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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 115V aus meiner Steckdose


Autor: Jürgen (Gast)
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Hallo,
habe gerade eben bei mir in der neuen Wohnung (nein ich wohne nicht in 
Amerika :) )festgestellt, dass ich aus einer Steckdose zwischen Phase 
und Nullleiter nur 115V messe. Jemand ne Ahnung wie sowas kommen kann?
Gruss Jürgen

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ja, der Null-Leiter hat keine richtige Verbindung zur Erde-Schiene in 
Deinem Verteiler.

Autor: Daniel Bauer (und3rt4ker)
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Hi,

-Messgerät kaputt,
-Batterie (fast) leer
-falscher Messbereich (AC/DC),
-(keine normale steckdose...)

MfG
und3rt4ker

Autor: Jürgen (Gast)
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hallo
@daniel
kann ich fast alles ausschliessen. eine steckdose weiter hab ich die 
230V drauf. ergo stimmen messbereich, multimeter und auch der bereich 
sollte mit ac richtig sein ;)
ich wer mal zur erde messen gehen

Autor: Jürgen (Gast)
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Also...
Phase-Null 114V
Phase-Erde 226V
Null-Erde   22V

Eine Steckdose weiter im selben Raum hab ich zwischen Phase und Null 
231V

Autor: jack (Gast)
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>eine steckdose weiter hab ich die
>230V drauf. ergo stimmen messbereich, multimeter und auch der bereich
>sollte mit ac richtig sein ;)

Ein normales Digital-Multimeter hat einen sehr hohen Eingangswiderstand.
Es kann daher durch kapazitive Einkopplung auf nicht angeschlossenen
Zuleitungen eine Spannung gemessen werden.

Autor: Oliver D. (highspeed-oliver)
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Freu dich doch ;)

Dann kannste Amerikanisches direkt anklemmen oder großes bohei

freu

Autor: Jürgen (Gast)
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Das eine solche Spannung nicht belastbar sein wird, sollte wohl jedem 
(!?) hier klar sein ;)
Physikalisch ist es eigentlich nicht möglich...deshalb hab ich gefragt. 
Die kapazitive Einkopplung könnte ein plausibler Grund sein. Danke 
dafür.

Autor: jack (Gast)
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>Phase-Null 114V
>Phase-Erde 226V
>Null-Erde   22V

Anscheinend ist der Null-leiter unterbrochen.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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ja hast du mal versucht eine Glühbirne an besagte Steckdose an zu 
schließen? Oder hast du sowas neumodernes nicht? ;)

Dann könnte man eventuell von der Leuchtkraft der Birne auf die Spannung 
an der Dose schließen... um auf sowas zu kommen braucht man kein 
Elektrotechniker zu sein ;)

Autor: Roland Z. (r-zimmermann)
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Hallo,

wer mit den Multimeter an einer Steckdose misst, hat meistens Schrott 
auf dem Display. Nimm ein richtiges Meßgerät z.B. nen Duspol oder 
ähnliches die auch mit Belastung messen. Wenn der N so halb verreckt 
irgendwo abgegammelt ist, solltest du das schnell suchen und reparieren 
(lassen), das kann gefährlich sein (Stichwort Spannungsverschiebung) je 
nach Belastung des Stromnetzes.

Roland

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Marius,
deie Antwort zeigt, daß du zu diesem Thema besser nichts geschrieben 
hättest bzw. nichts weiter schreiben solltest. Unqualifizierter gehts 
wohl kaum. Erwartest du das die "Glühlampe" dann gedimmt aufleuchtet 
oder wie? Die richtige Antwort dürfte dein Vorredner gegeben haben.
MfG Matthias

Autor: Fabian B. (fabs)
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Wir hatten den gleichen Effekt bei uns in der Wohnung. Die Kabel waren 
hier zwar dreiadrig verlegt, jedoch war die Erde teilweise nicht 
angeklemmt, sondern kurz vor der Dose abgeschnitten.

Gruß
Fabian

Autor: Nasqueron (Gast)
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Was passiert, wenn Du beispielsweise einen Fön anschließt? Der läuft 
warscheinlich nicht, weil die (wie oben vermutet kappazitiv 
eingekoppelte) 114 VAC-Spanng bei Belastung zusammenbricht.
Das ganze läßt einen Kabelbruch vermuten. Diese Steckdose würde ich 
baldigst zerlegen und reparieren.
Grüße
Nasqueron

Autor: Roland Z. (r-zimmermann)
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Wenn der N doch noch irgendwo halbwegs kontakt hat (z.B. durch eine 
locke oder gebrochene Klemme) ist das Ding eine klasse Zündquelle falls 
du da Ordentlich Last dranhängst. Sollte man tunlichst außer Betrieb 
setzen oder so schnell wie möglich reparieren.

