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Forum: Offtopic Gerät für 230V Entwickeln -welche kosten kommen auf mich z


Autor: Mark (Gast)
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Hallo,
ich entwickel gerade ein Gerät, dass am 230V Netz arbeiten soll. Intern 
wird es simpelst mit Trafo, Gleichrichter, Siebelko auf 9VDC @ 800mA 
geregelt. Weiss jemand, welche kosten zwecks Zulassung, Tüv, GS... auf 
mich zukommen? Und wie lange würde es ca. dauern bis ich es in 
Deutschland vertreiben darf?

Vielen dank für alle Antworten schon mal


-Mark

Autor: Micro Mann (micromann)
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Ein externes Steckernetzteil ist keine Alternative ?

Autor: Matthias S. (da_user)
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Spar dir doch den ganzen Scheiß und gib ein externes Netzteil mit dazu!

Autor: Mark (Gast)
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Ist es also doch so kompliziert / kostenintensiv?

Weiss jemand irgendwelche Seiten auf denen man sich informieren kann 
oder eine ungefähre Zahl (100, 1000, 5000 Euro)?

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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Bei Steckernetzteilen hat man weniger Optimierungsmöglichkeiten, was den 
Standby-Betrieb angeht.

Unabhängig davon würden mich die Koasten auch interessieren...

Autor: Der Schelm (derschelm)
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Das einzige was Du wirklich machen musst, ist die CE-Erklärung. Damit 
erklärst Du, dass Du Dich an die einschlägigen Richtlinien (siehe oben) 
gehalten hast.

Du brauchst auch kein TÜV-Zertifikat (wenn der Kunde es nciht explizit 
fordert) oder eines der BG.

Vorteilhaft ist ein TÜV-Zertifikat, wenn etwas passiert. Dann wird erst 
einmal angenommen,d ass Du alles richtig gemacht hast. Hast Du keines, 
musst Du das nachweisen. Und das ist nicht trivial.

Wenn Dein Steckernetzteil in Rauch aufgeht, das das Steckernetzteil 
umgebende Haus ebenfalls, dann hast Du ein Problem, siehe oben.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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230 V oder nicht, ist wurscht.
Das Gerät muß mindestens CE-konform sein in Bezug auf 
Störspannungsabstrahlung und -festigkeit (EMV-Prüfung). Wenn diese 
Prüfung komplett gemacht wird (und das muß sie)und es keine 
Zwischenfälle gibt, dauert es mindestens zwei Stunden im Labor.
Ein sehr preiswertes EMV-Labor machts es aber nicht unter 100 € Netto 
die Stunde.
Man sollte außerdem mit 4 h rechnen.
Außerdem Prüfung nach VDE 0702 bzw. entsprechender ISO-Norm.
WEEE-Erklärung.
Prüfung des Arbeitstemperaturbereiches.
Zeit ist nicht die Frage.
Das Gerät muß nicht zugelassen werden, aber der Hersteller/Vertreiber 
muß die Einhaltung der Vorschriften garantieren.
CE-Zeichen raufmachen, ohne es überprüft zu haben, ist sehr riskant und 
kann sehr teuer werden, überlaßt das den Chinesen!

Autor: Harry Up (harryup)
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hi,
ist ein breites feld, die ce-zertifizierung. deshalb ist schon ein wenig 
zu beücksichtigen, was das gerät für eine aufgabe erfüllt und welche 
möglichen störungen / gefahren davon ausgehen, die es wiederum zu 
minimieren gilt. die erzeugung der versorgungsspannung - wie beschrieben 
- ist dabei noch das trivialste, es gibt genügend geräte im markt, die 
diesen part ebenso erfüllen, das rad muss ja nicht jedesmal neu erfunden 
werden. alles in allem stellt die signalerfassung  verarbeitung  
ausgabe - sofern dein gerät nicht nur ein ladegerät für akkuschrauber 
darstellt, aber das wäre hier im forum nicht richtig plaziert, den 
anfälligeren part dar, die grundfunktionen sind schnell erledigt, der 
feinschliff einschliesslich segen des messlabors bilden die hürde, die 
es zu nehmen gilt. bei uns hat sich das alles in allem mit ca. 3000,- 
niedergeschlagen für eine mittelsimple steuerung für pumpaggregate.
grüssens, harry

Autor: tex (Gast)
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> Außerdem Prüfung nach VDE 0702
In dieses Fall wäre es ehr die VDE 0701, denn es ist ja die Erstprüfung, 
nicht die Wiederholungsprüfung.

Du brauchst:
- CE (200 - 800 Euro je Prüfung)
- TÜV oder GS (nicht abschätzbar weil Abhängig von Typ, Einsatzort, 
Umfang der Doku ...)
und VDE (wie TÜV)
Um das alles zu bekommen, musst Du heute einen kontinuierlichen 
Qualitätsstandart nachweisen (ISO 9001) (ca 1000€ / Jahr) und Deine WEEE 
- Eintragung (ca. 1500 €/Jahr zzgl. Glücksrad-Zuschlag)

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