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Forum: HF, Funk und Felder Spannungsversorgung in der Nähe eines starkem Magnetfeldes


Autor: Katze (Gast)
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Hi

Meine Frage mag sich vl lächerlich anhören, aber wie sollte am Besten 
die Filterung bzw Schirmung der Versorgungsspanung meiner OPVs sein?

Probleme an der ganzen Sache sind:
+ Die OPV-Schaltung wird über ein 1m langes Kabel versorgt
+ Die OPV-Schaltung befindet sich in einem Thermo-Ofen und wird einmal 
auf -25°C und dann mal auf 70°C betrieben
+ Das wohl grösste Problem: Es befindet sich in unmittelbarer Nähe ein 
Magnetfeld mit bis zu 14 A/m bei 13MHz

Welches 3-poliges Kabel sollte ich für die Spannungsversorgung 
verwenden?
Wie sollte ich die OPV-Schaltung am besten Schirmen?
Sollte ich die Versorgungsleitung direkt vor den OPVs mit einem 
Pi-Filter filtern oder sollte ich das anderst lösen?
Welche Caps sollte ich verwenden? Tantal und Kerkos?

Habt ihr sonst noch hinweise, was ich beachten sollte?

mfg Katze

PS.: Auf der Platine sind 2 LM6171 und 3 Widerstände

Autor: 6636 (Gast)
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Es wird nahezu unendlich schwierig sein, das Magnetfeld nicht aufm 
Signal zu haben. Mit differentielle Signalfuehrung kann man's zu 
minimieren versuchen. Alternativ koennte man versuchen die 13MHz in 
einem Kalibrierschritt passend zu subtrahieren. Koennte man den 
Versterker nicht ausserhalb haben ?

Autor: Katze (Gast)
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>Koennte man den Versterker nicht ausserhalb haben?

Nö, geht leider nicht. Bei meiner 1.Variante hab ichs so aufgebaut, dass 
der Verstärker über eine Leitung mit dem Sensor verbunden wurde. Nur 
leider ist die Kapazität der Leitung viel zu hoch.

Die andere Idee die ich hätte, wäre Guarding zu benutzen.
Das werd ich auch mal ausprobieren müssen. Nur wollte ich eigentlich mit 
den OPVs das Signal auf eine 50-Ohm-Umgebung wandeln, mit der alles 
nicht mehr so schlimm ist.

Achja... diverse Gleichspannungseinkopplungen (zb Thermospannung) sind 
egal.

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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Mir fiele nur ein: Für Stromversorgung des OP gewendelter Draht im 
Doppel-Schirm, eingangsseitiges Filter am OP mit keramischen 
Kondensatoren; Signalführung über Lichtleiter ???
Alles im doppelt geschirmten Gehäuse einbauen ???

Autor: UMTS-insider (Gast)
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+ getrennte, schwimmende Spannungsversorgung ohen GND-Kopplung.

Autor: Katze (Gast)
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Hi

Danke für die Antworten. Ich muss gestehen, ich hab etwas übersehen bei 
der angabe. Und zwar hab ich ja geschrieben, dass da eine Feldstärke von 
14A/m vorhanden ist. Das stimmt nicht ganz. So viel sind es natürlich eh 
nicht, denn im Kern(wo der Sensor ist) herscht diese Feldstärke. Die 
OPV-Schaltung selbst ist dann in dem Streumagnetfeld, dass ja deutlich 
kleiner ist. Genaue Werte weis ich gerade leider nicht. Die müsste ich 
mal messen.

Momentan ist aber eher mein Hauptproblem die Eingangskapazität meiner 
Schaltung. Aber da werd ich einen Thread starten.

mfg Katze

Autor: Martin L. (Gast)
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Signal vor Ort digitalisieren (oder UF-Wandeln) und via Lichtleiter oder 
Coax rausschicken.

Autor: Martin L. (Gast)
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achja - und Stromversorgung auch mit einem Coaxkabel. Oder vielleicht 
via Solarzelle? Wie hoch ist denn der induzierte Strom in einem normalen 
Cat V-Kabel in dem Feld?

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: Katze (Gast)
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Hi

Solarzellen gehen nicht. Denn da ist kein licht vorhanden ;-)
Vor ort Wandeln geht auch nicht bzw bezweifle ich,dass das dann so genau 
wird.

Autor: Ulrich (Gast)
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Wir hatten mal ein ähnliches Problem: Lange Versorgungsleitungen und 
Messleitungen durch magnetisch "verseuchtes" Gebiet. Wir haben uns nach 
langer Rätselei dann vom Installateur Wasserleitungen aus Stahl legen 
lassen, in die wir alle Leitungen gepackt haben. Danach war Ruhe.

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