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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Nach dem Studium


Autor: Hans (Gast)
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Bald hab ich mein Studium als Elektroingenieur FH fertig. Zuvor hatte 
ich eine Lehre als Elektroniker gemacht.

Trotzdem hab ich irgendwie das Gefühl ich wisse überhaupt nichts oder 
viel zuwenig. Hab zwar viele Fächer besucht, z.B. Mikroelektronik 
(FPGAs) und in der Schule einige kleinere Projekte gemacht. Auch 
praktisch, löten und so hab ich Erfahrung. Doch würde man mich mit einem 
grösseren Projekt beauftragen. Ich hab das Gefühl ich bräuchte Monate 
mich richtig einzulesen und was zum laufen bringen. Vor allem weil es so 
viele gebiete gibt.

Ich weiss schon, das lernen fängt nach dem Studium erst an. Allerdings 
kann ich ja die Zeit beim arbeiten nicht 100% mit lernen verbringen, 
muss ja auch was produktives rauskommen. Und um die gesamte Freizeit zu 
opfern wäre dann auch ein Elektroingenieur etwas zu wenig bezahlt.

Wie war das bei Euch so? Wie hab ihr das empfunden? Hab ihr euch auf ein 
spezifisches Thema spezialsisiert? Oder kam das wissen einfach so 
langsam aber sicher zusammen über die Jahre?

Autor: Der Schelm (derschelm)
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Hans wrote:
> Bald hab ich mein Studium als Elektroingenieur FH fertig. Zuvor hatte
> ich eine Lehre als Elektroniker gemacht.
>
> Trotzdem hab ich irgendwie das Gefühl ich wisse überhaupt nichts oder
> viel zuwenig.

Dein Gefühl täuscht Dich in keinster Weise!

Aber da musst Du durch. Da haben wir alle durchgemusst. Deine neuen 
Kollegen haben da auch durchgemusst. Die wissen das! Du hast ein 
Studium, Du hast jede Menge Background-Wissen. Du wirst es packen. Wir 
haben es auch gepackt. Stell Dich gut mit den neuen Kollegen.

Autor: 6636 (Gast)
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Hans,
dein Eindruck ist richtig. Der Witz ist nun nach dem Studium ans Lernen 
zu denken. Dh ein Produktionsjob mit maximalem Gehalt ist weniger gut 
als ein weniger gut bezahlter Entwicklungsjob, wo man noch was 
ausprobieren kann.

Autor: Wasser (Gast)
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>Trotzdem hab ich irgendwie das Gefühl ich wisse überhaupt nichts oder
>viel zuwenig.

So gehts mir auch. Besonders wenn man die ganzen Stellenanzeigen liest. 
Da werden Programme und Progammiersprachen vorrausgesetzt von denen 
selbst Informatikstudenten nix wissen.

Autor: Thomas Ranseier (ziggy)
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> So gehts mir auch. Besonders wenn man die ganzen Stellenanzeigen liest.
> Da werden Programme und Progammiersprachen vorrausgesetzt von denen
> selbst Informatikstudenten nix wissen.

Dito. Man besucht zwar auch gerade am Ende des Studiums spezielle 
Veranstaltungen aber den richtigen Durchblick bekommt man dadurch auch 
nicht.

Mein Prof für Nachrichtenübertragung sagte mal: "Selbst wenn Sie Ihr 
gesamtes Studium (Uni 10 Semester) auf z.B. Mobilfunk auslegen und 
meinetwegen noch 2 Semester dranhängen und ganz spezielle 
Mobilfunkvorlesungen hören, brauchen Sie nicht glauben, daß Sie danach 
als Ingenieur ein neues Handy entwickeln können. Das was Sie bei uns 
hören, sind lediglich die Grundlagen!"

Ein anderer Prof äußerte sich ähnlich zum Thema Digitale 
Signalverarbeitung (Audio-, Videocodecs usw.). Und so wirds wohl bei den 
meisten Fachrichtungen sein.

