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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Samples von MAXIM


Autor: Cabal (Gast)
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Hallo

ich habe heute die von mir bestellten Samples erhalten. Leider aber 
nicht vollständig, wie ist eure Erfahrung werden die nachgeliefert.

Es handelt sich dabei um den MAX038 der kostet bei Reichelt 20EUR nicht 
grad wenig kann das was damit zu tun haben???

Gruss
Cabal

Autor: Sascha (Gast)
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schicken die noch, geduld geduld..........................

Autor: Cabal (Gast)
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Alles klar. Man kennt sich halt nicht aus, war mein erstes Mal ;-)

cs

Autor: sammy (Gast)
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wie sieht das bei maxim mit den Versandkosten aus?
Berechnen die einem etwas?
ich benoetige zwei MAX 1811

Autor: Johannes M. Richter (Gast)
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Schau mal auf dem "Lieferschein" nach, ev. steht da unten was von
"MAXblabla wird nicht bemustert"...?

Nein, berechnen keine Versandkosten.
Man sollte aber halt bedenken, dass man die nicht nur "missbraucht",
weil's halt billig und flott ist; dafuer ist's ja urspruenglich nicht
unbedingt gedacht.. :)

Gruesse,
johannes

Autor: Josch (Gast)
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Wie macht ihr das eigentlich?
Schickt ihr da ne email hin oder ruft ihr an?
An wen wendet ihr Euch für die Frage nach Samples.

Gruss Josch

Autor: Marcus M. (Gast)
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Hallo Josch,

laß Dich bei Maxim registreieren und dann kannste die Sachen in
"Deinen Warenkorb" legen. Einfach auf Samples request klicken und
fertig.
Bekommen tust Du immer nur 2 Exemplare, eins für die max. Evirmoment
tests und eins zum üben ;-)
Sollte mal etwas nicht kommen, NUR Gelduld!!
Leier sind nicht immer alle Sachen auch als Samples verfügbar, aber man
will ja nicht unverschämt sein. Die Leute an der Hotline sind immer sehr
nett und Samples ist dort kein Tabu. Must halt nur ausführlich erklären,
warum du die Dinger brauchst und wo die nachher mal schauen dürfen, was
draus geworden ist.
Aber ich finde das mehr als okay.

Gruß Marcus

Autor: Hannes (Gast)
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"Leider aber nicht vollständig,"

Sei froh, dass die Dir als Privatmann überhaupt was schicken. Normal
wird das, was Du da machst, als Betrug bezeichnet!

Denn normalerweise ist ein solcher Service nur für entwickelnde
Ingenieure gedacht, die "mal eben schnell" ein paar Muster brauchen
(es wird Wert auf Speed gelegt, deshalb auch meistens die teure
Zustellung per UPS) - wie Dir wahrscheinlich beim Request aufgefallen
sein wird. Denn die Fragen eigentlich in den Formularen nicht umsonst,
in welcher Firma, in welcher Position, an welchem Projekt zu arbeitest
und wie hoch die "estimated production value" ist.

Sollte die "unpersönliche" Bestellung von Samples scheitert gibt's
immernoch die schon angesprochene direktere per Mail. Wenn man sich
nicht dumm anstellt, bekommt man dann mehrere Muster zugeschickt (zum
Beispiel für ein Schülerprojekt).

MfG und nicht so viel bescheissen..
Hannes

Autor: Matthias H. (Gast)
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@Hannes
ich hab bei der Registrierung hingeschrieben, dass es für privat ist.
Wo ist denn da der Betrug?

Autor: Hannes (Gast)
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Echt??

Kann man das mittlerweile?

Naja...komisch ist das dann schon, dass die so ihr Geld rausschmeißen,
zumal ja bei privat nix für die rum kommt.

