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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Unbekannte LED-Laufschrift - Hilfe!


Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Hallo Gemeinde,

ich suche zu einer als defekt eingestuften LED-Laufschrift den 
Hersteller, Daten und letztlich auch die Ansteuer-Software!

Zwar habe ich noch keine Fotos gemacht, werde diese aber umgehend 
nachreichen, wenn diese notwendig sein sollten.

Bisher bekannte Details sind:
- Die gesamte Laufschrift setzt sich aus mehreren Einzelsegmenten mit 
einer Matrix von jeweils 15x16 zusammen. Wie es aussieht, ist das System 
modular durch einfache Aneinanderreihung zusammengefügt. Die Bezeichnung 
auf der Leiterseite lautet: LEDBIC22
- Es sind Kingbright-LEDs vom Typ L799SRSGW-CC PGS verwendet worden.
- Das NT besteht aus einem RKT mit zwei Sekundärwicklungen 2x12V/6,6A
und auch 2 identisch aufgebauten Stabischaltung mit dem 2N3773.
- Die 2x8 Treibertransistoren vom Typ TIP142 werden von einem 74154 
angesteuert und befinden sich auf einer gesonderten LP.
- Die Steuerelektronik befindet sich auf einer ca. A6-formatigen Platine 
mit der Bezeichnung LFSCPU11.
Herzstück ist ein Toshiba TMP68HC11A0T. Die Firmware befindet sich auf 
einem 27C64 und erbrachte keine zwecklichen Hinweise. Die Kommunikation 
erfolgt über ein RS232-Interface (2 Ader auf 9-Pin SUB-D).

Hoffe auf Eure Hilfe, denn das Dingens macht schon von seinen 
Abmessungen (ca. 40 x 2500 cm) mächtig was her und soll in Bälde wieder 
funzen!

Gruß
Ingolf

Autor: Gast (Gast)
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Hast es schonmal mit googeln versucht?

Bringt diese Seite: 
http://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/viewtopi...

Gast

Autor: D. W. (dave) Benutzerseite
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Der Link bringt wohl nicht mehr, als dass Ingolf ein Crossposter (ungern 
gesehen) ist, in dessen Körper mehrere Persönlichkeiten hausen.

Autor: Jojo S. (Gast)
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Crossposting? was haben denn beiden Foren miteinander zu tun?

Was nur ungewöhnlich ist das wohl kein Typenschild vorhanden ist, oder 
gibt es das? Wenn nicht kann es ja auch eine kundenspez. Anfertigung 
sein, dann wird es schwierig. Und im EEprom waren auch keine Strings die 
auf den Hersteller deuten? Dann ist es erst recht eine 
Spezialanfertigung.

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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@David

Wieviel Sterne hast Du Dir mit Deiner Forenpolizeimanier schon an die 
Brust heften dürfen? Du kannst augenscheinlich nur anprangern, womit das 
ansonsten schöne Wort "Hilfe" für Dich kaum zutrifft.
Es gibt kein Gesetz, das zwei Hilfeersuchen mit gleichem Inhalt 
verbietet; Bandbreite ist nicht nur im Rundfunkempfang von Vorteil. Oder 
soll ich erst eine von Dir vorgegebene Frist sinnlos verstreichen 
lassen, ehe ich mein aktuelles Problem erneut zur Diskussion stellen 
darf. Du solltest Deinen Vornamen in Ludwig ändern und noch eine XIV. 
dranhängen.

@Johannes

Leider ist es in Tat so, dass der ausgelesene EPROM Null Hinweise auf 
einen Hersteller, sondern ausschliesslich HEX-Code (0000...0AFF) 
enthält.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ingolf Otto wrote:

> Es gibt kein Gesetz, das zwei Hilfeersuchen mit gleichem Inhalt
> verbietet;

Es ist aber unhöflich:
http://www.lugbz.org/documents/smart-questions_de.html

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Benedikt K. wrote:
>
> Es ist aber unhöflich:
>

Schreibt es, aber in der Straßenbahn oder Bus muß die Oma/der Opa stehen 
bleiben, weil Benedikt lieber sitzt!

Dieser Unhöflichkeit muss ich mich aufgrund der Dringlichkeit des 
Problems aber leider stellen...

Ich hoffe, nicht alle weisen mich auf meine Entgleisung hin, sondern 
helfen mir Ihrem techn. Wissen

Autor: Alexey (Gast)
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@Ingolf,

könntest du Fotos des Gerätes und der Platine poste? Dann kann ich mal 
schauen ob ich was machen kann. Nen Kollege von mir hat mal ne Zeitlang 
in der Werbebranche gearbeitet mit solchen Sachen, vielleicht hat der 
was.
:D

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Das Problem an der Sache ist: Das Teil ist schon uralt (ich schätze mal 
rund 10-20 Jahre). Die Warscheinlichkeit, dass jemand anhand der 
Bauteilbezeichnungen ein 25m langes LED Modul identifizieren kann ist 
sehr gering (außer er hat das Teil gebaut, was aufgrund des Alters auch 
sehr unwarscheinlich ist).