Du mußt so denken: Wenn sogar der "Halbidiot" in der letzten Reihe mit 
seinem  3er Diplom einen Job in der Entwicklung bekommt, dann sollte ich 
das doch auch hinkriegen.

Grüße,
Thomas

Autor: Daniel (Gast)
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das ist wohl das normalste was es gibt, ist bei allen so... spricht 
übrigens absolut für dich, dass du dir dessen bewusst bist...

Autor: Jupp (Gast)
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Ein Studium dient dazu, wissenschaftliche Arbeitsweise und fundierte 
Grundkenntnisse zu vermitteln. Du bist demnach kein Fachidiot und 
solltest in der Lage sein, dich in unterschiedlichste Themengebiete 
einzuarbeiten.

Wenn du damit Schwierigkeiten hast, war die Entscheidung zu studieren 
eine klare Fehlentscheidung. Daher: wenn du begeisterungsfähig und 
lernbereit bist, ergibt sich alles andere von ganz alleine.

>Allerdings kann ich ja die Zeit beim arbeiten nicht 100% mit lernen >verbringen, 
muss ja auch was produktives rauskommen.

Ich habe die ersten zwei Monate quasi nur mit lernen verbracht.

Autor: Patrick (Gast)
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>Trotzdem hab ich irgendwie das Gefühl ich wisse überhaupt nichts oder
>viel zuwenig.
Das war mit ein Grund, warum ich mich für ein berufsbegleitendes Studium 
entschieden hab. Ich arbeite nebenher noch 80% als 
Entwicklungs"ingenieur". Das bringt mir ziemlich viel, für das Studium 
und den beruflichen "Einstieg" (hat ich ja eigentlich schon ;-)).

Autor: Markus Appel (Gast)
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Was ist bitte gegen 3er Diplom und letzte Reihe zu sagen? häääää???

Autor: Christian R. (supachris)
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Jo, das ist nun mal so. Ich hab an der FH studiert, da gabs im 5. 
Semester das Praxissemester, danach war ich durchgehend als Hiwi bei 
meinem jetzigen Arbeitgeber beschäftigt. So hab ich jede Menge gelernt.

Autor: Berater (Gast)
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Hiwi?

Autor: Thomas Ranseier (ziggy)
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Markus Appel wrote:
> Was ist bitte gegen 3er Diplom und letzte Reihe zu sagen? häääää???

Na gut, gegen die letzte Reihe ist wirklich nichts zu sagen :-)

Aber im Ernst, wenn du mit einem 3er Diplom einen tollen Job hast, dann 
freu dich. Ich wollte nur sagen, daß i.A. bei gleichen Rahmenbedingungen 
das 2er dem 3er Diplom vorgezogen wird.

Das muss natürlich nicht heißen, daß der 2er mehr kann. Ein Kumpel 
meinerseits lag fast immer eine volle Notenstufe hinter mir, nicht weil 
er schlechter gewesen wäre. Im Gegenteil, in vielen Bereichen war er mir 
über. Sein Problem war zeitlicher Natur. Er konnte meist nur 60-70% der 
Prüfungsfragen bearbeiten.

Am Ende sieht der Personaler aber nur die Note. Traurig, aber wahr.

Gruß,
Thomas

Autor: Markus Appel (Gast)
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Die 3,7 ist die 1 des kleinen Mannes...

Denn selbst mit 4,0 is bestanden, und bestanden ist gut und gut ist 
zwei!

