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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Sat-Empfangsgerät Selberbau?


Autor: Roy Thinnes (thinnes)
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Hi,

Der Ideegeber dieses Threads ist: 
Beitrag "Kann mit einem Spektrumanalyser eine Sat-Anlage ausrichten?"

Ich habe zwar keinen Spectrum analyser und wollte auch keinen bauen, 
jedoch merke ich dess öfteren dass es wohl gut wäre wenn ich ein "gutes" 
Messgerät hätte um die Schüssel auszurichten... Jetzt momentan zb habe 
ich wieder keinen Empfang und muss warten bis heute Nachmittag vlt. 
einer Zeit hat mir dabei zu helfen weil es einfacher ist zu 2t. Ich 
hatte nähmlich quasi mit all meinen Receivern (Humax, Smart-Analog, 
Smasrt-Digital) guten Empfang und ich hatte auch bis vor ner Woche 
ungefähr mit meinem Enigma guten empfang. Doch jezt war der Empfang so 
schlecht dass mein Schwager und ich gestern Nachmittag mal dran drehen 
waren. Und mit nem Digital Receiver die Antenne auszurichten ist ja wohl 
ultra Kacke, also habe ich den alten Smart-Analog Rec. ausgepackt, als 
wir dann damit ein relativ schönes Bild hatten, habe ich den Enigma 
wieder angeschlossen, da hatte wir wieder ein schwarzes Bild mit der 
Meldung "Kein oder schlechtes Signal"... Als ich dann den Smart-Digital 
angeschlossen habe, war zwar ein Bild da jedoch mit vielen, schönen 
kleinen Blöckchen im Bild...

Um vielen Fragen aus dem weg zu gehn: Ich habe 4 Anschlüsse: in meinem 
Zimmer Humax, bei meinen Eltern Smart-Digital und bei meinen Brüdern und 
im Wohnzimmer Enigma.  Deswegen sollte die Schüssel so geneu wie möglich 
ausgerichtet sein weil die Enigmas sonst nicht funktionieren...

Jetzt wollte ich mir ein "Messgerät" bauen zum sinnvollen ausrichten der 
Antenne. Ich dachte mir vlt. einen alten Tuner auszubaun (hab noch 1 
oder 2 SMART-Analog Rec.) und dann irgendwie das Ausgangs Signal zur 
Messung zu verwenden und evt. per uC auf nem LCD anzuzeigen. So wie bei 
den Digital Receivern die: Signalstärke und Signalqualität Balken. Das 
könnte ja dann so ausgeführt werden dass nachher nicht Stärke und 
Qualität sondern Elevation usw da steht dass man auch ungefähr weiss wo 
man wieder dran drehen muss (hoch-runter, links-rechts...)

Was meint ihr?? Ist sowas möglich und Sinnvoll??

MfG

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Sinnvoll ist das nicht. Grund: Es gibt fertige Satellitenfinder für 9,99 
Euro im Baumarkt. Dafür kannst Du das nicht selbst bauen.

Ich entsinne mich aber schwach, daß im ELV-Journal mal eine Schaltung
davon drin war. (Finde ich aber nicht mehr :-(

Wenn ich das richtig verstehe, hast Du ein "Schüssel" mit 4 LNB dran?

Dann ist es ja so, daß diese Konstruktion naturgemäß schlechter ist, als 
eine mit nur einem LNB, der im Zentrum sitzt, denn man kann ja nur einen
in den Brennpunkt bekommen. Durch den Kompromiss mit den "schielenden" 
LNB
hat man auch automatisch schlechtere Ausbeute des Empfangssignales.

Dort wird es erforderlich sein, eine größere "Schüssel" zu nehmen, um
für die 4 LNB noch genügend Energie "sammeln" zu können.

MfG Paul

Autor: Manuel Kampert (manuel1139)
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Die Dinger gibts ab 5€ - Da lohnt ein Selbstbau nicht. Wenn du etwas 
willst mit µC und LCD dann würd ich so ein 5€ Ding einfach umbauen...

