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Forum: Analogelektronik und Schaltungstechnik Funktionsweise eines Wechselspannungsstabilisators

Autor: Oops (Gast)
Datum: 19.11.2007 19:51

Hi,

weiss jemand wie ein Wechselspannungsstabilisator funktioniert?
Oder kennt jemand einen Link wo das erklärt wird?
Finde leider unter dem Stichwort nichts.
Vielleicht nennt sich das noch anders.

Gruss
Oops
Autor: Arno H. (arno_h)
Datum: 19.11.2007 20:22

Autor: Dieter Werner (dds5)
Datum: 19.11.2007 20:36

Es gibt verschiedene Arten: entweder magnetisch

http://www.voltage-stabilizer-sb.com/downloads/magspako.pdf

oder mit einem durch einen Regler eingestellten Regeltrafo.
Autor: Oops (Gast)
Datum: 19.11.2007 21:31

Hallo Arno, hallo Dieter,

vielen Dank für die Links und die Information über die andere Benennung.
Der Link von Dieter verweist auf ein PDF mit einem Schaltplan. Leider
kenne ich nur das Symbol von Trafo und Kondensator. Zwischen den
WIcklungen befindet sich etwas Ähnliches wie ein Kondensator. Allerdings
hat es keine Anschlüsse. Was ist das?
Auch unter der neuen Benennung finde ich leider keine Erklärung für
"Dummies", keine Wikipedia-Artikel oder Ähnliches. Noch andere Hinweise?

Gruss
Oops
Autor: Dieter Werner (dds5)
Datum: 19.11.2007 22:23

Das zwischen den Wicklungen sind magnetische Nebenschlüsse, die einen
Teil des Magnetfeldes vor der rechts daneben liegenden Wicklung
"abzweigen".
Das Wirkungsprinzip ist zwar oberflächlich erklärt, aber zum
vollständigen Verstehen reicht es (zumindest bei mir) nicht.

Besser verständlich sind magnetische Regelungen nach dem Prinzip des
Transduktors, das ist eine durch Vormagnetisierung in ihrer Induktivität
gesteuerte Drossel.

http://www.ismet-ag.com/download/Katalogtechnik_6.pdf
Autor: Oops (Gast)
Datum: 20.11.2007 04:45

@Dieter:

Danke für die Antwort.
Den Transduktor kannte ich schon. Habe mich allerdings nicht so tief
damit beschäftigt.

Ich denke halt darüber nach, mir so ein Ding anzuschaffen, weil ich in
ein Haus ziehe das recht weit vom nächsten Umspanner entfernt ist und
über eine lange "Luftleitung" (mehrere 100 m) angeschlossen ist. Neben
Schwankungen befürchte ich auch Spitzen z.B. bei Blitzen in der Nähe.
Ich wollte mir eine USV für meine NAS anschaffen und las dort in der
Bedienungsanleitung, das diese für Spannungsschwankungen recht
empfindlich sind (müssen sie ja auch, um rechtzeitig umzuschalten).
Damit sie nicht so häufig schalten, dachte ich an so einen Stabilisator.
Allerdings wird dort darauf hingewiesen, das möglichst geringe induktive
Lasten dranhängen sollen. Mit den ganzen Schaltnetzteilen bzw.
Netzteilen mit Trafos von den Rechnern, weiss ich allerdings nicht ob
das geht. Wenigstens ein oder zwei Rechner sollten auch an der USV
hängen können. Die USV die ich im Auge habe ist von APC und
"line-interactive". Verbraucher hängen also ständig an einem Inverter.

Irgendwelche Tips oder Hinweise dazu?

Gruss
Oops

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