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Moin,

du dürftest da vermutlich einen dicken Britzelbären in der Wand haben. 
Am besten erstmal garnix anschließen und den Elektriker deines 
Vertrauens holen.
Da hier eventuell schon irgendwo was schwarz ist, am besten nicht selber 
machen, da das noch interessant sein könnte von wegen fahrlässigkeit und 
Co.
Hab neulich bei uns im Verteilerschrank ein komplett verschmortes Kabel 
gefunden. Den der das ding da lose an die Klemme rangedrückt und den 
Schrank dann zugemacht hat, sollte man böse verhauen...

MfG
Andreas

Autor: Lupin (Gast)
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@Matthias:

Eigentlich hätte ich erwartet, dass da gar nix leuchtet...

Ist doch offensichtlich dass das einfach Einkopplungen sind. Oder etwa 
nicht?

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Lupin...
ich habe mich in dem Beitrag zu einen meiner Vorredner geäussert der 
diese Idee hatte, der von dem Sinn seiner Handlung/Aussage aber offenbar 
keine Ahnung hatte. Deshalb meine ironische Fragestellung. Man sollte 
vielleicht bei solchen Aussagen mal bedenken, was bei solchen 
Ratschlägen auch alles schief gehen kann.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Matthias, der Lupin der war ich (siehe nickname).

Ich hab oben nur etwas auf doof gemacht, weil das für mich das 
naheliegenste ist einfach mal was dran zu schließen.

Wenn die Lampe nun auf volldampf leuchtet würde ich die auch nicht 
gerade anlassen und erstmal nen nickerchen machen sondern weiter 
nachforschen bzw den Elektriker rufen (aber wenn sie nicht leuchtet wäre 
das Problem erkannt).

Ich gehe zumindest nicht alle meine Steckdosen durch und schau ob 
überall auch 230VAC drauf sind. Erst wenn es ein Problem gibt würde mich 
das interessieren... Jürgen ist da irgendwie anders rum ran gegangen ;-)

Autor: Bobby (Gast)
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> Wenn die Lampe nun auf volldampf leuchtet würde ich die auch nicht
> gerade anlassen und erstmal nen nickerchen machen sondern weiter
> nachforschen bzw den Elektriker rufen (aber wenn sie nicht leuchtet wäre
> das Problem erkannt).

Das unterscheidet den Wissenden vom Rest der Welt.
Der ruft nämlich den Elektriker, wenn die Lampe NICHT leuchtet. :-)

Autor: dunki (Gast)
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oh leuts
einfach finger rein ung gut
wenns zwiebelt dann passts

Autor: warze (Gast)
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Spannungsmessen mit DMM an der Stechdose bringt oft Mistwerte da es ja 
hochohmig ist, sinnvolle Aussagen erhält mann mi einen Lastenprüfer 
(notfalls eben auch mit der geschmähten Glühlampe und Spannungsmessung 
an der Glühlampe)
Wie oben geschrieben sind aber mit dem DMM cs 22V zwischen Null und 
Schutzleiter zu messen was auf einen unterbrochenen Nulleiter schliessen 
lässt. Bei Einstecken von Geräten kommt dann in der Regel der 
FI-Schalter.

Da die Klemmtechnik die oft im Installbererich verwendet wird für meine 
Begriffe recht windig ist, ist ein schlechter Kontakt sehr 
warscheinlich, schnellstens Überprüfen und Reparieren(Lasen). Im 
Extrenfall kann die Dose abbrennen wenn eine grössere Last angeschlossen 
wird.

Schlampige Installationen sind gar nicht selten. Hatte in einer früheren 
Wohnung eine Installation mit Kingeldraht entdeckt (und das war nicht 
die einzige 'Sünde' in der Installation). Aussage dev Vermieters " Ist 
alles in Ordnung hat eine Elektrofirma gemacht." .

Autor: Igor (Gast)
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Hi,

da eine Spannung zwischen N und PE besteht (darf gar nicht sein), weist 
es auf eine lose Verbindung bei dem Neutralleiter hin.
Entweder in der Steckdose selbst oder in irgend einer Abzweigdose, die 
Klemme wird auch schon etwas verkohlt sein, da bei Belastung ein 
Lichtbogen entsteht
und der Kontakt weiter schlechter wird.

Ich empfehle dir das ganze durch eine Fachkraft schnellst möglich zu 
beheben, man weiss ja nicht was an der besagter Klemme noch alles dran 
hängt
(z.B. Licht)


bei Belastung BRANDGEFAHR

Autor: Igor (Gast)
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>Bei Einstecken von Geräten kommt dann in der Regel der FI-Schalter.


