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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DISTANZ-SENSOR GP2D120 stört Atiny13


Autor: norad (Gast)
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Hallo!

Wie schon der Betreff aussagt stört der DISTANZ-SENSOR GP2D120
den Atiny13.

Der Sensor ist an PB3 (ADC3) angeschlossen.

Erst als ich einen Kondensator 0.1µF zwischen Plus und Minus geschaltet 
habe, wurde es besser.

Aber ich habe immer noch das Problem das die LED Flackert.

Selbst dann wenn ich den Sensorausgang V0 nicht angeschlossen ist.

Wenn der Sensor gar nicht angeschlossen ist flackert auch die LED nicht 
mehr.

Des weiteren wenn der Kondensator nicht angeschlossen ist aber der 
Sensor, fängt der µC richtig an zu spinnen.

Hat jemand einen Tipp oder Ratschlag.

Hier noch ein kleiner Auszug der Routine:

sch1:
    sbis  pinb,taster       ;Taste betätigt?
    rcall Taste
    ldi     A,3             ;ADC3
    rcall   RdADC           ;ADC auslesen
    cpi     A,10            ;Empfindlichkeit
    brsh    next2
    sbi     portb,led2      ;LED AUS
    rjmp    sch1
next2:
    cbi     portb, led2     ;LED EIN
    rjmp sch1


Gruß
norad

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
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Ich gehe mal von einem Verdrahtungsproblem aus, denn an dem Sensor 
alleine liegts bestimmt nicht. Gibts einen Schaltplan?

Autor: norad (Gast)
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Nun einen Schaltplan gibt es so nicht weil ich es auf einem Steckbrett 
aufgebaut habe.

Der Schaltungsaufbau ist sehr einfach gehalten.

AVR, Kondensator, LED, Taster und ne Spannungsquelle (Trafo 
Stabilisiert)


Ich bin überzeugt es liegt nicht an einem Verdrahtungsproblem.


Gruß
norad

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
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norad wrote:

> Ich bin überzeugt es liegt nicht an einem Verdrahtungsproblem.

Naja, an den 33mA, die das Ding maximal ziehen soll, kanns aber auch 
nicht liegen....

Autor: norad (Gast)
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@Niels Hüsken

>Naja, an den 33mA, die das Ding maximal ziehen soll, kanns aber auch
>nicht liegen....

Ich denke auch, das daran nicht liegen kann.

Nun vielleicht liegt es daran das ich den µC 4,5V betreibe und der 
Sensor sollte eigentlich mit 5V versorgt werden.

Sobald ich den Sensor dazu schalte ohne Abblockkondensators pinnt der µC 
wie schon erwähnt und einen Spannugseinbruch konnte ich auch nicht 
feststellen.

Ich werde mal einen Spannungsregler dazwischen schalten so das ich 5V 
habe.

Trotzdem Danke für deine Unterstützung.

Autor: norad (Gast)
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S0 hab mal mit Logicanalyzer nachgeschaut, weil ich kein Oszi habe.
Ich stelle eine Frequenz von ca. 800Hz fest.
Wenn der Abblockkondesator mit aufgeschaltet ist,ist die Frequenz 0.

Also müssen enstörmaßnahmen getroffen werden.

Wie kann man nun solche Störungen effektiv beseitigen?



Gruß
norad

Autor: lontano (Gast)
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zuerst wurde das Auto erfunden...danach das Rad ?

deine Stromversorgung ist wohl miserabel!

Autor: Marco S. (masterof)
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Mit einen Logicanalyzer kannst du keine Spannungen messen sondern er 
zeigt dir nur die zustände der Leitung an.

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
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norad wrote:

> S0 hab mal mit Logicanalyzer nachgeschaut, weil ich kein Oszi habe.
> Ich stelle eine Frequenz von ca. 800Hz fest.

Über der LED liegen 800Hz? Das müssen aber sehr unregelmässige 800Hz 
sein; ich bezweifle ernsthaft, das man ein reines 800Hz Flakern 
warnehmen würde.

Nein, hier stimmt etwas völlig anderes nicht. Meiner Meinung nach suchst 
du in der falschen Ecke.

