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Forum: Platinen Ersa i-con oder Weller WD1?


Autor: Christoph "k" (tc2290)
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Hallo,
ich brauche für häufige Reparaturen mit schnellem Wechsel zwischen 
feinen und größeren Lötstellen, eine möglichst universelle 
Station+Kolben ,die ohne permanenten Spitzenwechsel einen großen Bereich 
abdeckt.
Wer hat Erfahrung mit der Ersa i-con +i-tool ????
Ist die Station den Preis Wert oder ist Weller WD 1 (M) besser ?
Wird der Griff beim i-tool sehr warm ?

Vielen Dank
Christoph

Autor: Mario Hagen (djacme)
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Gute Frage, ich habe gerade für unsere (gerade neu eingerichtete) 
bleifreie Elektroniklinie div. I-Con2's bestellt, sind aber noch nicht 
eingetroffen.

Mit den bisher vorhandenen Analog 60 / 80 sind wir beim Bleifreilöten 
richtig auf die Fresse gefallen, etwas größere Masseflächen und schon 
geht garnichts mehr. Ich hoffe auch das es die richtige Entscheidung für 
uns war auf ERSA zu setzten. Sobald ich ein Feedback geben kann werd ich 
es hier tun.

Autor: Roland (Gast)
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habe die iCon2


Geiiiiiiiiiles Teil

150 W und superkleine leichte Spitze mit viel Power.

Roland

Autor: Roland (Gast)
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Ergänzung:

Der Griff bleibt kalt.

Der Kolben schaltet ja ab auf einstellbare Standby Temp.
Hat einen Bewegungssenor.
heizt in Sekunden wieden auf! Super!

Ist alles Digital über Menue einstellbar.

mfg
Roland

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Ich hab die WD1M, einfach geil das Teil. Ist in ca. 3sek aufgeheizt, 
Spitzen kannst wechseln wenn sie heiss sind (Stecksystem). Das 
Griffstueck bleibt vollkommen kalt, da das Heizelement in der Spitze 
ist!

Gruss,
Michael

Autor: Christoph "k" (tc2290)
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Danke für eure Antworten.
Konnte jemand von euch die Weller WD 1 mal mit der Ersa i-con 
vergleichen?
Ich hab wirklich schwierigkeiten mich zu entscheiden ?

Danke

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Vergleichen konnte ich leider nicht aber ich habe viel hier ueber 
Erfahrungsaustausch gelesen und bin im Nachhinein sehr froh, dass ich 
mich fuer die Weller entschieden habe, ueber die Ersa-Stationen habe ich 
viel negatives gelesen. Aber ich will Ersa nicht pauschal schlecht 
machen. Die Weller hatte vor allem halt auch nen bisschen bessere 
technische Daten und eine schnellere Aufheizzeit. Und das Werkzeug is 
halt ma echt goldig ;) Ich wuerde mir an Deiner Stelle aber auf jeden 
Fall die Spitze RT2 mitbestellen das ist eine kegelfoermige Punktspitze, 
mitgeleifert wird eine Meisselspitze. Je nachdem was Dir besser liegt.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Hier haste mal nen Bild von dem Teil ;)
Ach ja: Der Kolben regelt in ca. einer Minute (einstellbar) nach Null 
nachdem Du ihn in die Ablage gesteckt hast, da ist ein Sensor verbaut. 
Aus Versehen laufen lassen ist also mehr oder weniger unbedenklich bei 
der Station.

Gruss,
Michael

Autor: Michael S. (micha)
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Ich kann der Beschreibung von linuxgeek voll und ganz zustimmen.
Ich habe im Praktikum mit der WD1 gearbeitet und das Teil hat mich 
vorallem durch die schnelle Aufheizzeit und den handlichen und sehr 
leichten Kolben überzeugt. Für SMD Arbeiten ist auch die als Zubehör 
erhältliche Lötpinzette sehr zu empfehlen. Im gegensatz zu den etwas 
klobigen Ersa Pinzetten liegt diese besser in der Hand und ist meinem 
empfinden nach um einiges präziser.
Obwohl ich bisher Ersa immer den Vorzug gegeben hab, wird meine nächste 
Station auch eine WD1.

