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Forum: Markt Sind die Teile hier in Ordnung? (Oszi + Tastkopf)


Autor: Paul H. (powl)
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Hi!

Hier das 40Mhz Oszi für insgesamt 66€ (ist gut?):
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...

Leider hab ich nicht drauf geachtet dass gar keine Tastköpfe dabei sind.

Brauch ich wirklich einen Tastkopf oder reicht es wenn ich einen BNC -> 
4mm Laborbuchsen nehme und dann mit Laborkabeln messe. Oder geht mir 
dann bei hohen Frequenzen ein großteil der Signale flöten bzw ich fange 
mir Störungen ein?

Hier gibts 100Mhz Tastköpfe für 20€ im Doppelpack:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...

lg PoWl

Autor: SteffenUl (Gast)
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Ich finde das Oszi war für den Betrag ein ganz guter Fang.

Für 90 % der Hobbyanwendungen reicht meiner Ansicht nach eine BNC 
Adapter und Laborkabel. Die meisten Frequenzen sind doch ehr niedrig.

Wenn es allerdings öfters einmal über 1 Mhz hinausgehen soll ist ein 
guter Tastkopf sicher kein fehler

VG und Frohe Weihnachten

Autor: Andreas K. (a-k)
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Im KHz-Bereich kommst du mit Kabeln aller Art ganz gut über die Runden, 
aber im MHz-Bereich sind Tastköpfe nötig. Die Ebay-Dinger werden sicher 
nicht höchsten Ansprüchen genügen, aber für das 40MHz-Scope wirds 
vermutlich ausreichen.

Autor: Kalorienbombe (Gast)
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20 Euro für zwei Tastköpfe inkl. Versand kommt mir doch extrem wenig 
vor. Wo ist da der Haken?

Autor: Andreas K. (a-k)
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Den Unterschied wird man möglicherweise sehen, wenn man Signale im 
höheren MHz-Bereich bzw. mit steilen Flanken anzeigt, und dann Mist zu 
sehen kriegt, der überhaupt erst im Tastkopf entsteht.

Ist halt eine Frage der Ansprüche. Das günstigste was Reichelt dazu hat 
sind die Testec LF 312 für 35€/Paar. Die dürften ok sein, die Testec HF 
jedenfalls sind sind es.

Autor: Paul H. (powl)
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Also ich wüsste bisher kein Anwendungsgebiet wo ich größere Frequenzen 
Messen müsste.

Das einzige was interessant sein könnte wäre die Ripplespannung die 
durch mein µC entsteht zu messen.

D.h. ich kann auf Tastköpfe vorerst mal verzichten?

Btw: Erkennt das jemand auf den Fotos, fehlen da die Feinjustierknöpfe 
bei der Kanalverstärkung oder sind das druckschalter, oder 
Kippschalter?!

Ich frag mich sowieso das der damit gemacht hat.. überall diese 
klebepunkte

http://www.reichelt.de/bilder//web/bauelemente/C11...
Sowas?

lg PoWl

Autor: Andreas K. (a-k)
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Sieht schon so aus, als ob bei der Vertikalen die inneren Knöpfe fehlen. 
Das dürfte aber nicht nennenswert behindern.

Das Klebzeug markiert evtl. irgendwelche Standardeinstellungen. Zusammen 
mit den fehlenden Knöpfen soll das wohl blödsinnige Einstellungen 
vermeiden (ich kannte mal einen Techniker, der sich über eine total 
falsche Netzfrequenz wunderte - ich [Anfänger] durfte ihn dann auf die 
variable Zeitablenkung hinweisen, was er nicht allzu freundlich zur 
Kenntnis nahm).

Autor: Andreas K. (a-k)
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Paul Hamacher wrote:

> Das einzige was interessant sein könnte wäre die Ripplespannung die
> durch mein µC entsteht zu messen.

Spannungen im Millivolt-Bereich mit Einzelleitungen zu messen, hat zur 
Folge, dass du nicht sicher sein kannst, ob das Ergebnis dem zu 
messenden Signal entspricht, oder von irgendwas anderem aus der Umgebung 
stammt (einem daneben stehenden Röhren-Monitor beispielsweise).

Autor: Paul H. (powl)
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;-) Wenn man an der Feineinstellung rumdreht, gibt es da irgendeinen 
Rastpunkt oder eine Möglichkeit das wieder gescheit zu kalibrieren?

Mein Physiklehrer hat mir auch schon n Vortrag gehalten dass die Leute 
bei ihm ständig das Oszi verstellen ;-)

Andreas Kaiser wrote:
> Spannungen im Millivolt-Bereich mit Einzelleitungen zu messen, hat zur
> Folge, dass du nicht sicher sein kannst, ob das Ergebnis dem zu
> messenden Signal entspricht, oder von irgendwas anderem aus der Umgebung
> stammt (einem daneben stehenden Röhren-Monitor beispielsweise).

Elektronische Geräte nebendran kann man ja ausschalten, steht auch nich 
sonderlich viel von hier rum :-) Normalerweise müsste ich dann ja auch 
Ripple sehen wenn ich garnix angeschlossen hab oder?

lg PoWl

Autor: Andreas K. (a-k)
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Paul Hamacher wrote:

> ;-) Wenn man an der Feineinstellung rumdreht, gibt es da irgendeinen
> Rastpunkt

Entweder das, oder sie ist zumindest an einem Ende exakt. Wirst du schon 
merken.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Paul Hamacher wrote:

> Normalerweise müsste ich dann ja auch
> Ripple sehen wenn ich garnix angeschlossen hab oder?

Oder vorne kurzgeschlossen hast. Korrekt. Wirst du schon merken, und die 
Tastköpfe laufen dir nicht davon.

Autor: Paul H. (powl)
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danke, dann freu ich mich schonmal darauf wenns ankommt :-)

Autor: Tishima (Gast)
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Hallo!

Da ich eine starke Vermutung habe, wo die Firma das Gerät aufgekauft 
hat, kann ich Dir sagen wöfür die aufgeklebte Punkte sein sollen.
Die sind dafür da das jeder noch so döschige Leiharbeiter anhand einer 
Arbeitsanweisung ein paar Prüfmessungen durchführen kann.

Ungefähr so:

Bei Gerät A stell alle Knöpfe auf Blau und Halt die Messstrippe an Punkt 
B, wenn keine Wellen zu sehen sind Gerät aussortieren.
Bei Gerät B stell alle knöpfe auf Gelb und Mess an Punkt C, wenn Wellen 
zu sehen sind gerät aussortieren.

Aber ich seh heute Abend den wahrscheinlich ehemals zuständigen 
Messmittelwart der Firma wo das Gerät ursprünglich herkommt und werde 
das mal hinterfragen.

gruß,
Bjoern

Autor: Paul H. (powl)
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ah, cool darauf wär ich jetzzt nicht gekommen :-)

Naja solange die Klebepunkte keine brandflecken oder macken verdecken 
kann man sie ja einfach entfernen ;-)

die fehlenden Feinjustierknöpfe lassen sich sicher auch leicht ersetzen. 
Hoffe das ding hat XY-Betrieb

lg PoWl

Autor: klogang beendet (Gast)
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Ja Bjoern, träum süß und schlaf gut...

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