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Forum: Platinen Ätzanlage für SMD Platinen


Autor: Fridolin (Gast)
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Hallo,
ich baue normalerweise nur einfache Sachen auf Lochrasterplatinen, aber 
ab und an gibts halt gewisse Bauteile nur in SMD Ausführung. Eine 
Notlösung dafür ist Fädeldraht. Ab und an sollte es aber doch was mehr 
sein, wo einfach eine vernünftige Platine her muss.

Jetzt hab ich mal bei Reichelt geschaut...
zum einen gibts das Einsteigerset für 9,20 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=3;GROUP=C95;G...
aber ob das was taugt? Bzw ob man damit SMD Platinen herstellen kann? 
Ich kanns mir nicht vorstellen.
Die Beste Anlage ist eine für über 400 Euro...
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=C96;G...
Scheint mir Overkill zu sein.
Am interessantasten scheint mir die kleinste Anlage für 100 Euro zu 
sein...
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=C96;G...
Die Platinengröße von 250 x 175 reicht locker aus. Ätzzeit ist mir auch 
egal. Bloss ob die Qualität der Platinen die da raus kommen gut genug 
ist, istd ie Frage die ich hier stellen möchte.

Muss ja auch nicht zwingend von Reichelt sein, wenn jemand eine gute 
kleine Ätzanlage im Bereich von 100 Euro kennt.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Hi Fridolin,

das "Einstiegsset" kannst Du vergessen ;)

Die Aetzkuevette ist recht gut, bestell Dir aber am Besten gleich einen 
Ersatzblubberschlauch mit. Die Spruehaetzanlage ist wohl fuer die 
meisten Anfaenger Overkill... aber ich glaube wenn ich mal Geld habe hol 
ich mir die doch mal ;-)

Was hast Du als Belichtungsvorrichtung gedacht?

Gruss,
Michael

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Mit handelsüblichen Ätzanlagen der 100€-Klasse sind SMDs kein Problem. 
Ich hab schon bis 0,65mm Raster problemlos hinbekommen, und 0,5mm 
sollten auch nicht schwieriger sein. Das hängt aber insgesamt eher von 
der Vorlage und der Belichtung ab. Mit einem guten Film macht man gute 
Platinen, auch mit einfachsten Ätzanlagen bzw in der Schale. Aber bei 
einem schlechten, nicht lichtdichten Film nützt auch die teuerste 
Ätzanlage nicht, feine Bahnen sind damit nicht zuverlässig realisierbar.

Autor: Gerhard Günzel (ibilzh)
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Hallo,

die im Bild (Attach) ist mit der letzten Anlage in Deiner Liste gemacht.
Das Bild ist nur 448x300. Wenn die Größe nicht reicht, dann bitte 
melden.
Ich kann es dann groß auf meine Homepage stellen.


Gruss
Gerhard

ÜBRIGENS wo findet man im Forum Hinweise über Größe und Format wegen 
Upload.
Ich finde nix - Ich sehe nur immernur Meckerei wenn ein falsches Format 
kommt.

Autor: Gerhard Günzel (ibilzh)
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Noch ein Nachtrag.

Die Leiterbahn Stärke ist 0,4 mm.


Gerhard

Autor: holger (Gast)
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Leiterbahnbreite 0,25mm ;)

Wie Uwe schon sagte:
Wichtig ist eine gute Filmvorlage.
Laserdrucker eigentlich schon Pflicht.
Und ein vernünftiges Belichtungsgerät mit
UV Röhren. Alleine das ist schon teurer als die
Ätzanlage. Dann noch gutes Basismaterial benutzen
und TQFP80 ist kein Problem mehr.

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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Gerhard G. wrote:
> ÜBRIGENS wo findet man im Forum Hinweise über Größe und Format wegen
> Upload.
> Ich finde nix - Ich sehe nur immernur Meckerei wenn ein falsches Format
> kommt.

Hehe... bevor Falk das liest ;)
Bildformate

Faustregel: Fotos immer als jpg, Zeichnungen/Schaltungen/Screenshots mit 
wenig Farben als png - der Rest steht im Artikel.

Bild so groß machen, dass es dem Zweck entsprechend verwendet werden 
kann.

Autor: Gerhard Günzel (ibilzh)
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Kai Giebeler wrote:
>
> Faustregel: Fotos immer als jpg, Zeichnungen/Schaltungen/Screenshots mit
> wenig Farben als png - der Rest steht im Artikel.
>
> Bild so groß machen, dass es dem Zweck entsprechend verwendet werden
> kann.

Hallo Kai,

danke, werde ich mir anschauen. Bringt ja auch Sinn.

Gruß
Gerhard

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Ich habe schon mehrfach problemlos Gehaeuse mit einem Pin-Abstand von 
0.5mm verarbeitet, das ist bei richtiger Vorlage und Belichtung kein 
Problem...

Autor: Fridolin (Gast)
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danke schonmal für die Antworten, sieht ja doch vielversprechend aus.

@Michael G.
Die UV Geräte bei Reichelt jetzt, haben mich schon vom Preis her etwas 
abgeschreck, daher dachte ich entweder was von ebay, oder ein Selbstbau 
wie ich es in einem Artikel gelesen habe, mit einem Gesichtsbräuner. 
Diese gibt billig bei ebay und kommen von der Leistung her denk ich mal 
an die normalen Geräte ran. Falls das aber ein qualitativ kritischer 
Punkt ist würd ich dann doch zu dem knapp 200 Euro teuren UV Gerät 
greifen, auch wenn das eigentlich deutlich über dem Preis liegt den ich 
mir vorgestellt hatte.

Was ich auch wo gelesen hatte, war dass man mit einer einfachen 
Plastikschale auf einem Lautsprecher eine absolut taugliche Ätzanlage 
hat. Und dass die Wärme nur der Geschwindigkeit zugute kommt, nicht der 
Qualität.

Über die Filmvorlage hatte ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, da 
wird wohl ein Laserdrucker her müssen. Aber der war in anderem Kontext 
sowieso geplant ;)
Ich nehme an dann muss man sich ebenso über die Wahl der richtigen Folie 
Gedanken machen, oder ist das weniger problematisch?

Autor: Torsten (Gast)
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Hi

Wer handwerklich etwas geschickt ist: 
http://www.wdprivat.de/html/spruhatzanlage.html

Nette Grüße
Torsten

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Hi Fridolin,

also ich sag's mal so. Ich hab hier viele Beitraege von Leuten gelesen, 
die Belichtungsvorrichtungen improvisiert haben... ich bin froh dass ich 
mir eine gekauft habe ;) Aber Du kannst gerne experimentieren.

Laserdrucker eignen sich leider garnicht so gut fuer Filmvorlagen, das 
liegt einerseits an der Rasterung und anderseits daran, dass sie auf 
Folien nicht besonders berauschend decken, daher benutze ich 
"Doppelfilme", damit geht es ganz passabel. Kommt aber sicher auch auf's 
Modell an (wobei meiner aber ziemlich tiefes Schwarz druckt).

Die Waerme ist notwending, wenn Du mit NaPS aetzt, unter ca. 45 Grad 
geht nichts. Und die Qualitaet haengt von der Aetzgeschwindigkeit ab, da 
bei zu langem Aetzen Unteraetzungseffekte vermehrt auftreten.

Michael

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