Anyway...vielleicht kriegst Du ja noch ne Rechnung ;-)

MfG

Autor: Steffen (Gast)
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Mir hat das einmal ein Mitarbeiter von einer Halbleiterfirma so erklärt(
auf meine Frage):

Die Bauelemente kosten die Firmen effektiv nahezunichts, die fallen vom
Band.
Das einzige ist der UPS versand (kenne ich z.B. von TI), aber auch dort
haben die großen Firmen sonderkonditionen.
Die Rechnung bei den Halbleiterfirmen geht auch etas in die Richtung:
Es sind  nicht allzuviele Anfragen dieser Art. Viele der Anfragenden
sind Schüler oder Studenten, die irgendwann im Berufsleben
möglicherweise in einer Entscheidungsposition sind (Phillips oder ATMEL
z.B) und dann können ja positive Erfahrungen aus der Vergangenheit
ausschlaggeben sein.

Ich selbst nutze die möglichkeit mit Samples nur dann wenn die Bauteile
anders nicht zu beschaffen sind, dann aber mit Telefonanruf, und netter
Erklärung für was.  Es hat bisher fast immer so geklappt

Steffen

Autor: muesing7 (Gast)
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@Steffen, ich sehe das genau so. Das ist wie man sieht sich immer 2 mal
im Leben, oder sei nett zu jedem den Du triffst, denn es könnte der
Vater Deiner zukuenftigen Freundin sein!
trotzdem wenn anders wo guenstig beschaffbar, immer lieber kaufen ;-)
Gruß Lasse

Autor: Marcel Meyer (Gast)
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ich sehe das auch so wie steffen und muesing7... habe allerdings öfters
das Problem das ich bestimmte teile einfach nicht bekommen, wie jetzt
z.B. den "MAX1675", ich habe auch schon samples bestellt, würde
allerdings dafür lieber mal den ein oder anderen ? ausgeben, bin eher
der "nicht schnorrer"

Autor: AxelR. (Gast)
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Was nützen die Samples, wenn du die Teile in deiner Serie nicht
einsetzen kannst, weil z.B. der:
MAX3375 360x
MAX1744 200x
MAX1811 100x
MAX951  150x

nicht leferbar bzw mit is zu 17Wochen Lieferzeit angegeben sind.
Ich bin jetzt über teuerere HalbleiterBroker zum Ziel gekommen.

Toll, ich nehme im nächsten Design wieder BC548, da habe ich 'ne Tüte
voll da.

@sammy
Max1811 kann ich Dir borgen, wenns nur zweie sind und ich sie
wiederbekomme(irgentwann), verkaufen geht nicht, bekomme sonst Ärger
(eben wegen Betrug).

Axel

Autor: sammy (Gast)
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@AxelR

Borgen bringt mir nicht so viel, brauche die als SMD Bauteile und wenn
ich die zum testen einmal verbaut habe, weiss ich nicht wie gut man die
noch funktionsfaehig wieder herausgeloetet bekommt...

Autor: Johannes M. Richter (Gast)
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Ich denke seine Idee war's eher, dass Du, falls Du jetzt welche
braeuchtest, sie jetzt bekommst und ihm spaeter dann, wenn Du Deine von
Maxim/dem Distri bekommen hast, ihm die gleichen (nicht die selben)
zurueckgibst.

So haett ich es verstanden ;)

Autor: sammy (Gast)
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ach so, hm, ja, soo dringend brauche ich sie jetzt noch nicht, in ein
paar Wochen wuerde ausreichen.

Autor: AxelR. (Gast)
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natürlich sind es SMD- Bauteile, ich lass sie auch noch ein paar wochen
liegen, iss aber quatsch, dann so einen Alarm zu machen...
Liferzeit sind im Moment "ein paar Wochen". Ich habe sie von bayview
aus Florida bekommen.
Axel

Autor: AxelR. (Gast)
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Liferzeit heißt natürlich Lieferzeit und die betrug bei Bayview 2Tage!
Sehr empfehlenswert, wenn man schnell was braucht, was es gerade
nirgends gibt.
Schönes WE
AxelR.

Autor: till (Gast)
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"Denn normalerweise ist ein solcher Service nur für entwickelnde
Ingenieure gedacht, "

das ist unsinn, nach ausführlichen telefonaten wurde mir gesagt es ist
durchaus statthaft samples als übender student auch für private
projekte zu ordern, solange die sample policy beachtet wird (kein
weiterverkauf etc.) und es im rahmen bleibt.