Na ja das stimmt nicht wirklich, den der löst nur aus wenn ein 
Fehlerstrom fließt und das tut es nicht bei einer schleter Verbindung 
von N.

Autor: warze (Gast)
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@ Igor

Meinte ich ja mit in der Regel. Also zb bei Geräten die zb Netzfilter 
haben und der bei fehlendem Null über Kondensatoren einen Stronfluss hat 
der den FI auslösen kann. Bei Lampen etc. wo der Schutzleiter nur an 
Gehäuse liegt kommt der natürlich nicht.

Autor: Magnus Müller (Gast)
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> einfach finger rein ung gut
> wenns zwiebelt dann passts

Mal abgesehen davon, dass das recht unerwünschte Auswirkungen auf die 
Vitalfunktionen des Fingereigentümers haben kann, würde das in diesem 
Falle nichts bringen. Die Phase führt zwar Volldampf, aber der 
Nullleiter hängt in der Luft.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Wäre mal interessant zu wissen was da nun wirklich los ist... Ich hoffe 
mal Jürgen hat es nicht mit der Fingermethode versucht und kann noch 
seine Tastatur benutzen ;D

Autor: naja (Gast)
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nur so als nebenbei storry.

letzte woche hat mein vermieter von sich aus die elektroanlage 
kontrollieren lassen. und siehe da ich hatte nicht die erste wohnung bei 
der der PE an einer steckdose gefehlt hat! is schon komisch was es imemr 
so gibt. die fehlerbehebung war natürlich klasse. denn jetzt habe ich 
einen GN/GE (ja doppelt isoliert) auf der scheuerleiste genagelt 
bekommen von steckdose A zu steckdose B.

millerweiel weiß ich auch das eine sinnvolle zuordnung von zimmer zu 
sicherunge  nicht vorhanden ist z.B. steckdose/ licht bad ist mit der 
steckdose wohnzimmer verbunden aber nicht die die am nächsten wäre 
sondern diejenige die am maximal weitesten weg ist usw.... .

alles nur irre.

am brutalsten fand ich den elektriker ! der hat unter spannung die 
steckdosen und lcihtschalter gewechselt  absolut irre mir war ständig 
mulmig weil ich der meinung war den musste in 5 min wiederbeleben naja 
er hats überlebt. glücklicher weise und nur 1x gezuckt.

dfghj

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Moin,

Elektriker scheinen manchmal echt nicht zu wissen, was sie da tun. Der 
Typ, der sich bei mir dem kokeligen Draht angenommen hat, hatte auch nix 
besseres zu tun, als unter Spannung im Hausanschluss rumzuwühlen. Wenn 
der nen Kurzen gemacht hätte mit seinem Schraubendreher, hätte das 
sicher schön gebumst. Vor dem Kasten kommt nämlich nur noch die 
NH-Panzersicherung - und bevor die auslöst, geht so einiges...

Autor: Olli (Gast)
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Hallo Allerseits

Als erstes mal zu dem Tehma von wegen unter Spannung arbeiten. Nur weil 
irgendwo noch die Sapnnung eingeschaltet ist, heisst das ja noch lange 
nicht, dass ein Elektriker sterben wird. Mit ein wenig feinmotorischem 
Gefühl kann man Problemlos Schalter oder Steckdosen auswechseln.

Dann zum Thema 115V an der Steckdose. Ich gehe mal davon aus, dass deine 
Wohnung mit 3x400V gespesen wird. Wenn du an einem ungünstigen Ort einen 
Neutralleiterunterbruch hast, dann besteht die Möglichkeit, dass 2 
Verbraucher in Serie an 400V angeschlossen sind. Das würde bedeuten, 
dass je nach dem mit wieviel du die Steckdose belastest, sich die 
Spannung dort ändern wird. (Spannungsteiler)

An deiner Stelle würde ich versuchen dieses Problem schnellst möglich zu 
beheben. Da es unter umständen dazu kommen könnte, dass du mehr als 230V 
an der Steckdose hast und was das bedeutet, das sollte eigentlich klar 
sein...

Gruss Olli

Autor: Besserwisser (Gast)
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>Wohnung mit 3x400V gespesen wird. Wenn du an einem ungünstigen Ort einen

Hm, wohl eher 3x230V. Und da wir in D Drehstrom haben ergibt das dann 
zusammen 400V...

