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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik wiepin-abfrage mit externer spannung ?


Autor: Mike (Gast)
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Hallo Leute, wie ist es möglich, daß ich externe spannung verwerten
kann?

was ich genau meine ist, angenommen ich habe eine ganz  normale
2313-schaltung mit einem 7805 und so weiter. nun habe ich ein externes
gerät (handy, taschenlampe, was auch immer) und ich dann etwas mit dem
atmel machen,wenn an pind.5 (oder wo auch immer) halt die externe
spannung anliegt (handy klingelt, taschenlame leuchtet etc).

lege ich zum pind.5 das plus-kabel der externen spannung, passiert
nichts, versuche ich das mit einem optokoppler zu machen, dann
verbinden
sich ja anode und cathode der exteren spannungsquelle - auch nicht so
der bringer..

mit der abfrage  will ich,daß der atmel nur dann arbeitet,wenn an
pind.5
halt plus des externen bauteils anliegt...hat da einer ne idee?

Autor: Henning (Gast)
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...im datenblatt nachlesen: den pin kann man ganz einfach als eingang
definieren und abfragen. dann die abfrage auswerten und solange in ne
runde schicken, bis der pin den gewünschten pegel hat...

Autor: Henning (Gast)
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genauer: mit ddrD und eingang definieren und PIND anfragen. portD dient
zum einschalten des pull up bei den avr´s

Autor: Mike (Gast)
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mh, ich mache mit bascom rum, habe es aber trotzt probieren nicht
hinbekommen, daß  er bei externer 2,8V  spannung reagiert..

Ddrd = &H0
Portd = &HFF

ist das richtig?(da ist pind.5 high...) oder eher

Portd = Ddrd?

Autor: obiwan (Gast)
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Sicherheitshalber sei mal erwähnt , das die minus deiner Taschenlampe
mit der minus des AVR zusammenghört. Zudem sind die Ports digitale
Ein-bzw. Ausgänge. Das heisst, wenn du den AVR mit 5 V betreibst ist
der H-Pegel 5V und L-Pegel 0V. Alles dazwischen ist müll. Mehr als 5V
sind auch müll. Mit 2,8V sollte es aber möglich sein beides über einen
Optokoppler zu verbinden. Spannung der Taschenlampe über einen
Vorwiderstand auf die leuchtdiode des OK (Anode). Kathode an minus.
Am AVR entweder den eingebauten Pull Up benutzen oder einen externen
von +5V zum Port-Pin von da an die Kathode des OK-Transistors. Emitter
wieder an minus. Zu beachten ist dabei : Wenn 2,8V anliegen ist der
Port-pin auf L-Pegel

Autor: Lucas (Gast)
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Nimm einen NPN Transistor und einen Basisvorwiderstand. Die beiden
Massepotentiale werden miteinander verbunden. Auf die Basis vom
Transistor geht dann dein "Plus"-Pegel. Auf den Eingang des Atmel
wird dann über den NPN Masse geschaltet. Funzt bei mir zusammen mit dem
Handy auch wunderbar!

Autor: Mike (Gast)
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okay, npn transitor...die suche bei reichelt fand unteranderem das
SI-NPN 25-40V 0,2A in der gruppe der 2N ransitoren, ist das der
richtige?

welchen widerstand ungefähr nehmen bei 2,75 bis 2,83 v?
wenn das alles so klappen  würde,wäre das sehr gut

@obiwan...wenn ich das so machen würde,dann würde die taschenlampe aber
leuchten, wegen dem optokoppler....ich habs nämlich schon probiert und
so bald der optokoppler eingesteckt ist, kommt es zu dieser ungewollten
funktion...mal abgesehen davon, daß der OK bei mir wiedermal nicht
emitter und collector zusammengeführt   hat.....*grummel
ist ein PC 817 von sharp und ich hab 100ohm vorwiederstand wegen de
2,8V genommen....

Autor: OldBug (Gast)
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Guten Morgen!

Sind wir da wieder mal bei den Grundlagen? ;)
Also: Nimm nen BC548, kost fast nix und ist so gut wie überall zu
bekommen.

Berechnen kannst Du den Basiswiderstand so:

Aus Datenblatt: VBE(on) = 660mV; IBE(on) = 2mA

RB = (UIN - UBE) / IBE
RB = (2,8V - 660mV) / 2mA
RB = 2,14V / 0,002A
RB = 1070Ohm

Wenn Du dann einen 1kOhm Widerstand nimmst, dann kommst Du für 2,75V
auf mehr als 2mA, also Schaltet der Transistor.

Gruß,
Patrick...

Autor: Mike (Gast)
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okay, ich versuch mal zusammenzufassen
an pin1 des bc548 kommt über 1kilo ohm-widerstand die plusleitung der
externen spannungsquelle.
an pin2 die beiden masseleitungen (einmal die von der externen
spannungsquelle und mal masseleitung von der atmelschaltung selber)
pin 3 ist der ausgang und der kommt an ein pin vom atmel, der als input
definiert ist -richtig? lacht nicht, ist das erste  mal,daß ich  sowas
mache..

Autor: OldBug (Gast)
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Du beschaltest den Input-Pin des Mikrocontrollers mit einem Pullup gegen
VCC. Zusätzlich kommt an den Input-Pin der Collector des BC548 (Pin 1
beim TO-92 Gehäuse). An Pin 2 des BC548 kommt der Basiswiderstand und
an den wiederum Deine Steuerspannung. Pin 3 des BC548 ist der Emitter
und der muss gegen GND.