Autor: sammy (Gast)
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ich habe mehrere Samples bei diversen Firmen bezogen. Erst Kontakt per
Email und geschrieben, das ich sie privat benutze die meinten dann
entweder ich solle das Formular auf der Internetseite benutzen oder
haben gefragt von welchem Distributor ich sie beziehen moechte, in
welchen Stueckzahlen ich spaeter produziere usw., darauf habe ich
geschrieben, das die Auflage 2-5 Stueck sein wird, ich mich fuer keinen
Distributor entschieden habe und wofuer ich die benutzen will.
Darauf bekam ich die Antwort, das sie mir die direkt zuschicken, es
aber zwei Wochen dauern kann.
Was soll daran Betrug sein?

Autor: Thorsten (Gast)
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Nichts daran ist Betrug. Wenn du ehrliche Angaben machst und die Firma
dir die Muster schickt, dann ist es doch in Ordnung. Betrug liegt dann
vor, wenn du als Privatmann versuchst, denen eine Firma vorzugaukeln
bzw. versuchst, die Samples zu verkaufen. Ich hatte da auch schon sehr
positive Erfahrungen mit Spoerle. Ich brauchte einen speziellen Sockel
für ne Speicherkarte. Ich hab bei Spoerle angerufen und gesagt, daß ich
Privatperson bin und keine Möglichkeit gefunden habe, diesen Sockel zu
beziehen. Naja, die haben mir 5 (!!) kostenlose Muster geschickt. Das
fand ich richtig nett...

Thorsten

Autor: Winfried (Gast)
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Samples auch für Privatbastler ist doch die billigste Werbung, die man
haben kann. Die Firmen wollen doch, dass man deren Chips einsetzt und
jeder, der sie auch in nichtkommerziellen Produkten einsetzt, vermehrt
auf tausend Wegen die Chance, dass sie auch in kommerziellen Produkten
eingesetzt werden. Hier ein paar Beispiele:

- professionelle Entwickler lesen im Internet, was andere so für Chips
einsetzen und erhalten Unterstützung, wie man mit den Chips umgeht
- Bastler sind oft nicht nur Bastler sondern arbeiten auf diesem Gebiet
auch professionell oder werden es irgendwann. Erfahrungen mit Chips
führen dann natürlich dazu, dass man diese einsetzt.
- Bastler kommen dahin, eine Entwicklung doch irgendwie kommerziell zu
machen.
- wenn man sich umschaut, welche Chips "In" sind und man googelt
danach, dann ist jeder Bastler, der den einsetzt und darüber schreibt,
ein weiterer Treffer. Professionelle Entwickler sehen, dass ein Chip
beliebt ist und setzen den dann auch ein.
- wenn genügend Bastler erstmal einen Chip einsetzen und lieben, dann
wirds den dann auch bei reichelt & Co geben und damit setzen die Firmen
dann doch einiges ab.

Bestes Beispiel sind doch die AVR-Chips, wo durch die große Beliebtheit
in Bastlerkreisen jede Menge im nichtkommerziellen Bereich abgesetzt
werden. Wären die von Anfang an nicht so freizügig gewesen, mit all der
Unterstützung an Entwicklungstools, Datenblättern usw., dann wären die
nie so verbreitet.

Das die Firmen allerdings schon so weit sind, dieses Potenzial zu
erkennen und Muster auch ganz explizit an Bastler rausschicken, hätte
ich nicht erwartet.

Winfried

Autor: StephanW (Gast)
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Welche Firmen bieten denn sonst noch Samples an?
Mir ist nur Microchip und Maxim bekannt...

Gruß

Autor: Thorsten (Gast)
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Fairchild
Texas Instruments
National Semiconductor

Prinzipiell aber die meißten, halt nur nicht über deren Webseite. Man
muß Kontakt mit einem Distributor aufnehmen.

