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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR Übertakten...


Autor: Elektrofuzzi (Gast)
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Es ist doch möglich einen ATmega8L-8PI mit 16mhz bei 5V zu betreiben.
Ist es auch möglich den AVR auf 24mhz zuz übertakten, wenn ich z.B. auf
5,5V erhöhe ?

Oder geht das evtl. mit anderen AVRs ?

Autor: Stefan Pfister (Gast)
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Probieren geht über studieren!! Aber das wird wohl kaum ohne Verschleiss
(vor allem wegen Spannungserhöhung) gehen. Aber wo gehobelt wird fallen
Späne...

Gruss

Autor: crazy horse (Gast)
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ich habs mal interessehalber gemacht. Auch ohne Spannungsüberhöhung
lässt sich der Core deutlich übertakten. Die Peripherie, allen voran
der EEPROM, zeigen aber zunehmend Ausfallerscheinungen.
Prinzipiell halte ich aber überhaupt nichts davon, Bauteile ausserhalb
ihrer Spezifikation zu betreiben - brauche ich mehr, als ein Bauteil
hergibt, nehme ich halt was anderes.

Autor: Elektrofuzzi (Gast)
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"brauche ich mehr, als ein Bauteil 5hergibt, nehme ich halt was
anderes."

Dann zeige mir doch einmal ein ATmega??-24...

:-)

Autor: crazy horse (Gast)
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gibt doch wohl genügend schnellere MCs, wer sagt denn, dass ich einen
AVR nehmen muss??

Autor: mmerten (Gast)
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@elektrofuzzi
wenn's denn mehr wie 16 MHz sein sollen, dann schau die mal die AT94K
Familie an, da gibt's die Kombination AVR Core mit FPGA in 25 und 33
MHz. Das Betreiben von Bauteilen jenseits der Spezifikationen ist eh
nicht gerade sinnvoll. Und wenn die Geschwindigkeit eines AVR Core
nicht mehr ausreicht gibt es mit Sicherheit genügend leistungsfähigere
Alternativen.

Autor: Elektrofuzzi (Gast)
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Die AT94K sehen sehr interessant aus. Aber wo kann ich so ein Teil
bestellen ?

Die ATmegas gibts ja "überall" recht günstig zu kaufen...

Autor: Steffen (Gast)
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ich habe mal eine Frage an den Elektrofuzzi :

Was willst du eigentlich mit deinen AVr anstellen. ich meine, mir fällt
auf, dass von dir ständig geschwindigkeitsfragen zu den AVRs kommen.
Wie schnell geht ein Portpin auf 1?, kann man einen AVR übertakten
,...
Also entweder du hast etwas wirklich schnelles mit deinem AVR vor, oder
du hast ein kleines Verständnissproblem damit wielange ein MZ bei 16
MHz ist :-)

neugierige Grüsse Steffen

Autor: Elektrofuzzi (Gast)
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"Also entweder du hast etwas wirklich schnelles mit deinem AVR vor,
oder
du hast ein kleines Verständnissproblem damit wielange ein MZ bei 16
MHz ist :-)"

Ja, ich habe damit etwas säääähr schnelles vor. Ich habe ein Bündel
verschiedene LCD-Displays günstig bekommen, und versuche die jetzt per
AVR anzusteuern. Dabei versuche ich die HW so zu konzipieren, dass ich
nur mit kleinen SW-Änderungen alle Arten von Displays ansteuern kann.

Und das problem mit den Takten und der Ausgabe ist, dass ich keine
genaue Doku gefunden habe, und leider kein Oszi zum testen habe. Ich
weiss zwar das das einlesen 0,5 - 1,5 Takte verzögerung hat, aber das
wars auch schon.

Ich hoffe nur, dass eine Pegelwechsel an einem I/O pin innerhalb bzw.
am Ende des Taktzyklus von 62,5 ns (bei 16Mhz) passiert, und das Teil
nicht erst mal noch 5 Takte rödelt oder so...

Ich frage das ganze Zeug, weil ich nicht erst x Stunden + y Euro ins
ätzen und bauen einer Platine investieren will, und das ganz dann nicht
hinhaut. Ist doch verständlich, oder ?

:-)


PS: Wo in D kann ich einen AT94K mit 40Mhz bestellen ?

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ich denke auch, da ist irgendwas mit Deinem Programmablaufplan im
Argen.

Ich benutze typischer Weise 8051 bei 11MHz (0,9MIPS), ATTiny26 bei 1MHz
und habe keinerlei Probleme mit der Performance.

Schreib doch mal was da wirklich so superfix sein muß.
Dann könnte das hier was für dich sein:

http://www.microcontroller.com/news/cygnal_c8051f120.asp


Peter

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ich denke ja nicht, daß Du irgendwelche Aktionspiele programmieren
willst.

Wenn du also nur ein LCD in einem Gerät zur Anzeige nehmen willst, dann
denke daran, daß das auch jemand ablesen können muß.

D.h. ein Text oder Bild sollte mindestens 0,3s (=300000µs) stehen
bleiben.

