würde (aus Gründen der
> Qualität) von eben jener abraten. So ist das mit den Ratgebern.
>
> Wer FH machen will, ab nach Friedberg oder Bingen oder südlicher nach
> Würzburg.


WAs bitte spricht gegen die FH Aschaffenburg un welcher Prof rät von
Takata ab??
Die Fh geniesst sowhl national wie auch international einen sehr guten
ruf, ausser natürlich bei manchen EX-Studenten die aus welchen Gründen
ein Einschreiben mit der Exmatrikulation erhalten haben.


SELBST schuld

Jochen
Autor: Obermeckerer (Gast)
Datum:

Ich komme zufällig aus der Region und kann Abgänger der FH Aschaffenburg
mit denen aus Friedberg aus nächster Nähe vergleichen. Da gibt es einen
himmelweiten Unterschied! Der Grund könnte darin begründet sein, daß die
FH Aschaffenburg keinen guten Ruf geniesst, und die Studenten potenziell
eher woanders studieren. Ich sehe das z.B. im Vergleich mit den
Abgängern der FH Darmstadt: Die Guten gehen offensichtlich eher dahin.
Sind ja auch nur 50km.
Autor: ICh halt (Gast)
Datum:

also ich arbeite dort in der produktion und ich bin sehr zufrieden
Autor: Topentwickler (Gast)
Datum:

Du arbeitest ganz bestmmt dort! Arbeiter aus der Produktion sind ja auch
diejenigen, die ständig mit Mikrocontrollern zu tun haben und sich
deshalb hier in einem solchen Forum aufhalten.

Meine Fresse...
Autor: Outi Outlaw (outlaw)
Datum:

Muss man die Firma kennen ??
Autor: Ing der in der Produktion arbeitet (Gast)
Datum:

@ Topentwickler:

Wie engstirnig bist du eigentlich? Gibts in deiner Welt in der
Produktion nur Bandarbeiter? Und ist jeder Bandarbeiter gleich so dumm
das er nicht ein paar Zeilen C programmiert bekommt und einen Lötkolben
am richtigen Ende anfassen kann?

Was entwickelst du eigentlich? Tierfutter?
Autor: Gast (Gast)
Datum:

In der Produktion werden INGs benötigt, um z.B. Testsysteme zu
programmieren. Was da bei air bags nötig ist, weiss ich aber nicht. Kann
mir vorstellen, daß die sowas ähnliches mchen wie die Siemens Restraint
Systems: Die programmieren Crash-Tests und finden raus, welche
Verzögerungen ein air bag beachten muss, bevor er rausschleudert.
Autor: Felix (Gast)
Datum:

arbeite seit ein paar jahren in dem laden und kann dessen entwicklung
beurteilen
hat sich von einem schlafwagen zu einer top firma mit guten
weiterbildungs- und aufstiegsmöglichkeiten gemausert   naja einige
schlafzimmer gibt es noch ;-) und wie ueberall ein paar beamtete bosse
wenn man was bewegen will und von anfang an auf voller drehzahl laeuft
geht es hier gut ab  kriegst sofort verantwortung    die bezahlung in ab
ist gut
Autor: pyro (Gast)
Datum:

mein senf dazu:
bin drei monate, nachdem das joint-venture zwischen dynamit nobel und
der damaligen petri-ag unterzeichnet wurde, zur neu gegründeten petri-dn
gmbh gestossen. hatte überwiegend mit entwicklung und
qualitätsmanagement zu tun und hatte meinen schreibtisch auch in einem
dieser heruntergekommenen container.
kann den hohen fluktuationsanteil, weiteres im kommentar niedergetipptes
und auch kurzzeitigen zeitarbeitern auch im entwicklungsbereich nur
bestätigen.
bin nach einigen jahren wieder gegangen... und beim neuen brötchengeber
wieder  glücklich gewesen.
Autor: Phil (Gast)
Datum:

