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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Hardware-Fehler


Autor: Crash (Gast)
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Hi,

meine Schaltung funktioniert nur zum Teil, ich muss immer mit einem
Kabel von Ground auf den Takteingang kurz hinhalten, dass der AT90S4433
anspringt.

Beschreibung der Schaltung:
Ich benutze eine Masseleitung, das sind die Kondensatoren von einem
4MHz Quarz und GND vom Prozessor dran, sowie GND bzw. das Poti zum
LCD.

Habe schon mehrere Quarze ausprobiert, sowie die Kondensatoren
ausgetauscht. Versorgungsspannung ist eine 9V Batterie über einen
Spannungsregler mit Kondensatoren.

Autor: thkaiser (Gast)
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Wert der Kondensatoren am Quarz?

Autor: Crash (Gast)
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Leider habe ich kein Oszi, ich konnte nur die Spannung an XTAL1/2
messen. An XTal1 sind ca. 2,0V und an XTAL2 2,4V.
Sind 22pF Kondensatoren, vor dem Quarz.

Autor: Crash (Gast)
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Habe jetzt gerade 33pF Kerkos eingelötet und den Quarz mal umgedreht. An
den XTAL1 Pin sind immer noch 2V und XTAL2 2,4V.

Pogrammiert habe ich den AT90s4433 im ISP Modus mit dem STK500 Board.

Bin echt ratlos, woran das liegt, direkt auf dem Board mit dem 4MHz
Quarz funktioniert auch alles sofort.

Autor: thkaiser (Gast)
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Könnte am Layout liegen. Der Quarz muß so nah wie möglich an den Pins
liegen. Bei Lochraster habe ich auch schon meine Erfahrungen gemacht -
dort liefen die Quarze meistens ohne die Kondensatoren besser. Was auch
helfen kann: Das Gehäuse des Quarz auf Masse legen.

Autor: Crash (Gast)
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Der Quarz hat 1 Loch Abstand zum MC.
Lasse ich die Kerkos weg, dann läuft es auch nicht auf anhieb.
Ausserdem bekomme ich zusätzlich noch Zeichenmist auf das LCD, was ich
vorher nicht hatte, je nach Erschütterung des Quarzes. Es reicht dann
schon wenn ich die Platine kurz mal drehe.

Ich trete den 4433 jetzt in die Tonne, habe hier noch Megas rumliegen.

Könnte es auch ein Problem sein, dass mehrere "Sachen" auf der
GND-Leitung sind? Ich benutze sehr dünne Kabel (aus einem Druckerkabel)
für Verdrahtungen. Sind dickere Kabel besser wenn man was verdrahten
muss? Sollte die GND-Leitung eine größere Fläche haben?

Autor: Voyager9 (Gast)
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Hallo,

Kannst Du mal ein Bild von deiner Platine machen und mir schicken bitte
? das hört sich alles etwas mystisch an, denn ich verbrutzele hier auch
eine menge 4433 auch mit versuchsaufbauten auf Lochraster, aber sowas
hatte ich noch nie.

Gruß, Andy

Autor: Crash (Gast)
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Ich bin auch ratlos!

Autor: Crash (Gast)
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Quarz ist ein HOSONIC 4.0000 von Reichelt (schon 3 ausprobiert) und die
Kerkos vorm Quarz habe ich 22, 27 und 33 pF probiert. Alles ohne
Erfolg.

Ich benutze einen 9V Batterieblock, der noch über 8V hergibt mit einem
LP2950 Spannungsregler, der nur einen Kondensator laut Datenblatt
benötigt, der größer als 2,2µF ist und habe einen 4,7µF eingesetzt.
(auch bei Reichelt)

Ansonsten sind nur noch die Datenleitungen vom LCD in der Schaltung.
Der MC sitzt auf einem IC-Sockel und wird mit dem STK board
programmiert.

Ich hatte das gleiche Problem schon mal, darum habe ich mir auch das
STK500 board gekauft, mit dem das LCD auch schön läuft (mit den selben
Quarz).

Autor: Chaldäer (Gast)
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Hmm...

wenn ich es nicht um diese Zeit überlesen habe... Eine Handvoll 100nF
sind doch hoffentlich auch in der Schaltung zu finden?

Ähnliches Phänomen: Aufbau auf einem Steckbrett, 2313 und ein paar
Leds, riesiger Kondensator hinter dem Spannungwandler. Das schöne war,
daß der µC immer dann anlief und auch nur solange lief, wie ich ihn
streichelte. G
Mit zwei Abblockern rechts und links konnte er dann auch ohne meine
Zuneigung laufen.

Gruß,
Chaldäer

Autor: Crash (Gast)
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Habe keine 100nF in der Schaltung!

Reicht es, wenn ich einen am Ausgang vom Spannungsregler zwischen GND
und VCC anbringe? Muss ich am MC zwischen GND und VSS auch noch einen
ranmachen, wahrscheinlich ja.

Brauch ich am LCD auch noch welche? Wenn ja, wo sollen die dann hin?
Vorm Poti oder direkt vorm LCD?

