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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt bei Audi/BMW


Autor: Thorsten (Gast)
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Hallo,

weißt jemand in diesem Forum, wie viel man als Akademike bei Audi bzw. 
BMW verdienen kann? Ich meine dabei sowohl das Einstiegsgehalt als auch 
die Steigerungen in den ersten Berufsjahren.

: Gesperrt durch User
Autor: Hund (Gast)
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50000

Autor: Helmut (Gast)
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Audi in Ingolstadt

nach ATES-Tabelle:

für Elektroniker FH

Einsteiger: 46.456€ Jahresbrutto

für Elektroniker UNI

Einsteiger: 48.727€

Autor: Seegers (Gast)
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Das zahlen andere aber auch! Die Autoindustrie ist auch nicht mehr die 
Topadresse.

Wer ist eigentlich die Topadresse? Jemand mal mit weit über 50 
eingestiegen?

Autor: Thorsten (Gast)
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@Helmut: Was ist Ates? Gibt es die Tabelle irgendwo zum Runterladen? Um 
wieviel steigert sich das Gehalt in den ersten Berufsjahren?

Autor: Thorsten (Gast)
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@Seegers: Da mußt Du schon bei McKinsey etc. einsteigen.

Autor: Gast (Gast)
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Wenn du dir deinen Job nach dem Gehalt aussuchen willst, dann geh auf ne 
Bohrinsel.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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oder bewirb dich schell bei der Post, da ist letztens eine gutbezahlte 
Stelle freigeworden...

Autor: Christian (Gast)
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Ich habe dieses Thema wieder hervorgeholt, weil ich wissen möchte, 
welche
übertarifliche Zulagen BMW anbietet.
Es ist ja bekannt, dass BMW bis zu 15,5 Gehälter bezahlt. (Der IG-Metall 
Tarif sieht ja nur 13,25 vor) Weiß hier jemand, nach wieviel Jahren dies 
erreicht wird?
Ich habe gehört, dass das Weihnachtsgeld nach 6 Jahren 1,2 
Monatsgehälter beträgt und die Erfolgsbeteiligung bereits nach 4 Jahren 
1,5 Gehälter beträgt.
Weiß hier jemand die genaue Staffelung?
Wie haben sich die beiden Krisenjahre auf die Gehälter ausgewirkt?

Danke.

Autor: Christian (Gast)
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Weiß hier niemand was zu meiner Frage? Keiner der schon mal bei BMW 
gearbeitet hat oder noch arbeitet?

Autor: 123 (Gast)
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Das würde mich auch interessieren, wenn man schon als Bandarbeiter bei 
AUDI mit 36k einsteigt....

Autor: Marx W. (Gast)
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Christian schrieb:
> Weiß hier niemand was zu meiner Frage? Keiner der schon mal bei BMW
>
> gearbeitet hat oder noch arbeitet?

Liegt daran, daß bei BMW,Audi & Co nur Leute mit den passenden Stammbaum 
als Ing. einsteigen! Die brauchen sich auch nicht mit Entwicklung etc. 
herumschlagen, daß machen die Dienstleister für die!

Autor: Ex-BMWler (Gast)
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...mit TU-Abschluss ist der Einstiegsgehalt bei BMW ca. Butto 4100.- 
(inkl. Leistungszulage, ERA10b-11a; FH-Abschluss ERA10a). Nach 4 Jahren 
liegt man bei ca. 4900.-. Den vollen Bezug (max. 15,5 Monatsgehälter) 
gibt es nach 6 Jahren. Bei 5400.- ist dann das obere Ende als "normaler" 
Ingenieur erstmals erreicht, alles Weitere ist außertariflich, was aber 
nur sehr schwer erreichbar ist.

Autor: Christian (Gast)
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Ex-BMWler schrieb:
> ...mit TU-Abschluss ist der Einstiegsgehalt bei BMW ca. Butto 4100.-
> (inkl. Leistungszulage, ERA10b-11a; FH-Abschluss ERA10a). Nach 4 Jahren
> liegt man bei ca. 4900.-. Den vollen Bezug (max. 15,5 Monatsgehälter)
> gibt es nach 6 Jahren. Bei 5400.- ist dann das obere Ende als "normaler"
> Ingenieur erstmals erreicht, alles Weitere ist außertariflich, was aber
> nur sehr schwer erreichbar ist.

Das sind schon sehr gute Gehälter. Die wird man im Mittelstand nie 
erreichen können.
4100€ das Einstiegsgehalt nach dem Studium?.. das wären ja im ersten 
Jahr ca. 53000€. Das kann ich mir kaum vorstellen, zumal ich bisher 
immer gehört habe, dass das Gehalt für Absolventen zwischen 45k und 50k 
liegt.
Wie schaut die Staffelung der Monatsgehälter nach 1, 2, usw. Jahren aus?
Danke.

Autor: Gästchen (Gast)
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Seegers schrieb:
> Wer ist eigentlich die Topadresse?

Luftfahrt.

Autor: WT (Gast)
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Christian schrieb:
> 4100€ das Einstiegsgehalt nach dem Studium?.. das wären ja im ersten
> Jahr ca. 53000€. Das kann ich mir kaum vorstellen, zumal ich bisher
> immer gehört habe, dass das Gehalt für Absolventen zwischen 45k und 50k
> liegt.

Der Betrag ist schon inkl. Leistungszulag.
Zudem schrieb Ex BMWler ca. 4100€, es kann also auch weniger sein.

Autor: Christian (Gast)
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WT schrieb:
> Der Betrag ist schon inkl. Leistungszulag.
> Zudem schrieb Ex BMWler ca. 4100€, es kann also auch weniger sein.

Aber die Leistungszulage bekommt man doch nicht ab dem 1. Monat, oder 
doch?

Autor: Sepp (Gast)
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Ein Kumpel von mir hat bei BMW promoviert und wurde anschließend 
übernommen.
Er stieg mit ERA10b (!!) ein. Nach 1,5Jahren wurde er in die ERA 11b 
übernommen. Es wird bereits intern diskutiert, die Zusatzgehälter zu 
streichen, also auch "nur" 13,25 Monatsgehälter zu zahlen.
Also sooo gut zahlt BMW auch nicht (mehr).

Autor: Christijan (Gast)
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Wäre nett wenn ihr zu euren Zahlen auch mal die Wochenarbeitszeit 
dazuschreiben könntet. Für 35h klingt das alles ja recht gut, bei 40 
ists nur noch mittelmäßig...

Autor: Christian (Gast)
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Sepp schrieb:
> Es wird bereits intern diskutiert, die Zusatzgehälter zu
> streichen, also auch "nur" 13,25 Monatsgehälter zu zahlen.
> Also sooo gut zahlt BMW auch nicht (mehr).

BMW ist im Wettbewerb mit Audi, VW, Mercedes. Solange diese Firmen mehr 
als die mit der IG Metall vereinbarten Zulagen zahlen, kann es sich BMW 
kaum leisten, nur 13,25 Gehälter zu zahlen. Das ist aber in vielen 
Fällen immer noch mehr, als das, was man im Mittelstand verdient.

Autor: Christian (Gast)
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Christijan schrieb:
> Wäre nett wenn ihr zu euren Zahlen auch mal die Wochenarbeitszeit
> dazuschreiben könntet. Für 35h klingt das alles ja recht gut, bei 40
> ists nur noch mittelmäßig...

Ich denke, dass die 40h Verträge eher selten sind, mit 40h ist man als 
Berufserfahrener schnell bei über 75k.

Autor: Christian (Gast)
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Sepp schrieb:
> Er stieg mit ERA10b (!!) ein. Nach 1,5Jahren wurde er in die ERA 11b
> übernommen.

Bist Du jetzt verwundert, dass er so niedrig oder so hoch eingstiegen 
ist?
Das Grundgehalt bei ERA 11b beträgt 4172€, mit 14% Leistungszulage ist 
man dann bei 4756€, nach 6 Jahren bekommt man bei BMW ca. 15,5 Gehälter: 
73719€ für eine 35h Woche(!) und als Nicht Führungskraft. Na, wenn das 
nicht gut ist!

Autor: frager (Gast)
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warum zahlt der Mittelstand viel weniger? wenn das so ist, dann sollen 
die Ing im Mittelstand die Arbeit niederlegen und warten bis sie das 
gleiche bekommen, was die Kollegen BMW oder Audi. In der Zeit soll BMW, 
Audi usw. selber schauen woher sie die Leistungen dann bekommen.

Autor: Christian (Gast)
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frager schrieb:
> warum zahlt der Mittelstand viel weniger? wenn das so ist, dann sollen
> die Ing im Mittelstand die Arbeit niederlegen und warten bis sie das
> gleiche bekommen, was die Kollegen BMW oder Audi. In der Zeit soll BMW,
> Audi usw. selber schauen woher sie die Leistungen dann bekommen.

Das die Firmengröße ein entscheidender Faktor in Sachen Gehalt ist, das 
wurde bereits in diversen Studien, Statistiken, etc. festgestellt. 
(Siehe z.B. statistisches Bundesamt)

Autor: frager (Gast)
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Christian schrieb:
> Das die Firmengröße ein entscheidender Faktor in Sachen Gehalt ist, das
> wurde bereits in diversen Studien, Statistiken, etc. festgestellt.
> (Siehe z.B. statistisches Bundesamt)
na gut, aber ich frage warum ist es so??

Autor: Christian (Gast)
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frager schrieb:
> na gut, aber ich frage warum ist es so??

Vielleicht liegt es an der Tarifbindung der großen Unternehmen?

Autor: frager (Gast)
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Christian schrieb:
> Vielleicht liegt es an der Tarifbindung der großen Unternehmen?
anders gefragt, warum die großen bieten Tarien an, und kleinen keine?

Autor: Helmut S. (helmuts)
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frager schrieb:
> Christian schrieb:
>> Vielleicht liegt es an der Tarifbindung der großen Unternehmen?
> anders gefragt, warum die großen bieten Tarien an, und kleinen keine?

Weil sich die Kleinen das nicht leisten können.
Die großen Firmen diktieren die Preise die der Dienstleister für seine 
Dienstleitungen bekommt. Der wird so knapp gehalten, dass er überlebt. 
Mehr kriegt er nicht, da genügend andere es auch zu dem niedrigeren 
Preis machen werden. Wir sind bereits auf dem Weg zur 
Dreiklassengesellschaft.
Beamte, Angestellte bei Großfirmen, Angestellte bei 
Kleinfirmen(Zulieferer)

Autor: luftfahrer (Gast)
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>> Wer ist eigentlich die Topadresse?

>Luftfahrt.

Auch nicht mehr....
Vielleicht e.on und Konsorten?

Autor: Tom (Gast)
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>Wer ist eigentlich die Topadresse?

Vielleicht Rüstung. Insbesondere Exporte in den Iran oder Nord Korea. 
Vielleicht noch Lieferanten der nordamerikanischen Rüstungsgroßkonzerne 
;)

Autor: Faktenschreiber (Gast)
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Rüstung , ne die werden Probleme kriegen

Aber mal ein Gimmik am Rande

ein süddeutscher Autoherhersteller besetzt bei rund 300 freien Stellen
ca 260 durch internee Mitarbeiterkiner

Willkommen in der Welt der versteckten Diskriminierung ( oder was
die Quantität der Anzeigen wirklich wert ist )

Autor: Wolfgang (Gast)
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Faktenschreiber schrieb:
> ein süddeutscher Autoherhersteller besetzt bei rund 300 freien Stellen
> ca 260 durch internee Mitarbeiterkiner
>
> Willkommen in der Welt der versteckten Diskriminierung ( oder was
> die Quantität der Anzeigen wirklich wert ist )

So ein Unsinn.. Du kannst nur BMW meinen, oder? Es soll auch Leute 
geben, die durch gute Leistung in eine Firma wie BMW, Audi, etc. 
reinkommen ;-)

Zur eigentlichen Frage, wie die Staffelung des Weihnachtsgeldes und der 
Erfolgsbeteiligung ausschaut, hat sich bisher noch keiner geäußert..

Autor: Michael (Gast)
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Wolfgang schrieb:
> Es soll auch Leute
> geben, die durch gute Leistung in eine Firma wie BMW, Audi, etc.
> reinkommen ;-)

Die gibt es. Sind 50 glückliche unter 50.000 Bewerbern pro Jahr. Die 
anderen nur über DL oder Beziehungen oder BA.

Autor: Faktenschreiber (Gast)
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@Wolfgang

ich schreibe nie Unsinn , das habe ich erstens nicht nötig und wenn ich 
ggfs
konkret werde , sprich Roß und Reiter nennen möchte verliert derjenige
einen möglichen Prozeß mangels Beweisen.

Bzgl Leistung , ja ich kenne einen bei BMW, aber so einen Job möchte ich
nicht machen  Der frühstückt schon diskretisierte Gitter ;-) und 
arbeitet
an der tornadoähnlichen Flammumfeldstabilisierung .......

Bzgl A. . Nun , mit denen hatte ich schon Kontakt- wie üblich mit der 
als
vierklassig einstufbaren Persoabteilung, die grundsätzlich mit 
Excellenzuniabsolventen etc pp nix zu tun haben will ... Der P-Chef ist 
für
seine menschenverachtenden Statements sogar TV Bekannt, also selbst hier 
gibt es Leute, die abgeklärt haben ,wo ein souveräner Akademiker sich 
nicht bewirbt. Auch ich würde eher einen Dacia fahren als ausgerechnet 
nen Audi

Und wenn wir gerade bei A. sind , selbst das Management dort revoltiert 
,weil
diese Produkte längst von Fortschritt abgekoppelt sind.

Ich denke , die paar Sätze zeigen auf ,daß es eher kontraproduktiv ist 
bei
Ingolstadt zu arbeiten - Leben kann man dort eh net ( hochgeklappte 
Gehsteige ) und es stinkt dort .........

Autor: Dirk (Gast)
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Faktenschreiber schrieb:
> Bzgl A. . Nun , mit denen hatte ich schon Kontakt- wie üblich mit der
> als
> vierklassig einstufbaren Persoabteilung, die grundsätzlich mit
> Excellenzuniabsolventen etc pp nix zu tun haben will ...

So ein Blödsinn.. Woher kommt es, dass in den Konzernen sehr viele 
promovieren bzw. einen Doktortitel haben? Bei BMW ist es fast notwendig, 
einen Dr. mitzubringen, wenn man Abteilungsleiter/Teamleiter werden 
will.

Autor: lol (Gast)
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Faktenschreiber schrieb:
> Ich denke , die paar Sätze zeigen auf ,daß es eher kontraproduktiv ist
> bei
> Ingolstadt zu arbeiten - Leben kann man dort eh net ( hochgeklappte
> Gehsteige ) und es stinkt dort .........

Hahaha, ja stimmt leider.

Autor: Robert (Gast)
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Helmut S. schrieb:
> Wir sind bereits auf dem Weg zur
> Dreiklassengesellschaft.
> Beamte, Angestellte bei Großfirmen, Angestellte bei
> Kleinfirmen(Zulieferer)

Mein einer Beitrag wurde leider gelöscht. Ich bleibe jedoch dabei und 
formuliere es nun noch mal etwas vorsichtiger. Fakt ist, es gibt ein 
deutliches(!) Gehaltsgefälle in folgender Richtung:
1.) Ings in Großkonzernen
2.) Ings im Mittelstand
3.) Ings bei Dienstleistern

Auch die Jobsicherheit ist in folgender Reihenfolge:
1.) Ings in Großkonzernen
2.) Ings im Mittelstand
3.) Ings bei Dienstleistern

Auch die Kreditwürdigkeit ist in dieser Reihenfolge:
1.) Ings in Großkonzernen
2.) Ings im Mittelstand
3.) Ings bei Dienstleistern

Und das Renomme:
1.) Ings in Großkonzernen
2.) Ings im Mittelstand
3.) Ings bei Dienstleistern

Auch wenn dieser Beitrag wieder gelöscht wird, ändert das an den Fakten 
nichts!

Autor: Robert (Gast)
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Dirk schrieb:
> Bei BMW ist es fast notwendig,
> einen Dr. mitzubringen, wenn man Abteilungsleiter/Teamleiter werden
> will.

Das wird wohl schon seinen Grund haben. Weil ein promovierter Ing nun 
mal die deutlich höhere Ausbildung (formal) hat als z.B. ein Bachelor 
von einer FH.

Autor: verunsicherter (Gast)
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Sepp schrieb:
> Also sooo gut zahlt BMW auch nicht (mehr).


Sowas hab ich auch gehört und zusätzlich das Gefühl, dass

a) BMW überhaupt nicht verhandelt bei Ihren Zahlungsvorstellungen 
("Friss oder stirb, Bewerber!")
b) BMW absichtlich undurchschaubar seine Gehaltsstaffelungen gestaltet. 
(Es gibt ja Tarifabkommen aber anscheinend auch sehr viel hausinterne 
Agreements, die kein Mensch, der einsteigen will durchsteigt.)



Wenn Ihr die Wahl hättet --> würdet ihr lieber 35h feste Arbeitszeit mit 
weniger Geld nehmen oder 500Euro netto mehr im Monat und dafür 
Flatrate-Arbeiten?

Autor: Robert (Gast)
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verunsicherter schrieb:
> a) BMW überhaupt nicht verhandelt bei Ihren Zahlungsvorstellungen
> ("Friss oder stirb, Bewerber!")

Warum sollten sie auch? Bei über 500 Bewerbern auf eine offene Stelle 
braucht man nicht "verhandeln".

Autor: Dirk (Gast)
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verunsicherter schrieb:
> a) BMW überhaupt nicht verhandelt bei Ihren Zahlungsvorstellungen
> ("Friss oder stirb, Bewerber!")

Im Prinzip verdient man bei BMW nie weniger als der IG Metall Tarif 
besagt. Zusätzlich gibt es bei BMW übertarifliche Zulagen 
(Erfolgsbeteiligung, etc.), so dass man statt der 13,25 (IGM Tarif) in 
den meisten Jahren auf über 15 Monatsgehälter kommt.
Wäre BMW nicht tarifgebunden, dann würde die hohe Bewerberzahl 
wahrscheinlich ausgenutzt werden, um die Gehälter zu drücken, so wie es 
bspsw. bei anderen namhaften Unternehmen (SAP, Accenture, etc.) der Fall 
ist.

Wenn als Einstiegsgehalt für einen Absolventen über 45k bezahlt wird, 
dann sagt das schon alles. Welches mittelständische Unternehmen kann 
dies bieten?

Autor: verunsicherter (Gast)
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Dirk schrieb:
> Wenn als Einstiegsgehalt für einen Absolventen über 45k bezahlt wird,

Das Witzige: ich hab gehört, sie wollen auch bei Leuten mit mehr 
Berufserfahrung nicht wirklich von ihren starren Gehaltsvorstellungen 
weg.

Autor: verunsicherter (Gast)
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Achso und nochwas: nur weil sich 500 Leute bewerben heisst das noch 
lange nicht, dass 500 auch nur im Ansatz geeignet wären.

O-Ton eines Personalers: "400 kannst sowieso gleich weghauen von der 
Qualifikation her. Bei den 100 passt bei rund 80 die Konstellation aus 
Preis und Leistung nicht. Dann hast du noch 20 aus denen du auswählen 
kannst und bei den Topleuten, die sich herauskristallisieren für einen 
Job, da bleiben dann noch 3 - die sind wirklich spitze geeignet."

Wenn sich diese 3 dann gemeinschaftlich zusammen tun würden und sagen: 
unter dem Preis verkaufen wir uns nicht - dann wäre auch BMW gezwungen 
höher zu gehen. Aber von den 3en ist mindestens einer Weichei ;-)

Autor: Robert (Gast)
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verunsicherter schrieb:
> Achso und nochwas: nur weil sich 500 Leute bewerben heisst das noch
> lange nicht, dass 500 auch nur im Ansatz geeignet wären.
>
> O-Ton eines Personalers: "400 kannst sowieso gleich weghauen von der
> Qualifikation her.