TAKATA Petri AG ist mit 36.000 Mitarbeiter Weltmarktführer im Bereich
Insassenschutz für Automobile. Wenn also Kindersitze, wenn Airbags, wenn
Sicherheitsgurte etc. - dann TAKATA Petri AG ;o)
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Die Tatsache, daß obiger Schreiber der vollen Namen nennt, lässt IMO
daraug schließen, daß es ein Offizieller dieser Firma ist. Die sind
daran gewöhnt. Die Leute, die in der Wiki den Siemensartikel um
Kleinfeld geschönt haben, haben auch immer von der Siemens AG gesprochen
und nicht nur einfach Siemens geschrieben, wie unser eins.

Na, Phil, wo arbeitests Du? Bist Du ein Assistens von Schnatzi-Schatzi,
oder gar er selber ?
Autor: winni (Gast)
Datum:

muss mal sagen voll daneben, entscheidend ist wie sich der bag entfaltet
Autor: sunny boy (Gast)
Datum:

ich kenne takata arbeite selbst dort.
muss sagen ist ein sehr unentschlossener haufen von leiharbeitern und
fastangestellten.
jeder macht was er will und keiner was er soll.
un darunter leidet die qualität enorm.
mehr möchte ichnich dazu sagen
Autor: TTT (Gast)
Datum:

Da haben wir uns ja verpasst! Wäre selber mal fast Leiharbeiter da
gewesen...
Autor: ChrisLiebig (Gast)
Datum:

Weiß jemand was über Takata Petri in Berlin? Die haben im Moment ne
Stellenanzeige im Bereich Elektronikentwicklung draußen. Was machen die
denn da so genau, in welchem Bereich entwickeln sie?
Autor: Thomas Ulrich (Gast)
Datum:

Wir haben mal was mit denen gemacht: Software für Microcontroller, weil
sie zu wenige eigene Leute hatten, angeblich.

Daß die einen Standort in Berlin haben, wusste ich gernicht - wo?
Autor: ChrisLiebig (Gast)
Datum:

Wedding, Hussitenstraße.

Hat jemand mehr Informationen, lohnt es sich dort zu bewerben? Was mchen
die genau?
Autor: Wissender (Gast)
Datum:

Da sitzen lauter Leiharbeiter rum.
Autor: ChrisLiebig (Gast)
Datum:

Weißt du es genau von Berlin oder generell...auf welchen Standort
beziehst du dein Wissen?
Autor: Aufreger deluxe (Gast)
Datum:

>Was mchen die genau?

Wende dich an das Unternehmen und frage...
Autor: ChrisLiebig (Gast)
Datum:

Ja klar, das werde ich auch noch machen. Trotzdem kann man doch mal hier
nachfragen, oder? Außerdem gibts hier vieleicht Leute, die ne andere
Meinung haben, als direkt die von der Firma;)
Autor: Thomas Ulrich (Gast)
Datum:

Ich finde das sehr richtig, andere Quellen zu bemühen. Die Firmen malen
einem doch die Chancen in den tollsten Farben und viele lügen das Blaue
vom Himmel runter.
Autor: bender (Gast)
Datum:

Zu Takata in der Hussitenstr in Berlin kann ich auch was erzählen, habe
mich dort vor einiger Zeit beworben und hatte mit der Personaltante
[Name entfernt] zu tun, so nett ist die aber gar nicht. Organisatorisch
und auch vom Ton her ist eine absolute Topleistung, habe mir noch nie
soviel Humbug und Quatsch in einem Bewerbungsgespräch anhören müssen.
Meine Eindrücke decken sich mit dem oben genannten Kommentaren,
unorganisiert, schlechte Bezahlung und sehr fragwürdig ob man von
Innovation sprechen kann. Persönlich dachte ich dass es an den Vorgaben
liegt die aus Japan kommen, dem scheint aber eher nicht so zu sein. Mein
Tip, Finger weg!
Natürlich gilt das für den Berlin Standort!
Autor: urberliner (Gast)
Datum:

von berlin sollte man generell die finger lassen, sieht man mal vom
Westen und Südwesten ab findet man dort nur Assis,Prolls und H4
Bezieher. Wie heisst es so schön ? Arm aber Sexy mit 17% arbeitslosen
aktuell ...
Autor: Gast (Gast)
Datum:

> Meine Eindrücke decken sich mit dem oben genannten Kommentaren,
> unorganisiert, schlechte Bezahlung und sehr fragwürdig ob man von
> Innovation sprechen kann.

Das ist auch mein Eindruck von Takata Petri - auch wenn sie sich nicht
auf Berlin beziehen.

> Persönlich dachte ich dass es an den Vorgaben liegt die aus Japan kommen,

Das glaube ich eher nicht. Was aus Japan kommt, sind Gewinnsollzahlen
und Managementstrukturen. Sicher führt das zu Zeit und Kostenvorgaben,
die die Sache komplizieren, aber der Wurm ist in solchen Firmen schon
vorher drin.

Takta Petri sehe ich auf einer Stufe mit VDO: Die waren mal innovativ,
bis BWLler angefangen haben, zu sparen. Da liefen ihnen die Ingenieure
weg und mit 5 Jahren Verzug ging der Erfolg runter.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Takata-Petri AG in Berlin gibt es seit ca. 14 Jahren Im letzten Jahr
haben die Japaner sehr viel Geld in die Hand genommen und in der
Hussitenstr. ein neues Entwicklungs- und Forschungszentrum gebaut. Es
werden in Berlin z.B. Crashversuche für die Fahrzeughersteller
durchgeführt. Es wird außerdem an Kameratechnologien zur vorschauenden
Fahrzeugerkennung bzw. Gefahrenerkennung (Pre-Safe) geforscht.
Entsprechende Soft- und Hardwareentwickler sind am Start. Und viele
andere interessante Dinge werden von über 150 Mitarbeitern bearbeitet.
Durchschnittliches Mitarbeiterwachsum in den letzten Jahren 10
Einstellungen. Aufstiegschancen weltweit (Amerika, Japan, China ,
Europa). Zur Zeit gebeutelt durch Flaute in der Automobilbranche. Junges
Team, Bezahlung Berlin entsprechend. Wer mehr verdienen will muss
sowieso in den Süden der Republik.
Selbst 11 Jahre im Unternehmen.
Autor: Alzenauer (Gast)
Datum:

Scheint Taktik zu sein, immer mehr ins billige Berlin zu verlagern, hier
am Stadort in Aschaffenbaurg wird es immer dünner!!!!!
Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
Datum:

Alzenauer schrieb:
> Scheint Taktik zu sein, immer mehr ins billige Berlin zu verlagern, hier
> am Stadort in Aschaffenbaurg wird es immer dünner!!!!!

In Berlin sitzen halt die ganzen billigen Ingenieure, die sich nicht
wegbewegen wollen. Die schaffen dann für ganz andere Löhne... :)
Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
Datum:

Gast schrieb:
>
> Takta Petri sehe ich auf einer Stufe mit VDO: Die waren mal innovativ,
> bis BWLler angefangen haben, zu sparen. Da liefen ihnen die Ingenieure
> weg und mit 5 Jahren Verzug ging der Erfolg runter.

Das gilt für alle großen Firmen bzw. Konzerne. Es gibt das Motto:
"Kennst Du eine, kennst Du alle" und das stimmt auch.

