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Forum: Mikrocontroller und Elektronik NGW100 als Basis für LA?

Autor: Stefan S. (Gast)
Datum: 11.12.2007 07:30

Ich bin kürzlich über Atmels NGW100 gestolpert und finde das Teil sehr
interessant. Und seit einer Weile juckt es mich bezüglich eines Logic
Analyzers. Deswegen dachte ich, dass man das doch kombinieren könnte. Es
hat ja immerhin 32MB RAM, wo man die Daten speichern könnte. Gut - dass
es geschwindigkeitstechnisch nicht das Maß der Dinge ist, ist klar.
Braucht es aber auch nicht zu sein...

Was meint ihr? Stellt das Board eine (gute) Basis für einen LA dar?
Autor: Claude (Gast)
Datum: 11.12.2007 08:27

Der AVR32 müsste halt über GPIOs / EBI  die zu Sampelnden Signale
einlesen. Problematisch wird auch der Sample Clock in dem Fall. Der
Trigger wird bestimmt auch nicht so das wahre wenn er erst durch die CPU
laufen muss.

Machbar ist es bestimmt , kommt darauf an was für Anforderungen man an
einen LA stellt. Eherlich gesagt würde mir ein "Schätzender Logic
Analyzer" nicht genügen, ich will ja messen und nicht raten.
Die Frequenz die ein LA maximal Sampeln kann ist ja nicht das einzigste
Qualitätsmerkmal.
Denke es wird schwer über den zwangsläufig erzeugten Jitter im AVR32
(erzeugt duch Pipelines,zu flushende Caches und Interrupt Latenzen)
genaue Messungen überhaupt zu machen.
Wenn ich z.b. einen Bus mit "nur" 10MHz untersuchen will kann schon
0.5nS Jitter sehr sehr viel bedeuten.

Hab mir vor ca. 1 Jahr für knapp 200€ einen alten 16 Kanal Gould LA in
e**y geschossen, also rund 100€ mehr als ein ein NGW100.
Dafür kein Bastelaufwand und eine gewisse Sicherheit das man richtig
mis(s)t.

Evtl. ein externen CPLD und schnelles SRAM ans Board
und das NGW100 nur als Visualisierungs Teil zu missbrauchen wäre mein
Vorschlag.

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