Den verwendeten Bauteilen nach würde ich auf einen Hersteller irgendwo 
in Europa (eventuell auch USA) tippen, aber das sieht man an der 
Leiterplatte. Wenn es wirklich so dringend ist, dann würde ich einfach 
mal bei verschiedenen Herstellern anfragen, vielleicht erkennt jemand 
sein Produkt.

Meine Vermutung zur Fehlerursache: Die Software im EPROM ist beschädigt.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Vielleicht könnte man die Kingbrights nutzen, und eine neue Ansteuerung 
bauen?

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Hallo Leute,
mir ist, wwie ich durch Benedikts Beitrag feststellen mußte, bei der 
Größenangabe ein Fehler in der Angabe der Maßeinheit unterlaufen!

Die Aussenabmessung der LED-Laufschrift sind exakt:  0,3m x 2,25m

Weiterhin kann ich ergänzen:
Auf der Controllerkarte befindet sich ausser den bereits genannten BEs 
auch ein PIC 16F84-04/P, ein Timekeeper-RAM M48TO-100PC1, ein 74HC139, 
ein 74HC373 und ein 74HC00.
Auf den identischen LED-Modulen sind:
ein MDP1603, ein UDN2981A und ein 74HC16481

Autor: Jojo S. (Gast)
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lässt sich da nichts analytisch prüfen? Also Versorgungsspannung messen, 
per Oszi testen ob der µC einen Takt hat, die Zeilen und Spalten 
angesteuert werden etc. ? Und hat das Ding eine 110V Einstellung? Wenn 
nicht dann fällt US-Produktion doch schon fast aus. Und wenn der µC 
nicht läuft: nur die Zeilen/Spalten Ansteuerung benutzen und eigenen 
Controller einbauen...

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Hier noch ein paar Fotos, nicht nur für Alexey, der danach gefragt 
hatte:

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Foto 2:

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Foto 3:

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Foto 4:

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Foto 5:

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Foto 7:

@Johannes

Mir wäre als nächstes wichtig zu wissen und das unabhängig von der 
Funktion der LFS, welche PC-Software ich bräuchte!

Autor: maddin (Gast)
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Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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@maddin

Ich danke Dir sehr für die Mühe mit den vielen Links! Habe sie auch der 
Reihe nach zur Kenntnis genommen und einige Kontaktanfragen gestartet. 
Der 4. Link funzt allerdings nicht.

Wenn ich auf ein Selbstbauprojekt stossen würde, wo mal kein Atmel, 
sondern der TMP von Toshiba und ein PIC16F84 drin stecken, dann wäre ich 
vermutlich nahe dran an einer Lösung meines Problems.

Autor: maddin (Gast)
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...mit einem 16F84 wirst du da nicht weit kommen...

m.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Ingolf Otto (headshotzombie)

>sondern der TMP von Toshiba und ein PIC16F84 drin stecken, dann wäre ich
>vermutlich nahe dran an einer Lösung meines Problems.

So schwer kann das doch nicht sein, da ist doch praktisch alles diskret 
aufgebaut. Da sollte man fix die Zeilen- und Spaltensignale 
identifiziert haben und schauen können, welches Signal fehlt. GGf. kann 
man einen uC mit Gedächtnisverlust gegen einen neuen tauschen, der dann 
aber von Grund auf neu programmiert werden muss, wenn die originalen 
HEXfiles nicht aufzutreiben sind. Die Software ist an der Matrix das 
kleinste Übel.

MFG
Falk

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Falk Brunner wrote:

> So schwer kann das doch nicht sein, da ist doch praktisch alles diskret
> aufgebaut.
> Die Software ist an der Matrix das kleinste Übel.

Diese Aussage, Falk, hilft mir leider gar nicht so recht. Mit der 
Elektronik komme ich schon gut hin, denn ich konnte einen Kabelbruch an 
der Nahtstelle zwischen beiden Displayhälften aufgespüren. Ohne zu 
behaupten: Das war`s!

Letztlich ist die Ansteuer-SW per PC völlig im Nebulösen, und da die 
Möglichkeit nicht auszuschliessen ist, diese nicht zu bekommen, benötige 
ich in dieser Richtung Eure Hilfe!
Ich sehe mich derzeit ausserstande einen Programmierung des TMP und des 
PIC aus den Ärmel zu schütteln. Wenn`s Z80-Code wäre, dann kein Problem, 
aber so...
Zwischenzeitlich verfüge ich ausserdem über die Aussage eines 
Herstellers von Grossanzeigen, wonach dieser die Anzeige als deutsches 
Produkt einstuft und damit max. 5 Hersteller in Frage kommen.
Z.Z. bin ich am Suchen, welche da in Frage kommen und denen 
Kontaktanfragen zu senden.