Autor: Hannes (Gast)
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Haleluja...

das Wort "Betrug" ist ja eingeschlagen, wie eine Bombe! ;)

"ich hab bei der Registrierung hingeschrieben, dass es für privat
ist.
Wo ist denn da der Betrug?"
Nirgends. Ausgehend davon, dass man etwaige Formularfelder, wie
"Firma", "Position" oder "erwartete Produktionszahl" inhaltlich
treffend ausfüllt, man sich also eine Firma ausdenkt usw., ist es sehr
wohl Betrug. Wenn man in Felder, wie "Sonstige Bemerkungen" einträgt,
dass man Privatmann ist, hat man nichts Falsches getan, was ich jedoch
auch nirgendwo behauptet habe. Richtig?

Da werde ich jetzt auch mal eine kurze "Ich habe mal mit irgendwem
telefoniert"-Geschichte loslassen: Ich habe auch mal mit einem
Entwickeler gesprochen (war schon einige Jahre her). Und dieser meinte
eben das, was ich schon beschrieben habe.
Dass viele Firmen auch abseits dieses Ziels in großem Umfang Samples an
Privatleute schicken, ist für mich ehrlich gesagt verwunderlich.

"Die Bauelemente kosten die Firmen effektiv nahezunichts, die fallen
vom Band."
Wenn man da zum Beispiel an einen MAX038 denkt, wäre ich mir da nicht
so sicher. Du etwa?

"professionelle Entwickler lesen im Internet, was andere so für Chips
einsetzen und erhalten Unterstützung, wie man mit den Chips umgeht"

Um es mal mit Deinen Worten zu sagen: Was meinst'n Du so, warum so
Entwickler mindestens so'n Diplom oder so haben? Damit sie sich dann
von "Bastlern" anschauen, wie man mit den Chips umgeht? Wohl kaum.

"nicht nur Bastler sondern arbeiten auf diesem Gebiet
auch professionell oder werden es irgendwann. Erfahrungen mit Chips
führen dann natürlich dazu, dass man diese einsetzt"
Wohl wahr! Obgleich ich eher denke, dass die Erfahrungen nicht chip-
sondern firmengebunden sind. Ich zum Beispiel finde die Datenblätter
von Philips gewöhnungsbedürftiger als jene von Dallas - nur als
Beispiel.

"Bestes Beispiel sind doch die AVR-Chips, wodurch die große
Beliebtheit in Bastlerkreisen jede Menge im nichtkommerziellen Bereich
abgesetzt werden. Wären die von Anfang an nicht so freizügig gewesen,
mit all der Unterstützung an Entwicklungstools, Datenblättern usw.,
dann wären die nie so verbreitet"

Erstens: Hast Du das Thema "Free Samples" mit Absicht weggelassen?
;-)
Zweitens: Wo hast Du denn her, dass AVRs verbreitet sind? Um das
Gegenteil zu beweisen, braucht man nur mal andere Firmen und deren
Marktanteile miteinander zu vergleichen (2002, Sparte der 8-Bitter:
Motorola (1. Platz): 19%, Microchip: 10,7%, NEC: 9,9%, Atmel auf Platz
10 mit 4,7%).
Drittens: Dass eine Firma Entwicklungstools/ Software kostenlos
anbietet (Datenblätter habe ich mit Absicht ausgelassen), hat nichts
damit zu tun, dass speziell "Bastler" angesprochen werden, um
dadurch, bzw. danach an die Dipl.-Ing.'s ranzukommen, sondern wie ich
finde vielmehr um einen leichte(re)n Einstieg in die Architektur und
die Umgangsweise allgemein zu vereinfachen und zu beschleunigen, denn
es sind statistisch sehr viel mehr 51er oder MC68er in Benutzung, als
AVRs - ein Schlagwort dafür dürfte wohl Produkt-Akzeptanz sein (vgl.
Tabelle 7.2, Seite 266, Taschenbuch µP Technik, Fachbuchverlag
Leipzig). Wenn man jahrelang erfolgreich mit einer Architektur klar
kommt, wird man seinen Erfolg nicht auf's Spiel setzen, nur um sich in
eine erst kürzlich aufgetauchte Technik ohne große Referenzen
einzuarbeiten - oder würdest Du/ Ihr das machen, wenn es auch in
Zukunft standfeste 51er/ optimierte 51er geben wird?
Hast Du Zahlen über das Verhältnis des Absatzkreises von AVRs? Wenn ja,
würden diese mich natürlich interessieren.

