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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Drehzahlmesser; Elektronik


Autor: Chris (Gast)
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Hallo Leute!

Ich will mir nen Drehzahlmesser fürs Auto bauen. Programmierung ist zum
Teil fertig
wenn da nicht die Elektronik wäre.

Könnt ihr euch mal den Schaltplan im Anhang anschauen und mir sagen ob
das funktionieren könnte!

Ich zapfe das Signal der Zündspule vorm Zündverteiler ab und gehe dann
über den Optokoppler zum AVR (90S2333)


Wie groß soll ich R1 dimensionieren?
Ist die Zenerdiode richtig eingebaut? +welche dimensionierung soll sie
haben?
Kann ich R2 weglassen wenn ich den internen Pull Up einschalte?

Bin für jeden Verbesserungsvorschlag offen!

mfg Chris!

Autor: Henning (Gast)
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vieleicht vor r1 und zennerdiode noch nen widerstand zur
strombegrenzung
zennerdiode ist richtigherum

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

Du brauchst zwei parallel geschaltete Zenerdioden, da die Zündspule
beim Aussschwingen immer Wechselspannung erzeugt!!!! Die hohe
Rückschlagspannung hält die LED des Optokopplers in Sperrichtung nicht
aus. Schon mal mit der einen Hand an Zündspule-Primär gefaßt und dabei
mit der anderen ans Blech, wenn der Motor läuft? Zwischen Zündspule und
Z-Diode muß unbedingt noch ein Widerstand 1KOhm(?), sonst behinderst Du
den Schwingkreis oder es haut Dir die Z-Diode und den Rest direkt
durch. Außerdem brauchtst Du irgendeine Entprellung als Schaltung oder
in der Software. Sonst zählst Du die Ausschwinger der Hochspannung. In
Elektor wurde das mal mit Monoflops 4538 gemacht.

Autor: Chris (Gast)
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Korrektur: "...zwei parallel geschaltete Z-Dioden mit entgegengesetzter
Richtung..."

Autor: crazy horse (Gast)
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Wechselspannung? Quatsch.
Antiparallelschaltung von Z-Dioden? Hihi, Quatsch.
Schutzwiderstand 1k? Quatsch, die Abschaltspannung beträgt 300-400 V,
also einen Strom von 300mA durch den Optokoppler?? Ausserdem bedämpft
ein 1k viel zu sehr, der Funken geht in die Knie (wenn überhaupt noch
vorhanden).
Macht es doch nicht komplizierter, als es ist.
Man wertet nicht die hohe Abschaltspannung aus, sondern den Ladeimpuls
der Zündspule. Ist der Unterbrecher geschlossen (bzw. der
Leistungstransistor im Steuergerät ist durchgesteuert) liegt in etwa
Massepotential an der Zündspule.
Eine einfache hochsperrende Diode und ein pullup-Widerstand nach +5V
genügen.
Ich verwende in solchen Fällen die schnelle Diode UF4007,
wahrscheinlich reicht auch die 4007.

Autor: Chris (Gast)
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Für manche Leute scheint die Welt jenseits von +5Volt und jenseits von
Gleichspannung aufzuhören. Sehr konstruktiv, die Tipps anderer Leser
als Quatsch zu bezeichnen!

Ist die Schaltung auf dem Bild am PKW erfolgreich getestet?
Über den Widerstandswert vom AVR-Eingang zu +5V wird keine Aussage
gemacht. Warum soll er die negative Halbwelle nicht dämpfen?
Ich glaube kaum, daß der AVR-Eingang das mitmacht. Falls Zündspulen
existieren, die nur im positiven Bereich schwingen, wie im Oszillogramm
eingezeichnet, könnte die Freilaufdiode des FETs noch entfallen. Warum
unnötig kompliziert?

Autor: Andreas Huck (Gast)
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hi,

ich muss aber zu crazy horse halten, denn

meine Schaltung läuft schon erfolgreich im PKW. Ich habe auch auf der
Sekundärseite den Impuls angefasst (ist ~0V und ~13V) und ledeglich
über eine normale Diode (4001) gegen +Betriebsspannung gezogen um die
Spannungsspitzen (mit Oszi gemessen ca. 30V) abzukürzen. Allerdings
nochmal abgesichert über einen extra &-Gatter C-Mos.

Der ganze beschriebene Rest ist eigentlich überflüssig, auf jeden Fall
funktioniert es.

mfg

Autor: crazy horse (Gast)
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mir wars eigentlich zu blöd, darauf nochmal zu reagieren, der gute Chris
sollte sich noch mal ein paar Gedanken machen.

-es gibt keine Wechselspannung
-2 antiparallele Z-Dioden machen keinen Sinn, wirken wie 2 normale
Si-Dioden
-natürlich funktioniert es so, auch in der Praxis, habe aber gerade
nochmal nachgeschaut - ich habe es an den Analogkomperator
angeschlossen, da bei einigen Motorsteuergeräten über 1V Restspannung
in der Endstufe bleiben, in Verbindung mit der Diodenflusspannung von
0,7V wirds knapp

"Für manche Leute scheint die Welt jenseits von +5Volt und jenseits
von
Gleichspannung aufzuhören. Sehr konstruktiv, die Tipps anderer Leser
als Quatsch zu bezeichnen!"
-in erster Linie an die eigene Nase fassen

"Ist die Schaltung auf dem Bild am PKW erfolgreich getestet?"
-ja

"Über den Widerstandswert vom AVR-Eingang zu +5V wird keine Aussage
gemacht."
-was meinst du, wie relevant der Wert eines Pullup in diesem
Frequenzbereich ist? Kann nur einer fragen, der Null Erfahrung hat.

"Warum soll er die negative Halbwelle nicht dämpfen?"
-weil es die nicht gibt, und eine Dämpfung der positiven Ausschwinger
geht auf Kosten der Zündenergie. Was meinst du, warum hochsperrende
Schalter eingesetzt werden? Der Stromfluss in der Primärspule soll
möglichst schnell auf 0 gehen, nur dann wird die gespeicherte Energie
auf die Sekundärseite transformiert.

"Ich glaube kaum, daß der AVR-Eingang das mitmacht."
-mit dem Glauben ist es so eine Sache...

"Falls Zündspulen existieren, die nur im positiven Bereich schwingen,
wie im Oszillogramm eingezeichnet, könnte die Freilaufdiode des FETs
noch entfallen."
-es gibt nur wenige FETs, die extra eine Diode eingebaut haben,
normalerweise ist nur die parasitäre Diode (die bei der Herstellung
automatisch entsteht) vorhanden. Und die hat so schlechte Werte, dass
eine schaltungstechnische Nutzung meist nicht möglich ist. Viele
Hersteller geben die Daten der Diode gar nicht mehr an, aber vorhanden
ist sie immer.

"Warum unnötig kompliziert?"
-wer kompliziert hier was?

In erster Linie ging es bei der Schaltung ums Prinzip. Man kann
natürlich weitere Schutzmassnahmen einbauen, ebenso ist es möglich,
einen Optokoppler in die Leitung einzuschleifen, dann natürlich mit dem
passenden Widerstand.

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