Gruß
Micha

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Christoph, biste jetzt ueberzeugt? *gg

Autor: Christoph "k" (tc2290)
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@ linuxgeek :

Nein ich bin noch nicht ganz überzeugt.

Der wmrp-kolben scheint mir zu klein !
Ich löte kein smd sondern nur feine bedrahtete Bauteile bis größere
Masseflächen.
Wenn ich einen größeren Kolben (WP80)an die WD1M anschließe,habe ich 
nicht mehr die blitzschnelle Aufheizung nach dem Stand By.
Da schein mir das I-tool für mein Anwendungsgebiet etwas besser weil 
etwas
größer.
Ich habe aber bisher nur Abbildungen gesehen !!!
Ist der wmrp kleiner als das I-tool ???
kann man mit dem wmrp auch größere Sachen löten ?

Danke

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Durch die schnelle Regelung kannst mit dem Kolben problemlos auch grosse 
Sachen loeten, weil er dann entsprechend viel Hitze nachliefern kann. 
Also ich finde den nicht zu klein, eigentlich genau richtig, weil man 
ihn halten kann wie einen Stift. Aber im Endeffekt musst Du es wissen. 
Kauf Dir die Ersa und berichte mal, wie sie so ist.

Gruss,
Michael

Autor: ... (Gast)
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Hi,

also sooo lange braucht der WP80 an einer WD1 (ohne 'M') auch nicht, aus 
dem kalten Zustand etwa 12-14s, aus dem Standby 5-10s (je nach 
eingestellten Temperaturen).
Als Kombination WD1000T kostet das Ganze dann auch nur knapp 300,- und 
die Spitzen (gibts von 0,2-3,2mm) sind ebnfalls wesentlich preiswerter.

CU

Autor: Christoph "k" (tc2290)
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@Mario Hagen

Haben Sie die I-Con schon bekommen und Erfahrungen damit sammeln können 
?
vielen Dank

Autor: Soldering_Expert (Gast)
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Angesichts der Anforderung "häufige Reparaturen mit schnellem Wechsel 
zwischen feinen und größeren Lötstellen" bleibt nur das JBC Advanced 
System mit dem größeren Handstück (2245, daß 2210 ist nur für SMD 
ausreichend) . Der Lötkartuschenwechsel ist innerhalb von Sekunden ohne 
die Spitze anfassen zu müssen. Leistung und Spitzenformen reichen von 
SMD unter Mikroskop bis Trafodrähte. Aufheiz- und 
Nachregelgeschwindigkeit sind einmalig, sofortige Löttemperaturabsenkung 
im Halter, auf dem Markt die dünnsten und flexibelsten Kabel zwischen 
Handstück und Station.
Die Kartuschenpreise sind vertretbar, da die Spitzen sehr hochwertig 
sind.

Oder ein neueres Modell (mit Lötkartuschen anstelle von herkömmlichen 
Lötspitzen) von HAKKO (FX-951, FM-202. Hakko hat die beste 
Lötspitzenauswahl mit Differenzierung nach Spitzenform und 
Benetzungsgrad/-fläche)oder PACE (lt. Pace-Vergleich noch besseres 
Regelverhalten als JBC im Spezialfall Produktionseinsatz), allerdings 
muss dann beim Lötspitzen / Lötkartuschenwechsel die Spitze mit einem 
Silikonpad angefasst werden. Gleiches gilt auch für die Oki Metcal 
Stationen, deren spezielle Vor- und Nachteile lasse ich jetzt aussen 
vor.
Im Vergleich zu JBC sind die deutlich billigeren Hakko und Pace 
Kartuschen auch sehr einfach konstruiert und kosten sehr wenig Geld.
Hakko und Pace lassen sich mit sehr wenig Aufwand auf Stickstofflöten / 
Inertgaslöten umrüsten, die Lötkartuschen sind z.T. auf- und 
abwärtskompatibel zu den Stickstofflötspitzen.

Falls du nicht im Labor arbeitest: Pace verwendet Voll-Metallgehäuse, 
nur die Schalter und Anzeigen sind aus Kunststoff, die HAKKO FM-202 hat 
eine Stahlblechgehäuseschale.
Löttemperaturabsenkung kann bei Hakko und Pace zeitlich programmiert 
werden oder über einen extra Lötkolbenhalter sofort geschaltet werden.