> GGf. kann man einen uC mit Gedächtnisverlust gegen einen neuen tauschen,
> der dann aber von Grund auf neu programmiert werden muss, wenn die
> originalen HEXfiles nicht aufzutreiben sind.

Gehe getrost davon aus, dass das Auslesen durch gesetzte Fuses 
verhindert wird und der HEX-Code nicht zu bekommen ist (s. unbekannte 
Quelle!)

Autor: Sebastian (Gast)
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Wenn der wirklich kaputt sein sollte fällt auslesen eh aus.
Pic hin oder her, (ich arbeite mit Atmel) und ich weiss nicht, was du 
mit der Anzeige machen willst, aber eine Neuprogrammierung (abgesehen 
vom Aufwand) und evtl adaption in einen größeren Controller bringt fast 
nur Vorteile... -neue Features (SD-Karte, mehr Speicher für texte 
etc)...

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Sebastian wrote:
> (ich arbeite mit Atmel) und ich weiss nicht, was du
> mit der Anzeige machen willst, aber eine Neuprogrammierung (abgesehen
> vom Aufwand) und evtl adaption in einen größeren Controller bringt fast
> nur Vorteile... -neue Features (SD-Karte, mehr Speicher für texte
> etc)...

Wenn Du Dir die Mühe machen würdest, mich bzgl. Deiner Verbesserungen 
ausführlicher in Szene zu setzen, kann ich Dir versprechen auf offenen 
Ohren und Augen zu stossen.
Die Zielstellung ist, die LED-Grossanzeige zum Laufen zu bringen - 
Ersatzteilgewinnung ist nicht!
Das Einsatzspektrum sollte die Nutzung als "freie" Laufschrift unter 
eventueller Beibehaltung des derzeitigen mutmasslichen 
Darstellungsvermögens von Datum und Uhrzeit sein.

Wie kann ich Dich erreichen, Sebastian?

Autor: Sebastian (Gast)
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Na ja, der "TMP" ist nichts anderes als ein wohlbekannter 68HC11, eben 
nur von Toshiba statt von Motorola produziert. Für die Programmierung, 
ob nun mit HC11-GCC oder ASM11, spielt das keine Rolle. Aber was der PIC 
bei der Sache nun macht, ist mir unklar. Vielleicht hilft es, das Layout 
zu verfolgen und einen Schaltplan zu zeichnen.

Ist die Bezeichnung "74HC16481" wirklich richtig, ohne Schreibfehler? 
Müßte eigentlich ein Schieberegister sein. Datenblatt dieses Bauteils 
wäre der erste Ansatzpunkt für eine Neuentwicklung der Steuerung. 
Üblicherweise werden in solchen Displays, um die Multiplex-Rate niedrig 
zu halten, die Daten für eine Zeile seriell übertragen, dann diese Zeile 
kurz eingeschaltet, die nächste Zeile übertragen usw.

Autor: Severino R. (severino)
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Sebastian wrote:

> Ist die Bezeichnung "74HC16481" wirklich richtig, ohne Schreibfehler?
> Müßte eigentlich ein Schieberegister sein.

Dürfte wohl ein 74HC164 B 1 sein.

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Die Bezeichnung war derart schwarz auf schwarz, da habe ich sie mir 
vorlesen lassen. Habe aber meine Feststellung eines Ablesefehlers nicht 
als Korrektur in einen Beitrag einfliessen lassen, sorry.
Die Bez. lautet natürlich 74HC164B1, was von der Fkt. auch einleuchtend 
ist.

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Wie ich zwischenzeitlich leider feststellen mußte, ist der PIC16F84 
geschützt gegen Auslesen, denn die gewonnene HEX-Datei ergibt keinen 
Sinn, da nahezu komplett 6kB HEX-Code gefüllt ist mit 30h....39h!
Die Interfacebeschriftung lautet übrigens rs232 / rs458.
Alle bisher angemailten potenziellen dt. Hersteller derartiger Geräte 
haben, wenn überhaupt reagiert wurde, verneint, der Produzent zu sein.

Weiss mir leider keinen Rat mehr, als das "alte" Kernstück durch was 
Moderneres zu substituieren.
Hierzu kamen allerdings auch noch keine konkreten Hinweise...

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Hast du schon bei denen angefragt ?
http://www.informative-leuchtanzeigen.de/

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Danke, Benedikt! Die waren bisher noch nicht auf meiner Liste.

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