Autor: Voyager9 (Gast)
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Hi nochmal, ich meinte eigentlich eine fotografie, mit digicam von
deiner lochrasterplatine mit lötseite und bestückungsseite.
Habe das jetzt nochmals verschieden bei mir nachvollzogen, auf
steckbrett, auf lochraster, auch mit 9 V Blockbatterie ( 100µF
kondensator am Regler ) Doch egal wie ich es stecke, er läuft immer an.
habs mit nem 4433 und nem 2313 probiert, bisher ohne Probleme...

hmmm..................

Autor: Crash (Gast)
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@Voyager:
Habe weder Handy, Armbanduhr noch eine Digicam :-)

Das Problem bekomme ich auch nicht, wenn ich Taster und LED's
ausprobieren möchte, funktionierte alles gut in einer genauso
aufgebauten Schaltung. (Ist alles schon länger her: "Fleury geht
nicht" etc...)
Nur wenn ich noch ein LCD (an Vout und GND) ranhänge, dann
initialisiert etc. sich das LCD erst wenn ich wie oben beschrieben
vorgehe.

Autor: Voyager9 (Gast)
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Achso, ja, direkt an VCC und GND am µPC einen 100NF Kondensator, und
normalerweise am Reglerausgang so nah wie möglich am Regler auch noch
einen 100nF. Normalerweise ist das aber bei Batteriebetrieb am Regler
nicht erforderlich, sondern eher wenn der Regler von einem Trafo mit
Gleichrichter und siebelko gespeist wird, dann macht man
sinnvollerweise einen 100 nF an den Ausgang des Reglers, das ganze hat
aber normalerweise nichts damit zu tun dass der Prozessor nicht
anläuft. Durch die Batteriespeisung bekommt er ja eh schon eine sauber
geglättete Betriebsspannung, erforderlich ist nur ein Kondensator von
normal Typisch 10µF am Ausgang des Reglers, damit er sich sauber
einregeln kann. Warum dein µPC jetzt aber nicht anläuft... hmm.. das
entzieht sich bis jetzt immer noch meiner Kenntnis. Wie gesagt, bei mir
funzte es bis jetzt in allen Lebenslagen. Vielleicht habe ich auch was
hier bei mir dass die bestimmt auch ohne Quarz laufen, so mit nem
Zettel an den anschlüssen mit der Beschriftung 4MHz bitte.. ( Kleiner
scherz am Rande ) :)
Nunja, wie gesagt ich kann dieses Problem echt nicht nachvollziehen,
würde vielleicht wirklich weiterhelfen wenn man Deine verschaltung mal
sehen würde.

Gruß, Andy

Autor: Voyager9 (Gast)
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Erhöhe einfach mal den Kondensator am Regler Testweise auf 100µF und
mache einen 100nF direkt an die Versorgungsbeinchen des µP. Am
allerbesten auf die unterseite der platine so kurz wie möglich direkt
an die VCC und GND Pins. Ich benutze übrigens auch am häufigsten 10pF
Kondensatoren am Quarz aber mit 22pF sollte es auf jeden fall auch
gehen. Und wenn das auch nicht gehen sollte dann noch einen Versuch wie
es thkaiser schon sagte, das Gehäuse des Quarz direkt auf masse legen.



Dummheit des tages: Wenn eine HF Schaltung durch nichts zum Schwingen
zu bringen ist, nimm eine NF Schaltung, die schwingt garantiert IMMER !
! ! ;)

Autor: Crash (Gast)
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Werde nochmal eine Nachtschicht einlegen, bin gerade dabei und schreibe
dann auch wann es mit dem LCD läuft.

Wie gesagt, die Schaltung habe ich in der Form schon zig mal mit
verschiedenen MC aufgebaut und Taster und LEDs liesen sich gut
ansteuern, also hat der MC auch einen Takt gehabt.
Nur wenn ich noch ein LCD an die Spannungsquelle gehängt habe, dann
lief nicht mal die Initialisierung. STK500 gekauft und eine eigene
LCD.c geschrieben und es lief auf dem STK. Jetzt gelötet und wieder
nicht.
Ein kurzer Kontakt zwischen GND und XTAL1 oder XTAL2 und dann macht das
LCD was programmiert ist...
Werde später nochmal eine Zeichnung mit den nF-Pillen reinsetzen und
dann hoffe ich dass es funktioniert.

Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

schau dir mal im Tutotial den Aufbau an. Du solltest so nah wie
moeglich ein 100 nF Kondensator zwischen VCC und GND anbringen.

Im Anhang befindet sich ein einfaches Netzteil....

Mfg

Dirk

Autor: Crash (Gast)
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Endlich! Danke nochmal, das LCD springt jetzt auf anhieb an.
Warum funktioniert immer alles aber 24.00 bei mir?

Habe jetzt einen 100nF am Spannungsreglerausgang + 10µF statt 4,7 und
einem am Eingang des MC.

Das eh eine Batterie dranhängt muss es wohl die Pille am MC-Eingang
gewesen sein!

Danke für die Hilfe

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