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Forum: Platinen Platinen mit Plotter beschichten


Autor: Julius (Gast)
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Hi Leute,
vor vielen Jahren hat mir mein Opa mal erzählt das er Leiterplatten bei 
der Reichsbahn zu DDR Zeiten mit einen Plotter und einem ätzfesten Stift 
bedruckt und dann geätzt hat. Die Ergebnisse die er mir gezeigt sind 
richtig gut. Doch wie vieles ist auch der Plotter von Robotron (K6418) 
nach der Wende im Schrott gelandet. Jetzt interessiert es mich ob sich 
sowas heute noch lohnen würde und vorallem wo man den oder was anderes 
herbekommt.

Viele Grüße
Julius

Autor: Sparky (Gast)
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Hi!

Also die Idee ist an sich ja nicht schlecht. Plotter dürfte man hin und 
wieder auf ebähh ersteigern können und man muss nur den Stift ev. etwas 
modifizieren, um ihn mit ätzfester Tinte zu befüllen.

Allerdings muss man sich darüber im klaren sein, dass beim Plotten der 
Auflösung Grenzen gesetzt sind. Die Stift- bzw. Minenbreite des Stiftes 
diktiert die niedrigste Leiterbahnbreite und größtmögliche Auflösung. 
Für "einfache" Platinen ist das aber sicher eine ganz brauchbare Lösung.

Sparky

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Das Problem, das ich sehe:
Wenn du Faserstifte verwendest, dann ruinierst du dir die Stifte
ganz schnell durch das ständige auf und nieder auf die doch
ziemlich harte (im vergleich zum Papier) Schreibfläche.

Autor: Julius (Gast)
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Hi,
es gibt ja von edding ätzfeste Stifte die man einspannen kann. Aber das 
mit der Abnutzung müsste man natürlich mal ausprobieren (soll sich ja 
lohnen).

Viele Grüße
Julius

Autor: P.Wolf (Gast)
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Hallo,

also ich habe das vor einigen Jahren auch so gemacht. Ich brauchte 
einfache Verstärkerkarten für die Schrittmotorsteurung meiner 
Fräsmaschine.
Habe 12 Karten 160 x 100mm so "geplottet" und anschließend geätzt.

Dazu habe ich mir einen Ätzfesten Stift besorgt, der im Durchmesser 
kleiner ist als die Originalstifte für den Roland - Plotter ( HP stifte 
) war und einfach einen Adapter auf der Drehbank gemacht.
Klappte wunderbar. Die Steuerung läuft heute noch problemlos.

Gruß aus Kösching

Peter

Autor: Wolfram Quehl (quehl)
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hatte ich früher auch mal dran gedacht. Aber ich sah die Schwierigkeit, 
einen passenden Stift für meinen Plotter zu bekommen. Eine Drehbank habe 
ich nicht.

mfg

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