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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Arbeitszeugnis bewerten


Autor: Cain (Gast)
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Was haltet ihr von meinem folgenden Zeugnis ? fehlt da irgentwas ?
ist die Abschluß Formel ok ? Also ich werde noch 6 Monate nach meiner 
Ausbildung übernommen.

Was haltet ihr davon ?


Hier das Zeugnis:

Vorläufiges Zeugnis                                 12.12.2007

Herr X, geb. am 1.1.2000 in X, wurde vom 01.09.2003 bis zum 25.01.2008 
an der X im Beruf des Elektronikers für Geräte und Systeme ausgebildet.

Herr X wurde in allen für das Berufsbild erforderlichen Arbeiten in der 
elektronischen Entwicklungswerkstatt unterwiesen.

Aus wissenschaftlichen Aufgabenstellungen wurden ihm 
Projekte/Teilprojekte übertragen, welche er eigenständig entwickelte, 
umsetzte und erprobte. Hierzu gehörten u.a. Messverstärker, Steuer- und 
Regeleinheiten, analoge und digitale Adapter zur Signalanpassung und 
Synchronisierung bestehender Messgeräte.
Des Weiteren führte er die Wartung und Reparatur von eingesetztem 
Messequipment, Video- und Audiogeräte durch.

In einem Lehrgang der Firma Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH erwarb er 
zusätzlich die Kenntnisse zum Applizieren von DMS.
Die Ausbildung umfasste auch computerbasierte Aufgaben wie 
Schaltplanerstellung und Platinenentwicklung (in konventioneller und 
SMD-Technik) und die Programmierung von Microcontrollern in einer 
Assemblerentwicklungsumgebung (Microcontroller von Microchip und Atmel).

Für die übertragenen Aufgaben fand und realisierte Herr X sehr gute 
Lösungen. Dabei arbeitete er stets mit äußerster Sorgfalt, größter 
Genauigkeit und Arrangement. Die Arbeitsleistung ist zu unserer vollsten 
Zufriedenheit.

Herr X ist bei Vorgesetzten und Mitarbeitern sehr geschätzt. Sein 
persönliches Verhalten war stets einwandfrei. Er unterstützte die 
Zusammenarbeit, ist stets hilfsbereit und in der Lage, sachliche Kritik 
zu üben und zu akzeptieren.

Da keine Planstelle vorhanden ist, können wir Herrn X nicht übernehmen. 
Auf Grund seiner überdurchschnittlichen Leistungen wird ihm ein 
befristeter Arbeitsvertrag angeboten.

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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> geb. am 1.1.2000 in X, wurde vom 01.09.2003 bis zum 25.01.2008
> an der X im Beruf des Elektronikers für Geräte und Systeme ausgebildet.

Wow, der Traum jedes Personalers: 3 3/4 Jahre alt und dann direkt ab in 
die Elektronik-Ausbildung. Dir stehen alle beruflichen Ziele offen, wozu 
brauchst   du da noch ein Zeugniss? Wenn du dich anstrengst, hast du in 
ca. 1,5 Jahren dein Diplom, und ca. 2012 (also mit 12 Jahren) ist dir 
ein Professur an der Uni Aachen sicher ;-)))))

Autor: Cain (Gast)
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Ja sorry ich wollt da halt irgendein datum hinschreiben sonnst wär da 
sone Groß lücke gewesen - bin aber leider schon 86 geboren :P

Autor: Frank W. (frankw) Benutzerseite
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> Für die übertragenen Aufgaben fand und realisierte Herr X sehr gute
> Lösungen. Dabei arbeitete er stets mit äußerster Sorgfalt, größter
> Genauigkeit und Arrangement. Die Arbeitsleistung ist zu unserer vollsten
> Zufriedenheit.


Bis Du sicher, dass Du mit "Arrangement" gearbeitet hast  -
oder meintest Du eher "Engagement"  :-)

Gruss
Frank

Autor: STS (Gast)
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Nun die Frage: Was bist Du wirklich? Elektroniker ist ein weitgefaßter 
Fantasieausdruck.

Entweder bist Du Dipl.-Ing., Techniker oder xxx-Elektroniker. Dein Beruf 
muß doch eine exakte Bezeichnung haben. Das geht hier nicht hervor. Nach 
den übetragenen Aufgaben ist es kein Facharbeiterberuf mehr, sondern 
mindestens Techniker. Man sollte oben die tatsächliche Berufsbezeichnung 
angeben. Elektroniker ist alles und nichts.

Ansonsten gibt's am Zeugnis nichts zu mäkeln.

Autor: Maco (Gast)
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Grammatik des Chefs verbessern:

"Des Weiteren führte er die Wartung und Reparatur von ...  Video- und 
Audiogeräte(n) durch"

Autor: STS (Gast)
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@Maco: Würde ich mir aber gut überlegen.

Autor: Frank W. (frankw) Benutzerseite
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Cain wrote:
> Die Arbeitsleistung ist zu unserer vollsten Zufriedenheit.