Wer gut verdienen will und ein wenig mehr Sicherheit haben will, geht in
einen solchen Konzern, muss aber dann auch evtl. Abstriche hinsichtlich
Innovationsgeschwindigkeit oder seines Einflusses auf technische
Entwicklungen machen. Auch ist die Bürokratie schlimmer als in jeder
Behörde.
Es ist auch dort deutlich wahrscheinlicher, dass man selber kaum noch
etwas entwickelt, sondern eher verwaltet und Externe anleitet. Das geht
schon Jahre so und die Fachkompetenz "verfällt" da immer mehr. In den
letzten Jahren gab es nach meinem Eindruck diesbezüglich einen mächtigen
Abwärtstrend.

Will man "etwas reißen", dann kann man das eher im Mittelstand machen,
hat dort aber auch etwas niedrigere Löhne und ist noch ein wenig
unsicherer auf seinem Arbeitsplatz. Wie immer im Leben: Man kann nicht
alles haben.
Autor: gast (Gast)
Datum:

naja , die "Unsicherheit" im Mittelstand geht soweit, daß- kaum
hat man das Projekt geradegebogen auch dort man meint ne HP-betreuung
reicht.... Sprich Feuern ist auch dort usus operandi.

Das einzige, was wirklich sicher erscheint ist Hartz4 .
Autor: Interessierter (Gast)
Datum:

Was heisst "die Bezahlung ist Berlin gerecht" ? kann man da mehr als
30000€ brutto bei 40h Woche verlangen ?
Autor: Dummy (Gast)
Datum:

Die Japaner haben die bei Takata die größte Macht, es zählen nur Zahlen
und Köpfe, nicht die Personen dahinter. Entscheidungen werden sehr
schnell getroffen, Hire and Fire. Typisch für die japanische
Geschäftspolitik sind gute Arbeitsplatzbedingungen (Ausstattung, Technik
usw.), nach außen sehr repräsentativ. Vor der angeblichen Krise waren
Überstd. an der Tagesordnung, ebenso eine hohe Zahl an Leiharbeiter,
ausgeliehene Mitarbeiter aus ausländischen Niederlassungen,
Zeitverträge, Werkstudenten, Praktis. Im Zuge der schlechten Konjunktur
wurden diese nun alle nicht verlängert bzw. die Planstellen gestrichen
und selbst unbefristete Arbeitsverträge "gekündigt" durch Auflösung.
Auflösungsverträge erscheinen in der Statistik nicht als Kündigungen,
daher fiel Takata diesbzgl. nicht sehr auf im Zuge der
"Entlassungswelle" bzw. bei der Arbeitsagentur. Es ist schade, dass "von
ganz oben herab" entschieden wird von Personen, die die Gegebenheiten
vor Ort nicht einmal selbst gesehen haben.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Wieso billige Ingenieure in Berlin? Die teuren Ingenieure sitzen in BW
und Bayern. Berlin hat wenig Industrie, aber viele gut ausgebildete
Ingenieure (3 Uni´s, 3 FH´s etc.). Die Berliner Ingenieure und andere
subventionieren die Gehälter der Ingenieure in BW und Bayern.
Innerhalb des Takata-Konzern in Deutschland ist der Berliner Standort
immer noch der zweitkleinste Standort (insgesamt 8 Standorte in D).
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Ich komme zufällig aus der Region und kann Abgänger der FH Aschaffenburg
mit denen aus Friedberg aus nächster Nähe vergleichen. Da gibt es einen
himmelweiten Unterschied! Der Grund könnte darin begründet sein, daß die
FH Aschaffenburg keinen guten Ruf geniesst, und die Studenten potenziell
eher woanders studieren. Ich sehe das z.B. im Vergleich mit den
Abgängern der FH Darmstadt: Die Guten gehen offensichtlich eher dahin.
Sind ja auch nur 50km.