Eine auch für bleifrei noch immer sehr geeignete Lösung sind die 
Selektra Lötstationen. Da die Preise sehr niedrig sind, kannst du in 
Relation zu überteuerten "Markengeräten" zwei Stationen mit zwei 
verschieden bestückten Handstücken kaufen. Durch die kartuschenähnliche 
Konzeption sind sehr schnelle Regelzeiten festzustellen.

Die Weller WMRP sind nur für SMD sinnvoll einsetzbar (Leistung und 
Lötspitzenabmessungen begrenzen die Wärmemenge sehr stark).
Die bessere Software (Regelung) ist nur bei der WD-1M verfügbar und 
diese Leistung wird nur beim entsprechenden Handstück ausgereizt (da der 
WMRP eine sehr kleine Masse hat).

Zur Ersa i-Con
Die PID-Abstimmung ist in 3 Stufen wählbar, um wahlweise ein Übersteuern 
der Spitzentemperatur möglichst zu vermeiden oder um schnell nachregeln 
zu können.
Genaugenommen also ein Kompromiss:
Nicht überregeln bedeutet langsameres regeln zur Solltemperatur während 
des Prozesses, also weniger Wärmeeintrag, längere Prozessdauer und ggf. 
zu lange ausserhalb des Prozessfensters verweilt.
Schnelles nachregeln: Gleiches Verhalten wie bei den Wettbewerbern.
Und jetzt rate mit welcher Regelcharakteristik man brauchbare Ergebnisse 
erzielt?
Auf der Ersa Homepage sind Vergleichsvideos mit (unkenntlich gemachten) 
Hakko (aber die alte Version mit Keramikheizelement und getrennter 
Lötspitze), Weller und JBC dargestellt. Man beachte bitte die 
Pausenzeiten bei der Videoaufnahme und die verwendeten 
Lötspitzengrößen/Geometrien/Massen. Und man vergleiche bitte mit der 
Arbeits-Realität und den Nachteilen der nicht übersteuernden 
PID-Parameter.

Bevor Du Dich für eine der bisher hier genannten Lötstationen 
entscheidest, solltest Du Dir im Zweifelsfall die Geräte vorführen 
lassen bzw. ausprobieren.
Und du solltest vor dem Kauf vereinbaren, daß du nur den neuesten 
Softwarestand auf der Station akzeptierst (läßt sich nachträglich nicht 
bei jeder Station flashen.).

Autor: Peter .. (solderingexpert)
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"Soldering_Expert (Gast)" ist jetzt als  "solderingexpert" angemeldet.

(Falls noch Infos zu einer JBC, Hakko, Pace, Selektra, Weller, Ersa und
Oki Metcal Lötstation, Entlötstation, Rework-Arbeitsplätzen und bleifrei 
löten gesucht sind.)

Autor: Christoph "k" (tc2290)
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Hallo Solderingexpert,
Die JBC Stationen sehen Interessant aus-bin aber von dem Angebot
etwas erschlagen.
2245 normal oder komfort und welche Steuerung ?

Kanns tdu mal einen Link oder ein bestimmtes Set nennen.
Gibt es eine gute Bezugsquelle ?
Hast du die Ersa I-con mal benutzt oder basiert deine
Einschätzung auf schlechter Erfahrung mit Ersa ?

Danke

Autor: Mario Hagen (djacme)
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Wir arbeiten im Bleifreien Prozess, Verwendungszweck der Stationen sind 
Nacharbeiten nach dem Wellenlöten.

Ich habe mittlerweile die Icon's bekommen. I-Tool ist klein und Griff, 
Griffstück wird auch bei Verwendung von großer Spitzen nicht warm.
(Ich habe eine 20mm breite Spitze mitbestellt da wir große Kupferflächen 
mit eingelöteten 6²Kabeln haben).

Aufheizzeit nach Spitzenwechsel ist recht schnell(subjektiv, nicht 
nachgemessen/verglichen). Ich würde empfehlen für jede Spitze eine 
zusätzliche Spitzenbefestigung (diese Plastik-Überwurfmutter) 
mitzubestellen, dann braucht man zum wechsel’ kein Werkzeug und hat alle 
Spitzen immer einsatzbereit.

