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Forum: Platinen Eignet sich diese Methode zum Ätzen


Autor: Christoph H (Gast)
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Also, Hallo erstmal,

Ich habe Foto-Beschichtete Platinen von Reichelt,
Tintenstrahl- und Laser-Drucker,
Overhead-Projecktor-Folie für Tintenstrahl-Drucker
eine Sonnenbank,
Entwickler NaOH,
Ätzmittel Natriumpersulfat,

Also das Ätzen hatte ich beim Lezten mal ganz gut hinbekommen 
(abgesehen, das ich trotz Kontrolle nachher trotzdem Spiegelverkehrt 
belichtet habe, und vileicht die Sonnenbank unterschätzt habe)

Meine Frage ist jezt, wie ich am billigsten einen Bestückungsdruck und 
Lötstopp hinbekomme.
Bei Bestückungsdruck habe ich irgendwo gelesen, das das mit Laserdruck 
und Aufbügeln gut klappen würde,
und bei Lötstopp bin ich irgendwo darauf gestoßen, dass man nach dem 
Ätzen die Platine nochmal mit einer invertierten Lötstopp-Maske 
belichten könne, und dann nochmal entwickeln. Dabei bin ich aber sehr 
skeptisch.

Habt ihr da Erfahrung mit, oder vileicht sogar bessere/billigere 
methoden,
schön aussehen muss das nicht.

Autor: Thomas Müller (thomas1123) Benutzerseite
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wenn bestückungsdruck und lötstop sein muss dann würde ich die platine 
von einem leiterplattenhersteller fertigen lassen fü zuhause is des der 
reine wahnsinn an aufwand.

für lötstoplack habe ich auchmal so grüne folie gesehen die du irgentwie 
auf die platine aufbringen musst und ein erneuites belichtungs und 
ätzverfahren veranstallten musst

Autor: Christoph H (Gast)
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weil ich meistens nur ein Exemplar pro Layout brauche ist ein 
PlatinenHersteller definitiv zu teuer unter 30 € habe ich da noch nichts 
gefunden.
und diese Folie habe ich bis jezt nur als 25m-Rolle für 200€ gefunden.

Autor: Gerard Choinka (gerardchoinka)
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Christoph H wrote:
> Meine Frage ist jezt, wie ich am billigsten einen Bestückungsdruck und
> Lötstopp hinbekomme.
> Bei Bestückungsdruck habe ich irgendwo gelesen, das das mit Laserdruck
> und Aufbügeln gut klappen würde,
> und bei Lötstopp bin ich irgendwo darauf gestoßen, dass man nach dem
> Ätzen die Platine nochmal mit einer invertierten Lötstopp-Maske
> belichten könne, und dann nochmal entwickeln. Dabei bin ich aber sehr
> skeptisch.

hört sich eigentlich interessant an, leider ist Fotolack mechanisch 
nicht so stabil
und müsste man dann im abgedunkelten ätzen?

kann man eigentlich Kupfer eloxieren?

wenn man es in zwei schritten machen würde:
1. beschückungsdrück entwickeln
2. Kupfer färben und mit irgend was elektrisch beschichten was ätzfest 
ist (oder einfach noch ein paar µm cu aufbringen damit nach den ätzen 
der Leiterbahnen was übrig bleibt)
3. waschen
4. leiterbahnen entwickeln
5. ätzen

oder wenn man etwas finden würde was epoxy einfärbt
1. beschückungsdrück entwickeln
2. beschückungsdrück ätzen
3. epoxy einfärben
4. waschen
5. leiterbahnen entwickeln
6. ätzen

ich habe auch von der idee gehört den toner auch als lötstop zu benutzen 
(wahrscheinlich ist es zu schwer durch das durch das papier hindurch es 
auszurichten)

Autor: ecslowhand (Gast)
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Kleinmengen an Lötstopplaminat und Tentingresist kannst Du gut und 
günstig bei "http://www.octamex.de" bekommen.

Weitere Infos zur Handhabung findest Du in den entsprechenden PDF`s der 
Produkte (unter "download") oder auch hier im Forum.

Die Ergebnisse mit dem Lötstopplaminat sind nach ein paar Testversuchen 
echt zufriedenstellend, das Tentingsresist habe ich persönlich noch 
nicht ausprobiert. Für beide Produkte benötigst Du neben Deiner 
Sonnenbank (Assi-Toaster) noch einen Laminator.

Goggle mal ein bischen, Du wirst sicherlich fündig.

Lg EC

Autor: Christoph H (Gast)
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danke,
Ich habe hier sowiso einen Laminator von Sigma rumstehen, der ist aber 
eigentlich für Papier gedacht, würde das damit auch funktionieren.

Autor: Michael H* (Gast)
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hallo,

also ich mach eine belichtung mit der invertierten pad-maske und das 
klappt recht gut. als "lötstopp"-lack eignet sich das ganze leider nicht 
soo gut, weil der lötkolben den lack recht schnell wegbrennt. zum 
normalen handbestücken ist es eine recht gute hilfestellung, für reflow 
o.ä. wird es sich wohl nicht eignen ^^ aber wenn man nicht grade mit 
einem schraubenzieher drüberkratzt, bleibt das kupfer eigentlich recht 
gut vor oxidation bzw. "anlaufen" geschützt.
Ergebnis: ww2.fs.ei.tum.de/~holli/PICT0176.JPG

bestückungsdruck würde ich als letzten schritt mit der 
toner-transfer-methode aufbringen.

grüße,
holli

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