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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik suche seriellen DAC (0-12V)


Autor: Emperor L0ser (emperorl0ser)
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moin,
wie bereits im betreff angegeben, suche ich einen 
Digital-Analog-Wandler, in den ich meine Daten seriell eingeben kann, 
damit nicht so viele Pins verbraten werden.

Ansteuern möchte ich den Wandler mit einem AVR (5V), der Ausgang soll 
0-12V liefern. mehr als 8Bit Auflösung muss er nicht haben.

des weiteren sollte er nicht alzu teuer sein, ich habe bisher nur einen 
für fast 8 Euro gesehen.

hat einer von euch Ideen, wo ich suchen kann (ja, google kenne ich...), 
bzw. kennt direkt Typen, die er mir nennen kann?

mfg emperor

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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MC144110, MC144111, M62358, TDA8444
Keine Ahnung ob die noch irgendwo erhältlich sind.

Autor: Manuel Kauf (mkauf)
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Hi,

hmm ev. ein anderer Ansatz,

du könntest mit einer PWM (falls noch Frei) auf ein R-C gehen (Tiefpass) 
und mit diesem einen OP Speisen der es Verstärkt auf die 12V.

(somit hättest du nur einen Portpin) oder ist dir das zu Langsam? Bzw 
wieviel Strom muss er denn könen?

das mit dem OP Kannst du natürlich auch mit einem DAC machen der nur bis 
5V geht. Da kannst du dann wieder einen Billigen nehmen.


nur mal so als Idee :)

vieleicht kannst du ja was Brauchen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Manuel Kauf (mkauf)

>du könntest mit einer PWM (falls noch Frei) auf ein R-C gehen (Tiefpass)
>und mit diesem einen OP Speisen der es Verstärkt auf die 12V.

Genau.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Pulsweiten...

@ OP

Einen DAC der 12V ausgibt wirst du kaum finden. Die meisten machen 
bestenfalls 5V.

MfG
Falk

Autor: Emperor L0ser (emperorl0ser)
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moin,
danke schonmal für die antworten, das mit dem rc tiefpassfilter hatte 
ich auch im kopf.
dagegen sprechen aber zwei  dinge,
1. mehr bauteile, dass board soll möglichst klein gehalten werden.
2. ich werde mehr kanäle brauchen als pwm's vorhanden sind. nun könnte 
ich noch software pwm nutzen, wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob 
ich dass alles zuverlässig im avr unterbekomme, stehe grade am anfang 
der überlegung, wie ich das ganze baue :-)


strom hatte ich nicht erwähnt, da ich davon ausgegangen bin, dass kein 
dac den nötigen strom liefern kann (bis ca. 1A), ich werde also so oder 
so einen transistor dahinter schalten.

mfg emperor

ps: habe mir schonmal den tda 8444 angeschaut, der scheint ziemlich 
genau das zu sein, was ich brauche.

Autor: Manuel Kauf (mkauf)
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Hi,

und mehr Bauteile Brauchst du da nicht du brauchst da halt nen RC machst 
halt 1µF und 10k wenn es nicht arg schnell sein Muss (gibts alles in 
0603) (somit nicht viel Platz verbraucht)

aber hmm nun bin ich verwirrt g

wenn du eh nen Transistor hinmachen willst dann kannst ja erst recht nen 
0-5V DAC nutzen, brauchst ja maximal 0-0.9V für die Basis Spannung.(am 
bessten dann noch die Ref. auf 1.1V oder so Setzen das du die ganze 
Auflösung Nutzen kannst.


(also nen Linear Regler aufbauen)

Oder halt erst Recht per PWM über einen FET zum C um k(l)eine Verlust 
Leistung zu erreichen.

Autor: Emperor L0ser (emperorl0ser)
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moin,
ein transistor fängt doch erst bei ca. 0,7V an zu leiten, da kann ich 
mit 0,3 V ausgang vom dac noch garnichts anfangen?!

kannst das nochmal ausführlicher erklären, wie du das meinst?

mfg emperor

Autor: Manuel Kauf (mkauf)
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Hi,

naja ich würde den Transistor halt in den Arbeitspunkt legen (kurz vor 
er Leitend wird) und dann eben über dein PWM Signal noch nach oben 
ziehen.

Nen Transistor schaltet ja schon bei 1V* Basis / Emitter Spannung voll 
Durch.

* kommt natürlich auf den Basis Strom des Transistors an, ein größerer 
Transistor verlangt natürlich auch mehr Basis Strom...

wie wolltest du das denn machen ?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Manuel Kauf (mkauf)

>naja ich würde den Transistor halt in den Arbeitspunkt legen (kurz vor
>er Leitend wird) und dann eben über dein PWM Signal noch nach oben
>ziehen.

>Nen Transistor schaltet ja schon bei 1V* Basis / Emitter Spannung voll
>Durch.

Völliger Unsinn. Dafür nimmt man ein OPV und gut. Siehe den Link weiter 
oben.

MfG
Falk

Autor: Manuel Kauf (mkauf)
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@Falk

>Völliger Unsinn. Dafür nimmt man ein OPV und gut. Siehe den Link weiter
>oben.

>MfG
>Falk

nen OP mit 1A ?


bzw gebe dir recht hab ne Mischung drinne meinte nicht das PWM Signal 
nach oben sondern die Spannung des DA Wandlers (deswegen die 1.1V Ref.) 
Wenn mit PWM dann über nen OP und dann nen Transistor die Leistung musst 
einfach irgendwie Kriegen ...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Manuel Kauf (mkauf)

>nen OP mit 1A ?