Zu Standzeiten der Spitzen vom I-Tool kann ich noch nicht viel sagen, 
die Spitzen des mitgelieferten Entlötsaugers "x-Tool" sind schlecht, 
nach 2 Tagen Einsatz haben sich 2 der guten ERSADUR-Spitzen im 
Lötbereich aufgelöst. Grundsätzlich empfinde ich das X-Tool als nicht so 
sehr brauchbar, es bringt in unserer Anwendug vergleichsweise wenig 
Wärme in die PCB, an großen Masseflächen müssen wir teilweise mit einem 
weiteren normalen (i-Tool) Koben die Fläche aufheizen um zu entlöten. 
Dieses Problem ist mir bei Weller-Saugsystemen an vergleichbaren Boards 
nicht aufgefallen.

SMD Lötarbeiten habe ich bislang noch nicht durchgeführt, Erfahrungen 
mit kleinen Spitzen und Zange fehlen noch.

JBC hatten wir zum testen im Haus, preislich teurer als vergleichbare 
Ersa ausrüstung, und da in DL weniger frequentiert haben wir uns für 
Ersa entschieden.

Autor: Christoph "k" (tc2290)
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@Mario Hagen:

Konnte Sie die Qualität und Funktion der I-con mit
I-Tool(wenn man die X-tool Mängel vernachlässigt)
 uberzeugen oder hatten Sie mehr erwartet.
Wie fanden Sie die JBC-Station ?

Vielen Dank

Autor: Mario Hagen (djacme)
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JBC fande ich etwas schäbig, kann dafür jetzt keinen genauen Grund 
angeben, es war mehr das ganze Erscheinungsbild und die vergleichsweise 
schlechte Versorgung mit Ersatzteilen/Zubehör (Ersa gibts bei jedem 
Elektronikladen, zurnot bekomme ich also auch beim örtlichen mal eine 
neue Spitze)

Die I-Tool griffe werden nicht sonderlich warm beim Löten.

Ich kann lieder nicht mit der Weller WS1/2 vergleichen, aber würde bis 
dahin die I-Con wieder bestellen.

Autor: Bensch (Gast)
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Die JBC gibt's z.B. bei Weidinger.
Nachteil und Vorteil zugleich: Die Spitzen haben das Heizelement 
eingebaut, das macht es teurer, aber die Dinger heizen auch 
konkurrenzlos schnell auf.

Hab mich trotzdem für die I-con entschieden, da wir mehrere Spitzen 
brauchen, hautpsächlich um nach dem Wellenlöten die Kurzschlüsse zu 
beseitigen, aber auch für SMD.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Bensch wrote:
> Die JBC gibt's z.B. bei Weidinger.
> Nachteil und Vorteil zugleich: Die Spitzen haben das Heizelement
> eingebaut, das macht es teurer, aber die Dinger heizen auch
> konkurrenzlos schnell auf.

Dass die schneller als meine WD1M sind glaube ich nicht... es sei denn 
es dauert deutlich weniger als 3s vom Kaltzustand aus.

Autor: Andreas W. (Gast)
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@ linuxgeek

Deine Weller hat auch nur 40 Watt und es ist egal ob das Ding nun in 3s 
oder 4,567898s warm ist. Hauptsache die Station hat eine gute 
Leistungsreserve.
Das I-Tool hat bei etwa gleicher Größe 150 Watt.

Autor: Peter .. (solderingexpert)
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Mario Hagen wrote:
> die vergleichsweise schlechte Versorgung mit Ersatzteilen/Zubehör (Ersa
> gibts bei jedem Elektronikladen, zurnot bekomme ich also auch beim
> örtlichen mal eine neue Spitze)

Die i-Tool Spitzen sind in jedem Elektronikladen vorrätig?

Zur Lötspitzenauswahl bei JBC:
Es sind aktuell über 100 Lötspitzenvarianten verfügbar.
Sonderanfertigungen bezüglich Form, Beschichtung und Benetzungsflächen
werden sehr preisgünstig bei JBC nach Kundenwunsch gefertigt. (Auch
kleinste Stückzahlen, man kann auch nach bereits gefertigten
Kundenformen nachfrageen)


Michael G. wrote:
> Bensch wrote:
> Dass die schneller als meine WD1M sind glaube ich nicht... es sei denn
> es dauert deutlich weniger als 3s vom Kaltzustand aus.