Autor: Mike (Gast)
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mh,beim kramen habe ich nur den bc 547c und b gefunden-gehen die auch?

Autor: Henning (Gast)
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der buchstabe a b oder c gibt den verstärkungsfaktor an. das sollte
unerheblich sein, denn c ist der stärkste und a die schwächste
verstärktungstyp.
da du ihn als schalter einsetzen willst ist das egal.
höchstens kann der basiswiderstand vergößert werden, denn sonst wird
der bc547 noch mehr übersteuert

Autor: Mike (Gast)
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und wie hoch sollte der gesetzt werden? tschuldigung, aber ob ich ins
datenblatt blicke oder an die wand-beides ist für mich als anfänger das
gleiche....

Autor: obiwan (Gast)
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Hi Mike
:-) Du musst den optokoppler natürlich parallel zur lampe anschliessen
, nicht parallel zum schalter :-). Dann leuchtet die lampe auch erst,
wenn sie eingeschaltet wird .

Autor: Rahul Ghose (Gast)
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Wenn Du unbedingt eine Lichtquelle auswerten willst (Taschenlampe bzw.
Display-Beleuchtung des Handy beim Klingeln [die geht bei meinem
zumindest dann immer an]), dann kannst du auch einen Fototransistor
nehmen (ich gehe hier von einem NPN-Type aus, da ich bisher noch keinen
anderen Type gesehen habe...)
Einfach die Emitter mit der Masse und den Kollektor mit dem PIND.5
verbinden. Dann ist dein Portpin immer dann low (0), wenn Licht
einfällt. Vorausgesetzt ist ein dunkler Raum...

Autor: Mike (Gast)
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so, konnte mich nach einiger zeit wieder der sache widmen. das mit dem
transistor klappt natürlich nicht- war ja klar...sobald ich die beiden
massepole (taschenlampe, avr-schaltung) verbinde, sind es keine 3V
mehr,sondern nur noch 0,65V...auch dauert der ein/ausschaltvorgang
jetzt   die 3fache zeit...

nun würde ich das mal mit dem optokoppler noch mal probieren. aber wie
nun richtig anschließen?
wenn ich anode-OK mit widerstand und der plusleitung der taschenlampe
belege, und cathode-OK mit masse-leitung der taschenlampe, dann
leuchtet diese sofort - eigentlich klar da es aber die einzige
möglichkeit ist, am   schalter   am plus/masse zu kommen, stehe ich ein
bissel  doof da.
ginge eventuell  was mit sperrdioden?

Autor: Rahul (Gast)
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Hallo Mike!
Wie wäre es denn, wenn Du die Diode vom Optokoppler parallel zur
Taschenlampe-Lampe anschliesst, dabei natürlich auf die richtige
Polarität und einen Vorwiderstand achtest?

Dann würde der Optokoppler durchschalten, wenn die Lampe leuchtet.
Auf der Transistor-Seite des Optokopplers dann einfach einen Widerstand
zwischen 5V und Kollektor, Emitter an Masse und den Kollektor noch an
den Eingangspin des Controller.
Oder soll ich mal was malen?

Autor: Daniel Meirich (Gast)
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ja malen,das wäre nett, nur um auf nummer sicher zu gehen..nicht das
noch was kaputt geht oder so. vielen dank!!

Autor: Mike (Gast)
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mh, also ich nutze die PC817 von sharp

und da müssen anode mit plus und cathode mit minus verbunden sein,damit
von emitter strom zum collektor fliessen kann. also muß der avr-pin auf
jedenfall an den emitter ran...

irgendwie verstehe ich die schaltung nicht so ganz rahul....vielleicht
wäre aufzeichen wirklich angebracht, oder aber ich sollte einen anderen
OK benutzen...

Autor: Rahul (Gast)
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So, vielleicht hilft euch das Bild.
Das ist eine allgemeine Schaltung zur galvanischen Trennung von
Stromkreisen, um Signale zu detektieren.
Dass der Transistor auch noch eine Basis hat, liegt daran, dass ich
kein anderes Symbol auf die Schnelle finden konnte. Bei machen
Optokopplern ist der Anschluss aber auch vorhanden.
Die Nummern an den Pins der Bauteile haben nichts mit der Pinbelegung
des Optokoppler zu tun: Wieder eine Verallgemeinerung, da es im Prinzip
auch möglich wäre, das Gehäuse eines Transistors abzufräsen und dann
die Basis zu beleuchten (nichts anderes passiert im Optokoppler).

Da der AVR keinen Strom, sondern nur Spannungen erkennen kann
(hochohmiger Eingang), benutzt man den Transistor als Schalter, um ein
Signal gegen Masse zu schalten (in diesem Fall die AVR-Masse).

Den Pull-Up-Widerstand kann man sich sparen, wenn man den im AVR
integrierten aktiviert. Ein Widerstand zwischen der dem Kollektor und
der Versorgungsspannung (+5V) sorgt dafür, dass im
nichtdurchgeschalteten Zustand des Transistor ein H-Pegel am Port-Pin
liegt.
Im durchgeschalteten Zustand liegt dann am Port-Pin ein L-Pegel.

Für weiterere grundlegende E-Technik-Probleme würde ich vorschlagen,
mal nach der Funktion des "Spannungsteilers" oder so zu suchen.

Irgendwie gehört doch zur Programmierung von µC auch ein gewisses
elektrotechnisches Grundwissen, da ein µC ohne äussere Hardware
(Eingabe und Ausgabe) extrem sinnlos ist...

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