Genau das ist das Problem! Ich halte die dargestellte Sichtweise des 
Personalers für absolut realistisch. Allerdings halte ich sie auch für 
"grenzwertig". Wenn man per Definition schon mal über 90% als "zum 
Weghausen" bestimmt, wird es natürlich knapp. Hatte ich schon mal 
geschrieben, das treibt dann solche Stilblüten wie "mit der Note 2,3 
passen Sie nun leistungsmäßig wirklich nicht ins Teasm" (da man offenbar 
zu schlecht ist).

Eigentlich habe ich auchgar nichts dagegen, wenn Firmen wie BMW selektiv 
sind. Was ich zum "Brechen" finde ist sowas wie "S. sucht 2.000 Ings". 
Auf der Homepage dann 350 Stellen, davon 300 Praktikanten, 40 mit 
Berufserfahrung und 10 Absolventen. Aber groß über Fachkräftemangel 
rumjammern.

Autor: Dirk (Gast)
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verunsicherter schrieb:
> Das Witzige: ich hab gehört, sie wollen auch bei Leuten mit mehr
> Berufserfahrung nicht wirklich von ihren starren Gehaltsvorstellungen
> weg.

In welcher Firma gibt es denn beim Thema Gehalt wirklich 
Verhandlungsspielräume? Jede Firma hat bei einer Stelle gewisse 
Vorstellungen, was sie dafür zahlen wollen. Die Not muss dann schon 
ziemlich groß sein, damit eine Firma deutlich von diesen Vorstellungen 
abweicht..

Autor: Dirk (Gast)
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Robert schrieb:
> Eigentlich habe ich auchgar nichts dagegen, wenn Firmen wie BMW selektiv
> sind. Was ich zum "Brechen" finde ist sowas wie "S. sucht 2.000 Ings".
> Auf der Homepage dann 350 Stellen, davon 300 Praktikanten, 40 mit
> Berufserfahrung und 10 Absolventen. Aber groß über Fachkräftemangel
> rumjammern.

Der Fachkräftemangel betrifft ja vor allem die mittelständischen 
Unternehmen. Da die Großkonzerne Leistungen von diesen Firmen beziehen, 
ist klar, dass sie auch auf das Thema Fachkräftemangel einschwenken, 
damit ihre Zulieferer gute Leute bekommen..

Autor: Faktenschreiber (Gast)
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hallo Dirk

ja, der "Blödsinn" hat natürlich Methode und ist z.T. aus alten
Zeiten begründet .

Wenn von 10 einer nen Job als Ing bekommt , was machen die anderen
9 - richtig sie promovieren im Sinne Exclusivausgabe der kaschierten
Arbeitslosigkeit.
Daraus ergibt sich natürlich eine gewisse "Anspruchshaltung" so daß
wie du richtig erkennst analog des Jugendwahns man schon als Teamleiter
nen Dr braucht .

D.h. unter diesem Gesichtpunkt brauche ich nicht näher zu erwähnen,
wieso ich als Projektleiter Dipl.-Ing. damals natürlich was bekam ?

Mit Fähigkeit hat das natürlich überhaupt nix zu tun und mit diesen
Methoden verliert die einschlägige Industrie erst recht gute Leute

Den Spruch , bei uns interessiert erstmal nicht, was sie wo geleistet
haben, kenne ich ....  Sowas zieht sich durch die Hierarchie und man
kann es letztlich schon daran sehen, statt Ihren Laden auf Vordermann
zu bringen schreien sie nach der Politik im Sinne Subvention etc ...

bei Daimler ist man ja schon soweit ,daß wissenschaftliche Forschungs-
leistung seit Jahren nicht mehr realisiert wird ,sondern schlicht
zugekauft wird - siehe Tesla ...

Es ist natürlich ein Problem, wenn Visitenkartendenken effektiver
Leistung "weghaut"

Übrigens 45k klingt ggüb den üblichen 30K viel , nur in Mü reicht das
auch grade für "knappüberhartzie" effektiv....

Autor: Dirk (Gast)
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Faktenschreiber schrieb:
> Übrigens 45k klingt ggüb den üblichen 30K viel , nur in Mü reicht das
> auch grade für "knappüberhartzie" effektiv....

Na ja, 45k sind immerhin über 2150€ netto pro Monat. Davon sollte man 
auch in München relativ gut leben können. Gute Wohnungen mit ca. 50qm 
gibt es auch um 700-800€ warm.
Es kommt aber auch immer auf die Ansprüche an..

Autor: Thomas (Gast)
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Es kann doch nicht sein, dass sich hier keine BMW MA befinden..
Wie ist denn nun das Weihnachtsgeld/die Erfolgsbeteiligung gestaffelt?

Wie viel Prozent eines Monatsgehaltes bekommt man als Weihnachtsgeld/als 
Erfolgsbeteiligung nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit?
Danke.

Autor: Thomas (Gast)
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Übertreibt mal nicht mit den Münchener Preisen. Ich weiss, was ich für 
Konsum ausgebe und selbst, wenn es das Doppelte wäre, brächte man keine 
10.000 mehr im Jahr Gehalt.

Autor: Tom (Gast)
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>Übertreibt mal nicht mit den Münchener Preisen. Ich weiss, was ich für
>Konsum ausgebe und selbst, wenn es das Doppelte wäre, brächte man keine
>10.000 mehr im Jahr Gehalt.

Sehe ich genauso. Hier in München gibt es auch Aldi und Co. Die Kneipen 
und clubs sind nicht übermäßig teurer als sonstwo, gleiches gilt fürs 
Kino und andere Dinge des öffentlichen Lebens. Abgesehen davon zahle ich 
hier in MUC weniger für die KFZ Kasko und auch für die 
Hausrarversicherung. Also das her alles teurer ist stimmt halt nicht. 
Naja, die Mieten halt schon ;)

Autor: Marx W. (Gast)
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Thomas schrieb:
> Es kann doch nicht sein, dass sich hier keine BMW MA befinden..
>

Die haben mit Elektronik nicht viel am Hut, die bauen die Teile von den 
Zulieferen nur ein!

Autor: Marx W. (Gast)
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Thomas schrieb:
> Übertreibt mal nicht mit den Münchener Preisen. Ich weiss, was ich für
>
> Konsum ausgebe und selbst, wenn es das Doppelte wäre, brächte man keine
>
> 10.000 mehr im Jahr Gehalt.

Als Alleinstehender bleiben von 10000€ mehr, nach Steuern (bei 50000€/a) 
ca. 5200 € übrig, minus Sozialabgaben sind es noch ca. 3000 €, pro Monat 
also knapp 250€. Damit muß  die höhere Miete in München aufgefangen 
werden!
Das sollte man nicht vergessen!

Autor: Michael (Gast)
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Marx W. schrieb:
> Als Alleinstehender bleiben von 10000€ mehr, nach Steuern (bei 50000€/a)
> ca. 5200 € übrig, minus Sozialabgaben sind es noch ca. 3000 €, pro Monat
> also knapp 250€. Damit muß  die höhere Miete in München aufgefangen
> werden!
> Das sollte man nicht vergessen!

Das stimmt nicht ganz. Die Sozialabgaben sind über 50k nicht mehr so 
hoch, da
die KV wegfällt. Und wenn man dann mal über die RV Grenze kommt, dann 
fallen nur noch Steuern an :-)

Ein Sprung von 50k auf 60k ergibt in Stkl. 1 ein Plus von ca. 4500€ 
netto, d.h. pro Monat 375€. Damit sollte dann schon mehr als die 
Mehrkosten für die Miete ausgeglichen sein, natürlich gibt es aber auch 
Wohnungen in München mit > 15€/qm kalt ;-)

Autor: Honsel (Gast)
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Michael schrieb:
> Ein Sprung von 50k auf 60k ergibt in Stkl. 1 ein Plus von ca. 4500€
> netto, d.h. pro Monat 375€. Damit sollte dann schon mehr als die
> Mehrkosten für die Miete ausgeglichen sein, natürlich gibt es aber auch
> Wohnungen in München mit > 15€/qm kalt ;-)

Ähm, ja, nein.
Ich, irgendwo in Bayern zahle für 'ne Doppelhaushälfte 900€ Miete warm.
Zeige mir das bitte in München für 400€ mehr.
Ich will nicht täglich 50km pendeln.

Mit Frau und Kind brauche ich schon irgendwie 100m² Fläche.
Was gescheites habe ich vor einiger Zeit nicht unter 1400€ in M warm 
gefunden.
Daher ist das Thema München für mich irgendwie durch.
Der eine oder andere Job in M wäre natürlich gelegentlich sehr reizvoll.

Autor: Michael (Gast)
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Honsel schrieb:
> Mit Frau und Kind brauche ich schon irgendwie 100m² Fläche.
> Was gescheites habe ich vor einiger Zeit nicht unter 1400€ in M warm
> gefunden.

Aber in Stkl. 3 ist das Netto auch deutlich höher..

Autor: WT (Gast)
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Honsel schrieb:
> Ich, irgendwo in Bayern zahle für 'ne Doppelhaushälfte 900€ Miete warm.
> Zeige mir das bitte in München für 400€ mehr.

O.k. das wird direkt in München schon nicht leicht zu finden sein. :-)
Allerdings, entweder man geht weiter raus wo es in der Preisregion 
Objekte zu finden gibt oder man geht eine Stufe zurück wenn man 
unbedingt in der Stadt wohnen möchte.

Autor: Honsel (Gast)
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WT schrieb:
> Honsel schrieb:
>> Ich, irgendwo in Bayern zahle für 'ne Doppelhaushälfte 900€ Miete warm.
>> Zeige mir das bitte in München für 400€ mehr.
>
> O.k. das wird direkt in München schon nicht leicht zu finden sein. :-)
> Allerdings, entweder man geht weiter raus wo es in der Preisregion
> Objekte zu finden gibt oder man geht eine Stufe zurück wenn man
> unbedingt in der Stadt wohnen möchte.

Hm, nunja.
Ich stell mir vor, ich arbeite irgendwo am Ostbahnhof.
Innerhalb des S-Bahn-Netzes finde ich bestimmt nicht das oben erwähnte 
zu annehmbaren Preisen. Also Fahrzeiten ca. mindestens eine Stunde, um 
darüber hinaus irgendwas zu finden. Von Kaufen wollen wir erst gar nicht 
sprechen.

Hier: 20min raus aus dem Stadtzentrum sind die Miet-Preise für derartige 
Häuschen genauso hoch, wie für Wohnungen in der Stadt.
Erreichbarkeit: Bahn, Bus alle Stunde, sonst Auto.

Ich hör schon auf... B-)

Autor: Dirk (Gast)
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Gilt immer noch die Regel, dass man nach einem Jahr 
Betriebszugehörigkeit 80% eines Monatsgehalts als Weihnachtsgeld 
bekommt?
Oder wurde dies im Zuge der Krise in den letzten Jahren geändert?

Autor: bmwler (Gast)
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Also Leute

was schreibt ihr hier?


Schaut euch doch ganz einfach eine Lohn bzw Gehaltstabelle von BMW an.
Es gibt nur diese und nach dem Prinzip wird man bezahlt. Natürlich gibts 
dann noch Aufbaustufen oder prozentuale Leistungsstufen, um einen 
Mitarbeiter zu belohnen.

Darauf steht das normale Monatsgehalt.
Dazu kommt dann noch einmal 120% Urlaubsgeld eines Monatsgehalts.
Und aktuell 100% Weihnachtsgeld - vor der Krise warens 120%. Wobei die 
100% natürlich nicht gleich im ersten Jahr voll bekommt.

Zusätzlich kommt dann noch die Gewinnbeteilung hinzu - die bis zu max. 
157 Prozent betragen kann - wurde bei diesem Wert eingefroren.
Denke im Jahr 2011 sollte da mind. das 1,5 fache Monatsgehalt drinnen 
sein.


Übrigens mein Einstiegsgehalt nach der Lehrzeit 2004 war 42.000 Euro.
Heute sinds ca. 75.000 Euro, wobei ich mich natürlich abends 
fortgebildet hab - kann ja nicht umsonst mehr Geld verdienen als die 
Hochschulabsolventen ;-)

Autor: Thomas (Gast)
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bmwler schrieb:
> Also Leute
>
> was schreibt ihr hier?
>
>
> Schaut euch doch ganz einfach eine Lohn bzw Gehaltstabelle von BMW an.

Das hört sich jetzt schlau an. Leider befindet sich die Tabelle nicht im 
Netz. Es gibt nur die Standard IG Metall ERA Tabelle.

Außerdem findet man nirgends Infos darüber, wie die Steigerungen 
(Weihnachtsgeld, Erfolgsbeteiligung,..) in den ersten Jahren sind.

Autor: bmwler (Gast)
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Also nur soviel,

verhungert wird keiner, falls er im 1. Jahr nur die Tariflichen 60% 
Weihnachtsgeld bekommt, oder?
Auch würde ich überhaupt keine Gewinnbeteilung bezahlen an jemanden, der 
keine Leistung im Vorjahr dafür gebraucht hat - warum sollte dieser dann 
an einem Gewinn beteiligt werden? Also sollte jeder froh sein, überhaupt 
was zu bekommen, der neu einsteigt ;-)

Nimm einfach die Era Tabelle Bayern und rechne dort aufs normale 
Monatsgehalt 550 - 660 Euros drauf.

Interessant wirds erst ab AT - was mind. 30 Prozent über der höchsten 
12er Gruppe liegen muss und darüber dann verhandelt wird.

Sucht euch lieber eine Arbeit, die euch Spass macht und schaut nicht nur 
aufs Geld, das kommt dann von alleine irgendwann....

Autor: Thomas (Gast)
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bmwler schrieb:
> Sucht euch lieber eine Arbeit, die euch Spass macht und schaut nicht nur
> aufs Geld, das kommt dann von alleine irgendwann....

Eine Arbeit, die immer Spaß macht, wird es nicht geben. Wer sich für die 
Automobilbranche begeistern kann, der ist bei einem OEM aus meiner Sicht 
immer am besten aufgehoben.

AT klingt gut, aber diesen Status werden nur sehr wenige bekommen.

Autor: Marx W. (Gast)
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Thomas schrieb:
> AT klingt gut, aber diesen Status werden nur sehr wenige bekommen.

AT ist ja auch die Rübe, die den Esel als Leistungsansporn hingehalten 
wird!

Autor: Raphael (Gast)
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hallo :)

wollte nur mal fragen ob jemand das gehalt bei dem dualen studium weis 
:)

wie viel bekommt man bei AUDI/BMW während der ausbildung/studium?

was ist dann das einstiegsgehalt nach der vollendeten ausbildung und 
fertigen studium?

mfg

Autor: Tom (Gast)
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>was ist dann das einstiegsgehalt nach der vollendeten ausbildung und
>fertigen studium?

ERA EGxx, abhängig von der Arbeitsplatzbeschreibung. Mit EG9 in Bayern 
kannst mindestens rechnen.

Autor: Raphael (Gast)
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Ich bin gerade in der Phase mich um meine Zukunft zu kümmern :)

mir würde ein duales studium bei audi als maschinenbauingenieur sehr 
zusprechen :)

und das eg9 ist doch so um 3500€, oder?

das is ja für den anfang eh recht akzeptabel :)

Autor: Dieter (Gast)
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Wer ist eigentlich die Topadresse?

Luftfahrt.


Schwachsinn, vielleicht als Pilot

Autor: Tom (Gast)
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>und das eg9 ist doch so um 3500€, oder?

>das is ja für den anfang eh recht akzeptabel :)

3700€ Grundgehalt bei einer 40h Woche. Hinzu kommen noch die üblichen 
Späße wie UG und WG sowie eistungszulage und natürlich VWL.

>Wer ist eigentlich die Topadresse?

>Luftfahrt.

Boing, so tragisch das für EADS auch grad ist. Erst kommt OHB Astrium in 
die Quere und nun Boing bei Airbus...

Autor: Raphael (Gast)
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nun gut, wenn ich jedoch ein duales studium mache, studiere ich ja an 
einer FH :)

somit ist ein kleineres gehalt gegenüber uni-ingenieure 
miteingeschlossen!

aber warum bekommen die von der uni mehr gehalt, denen fehlt doch die 
ganze praxis :)

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Raphael schrieb:
>
> aber warum bekommen die von der uni mehr gehalt, denen fehlt doch die
> ganze praxis :)

Weil man weiß, dass die länger studiert haben und folglich mehr wissen.
Außerdem ist das Studium an der Uni schwieriger. Das ist Fakt. Die 
sogenannte Praxis passt doch eh meistens nicht zu dem was im neuen Job 
gebraucht wird.

Autor: yannik (Gast)
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naja, 10 semester sind doch für MA jeweils gleich...

Autor: Mine Fields (Gast)
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Raphael schrieb:
> nun gut, wenn ich jedoch ein duales studium mache, studiere ich ja an
> einer FH :)
>
> somit ist ein kleineres gehalt gegenüber uni-ingenieure
> miteingeschlossen!
>
> aber warum bekommen die von der uni mehr gehalt, denen fehlt doch die
> ganze praxis :)

Erstmal muss man als normaler Uni-Absolvent überhaupt erst einmal 
reinkommen. Mit dem dualen Studium hast du schon beide Füße in der Tür. 
Wobei es zugegebenermaßen auch sehr schwierig ist, einen Platz fürs 
duale Studium zu bekommen. Leistungskurse Physik und Mathematik im 
Einserbereich und natürlich die Abinote insgesamt sind eigentlich 
Pflicht. Dazu muss man noch ein Assessment Center überstehen.

Helmut S. schrieb:
> Die
> sogenannte Praxis passt doch eh meistens nicht zu dem was im neuen Job
> gebraucht wird.

Im Falle des dualen Studiums wird die Praxis ziemlich gut zum späteren 
Job passen.

Dazu komm noch, dass allein die Kenntnisse organisatorischer Abläufe und 
so Dinge wie vorhandener User-Account, E-Mail-Adresse etc. in einem 
Konzern locker mal einen Mannmonat sparen kann.

Autor: Tom (Gast)
Datum:

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>nun gut, wenn ich jedoch ein duales studium mache, studiere ich ja an
>einer FH :)

>somit ist ein kleineres gehalt gegenüber uni-ingenieure
>miteingeschlossen!

>aber warum bekommen die von der uni mehr gehalt, denen fehlt doch die
>ganze praxis :)

Hallo,

befasse dich mal ein wenig mit dem Thema ERA (zu finden auf den Seiten 
der IG-Metall). Die Bezahlung hat nicht mit dem Abschluss sondern 
lediglich mit dem Arbeitsplatz und dessen Beschreibung zu tun. Einzig 
die Vorraussezung eine höher dotierte Stelle zu erhalten mag der 
Abschluss bzw. eine Promotion sein. Ansonsten kannst Du auch als 
FH-Absolvent auf mit einem entsprechend beschriebenen Arbeitsplatz mehr 
als ein Uni-Absolvent verdienen.

Cheers

Autor: Hanselmann (Gast)
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Tom schrieb:
> befasse dich mal ein wenig mit dem Thema ERA (zu finden auf den Seiten
> der IG-Metall). Die Bezahlung hat nicht mit dem Abschluss sondern
> lediglich mit dem Arbeitsplatz und dessen Beschreibung zu tun.

Grau ist alle Theorie...
Bei uns sind alle Arbeitsplätze als Entwicklungsingenieur-Stellen 
beschrieben, keinerlei Spezialisierung, die Einfluss auf das Gehalt hat 
--> Nasenfaktor.
Tätigkeiten als Projektleiter laufen ebenso unter Entwicklungsingenieur.

Autor: Tom (Gast)
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>Grau ist alle Theorie...
>Bei uns sind alle Arbeitsplätze als Entwicklungsingenieur-Stellen
>beschrieben, keinerlei Spezialisierung, die Einfluss auf das Gehalt hat
>--> Nasenfaktor.
>Tätigkeiten als Projektleiter laufen ebenso unter Entwicklungsingenieur.