Kein Problem - nur dass Du weisst, das damit so was wie "Note 2" gemeint 
ist.
Wenn Du also eine "Note 2" als gerechtfertigt ansiehst, dann ist das Ok.
Wenn Du denkst, das Du eine "1" verdient hast, dann solltest Du nochmal 
mit dem Arbeitgeber sprechen und schauen, ob er nicht noch das Wort 
"stets" einfügen kann.



# Sehr gut = stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt
# Gut = stets zu unserer vollen Zufriedenheit oder zu unserer vollsten
  Zufriedenheit (ohne stets)

Autor: Tim (Gast)
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Was ist ein Mikrochip? Für mich gibt es Mikrocontroller, 
Mikroprozessoren und die Familie der programmierbaren Logik wie CPLD, 
FPGA usw.
Mikrochip ist da irgendwie recht ungenau.

Außerdem würde ich noch auf die üblichen Redewendungen in solchen 
Zeugnissen achten. Aber soweit ich das überblicke, sind dort einige 
"sehr gut"-Formulierungen enthalten.

Autor: Tim (Gast)
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Auf das stets kommt es meiner Meinung nach nicht an, eher auf das 
"vollste".

vollste = sehr gut
voll = gut

Autor: Marvin M. (Gast)
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@Tim: Da ist die Firma "Microchip" gemeint. Sowas solls geben ;)
Ist aber aus dem Satzzusammenhang erkennbar...

Autor: Frank W. (frankw) Benutzerseite
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@Tim

> Auf das stets kommt es meiner Meinung nach nicht an,

.... Na wenn Du das meinst.
In meinem Zeugniss-Buch und im Wikipedia steht es so, wie ich oben 
geschrieben habe. Und was bei einer Berwerbung der nächste potentielle 
Arbeitgeber heranzieht, das weiß man nicht. Dann doch lieber probieren 
die eindeutigere Beruteilung zu bekommen ( wenn diese gerechtfertigt ist 
)

Frank

Autor: Cain (Gast)
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Mhm was ist denn an der Berufsbezeichnung auszusetzen ? Die Ausbildung 
heisst Elektroniker für Geräte und Systeme.

Aber das mit dem Arrangment ist mir garnicht aufgefallen das hat doch 
garnichts mit Engagement zu tun. Mhm da muss ich mit meinem Chef ma 
reden :o)


Und das mit dem ..... stets zu unserer vollsten ... soll auch noch mit 
rein.


Aber was ist mit der passage ?


Dabei arbeitete er stets mit ÄUßERSTE Sorgfalt, GRÖßTER
Genauigkeit und Arrangement(bzw. dann bald Engagement )


aber vor Engagement steht dann nichts. Sollte da nicht auch noch was hin 
?


Gruß

Cain

Autor: Stefan (Gast)
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>Sein persönliches Verhalten war stets einwandfrei. Er unterstützte die
>Zusammenarbeit, ist stets hilfsbereit und in der Lage, sachliche Kritik
>zu üben und zu akzeptieren.

Ein kleiner Wermutstropfen ist ja dabei :-)

Vergleiche doch mal:

"sein persönliches Verhalten WAR stets Einwandfrei"      mit

"IST stets hilfsbereit".

Gab es mal Stress mit dem Chef oder mit Kollegen? Der erste Satz lässt 
ja dies vermuten, denn sonst würde da "sein persönliches Verhalten IST 
stets einwandfrei" stehen.

"Er unterstützte die Zusammenarbeit"

- würde ich verstehen als "Er unterstützte, tat aber selber nichts..."

"in der Lage, sachliche Kritik zu üben"

- Mitarbeiter sucht Streit....

"und zu akzeptieren"

- Mitarbeiter "ist in der Lage, sachliche Kritik zu akzeptieren" hiesse: 
Mitarbeiter hat die Kritik akzeptiert, mehr aber auch nicht...

Sprich: persönlich war die Firma von dir nicht sehr begeistert...

Gruss

Autor: Cain (Gast)
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Mhm also eigentlich sollte das ein gutes Zeugnis sein. ich kann mit 
meinem Chef auch offen darüber sprechen.

Also mein Chef und der Instituts leiter bedauert es auch sehr das ich 
nur ein halbes jahr nach der Ausbildung übernommen werden kann. Aber es 
ist leider kein Geld da deswegen gehts nur ein halbes jahr. Es sollte 
auch so eigentlich alle mit mir zufrieden gewesen sein.

Autor: Tom (Gast)
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@ Stefan

Nörgler, dir kann man es wohl nie recht machen

Autor: Stefan (Gast)
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@Tom:

Dein Kommentar war doch nicht ernst gemeint, oder? Mir ist absolut jedes 
Arbeitszeugnis recht, ich ziehe ja daraus nur meine Schlüsse, und 
entscheide dann ob ich den Bewerber überhaupt zum Vorstellungsgespräch 
einlade oder direkt aussortiere.

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