Autor: Marvin M. (Gast)
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Ich habe bei diesem Sensor die Erfahrung gemacht, dass er ziemliche 
Stromspitzen erzeugt. Diese mit einem großen Elko bzw. einem 
entsprechend leistungsfähigem Spannungsregler abfangen.

Autor: norad (Gast)
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Hallo!

Also ein Blockkondensator von 0,1µF nahe dem Atiny13 hat es gebracht.
Zusätzlich hab ich noch den Resetpin mit einen R = 10k auf High gesetzt.

Die obige Routine hab ich auch angepasst so das es nicht mehr flackert 
wenn man dem Sensor nur halb abdeckt.
Das flacker Problem hat mir jetzt die meiste Zeit gekostet aber jetzt 
hab ichs.

Jetzt funktioniert es so wie ich wollte.


Vielen Dank nochmal für eure hinweise.

Gruß
norad

Autor: Martin (Gast)
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Also wenn am Reset Pin kein Widerstand nach + war, dann lags daran. Ein 
offener Pin wird den immer resettet haben, jenachdem was gerade in der 
Luft flog.

Autor: norad (Gast)
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@Martin

>Also wenn am Reset Pin kein Widerstand nach + war, dann lags daran. Ein
>offener Pin wird den immer resettet haben, jenachdem was gerade in der
>Luft flog.

Muss ich dich leider Entäuschen! Den Widerstand habe ich nur 
Sicherheitshalber eingebaut. Wie schon erwähnt der Kondensator  war die 
Auschlaggebende Lösung.

Autor: Frank B_. (frank_b) Benutzerseite
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Der Reset-Pin hat einen internen PULLUP, der allerdings etwas schwch 
dimensioniert ist. Trotzdem reicht er fast immer aus.
Es ist trotzdem eine gute Idee einen externen Pullup hinzuzufügen.

Frank

Autor: Martin (Gast)
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na dann :)

Autor: wawa (Gast)
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hallo, zur Ergaenzung

der Sensor stoert wirklich. es wurde wieder festgestellt, 27/01/2008, 
dass er unbedingt abzublocken ist. es reichen keine 100nF. weil das 
datenblatt so schlecht zu beschaffen ist, hier mal eines der letzten 
version
mfg
wawa

Autor: Paul (Gast)
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Hallo,
obwohl der Beitrag schon älter ist, habe ich jetzt das gleiche Problem. 
Es wurde jetzt geschrieben das der Sensor stört und ein 100nF nicht 
reicht.

Da ich nicht so der Crack auf dem E-Technik Gebiet bin, könntet ihr mir 
bitte mal in einem Satz aufschreiben was zu tun ist, damit die 
Ausgangssignalspannung bissl homogener ist?!

Als Anlage habe ich den GP2D120 an einen Akkupack gehangen und in 
absoluter Ruhelage die Sensorausgangsspannung mit einem Oszi geloggt. 
Wie ihr sehen könnt ist dort einiges los...
Wie bekomme ich das hin?

Autor: Eckhard (Gast)
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Hallo,

Auszug aus dem Datenblatt : A 10 uF (or larger) bypass Capacitor between 
Vcc and Gnd near the Sensor is recommended.


Eckhard

Autor: Niels Hüsken (Gast)
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Hi...

Auf die Gefahr, daß ich dein Diagramm falsch verstanden habe:
Mir scheint die Versorgungsspannung von ~ 2.3Volt etwas extrem niedrig 
zu sein. Laut Datenblatt des ATtiny13 ist dieser mit mindestens 2.7V zu 
betreiben. Wenn dein Akku das nicht schafft, solltest du hier vieleicht 
auchmal aufrüsten.

Autor: Paul (Gast)
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@Eckhard: Ja, danke! Das habe ich auch gelesen und gemacht. Allerdings 
reicht der 10µF da leider nicht. Ich habe jetzt mal einen 1000µF da rein 
geklemmt. Ergebnis siehe Bild.

@Niels: Die Spannung ist nicht Versorgungsspannung sondern 
Ausgangsspannung des Sensors, kann also zwischen 0,2...3V sein.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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ich würde dem Sensor ein kleines LC Filter spendieren wenn er solche 
Effekte auf die Versorgungsspannung überträgt. Also zusätzlich zum 
Kondensator parallel noch eine kleine Drosselspule in Reihe schalten 
dann sollte das Problem weg sein.

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