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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 3,9 V Dc wocher?


Autor: Alex (Gast)
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Hallo!

ich bins noch mal.
ich brauche für meine Schaltung ziehmlich genau 3,9V
Es gibt spannungsregler für 3,3V, aber es reicht mit nicht.
wo kriegt man 3,9V? Eine Ziehmlich krume Zahl, die nicht so weit 
verbreitet ist.
Gibt es paar tipps?
Danke!

Autor: Patrick (Gast)
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5V und dann mit Spannungsteiler? Kommt dann auf die Last an, die Du an 
die 3.9V hämgst.

Autor: Michael (Gast)
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Na ja, einstellbare Spannungsregler wären mal ein Stichwort....

Autor: Alex (Gast)
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Spannungsteiler ist nicht gut.
Das war meine erste Überlegung.
ich brauche so ca. 70mA. Und Spannungsteiler verschwendet nur die 
wertvolle energie.

Autor: Alex (Gast)
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ich hatt mal ist der Zwischenprüfung eine Aufgabe, wo der GND vom 7806 
vorgespannt war. so kannen dann 10V raus. Wie kann man es berechnen? 
Kann ich dann den 3,3V regler nehmen?

Autor: jack (Gast)
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Massepin des Reglers mit Diode höherlegen.

Autor: Alex (Gast)
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das hört sich schon interresanter an.
Anode von der diode zum Spannungsregler?

Autor: Andreas K. (a-k)
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Einstellbaren Spannungsregler verwenden. Wenn man irgendwo mehr als 5V 
anzapfen kann: LM317, LM1117, ... ansonsten einen LDO dessen 
Ein/Ausgangsdifferenz (dropout voltage) unter 1V liegt.

Auch möglich: 3,3V-Regler mit Diode zwischen dessen GND-Pin und GND, 
gibt ca. 3,9-4,0V je nach Laststrom und Diode. Ist allerdings etwas 
weniger stabil, weil der Massestrom von dafür geeigneten (low dropout, 
<<1V) Reglern stark lastabhängig ist und die Diodenspannung und damit 
die Ausgangsspannung folglich um einige zig mV schwanken kann.

Autor: jack (Gast)
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Genau.

Autor: Alex (Gast)
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also ich habe diesen hier zur Verfügung da:
http://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/76...
bei den kann man die ausgangsspannung einstellen. liege ich da richitg?

Autor: Alex (Gast)
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ich meinte ich habe den LX8385-00CD (Steht drauf)

Autor: Andreas K. (a-k)
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Geeignet, wenn am Eingang 6V aufwärts zur Verfügung stehen. Sonst nicht, 
weil 5V-3,9V=1,1V unter dessen dropout voltage liegt. Bei 3A jedenfalls, 
wieviel der bei 70mA braucht steht nicht drin.

Zudem ist eine 3A-Kanone für 70mA etwas übertrieben.

Wichtigste Frage also: Was für Versorgungsspannungen stehen dir zur 
Verfügung?

Autor: Alex (Gast)
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also es wird ein Handy im KFZ betrieben. Fest eingebaut.
Das handy braucht so max. 70mA, wenn ich mich nicht verguckt habe.
Also ist die Eingangsspannung 14-9V. Passt das?

Autor: Andreas K. (a-k)
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Das passt, und dafür sind sowohl der angegebene 3A-Regler als auch der 
Klassiker LM317 geeignet. Schutzbeschaltung beachten: 
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.23

Autor: Alex (Gast)
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Im Dattenblatt steht:
Power Dissipation................................Internally Limited
Input Voltage................................... 10V
was bedeutet
Power Dissipation...Internally Limited?

Autor: Andreas K. (a-k)
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Hmm, stimmt. Habe ich jetzt glatt übersehen - Regler mir derart 
niedriger maximaler Eingangsspannung hatte garnicht auf der Rechung. 
Also vergiss den und halte dich an den Standard, LM317.

Internally limited heisst hier, dass er bei Überlastung nicht in Rauch 
aufgeht, sondern passend runterfährt.

Autor: Alex (Gast)
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dann würde ich lieber den 7808 davor schalten, weil ich das jetzt 
momentan zur hand habe.

Autor: Alex (Gast)
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oder ist es möglich den 7805 zu manipulieren, damit er nur 4V rausgibt?

Autor: gast (Gast)
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> oder ist es möglich den 7805 zu manipulieren, damit er nur 4V rausgibt?
wenn du den GND anschluss des 7805 auf -1V legst (bezogen auf Masse), 
dann kommen nur 4V raus...
Ist halt ein bisschen umständlich...

Autor: Andreas K. (a-k)
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Alex wrote:

> dann würde ich lieber den 7808 davor schalten

Dem geht unterhalb von 10V am Eingang die Puste aus.

> oder ist es möglich den 7805 zu manipulieren, damit er nur 4V rausgibt?