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Und mit nem Digital Receiver die Antenne auszurichten ist ja wohl
> ultra Kacke,

Wieso? Die sind in der Regel besser geeignet als die analogen, weil sie 
eine Pegelanzeige haben, mit der man die Schüssel perfekt ausrichten 
kann.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> jedoch merke ich dess öfteren dass es wohl gut wäre
> wenn ich ein "gutes" Messgerät hätte um die Schüssel auszurichten


Also wenn du des öfteren deine Schüssel ausrichten mußt, dann würde ich 
mal de mechanische Befestigung überprüfen bzw. überdenken.

Die Schüssel die ich auf dem Dach habe steht schon seit x Jahren da wie 
sie ist, und da wackelt nix.

Schlechter Empfang kann auch mit folgendem zu tun haben:
- verschmutzte LNB-Köpfe
- alte LNB mit zu schlechtem Rauschmaß
- alte Kabel mit zu schlechten Übertragungseigenschaften
- alte Dosen mit zu hoher Dämpfung
- Schüssel ist hinter Grünzeug versteckt (Wasser in Blättern hat prima 
Dämpfung)

> Und mit nem Digital Receiver die Antenne auszurichten ist ja wohl ultra Kacke,

Ich wüßte nicht warum. Der Humax hat doch grade die Anzeige von 
Signalstärke und Qualität, wonach man sich ausrichten kann. Wo ist das 
Problem?

> Jetzt wollte ich mir ein "Messgerät" bauen zum sinnvollen ausrichten der
Antenne.

Sowas gibt es als "SAT-Finder" für 10 EUR zu kaufen

> könnte ja dann so ausgeführt werden dass nachher nicht Stärke und
> Qualität sondern Elevation usw da steht dass man auch ungefähr weiss wo
> man wieder dran drehen muss (hoch-runter, links-rechts...)

Aha. Dazu braucht man aber kein Computer. Schüssel in etwa ausrichten, 
und dann "Scannen" im Bereich von ca. 5 Grad, wo das Signal am stärksten 
ist. Davon die Mitte. Das machst du für Horizontal und für Vertikal, und 
schon hast du diese 2 Positionen.  Zum Schluss drehst du noch den LNB um 
den entsprechenden Versatz (ca. 5 Grad im Gegenuhrzeigersinn für 
Astra/Hotbird für Raum Köln)

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Die Schüssel die ich auf dem Dach habe steht schon seit x Jahren da wie
> sie ist, und da wackelt nix.

Die billigen Schüsseln von heute haben schon mal gerne ziemlich miese 
und wackelige Halterungen, die nicht viel taugen. Da kann ich mir schon 
vorstellen, daß ein kräftiger Wind die verstellen kann.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> Die billigen Schüsseln von heute haben schon mal gerne
> ziemlich miese und wackelige Halterungen,

Naja, es würde wahrscheinlich weniger Arbeit machen, de Schüssel 
wackelsicher zu montieren / verfestigen, als da alle paar Wochen 
irgendwelche Dinge nachzustellen.

Autor: Roy Thinnes (thinnes)
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Rolf Magnus wrote:
>> Und mit nem Digital Receiver die Antenne auszurichten ist ja wohl
>> ultra Kacke,
>
> Wieso? Die sind in der Regel besser geeignet als die analogen, weil sie
> eine Pegelanzeige haben, mit der man die Schüssel perfekt ausrichten
> kann.

Also: Digitalreceiver (jedenfalls die mit denen ich es bisher versucht 
habe) sind einfach zu träge... Beim Analogen bekommt man schnee, dann 
das Bild und dann halt nur noch feinabstimmung... Aber die digitalen, 
bis die was anzeigen ist man wieder am "perfekten" punkt vorbei...


Zum Thema Halterung: Meine Schüssel hing jetzt auch x Jahre ohne Problem 
und auch der Enigma hat problemlos funktioniert, jedoch war vor ne Woche 
hier in Luxemburg ein heftiger Sturm und seit dem geht der Enigma nicht 
mehr (wurde ausgetauscht und bei nem Freund getestet und er funktioniert 
einwandfrei). Andere Digital Receiver hatten zwar noch ein Signal jedoch 
sehr schwach und bei VIEL Regen leichte Klötzienbildung...

