www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik S: "schneller USB-Stick" für Portable WINAVR


Autor: plinepa (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Forum!

Zur Zeit habe ich einen Verbatim-Stick (2GB) als Kassenmodell im 
Einsatz.
http://www.verbatim-europe.com/index/product.php?c...

Der Stick ist bei WINAVR nicht wirklich schnell.


Als Alternative habe ich zum testen einen "schnellen" Sandisk (8GB):
http://de.sandisk.com/Products/Item(2282)-SDCZ8-81...

Beim kopieren großer Dateien ist der Sandisk schon wesentlich 
performanter als der Verbatim.

Jedoch bei WINAVR gibt es keinen Unterschied.

Das wird wohl an den vielen sehr kleinen Dateien die im ständigen 
Schreib/Lesezugriff benutzt werden liegen.

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht bzw. könnt Ihr einen Stick 
empfehlen?

Danke und Gruß
Stefan

Autor: holger (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wo ist der Stick denn angeschlossen ?
Vieleicht kann die Hardware einfach nicht schneller ?

Autor: plinepa (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Stick ist an meinem Notebook (Intel Dual Core) angeschlossen.
Sowohl direkt am NB als auch an der Dockingstation.

Ich denke von daher sollte es kein Bottleneck geben...

Autor: Frank (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier ist ein Test der Übertragungsraten verschiedener Sticks in 
Abhängigkeit von der Blockgrösse. Das sind schon ordentliche 
Unterschiede (auch im Preis).
http://www.au-ja.de/review-supertalent-picoa-1.phtml

Gruss
Frank

Autor: holger (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Das wird wohl an den vielen sehr kleinen Dateien die im ständigen
>Schreib/Lesezugriff benutzt werden liegen.

Das mögen meine Sticks auch nicht. Kopier dein Programm
auf Festplatte und compiliere es dort.

Autor: Compy (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Das wird wohl an den vielen sehr kleinen Dateien die im ständigen
>Schreib/Lesezugriff benutzt werden liegen.

>Das mögen meine Sticks auch nicht. Kopier dein Programm
>auf Festplatte und compiliere es dort.

Janz jenau. Typisches Phänomen bei uns im Informatik-Unterricht 
(Gymnasium). Die meisten packen ihren Krempel auf nen Stick. Explorer 
auf, Doppelklick aufs Delphi-Projekt und dann gehts los: alle paar 
Minuten Autosicherung, Backup und dann das ständige neucompilieren. 
Ausfallrate nach einem Monat: 30%.

Autor: plinepa (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ausfallrate nach einem Monat: 30%
Das sind aber wahrscheinlich nur die vom Krabbeltisch.
An sich sollte ein Stick ja doch wesentlich mehr Schreib/Lesezyklen 
verkraften.

Ich probier jetzt noch mal einen Kingston aus der bei kleinen 
Blockgrößen relativ schnell sein soll.

Gruß
Stefan

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oh Gott, auf nem Stick compilieren, wie kann man nur so blöd sein.

Ich würde Dir sofort den Stick wegnehmen und ein Diskettenaufwerk 
einbauen. Dann kannst Du hören, wie es durch die vielen temporären 
Dateien "zersägt" wird.

Compiliert wird nur auf der Festplatte bzw. eigentlich auf ihrem Cache.

Ein Stick nimmt man nur zur Datensicherung nach Arbeitsende.

Hat man viele kleine Dateien zu sichern, lohnt es sich, diese zu zippen. 
Dann erspart man dem Stick die vielen einzelnen Schreibzugriffe auf das 
Dateisystem.


Peter

Autor: Tom (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die c't hat letztes Jahr versucht einen Stick zu zerschiessen, indem sie 
wochenlang im Dauerbetrieb Daten rauf und runter kopiert haben. Ohne 
Erfolg.
Die Dinger haben bekanntlich ein wear-management mit drauf, welches die 
Zyklen umverteilt.
Kann aber sein, dass bei den Billigen das wear-management weniger gut 
bzw. nicht vorhanden ist, oder die Anzahl Zyklen generell kleiner.
Benutzt nicht Vista Sticks als Art Cache?

Autor: Jakob Lell (jakob)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

diese extrem kurze Lebensdauer bei vielen Schreibzyklen hat man nur bei 
manchen (billigen) USB Sticks. Viele bessere Modelle enthalten heute 
wear leveling. Das bedeutet, dass der Controller bei wiederholten 
Schreibzyklen auf den gleichen logischen Block andere physikalische 
Blöcke beschreibt. Damit wird der selbe physikalische Block nur relativ 
selten neu beschrieben. Wenn der Flash von einem 4 Gb Stick z.B. 10000 
Zyklen aushält, dann kann man insgesamt 10000 * 4 Gb schreiben. Damit 
kann man problemlos auf dem Stick kompilieren oder sogar einen 
Datenbankserver laufen lassen. Da USB Sticks im Vergleich zu Festplatten 
eine wesentlich kürzere Zugriffszeit haben, kann eine solche Verwendung 
in manchen Fällen durchaus sinnvoll sein.

http://www.corsair.com/_faq/FAQ_flash_drive_wear_l...

Gruss
Jakob

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.