Autor: Freak (Gast)
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Also ich kann nur eines sagen. Noten sind relativ. Das sagt eigenltich 
gar nichts aus ob einer super ist oder nicht. Ich selbst bin an der FH 
Karlsruhe und studiere Nachrichtentechnik. Die Dozenten meinen, sie sind 
Dozenten an einer Elite FH. Da kann ich nur lachen. In Mannheim, 
Pforzheim kann man auch was lernen. Es kommt meistens auf die Dozenten 
an. Manche meinen sie sind die Besten. Ich kann nur hoffen dass ein 
Dozent von der FH Karlsruhe (Fachbereich Nachrichtentechnik) dies lesen 
wird. Die Klausuren im 7. Semester sind so krass und überzogen. Ich 
werde wahrscheinlich die FH so verlassen, das ich am Ende gar nicht mehr 
viel vom Lehrstoff wissen tue. Das kann doch gar nicht der Sinn sein 
oder?

Autor: Christian R. (supachris)
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Berater wrote:
> Hiwi?

Hilfswissenschaftler. Naja, im Amtsdeutsch: wissenschaftliche bzw. 
studentische Hilfskraft. War/bin beim Fraunhofer Institut. Durch die 
ständig wechselnden Forschungsprojekte lernt man da extrem viel.

Autor: Lamy (Gast)
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Hallo zusammen,

@Freak
ich kann nur versichern dass die Profs der FH Karlsruhe, Fachbereich 
Nachrichtentechnik, und besonders von dem 7ten Semester sher gute Profs 
sind ( besonders ein Herr Qui., Sapp.), es liegt nur an den Händen der 
Studenten.

Gruß

Autor: Personaler (Gast)
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Hiwi = Hirnloser Wichser :)

Autor: Christian W. (christian_83)
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Wie sagte einst Sepp Herberger

--> Nach dem Studium ist vor dem Studium :)

Autor: STS (Gast)
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wissenschaftliche Hilfskraft != Studentische Hilfskraft

Was nun?

Autor: Christian R. (supachris)
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STS wrote:
> wissenschaftliche Hilfskraft != Studentische Hilfskraft
>
> Was nun?

Bei der Fraunhofer Gesellschaft ist das das gleiche. Es gibt hier Hiwis, 
Praktikanten und Diplomanden.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Es gibt hier Hiwis, Praktikanten und Diplomanden.

Und keiner der was macht... ;-)

**duckundweg**

Autor: STS (Gast)
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Eine wissenschafliche Hilfskraft (Mitarbeiter) bekommt normalerweise 
eine andere Tarifstufe, als eine studentische Hilfskraft.

Autor: Christian R. (supachris)
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Nun ja, das ist sicher in jedem Unternehmen etwas anders.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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Seit wann ist ein Institut ein Unternehmen...?

Autor: tututack (Gast)
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Hi

Ich kann nichts ven dem, was ich im Studium gelernt habe, für meine 
derzeitige Stelle gebrauchen (ausser C, das war aber bei uns (E-Tech) so 
flüchtig...) Das ich mich privat auch mit dem Thema beschäftigt habe 
(Mikrocontrolle +++) hat mir diese Stelle eingebracht, nicht die 
Vorlesungen...

Wenn du Glück hast und die richtige Firma findest, werden die schon 
wissen das du noch nicht viel kannst und dir Zeit zum eingewöhnen/lernen 
lassen und dir auch einiges zeigen. Wenn du schon alles im Studium 
lernen würdest, könnte ja jeder jedes Produkt entwickeln...

bye

Autor: Hans (Gast)
Datum:

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>Das ich mich privat auch mit dem Thema beschäftigt habe
>(Mikrocontrolle +++) hat mir diese Stelle eingebracht, nicht die
>Vorlesungen...

Was heisst bei dir "privat beschäftig"? Was hast du denn so gemacht? 
Hast du deinem Arbeitgeber konkrete Projekte gezeigt oder wie?

Autor: tututack (Gast)
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Stand bei mir unter Hobby und ich wurde im Bewerbungsgespräch drauf 
angesprochen. Hab dann etwas darüber erzählt und die haben Fragen dazu 
gestellt und sich so ein Bild über mein "selbsterworbenes Wissen" 
gemacht. Das es nicht aureichte um den Job zu machen, war denen und mir 
klar, es ging mehr um die Begeisterung und Bereitschaft in der Freizeit 
neben dem Studium was zu machen!

