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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Probleme mit Olimex und MSPFET / Olimex-Soft


Autor: gunb (Gast)
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Hallo,

ich möchte gerne eure Erfahrungen im Umgang mit dem Olimex-JTAG-Adapter 
und MSPFET sowie dem Olimex eigenen Tool zum Flashen des MSP430 haben.

Ich nutze vorwiegend den MSPGCC-Debugger in Verbindung mit Eclipse zum 
Flashen des MSP430F1611. Das funktioniert einwandfrei.

Jetzt habe ich aber auch MSPFET installiert, um auch ohne Eclipse ein 
HEX-File flashen zu können. Folgendes Verhalten konnte ich dabei 
beobachten:

1.) Unter 'Setup'-'FET direct access' eingestellt, 'Port: LPT1', 'Custom 
adress: 49152'

Klicke ich bspw. auf 'Erase', so wird die Verbindung hergestellt 
(initialize), der Controller wird erkannt und Ende schreibt er 'Erase 
complete'. Sieht nach einer funktionierenden Verbindung aus. Das Flashen 
scheint auch zu klappen, aber ein Verify bringt dann jede Menge Fehler 
zum Vorschein.

2.) Dann habe ich unter 'Setup' - 'FET msp430.dll' eingestellt.

Es zeigt sich, dass hier der Schreibvorgang fehlerfrei funktioniert. Hin 
und wieder kommt es zwar vor dem Flashen zu Verbindungsproblemen, aber 
nach dem Aus-und-Einschalten der Controller-Versorgungsspannung geht es 
dann.

3.) Das Olimex eigene Programmiertool meldet bei jedem Versuch "Cannot 
initialize the port!"

Geht gar nicht! Sehe auch keine Konfigurationsmöglichkeiten!??

Jetzt habe ich das ganze auf mehreren Rechnern getestet. Bei meinen 
Rechnern (2) hat's immer noch irgendwie funktioniert. War aber gestern 
bei einem Kontraktor unserer Firma und wir haben es auf zwei Rechnern 
nicht zum Laufen bekommen.


OK, es sind freie Tools, da kann man auch ein Auge zu drücken. Es würde 
mich aber dennoch interessieren, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht 
habt? Habe ich etwas übersehen oder gibt es Konfigurationsmöglichkeiten 
über Files? Wie sieht bei euch die Config des LPT aus EPP, ECP...?

Konnte im Netz keine Problemschilderungen derart finden, deshalb wäre 
ich für Kommentare dankbar.


Mit freundlichen Grüssen
gunb

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Jetzt habe ich aber auch MSPFET installiert, um auch ohne
> Eclipse ein HEX-File flashen zu können.

Was spricht gegen BSL? Das funktioniert deutlich problemloser.

Du verwendest allem Anschein nach den Parallelport-Programmieradapter 
(der ein Wiggler-Klon sein dürfte), haben denn die von Dir verwendeten 
PCs auch "richtige" Parallelports?

Was ist das für eine merkwürdige "custom address", die Du unter 1.) 
angegeben hast?

Empfehlen kann ich den Olimex-USB-JTAG-Adapter (JTAG Tiny), der bis auf 
die andere USB-Uart (SiLabs anstelle von TI) wohl ein recht genauer Klon 
des TI MSP-FET430UIF ist.

Wie aber bereits eingangs gesagt ist für Massenproduktion bzw. "im Feld" 
BSL praktikabler.

Autor: gunb (Gast)
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Hallo rufus,

ja, ich benutze den Parallelport-Programmieradapter von Olimex.

Ja, die PCs haben richtige Parallelports.

Die 'custom address' erscheint in MSPFET nur dann unter 'Setup', wenn 
man in den 'Current adapter settings' im Listenfeld 'FET direct access' 
auswählt. Dann erscheint zur Auswahl 'Port' und 'Custom adress'. Was 
stellt man hier denn eigentlich ein? Geht es überhaupt ohne die 
msp430.dll-Einstellung?

OK, BSL zu benutzen ist doch eine Aussage. Habe auch schon darüber 
nachgedacht. Der BSL-Aufbau des TI-Appl. Notes hatte bei mir auch 
tadellos funktioniert.

In Bezug auf den Olimex-Adapter wäre es interessant zu wissen, ob man 
generell  sagen kann, dass die USB-Variante besser arbeitet als die 
parallele?


Danke dir für die schnelle Hilfe.

Gruss
gunb

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Was stellt man hier denn eigentlich ein?

Ich würde ja annehmen, daß das die Basisadresse des verwendeten 
Parallelports ist - LPT1 bei 0x378 (dezimal 888) und LPT2 bei 0x278 
(dezimal 632). Dann gab es noch 0x3bc (dezimal 956).

Bei Verwendung des ECP-Modus gibt es noch zusätzliche I/O-Adressen mit 
einem Offset von 0x400.

49152 dezimal ist 0xc000 und das ist wohl was völlig anderes.

Ich verwende MSPFET nicht selbst (sondern Crossworks zum Debuggen, die 
Kollegen in der Fertigung verwenden BSL), daher kann ich keine 
präziseren Hinweise dazu geben.

Autor: Christian R. (supachris)
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Ich verwende MSPFET öfters, aber mit dem original TI-USB Debugger. Das 
klappt bestens. zu Hause hab ich den JTAG-Tiny, da müsste ich mal 
probieren. Wenn Debuggen mit dem Par-Port Adapter problemlos geht, dann 
kannste doch mit dem msp430-jtag dein Programm in den MSP laden. Da ist 
doch bei den elf-files jetzt so ein Kontext-Menü-Eintrag.

Autor: g. b. (gunb)
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Hello again,

also ich hatte nach dem erfolglosen Versuch mit MSPFET die aktuelle 
MSPGCC-Toolchain installiert. Dann habe ich versucht, direkt mit dem 
dazugehörigen JTAG-Tool durch Klicken auf das elf-File zu flashen. Brach 
dann auch immer ab.

Dann habe ich die 2006er-Mai-Version (MSPGCC) installiert, die ich immer 
mit Eclipse verwende, weil dort ja bekanntermassen der Debugger 
einwandfrei arbeitet. Hiermit konnte ich dann das File flashen.

Scheint alles etwas stark hardwareabhängig zu sein?!

Gruss
Gunb

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