Ist ein BR vorhanden? Was sagt dieser dazu?

Autor: Hanselmann (Gast)
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Tom schrieb:
> Ist ein BR vorhanden? Was sagt dieser dazu?

Ja, nix.
Jeder soll alles können...

Autor: Marie (Gast)
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Ich habe gerade mit BMW HR telefoniert. Die sagten mir, dass alle 
Neueinstellungen zunächst auf zwei Jahre befristet werden. Habt Ihr 
damit schon Erfahrungen gemacht? Das Einstiegsgehalt interessiert mich 
auch. Gibt es eine Tariftabelle? Ich denke die Befristung wäre okay, 
wenn man ein überdurchschnittliches Gehalt aushandeln könnte. 
Schließlich trägt man ein hohes Risiko bei Verschlechterung der 
wirtschaftlichen Lage.

Autor: Absolvent (Gast)
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Helmut schrieb:
> Audi in Ingolstadt
>
> nach ATES-Tabelle:
>
> für Elektroniker FH
>
> Einsteiger: 46.456€ Jahresbrutto
>
> für Elektroniker UNI
>
> Einsteiger: 48.727€

das ist vergleichsweise gering für einen OEM. Interessant...

Autor: Absolvent (Gast)
Datum:

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Achso das war 2008- ich nehm alles zurück! ;)

Autor: Tom (Gast)
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>Das Einstiegsgehalt interessiert mich
>auch. Gibt es eine Tariftabelle?

ERA. Findest Du auf den Seiten der IG-M.

Autor: Marx W. (Gast)
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Marie schrieb:
> Ich habe gerade mit BMW HR telefoniert. Die sagten mir, dass alle
> Neueinstellungen zunächst auf zwei Jahre befristet werden. Habt Ihr
> damit schon Erfahrungen gemacht? Das Einstiegsgehalt interessiert mich
> auch. Gibt es eine Tariftabelle? Ich denke die Befristung wäre okay,
> wenn man ein überdurchschnittliches Gehalt aushandeln könnte.
> Schließlich trägt man ein hohes Risiko bei Verschlechterung der
> wirtschaftlichen Lage.

Was von Hebelwirkung gehört?
Wer am längeren Hebel ......!
Bei BMW klingelt so ziemlich alles was einen Hochschulabschluß auf den 
Planeten hat an!
Wer nicht mit den richtigen Drähten früh in den Laden vernetzt ist, kann 
eine Bewerbung  gleich vergessen!
Gilt genauso für Audi!

Autor: Marx W. (Gast)
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Tom schrieb:
> Ist ein BR vorhanden? Was sagt dieser dazu?

Oh Mann, der BR in solchen Läden ist doch nicht für euch 08/15 Bewerber 
zuständig.
Die kümmern sich um ihre Klientel aus der Gewerkschaft & Co!

Autor: Marx W. (Gast)
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Raphael schrieb:
> nun gut, wenn ich jedoch ein duales studium mache, studiere ich ja an
>
> einer FH :)
>
>
>
> somit ist ein kleineres gehalt gegenüber uni-ingenieure
>
> miteingeschlossen!
>
>
>
> aber warum bekommen die von der uni mehr gehalt, denen fehlt doch die
>
> ganze praxis :)

Ganz einfach:
Wo will einer der ein duales Studium in einem Automobilkonzern 
absolviert hat hin?
Glaub bloß nicht denen rennt man auf dem Arbeitsmarkt hinterher!
Ganz im Gegenteil, die gelten als schwer integrierbar in anderen 
Unternehmen!
So ein duales Studium formt halt die Leute in ganz spezieller Weise!

Autor: Mine Fields (Gast)
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Erst einmal bleibt er natürlich da, wo er sein Studium gemacht hat. Wer 
sich nicht blöd anstellt, wird sicher übernommen. Und wenn dann doch mal 
ein Wechsel ansteht kommt einfach beim nächsten Autohersteller unter, 
oder bei einem Zulieferer, zu denen er ja in der Regel dann sehr gute 
Kontakte pflegt.

Autor: WT (Gast)
Datum:

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Marx W. schrieb:
> Wo will einer der ein duales Studium in einem Automobilkonzern
> absolviert hat hin?
> Glaub bloß nicht denen rennt man auf dem Arbeitsmarkt hinterher!
> Ganz im Gegenteil, die gelten als schwer integrierbar in anderen
> Unternehmen!

Die Ansicht hat sich auch geändert.

Autor: Tom (Gast)
Datum:

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>Autor: Marx W. (Gast)

>Datum: 26.05.2011 20:56



>Tom schrieb:
>> Ist ein BR vorhanden? Was sagt dieser dazu?

>Oh Mann, der BR in solchen Läden ist doch nicht für euch 08/15 Bewerber
>zuständig.
>Die kümmern sich um ihre Klientel aus der Gewerkschaft & Co!

Danke für die qualifizierte Antwort!

Autor: Marx W. (Gast)
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Absolvent schrieb:
> das ist vergleichsweise gering für einen OEM. Interessant...
Angebot ud Nachfrage, denen rennen die Absolventen die Hütte voll.
Denken halt Alle an "Karriere im Automotivbereich"!

Autor: Rob (Gast)
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Hallo alle zusammen

Ich hab nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildun zum 
KFZ-Mechatroniker in der AUDI AG absolviert.
Mein Einstiegsgehalt am Band nach der Ausbildung betrug 2500 Euro Brutto 
im Monat.
Nach einem Jahr wird es auf 3000 Euro angehoben.

Das Gute an der Firma ist, dass sie mich für die BOS und für mein 
Studium frei gestellt haben. D.h. ich hab einen 
Wiedereinstellungsvertrag.
Momentan studiere ich im zweiten Semester E-technik und hab mich mit 
einigen Kollegen (mit Audi-Wiedereinstellungsvertrag) aus den höheren 
Semester unterhalten, die mir erzählt haben, dass die mit ca. 45k Euro 
im Monat eingestellt werden.
Die werden alle von den Abteilungen übernommen, in denen sie ihr 
Praxissemester gemacht haben.

Ich finde, dass dieser Weg der beste ist um in die Firma einzusteigen.

Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

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Rob schrieb:
> dass die mit ca. 45k Euro
>
> im Monat eingestellt werden.

Im Monat?

Autor: Rob (Gast)
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sorry :)
45k Euro im Jahr natürlich :)

Autor: Faktenschreiber (Gast)
Datum:

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Das ist offen gesagt wirklich nicht allzu viel  - umgerechnet in DM 
verdiente
ich das vor 2000 schon nach 1 Jahr. also 90000 DM

und wohlgemerkt - da kostete solch ein Auto keine 35000 DM udn heute 
lockerst 38000-42000 Euro  ....   Analog natürlich Mieten und sonstiges

Das heißt , anders gefragt . arbeitest du da in 25 Std/Wo bzw als 
Teilzeitjobber ?


Es ist btw traurig für das akademische System hier ,daß solche 
Werkstudentenkarrieren das scheinbar einzig sinnvolle sein soll.

Das ist effektiv total einseitig strukturiert , weit weit weg von einem
ganzheitheitlichen Ingenieur und damit einer wirklichen Fachkraft .

Autor: Martin (Gast)
Datum:

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Hi,

ich habe mal eine Frage bezüglich der ERA-Einstufung bei BMW.

Oben wurde geschrieben, dass Absolventen bei BMW mit ERA-Stufe 10 
eingestellt werden. Ich dies so korrekt?

Ich kenne einen Absolventen (Diplom FH), dem ein Angebot von BMW mit ERA 
Stufe 9 vorliegt.

Grüße

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
Datum:

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das wird wahrscheinlich auf die stelle ankommen, dann noch auf dein 
zeugnis, wie du dich im vorstellungsgespräch verkauft hast und noch n 
paar andere kleinigkeiten ;)

Autor: Tom (Gast)
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Tach Martin,

kommt immer auf die Stellenbeschreibung an. Kenne auch 
Ing-Berufseinsteiger-Stellen (nicht bei BMW aber in München) die mit ERA 
9, ERA 10 und gaaanz vereinzelt auch mit ERA 11 ausgeschrieben sind.

Autor: J-De (Gast)
Datum:

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Hi,

mich würde mal interessieren mit welcher ERA-Stufe die Ingenieur-Stellen 
bei BMW im Schnitt geratet sind?
Die Frage bezieht sich auf 3-5 Jahre Berufserfahrung und 
Betriebszugehörigkeit. Ich habe ein Angebot mit ERA-Stufe 9 vorliegen.

Danke.

Autor: Steffen H. (Gast)
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Schreibe doch bitte mal Zahlen dazu. ERA sagt uns alten Säcken nichts.

Ich hatte Anfang 2007 ein Angebot zum Einstieg in die BMW-Group, Aufagbe 
war das Controlling im BEreich externe Aufgabenvergabe und Mitarbeit bei 
der Plaung der KFZ-Elektronik und Test. Nach der ganzen "hin und her 
Rechnerei" kamen dann 76.000 raus. Das war wohl eine abgestimmte Summe, 
um mein genanntes Gehalt von 75.000 zu übertreffen. Sie wollte mich also 
haben und legten etwas mehr hin, als ich wollte. Das Gespräch offenlegte 
aber letztlich doch eine Aufgabe, die ich nicht machen wollte (andere 
wohl auch nicht soi :-)))) )

BMW kann schon gut bezahlen, wenn sie wollen, tun es aber aber wie die 
anderen auch nur, wenn sie müssen.

Was ich nicht machen würde: Über einen Dienstleister bei BMW anfangen. 
Da hat man Null Karrierechancen, weil die nur interne födern und 
berücksichtigen. Als Eingeliehener ist man Arbeiter auf Abruf. Soweit 
ich weiss, hat BWM wieder viele Bestellungen im Moment und suchen Leute.

Autor: Tom (Gast)
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Steffen H. schrieb:
> Ich hatte Anfang 2007 ein Angebot zum Einstieg in die BMW-Group, Aufagbe
> war das Controlling im BEreich externe Aufgabenvergabe und Mitarbeit bei
> der Plaung der KFZ-Elektronik und Test. Nach der ganzen "hin und her
> Rechnerei" kamen dann 76.000 raus. Das war wohl eine abgestimmte Summe,
> um mein genanntes Gehalt von 75.000 zu übertreffen. Sie wollte mich also
> haben und legten etwas mehr hin, als ich wollte. Das Gespräch offenlegte
> aber letztlich doch eine Aufgabe, die ich nicht machen wollte (andere
> wohl auch nicht soi :-)))) )

Ich denke, dass es eher davon abhängt, wie viele Jahre BE man hat, 
welchen Studienabschluss man hat und was man bisher gemacht hat. 
Außerdem zählt natürlich die Bewertung der Stelle und ob 35h oder 40h.
Außerdem: Rechnest Du bei den 76k mit 13 Monatsgehältern? Im ersten Jahr 
bekommt man nämlich nicht mehr.

Autor: J-De (Gast)
Datum:

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Steffen H. schrieb:
> BMW kann schon gut bezahlen, wenn sie wollen, tun es aber aber wie die
>
> anderen auch nur, wenn sie müssen.
>
>
>
> Was ich nicht machen würde: Über einen Dienstleister bei BMW anfangen.
>
> Da hat man Null Karrierechancen, weil die nur interne födern und
>
> berücksichtigen. Als Eingeliehener ist man Arbeiter auf Abruf. Soweit
>
> ich weiss, hat BWM wieder viele Bestellungen im Moment und suchen Leute.

Ich selbst habe ein Angebot von BMW direkt vorliegen. Bei 
Berufsanfängern gibt es wohl einheitliche Vorgaben je nach 
Studienabschluss.
Mich interessiert mit welcher ERA-Stufe die Ingenieur-Stellen
bei BMW im Schnitt geratet sind? Ausgehend von 3-5 Jahren 
Berufserfahrung.

Würde mich freuen, wenn sich jemand dazu äußern könnte.

Autor: BMW (Gast)
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Hallo,

ich habe eine Frage bezüglich der Arbeitszeit bei BMW. Berufseinsteigern 
werden ja grundsätzlich 35-Stunden Verträge angeboten.

Ist es bei BMW üblich, dass man den Vetrag später auf 40 Stunden 
aufstocken kann, wenn amn im Bereich Forschung/Entwicklung tätig ist?

Thanks in advance

Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

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BMW schrieb:
> ich habe eine Frage bezüglich der Arbeitszeit bei BMW. Berufseinsteigern
>
> werden ja grundsätzlich 35-Stunden Verträge angeboten.

Wo haste die Info her?

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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BMW schrieb:
> ich habe eine Frage bezüglich der Arbeitszeit bei BMW. Berufseinsteigern
> werden ja grundsätzlich 35-Stunden Verträge angeboten.

Das hat eher weniger damit zu tun ob man Berufseinsteiger ist, sondern 
mehr damit dass nur ein gewisser Prozentsatz der Belegschaft einen 
40-h-Vetrag haben kann.

Autor: BMW (Gast)
Datum:

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Marx W. schrieb:
> Wo haste die Info her?

Aus erster Hand ;-)

Autor: Gustav (Gast)
Datum:

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1 Euro

Autor: Kacper (Gast)
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Hallo,

Ich komme aus Polen und ich mochte in Zukunf in BMW (z.b in Leipzig) 
arbeiten. Ich habe 9 Jahren Berufserfahrung in Automotive Markt in 
Logistik -und Qualitat Abteilung. Konnen Sie mir jemand kurze 
beantworten, wofur ich am Anfang rechnen (netto pro Monat).

Vielen Dank und enschuldigung fur mein Deutsch

Kacper

Autor: foo/bar (Gast)
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> Ich komme aus Polen und ich mochte in Zukunf in BMW (z.b in Leipzig)
> arbeiten. Ich habe 9 Jahren Berufserfahrung in Automotive Markt in
> Logistik -und Qualitat Abteilung. Konnen Sie mir jemand kurze
> beantworten, wofur ich am Anfang rechnen (netto pro Monat).

Ohne genaue Zahlen zu kennen: Im deutschsprachigen Raum wird 
typischerweise ueber die BRUTTO-Jahressumme (Jahresgehalt vor Steuern 
des Arbeitnehmers, also deine!) gesprochen. Die inkludiert 
Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld.

Beitrag #2599185 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2599190 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Kacper (Gast)
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Also wie viel konnte ich mit meinen Erfahrungen pro Jahr verdienen ??

Beitrag #2599528 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Kacper (Gast)
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Es gibt keine dumme Fragen, wer nicht fragt, bleibt dumm.

Ich möchte mich nur erfahren, wie viel in Deutschland ein Sachbearteiter 
mit 9 jahrige Berufserfahrung in Logisik und Qualitat pro Jahr in BMW 
oder in andere Automotivemarktunternehmen verdienen kann.

Danke

Autor: foo/bar (Gast)
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> Ich möchte mich nur erfahren, wie viel in Deutschland ein Sachbearteiter
> mit 9 jahrige Berufserfahrung in Logisik und Qualitat pro Jahr in BMW
> oder in andere Automotivemarktunternehmen verdienen kann.

Bitte beschreibe genauer deine bisherige Taetigkeit (gerne ohne den 
Arbeitgeber zu nennen). "Logistik und Qualitaet" ist zu allgemein, das 
ist so wie "in der Entwicklung"... von was genau?

Was war dein Werdegang vorher? Hattest du Fuehrungsverantwortung, wenn 
nicht disziplinarisch so fachlich, etc.?

Weiters: Was soll deine Zieltaetigkeit sein, entspricht sie deiner 
bisherigen?

Warum die vielen Fragen meinerseits? Hier werden typischerweise 
EINSTIEGSGEHAELTER diskutiert, von AbsolventInnen. Das bist du nicht 
mehr, deswegen muss man genauer wissen woher du kommst und wohin du 
willst.

Autor: Kacper (Gast)
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Unten beschreibe ich meine Arbeitserfarungen und Fähigkeiten (ich bin 29 
Jahre alt)

- in 2007 Jahr habe ich meinen Studium in Ökonomische Akademie namens 
Oskar Lange in Breslau, als Ingenieur-Ökonomischer Fakultät, Fachgebiet: 
Verwaltung und Fertigungsengineering abgeschlossen.

Mein Berufserfahrungen:

- Seit 24.11.2004 bis 30.09.2007 - angestellt als Sachbearbeiter für
Fertigungssteuerung in deutsches Unternehmen in Bereich Automotivemarkt.

Kurze Beschreibung - Ansprechpartner für Kunde GM (vier Standorte in 
Europa)
und basieren auf die Abrufe von Kunden habe ich die Fertigung geplant 
(Lagerbeständeanalysierung, Anstellungenplanung, ab und zu musste ich 
auch Produktionleiter vertreten, usw..)

- Seit 30.09.2007 bis 05.05.2008 - angestellt als Sachbearbeiter für 
Fertigungsplanung in weiterer zwei Deutsche Unternehmen in Polen - 
desselbe Pflichte wie oben.

- Seit 05.05.2008 bis 30.09.2011 - angestellt als Qualität Engineer in 
amerikanische Unternehmen - gewährleitungsbediegung des Kunden 
(GM,VW,Audi,Seat,Porsche,PSA Gruppe).


Am 1-ste Oktober bis jetzt arbeitete ich in desselbe amerikanische 
Unternehmen als Ansprechpartner für GM in Logistikabteilung.

Ausserdem habe ich:

-Deutsch Zertifikate privater Sprachschule „Progress Language 
School“, abgeschlossene Kurse: „Logistische Verwaltung im Unternehmen“ 
und „Planungs- und Steuerungsmethoden der Produktion“, PC Kenntnisse 
(MS-Office-Paket,SAP), Führerschein.

Und von Zeit zu Zeit uberlegte ich mich, ob Polen verlassen und in 
Deutschland in eine Automovite Firma eine Arbeitstelle finden, deshalb 
habe ich nachgefragt, wie viel kann man in eine Autoshergesteller in 
Deutschland  verdienen - vielen Dank für Info.

Autor: foo/bar (Gast)
Datum:

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> Und von Zeit zu Zeit uberlegte ich mich, ob Polen verlassen und in
> Deutschland in eine Automovite Firma eine Arbeitstelle finden, deshalb
> habe ich nachgefragt, wie viel kann man in eine Autoshergesteller in
> Deutschland  verdienen - vielen Dank für Info.

Kurze Einschaetzung meinerseits - Kristallkugellesen - abhaengig von der 
Region bei etwa 37000 Euro BRUTTOjahresgehalt (plus minus 5000) liegen.

Hart aber fair von meiner Seite: Ohne die Qualifikation genau zu kennen, 
fuer eine Fuehrungskraft muesste wohl noch die Grammatik in Schriftform 
deutlich verbessert werden. Da ist schon noch ein Unterschied zu 
Muttersprachlern vorhanden. Wie es mit Wort und Verstaendnis bei 
komplexen Sachfragen kann ich aus der Ferne nicht beurteilen.

Weiters - auch wichtig: cost-of-living nicht vergessen! Hier eine 
Vergleichsplattform.

http://www.numbeo.com/cost-of-living/

Das kann ohne finanzielle oder gesellschaftliche Basis ein 
Nullsummenspiel werden...

Autor: Kacper (Gast)
Datum:

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Ich war, dass mein Deustch nicht so hoch ist. Ich lerne aber zwei Stunde 
pro
Woche, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Das sind meine 
zukunftige Pläne. Ich weiss, dass ich derzeit nicht vorbereitet bin aber 
vielen Dank fur deine Ruckinfo.
Kannst du mir noch kurze anworten, wie grosse Steuern von Gehalt in 
Deutschland sind - also z.B die Monatgehalt betragt 3500 EUR - wie viel 
das auf dem Hand ist ??