Autor: STS (Gast)
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>Wenn du Glück hast und die richtige Firma findest, werden die schon
>wissen das du noch nicht viel kannst

... und Dir das auch bei jeder Gehaltsverhandlung sagen.

Autor: Mike (Gast)
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ich bin auch bald fertig mit Studium und werde ein Ingenieur. Habe 
Elektrotechnik studiert aber ich habe auch das Gefühl, ich wüsste gar 
nichts. Wir haben so viele Theorie gehabt aber in der Praxis wüsste ich 
jetzt nicht mal wie ich einen Transistor oder OP einsetzten könnte.

Ich habe das Gefühl, als würde ich voll auf die Nase fallen wenn man mir 
einen Projekt anvertraut und ich ganz alleine das Projekt durchziehen 
muss.

Vor allem muss ich erst Mal eine Arbeitsstelle finden.

Ich habe Angst zu versagen.

Autor: Der Dude (Gast)
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>Ich habe Angst zu versagen.

Nun mach Dir nicht gleich in's Hemd. Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein 
brauchst Du schon. Immerhin hast Du ein Abschlusszeugnis vorzuweisen.

Und vor allem: Lass das ja keinen Personaler merken. Die machen sonst 
den Larry mit Dir und stellen Dich vöölig unter Wert ein.

Autor: Mike (Gast)
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die paar Klausuren, das waren doch reine Quatsch.

Ich meine es ist völlig anderes wenn man in der Vorlesung sitz und den 
Skript vom Prof hat und am Ende vom Semester darüber eine Klausur 
schreibt. Es wird doch nur geprüft, ob man zugehört hat und den Skript 
durchgearbeitet hat.

Im Beruf da hat man keine Vorlesungen und keine Profs mit ihren 
Skripten.

Ich weiß nicht, irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Chefs von mir 
erwarten dass ich alles können muss. Und das macht micht ganz nervös

Autor: bla (Gast)
Datum:

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>Denn selbst mit 4,0 is bestanden, und bestanden ist gut und gut ist
>zwei!

...hat da jemand die letzte ct gelesen? Da war genau dieser Spruch in 
einem Auszug auf einem SchülerVZ Chat. Hatte ich so vorher noch nicht 
gehört. Allerdings wurde noch angefügt:

...gut ist zwei und zwei ist fast eins!

Autor: Manuel (Gast)
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@Mike

Ja das kenn ich, geht mir ziemlich ähnlich!

Autor: Der Dude (Gast)
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@Mike:

Im Studium hast Du das Lernen gelernt.

Du hast mit Deinen bestandenen Prüfungen bis zum Diplom bewiesen, dass 
Du gestellte Aufgaben erfolgreich meistern kannst.

Um das geht es.

Ein guter Ingenieur zeichnet sich nicht dadurch aus, dass er alles kann. 
Sondern dadurch, dass er auf intelligente Art und Weise für ein Problem 
eine Lösung findet.

Und das hat auch nichts mit Noten zu tun. Es gibt viele Gründe, warum 
jemand gute oder nicht so gute Noten haben kann.

Entscheidend ist, dass Du Dir zutraust, Aufgaben anzupacken.

Ich empfehle Dir, an Deinem Selbstbewusstsein noch etwas zu arbeiten - 
das lernt man auf keiner Hochschule.

Nach dem Studium sind die meisten erstmal unsicher - kenn ich aus 
eigener Erfahrung. Nach ein paar Jahren grinst Du darüber.

Merke: Dem Mutigen gehört die Welt - nicht dem Zauderer.

Autor: Mike (Gast)
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>Ich empfehle Dir, an Deinem Selbstbewusstsein noch etwas zu arbeiten -
>das lernt man auf keiner Hochschule.

einfacher gesagt als getan :-(..