"und Muster auch ganz explizit an Bastler rausschicken, hätte
ich nicht erwartet."
Absolut! Allerdings würde mich auch die Zahl derer interessieren, die
sich in einem Formular selbst als Privatmann betitelt haben und dann
keine Post der jew. Firma bekommen haben.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es mit meinen
Beiträgen in diesem Thread nicht mein Ziel ist, die Leute davon
abzubringen (und auch nicht das Gegenteil), Free Samples zu ordern - es
sind ja die Firmen, die mehr oder minder wissen, was sie mit ihren
Produkten machen und nicht ich. Ich finde es toll, und das ist
vielleicht bislang nicht richtig durchgekommen, dass viele Firmen
überhaupt Free Samples verschicken und man selbst dadurch viel
flexiblier in seinem Tun ist. Im konkreten Beispiel kann ich sagen,
dass ich es schade finde, an große Teile aus dem Dallas-Angebot nicht
günstig (Reichelt-Verhältnisse) heran zu kommen.


MfG
H.

Autor: Marcus M (Gast)
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Hallo Leute,

ein - zugegeben vielleicht nicht auf den ersten Blick wichtiger Punkt -
ist der, dass einige Produkte von Firmen nur in großen Stückzahlen
verfügbar sind und nicht gerade bei Reichelt bzw. Conrad im Sortiment
sind.
Ich z.B. war auf der Suche nach dem Nachfolger des MAX455. Dieser war
leider nirgends mehr zu finden, genausowenig wie ein Chip von Maxim,
der sowohl 8051er Core, wie auch Ehternet und Serielle Schnittstelle
hat. Von beiden habe ich auf Anfrage bei Maxim Samples bekommen. Dies
finde ich nicht nur sehr sehr löblich, sondern hat mir - zugegeben
privat - min. 2 Monate Entwicklungsarbeit gespart.
Die Firmen haben schon einiges davon, wenn man durch Samples viele
Beschaffungsklippen unschiffen kann. Denn dafür werden i.d.R. so
geringe Stückzahlen, wie 2 - 5 Chips gerne benutzt. Hauptsache die
Leute kommen schonmal vorran.

Aus eigener Erfahrung ist mir der Spruch: "Ein vergraulter Kunde sind
zehn verlohrene Kunden" nur zu gut bekannt und wenn eine große Firma
nicht in solch einer Hinsicht etwas entgegenkommend ist, dann sägen die
sich wirklich den Ast ab. 1000 kleine Kunden können mehr Umsatz machen,
als 10 Großkunden und wenn Du erstmal die kleinen vergrault hast, dann
halten dich die großen nicht mehr.

Von dieser Warte aus, kann ich deren Verhalten nur zu gut verstehen!

Marcus

Autor: Winfried (Gast)
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@Hannes:
> "professionelle Entwickler lesen im Internet, was andere
> so für Chips einsetzen und erhalten Unterstützung, wie man
> mit den Chips umgeht"
>> Um es mal mit Deinen Worten zu sagen: Was meinst'n Du so,
>> warum so Entwickler mindestens so'n Diplom oder so haben?
>> Damit sie sich dann von "Bastlern" anschauen, wie man mit
>> den Chips umgeht? Wohl kaum.

Natürlich gibt es in Bastlerkreisen eine Menge Sachen, die gemacht
werden, da stehen mir die Haare zu Berge, wenn ich mir vorstelle, so
professionell entwickeln zu wollen. Andersherum, unterschätze nicht die
Erfahrungen der Hobby-Bastler. Man kann da als jemand mit Diplom oder
als professioneller Entwickler auch eine Menge lernen.

Also ich habe auch jahrelang professionell entwickelt. Damals war das
noch nicht so ausgeprägt mit Internet. Was ich jetzt so hier und auf
vielen Homepages lese, dass hätte mir damals jede Menge erleichtert.
Oft ist es ein kleiner Tipp "Schau dir mal diesen Baustein an." oder
" Denk daran, nicht diesen oder jenen Fehler zu machen." Als Profi
tappe ich in die gleichen Fallen, wie auch ein Hobby-Bastler,
vielleicht nicht in so viele, wegen der Erfahrung. Gerade wenn ich auch
in völlig neue Gebiete einsteige, sind die Erfahrungen von Bastlern im
Netz für mich immer wieder wertvoll.