Autor: asdasdadsa (Gast)
Datum:

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Kacper schrieb:
> Kannst du mir noch kurze anworten, wie grosse Steuern von Gehalt in
> Deutschland sind - also z.B die Monatgehalt betragt 3500 EUR - wie viel
> das auf dem Hand ist ??
Hier kannst du verschiedene Werte durchrechnen:
http://www.nettolohn.de

Wenn du Single bist, dann bist du normalerweise Steuerklasse 1.

Autor: EGS_TI (Gast)
Datum:

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Kacper schrieb:
> Kannst du mir noch kurze anworten, wie grosse Steuern von Gehalt in
> Deutschland sind - also z.B die Monatgehalt betragt 3500 EUR - wie viel
> das auf dem Hand ist ??

Bei 3500,- € Monatsgehalt bleiben ca. 2083€ übrig.

Autor: Kacper (Gast)
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Vielen Dank für euere Hilfe - vielleicht prüfe ich in Zukunft nach 
Deutschland fahren, um eine Arbeit zu finden aber zuerst muss ich noch 
Deutsch und Englisch verbessern :)

Autor: Tom (Gast)
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Weiß jemand hier, wie schnell man bei BMW in die EG12-das ist die 
höchste Stufe in Bayern- kommen kann?
Angenommen jemand steigt in EG10a ein.

Autor: kacknoob (Gast)
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2-3 monate wirste schon warten müssen, vorausgesetzt du kannst bis 3 
zählen du aff

Beitrag #2607605 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: kamikaze (Gast)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #2607605:
> War Donnerstag dort BMW FIZ , Knorrstraße, München . Bei denen würde
> ich ohne EG einsteigen. Weißt du was ich damit sagen will ?
>
> Schaun wir mal !

wie sieht denn deine ausbildung aus? ingenieur uni/fh? in welchem 
bereich (it/mb?) und wieviel berufserfahrung bringst du mit?

ich bin kurz vor gehaltsverhandlungen (fiz, bmw) und bin mir als 
absolvent maschinenbau (technische uni) nicht ganz sicher, was ich da so 
fordern kann. mit welcher era stufe steigt man da so ein? und wieviel 
bonus gibts dann noch dazu? dh mich interessiert brutto ohne 
weihnachts-/urlaubsgeld...1

danke für eure infos!

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Vielen Dank für euere Hilfe - vielleicht prüfe ich in Zukunft nach
> Deutschland fahren, um eine Arbeit zu finden aber zuerst muss ich noch
> Deutsch und Englisch verbessern :)

VERGISS ES !!!!

Beitrag #2612252 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Kacper (Gast)
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warum denkst du so ??

Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Vielen Dank für euere Hilfe - vielleicht prüfe ich in Zukunft nach
>> Deutschland fahren, um eine Arbeit zu finden aber zuerst muss ich noch
>> Deutsch und Englisch verbessern :)
>
> VERGISS ES !!!!

warum denkst du so ? Kannst du erklaren ??

Autor: Master of Engineering (Gast)
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Kacper schrieb:
> Vielen Dank für euere Hilfe - vielleicht prüfe ich in Zukunft nach
> Deutschland fahren, um eine Arbeit zu finden aber zuerst muss ich noch
> Deutsch und Englisch verbessern :)

Also ich finde deine Entscheidung gar nicht mal so falsch,
falls du richtig gut einsteigen willst dann in den Bundesländern Bayern, 
Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen!

Bei BMW hatte ein Mitstudent seine Master Arbeit geschrieben (Master 
[Electrical Engineering] erfolgreich abgeschlossen!) und er hatte ohne 
Anfrage einen Arbeitsvertrag bekommen, vorausgesetzt er schafft seinen 
Master.
Sein Einstiegsgehalt betrug 55 000 € Brutto im Jahr.
Ich selber hab bei der MAN AG einen Einstiegsgehalt von rund 46 000 € 
bekommen.

Aber es variiert immer von Betrieb zu Betrieb und von deiner Position in 
der Firma! Berufserfahrung ist immer gut, auch Auslandserfahrung sind 
wünschenswert.

Wünsche dir viel Erfolg!

Kind regards H.D.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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>>> Vielen Dank für euere Hilfe - vielleicht prüfe ich in Zukunft nach
>>> Deutschland fahren, um eine Arbeit zu finden aber zuerst muss ich noch
>>> Deutsch und Englisch verbessern :)

>> VERGISS ES !!!!

> warum denkst du so ? Kannst du erklaren ??

Nicht einmal bei den Einheimischen mit Topnoten ist ein Job sicher ..

Autor: Master of Engineering (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>>>> Vielen Dank für euere Hilfe - vielleicht prüfe ich in Zukunft nach
>>>> Deutschland fahren, um eine Arbeit zu finden aber zuerst muss ich noch
>>>> Deutsch und Englisch verbessern :)
>
>>> VERGISS ES !!!!
>
>> warum denkst du so ? Kannst du erklaren ??
>
> Nicht einmal bei den Einheimischen mit Topnoten ist ein Job sicher ..


Kommt darauf an in welchen Bundesländern du arbeiten willst!
je nachdem,
in der Großstadt ,München sind unzählige Konzerne (BMW, MAN, DE 
Bahn)(hier speziell MB und ET). Die Logistik Branche tendiert eher mehr 
zum Arbeitgeber Flughafen (MUC) (hab vor Studium dort Ausbildung 
gemacht).
Nur ein Beispiel von vielen, aber es gibt sicherlich auch Bereiche in DE 
da kannst du Supernoten haben und findest keinen Job

aber ich denke Kacper ist mobil genug.

lg H.D.

Autor: leer (Gast)
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kamikaze schrieb:
> wie sieht denn deine ausbildung aus? ingenieur uni/fh? in welchem
> bereich (it/mb?) und wieviel berufserfahrung bringst du mit?
>
> ich bin kurz vor gehaltsverhandlungen (fiz, bmw) und bin mir als
> absolvent maschinenbau (technische uni) nicht ganz sicher, was ich da so
> fordern kann. mit welcher era stufe steigt man da so ein? und wieviel
> bonus gibts dann noch dazu? dh mich interessiert brutto ohne
> weihnachts-/urlaubsgeld...1
>
> danke für eure infos!

Einstieg mit EG 10a, verlang 53k und alles ist gut

Autor: kamikaze (Gast)
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leer schrieb:
> Einstieg mit EG 10a, verlang 53k und alles ist gut

danke für die antwort!
also sprichst du von 53k OHNE urlaubs- & weihnachtsgeld?

Autor: D. I. (Gast)
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kamikaze schrieb:
> leer schrieb:
>> Einstieg mit EG 10a, verlang 53k und alles ist gut
>
> danke für die antwort!
> also sprichst du von 53k OHNE urlaubs- & weihnachtsgeld?

10a, wären ca. 53k all inclusive

Autor: rudi (Gast)
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D. I. schrieb:
> kamikaze schrieb:
>> leer schrieb:
>>> Einstieg mit EG 10a, verlang 53k und alles ist gut
>>
>> danke für die antwort!
>> also sprichst du von 53k OHNE urlaubs- & weihnachtsgeld?
>
> 10a, wären ca. 53k all inclusive

also mir hat der personaler jetzt knappe 55k all inclusive angeboten. 
was haltet ihr davon?

Autor: Tom (Gast)
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rudi schrieb:
> also mir hat der personaler jetzt knappe 55k all inclusive angeboten.
> was haltet ihr davon?

Was heißt all inclusive? Bekommst Du die 55k gleich im ersten Jahr?

Autor: Freizeit-Keule (Gast)
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> Autor: rudi (Gast)
> Datum: 21.04.2012 13:58

> also mir hat der personaler jetzt knappe 55k all inclusive angeboten.
> was haltet ihr davon?

Ich habe einen Vertrag für die Münchner, bereits vom Gegenüber 
unterschrieben ( Leihbude ) , mit 75 auf dem Schreibtisch liegen.
Werde nicht unterschreiben, habe eine gleichwertige Alternative wo
ich keine 400 Km Anfahrtsweg habe, morgens das Haus verlasse und
abends bei meiner Familie bin.

Last euch von den Leihbuden doch nicht verarschen ! Da ist mehr drin !

Autor: rudi (Gast)
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Tom schrieb:
> Was heißt all inclusive? Bekommst Du die 55k gleich im ersten Jahr?

ja, beispielsweise ich würde an einem 1.1. anfangen. dann inklusive 
urlaubs und weihnachtsgeld insgesamt die 55k.

das wäre dann als absolvent und bei deinen direkt angestellt

Autor: rudi (Gast)
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achja und 35 h pro Woche

Autor: Tom (Gast)
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rudi schrieb:
> ja, beispielsweise ich würde an einem 1.1. anfangen. dann inklusive
> urlaubs und weihnachtsgeld insgesamt die 55k.
>
> das wäre dann als absolvent und bei deinen direkt angestellt

Einfach unglaublich, dass ein Absolvent schon 55k bekommen soll. D.h. 
bei 12,95 Monatsgehältern kommt man schon auf 55k? Weihnachtsgeld 
beträgt im ersten Jahr nur ein Viertel eines Monatsgehalts.

Autor: simsim (Gast)
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>Einfach unglaublich, dass ein Absolvent schon 55k bekommen soll. D.h.
>bei 12,95 Monatsgehältern kommt man schon auf 55k? Weihnachtsgeld
>beträgt im ersten Jahr nur ein Viertel eines Monatsgehalts.

Ist nichts neues. Gibt's schon länger. Sieh dir mal die IGM-Tarife an.
Mit entsprechenden OEMs Einstufungen kommt man sofort auf diese und noch 
höhere Brutto-Beträge.

Autor: D. I. (Gast)
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Tom schrieb:
> rudi schrieb:
>> ja, beispielsweise ich würde an einem 1.1. anfangen. dann inklusive
>> urlaubs und weihnachtsgeld insgesamt die 55k.
>>
>> das wäre dann als absolvent und bei deinen direkt angestellt
>
> Einfach unglaublich, dass ein Absolvent schon 55k bekommen soll. D.h.
> bei 12,95 Monatsgehältern kommt man schon auf 55k? Weihnachtsgeld
> beträgt im ersten Jahr nur ein Viertel eines Monatsgehalts.

naja das sind die premiumstellen ist aber drin

Autor: Heinz (Gast)
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und wieviele Bewerben sich da pro Stelle ?

Autor: F_u_ck Audi/VW (Gast)
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Immmer mehr Kohle schäffeln und immer mehr Mist konstruieren. 
Hauptsache, ihr könnt prahlen. Ich werde den Verdacht nicht los, die 
einstigen Pisa Probanden erobern jetzt die vorletzte Witschaftsdomäne 
der deutschen Wirtschaft. Im übrigen sind andere Foren voll von immer 
neuen Fehlern deutscher Automobilbauer, die es eine zeitlang nicht mehr 
gab. Macht nur weiter so!

Autor: simsim (Gast)
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> und wieviele Bewerben sich da pro Stelle ?

Bei den großen OEMs bewegen sich die Bewerberzahlen im drei-stelligen 
Bereich.
Ich habe zu beginn selber das für ein Mär gehalten, aber nach paar 
Gesprächen mit Personalrefenten weiß ich, dass dies der Tatsachen 
entspricht. 150-300 und mehr Bewerbungen pro Stellenausschreibung 
gehören zum reguleren Zustand.

Beitrag #2648340 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2649223 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: z89g809zh23 (Gast)
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Bosch ist kein OEM

Beitrag #2649677 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Tom (Gast)
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Weiß hier jemand wie die Leistungszulage bei BMW gehandhabt wird? 
Richtet sich diese rein nach der Betriebszugehörigkeit oder zählt 
wirklich die Leistung?

Autor: J. S. (Gast)
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Audi in IN bezahlt 17€/h für einfache Anlerntätigkeiten. Dann müß doch 
eine hochqualifizierte Tätigkeit entsprechend besser vergütet werden!

55.000 p.a. ist bei den Autobauern ein durchschnittliches Anfangsgehalt.

Autor: Alex (Gast)
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Beste Beispiel:
Mein Kumpel ( 28 Jahre ) arbeitet als Ing. bei BMW ( München ) in der 
Entwicklung und hat ein Einstiegsgehalt von 3900€ Brutto plus Zuschläge 
Weihnachtsgeld etc. Dazu hat er aber 7 Jahre Studiert.

Ich ( 28 Jahre ) mit meinem Realschulabschluss + Bankausbildung arbeitet 
bei einer großen Versicherung als Groß Schadensachbearbeiter und habe 
ein Verdienst von mtl.
4700€ Brutto + Essengeld + 80% Urlaubs -/  80% Weihnachtsgeld + zzgl. 13 
Gehalt + Leistungsprämie. Wenn man Sa. Arbeit was auch nur freiwillig 
ist bekommt man seinen regulären Std/Lohn + einem Zuschlag von 50% 
Steuerfrei. Zum Quartalsende erstattet der Arbeitgeber die darauf 
angefallenen Sozialabgaben für die Wochenendarbeit zurück. :-)

Soviel zum Thema in anderen Branchen verdient man nicht so viel...

Autor: Mike (Gast)
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Alex schrieb:
> Ich ( 28 Jahre ) mit meinem Realschulabschluss + Bankausbildung arbeitet
> bei einer großen Versicherung als Groß Schadensachbearbeiter und habe
> ein Verdienst von mtl.
> 4700€ Brutto + Essengeld + 80% Urlaubs -/  80% Weihnachtsgeld + zzgl. 13
> Gehalt + Leistungsprämie.

Wer soll das denn glauben? Mit einer einfachen Ausbildung ohne Studium 
ein solches Gehalt!?

Autor: Fibonacci (Gast)
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Warum sollten wir es nicht glauben? Bei dem Versicherungsjob muss man 
ständig am Telefon hängen, verhandeln können, also ständig 
zwischenmenschlich aktiv sein. Der Job bringt dem Unternehmen direkten 
Wegs Kohle ein, bzw. spart es Ausgaben.
Ja, das ist wie Vertrieb, DAS wird vergütet! Im Vertrieb brauche ich 
auch kein Studium um 6-stellig zu verdienen.
Probiert es doch mal aus, dann wisst ihr warum diese Gehälter bezahlt 
werden.
Ich bin Ingenieur und ich wollte auch mal diese andere Luft schnuppern. 
Ganz ehrlich, ich bin froh wieder in meiner Domäne angekommen zu sein..

Autor: simsim (Gast)
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>Alex schrieb:
> 4700€ Brutto + Essengeld + 80% Urlaubs -/  80% Weihnachtsgeld + zzgl. 13
> Gehalt + Leistungsprämie.

Wer soll dieser Angabe Glauben schenken?
Ich denke ein Angestellter mit kaufmännischer Ausbildung sollte wissen, 
dass 13-er Gehalt die Weihnachts- und Urlaubsgelder darstellt. Und trotz 
dessen listet er die beide Punkte doppelt auf. Solche 'grobe' Fehler 
sind für einen hochdotierten Sachbearbeiter unverzeilich. ;)

Autor: Lebenskünstler (Gast)
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> Autor: Mike (Gast)
> Datum: 04.08.2012 17:25

> Wer soll das denn glauben? Mit einer einfachen Ausbildung ohne Studium
> ein solches Gehalt!?

Ein Bekannter von mir hat mit seiner Würstchenbude einiges mehr.
Der ist Metzger-Meister von Beruf.

Autor: ich habe mehr (Gast)
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simsim schrieb:
>>Alex schrieb:
>
>> 4700€ Brutto + Essengeld + 80% Urlaubs -/  80% Weihnachtsgeld + zzgl. 13
>
>> Gehalt + Leistungsprämie.
>
>
>
> Wer soll dieser Angabe Glauben schenken?
>
> Ich denke ein Angestellter mit kaufmännischer Ausbildung sollte wissen,
>
> dass 13-er Gehalt die Weihnachts- und Urlaubsgelder darstellt. Und trotz
>
> dessen listet er die beide Punkte doppelt auf. Solche 'grobe' Fehler
>
> sind für einen hochdotierten Sachbearbeiter unverzeilich. ;)

Das muss kein grober Fehler sein. Ich kenne auch größere Firmen die ein 
zusätzliches 13. an Führungskräfte vergeben. Eigentlich sollte man das 
dann 14. nennen ;-) Urlaub/Weihnachtsgeld wird da als Bonus betrachtet.
Die Leistungsprämie gibts dann zusätzlich.
Bei mir nach Lust und Laune und Firmenerfolg, ab 1000€ aufwärts und 
leider die Höhe nicht vorhersehbar. Also ungeplantes Geld mit dem man 
nicht rechnen sollte.

Beitrag #2783419 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2783670 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Lebenskünstler (Gast)
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Mal was zum Thema.

Sollte ab ersten Mai als Inbetriebnahmeleiter für ein bekanntes 
bayerisches Motorenwerk zwischen China und München pendeln.

Da ging es aber nicht um ERA, Überstunden, Weihnachtsgeld und
dreizehntes Monatsgehalt sondern um ein Jahresgehalt !

Waren allerdings schon sechs Stellen vorm Komma.

Habe abgesagt ! Habe das gleiche direkt vor der Haustür angeboten
bekommen und angenommen. Fahre morgens hin und bin abends zu Hause.

Autor: J. S. (Gast)
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simsim schrieb:

> Ich denke ein Angestellter mit kaufmännischer Ausbildung sollte wissen,
>
> dass 13-er Gehalt die Weihnachts- und Urlaubsgelder darstellt. Und trotz
>
> dessen listet er die beide Punkte doppelt auf. Solche 'grobe' Fehler
>
> sind für einen hochdotierten Sachbearbeiter unverzeilich.

Ein 13-tes Gehalt ist ein 13-tes Gehalt, d.h. das Monatsgehalt wird 13 
mal ausbezahlt. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind weitere 
Sonderzahlungen. Ein 13-tes Gehalt ist in der Finanzbranche üblich. So 
kommt man auf rund vierzehneinhalb Gehälter.

Wenn er die übliche nebenberufliche Weiterbildung der Bankkaufleute zum 
Bankbetriebswirt gemacht hat, würde er schon bei >50.000€ plus Provision 
liegen. Diese Standartweiterbidung entspricht einem halbjährigen 
Vollzeitunterricht. Da er als Großschadens-Sachbearbeiter in gehobener 
Position tätig ist, sind Jahresgehälter über 60.000€ normal.

Autor: Mike (Gast)
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J. S. schrieb:
> Wenn er die übliche nebenberufliche Weiterbildung der Bankkaufleute zum
> Bankbetriebswirt gemacht hat, würde er schon bei >50.000€ plus Provision
> liegen. Diese Standartweiterbidung entspricht einem halbjährigen
> Vollzeitunterricht. Da er als Großschadens-Sachbearbeiter in gehobener
> Position tätig ist, sind Jahresgehälter über 60.000€ normal.

Kein Wunder, dass die Versicherungen so teuer sind. Womit wird es 
solches Gehalt gerechtfertigt? Tja, als Ingenieur ist man einfach der 
Dumme hier in Deutschland..

Autor: D. I. (Gast)
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Banken und Versicherungen sind hierzulande für gute Gehälter bekannt.

Beitrag #2786757 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Max (Gast)
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Autobauer werden überschätzt. Andere Firmen machen auch interessante 
Sachen und zahlen gut, wenn nicht besser: 
http://www.hexagonmetrology.com

Autor: Werner Schubert (wernertrp)
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In den nächsten 10 Jahren werden eure Gehälter halbiert werden, aber 
nicht weil das die Firmen tun, sondern die Euro Inflationsrate.

EZB Freiwild

Autor: KDW (Gast)
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Hallo zusammen,

ich bin gerade mit AUDI am verhandeln. Kann mir jemand ein Beispiel 
geben, wie man bei Audi das Endgehalt berechnet.

Audi zahlt ja, wie andere auch, zu den ERA-TV Vergütungen zusätzlich 
variable Bestandteile (Erfolgsbeteiligung + zus. variabler Bestandteil).

Wie viel % von einem Monatsgehalt ist das Urlaubsgeld.