Das ist auch einer meiner größten Schachpunkte, es fehlt mir an 
Selbstbewusstsein.

Kann man das irgendwo trainieren, gibt's dafür Kurse oder ähnliches??

Autor: Mike (Gast)
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ich meine Schwachpunkte

Autor: Helmut (Gast)
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@mike poste deine E-mail Adresse
Ich geb dir kostenlos Infos zwecks Training

Autor: Superhero (Gast)
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>@mike poste deine E-mail Adresse

Ich glaube kaum, dass hier einfach jemand so seine E-Mail posten will!!!

Autor: Mike (Gast)
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@Helmut

du kannst doch die Infos hier für alle posten..

Autor: Der Dude (Gast)
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O B A C H T ! G E F A H R !

Jungs, lasst Euch blos nicht auf so einen Seelen-Fänger rein! Gebt nicht 
Eure email-Adresse her!

Autor: David (Gast)
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wiso die email nicht posten? meine wofür gibts wegwerfemails???

Autor: Superhero (Gast)
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>wiso die email nicht posten?

Wieso nicht einfach die Infos hier reinstellen? Dann bleiben 1. alle 
anonym und 2. haben alle etwas davon!!

Autor: Mike (Gast)
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>2. haben alle etwas davon!!
sehe ich genau so

>Jungs, lasst Euch blos nicht auf so einen Seelen-Fänger rein!
ich denke Jeder wird mehr als eine Email-Adresse haben und kein 
"vernünftiger" Mensch würde seine "private" Email-Adresse 
veröffentlichen.

Autor: Helmut (Gast)
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Hallo zusammen,

also zuerst einmal bin ich kein Seelenfänger.

Tips gibt es genug unter

forum.progressive-seduction.com

Und ja, es funktioniert.

Autor: Oliver Keller (ozel-)
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@Mike & Konsorten

stimmt schon, da ist kein Prof. mehr im Job.
Aber den kann man doch (zumindest an den meisten Unis) eh nicht viel 
Fragen. Kollegen im Beruf sind sogar meist viel netter. Und natürlich 
kannst Du in der Arbeit deine Skripten verwenden! Niemand schreibt vor, 
dass man alles schon wissen muss, in keiner Firma ist das so. Du musst 
nur wissen wo's steht und offen genug sein dir neues anzueignen. Und Du 
hast im Job nie wieder diesen krassen Zeitdruck wie in einer Prüfung. Im 
Job darf man schon auch Bücher oder PDF Manuals lesen, keine Sorge.

Natürlich hilft es, wenn man während dem Studium als Werkstudent in dem 
Bereich arbeitet wo man später in Vollzeit hin will. Aber den meisten 
E-Technikern reicht ja die Zeit neben dem Studium nicht - und es klappt 
trotzdem, dass man eine guten Einstieg schafft. Keiner wird irgendwie 
gefeuert weil er am Anfang nicht gleich volle Leistung für's Gehalt 
bringt. Die Firmen wissen das schon und kalkulieren das ein.

Also Kopf hoch, in die Arbeit wächst jeder Einsteiger rein!

Übrigens macht es auch viel aus, wie man sich selbst verhält. Und ich 
meine damit nicht, dass man alle anderen ständig blenden und den 
Obercheker raushängen lassen muss. Aber es ist wichtig regelmässig ein 
bisschen darüber zu kommunizieren was man macht, welche Fortschritte und 
Probleme es gibt etc. auch wenn's erstmal nur kleine Sachen sind.
Ich bei habe bei anderen gesehen, dass sie am Anfang gerne mal dicht 
machen, im stillen Rumwerkeln und dann irgendwann der Schweiß auf der 
Strin auftaucht und nicht mehr verschwindet, weil irgendwas nicht 
hinhaut und man feststeckt.

