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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik neue Verstärkerfrage


Autor: Aufnehmer (Gast)
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Hallo,

Ich habe mir aus Einzelteilen und guten Ratschlägen aus dem Forum einen 
Verstärker für ein Kondensatormikrofon aufgebaut und viel gelernt dabei 
(siehe Bild anbei). Nun habe ich nach einer genaueren, integrierten 
Lösung gesucht und den INA163 bei Segor gefunden - der sollte für meine 
Zwecke doch geeignet sein, oder? Datenblatt:

http://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/pdf/9173...

Was ich inzwischen weiß: VCOM in meiner Schaltung ist ein Ausgang von 
meinem D/A-Wandler und dient offenbar dazu, einen positiven 
Gleichspannungsanteil im das Ausgangssignal zu gewährleisten. Frage 1) 
Das sollte doch mit dem INA163 genauso gehen, oder?

Frage 2) Das Signal zum A/D-Wandeln (jetzt ain+ und ain-) will ich 
abgreifen an PIN 1 und 14 (Vo1 und Vo2) - welche Verstärkung kann ich da 
erwarten bei z.B. 30 Ohm GainWiderstand? 1000? Die Formel im Datenblatt 
gibt nur die Verstärkung am Ausgang Vo an. Ich möchte lieber sicher 
gehen, bevor ich das Teil kaufe..

Autor: Aufnehmer (Gast)
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ich meinte natürlich immer "A/D-Wandler"...

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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INA217 ist die erste Wahl, was audiotaugliche Instrumentationsverstärker 
angeht. Such Dir mal Infos darüber.

Autor: schnudl (Gast)
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Einen Gleichspannungsanteil kannst du mit REF (Pin-10) erzwingen. Normal 
liegt dieser Pin auf GND, oder nahezu auf GND. Wozu das gut sein soll 
ist bei einem Audiosignal aber fraglich.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Wenn es darum geht, einen Gleichspannungsanteil unter das Audiosignal zu 
legen, so realisiert man dies am einfachsten mit einem 
Widerstandsspannungsteiler, an den man über einen Koppelkondensator das 
Audiosignal schaltet.

Autor: Aufnehmer (Gast)
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@schnudl: Der A/D-Wandler möchte es so, er läuft mit 5V und möchte mit 
Eingangssignalen so wie hier beschrieben gefüttert werden:

Beitrag "Audio-Signale A/D wandeln"

@TravelRec: Der INA217 sieht auf den ersten Blick so ähnlich aus wie der 
INA163, nur daß die beiden Ausgänge der ersten Verstärkerstufe nach 
außen geführt sind (so wie ich es brauche), oder?

Autor: schnudl (Gast)
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Achso, dann ist es klar ggg

Autor: schnudl (Gast)
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"@TravelRec: Der INA217 sieht auf den ersten Blick so ähnlich aus wie 
der
INA163, nur daß die beiden Ausgänge der ersten Verstärkerstufe nach
außen geführt sind (so wie ich es brauche), oder?"

So wie ich es verstehe geht es um einen "einkanaligen" Audioverstärker. 
Bei jedem INA handelt es ich um einen Differenzverstärker, der 
Gleichtaktsignale möglicht gut unterdrücken soll. Genau dazu dient die 
Subtraktionsstufe. Wenn du diese übergehst und vorher auskoppelst, so 
würdest du genau "die" Kernfunktion des INA nicht verwenden.

Aber möglicherweise habe ich deine Originalschaltung nicht verstanden? 
Was machst du mit den beiden Ausgangs-Kanälen ? Womöglich getrennt 
AD-konvertieren und dann subtrahieren??? Das wird ja wohl nicht 
sein-oder ?

Autor: Aufnehmer (Gast)
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Nein, das "Subtrahieren" macht der A/D-Wandler. Er hat differenzielle 
Eingänge und liefert seinen kleinesten Wert, wenn ain+ auf 1,1V und ain- 
auf 3,9V liegt - und seinen größten wert liefert er, wenn ain+ auf 3,9V 
und ain- auf 1,1V liegt. Ohne Signal sollten beide Eingänge auf 2,5V 
"ruhen".

Autor: Aufnehmer (Gast)
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die Subtraktionsstufe würde ich dann gerne verwenden, um damit 
zusätzlich einen Kopfhörer mit anzuschließen, ohne das Signal zu 
beeinträchtigen.

Autor: schnudl (Gast)
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verstehe :)
Der Vorteil bei dem INA ist, dass die Gegenkopplungswiderstände am 
Eingang lasergetrimmt sind und du eine bessere Gleichtaktunterdrückung 
erzielen wirst, als im Eigenbau (denk ich mal...).

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Der 217er klingt einfach Klasse, mehr muß man (fast) nicht wissen ;-). 
Eine Anwendungsschaltung gibt es hier 
http://www.electricstart.de/pic/micampro.gif

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