Mit welcher EG kann man zum Einstieg rechnen, wenn man ca. 11 Jahre 
Berufserfahrung hat (teilweise in anderen Wirtschaftszweigen) und einen 
FH-Abschluss mitbringt?

Die Position befindet sich in Umfeld der AUDI IT.

Danke im Voraus für eine Einschätzung!

VG.

KDW

Autor: Tim (Gast)
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Über Gehälter verhanden wollen und dann zu faul sein diesen Thread zu 
lesen und Google zu bedienen...

Für 100€ nehme ich dir die Recherche ab. Hinterlasse deine E-Mail 
Adresse hier und ich nehme Kontakt auf.

Autor: KDW (Gast)
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Du bist ja ein ganz lustiger. Hast bestimmt lange überlegen müssen, bis 
dir diese Antwort eingefallen ist.

Beitrag #2843842 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: trallalaa (Gast)
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Ich arbeite als ingenieur bei bmw. 35 stunden woche. Bin 32 und seit 5 
jahren dabei. Studium an der tu muenchen. Einstiegsgehalt waren 55000. 
Aktuell sind es 80000. Gehaltsstufe 11b. Grundgehalt 60000. Ende wird 
dann erstmal gehaltsstufe 12b sein. Wenn es weiterhin der firma gut geht 
ist dann bei circa 93000 schluss. Da werd ich wohl in drei jahren sein. 
Aber wie gesagt dann ist erstmal sense.

Autor: egal² (Gast)
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trallalaa schrieb:
> Aktuell sind es 80000. Gehaltsstufe 11b. Grundgehalt 60000.

D.h. die 80k€ mit Mitarbeitererfolgsbeteiligung und Überstunden?

Autor: egal³ (Gast)
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trallalaa schrieb:
> Ich arbeite als ingenieur bei bmw. 35 stunden woche. Bin 32 und seit 5
> jahren dabei. Studium an der tu muenchen. Einstiegsgehalt waren 55000.
> Aktuell sind es 80000. Gehaltsstufe 11b. Grundgehalt 60000. Ende wird
> dann erstmal gehaltsstufe 12b sein. Wenn es weiterhin der firma gut geht
> ist dann bei circa 93000 schluss. Da werd ich wohl in drei jahren sein.
> Aber wie gesagt dann ist erstmal sense.

Mit dieser Rechtschreibung kochst Du höchstens Kaffee, wenn überhaupt.

Beitrag #3078853 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: coffey (Gast)
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Dann übernehme ich mal den Audi Part, in der Hoffnung nicht als Kaffee 
kochender Dilettant dargestellt zu werden. Wobei für das Geld wäre der 
Quotient aus Preis/Lestung (Einkommenswirkungsgrad) nicht zu verachten 
;)

5 Jahre Berufserfahrung, davon 1 Jahr bei Audi in der technischen 
Entwicklung. TU Abschluss, 40h/Woche, Haustarif plus diverse Zulagen, 
die sich bei Audi in Summe nicht anders gestalten wie bei BMW. Unterm 
Strich sind es mit Gewinnbeteiligung und der einen oder anderen Ü-Stunde 
ca. 90k€/a.

So viel zu den Fakten. Um der Frage vorwegzugreifen was ich vorher 
gemacht habe, ich war bei einem Dienstleister und hatte keinen 
beruflichen Kontakt zu Audi. Ich finde den Einstieg bei einem 
Dienstleister als gute Chance mal in unterschiedliche Themen 
reinzuschnuppern, bevor man sich dann festlegt. Dass man da weniger 
verdient, sollte einen nicht abschrecken. Jedoch sollte man nach einigen 
Jahren den Absprung sorgfältig planen.

Wenn's dann soweit ist heißt es Arschbacken zusammenkneifen und pokern. 
Dass die Gehälter fix sind ist Blödsinn. Weiß selber von Kollegen, die 
bei vergleichbarem Werdegang 10-12k€/a weniger haben.

Vorteile des OEM aus meiner Sicht (unabhängig vom Gehalt):

Interssante Themen, Markenidentität, sicherer Abreitsplatz, geringe 
Fluktuation, bessere Planung der Arbeitsabläufe

Die Nachteile halten sich in Grenzen:

Aufstiegschancen sind bescheidener als bei einem expandierenden 
Dienstleister.

Also alles relativ, meine Botschaft nicht so verbissen dem Gehalt 
nachjagen, schon garnicht als Absolvent!
Den Werdegang mittelfristig planen und die fachliche Qualifikation nicht 
aus dem Blickfeld verlieren!

PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf Sie natürlich behalten :)

Autor: Tom (Gast)
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coffey schrieb:
> 5 Jahre Berufserfahrung, davon 1 Jahr bei Audi in der technischen
> Entwicklung. TU Abschluss, 40h/Woche, Haustarif plus diverse Zulagen,
> die sich bei Audi in Summe nicht anders gestalten wie bei BMW. Unterm
> Strich sind es mit Gewinnbeteiligung und der einen oder anderen Ü-Stunde
> ca. 90k€/a.

Ist aus meiner Sicht nicht glaubwürdig, weil man im ersten Jahr noch 
nicht die volle Anzahl an Monatsgehältern bzw. Erfolgsbeteiligung 
bekommt.
Solltest Du die 90k wirklich im ersten Jahr bekommen, wärst Du 
wahrscheinlich AT, was ich für unrealistisch halte.
Vielleicht würdest Du die 90k bekommen, wenn Du jetzt schon den vollen 
Anspruch hättest ;-)

Autor: empotanto (Gast)
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Das wird hier passen: 
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-85157582.html

"Richtig gut schneidet dagegen Franz Wolff ab. Seit 32 Jahren arbeitet 
er für Audi in der Instandhaltung der Lackiererei in Ingolstadt. Wolff 
hat eine 35-Stunden-Woche, er verdient nach dem 
Metallflächentarifvertrag 3300 Euro brutto im Monat. Über einen 
Haustarifvertrag zwischen Betriebsrat und Vorstand bekommt der gelernte 
Automechaniker eine Gewinnbeteiligung. Dieses Jahr überweist der 
Arbeitgeber einen Bonus von mehr als 10 000 Euro an den 57-Jährigen. Der 
Audi-Durchschnitt liegt bei 8251 Euro - ein Rekord. Audi schätzt Wolffs 
Anteil am Erfolg - und lässt ihn daran teilhaben."

Autor: Sepp (Gast)
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empotanto schrieb:
> "Richtig gut schneidet dagegen Franz Wolff ab. Seit 32 Jahren arbeitet
> er für Audi in der Instandhaltung der Lackiererei in Ingolstadt. Wolff
> hat eine 35-Stunden-Woche, er verdient nach dem
> Metallflächentarifvertrag 3300 Euro brutto im Monat. Über einen
> Haustarifvertrag zwischen Betriebsrat und Vorstand bekommt der gelernte
> Automechaniker eine Gewinnbeteiligung. Dieses Jahr überweist der
> Arbeitgeber einen Bonus von mehr als 10 000 Euro an den 57-Jährigen. Der
> Audi-Durchschnitt liegt bei 8251 Euro - ein Rekord. Audi schätzt Wolffs
> Anteil am Erfolg - und lässt ihn daran teilhaben."

die 3300 sind sicher sein Grundlohn. Dazu kommt noch Leistungszulage und 
ggf. Schichtzulagen. Mit Provision und allem hat der locker über 60 k.

Ein Bandklopper Mitte 20 kommt sogar laut dem linken öffentlichen 
Fernsehen ( als es um benachteiligung von Leiharbeit ) ging auf ca. 45 
k, der Leiher "nur" ca. 34 k, immerhin 9 k als was Willy bekommen hat 
als Leihing.

Autor: g. k. (jlagreen)
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mal ne Frage, wie war denn das Gehalt bei Audi/BMW und Daimler in 2009 
so? :P

Und was meint ihr, werden Autos unendlich weiter gekauft und immer 
wieder neu? Wer kann sich denn schon die überteuerten Gurken noch 
leisten?

Vor 2009 haben mich ehem. Studienkollegen immer gerne aufgezogen, weil 
ich nicht zum OEM bin (hier Daimler), sondern zu einer Tochterfirma 
eines Mittelständlers. Ich wurde richtig belächelt für meine 
Entscheidung.

Aber da mein Unternehmen eine Nische ausfüllt, hatte ich gut lachen in 
2009 als die Kumpels dank Kurzarbeit schlaflose Nächte hatten und ich 
weiterhin 100% erhielt. Ich glaube wenn nun die Krisenjahre öfter vorbei 
schauen, habe ich langfristig den höheren Verdienst :)

PS:
Es gibt nichts besseres als in einer Tochterfirma eines großen 
Mittelständlers zu arbeiten. Dank gerade mal 200 MA ist die Firma wie 
eine große Familie, aber die organisatorischen Rahmenbedingungen sind 
durch die Mutterfirma geschaffen. D.h. ich genieße viel mehr Freiheiten 
als in einem Konzern, werde aber nach IGM bezahlt und das ohne Abschlag 
:)

Autor: Konzern_Mitarbeiter (Gast)
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g. k. schrieb:
> Und was meint ihr, werden Autos unendlich weiter gekauft und immer
> wieder neu? Wer kann sich denn schon die überteuerten Gurken noch
> leisten?

großteil bei Daimler sind Firmenwägen. So ein Auto neu zu kaufen lohnt 
sich nicht für Privatleute.

Wenn doch, meist Renterschleudern ;-) das Durchschnittsalter eines 
Daimler Neuwagenkäufers ist 57. Man sagt nicht umsonst "Opas letzter 
Wille, ein Mercedes ;-)"

jedenfalls so eine Karre neu kaufen ist Geldverschwendung. Die verlieren 
anfangs extrem viel Wert. Man zahlt da nur für den Glanz, der nach 3 
Monaten schon verflogen ist.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Wenn doch, meist Renterschleudern ;-) das Durchschnittsalter eines
>Daimler Neuwagenkäufers ist 57. Man sagt nicht umsonst "Opas letzter
>Wille, ein Mercedes ;-)"

Und wenn man beim Kauf Rentner ist, bekommt man den Hut auf der Ablage 
gratis dazu.


>werden Autos unendlich weiter gekauft

Volker Pispers sagte zum Thema Wachstum mal:
"Schon Ihre Enkel werden jeden zweiten Monat ein neues Auto kaufen 
MÜSSEN"

Beitrag #3085745 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Bewerber (Gast)
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Hallo Leute!

Ich habe ein paar Fragen zum Thema Gehalt bei IG Metall 
Flächentarifgebundenen Konzernen/Unternehmen. Und mit Tarifgebunden 
meine ich keinen Haustarif, sondern den "IG Metall Manteltarifvertrag - 
Metall + Elektro", den einzig wahren - im Bezug auf die BMW Group und 
die Audi AG.

Ich habe mir noch die Mühe gemacht, die Einstiegsgehaltsspannen nach IG 
Metall 4 You (NRW) für die Universitätsausbildung und die 
ERA-Entgelttabelle EG 9 - EG 12 der IG Metall Bayern Metall + Elektro 
aufzulisten.

IG Metall 4 you (NRW) - EINSTIEGSGEHÄLTER:
http://www.igmetall4you.de/Einstiegsgehalt-Aush.70.0.html
-------------------------------------------------------------
Technik & Naturwissenschaft
-------------------------------------------------------------
Uni Studium | Percentile 10  |  Median  |  Percentile 90
Bachelor    |   40.014€      |  43.711€ |  46.000€
Master      |   42.009€      |  46.832€ |  54.489€
Diplom/Mag. |   40.222€      |  50.000€ |  53.930€
-------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------

IG Metall (Bayern) - Metall & Elektro:
http://www.igmetall-bayern.de/metall-elektro/

ERA-ENTGELTTABELLE:
----------------------------------------------------
Entgeltgruppe  |  Stufe A  |  Stufe B  |  Stufe C  |
----------------------------------------------------
EG 9           |  3.484€   |  3.656€   |    --     |
EG 10          |  3.852€   |  4.048€   |    --     |
EG 11          |  4.259€   |  4.469€   |    --     |
EG 12          |  4.670€   |  4.869€   |    --     |
---------------------------------------------------
Soweit, so gut. In dieser ERA-Tabelle sind "monatliche Grundentgelte" 
gelistet! Es wird noch eine Leistungszulage erwähnt, die man bei 14% 
(Durchschnitt) ansetzen sollte.

-IG Metall Bayern Industriepartner sind verpflichtet mindestens 13,25 
Monatsgehälter an Ihre Angestellten zu entrichten bei einer 
35-Stundenwoche!
-Urlaubsgeld entspricht rund 70 Prozent eines Monatseinkommens.
-Weihnachtsgeld beträgt zwischen 25 bis 55 Prozent eines 
Monatsverdienstes.

1.Fragestellung: Welche Summe multipliziere ich mit dem Faktor 13,25? 
Ist es das monatliche Grundentgelt oder das (monatliche Grundentgelt * 
1,14 (Leistungszulage))? In Zahlen (EG 11A)
1.a) 4.259€ * 13,25 oder
1.b) 4.259€ * 1,14 * 13,25 oder aber
1.c) 4.259€ * 1,14 * 12 ?

2.Fragestellung: Beziehen sich die Prozentzahlen des Urlaubs- und 
Weihnachtsgeldes auf das monatliche Grundentgelt oder das (monatliche 
Grundentgelt * Leistungszulage)?

Ich halte einen M.Sc. Maschinenbau von der TU München und habe während 
meines Studiums 2 Jahre 3 Monate Berufserfahrung gesammelt. Nach meinem 
Abschluss 6 Monate Berufserfahrung + berufliche Weiterbildung an der TU 
München.

In welche Entgeltgruppe kann ich mich mit 2 Jahren 9 Monaten 
Berufserfahrung eingruppieren?
Wie viel Asche Jahresentgelt würdet ihr an meiner Stelle verlangen?

Vielen Dank für eure Teilnahme an diesem Beitrag!
MfG

Autor: Jo (Gast)
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"5 Jahre Berufserfahrung, davon 1 Jahr bei Audi"

Also hat er bereits 5 J. BE!

Somit sind 90.000 Euro pro Jahr inkl. "ein paar" Überstunden ein 
normaler Durchschnittsverdienst als Ing. bei BMW.

Autor: Tom (Gast)
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@ Bewerber:

zu Frage 1: Die richtige antwort ist 1b.
zu Frage 2: Diese dürfte mit der ersten Aussage beantwortet sein.

Das volle Weihnachtsgeld, also 0,55 Monatsgehälter gibt es nach 3 Jahren 
Betriebszugehörigkeit. Die 14% Leistungszulage normalerweise auch nach 
einer gewissen Betriebszugehörigkeit und nicht direkt nach 6 Monaten, 
wenn die erste Beurteilung ansteht. Allerdings, Ausnahmen bestätigen die 
Regel.

Cheers

Autor: Alexander W. (alex88)
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Hallo Bewerber,

generell interessiert mich: Hast du 2 Jahre und 3 Monate Berufserfahrung 
oder Praktikumserfahrung während des Studiums? Praktikums=/ 
Studienerfahrung!!!

Somit hast du zwar eine gute Verhandlungsgrundlage, kannst aber nur 
bedingt mit Berufserfahrung argumentieren. Einfacher ist es mit 
Argumenten wie: Kenne Konzern, Unternehmen, Philosophie, Abläufe etc...


Zu deiner Berechnung. Sie sind dir nicht verpflichtet 13,25 
Monatsgehälter zu zahlen. Und ich verstehe deine Aussage so, dass du 
denkst das auf diese 13,25 zusätzlich noch Weihnachts und Urlaubsgeld 
drauf kommt - das ist falsch.

Die 13,25 setzen sich aus den beschriebenen 12 Monatsgehältern+ 0,7 
Urlaubgsgeld + 0,55 Weihnachtsgeld zusammen.
Dieses ist nach Betriebsangehörigkeit gestaffelt: nach 3 Jahren erhälst 
du dann das erste mal die vollen 13,25 Gehälter! Zu deiner nächsten 
Frage: die 13,25 Gehälter bezogen auf deinen Verdienst*Leistungsprämie

Apropo Leistungsprämie, diese entfällt in aller Regel im ersten halben 
Jahr während der Probezeit und wird dann festgelegt.


Nun zum Gehalt. Ich habe dir mal ein Anhang dran gepackt. Schau dir da 
mal Seite 13 und 14 an. Sowohl EG10 als auch EG11 kommen in Frage. Je 
nachdem wie groß deine wirklich Berufserfahrungen und Weiterbildungen 
sind - kann ich nicht einschätzen.
Nun gehen wir mal davon aus, dass wirklich eine Stelle für deine 
Qualifikation frei ist - Grundvoraussetzung um nach Qualifikation 
eingestuft zu werden.


Normaler FH Absolvent - sollte in EG 9 landen, wird zum Einstieg in 8 
gesteckt mit Ziel-EG 9!
Normaler UNI Absolvent - sollte in EG 10 landen, wird zum Einstieg in 9 
gesteckt mit Ziel-EG 10!

Du, solltest sagen wir mal in 11 landen, wirst zum Einstieg in EG10 oder 
EG10Z gesteckt, mit Ziel-EG 11.

Dann verdienst du:

3,852 in den ersten 6 Monaten (in aller Regel)
3,852*1,13 nach den ersten 6 Monaten
0,7+0,25= 0,95 Extra Gehälter als Weihnachts+Urlaubsgeld.

Gehen wir mal der Vereinfachung halber davon aus:
12,95 Gehälter/ 2 = 6,457
(3852*6,457)+(3852*1,13*6,457)=52987

Du verdienst im ersten Jahr also rund 53000€.


Nun können sie dich natürlich in alle möglichen erdenklichen EG's mit 
außertariflichen Zulagen und was weiß ich nicht einordnen. Deswegen 
fordere ganz einfach 55.000€, da hast du ein wenig Spielraum, forderst 
nicht überzogen viel, verkaufst dich aber auch nicht unter Marktwert!

Autor: Jo S. (joo)
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Könnte bitte ein MA bei Audi oder BMW einen Scan einer aktuellen 
Gehaltstabelle einstellen.

Autor: ing (Gast)
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Jo schrieb:
> "5 Jahre Berufserfahrung, davon 1 Jahr bei Audi"
>
> Also hat er bereits 5 J. BE!
>
> Somit sind 90.000 Euro pro Jahr inkl. "ein paar" Überstunden ein
> normaler Durchschnittsverdienst als Ing. bei BMW.

Nach 5 Jahren sollen 90k normal sein?

Autor: Jo (Gast)
Datum:

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ing schrieb:
> Nach 5 Jahren sollen 90k normal sein?

Du hast völlig Recht, das ist nicht normal, denn das sollte spätestens 
nach 3 Jahren schon der Fall sein. Nach fünf Jahren ist auf jeden Fall 
AT (d.h. sechsstelliges Jahresgehalt) üblich.

Autor: Bewerber (Gast)
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@ Tom:
Vielen Dank für deinen hifreichen Beitrag! Das Thema Gehalt ist ein 
etwas heikles Thema, über das man sich sehr gut informieren muss, um 
überhaupt selbstbewusst in die Gehaltsverhandlung gehen zu können.

@ Alexander W. (alex88)

Erstmal, vielen Dank für deine hilfreiche Rechnung und die 
Informationen! Ich habe bei einem sehr großen DL in München 56.000€ für 
eine 40-Stunden-Woche gefordert, weil ich davon ausgegangen bin, dass 
sie grundsätzlich 5k weniger als gefordert anbieten. Zuerst wollte die 
unbedingt, dass ich bei denen anfange, "wir würden uns freuen, wenn Sie 
bei uns beginnen würden". Dann mir eine Absage erteilt, eine Woche 
darauf. Ich denke mir, dass sie nicht bereit waren, 
qualifikationsgerecht zu bezahlen. Ich habe höflich verwundert nach dem 
Grund der plötzlichen Absage per E-Mail gefragt und keine Antwort 
erhalten.