Natürlich nicht OPV allein, dahinter noch ein Leistungstransistor als 
Emitterfolger.

>bzw gebe dir recht hab ne Mischung drinne meinte nicht das PWM Signal
>nach oben sondern die Spannung des DA Wandlers (deswegen die 1.1V Ref.)

Wozu 1.1V Ref? Ein ganz normaler DAC mit 2.5..5V Referenzspannung und 
gut.

MfG
Falk

Autor: Manuel Kauf (mkauf)
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klar kannst es als Emitterfolger machen, aber genauso kannst auch die 
1,1 V Ref. nutzen um die Auflösung nach unten zu schieben um den OP zu 
Spaaren,

ist Geschmackssache wie man es machen mag..

mfg

Manuel

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Manuel Kauf (mkauf)

>klar kannst es als Emitterfolger machen, aber genauso kannst auch die
>1,1 V Ref. nutzen um die Auflösung nach unten zu schieben um den OP zu
>Spaaren,

>ist Geschmackssache wie man es machen mag..

Nicht mal ansatzweise. Du solltest dich vielleicht mal über die 
Grundlagen des Transistors und analoger Schaltungstechnik schlau machen. 
Die Annahme, mit einem 1,1V DAC irgendwas mit 12V und einem Transistor 
ausgeben zu können, nur weil die Basis-Emitterstrecken nur 0,7V braucht, 
ist naiv.

MfG
Falk

Autor: Manuel Kauf (mkauf)
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wieso sollte das bitte nicht gehen ?

Ich gebe dir Recht mit nem OP kannst du es einfach machen. Ja auch mit 
einem Transistor geht es nicht Jedoch kannst du mit dem Transistor auch 
nen Spannungsteiler verziehen über den du nen 2ten Transistor als 
Linearregler nutzt. Wo ist da das problem ?

Dass du nicht den Ausgang des DAC's an nen Transistor legen kannst und 
dieser Direkt deinen Ausgang macht ist auch klar. Aber du kannst es sehr 
wohl über 2 Stück machen.

Ich weiß auch dass es mit nem OP auch Gut und einfach geht aber wieso 
soll man immer nur einen Antatz nutzen? Zudem habe ich das oben genannte 
schon öfters gemacht. Ich würde auch nen OP nutzen, habe ich nichts 
dagegen gesagt jedeoch ist es was anderes wenn ich durch die Stückzahl 
kosten Spaaren will und gleichzeitig klein Dimensionieren will.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Manuel Kauf (mkauf)

>Linearregler nutzt. Wo ist da das problem ?

Weil du von Dingen redest, von denen du nicht mal Halbwissen hast.
Mach mal nen Schaltplan und poste den hier. Dann bau es auf und du wirst 
sehen wie es nicht funktioniert.

>Dass du nicht den Ausgang des DAC's an nen Transistor legen kannst und
>dieser Direkt deinen Ausgang macht ist auch klar. Aber du kannst es sehr
>wohl über 2 Stück machen.

Mach mal.

>Ich weiß auch dass es mit nem OP auch Gut und einfach geht aber wieso
>soll man immer nur einen Antatz nutzen?

Dein Ansatz ist nichts wert.

MfG
Falk

Autor: Manuel Kauf (mkauf)
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naja,

Solch ein gerede ist mir zwar Egal jedoch im Anhang siehst du eine 
Schaltung wie es geht, ich weiß dass es Lastabhängig ist und man auf der 
Kennlinie nur "rumrutscht" jedoch Funktioniert sie und sie kann auf eine 
Last Angepasst werden.

Wie gesagt es geht natürlich mit einem OP Schöner. Garkeine Frage. 
Jedoch Funktioniert auch diese Version. Habe es gerade noch schnell auf 
ein Steckbrett aufgebaut .. Bin erst vor paar min wieder nach hause 
gekommen.

Als DAC habe ich einen DAC8512 genommen da ich den gerade aufgebaut 
hatte. (12 Bit) normal nutze ich den AD 5320 jedoch habe ich nun eben 
den DAC in betrieb gehabt. Das Oszibild ist von einem TDS2024.

Nochmal. Ich weiß das es keine schöne Methode ist. Jedoch Fakt ist es 
geht!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Manuel Kauf (mkauf)

>Kennlinie nur "rumrutscht" jedoch Funktioniert sie und sie kann auf eine
>Last Angepasst werden.

Ganz toll. Und vor allem für 1A.

>Wie gesagt es geht natürlich mit einem OP Schöner. Garkeine Frage.

Nicht schöner. Es geht im Gegensatz zu deiner Schaltung solide.

>Nochmal. Ich weiß das es keine schöne Methode ist. Jedoch Fakt ist es
>geht!

Es ist Murks^3. Und das alles, um einen LM358 für 7 Cent einzusparen? 
Naja.

MfG
Falk

Autor: Emperor L0ser (emperorl0ser)
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moin,
ich glaube ich bleibe bei der variante mit dem 12V dac, mich mit 0,6 bis 
0,8 V rumzuprüggeln, wo ich die messinstrumente nichtmal vor ort habe 
wird mir zu doof.

ich habe mich ein wenig umgeschaut, den ganz oben erwähnten TDA8444 
bekommt man ohne probleme, was mir sehr gut gefällt. den MC144110 und 
MC144111 bekommt man auch, wenn auch nicht so leicht. der M62358 scheint 
ein auslauftyp zu sein.

so wie es aussieht werde ich den tda8444 nehmen, ausreichend kanäle und 
zur not durch einen 2.  per i2c erweiterbar, ausserdem reicht mir die 
auflösung von 64 schritten vollkommen aus.

mfg emperor

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