@Jürgen:
>Phase-Null 114V
>Phase-Erde 226V
>Null-Erde   22V

Das passt absolut nicht zu einem fehlenden PE in der Steckdose... Da 
hast wohl ein bisschen die Bezeichnung der Adern verwechselt? Die 
heissen so:
schwarz oder braun (neuerdings auch grau, weil sonst die vielen 
Baumarktkunden wohl nicht mit 5-adrigem Kabel klarkommen^^) => 
Aussenleiter
blau => Neutralleiter (die meisten sagen Null dazu)
gn/ge => Schutzleiter (PE)

Also hast du zwischen L und PE 114V gemessen...

Autor: anno (Gast)
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ach jungs weder der eine noch der andere denken bis zum ende!

mit ein wenig motorischen geschick KLAPPERTS BEI DIR IM HIRN?

ich löte häufig 0402 auf leiterplatten rum als das geschick habe ich 
aber trozdessen würde ich sowas nicht machen man rutscht schneller ab 
als man denkt und wie dort geschrieben steht hat er ja wohl auch 1x 
gezuckt also isses damit nicht weit her.

alles nur irre.

ja man kann unter spannung arbeiten wenn man auf einer zulässigen matte 
steht das richtige werkzeug in der hand hat und weiß das es lastlos ist 
aber sonst macht man sowas nicht das ist einfach nur sau dämlich.


kjhzg

Autor: Oliver (Gast)
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Also wirklich, erst schreit alles nach dem ausgebildeten Elektriker, 
weil nur der der einzige sei, der sich gefahrlos einer 
Elektroinstalltion nähern kann, und wenn der dann da war (und so gar 
keinen Respekt vor dem doch so tödlichen Strom zu haben scheint), 
schreit alles, wie kann man nur...

>ja man kann unter spannung arbeiten wenn man auf einer zulässigen matte
>steht das richtige werkzeug in der hand hat und weiß das es lastlos ist

Oh man. Ein "richtiger" Elektriker fühlt mal eben mit dem Finger, ob da 
Spannung auf der Leitung ist. Alles andere sind Weicheier. Wie sang 
schon Jürgen von der Lippe:

"Rollt er nach links
ist alles in Ordnung
rollt er nach rechts
ist auch nicht schlimm
nur wenn er ganz ruhig liegen bleibt
dann ist kein Strom drin"

In dem Sinne...

Oliver

Autor: Olli (Gast)
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Mal ne kleine Info für den Herrn Besserwisser:

Übliche Bezeichnung für die Netzspannung ist 3x400V/230V

Die Bezeichnung 3x230V wird nur verwendet, wenn ein Motor (welcher eine 
Nennspulenspannung von 230V aufweist) in Dreieckschaltung angeschlossen 
wird.

Gruss
Olli

Autor: Santas little helper (Gast)
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Nur so zur Info:

400V:
zwischen den Phasen, also L1-L2, L1-L3, L2-L3

230V:
zwischen Phase und N (Null)

L1-N, L2-N, L3-N

Autor: Willi (Gast)
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Hallo Jürgen,
wo wohnst Du?
Bei uns in Berlin gibt es immernoch Ecken mit 2x 115V (statt Null und 
230V Phase). Wenn dann Deine Dose genauso alt ist wie das Netz, kanns 
schon sein das eine Ader lose ist. Dann mißt Du halt zum Schutzleiter 1x 
115V und einmal irgendewas kap. eingekoppeltes und zwischen den beiden 
Phasen halt auch nur Mist. Aber wie oben schon bemerkt, belaste einmal 
die Dose und miß dann nocheinmal.

Gruß Willi

Autor: Igor (Gast)
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>Die Bezeichnung 3x230V wird nur verwendet, wenn ein Motor (welcher eine
>Nennspulenspannung von 230V aufweist) in Dreieckschaltung angeschlossen
>wird.

Also wenn verbessern dann richtig, überlege nochmal ob es so sein 
kann...
Der zuckt ganz kurz und hat dann den Strom-Tod erlitten.

Die meisten hier haben zwar Ahnung von µC und Elektronik, von der 
Elektrik dafür um so weniger.

Autor: The Devil (devil_86)
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@ Olli:

Jep, das Bedarf einer Erklärung.

Autor: Max (Gast)
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Was war den jetzt die Ursache von den 115V???