Zu deiner Frage bezüglich meiner Gesamterfahrung (ich habe KEINE 
Pflichtpraktika im Studium mitgezählt) - Internationales Studienprogramm 
in Computational Mechanics, TU München:

- Erfahrung im Umgang mit internationalen Kulturkreisen
- Fundierte Englischqualifikation (Zertifikat + Studium in englischer 
Sprache)
- circa 14 Monate beschäftigt als Tutor im Fachbereich Metallbau
   - Erstellung von Skript
   - Erstellung und Korrektur von Studienarbeiten
   - Abhalten von Prüfungsvorbereitungsseminaren

- ein Semester (6 Monate) beschäftigt als Tutor im Fach Modeling & 
Simulation
   - Unterstützung und einweisung von Studenten in die Übungen

- 7 Monate beschäftigt als Hilfswissenschaftler am Lehrstuhl für Statik
  - Numerische Simulation laminarer und turbulenter Umströmung stumpfer 
Körper, Validierung der Ergebnisse mit experimentellen Werten aus der 
Literatur.

TU München an dieser Stelle abgeschlossen!

- 6 Monate beschäftigt als Entwicklungsingenieur für Betriebsfestigkeit 
in Simulation und Versuch für Faserverbundwerkstoffe und Metalle bei 
einem ingenieur-wissenschaftlichen Entwicklungsdienstleister. Darunter 
eingesetzt für ein aktuelles Leichtbau-BMW-Projekt; Top qualifiziertes 
Arbeitszeugnis, sowie auch von meinen Tutor- und HiWi-Tätigkeiten.

- Aus privaten Umständen selbst gekündigt, Auszeit mit beruflicher 
Weiterbildung (ein Semester als Gasthörer) in Betriebsfestigkeit in der 
Verkehrstechnik an der TU München. Während dessen, Bewerbungen 
verschickt. Soweit alles.

# Könntest Du mit diesen Informationen durch deine Erfahrung meine 
Situation besser beurteilen, ob das die Firmen als Berufserfahrung 
anerkennen? Ich halte übrigens die Abschlüsse: Dipl.-Ing (FH), M.Eng., 
M.Sc. (TUM).

Ich finde, dass das als Berufserfahrung zählt, es waren definitiv keine 
Praktika. Mir ist klar, dass manche Firmen das per se nicht als 
Berufserfahrung anerkennen möchten, weil sie damit die Gehaltforderung 
immens drücken möchten.

-----------------------------------------------
Erfahrung mit Audi und BMW und DLn
-----------------------------------------------
Hatte auch schon bei Audi ein Vorstellungsgespräch. Als Vorbereitung für 
das kommende Assessment Center, zog ich mir auch einen Vortrag des Audi 
CEO an der TU München zum Thema "Strategische Marktentwicklung" rein. 
Leider wurde ich nicht zum Assessment Center eingeladen. Schade, weil 
die Stelle nur noch geil war! Ich betone, dass meine 
Bewerbungsunterlagen von Audi sehr geschätzt wurden, weshalb ich mir 
nicht erklären kann, warum mir DL wie P+Z, Bertrandt, und weitere ohne 
Vorstellungsgespräch abgesagt haben. Mein Kontakt bei Audi sagte mir, 
dass durch die wirtschaftliche Lage seit einem halben Jahr die Firmen 
ausschreiben, aber kaum einstellen. Nach dem Motto, 'mal sehen, wer 
Alles an die Tür klopf'. Ich betone, dass ich mich nie unter Wert 
verkaufen wollte und vielleicht deswegen Absagen kassierte.

BMW: Obwohl ich mich auf die von Profil 70 bis 100 Prozent passenden 
Stellen bewerbe, komme ich nicht über die erste Runde weiter. Kein 
Vorstellungsgespräch. Ich habe in der Bewerbermaske keine Gehaltsangabe 
gemacht, weil ich das perönlich vor Ort beschprechen will. Heute 
flatterte wieder eine Absage in der zweiten Runde (wieder ohne 
Vorstellung) von BMW ein. Ich kann das nicht nachvollziehen. Werde 
trotzdem weiterhin am Ball bleiben.

Mit ein wenig Glück, fange ich bald an einer Hochschule an als 
Wissenschaftlicher Mitarbeiter für ein Forschungsprojekt in Robust 
Design Optimization für die Fahrzeugindustrie für einen OEM. Hole mir 
meine Referenz durch eine wissenschaftliche Veröffentlichung und 
Kontakte zu Firmen.

# Alexander, um wie viel Asche könnte ich mit BMW verhandeln nach cica 1 
bis 1 1/4 Jahren zusätzlicher Berufserfahrung als Wiss.MA, wie in einem 
Abschnitt darüber geschildert?

MfG

Autor: Bewerber (Gast)
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Alexander W. schrieb:
> Du, solltest sagen wir mal in 11 landen, wirst zum Einstieg in EG10 oder
> EG10Z gesteckt, mit Ziel-EG 11.

# Was bedeutet, mit Ziel-EG 11? Bedeutet das, dass die Stelle als EG 11 
beschrieben ist?
Oder heißt das, dass man nach einem Jahr in die EG 11 hochgestuft wird?



Ergänzend wollte ich erwähnen, dass ich in den 6 Monaten Berufserfahrung 
nach meinem Studium alle drei Wochen mit meinem Abteilungsleiter meine 
Forschungsergebnisse einem Fachgremium direkt bei BMW vor Ort im 
Forschungs- und Innovationszentrums präsentiert habe und besprochen 
habe. Folglich kann ich auch argumentieren, dass ich das Unternehmen 
kennenlernen konnte, die stark teamorientierten Arbeitsabläufe und die 
Firmenphilosophie, mit denen ich mir stark identifizieren konnte. 
Darunter kenne ich paar Leute bei BMW, und die kennen auch meine Arbeit 
und mich.

MfG :)

Autor: Alexander W. (alex88)
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Also ich aus meinen Erfahrungen kann nur folgendes sagen:
Deine ganze Aufzählung, Tutor, Hiwi etc liest sich ja ganz schön. Aber 
als Berufserfahrung wird dir das niemand (!) anerkennen. Es zeigt aber, 
dass du dich im Studium engagiert hast und nicht 5 h am Tag Youtube 
Videos geschaut hast!
Und wenn du ehrlich zu dir selber bist - wirklich weiterbringen wirst du 
den Firmen durch deine Tutorgeschichten nicht - mal abgesehen vll. von 
erweiterten Vortrags und Office Kenntnissen!


Bei den großen zählen einzig und alleine harte Fakten und das sind 
Praxissemster/Bachelorarbeit, Diplomarbeit/Masterarbeit und Praktika 
(jeweils im Unternehmen)! Und natürlich auch extrem wichtig - Kontakte!

Ich werfe mal die Aussage in den Raum, dass eine Bewerbung über die 
Homepage zu 99.9% scheitert. Du sagst selber du bist dort in Fachgremien 
gewesen. Hast du dort keine Kontakte geknüpft und fleißig deine Kärtchen 
verteilt? Einfach anrufen und deine Bewerbung über diese an die 
Personalabteilung übermitteln. Schon landet deine Bewerbung nicht mehr 
auf Stapel A,B oder C sondern gleich auf dem Schreibtisch!

Zwei aus meinem Jahrgang waren bei BMW zur Diplomarbeit. Beide haben 
ihre jeweiligen Abteilungsleiter sehr überzeugt - beide sind mit 
Empfehlungsschreiben (unbedingt einstellen!) in die Personalabteilung. 
Einer ist eingestellt wurden( mit schlechteren Noten), der andere nicht! 
Warum wissen weder die Abteilungsleiter noch sonst wer! Stichpunkt - 
richtige Zeit am richtigen Ort! BMW/AUDI und co. stellen nicht auf 
Verdacht ein, sondern wirklich nur wenn die Mittel gerade frei sind! Ist 
also egal wie gut man ist, es ist auch immer ein gewisser "Glücksfaktor" 
dabei!
Warum dich Dienstleister direkt ablehnen ist auch klar. Du forderst 
einen Marktwert anhand von Berufserfahrung die du faktisch nicht hast.

Weiter am Institut arbeiten kann ICH dir nicht empfehlen, wenn du dabei 
nicht promovierst. Auch die in der Wirtschaft haben alle studiert und 
wissen was an deutschen Lehrstühlen teilweise abgeht. (Lahme, 
realitätsfern e Arbeitsweise). Ich glaube nicht, dass dir 1 Jahr am 
Institut auch nur den Hauch von Vorteil bringt! (Eher Nachteile: der 
wollte wohl noch ein Jahr sein Studentenleben genießen)
Also ich an deiner Stelle sehe jetzt nur 3 Optionen die dich weiter 
bringen.
A) über Kontakte doch noch in einen Konzern reinkommen
B) promovieren
C) beim großen Mittelständler "echte" Berufserfahrung sammeln. Denn 
jeder der von der Uni kommt weiß, dass er egal wieviel Erfahrung er an 
der Uni gesammelt hat, es lediglich Methoden sind, die man später 
anwenden können muss. Im Unternehmen fängt man immer bei 0 an! Ich bin 
guter Dinge dass du da mit 48-52.000€ eingestellt wirst. Das entspricht 
absolut deinem Marktwert!


Zur Ziel-EG. Ja die Stelle ist halt auf 11 ausgeschrieben, weil du aber 
(noch) nicht alles mitbringst oder genug Erfahrung hast, wirst du 
erstmal auf 10 eingestuft. Wann du dann hochgestuft wirst musst du 
verhandeln/akzeptieren!
Aber tendenziell bist du ein ganz normaler UNI-Absolvent, ohne 
Berufserfahrung mit ein paar schönen Gimmicks im Lebenslauf. Keinen 
Grund dich so hoch einzustellen - EG11 ist immerhin schon "Fachexperte" 
(was du nicht bist) oder "mit Personalverantwortung" (was du noch nicht 
kannst!) Ich glaube du machst dir ein paar falsche Illusionen über das 
was du kannst und gemacht hast. Daher noch ein paar Zeilen im letzten 
Abschnitt an dich!


Ich kenne dich nicht und stehe dir komplett neutral gegenüber. Deine 
Schreibweise klingt jedoch, sagen wir: sehr sehr selbst überzeugt mit 
einem Hang zum Überheblichen (Ich bin der beste, was ich alles gemacht 
habe, warum werde ich nicht mal von Dienstleistern eingeladen bei meiner 
tollen Bewerbung).
Am Ende stellt man dich ein weil du ein "sympathischer" Kollege sein 
sollst und Leistung bringen sollst! Selbstsicher sein ist okay, aber 
mann muss auch akzeptieren, dass jeder und wirklich jeder! Facharbeiter 
in der ersten Zeit mehr Ahnung hat als du. Eine gewisse Bescheidenheit 
verhindert Konflikte! Und kein Personaler und kein Abteilungsleiter 
möchte einen arroganten Schnösel von der Uni der meint alles zu können 
und Konflikte beschwört - egal wie gut du bist!

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Autor: alter Sack in Lohn und Brot (Gast)
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Bewerber schrieb:

Dein Problem: Du hast keine Erfahrung in der Industrie, die typische 
Theorie-Laborrate von der Uni, deshalb will dich kein Dienstleister dazu 
noch das Gehabe man wäre deshalb aussergewöhnlich + entspr. Bezahlung. 
Nein HiWi-Jobs sind keine Erfahrung, das ist Pillepallekram. "Erfahrung 
mit fremden Kulturkreisen" oh Gott, hast du das aus einem 
Bewerbungsratgeber abgeschrieben?

Verhandle beim Gehalt am Besten gar nicht, als Einsteiger hast du da 
keine Ansprüche zu stellen, du kannst das Angebot annehmen oder 
ablehnen, zu verhandeln gibts da nichts, beim Dienstleister schon gar 
nicht.

Und je mehr Unijobs du ansammelst umso schwieriger wird der Einstieg in 
die Industrie.

>Vorbereitung für das kommende Assessment Center, zog ich mir auch einen
>Vortrag des Audi CEO an der TU München zum Thema "Strategische
>Marktentwicklung" rei
Ein bischen naiv bist du schon noch.

Autor: PeterZwegat (Gast)
Datum:

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Also du überschätzt deine Qualifikation echt komplett. Quasi jeder 
Student arbeitet heute als Hiwi Tutor oder ähnliches. Das hat überhaupt 
garnichts mit Berufserfahrung zu tun. Jedes Praktikum ist mehr 
Berufserfahrung als ein Tutorium.

Bei einem großen Konzern wirst du deine 50.000 erreichen. Bei Zeitarbeit 
und Mittelstand wird es auf 40-45. 000 hinaus laufen. Drunter steigt 
kein normaler Absolvent mehr ein.
Du solltest vielleicht mal von deinem hohen Ross herunter kommen! Wenn 
ich schon lese: sie waren nicht bereit Qualifikationsgerecht zu 
bezahlen. Da wird mir übel.
Deine Qualifikation ist nichts anderes als ein erweiterter Absolvent. 
Englisch Kenntnisse? Hat jeder mit einem high school jahr mehr.

Also wenn du bei den Firmen genau so Arogant aufgetreten bist wundert 
mich nichts.

Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

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Bewerber schrieb:
> # Alexander, um wie viel Asche könnte ich mit BMW verhandeln nach cica 1
> bis 1 1/4 Jahren zusätzlicher Berufserfahrung als Wiss.MA, wie in einem
> Abschnitt darüber geschildert?
>
> MfG

Geh nach Kriechenland, da gibts viel Asche!

Mann O Mann, was hier Leute denken, die denken sie wären die Bringer!

Autor: Bewerber (Gast)
Datum:

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Alexander W. schrieb:
> Also ich aus meinen Erfahrungen kann nur folgendes sagen:
> Deine ganze Aufzählung, Tutor, Hiwi etc liest sich ja ganz schön. Aber
> als Berufserfahrung wird dir das niemand (!) anerkennen. Es zeigt aber,
> dass du dich im Studium engagiert hast und nicht 5 h am Tag Youtube
> Videos geschaut hast!

Danke. Ich finde es gut, die Meinung eines Außenstehenden zu bekommen, 
um besser zu reflektieren. Konstruktive Kritik nehme ich sehr gerne an.

> Und wenn du ehrlich zu dir selber bist - wirklich weiterbringen wirst du
> den Firmen durch deine Tutorgeschichten nicht - mal abgesehen vll. von
> erweiterten Vortrags und Office Kenntnissen!

Danke. Ich kann deine Argumentation nachvollziehen. Ich finde, dass die 
Erstellung und Korrektur von Studienarbeiten ein mehrmaliges Wiederholen 
des Lehrstoffs benötigt. Aus dem Grund, das Verständnis für mechanische 
Zusammenhänge schult und die Theorie vertieft. Dazu noch die erw. 
Vortrags und Office Kenntnisse. Ich würde das auch als Lebenserfahrung 
und Erfahrung in der Wissensvermittlung verkaufen.
Was die Tätigkeit als Hilfswissenschaftler angeht, sehe ich die Sachlage 
etwas anders. Ich habe am Institut nichts anderes gemacht, als was meine 
ehemaligen Kollegen im numerischen Windkanal an ihrem Arbeitsplatz in 
der Industrie taten. Ich habe ein Teilprojekt übertragen bekommen, dass 
ich für einen Vorgesetzten abzuarbeiten hatte und in einem Bericht die 
Ergebnisse festgehalten.


> Bei den großen zählen einzig und alleine harte Fakten und das sind
> Praxissemster/Bachelorarbeit, Diplomarbeit/Masterarbeit und Praktika
> (jeweils im Unternehmen)! Und natürlich auch extrem wichtig - Kontakte!

Meine Abschlußarbeiten habe ich alle an Lehrstühlen gemacht, weil die 
Lehrstühle mich früh angeworben haben. Also nicht im Unternehmen. Diese 
Erfahrung zählt auch zur Berufserfahrung, weil sie Denk- und 
Arbeitsabläufe enthält, die in der Industrie auch angewandt werden. 
Sowohl die Lehrstühle als auch die Unternehmen kochen mit Wasser!

> Ich werfe mal die Aussage in den Raum, dass eine Bewerbung über die
> Homepage zu 99.9% scheitert. Du sagst selber du bist dort in Fachgremien
> gewesen. Hast du dort keine Kontakte geknüpft und fleißig deine Kärtchen
> verteilt? Einfach anrufen und deine Bewerbung über diese an die
> Personalabteilung übermitteln. Schon landet deine Bewerbung nicht mehr
> auf Stapel A,B oder C sondern gleich auf dem Schreibtisch!

Deine Aussage stimmt mit Aussagen, die mir zugetragen wurden und mit 
meinen Erfahrungen überein. Ohne Vitamin B oder eine große Portion Glück 
hat man marginale Chancen angestellt zu werden.
Ich habe dort Kontakte aufgebaut. Wenn aber keine Planstellen im Team 
ausgeschrieben sind, können auch meine Kontakte daran nichts ändern. 
Habe schon beim Abteilungsleiter angeklopft. Soll die 
Stellenausschreibungen regelmäßig weiter verfolgen. Die Lage könnte sich 
jederzeit ändern.

> Zwei aus meinem Jahrgang waren bei BMW zur Diplomarbeit. Beide haben
> ihre jeweiligen Abteilungsleiter sehr überzeugt - beide sind mit
> Empfehlungsschreiben (unbedingt einstellen!) in die Personalabteilung.
> Einer ist eingestellt wurden( mit schlechteren Noten), der andere nicht!
> Warum wissen weder die Abteilungsleiter noch sonst wer!

Ich denke, dass sich der eine besser verkauft hat als der andere. Laut 
der Aussage eines Bekannten bei BMW, suchen die Personaler einen 
bestimmten Typen von Mensch. Ich denke, dass man im Vorstellungsgespräch 
beispielhaft sachlich für sich Stellung beziehen muss, ohne zu bewerten. 
Selbstbewusst seine Vorzüge nennen, sich mit Erfolgen schmücken. Aus 
Misserfolgen lernen. Falsche Bescheidenheit ist hier fehl am Platz. Ein 
Vorstellungsgespräch ist ein Minenfeld.
Ich bin kein arroganter Mensch. Ich bin mir meiner Menschlichkeit 
bewusst, dass ich nicht perfekt bin, nicht alles weiß und noch viel 
lernen werde. Ich weiß aber auch, was ich kann und zu bieten habe. Das 
vertrete ich selbstbewusst.
Jeder Facharbeiter weiß definitiv mehr auf seinem Fachgebiet, und erst 
recht über interne Abläufe, als ein Absolvent/Young Professional. Ich 
brauche mich mit meinem Wissen aber auch nicht zu verstecken. Bescheiden 
aber selbstbewusst auftreten, zuhören, lernen, seinen Beitrag leisten. 
Wenn man etwas nicht weiß, das auch zugeben und sich schlau machen.

>Stichpunkt -
> richtige Zeit am richtigen Ort! BMW/AUDI und co. stellen nicht auf
> Verdacht ein, sondern wirklich nur wenn die Mittel gerade frei sind! Ist
> also egal wie gut man ist, es ist auch immer ein gewisser "Glücksfaktor"
> dabei!
>
> Warum dich Dienstleister direkt ablehnen ist auch klar. Du forderst
> einen Marktwert anhand von Berufserfahrung die du faktisch nicht hast.

Man muss zur richtigen Zeit, am richtigen Ort sein. Ich orientiere mich 
nach der IG Metall Bayern.