Man sollte einfach von Anfang an offen sein und versuchen auf die 
Kollegen und Vorgesetzten zuzugehen.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Genauso geht es mir auch. In spätestens einem Jahr werde ich auch meinen 
Dipl Ing Abschluss in einem E-Technik nahem Studium haben. Aber ich habe 
das Gefühl, dass dann viel weniger qualifiziert bin, wie beispielsweise 
ein Arzt nach seinem Studium. Der hat irgendwie nicht nur Grundlagen 
mitbekommen sondern kann sein Wissen schon ziemlich selbstständig 
einsetzen auch wenn ihm vielleicht Erfahrung fehlt.

Autor: Matthias (Gast)
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Also, wenn ich es mal kurz formuliere:
Wenn man nach dem Studium einen Job anfängt, dann wird man immer ins 
kalte Wasser geworfen. Dann muss man halt schnell schwimmen lernen ;-)

Ich hätte da allerdings ein paar Tips:

1.
Wenn man nach einem Arbeitstag nach Hause geht, sollte man es 
unterlassen, an irgendwelche Dinge zu denken, die einem den Schlaf 
rauben könnten!
(Denn am nöchsten Tag muss man wieder Fit sein und dafür braucht man 
Schlaf! Da sollte man auch seine "studentischen Gewohnheiten", was 
Schlafbedarf betrifft, überarbeiten!)

2.
Auch wenn ein Chef, Abteilungsleiter oder wer auch immer hinter einem 
steht und hüpft, mit den Worten "Das muss heute noch fertig werden" 
(sprich: Druck macht), dann muss man es fertig bringen Ruhe zu bewahren. 
Es gibt viele Leute, die unter Druck nicht effizient und fehlerfrei 
arbeiten können. Zumindest, bis sie sich an den Druck gewöhnt haben....

3.
Bei Entwicklungen (Software od. Hardware): "Keep it simple and Stupid" 
Das sog. KISS Prinzip. Wer zum ersten mal was entwickeln soll, der 
sollte auch NUR das was in der Spezifikation steht umsetzen und keine 
"Sahnehäubchen" einplanen. (Besonders Perfektionisten dürfte das schwer 
fallen).
Ich würde auch keine Entwicklung auf "zuruf" empfehlen. Immer ein 
Pflichtenheft schreiben und abklären, ob man die Aufgabe auch richtig 
verstanden hat. (Wäre nicht das erste mal, dass Leute aneinader 
vorbeireden!)

4.
Jeder der  in der Hochschule halbwegs aufgepasst hat, kann eine Ausgabe 
bewältigen, die gelöst werden kann. (Ein wenig Vertrauen in die eigenen 
Fähigkeiten sollte schon vorhanden sein) Ausserdem sollte man sich durch
ein langsames Vorankommen oder auf der Stelle treten, nicht aus der Ruhe 
bringen lassen. Man kommt immer nur mit kleinen Schritten zum Ziel!
(Besonders als "Anfänger")!

5.
"Goldene Regel" -> Das Betriebsklima sollte stimmen! Wenn man in einen 
"Laden" kommt, in dem es nicht möglich ist, mit den Kollegen auch mal 
ein
Problem zu besprechen, oder wenn man mal absolut nicht weiterkommt einem 
einer hilft, dann sollte man sich schnell was anderes suchen. Als 
Einzelkämpfer und Anfänger hat man sonst keine Chance!

Das sollte zumindest die größten Anfängerprobleme abdecken.

Ach ja, wenn einem mal ein Fehler unterläuft:
!!! Das kann immer mal passieren !!!
Normalerweise wird kein fähiger Chef, oder Abteilungsleiter einen 
Neuling an kritische Projekte ranlassen ohne hin- und wieder ein Auge 
darauf zu haben, wie sich das ganze Entwickelt. Andernfalls ist man in 
der falschen Firma! Ein Anfänger brauch am Anfang immer ein 
Sicherheitsnetz, bis er gelernt hat, selber Fehler zu erkennen, zu 
beseitigen und schlussendlich
durch entsprechende Methoden zu vermeiden!

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