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Forum: Offtopic Rechenschieber zum Ausdrucken


Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
ich suche einen Rechenschieber zum Ausdrucken damit man ihn sich selber 
basteln kann. Es muss kein all zu umfangreicher sein. Zur not reichen 
auch nur die 2 Log. Scalen zum Addieren/Dividieren.
Gruß
Peter

Autor: Bobby (Gast)
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Du könntest einen richtigen Rechenschieber auf den
Scanner legen...

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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mit dem englischen Wort findet Google z.B:
Build your own slide rule:
http://www.sphere.bc.ca/test/build.html
mit Postscript- oder PDF-File zum Ausdrucken

http://en.wikipedia.org/wiki/Slide_rule
http://www.hpmuseum.org/sliderul.htm
http://www.sliderule.ca/

Autor: my name is nobody (Gast)
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Du könntest selber ein kleines (Basic) Programm schreiben das eine 
Logaritmische Skala zeichnet und diese dann ausdrucken.
REM Ein kleines Q-Basic Programm das eine logaritmische Skala
REM von 1 bis 10000 auf dem Bildschirm ausgibt
SCREEN 12
LINE (0, 0)-(639, 479), 15, BF
WINDOW (0, 0)-(LOG(20000), 1)
Schritt = 1
Wert = 1
WHILE Wert <= 10000
X = LOG(Wert)
LINE (X, 0)-(X, 1), 0
Wert = Wert + Schritt
IF Wert = 10 * Schritt THEN Schritt = Wert
WEND
Die Skala muss dann noch beschriftet werden.

Autor: DerSchelm (Gast)
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alte Schulrechenschieber gibts bei Ebay in großen Mengen, dh dann auch 
für 1 oder 2 Euros (PP nicht vergessen).

(Den kannst Du dann auch auf den Scanner legen :-) )

Autor: Oldtimer (Gast)
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Habe noch mit dem Rechenschieber meine Realschule Mathe Abschlußprüfung 
gemacht (1983) ;-)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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und im Film "Der Flug des Phoenix" von 1965 wird Hardy Krüger als 
"wandelnder Rechenschieber" beschimpft, die in Zukunft die Welt 
beherrschen werden.
"Spielflugzeuge??? - Modellflugzeuge sind etwas GANZ anderes"

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wenn du ein X11-System hast (Unix, Linux), habe ich den alten
Rechenschieber aus X11R3 als Programm in die Neuzeit gerettet. ;-)

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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QBASIC?!?! Jetzt geht's los... musste grad gucken ob da nicht jemand mal 
wieder einen 10 Jahre alten Thread ausgegraben hat ;)

Aber Joerg, ein Rechenschieber auf dem Rechner ist doch reichlich 
sinnlos, findest Du nicht?

Lustig ich habe gestern noch spasseshalber davon gesprochen dass man 
sich so ein Ding mal selber basteln sollte falls einem der Saft im 
Taschenrechner ausgeht hehe :D

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Nimm 2 Lineale, da hast du zumindest schon mal Addition und Subtraktion.

MW

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael G. wrote:

> Aber Joerg, ein Rechenschieber auf dem Rechner ist doch reichlich
> sinnlos, findest Du nicht?

Na klar, ist ja nur ein Spaß.

Bis zu X11R3 hatte das xcalc-Programm zwei Modi: -digital (default),
der Taschenrechner, wie man ihn auch heute noch kennt.  -analog
dagegen hat den Rechenschieber aktiviert. ;-)

Mit X11R4 wurde xcalc auf den X11-Toolkit (Athena toolkit, Xt)
umgestellt.  Dazu wurde es komplett neu geschrieben und der alte
Rechenschieber war in den ewigen Jagdgründen verschwunden.  Da habe
ich mich Jahre später dran erinnert und dann gesucht, wo ich noch
den alten Quellcode her bekomme, damit er nicht komplett in die
Vergessenheit gerät.  Dafür war er mir zu lustig. :)

Autor: Netbird (Gast)
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Der einfachste Rechenschieber basiert auf 2-er Logarithmen. Nimm zwei 
genügend lange Streifen Papier, zeichne zwei lange Strecken, teile sie 
im cm-Abstand ein und beschrifte die Einheitenstriche mit 1,2,4,8, ...
Für Zwischenwerte, z.B. 3,6,12, .. gehst Du jeweils auf die Positionen 
1,585cm, 2,585cm ... = ld(3/2)

Dann hast Du die Grundidee des logarithmischen Rechnens (Addieren 
logarithmierter Strecken) schön vor Dir. Dies war m.E. der erste Ansatz, 
hießen Napier- Stäbchen. Wenn du wirklich praktisch rechnen willst, ist 
der Erwerb eines alten Rechenschiebers besser

Warum so solche Ideen gut sind? Man bekommt ein Gespür für 
Zahlenverhältnisse und Größenordnungen, kann verständiger mit einfach- 
und doppelt-log- Skalen umgehen usw. Wer sich etwas mit "veralteten" 
Rechentechniken auseinandersetzt, gewinnt neben viel Respekt vor den 
Fähigkeiten der "Vor-Taschenrechner- Mathematiker" auch eine Menge 
mathematische Einsichten ...

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
danke für eure Antworten. Einen Richtigen Rechenschieber habe ich schon 
daheim. Des ganze soll eher ein Geschenk werden. Einmal nen einfachen 
Rechschieber und nach so ein Addions/Subtraktions Gerät nur halt eben im 
Eigenbau. Falls ich es wirklich mache gibt es vieleicht ein Foto.
Gruß
Peter

Autor: Rumpelstilz (Gast)
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Peter:

Mit Vorlagen kann ich zwar nicht dienen, aber mit ein wenig Info:

Ich habe noch einen echten Rechenschieber des Herstellers Aristo, 
Baujahr 1960-er Jahre. Den gab es zu meiner Ausbildung vom Arbeitgeber. 
In dieser Zeit waren auch noch seitenweise Logarithmentabellen u.ä. im 
Anhang der Fachbücher.

Dieses Ding rechnet ganz ohne Strom 5 Rechenschritte (Addition, 
Multiplikation, LN) mit am Ende 2 Promille Genauigkeit, ich hatte ihn 
letztens mal wieder ausgepackt und solch einen Test gemacht.

Na, und die Genauigkeit, mehr als 3 signifikante Stellen benötigen viele 
Rechnungen eh nicht.

Autor: DerSchelm (Gast)
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Wenn es etwas ausgefallener sein soll: wie wäre es denn mit einem 
kreisförmigen Rechenschieber, also einer Rechenscheibe. Kommt der 
Grundidee auch viel näher.

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