> Weiter am Institut arbeiten kann ICH dir nicht empfehlen, wenn du dabei
> nicht promovierst. Auch die in der Wirtschaft haben alle studiert und
> wissen was an deutschen Lehrstühlen teilweise abgeht. (Lahme,
> realitätsfern e Arbeitsweise). Ich glaube nicht, dass dir 1 Jahr am
> Institut auch nur den Hauch von Vorteil bringt! (Eher Nachteile: der
> wollte wohl noch ein Jahr sein Studentenleben genießen)

Ich kann dich verstehen. Die Fakten sehen aber anders aus. Ich würde ein 
ein Gehalt zwischen 3k und 4k im Monat erhalten für eine reguläre 
Arbeitsstelle. Das ist kein Studentenleben. Ein ehem. Abteilungsleiter 
von ThyssenKrupp sagte mir, dass diese Gelegenheit eine sehr gute sei, 
sich in der Fachwelt einen Namen zu machen. Vielleicht ergibt sich 
danach die Möglichkeit nahtlos auf diesem Fachgebiet zu einem Konzern zu 
wechseln. Außerdem kann ich dem Personaler und Teamleiter meine 
Veröffentlichung auf den Tisch lege - was per Definition zu 'harten 
Fakten' zählt. Das besagte Forschungsprojekt wird von drei DLn und einem 
OEM gefördert und hat einen Liefertermin.

> Also ich an deiner Stelle sehe jetzt nur 3 Optionen die dich weiter
> bringen.
> A) über Kontakte doch noch in einen Konzern reinkommen
> B) promovieren
> C) beim großen Mittelständler "echte" Berufserfahrung sammeln. Denn
> jeder der von der Uni kommt weiß, dass er egal wieviel Erfahrung er an
> der Uni gesammelt hat, es lediglich Methoden sind, die man später
> anwenden können muss. Im Unternehmen fängt man immer bei 0 an! Ich bin
> guter Dinge dass du da mit 48-52.000€ eingestellt wirst. Das entspricht
> absolut deinem Marktwert!
>
>
> Zur Ziel-EG. Ja die Stelle ist halt auf 11 ausgeschrieben, weil du aber
> (noch) nicht alles mitbringst oder genug Erfahrung hast, wirst du
> erstmal auf 10 eingestuft. Wann du dann hochgestuft wirst musst du
> verhandeln/akzeptieren!
> Aber tendenziell bist du ein ganz normaler UNI-Absolvent, ohne
> Berufserfahrung mit ein paar schönen Gimmicks im Lebenslauf. Keinen
> Grund dich so hoch einzustellen - EG11 ist immerhin schon "Fachexperte"
> (was du nicht bist) oder "mit Personalverantwortung" (was du noch nicht
> kannst!) Ich glaube du machst dir ein paar falsche Illusionen über das
> was du kannst und gemacht hast. Daher noch ein paar Zeilen im letzten
> Abschnitt an dich!

Moment mal. Ich habe nie behauptet, dass ich ein Fachexperte bin oder 
Personalverantwortung habe. Ich möchte mich und meine bis jetzt 
erzielten Erfolge und Misserfolge so gut wie nur möglich verkaufen.

>
> Ich kenne dich nicht und stehe dir komplett neutral gegenüber. Deine
> Schreibweise klingt jedoch, sagen wir: sehr sehr selbst überzeugt mit
> einem Hang zum Überheblichen (Ich bin der beste, was ich alles gemacht
> habe, warum werde ich nicht mal von Dienstleistern eingeladen bei meiner
> tollen Bewerbung).

Ich hatte nicht die Absicht so rüber zu kommen. Meine Botschaft war, 
dass es für mich nicht nachvollziehbar ist, dass der Audi AG meine 
Unterlagen und mein Werdegang sehr gut gefiel und ich eingeladen wurde. 
Aber dieselben Unterlagen keine Beachtung fanden von paar DLn. Mein 
Unverständnis kommt vermutlich daher, weil die DLs mir nie eine 
Begründung der Absage gaben, nachdem ich freundlich danach fragte, um 
aus dem Misserfolg zu lernen. Anscheinend sind es Gründe, die dem Image 
der Firma schaden würden, wenn es raus käme oder nicht mit dem AGG 
vereinbar sind.

> Am Ende stellt man dich ein weil du ein "sympathischer" Kollege sein
> sollst und Leistung bringen sollst! Selbstsicher sein ist okay, aber
> mann muss auch akzeptieren, dass jeder und wirklich jeder! Facharbeiter
> in der ersten Zeit mehr Ahnung hat als du. Eine gewisse Bescheidenheit
> verhindert Konflikte! Und kein Personaler und kein Abteilungsleiter
> möchte einen arroganten Schnösel von der Uni der meint alles zu können
> und Konflikte beschwört - egal wie gut du bist!

Ach, arrogante Schnösel gibt es überall. Ich kenne solche Leute von der 
Uni und der FH, die sich anmaßen andere abzuwerten. Es ist zum Glück nur 
eine kleine Minderheit und hat mehr mit der Erziehung zu tun und nicht 
mit der Bildungsinstitution. Aber das hast du auch nicht behauptet.

Alexander, ich danke dir für deine Meinung! Es hat mich sehr gefreut, 
mich mit dir auszutauschen!

MfG

Autor: Bewerber (Gast)
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alter Sack in Lohn und Brot schrieb:
> Dein Problem: Du hast keine Erfahrung in der Industrie, die typische
> Theorie-Laborrate von der Uni, deshalb will dich kein Dienstleister dazu
> noch das Gehabe man wäre deshalb aussergewöhnlich + entspr. Bezahlung.

„Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie.“ Denk' darüber 
nach.
Och, eine Beleidigung. Du bist doch nur neidisch?

Arbeit ist Arbeit. Ob ich meine Ergebnisse in einer Firma abliefere, 
oder an einem Forschungsinstitut, spielt keine Rolle. In beiden Fällen 
habe ich Chefs, die mir aufs Dach steigen, wenn ich Fehler mache. Die 
Ergebnisse werden in der Industrie verkauft, an Lehrstühlen 
veröffentlicht. Das ist Beamtenjob.

> Nein HiWi-Jobs sind keine Erfahrung, das ist Pillepallekram.
Was verstehst du unter HiWi-Jobs? Kaffee holen, Dokumente kopieren?

>"Erfahrung mit fremden Kulturkreisen" oh Gott, hast du das aus einem
> Bewerbungsratgeber abgeschrieben?
Ein internationaler Studiengang mit sehr internationaler 
Besetzung(Chinesen, Iranern, Italiener, Isländern, Mexikaner und 
Deutschen) führt zwingend zu Erfahrungen mit fremden Kulturkreisen. 
Mehrsemestrige Projektarbeit in internationalen Teams fördert die 
Arbeitserfahrung im internationalen Teams.

Autor: Bewerber (Gast)
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...

Bewerber schrieb:
> alter Sack in Lohn und Brot schrieb:
>> Dein Problem: Du hast keine Erfahrung in der Industrie, die typische
>> Theorie-Laborrate von der Uni, deshalb will dich kein Dienstleister dazu
>> noch das Gehabe man wäre deshalb aussergewöhnlich + entspr. Bezahlung.
>
> „Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie.“ Denk' darüber
> nach.
> Och, eine Beleidigung. Du bist doch nur neidisch?
>
> Arbeit ist Arbeit. Ob ich meine Ergebnisse in einer Firma abliefere,
> oder an einem Forschungsinstitut, spielt keine Rolle. In beiden Fällen
> habe ich Chefs, die mir aufs Dach steigen, wenn ich Fehler mache. Die
> Ergebnisse werden in der Industrie verkauft, an Lehrstühlen veröffentlicht.


Schreibfehler:
> Das ist Beamtenjob.
Korrektur:
Das ist kein Beamtenjob.

Autor: alter Sack in Lohn und Brot (Gast)
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Bewerber schrieb:
> alter Sack in Lohn und Brot schrieb:
>> Dein Problem: Du hast keine Erfahrung in der Industrie, die typische
>> Theorie-Laborrate von der Uni, deshalb will dich kein Dienstleister dazu
>> noch das Gehabe man wäre deshalb aussergewöhnlich + entspr. Bezahlung.
> „Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie.“ Denk' darüber
> nach.
> Och, eine Beleidigung. Du bist doch nur neidisch?
Da haben wir es wieder, das Gehabe, das ist vermutlich mit ein, wenn 
nicht  DER Grund, warum sie dich in der Vorauswahl immer rausgekegelt 
haben.
Und dann noch das Nullargument "Neid". Mein Gott bist du angefressen und 
von dir überzeugt, wenn du so im Assessmentcenter und im VG auftrittst, 
dann wundert mich nichts mehr.


> Arbeit ist Arbeit. Ob ich meine Ergebnisse in einer Firma abliefere,
> oder an einem Forschungsinstitut, spielt keine Rolle. In beiden Fällen
> habe ich Chefs, die mir aufs Dach steigen, wenn ich Fehler mache. Die
> Ergebnisse werden in der Industrie verkauft, an Lehrstühlen
> veröffentlicht. Das ist Beamtenjob.
Die Tätigkeiten in der Industrie und Uni unterscheiden sich doch z.T. 
erheblich. => Arbeit != Arbeit

>> Nein HiWi-Jobs sind keine Erfahrung, das ist Pillepallekram.
> Was verstehst du unter HiWi-Jobs? Kaffee holen, Dokumente kopieren?
Na das was du bisher aufgezählt hast. Das ist nichts besonderes, ein 
schönes Plus in der Bewerbung aber mit Industriepraxis hat es nichts zu 
tun, das ist leider so. Ich war auch Tutor, Propädeutika geleitet, 
Klausuren korrigiert, interessierte keinen von den Firmen, weil das nix 
mit deren Tagesgeschäft zu tun hat.


>>"Erfahrung mit fremden Kulturkreisen" oh Gott, hast du das aus einem
>> Bewerbungsratgeber abgeschrieben?
> Ein internationaler Studiengang mit sehr internationaler
> Besetzung(Chinesen, Iranern, Italiener, Isländern, Mexikaner und
> Deutschen) führt zwingend zu Erfahrungen mit fremden Kulturkreisen.
> Mehrsemestrige Projektarbeit in internationalen Teams fördert die
> Arbeitserfahrung im internationalen Teams.
Also bitte, das ist doch wohl nicht dein ernst?
Jetzt ich: Essen im Chinarestaurant -> Erfahrung mit fremden Kulturen. 
So kommt das rüber. Dieses ganze Softskillgelaber tangiert man nur in 
der Bewerbung, das ist eh kaum nachprüfbar und ein wachsweiches Thema.
Man könnte meinen du hättest BWL studiert, bei denen sind solche 
Aufbauschungen in der Bewerbung üblich und die glauben den Blödsinn auch 
noch, so wie du. Solltest dir mal nen anderen Bewerbungsratgeber zulegen 
oder von nem Coach Hilfe suchen, aber halt, den stauchst du nat. auch 
gleich zusammen, wenn er Kritikpunkte aufzeigt.

Autor: Alexander W. (alex88)
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Ich habe mir jetzt nochmal deine Erfahrungen durchgelesen. Sehe ich es 
richtig, dass du nicht ein einziges mal in der Industrie gearbeitet hast 
bzw. ein Praktikum gemacht hast?

Das wäre für mich die einzig logische Erklärung, warum du dich so falsch 
einschätzt. Außerdem erklärt dies auch, warum dich keiner einlädt - 
Stichwort Fachidiot! Erfahrungen an der Uni haben rein gar nichts mit 
Erfahrungen in der Industrie zu tun. Du redest oben davon, wie man dich 
einzustufen hat mit 2 Jahren und 3 Monaten Berufserfahrung. Die hast du 
nachweislich nicht!!! Du hast studiert und nebenbei gejobbt, mehr nicht!
Noch dazu hast du den Nachteil, dass viele deiner Mitbewerber im 
Vergleich zu dir 1 Jahr Industrieerfahrung haben 
(Bachelor+Masterarbeit). Damit hast du einen großen Nachteil zu vielen 
anderen Bewerbern - keiner lädt dich ein!

Ein Ingenieur mit der Erfahrung ist vollständig eingearbeitet und hat 
die Honigkuchenwelt an dt. Universitäten bereits weit hinter sich 
gelassen - er ist voll produktiv!
Und das bist du, nur durch ein paar Tutorien, Skripte schreiben und ein 
bisschen in Watte gepackt arbeiten an der Uni nicht. Und auch wenn du 
schreibst, du findest nicht dass du als Hiwi etwas anderes gemacht hast 
als die Kollegen in der Industrie - du hast es. Als Vergleich folgendes 
Beispiel: Du hast Laub am schönen Herbsttag gekehrt, in der Industrie 
wurde Laub im Orkan gekehrt! Die Bedeutung, wird dir denke ich nach ein 
paar Monaten in der Industrie bewusst!

Ich bin überhaupt kein Freund der Schwarzmalerei hier im Forum, aber du 
überschätzt dich (ohne das es böse gemeint sein soll)!
Fang alternativ bei einem großen BMW/AUDI Zulieferer an. Da bekommst du 
deine 48-50.000€ (was nebenbei gesagt deine qualifikationsgerechte 
Bezahlung OHNE Berufserfahrung - die du nicht hast - ist) und hast die 
Chance gute Kontakte zu knüpfen, Erfahrung zu sammeln und dann 
irgendwann direkt bei BMW/AUDI reinz zu rutschen!

Autor: Tormin (Gast)
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@Bewerber: ich kann den Kommentaren von Alexander W. voll und ganz 
zustimmen.

Zusätzlich aber noch ein Rat: du vergleichst deine Errungenschaften mit 
der falschen "peer group". Bei BMW (bei Audi ist es sicher ähnlich) 
bewerben sich nicht nur die "besten" Studenten deiner Uni. Es bewerben 
sich dort die besten Studenten aller Hochschulen und darüber hinaus auch 
noch Kandidaten mit relevanter Berufserfahrung (=z.B. jahrelange Arbeit 
als Externer direkt beim OEM). In diesem Bewerberpool hast du leider 
nichts anzubieten, was dich wirklich hervorhebt. Das ist zwar nicht 
fair, weil du als Absolvent einfach noch gar keine relevante 
Berufserfahrung haben kannst, aber das Leben ist halt nicht fair.

Ich wünsch dir viel Glück beim Berufseinstieg!

Autor: D. I. (Gast)
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Aber er kommt doch von einer E-L-I-T-E Uni!!!!!!!!!!! Also möchte er 
gefälligst auch so behandelt und bezahlt werden schließlich ist er eine 
gemangelte äh gesuchte Fachkraft!!!!!!!!!! :)

Autor: Karl (Gast)
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Na wenigstens wurde dem arroganten Kerl von einer "Elite-Uni" mit ach so 
viel Berufserfahrung wenigstens mal das Maul gestopft.

Autor: mec (Gast)
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Gott ihr wisst doch alle nicht was Arbeit ist ;)
Arbeite zurzeit auch an einer Uni als Ing, war auch schon in der 
Industrie und habe eine Handwerksausbildung und hab auf dem Bau 
gearbeitet.
Aber das ist alles harmlos. Wenn man als 14 Jähriger schon die 
Landstraße mit den größten Traktoren unsicher machen muss, und Tagelang 
bis zu den Ohren in der Scheiße steht von Sonnenaufgang bis zum 
Sonnenuntergang im Juli ohne Sonnenschutz ohne mal einen Tag Urlaub zu 
haben.

Ihr seid doch alle verweichlicht, speziell die Spinner aus der 
Großindustrie, die immer denken sie seien was besseres. ;)

Autor: M. S. (bugles)
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egal³ schrieb:
> trallalaa schrieb:
>> Ich arbeite als ingenieur bei bmw. 35 stunden woche. Bin 32 und seit 5
>> jahren dabei. Studium an der tu muenchen. Einstiegsgehalt waren 55000.
>> Aktuell sind es 80000. Gehaltsstufe 11b. Grundgehalt 60000. Ende wird
>> dann erstmal gehaltsstufe 12b sein. Wenn es weiterhin der firma gut geht
>> ist dann bei circa 93000 schluss. Da werd ich wohl in drei jahren sein.
>> Aber wie gesagt dann ist erstmal sense.
>
> Mit dieser Rechtschreibung kochst Du höchstens Kaffee, wenn überhaupt.

Würde ich das Gehalt bekommen würde ich tägl. noch einen Kuchen zum 
Kaffe backen ;-)

Autor: RCC (Gast)
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Bewerber schrieb:
> "Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie."

Nossek?

Autor: Thommi88 (Gast)
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Hi,

bin bald Maschbau Absolvent und momentan auch auf Stellensuche in 
München und es gestaltet sich gar nicht so einfach zur Zeit.
Kann knapp 1 Jahr "Industrieerfahrung" durch Bachelor- und Masterarbeit 
in Konzernen vorweisen + zwei Auslandssemester/praktika und weitere 
"Zusatzqualifikationen". Die Abschlussnote im Master ist entsprechend.

Bei BMW würde ich gerne in den Bereich Crash, CFK. Eine Promotion im 
Bereich der Topologieoptimierung bei BMW habe ich leider gegen den 
zweiten Favoriten verloren (wegen seiner 2-jährigen Berufserfahrung).

Bin jetzt auch schon in dem Punkt angekommen, mich auf diverse 
Dienstleister zu bewerben...


Bei P+Z werden ähnliche Positionen der passiven Sicherheit (FEM 
Berechnung) angeboten. Habe mich darauf vor Kurzem beworben.


Meine Vorstellung: Einarbeitung über P+Z und Übernahme durch BMW Anfang 
nächsten Jahres, wenn inoffiziell KEIN EINSTELLUNGSSTOPP mehr herrscht.


Könnt ihr bitte meine Vorstelungen kommentieren in Bezug auf 
Sinn/Unsinn. Ich wäre auch für weitere Vorschläge sehr dankbar.


Vielen Dank,
Thommi

Autor: Genau Du Hund (Gast)
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Übernahme => LOL

Autor: Dipl.-Ing. (Gast)
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Einmal Dienstleister immer Dienstleister!

Autor: BMW (Gast)
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Wir warten auf dich!

Autor: Marx W. (Gast)
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Thommi88 schrieb:
> Meine Vorstellung: Einarbeitung über P+Z und Übernahme durch BMW Anfang
>
> nächsten Jahres, wenn inoffiziell KEIN EINSTELLUNGSSTOPP mehr herrscht.

Kann gutgehen, muß aber nicht!
BMW hat einen sehr hohen Anteil an Leiharbeitern, und dazu noch diverse 
Werkvertragsleister!
Über einen Dienstleister zu BMW zu gehen und auf dem Strohalm 
"Übernahme" zu spekuliern, geht meist (90%) schief!
Merke:
Bei der Übernahme ist oft die direkte Fachperson von BMW der 
Entscheidende!
Der bestimmt ob eine Übernahme geht oder nicht!
Also, wenn der glaubt dich will er ned dauerhaft "immer wieder sehen", 
dann haste schlechte Karten!

Wann werden erwachsene Männer endlich es kapiern, dass was in Bild, BamS 
und Glotze kommt ned viel mit der Wirklichkeit zu tun hat!

Autor: Marx W. (Gast)
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Thommi88 schrieb:
> Bei P+Z werden ähnliche Positionen der passiven Sicherheit (FEM
>
> Berechnung) angeboten. Habe mich darauf vor Kurzem beworben.

Frage, waren die Stellentexte fast 1:1 zu den Text bei BMW?

Autor: hans (Gast)
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Thommi, ich habe es über den Weg geschafft.

Etwas länger als ein Jahr beim Dienstleister und dann in einer anderen 
Abteilung den Einstieg direkt bei BMW geschafft.

Aber glaube mir, dass ist ein langer harter Weg, denn ohne Kontakte und 
viel Glück geht da nix!!

Autor: Thommi88 (Gast)
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Erst einmal vielen Dank für eure Antworten :)

Mir ist bewusst, dass so gut wie jeder über einen Dienstleister bei BMW 
eine Festanstellung erstrebt und es demnach nicht einfach ist.


Eine andere Idee: Praktikum/Abschlussarbeit absolvieren

Was haltet ihr davon, sich noch für ein Praktikum (bzw. 
"Studienabschlussarbeit") zu bewerben?
Dauer ist meist 6 Monate. Zeit, fachlich das BMW Umfeld kennenzulernen, 
zu profilieren und Kontakte aufzubauen. Ende des Jahres gibt es dann 
evtl schon einen Überblick über neue Festanstellungen. Sprich die 
Aussicht, so in den Konzern einzusteigen.