Es ist allerdings bedenklich dass Receiver (Enigma X5) hergestellt 
werden, die so empfindlich (oder eher so wenig empfindlich) sind, dass 
ALLE anderen meiner Receiver funktionieren und der meldet Kein oder 
schlechtes Signal und der Bildschirm ist schwarz...

Zum Thema LNB: Ich habe nicht 4 LNB's (das wär ZIEMLICH doof wenn man 
nur 2 Sateliten ansprechen will) Ich habe 2 Quattro LNB's 1x Astra und 
1x Hotbird/Eutelsat. Von den 4 LNB's geh ich mit 8 Kabeln an ne Matrix 
Weiche und die gibt mir 4 verstärkte und konstante Receiver Signale 
raus...

Was jetzt sein könnte, ist halt wie von  Wegstaben Verbuchsler erwähnt: 
veraltete LNB's resp. Kabel... (Kabel werd ich jedoch auf keinen Fall 
austauschen die laufen: 2 rund ums Haus auf die andere Seite und 2 quer 
durchs Haus einer ins Wohnzimmer und einer auf den Dachboden...)

Zum Thema "des öfteren": Ich musste meine Schüssel NICHT mehrmals 
ausrichten... Jedoch haben meine beiden Schwager letztens erst ne 
Sat-Anlage aufgestellt die ich ausrichten sollte... Und wenn man son 
Gerät hat das einem genau zeigt was mit dem Signal los ist, dann ist das 
schon Sinnvoll.

Zum Thema SAT-FINDER: Mein Onkel hatte mir seinen geliehen um bei meinem 
Schwager die Schüssel auszurichten, und das war son 30 Euro Ding (ich 
weiss nicht wo ihr welche für 10 kauft, bei uns in Luxemburg kosten die 
Dinger sage und schreibe 30 EUR) Und naja das Teil war ja ultra Kacke, 
und wurde warm wie weiss nicht was... UND, man muss immer noch einen 
Receiver (und bestenfalls nen Fernseher) anschliessen. Ich hätte jedoch 
ganz gerne was selbstständiges, wo dann auch die Bts. für den LNB 
rauskommt...

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Ohne Reciever kommt auch aus dem besten LNB nix raus, das braucht erst 
mal saft ...

Autor: Roy Thinnes (thinnes)
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Hauke Radtki wrote:
> Ohne Reciever kommt auch aus dem besten LNB nix raus, das braucht erst
> mal saft ...

Thinnes Roy wrote:
> Ich hätte jedoch ganz gerne was selbstständiges, wo dann auch die Bts. für
> den LNB rauskommt...

Bts. <-- Betriebsspannung... Was gibt man denn sonst noch auf den LNB 
damit der funtzt?

Autor: Jörg S. (joerg-s)
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> Ich hätte jedoch ganz gerne was selbstständiges, wo dann auch die Bts.
> für den LNB rauskommt...
2x 9V Block in Reihe schalten :)

Mein Lösungsansatz für sowas wäre:
Grundig STR311/312/511/512 gekauft und ausgeschlachtet. Die haben schon 
einen fertigen AGC Messausgang. Die Spannung an einen µC der das digital 
wandelt. Anzeige auf Display auf dem man auch die gewünschte Frequenz 
angeben kann. Frequenzsteuerung des Tuners über I2C.

Autor: Roy Thinnes (thinnes)
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Jörg S. wrote:
>> Ich hätte jedoch ganz gerne was selbstständiges, wo dann auch die Bts.
>> für den LNB rauskommt...
> 2x 9V Block in Reihe schalten :)
>
> Mein Lösungsansatz für sowas wäre:
> Grundig STR311/312/511/512 gekauft und ausgeschlachtet. Die haben schon
> einen fertigen AGC Messausgang. Die Spannung an einen µC der das digital
> wandelt. Anzeige auf Display auf dem man auch die gewünschte Frequenz
> angeben kann. Frequenzsteuerung des Tuners über I2C.

Das klingt echt gut.... Danke echt Klasse Idee, nur leider muss das wohl 
noch warten weil ich dafür wohl noch zu wenig Erfahrung in der 
Programmierung des uC's habe, und ich so also niemals das Projekt zu 
Ende führen könnte... Aber wenn ich es irgendwann fertig hab stell ich 
das Projekt hier rein zum nachbauen...

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