> Erstens: Hast Du das Thema "Free Samples" mit Absicht weggelassen?
> ;-)

Ähm, bin ich da ins Fettnäpfchen getreten? So genau kenn ich mich auch
nicht aus, wie gut Atmel unterstützt, ich war jedenfalls ganz
begeistert, das mir das Leben so leicht gemacht wurde, da einzusteigen.
Wenn ich da an die Zeit zurückdenke, wo ich mit dem 8051 angefangen
habe. Das waren noch ganz andere Zeiten...

> Zweitens: Wo hast Du denn her, dass AVRs verbreitet sind?

Auch auf Platz 10 zu sein, ist schon recht viel. Man muss bedenken,
dass sich viele schon vor Atmel den Markt gesichert hatten. Und
Entwickler bleiben gerne bei dem, was sie kennen. Man müsste sich eher
mal das Wachstum ansehen und da denke ich, dass Atmel ganz gut dasteht.
Habe allerdings keine Zahlen.

> Drittens: Dass eine Firma Entwicklungstools/ Software kostenlos
> anbietet (Datenblätter habe ich mit Absicht ausgelassen), hat nichts
> damit zu tun, dass speziell "Bastler" angesprochen werden, um
> dadurch, bzw. danach an die Dipl.-Ing.'s ranzukommen, sondern
> wie ich finde vielmehr um einen leichte(re)n Einstieg in die
> Architektur und

Ja, klar. Der Einstieg in eine Architektur wird vereinfacht und damit
die Hürde genommen. Die Bastler sind aber ein wichtiger Nebeneffekt,
auch wenn die Werkzeuge nicht primär für diesen Markt geschaffen
wurden. Man darf ja auch nicht vergessen: Bastler sind auch Azubis,
werdende Ingenieure, Umschulende und Elektronik-Profis, die in ihrer
Freizeit mal was geiles ausprobieren wollen. Mit solchen Tools fixt man
all die Leute an, die später zum Geldverdienen auch mal wichtig sein
könnten. Und es geht natürlich primär immer um Geldverdienen.

Was für eine Macht es bedeutet und was herauskommen kann, wenn Menschen
in ihrer Freizeit was machen, zeigt ja z.B. Linux.

> kommt, wird man seinen Erfolg nicht auf's Spiel setzen, nur um
> sich in eine erst kürzlich aufgetauchte Technik ohne
> große Referenzen einzuarbeiten - oder würdest Du/ Ihr das machen,

Kommt drauf an. Wir haben es öfters gemacht und sind in eine neue
Technologie eingestiegen. Manches waren keine rationalen Gründe sondern
eher emotionale - Lust, was neues auszuprobieren, Faszination an einer
Technik. Unter Entwicklern unterhielten wir uns öfters darüber, was
gerade wieder für interessante Chips aufgetaucht sind. Und weil es
wegen solcher Kits/Tools oft so einfach war, da mal schnell
einzusteigen, haben wir das nach Feierabend oder zu Hause auch gemacht.
Damals waren das z.B. die PIC-Microchips. Oder diverse I2C Bausteine,
die aufkamen. Oder die Dallas Touchmem / OneWire Technologie. Man darf
die Begeisterungsenergie nicht unterschätzen, die ja auch alle
Hobbybastler antreibt. Die wirkt auch im professionellen Bereich.

Es gab aber auch viele handfeste und rationale Gründe, warum ein PIC
z.B. interessant war: Er war einfach billiger und bei entsprechenden
Stückzahlen machte er sich bezahlt. Auch konnten wir damit Dinge tun,
die damals kein 8051 konnte, z.B. stromsparende Geräte aufbauen.

> Im konkreten Beispiel kann ich sagen,
> dass ich es schade finde, an große Teile aus dem
> Dallas-Angebot nicht günstig (Reichelt-Verhältnisse)
> heran zu kommen.

