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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR+LCD mit Batterie?


Autor: funker (Gast)
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Hi,

ich stehe gerade auf dem Schlauch und da ich wenig mit E-technik zu tun
habe wollte ich mal wissen, wie viel Strom die AVRs ziehen und ob eine
Batterieanwendung, die praktisch permanent laufen soll, mit AVR+LCD
Sinn macht.

Ich hatte einen 9V Batterieblock an dem ich 8V Spannung gemessen habe
und nach wenigen Stunden waren es ca 5V. Schließe ich die Batterie dann
wieder an die Schaltung an, dann sinkt die Spannung sehr schnell auf
2,5V.

Wie berechnet man den Stromverbrauch?
Und: Die Sleepfunktion ist schon Pflicht, wenn man eine Batterie
dranhängt, oder?

Autor: Sebastian Wille (Gast)
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Hi,

im Prinzip macht man das so: Der AVR schreibt was auf's LCD und legt
sich dann sofort wieder schlafen. Im Duaerbetrieb zieht so ein AVR ca.
10mA (kommt auf den Quarz und die Spannung an --> steht im Datenblatt).
Wenn er nur 1/100 einer Sekunde aktiv ist, zieht er also anstatt 10mAh
nur noch 0,1mAh.

2. Tip: Bau das ganze als 3V-Anwendung auf. 3x 1,2V-Akku ergibt 3,6V,
das ist dann genau richtig.

Bei Atmel gibt's 'ne AppNote zu einer RTC-Uhr mit dem AVR. Da steht
auch einiges über's Stromsparen drin.

Sebastian

Autor: funker (Gast)
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danke

Autor: Ratber (Gast)
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Yo,und desweiteren ist es auch Modellabhängig.

Ein L-Typ kommt mit weniger Spannung und meist auch mit weniger Energie
aus.

Dafür kann man ihn dann nicht so hoch takten wie die "Vollversion"

Wo wir beim Thema sind : Der Takt bestimmt auch den Stromverbrauch (Wie
bei den großen.Mehr Takt = mehr Energie)

Desweiteren gibt es Stromsparkünstler wie zb. den Atiny13

Der im Vollbetrieb nur schlappe 290 Mikroampere bei 1.8v für sich
verkonsumiert.
Der ist also für Batterie oder Solarzellenanwendungen geradezu
prädestiniert.
Allerdings ist das ein relativ kleine Modell mit 1K und nur mit max 1
Mhz Takt so das man da keine großanwendungen mit fahren kann.

Bei dem PIC's und anderen Familien ist ds genauso.

Einfache Grundregel (Stimmt nicht ganz aber meistens) ;
Je mehr der Mic können muß und je mehr er an Optionen bietet desto mehr
schluckt er.

Die regelmäßig neu erscheinenden Familien mit optimierten Eigenschaften
setzen dem dann bessere Verbrauchswerte entgegen.

Zieh die mal bei AVR und auch bei den anderen die entsprechenden
Datenblätter.
Da steht alles harklein drinne.

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