Autor: lontano (Gast)
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...echt kein Thema fuer die Jungmannschaft hier...  ;-)

Autor: Olli (Gast)
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Wer sich wirklich dafür interessiert, wie das genau läuft, der kann ja 
mal den Abschnitt Anwendungsbedingungen auf der folgenden Seite 
durchlesen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Stern-Dreieck-Schaltung

Autor: The Devil (devil_86)
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Olli wrote:
> Wer sich wirklich dafür interessiert, wie das genau läuft, der kann ja
> mal den Abschnitt Anwendungsbedingungen auf der folgenden Seite
> durchlesen.
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Stern-Dreieck-Schaltung

Daraus folgendes Zitat:

- Motoren, auf deren Typenschild „230/400V“ angegeben ist, sind deshalb 
am üblichen 230/400-V-Netz nur für die Sternschaltung geeignet und 
würden bei Stern-Dreieck-Anlauf zerstört. -

Autor: Olli (Gast)
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Mal für die etwas Begriffstutzigen unter uns:

Wenn man ein Netz mit 3x400V bezeichnet, sind damit die 
Aussenleiterspannungen gemeint. (Aussenleiterspannung = 400V, 
Strangspannung = 230V)

Wenn man ein Netz mit 3x230V bezeichnet, werden die 
Ausenleiterspannungen dementsprechend als 230V angenommen. Die 
Strangspannungen sind dann ca 133V

Und damit keiner Fragt, wo man so ein Netz hat: Wenn man z. B einen 
Frequenzumrichter mit einer Eingangsspannung von 1x230V, dann kommen da 
in der Regel 3x230V raus. (Aussenleiterspannung = 230V)

Somit müsste ein handelsüblicher Motor, welcher ansonsten in 
Sternschaltung betrieben wird, in Dreieckschaltung betrieben werden.

Ich hoffe, ich habe mich verständlich Ausgedrückt. Ansonsten beantworte 
ich eure Fragen auch weiterhin gerne...

Liebe Grüsse
Euer Olli

Autor: The Devil (devil_86)
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Olli wrote:
> Und damit keiner Fragt, wo man so ein Netz hat: Wenn man z. B einen
> Frequenzumrichter mit einer Eingangsspannung von 1x230V, dann kommen da
> in der Regel 3x230V raus. (Aussenleiterspannung = 230V)

Das als Netz zu bezeichnen....

> Somit müsste ein handelsüblicher Motor, welcher ansonsten in
> Sternschaltung betrieben wird, in Dreieckschaltung betrieben werden.

FU + Motor mit Stern wär auch ein bissl kompliziert.

Mit dieser 'Erklärung' hätte deine Aussage

> Die Bezeichnung 3x230V wird nur verwendet, wenn ein Motor (welcher eine
> Nennspulenspannung von 230V aufweist) in Dreieckschaltung angeschlossen
> wird.

von Anfang an Sinn gemacht.

Autor: Olli (Gast)
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Ich dachte eigentlich, hier ein paar kompetente Leute anzutreffen, aber 
schwaze Schafe gibts halt überall....

Vieleicht solltest du dich in Themen, bei denen du nicht durchblickst, 
eher zurückhalten. Vorallem wenn es um höhere Spannungen als die von 
deinem Handyakku geht. Es könnten Menschen daran sterben, wenn sie 
inkompetente Tips bekommen und dann denken, sie wissen was sie tun!

Autor: The Devil (devil_86)
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> Die Bezeichnung 3x230V wird nur verwendet, wenn ein Motor (welcher eine
> Nennspulenspannung von 230V aufweist) in Dreieckschaltung angeschlossen
> wird.

Diese Formulierung ist wohl nicht inkompetent, was?

Autor: Igor (Gast)
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@Olli

>Ich dachte eigentlich, hier ein paar kompetente Leute anzutreffen, aber
>schwaze Schafe gibts halt überall....

>Vieleicht solltest du dich in Themen, bei denen du nicht durchblickst,
>eher zurückhalten. Vorallem wenn es um höhere Spannungen als die von
>deinem Handyakku geht. Es könnten Menschen daran sterben, wenn sie
>inkompetente Tips bekommen und dann denken, sie wissen was sie tun!



Nun ja es hat ja keiner erwähnt dass 230V Außenleiterspannung ist.

Also bin ich von unserem Netz ausgegangen, und da war dieser Komentar 
eindeutig falsch.

> Die Bezeichnung 3x230V wird nur verwendet, wenn ein Motor (welcher eine
> Nennspulenspannung von 230V aufweist) in Dreieckschaltung angeschlossen
> wird.


Aber nun gut, jetzt kennt sich der Olli auch mit den Drehstrommotoren 
aus.

Und die Bezeichnung 3x400V wird gar nicht verwendet, man sagt ehe 
230/400V
oder 400/690V
und  "Nennspulenspannung" sagt man auch nich es heißt Strangspannung
Olli sei doch froh hast wieder was gelernt

Ich bin auch immer froh wenn ich was über µC lerne.

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