Nur mal so auf meinprof.de guggen, dann seht ihr welch "schlechten" Ruf
die Hochschule Aschaffenburg hat.
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Ich schrieb:
> Ich komme zufällig aus der Region und kann Abgänger der FH Aschaffenburg
> mit denen aus Friedberg aus nächster Nähe vergleichen. Da gibt es einen
> himmelweiten Unterschied! Der Grund könnte darin begründet sein, daß die
> FH Aschaffenburg keinen guten Ruf geniesst, und die Studenten potenziell
> eher woanders studieren. Ich sehe das z.B. im Vergleich mit den
> Abgängern der FH Darmstadt: Die Guten gehen offensichtlich eher dahin.
> Sind ja auch nur 50km.

Nur mal so auf meinprof.de guggen, dann seht ihr welch "schlechten" Ruf
die Hochschule Aschaffenburg hat.
Autor: Daniel -------- (root)
Datum:

>meinprof.de

ich bin nicht bereit für jeden K*** mich irgendwo zu registrieren.
Autor: dali (Gast)
Datum:

Ich habe mich letzte Monat für eine Stelle als Werkstudent bei
takata(Berlin)beworben. und habe diese woche den OK bekommen. Was ich im
Internet gefunden habe ist dass takata ein top Unternehmen ist.
Allerdings was über [Name entfernt] gesagt wurde stimmt teilweise...ich
hab bis jetzt mit sie nicht viel zu tun außer der Vorstellunggespräch
und der hat richtig lange gedauert (Viele Sinnvolle und sinnlose fragen
). was auch meine meinung nach stimmt ist der niedrige Gehalt (10 eur
Brutto).
Ich bin eigentlich momentan eingestellt woanders und bekomme 11 eur pro
stunde ,aber was ich jetzt mache ist überhaupt nicht interressant für
ein Technische Informatiker und deswegen hab entschieden trotzt der
niedrigen gehalt die stelle in der takata zu bestätigen(Mikrocontroller
programmierung etc..).
Hoffe aber dass ich keine falsche Entscheidung gerade nehme..
Autor: Andrea (Gast)
Datum:

Ich habe 3 Jahre in Fürth gearbeitet.

Mein Fazit: Arbeitsbedingungen und Bezahlung wirklich gut.

Alles andere ist wie in anderen Betrieben auch. Zu viele Leiharbeiter,
die ständig neu angelernt werden müssen verderben die Qualität.
Falsche Entscheidungen der oberen Etage hatten zum Ergebnis, dass wir
einen Großauftrag verloren, jetzt sind sie in Rumänien.
Die Japaner diktieren und deren Sparwut kam dann noch dazu.
Autor: Lexi (Gast)
Datum:

Ist diese Firma indianischen Ursprungs?
Autor: guest (Gast)
Datum:

wieso indianisch?!
Autor: Long John Silver (Gast)
Datum:

guest schrieb:
> wieso indianisch?!

Mich erinnert der Name an Klekih-petra.
Autor: Hallo :) (Gast)
Datum:

Es werden supersubjektive Eindrücke geschildert, die jeweils um bis zu
100% auseinandergehen. Menschen sind Menschen, und verdienen ihr Geld.
Es gibt keinen perfekten Job/Arbeitgeber, wie es auch keinen perfekten
Menschen gibt. Weil beide stehts individuell ticken und binnen kurzer
Zeit komplett switchen können. Also haltet mal den Ball flach - Takata
hat ein gutes Standing; siehe seiner Größe und seinem Renommee.

!
Autor: M.K. (Gast)
Datum:

Renomee ist Meinungsmache und Größe zeugt nicht von Qualität. Ich z.B.
bilde mir meine Meinn#ung durch eigene Eindrücke und die hatte ich bei
Takata Petri.

Beitrag "Re: Was habt Ihr in Vorstellungsgesprächen erlebt?"
Autor: Ex VDOler (juergenffm) Benutzerseite
Datum:

Hallo :) schrieb:
> Es werden supersubjektive Eindrücke geschildert, die jeweils um bis zu
>
> 100% auseinandergehen
Das macht bei vielen Einzelmeinungen dann schließlich doch eine gesunde
Durchschnittsmeinung.

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