Nur wenn du irgendwo -1V auftreiben kannst.

Autor: Alex (Gast)
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-1V ist viel zu umständlich :)
oder hat das handy eine schutzeinrichung, so dass ich ihn gleich mit 5V 
Betreiben könnte? ;)
Mit 50 Ohm In reihe vielleicht?

Autor: Michael H* (Gast)
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äh... -1V vorspannen... oder einfach die dioden in den ausgang ^^
die sache mit den dioden ist nur, dass die flussspannung abhängig vom 
strom ist. wenn auch nicht viel, aber wenn das handy daraus direkt den 
akku lädt, wovon ich bei 3,9V fast ausgehe, ist eine bestmöglich 
stabilisierte spannung anzustreben. ich würde auch auf den lm317 
zurückgreifen und ihm evtl vorher noch einen festspannungregler (mit Vo 
> (3,9V+2,0V dropout)) schalten. auf alle fälle solltest du auch am 
eingang deiner ganzen schaltung einen kondensator vorsehen, der über 
eine diode am bordnetz hängt, um mal die gröbsten störungen 
rauszubekommmen.

O--|>|--o----o----------78L08----o-----o--------LM317L----o--O
        |    |            |      |     |           |      |
  220µ ===  === 100n      | 10µ ===   === 100n     B 10µ ===
        |    |            |      |     |                  |
O-------o----o------------o------o-----o-----------o------o--O

den lm317 auf alle fälle mit der schutzbeschaltung aus den "protective 
diodes", wie es im datenblatt heißt. auch die pufferung des adjust-pins 
kann ned schaden. das B beim lm317l steht für blabla und soll die 
übliche beschaltung meinen, die auch im datenblatt zu finden ist =)

Autor: Andreas K. (a-k)
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Wozu sollte der 78L08 davon gut sein?

Autor: Michael H* (Gast)
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je weniger der lm317 dropout hat, desto weniger rippel macht er. und 
wenn der wirklich den akku damit direkt über ne strombegrenzung lädt...

Autor: Andreas K. (a-k)
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Und inwiefern hilft der 7808 dabei, den Dropout zu verhindern?

Im Gegenteil: Jedesmal wenn weniger als ca. 10V aus dem Stromnetz 
kommen, wird's dem 7808 zu eng.

Strombegrenzung ist eine andere Kiste. Wenn diese 3,9V tatsächlich eine 
komplette Ladeschaltung ersetzen soll, dann kommt nichts davon in Frage. 
Handys arbeiten mit Akkus die beim Laden nicht annähernd pflegeleicht 
sind wie NiCd oder Blei.

Autor: Michael H* (Gast)
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hab ja auch "über strombegrenzung" geschrieben. nur 3,9v kommt halt 
recht nah an ne typische akkuspannung hin.
und der 78L08 verringert den dropout am LM317 und zwar um gute 4V. dass 
sich am gesamt-dropout nix ändert, lernt man in der schule noch. hab ja 
auch nie was andres geschrieben.
und sogar wenn nicht: sicher ist sicher und die gesamtlösung kostet 
bestimmt <1eur. also warum nicht...

Autor: Karl Zeilhofer (griffin27)
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Ich glaub, der will sein Handy ohne Akku betreiben, denn der Akku 
ladestrom ist sicherlich größer als 70mA.

Autor: Alex (Gast)
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>Ich glaub, der will sein Handy ohne Akku betreiben

So ist das!

Autor: Der Neue (Gast)
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Ohne das ich besonders viel Ahnung davon hätte, was passiert wenn man 
einen 7805 und einen 7809 gegeneinander schaltet? Also Masse des Handys 
an Ausgang vom 7805 und Vcc an Ausgang des 7809, sollte doch die 
Differenz von 4V anliegen oder sehe ich das falsch?

Autor: HildeK (Gast)
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>Ohne das ich besonders viel Ahnung davon hätte, was passiert wenn man
>einen 7805 und einen 7809 gegeneinander schaltet? Also Masse des Handys
>an Ausgang vom 7805 und Vcc an Ausgang des 7809, sollte doch die
>Differenz von 4V anliegen oder sehe ich das falsch?
Es passiert nichts richtiges: der 7805 müsste Strom aufnehmen können, 
und das kann er nicht!

Autor: Karl Zeilhofer (griffin27)
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Ich würde einen einstellbaren 500mA Stepdown-Wandler nehmen.
Von Maxim gibts da einen recht schönen.
MAX724
http://www.maxim-ic.com/quick_view2.cfm/qv_pk/1269

Der arbeitet von 8-40V Eingang, mit gemütlichen 100kHz Schaltfrequenz 
und kann bis zu 2 oder auch 5A (MAX726). Braucht nur sehr wenige externe 
Bauteile. Ausgangsspannung 2,5 bis 35V

Lg, Karl

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