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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsdifferenz vom Lötkolben und anderen Dingen


Autor: Kai Franke (kai-) Benutzerseite
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Hallo,
habe folgendes Problem:
Habe einen Mega8 verlötet, funktioniert auch soweit.. das einzige 
Problem ist, dass ich keine Pinabfrage (Standart Eingang mit internem 
Pullup) mehr machen kann. Er will einfach nicht in die Routine 
reinspringen. Nachdem ich eigentlich alles andere ausgeschlossen habe, 
kam mir die Idee, dass es daran liegen könnte, dass mein Lötkolben 
(recht neu) eventuell nicht geerdet ist und somit den den Eingang 
verbutzelt hat.
Kann es überhaupt daran liegen, weil der Controller mit LCD am Laufen 
ist, nur eben die Pinabfrage nicht geht...
Um der Sache auf den Grund zu gehen hab ich mein Multimeter genommen und 
einfach mal die Spannung der Lötspitze zu meiner Hand gemessen und kam 
auf bis zu 25VAC!!
Zu meiner Erdung (Heizung und 0 Leiter) waren es aber 0V, weshalb ich 
annehmen muss, dass es geerdet ist.
Als ich aber die Spannung zu meinem Labornetzteil (RG-303Pro) gemessen 
habe, kam ich auf 55VAC
jetzt frag ich mich wo so hohe Spannungen herkommen. Vielleicht kann 
mich da jemand aufklären.
Ich kann übrigens nicht ausschließen, dass ich nicht mal etwas gelötet 
hab, als Strom (Labornetzteil) auf der Schaltung war :(

Autor: Gast123 (Gast)
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Hast du die Pin-Abfrage mit PIN(PORTx,x) gemacht? Ist doof, aber über 
sowas bin ich auch schonmal gestolpert :-)

Autor: Kai Franke (kai-) Benutzerseite
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wahhhhhh ich habe etwa schon 100 Pinabfragen gemacht, diesmal allerdings 
eine Portabfrage :(
if (PORTC.0 == 0) kann nicht klappen!!!!
werde es sofort ändern und bin mir fast sicher, dass es gehen wird...
war spät gestern :(
das mit den Spannungen würde mich trotzdem interessieren. Sind das alles 
Spannungen, die man sich "einfängt"?

Autor: Kai Franke (kai-) Benutzerseite
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und tatsächlich funktioniert es
dieser Thread wird sich in ein paar Stunden selbst zerstören... hoff ich 
mal :P
sowas ist peinlich

Autor: JensG (Gast)
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>das mit den Spannungen würde mich trotzdem interessieren. Sind das alles
>Spannungen, die man sich "einfängt"?

jo, das sind kapazitiv eingekoppelte AC Spannungen.
Wenn Lötkolben-Heizung keine Spannung zeigt, dann ist der Lötkolben 
geerdet.
Netzteil (die Spannunganschlüsse) dagegen sind wohl in der Regel nicht 
mit dessen Gehäuse verbunden, somit auch nicht geerdet. Meist  bekommt 
dessen Niederspannungsteil diese Störspannung über den eigenen Trafo 
eingekoppelt.
Genauso ist es mit Dir - als gute Antenne für elektrische Felder 
"empfängst" Du wunderbar die Netzspannungs-Felder, die da durch die Luft 
kommen.
Spannungsmeßgeräte sind üblicherweise hochohmig (10M), so daß die immer 
eine gewisse AC-Spannung anzeigen in solch einem Falle (ebenso ein Oszi)

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Ich setz' mal noch einen drauf:

Warum kann denn
>if (PORTC.0 == 0)
nicht klappen?
Ich verstehe das leider wirklich nicht... Oder sehe den sprichwörtlichen 
Wald vor lauter Bäumen gerade nicht...

Autor: Kai Franke (kai-) Benutzerseite
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Da die AVRs über tri-state I/Os verfügen, muss man immer genau angeben 
was man jetzt abfragen will.
Da man die Eingänge mit PIN abfragt und die Ausgänge mit PORT schalten 
kann, ergibt PORTC.0 == 0 keinen Sinn

richtig wäre if(PINC.0 == 0)

Autor: Lutz (Gast)
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Na ja, gar keine Sinn ist falsch. Wenn im Programm ständig hin- und 
hergeschaltet wird kann ich schon abfragen, was denn gerade durch PORT 
anliegen sollte. Über PIN messe ich dann, welcher Pegel wirklich 
anliegt. Es kann ja über die externe Beschaltung ein Fehler auftreten. 
Ich sage PORT = 0, aber die auf der externen Leitung liegt 1 an.

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Ach so. Das ist natürlich ein Argument. Bei meinen PICs kann man nämlich 
sehr wohl if(PORTC.0 == 0) verwenden.
Wieder etwas dazugelernt.

Schöne Grüße,
Alex

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