Die Anforderunge sind also weit entfernt davon, was eine PC-Grafikkarte
leisten muß und damit auch weit entfernt davon, um einen AVR bis zur
Grenze auzulasten.

Stelle also Deine Anforderunge besser etwas mehr praxisbezogen. Oftmals
ist das äußerste Machbare eben nicht auch das Sinnvolle.


Peter

Autor: Elektrofuzzi (Gast)
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"Stelle also Deine Anforderunge besser etwas mehr praxisbezogen.
Oftmals ist das äußerste Machbare eben nicht auch das Sinnvolle."

Nunja, da ich aber den AVR anstelle eines unflexiblen Epson Controllers
verwenden will, finde ich das doch eben sehr sinnvoll. Und da muss ich
nunmal mit mindestens 70fps die gesamten Frame darstellen...

Der C8051F120 sieht echt super aus. Die Tile konnte ich nur
leidernirgends finden.

Ich habe bereits ein fertiges Schematic für das Ansteuern mit 2 Tiny26
erstellt, ich brauche aber immer noch 6 Takte pro byte. Ich habe zwar 8
zur Verfügung, aber das ganze ist doch recht knapp.

Vorrausgesetzt natürlich, meine Annahmen zur I/O ausgabe sind
korrekt...

:-)

Autor: Jörn Gerhard (Gast)
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Das Thema erinnert mich daran, dass der allererste AVR ein AT90s1200 mit
16 MHz war !!! ALlerdings lief der wohl nicht so gut (Probleme mit
EEPROM bei der Geschwindigkeit) und wurde dann ganz schnell auf 12MHz
runterdefiniert... :-)
Trotzdem liefen auch diese AVRs noch mit 16MHz sehr schön (wenn man
nicht gerade den EEPROM benötigte).

Ein paar MHz sollten also für Nicht-Serien und Unkritische Anwendungen
kein Problem sein.

cu joern

Autor: crazy horse (Gast)
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und die 16MHz des 1200 waren das langsamste! Der damals angekündigte
Rest (2313,4414 und 8515) sollten mit 20MHz laufen.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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70fps, das sind ja wahnsinns 14ms !

Wenn ich so superschnelle LCDs hätte, würde ich denen auch einen
ordentlichen 128Bit Grafik-Controller spendieren.
Sonst sinds ja Perlen vor die Säue.

Spiele auf GHz-PCs schaffen ja gerade mal 10..25fps.
Wie Du da mit AVRs auf 70fps kommen willst, ist mir ein totales
Rätsel.


Peter

Autor: Elektrofuzzi (Gast)
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Hi,

:-)

"Wie Du da mit AVRs auf 70fps kommen willst, ist mir ein totales
Rätsel"

Also nochmal von vorne:

Bei meinen Grafik-Displays muss ich die die Daten selber refreshen. So
wie einem Dram. nur muss ich nicht die Daten aus dem LCD-Display
auslesen und wieder reinschreiben, sondern aus einem SRam auslesen und
in das LCD-Display reinschreiben. Und ich muss das mindestens 70mal pro
sekunde (laut Herstellerangaben) pro Frame machen. Also ca 30Kb * 70 an
Displaydaten pro Sekunde. Umgerechnet habe ich ca. 8 Takte (ca 500 ns)
bei 16 Mips pro byte.

Ist das damit jetzt klarer ?

Es geht hier auch gar nicht um Animation oder ähnliches, sondern nur
darum, dass man überhaupt etwas sieht.

Und 8 Takte sind mir doch ein bisschen recht Knapp.... Auch wenn ich es
rein theoretisch mit 5-6 schaffen könnte.

Autor: Rainer (Gast)
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> Spiele auf GHz-PCs schaffen ja gerade mal 10..25fps.

Also das Spiel, dass du mit 10fps noch spielst zeigst mir... Ich würds
zumindest nicht mehr spielen.

> Ich denke auch, da ist irgendwas mit Deinem Programmablaufplan im
Argen.

Würd ich mal nicht so behaupten, ich hab schon schnellere Embedded
Prozessoren ausgereizt...

Womit wir auch beim Thema wären: schnellere Prozessoren. Ein Tipp wäre
zB der M32C/83 von Renesas (Bezug: www.glyn.de) - der ist soweit ich
mich erinnern kann mit 33MHz zu takten, außerdem hast du div.
DMA-Kanäle, die solche Sachen deutlich beschleunigen können. Sollte das
immer noch nicht ausreichen, schau dich in der ARM-Serie um - die
Dinger sind zwar nicht mehr so einfach zu handhaben wie ein AVR, aber
die Intel-StronARMs zB kannst mit 400MHz takten :).

Eine andere (wahrscheinlich sinnvollere) Möglichkeit wäre die
Verwendung eines FPGAs.. Da kommst relativ einfach auf sehr hohe
Geschwindigkeiten.

Autor: Andre Adrian (Gast)
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Oder er nimmt einfach einen fertigen Controller aus der SED Reihe.

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