Welches Handstück ist an der WD1M angeschlossen?
(Die Weller WD1M / WD2M sind wirklich sehr gute Lötstationen.)

Bei JBC dauert es weniger als 2 Sekunden bis 350°C erreicht sind.
Bei Weller dauert es 16 Sekunden bis 350°C (mit einer WD1M und WP80)
Bei Weller dauert es 2 Sekunden bis 350°C (mit einer WD1M und WMRP
(Kartuschentechnik))


Andreas W. wrote:
> @ linuxgeek
> Hauptsache die Station hat eine gute Leistungsreserve.
> Das I-Tool hat bei etwa gleicher Größe 150 Watt.

Nicht allein die Leistungsreserve ist entscheiden. Die Parametrierung
der Regelung (idealerweise PID) und die Masse der Lötspitze sind
mindestens genauso wichtig.

1. Die Masse der Lötpitze ist für die Regelgeschwindigkeit entscheidend.
METCAL bzw. OKI erreichen die besten Regelzeiten nicht durch
Hochfrequenztechnik, sondern durch durchdachte Massenoptimierung und
Wärmeflussoptimierung, bzw. Unterscheidung nach Wärmeleitfähigkeit:
http://www.okinternational.com/images/body/condfactorv2.gif
http://www.okinternational.com/images/conductivityFactor.jpg
http://www.okinternational.com/images/smartheat_po...

2. Da gilt zu unterscheiden, zwischen max. Lieferleistung der
Lötstation, der Kartuschenleistung und wie der Hersteller
marketinggerecht die Zahlen herausgibt.

Ersa gibt die i-tool-Handstücke mit nominal 80Watt und max. 150 Watt an.
Die i-Con Lötstation wird mit 80 Watt Dauerleistung angeben.
(Temperaturbereich 150°C – 450°C)

JBC gibt die 2245-Griffstück/Kartuschen mit nominal 50 Watt an.
Die JBC HD4700 wird mit 145 Watt Dauerleistung und 270 Watt
Maximalleistung  angegeben.
(Temperaturbereich 90°C-500°C)


Das Weller WMRP-Griffstück mit Standardkartusche hat 40 Watt, ist für
Mikrorepair-Aufgaben an Mikroskoparbeitsplätzen gedacht, ist sehr teuer
und es gibt nur 11 verschiedene Spitzen + 1 Kartusche mit 55 Watt + 1
Messkartusche zur Auswahl.

Die kleinen JBC Kartuschen haben 20 Watt, die großen 50 Watt Leistung.
Lötspitzenkatalog von JBC:
http://www.jbc.es/pdf/Catalogos/CatalogoPuntas210x210.pdf
Gesamtkatalog von JBC:
http://www.jbc.es/pdf/Catalogos/Advanced/CatAdvAle.pdf


ERSA i-CON - JBC - Vergleichsvideos (Temperatur-Überschwingtests von
ERSA durchgeführt!)
ICON (niedrigen Energiestufe / PID-Verhalten):
http://web154.server3.keller-brennecke.de/mediothe...
JBC:
http://i-tool.de/mediothek/videos/video2.wmv

Durch die Verwendung sehr großer Lötspitzenmassen ist der Vergleich
zugunsten der schaltbaren PID-Charakteristik ausgefallen.


Es gibt auch einen Vergleichs-"Test" von ERSA mit Mitbewerbern
(Ebenfalls von Ersa durchgeführt!):
http://web154.server3.keller-brennecke.de/mediothe...


Für ERSA-Fans hier noch die ERSA HR100, eine Kombinaton aus IR und
Heißluftlötstation:
http://www.ersa.de/de/popup/bereiche/pdf/ERSA%20HY...
http://www.ersa.de/de/data/fachartikel/Artikel_EPP...


Alternative Hersteller-Links:
http://www.paceworldwide.com (Made in USA)
http://www.hakko.com (Made in Japan)
http://www.selektra-loettechnik.de (sehr preiswert, sehr leistungsfähig, 
Made in Germany (Frankfurt))

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