Ich frag mich manchmal, ob es sich nicht lohnen würde, einen
Versandhandel für Hobbybastler aufzuziehen, der all diese Spezialchips
im Angebot hat. Vielleicht ist der Markt aber wirklich zu klein, als
dass sich das lohnen würde und deshalb beschränken sich so Händler wie
Reichelt auf das, was gut geht. Die Lagerhaltung ist ja auch verdammt
teuer, wollte man ein echt breites Angebot haben.

Winfried

Autor: Thorsten (Gast)
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> und deshalb beschränken sich so Händler wie Reichelt auf das, was
> gut geht

Warum schauen sich denn die Jungs von Reichelt nicht einfach mal um,
was gut geht. Jeder baut zur Zeit MP3-Player, dafür werden benötigt:
- MP3-Decoder
- DACs
- ATA-UBS-Bridges
Alles Teile, die Reichelt nicht im Programm hat. Aber gerade das würde
sich lohnen. Wenn sich rumspricht, daß z. B. ein CY68300A
(ATA-USB-Bridge) bei Reichelt für EUR 10 erhältich ist, würden die
weggehen, wie warme Semmel. Es wäre doch zumindest ein Versuch wert.
Vielleicht sollten die einfach mal eine Aktion starten über ein paar
Wochen, wo Leute Bauteile auf eine Wunschliste setzen können. Dann
würde sich ja zeigen, wie hoch der Bedarf ist. Und ich denke, es gibt
kein Bastler, der Reichelt nicht kennt. Naja, schwierige Sache alles.

Thorsten

Autor: Bjoern (Gast)
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Schau dich mal auf der Reichelt Seite um, es gibt bereits eine art
Wunschliste in der du Bauteile ordern kannst die nicht vorhanden
sind...

Autor: Winfried (Gast)
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Ich finde deine Ideen zu Reichelt gut. Schreib denen doch einfach mal.
Ich habe das auch schon gemacht wegen Leuchtdioden. Es entstehen jede
Menge Läden, die Hochleistungs-LED's verkaufen und die normalen Läden
wie Reichelt, Conrad usw. verschlafen den Trend. Ok, ein paar Sachen
gibts dort, aber lange nicht die Auswahl. Und wer in diesem Bereich
tätig ist, will immer das Beste und Neueste haben.

Auch die Idee mit der Wunschliste find ich gut. Mach denen doch einfach
mal den Vorschlag. Für die ist es ein gutes Geschäft und wir freuen uns,
Bauteile günstig zu bekommen. Manchmal schläft einfach nur jemand, der
geweckt werden muss...

Winfried

Autor: Johannes M. Richter (Gast)
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> Schau dich mal auf der Reichelt Seite um, es gibt bereits eine art
> Wunschliste in der du Bauteile ordern kannst die nicht vorhanden
> sind...

Auf meinen Vorschlag (Experimenterbrett/Steckbrett/Breadboard) haben
die mit einem simplen "Aufnahme in Lieferprogramm ist nicht geplant"
geantwortet, ohne Begruendung o.dgl.
Und ich dachte diese Dinge waeren auch was, was die meisten Leute
kaufen. Naja. ;-)

Autor: anfänger (Gast)
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gibts bei ebay bestimmt eh günstiger ;-)

Autor: Bjoern (Gast)
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Naja gut ich hab das nur mal auf der Website gesehen wirklich
vorgeschlagen habe ich noch kein Bauteil. Aber das mit den
Steckbrettern das stimmt echt mal da musste ich doch glatt obwohl ich
es nicht mehr machen wollte bei Conrad bestellen.

Autor: Bjoern (Gast)
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Ahso noch eine Frage, wenn ich bei maxim samples bestelle und da hinter
steht bei price no charge heißt das dann das die umsonst sind ja oder
no charge würd ich keine aufladung oder so übersetzen naja englisch ist
halt mal ne sprache für sich gg

Autor: Johannes M. Richter (Gast)
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"No charge" bedeutet, dass sie nichts kosten, ja.

Autor: Winfried (Gast)
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Ich mach mal einen neuen Thread auf in Sachen Reichelt. Wenn der sich
füllt, kann man das mal an Reichelt weitergeben.

Winfried

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