Vielen Dank für eure Meinungen,
Thommmi

Autor: Ist normal (Gast)
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Thommi88 schrieb:
> bin bald Maschbau Absolvent und momentan auch auf Stellensuche in
> München und es gestaltet sich gar nicht so einfach zur Zeit.

In München war für Maschinenbauer noch nie allzu viel zu holen.
Jetzt, wo es wieder kriselt und die Absatzzahlen zurückgehen, würde ich 
mich schnell etwas nord-östlicher oder westlicher umschauen, bevor der 
Sack wieder wie in 2009 von heute auf morgen für 2 Jahre oder länger zu 
ist!

Autor: Roland (Gast)
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hans schrieb:
> Thommi, ich habe es über den Weg geschafft.
>
> Etwas länger als ein Jahr beim Dienstleister und dann in einer anderen
> Abteilung den Einstieg direkt bei BMW geschafft.
>
> Aber glaube mir, dass ist ein langer harter Weg, denn ohne Kontakte und
> viel Glück geht da nix!!

Mir wär das zu langweilig, immer nur Klimbim-Elektronik fürs 
Entertainment oder neue Fahrerverdummungssysteme zu basteln. Oder die 
"Geiz-sind-Geil" Fehler der Zulieferer zu suchen weil irgend eine 
CAN-Bus-Kombonente am Band mal wieder zickt. Und dann noch der 
Kostendruck für den Kram...

Ne, Autoindustrie ist nichts auf Dauer. Erst recht nicht, wenn man die 
Perspektiven des Automobils (in DE) betrachtet...

Autor: Heiner (Gast)
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Roland schrieb:
> Mir wär das zu langweilig, immer nur Klimbim-Elektronik fürs
> Entertainment oder neue Fahrerverdummungssysteme zu basteln. Oder die
> "Geiz-sind-Geil" Fehler der Zulieferer zu suchen weil irgend eine
> CAN-Bus-Kombonente am Band mal wieder zickt. Und dann noch der
> Kostendruck für den Kram...
>
> Ne, Autoindustrie ist nichts auf Dauer. Erst recht nicht, wenn man die
> Perspektiven des Automobils (in DE) betrachtet...

teils klingt das verständlich. Aber dennoch ist die Autoindustrie mit 
die lukrativste für Informatiker und Ingenieure. Oder was ist noch 
besser ? IBN ala Zuckerle ? und wie siehst Du die Perspektive für die 
Autoindustrie in
DE ? ich selbst würde ja niemals ein neues deutsches Auto kaufen, die 
sind Neu viel zu teuer.

Beitrag #3129651 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #3129657 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Michi (Gast)
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Wenn es so weitergeht, werden die Herren bald den Putz von den Wänden 
kratzen müssen. Eine zweite Abwrackprämienaktion wird es seitens Mutti 
wohl nicht mehr geben werden. Wohl denen, die einen soliden Beruf 
erlernt haben und diesen ausüben.

Autor: Heiner (Gast)
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Michi schrieb:
> Wenn es so weitergeht, werden die Herren bald den Putz von den Wänden
> kratzen müssen. Eine zweite Abwrackprämienaktion wird es seitens Mutti
> wohl nicht mehr geben werden. Wohl denen, die einen soliden Beruf
> erlernt haben und diesen ausüben.

wobei die deutschen Premiumhersteller waren nie auf eine Abfrackprämie 
angewiesen. Davon haben eher Opel und VW so wie günstige ausländische 
Hersteller profitiert. Die Premiummarken sind weltweit nach wie vor 
gefragt. Auch wenn ich wie gesagt diese Autos für viel zu teuer halte. 
Gut erhalten gebraucht bekommt man die viel billiger. Auch ist krass, 
wieviel weniger z.B. in den USA ein BMW oder Mercedes kostet.

zu Immobilien : wird derzeit in guten Städten immer schwerer noch 
Schnäppchen zu machen, selbst bei Zwangsversteigerungen wird regelmässig 
mehr geboten als der Schätzwert ist. Daher halte ich mich derzeit 
zurück, meine Wohnungen habe ich noch sehr günstig erweben können. 
Interessant ist teilweise die Peripherie um Städte herum, wenn dort viel 
Industrie oder ein Flughafen ist. Ansonsten lieber FInger weg von 
Immobilien in der Pampa.

ja mit dem weiblichen Geschlecht sieht es derzeit mau aus. Ich nehme den 
Partnermarkt in etwa so war, wie Michael S. den Arbeitsmarkt. Wenn man 
in seinen Beiträgen das Wort "Arbeitgeber" durch "Frauen" ersetzt, 
könnte ich meist immer total zustimmen. Selber nix zu bieten haben, aber 
den Traumprinzen einfordern ...


dennoch zum Thema : NOch ist ein Job bei den Premiumherstellern immer 
noch sehr gut bezahlt und relativ sicher !

jedenfalls ist so ein Job besser als der Großteil der Ing / Inf Jobs ! 
meist 35 H Woche und super Bezahlung ! Bei Porsche gab es zum üppigen 
Gehalt z.B. für JEDEN 8000 Euro Prämie oben drauf, letzes Jahr ebenso. 
Auch Daimler hat für jeden Mitarbeiter ca. 4000 Euro Prämie in diesem 
und im letzen Jahr ausgeschüttet, die Gewinne sind derzeit dort sehr 
hoch !

Autor: Roland (Gast)
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Heiner schrieb:
> ...
> DE ? ich selbst würde ja niemals ein neues deutsches Auto kaufen, die
> sind Neu viel zu teuer.

Ich würde gar kein neues Auto mehr kaufen. Ich kenne (Ex-)Kollegen, 
welche Fehlersuche bei BWM in der Elektronik gemacht haben...

Das was die da finden, *will*ich niemals in einem Auto haben...
Daher spare ich vielmehr auf etwas aus den 70ern oder 80ern...

Autor: Heiner (Gast)
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Roland schrieb:
> Heiner schrieb:
>> ...
>> DE ? ich selbst würde ja niemals ein neues deutsches Auto kaufen, die
>> sind Neu viel zu teuer.
>
> Ich würde gar kein neues Auto mehr kaufen. Ich kenne (Ex-)Kollegen,
> welche Fehlersuche bei BWM in der Elektronik gemacht haben...
>
> Das was die da finden, *will*ich niemals in einem Auto haben...
> Daher spare ich vielmehr auf etwas aus den 70ern oder 80ern...

eben, das sehe ich genauso !

übrigens sind einige Autos aus den 80ern echte Geheimtipps. Die 
verlieren meist kaum noch an Wert, gut gepflegt gewinnen diese noch an 
Wert, da sie dann als Oldtimer gehandelt werden ! insbesondere sind 
einige Mercedes aus den 80ern oder frühen 90ern super solide gebaut, 
deren Motoren kriegt man fast nicht klein ! wenn es sportlich sein soll, 
z.B. einen SL Cabrio.
Die halten locker 500 tsd km, bei guter Pflege sogar 1 Mio km, komplexe 
Elektrik die kaputt gehen kann, gibt es da nicht viel. Sparfüchse 
empfehle ich den 190er Diesel. Der verbraucht nur 5 - 6 l auf 100 km und 
hält ewig. Ersatzteile gibts günstig beim Autoverwerter. Solange der 
kein / kaum Rost hat, kann man damit sehr lange fahren.

Autor: Markus (Gast)
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Heiner schrieb:
> ich selbst würde ja niemals ein neues deutsches Auto kaufen, die
> sind Neu viel zu teuer.

Im Gegenteil, ich kaufe gerne deutsche Neuwägen, vor allem die von VW! 
Da stimmt noch das Preis-/Leistungsverhältnis. Zwar ist auch hier der 
Wertverlust am Anfang hoch, aber bei einem Gehalt als Konzern-Ingenieur 
ist das gar kein Problem, da wird der Neuwagen natürlich immer bar 
bezahlt. Es gibt dann auch die besten Rabatte; wer nur annähernd die 
Listenpreise zahlt, ist selbst Schuld.

Beitrag #3129810 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #3129811 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Heiner (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb im Beitrag #3129810:
> Heiner schrieb:
>
>> übrigens sind einige Autos aus den 80ern echte Geheimtipps.
>
> Ein Rolls allenfalls. Den Rest holt auch der Teufel.

nein falsch : Schau Dir mal Testberichte über gebrauchte Mercedes 190er 
an. Die sagen das was ich sage. Oder auch von älteren SL. Super Autos, 
die gar nicht mal teuer sind. Wenn man die Differenz zum Neupreis 
intelligent geschickt z.B. in kleine Wohnungen investiert die sich von 
alleine abzahlen, hat man in absehbarer Zeit an ansehnliches Vermögen !

Beitrag #3129830 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #3129839 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #3129847 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #3129867 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #3129869 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Joo (Gast)
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Hans,

könntest Du bitte einen Scan einer aktuellen BMW-Gehaltstabelle 
hochladen und/oder Verdienstinfos geben.

Autor: Joo (Gast)
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Jo schrieb:
> "5 Jahre Berufserfahrung, davon 1 Jahr bei Audi"
>
> Also hat er bereits 5 J. BE!
>
> Somit sind 90.000 Euro pro Jahr inkl. "ein paar" Überstunden ein
> normaler Durchschnittsverdienst als Ing. bei BMW.


Nun hab ich die Antwort auf meine Anfrage von einem Bekannten erhalten, 
der bei BMW (FIZ) in München tätig ist.

Dipl.-Ing. (FH) Fahrzeugtechnik
Praktika, DA und Werkstudent bei BMW

Mit 5 J. BE wurde er in EG 11 hochgruppiert, 40h/W. Wenn man die 
Vergütung (einschließlich Gewinnbeteiligung) von 2012 zugrunde legt, 
kommt man so auf knapp 90k.

Derzeitige Lage: Beförderung aussichtslos, Neueinstieg kaum möglich

Autor: Joo (Gast)
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Der AIN - Arbeitskreis Ingenieure und Naturwissenschaftler - schreibt 
folgendes:

"In der Sitzung vom 15.03.2013 hat sich der Bundes AIN mit dem Thema 
„Vergleichbarkeit der Eingruppierung von Ingenieuren“ beschäftigt. Dabei 
wurden Einstiegentgelte von verschiedenen Firmen und Tarifgebieten 
verglichen. Da in den verschiedenen Branchen unterschiedliche 
Wochenarbeitszeiten vereinbart sind, wurde für unsere Befragung mit 
Betriebsräten als Berechnungsbasis eine 40 Stundenwoche angenommen. Wir 
weisen darauf hin, dass in der Metall- und Elektroindustrie (West) z.B. 
die 35 Std Woche als Regelarbeitszeit gilt."

"Die besten Einstiegentgelte für Ingenieure (Bachelorabsolventen) werden 
mit ca. 58.000 € in der Automobilindustrie bezahlt."

Dipl.-Ing. (FH): 60.000 €
Master: 61.000 €            (jeweils 40h/W)


http://www.ain-online.net/index.php/tarifliches/me...

Autor: ing (Gast)
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Joo schrieb:
> Mit 5 J. BE wurde er in EG 11 hochgruppiert, 40h/W. Wenn man die
> Vergütung (einschließlich Gewinnbeteiligung) von 2012 zugrunde legt,
> kommt man so auf knapp 90k.

Also wenn man das Grundentgelt von 4469€ nimmt (Eg 11b)+ 10% 
Leistungszulage *13,25 Tarifgehälter (12 Normal, 0,7 Urlaub, 0,55 
Weihnacht) komm ich auf etwas über 65k für 35 Stunden. Das auf 40 
hochgerechnet ergibt ~75k. Bekommt der Kollege noch Zulagen oder war der 
Bonus 15.000€?

Ich finde die Gehälter teils echt wahnsinn. 60k für Anfänger, 90k für 
Young Professionals, .... Kein wunder dass danach meist bis zum 
Lebensende nix mehr abfällt.

Autor: young hoss cartwright (Gast)
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Heiner schrieb:

> teils klingt das verständlich. Aber dennoch ist die Autoindustrie mit
> die lukrativste für Informatiker und Ingenieure.
Für Informatiker? Du meinst die ERA-Almosen der IGM? Soll das ein Witz 
sein?

Autor: D. I. (Gast)
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Die lukrativsten Stellen für Infs. liegen nicht in D, das ist wahr.

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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D. I. schrieb:
> Die lukrativsten Stellen für Infs. liegen nicht in D, das ist wahr.

Na, nu trauer mal nicht so dem blöden Facebook nach, sei froh, dass du 
in Deutschland geblieben bist. Geld ist nicht alles, es geht dir hier 
doch sehr, sehr gut!

Autor: Joo (Gast)
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ing schrieb:
> Also wenn man das Grundentgelt von 4469€ nimmt (Eg 11b)+ 10%
> Leistungszulage *13,25 Tarifgehälter (12 Normal, 0,7 Urlaub, 0,55
> Weihnacht) komm ich auf etwas über 65k für 35 Stunden. Das auf 40
> hochgerechnet ergibt ~75k. Bekommt der Kollege noch Zulagen oder war der
> Bonus 15.000€?
>

BMW bezahlt gestaffelt nach Betriebszugehörigkeit bis zu 15,5 Gehälter 
pro Jahr. Dazu noch einige Tausend Euro Gewinnbeteiligung und 
Überstundenvergütung und schon geht´s in Richtung 90k.


> .... Kein wunder dass danach meist bis zum
> Lebensende nix mehr abfällt.

Du meinst, daß es dann kaum noch Einkommenssteigerungen gibt?

Autor: D. I. (Gast)
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Senfdazugeber schrieb:
> Na, nu trauer mal nicht so dem blöden Facebook nach, sei froh, dass du
> in Deutschland geblieben bist. Geld ist nicht alles, es geht dir hier
> doch sehr, sehr gut!

Ich trauer nicht nach :) Das liegt nicht in meiner Pokermentalität.
Bin im Moment ganz glücklich mit meiner Position in einem 
mittelständischen Softwarehaus.
Es ging ja gerade nur daraum was das lukrativste sei.

Autor: lo (Gast)
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Markus schrieb:
> Im Gegenteil, ich kaufe gerne deutsche Neuwägen, vor allem die von VW!
> Da stimmt noch das Preis-/Leistungsverhältnis. Zwar ist auch hier der
Du meintest wohl der Hersteller mit miesesten P/Lverh.

Selbst der Hofberichterstatter von denen hält nicht mehr hinter dem Berg 
mit dem Schrott den sie an den man bringen:

http://www.autobild.de/artikel/dauertest-vw-touran...
http://www.autobild.de/artikel/vw-tsi-motorschaede...
usw.

Das einzige was bei VW/Audi top ist, ist das Marketing. Überteurerten 
Technikschrott mit einem postiven Image aufladen und an den depperten 
Kunden verkaufen. Beim Auto setzt beim Deutschen das Hirn aus.

Allein schon die Werkstätten sind einfach nur dreist: Kulanz=0, Preise 
als hätte man einen Porsche.

Autor: hi (Gast)
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lo schrieb:
> Markus schrieb:
>
>> Im Gegenteil, ich kaufe gerne deutsche Neuwägen, vor allem die von VW!
>
>> Da stimmt noch das Preis-/Leistungsverhältnis. Zwar ist auch hier der
>
> Du meintest wohl der Hersteller mit miesesten P/Lverh.

Also ich bin mit VW sehr zufrieden. Der Golf VI als 2.0 TDI ist 
kraftvoll, sehr komfortabel, sieht und fühlt sich gut an, und läuft und 
läuft und läuft... (ergo keine Reparaturen). Ist einfach ein gelungenes 
Auto, das ich mir jederzeit wieder als Neuwagen kaufen würde!

Produziert wurde er übrigens in Wolfsburg, also wurden mit dem Kauf auch 
deutsche Arbeitsplätze unterstützt (als netter Nebeneffekt).

Autor: Ing.Ing (Gast)
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Als Ingenieur ist man doch heute eh der Depp vom Dienst zumindest mal 
zum Einstieg. Ein normaler Elektriker z.B. Wartung von Maschinen 
verdient bei  BMW (35h) 3200€ + Schichtzulage . Ein Ingenieur (Bachelor) 
bekommt in Bayern EG9, wenn er Glück hat EG10 zum Einstieg. Bei 13,25 
Monatsgehältern ca.54000€ im Jahr bei 40h. Der Elektriker bekommt mit 
allen Zulagen wahrscheinlich am Ende nicht viel weniger. Dies mag sich 
in den darauf folgenden Jahren vllt. ändern.

Autor: Sepp (Gast)
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> Dies mag sich
> in den darauf folgenden Jahren vllt. ändern.

wie Du schreibst, "mag" sich ändern - muss aber nicht!

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Autor: KT (Gast)
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Ludwig schrieb im Beitrag #3142703:
> Also völlig
> überzogen und das nur damit ein Analphabet am Fließband seine 60k im
> Jahr einstreicht.

Das Gehalt gönne ich ihm gerne! Immerhin bedeutet das normalerweise auch 
Schicht- und/oder Akkordarbeit. Mir geht es nicht besser, wenn es 
anderen schlechter als mir geht. Im Gegenteil: Es freut mich, wenn es 
nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Bürgern in Deutschland gut 
geht. Das dürfen auch ruhig "Nicht-Studierte" sein, das sind ja deswegen 
keine schlechteren Menschen. Oder denken hier manche so?

Es wäre aus meiner Sicht sowieso wünschenswert, wenn das 
durchschnittliche Lohnniveau in Deutschland höher wäre. Die Unternehmen 
machen dann immer noch genug Gewinn, und die Schere zwischen arm und 
reich geht dann vielleicht nicht noch weiter auseinander. Zudem wird 
dadurch die Binnennachfrage gestärkt, was als zweites Standbein nicht 
schlecht ist, falls mal wieder zeitweise unsere Exportgüter durch die 
Weltwirtschaft weniger gefragt sind.

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Autor: lo (Gast)
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Ludwig schrieb im Beitrag #3143004:

> Da kriegt ein Festangestellter ohne Ausbildung seine 60 k im Jahr mit
> Prämie sogar noch mehr, während der "Leiher" mit 15 - 20 k nach hause
> geht und das im teuren Stuttgart.
Na so wenig bekommt der Leiher auch nicht (mehr). Bei Audi sind die nah 
dran am Grundgehalt eines Festen, "nur" die Prämien Boni,... fallen weg, 
der hat dann über 30k€ im Jahr. Zudem werden bei Audi (von dort habe ich 
Infos aus erster Hand) immer wieder Leiher übernommen, also der 
Fliessbanddödel wird 'verbeamtet', weil der Laden brummt. Der Witz ist 
dass mehr Fliessbanddödel übernommen werden als verliehene Ingenieure. 
Das sollte euch Dienstleisterbejubler mal zu denken geben.


> Gewerkschaftern ist das aber egal, hauptsache am Besitztstand ändert
> sich nix.
> Besser wäre es, beiden Gruppen einen fairen Lohn zu zahlen, der immer
> noch völlig in Ordnung wäre für Ungelernte, wie z.B. 35 k. Davon könnte
> jeder leben und das wäre für Ungelernte mehr als fair !
Ja, die Gewerkschaften haben die Belegschaft gegeneinander ausgespielt. 
Die waren dadurch massgeblich für die heutigen Zustände verantwortlich.

Autor: Jo S. (joo)
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Ing.Ing schrieb:
> Als Ingenieur ist man doch heute eh der Depp vom Dienst

Das ist leider wahr! Aber wir sind selber schuld daran, weil wir uns das 
gefallen lassen.

Beste Abhilfe: Sich organisieren!

Autor: Heiner (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Beste Abhilfe: Sich organisieren!

Gewerkschaften arbeiten ja auch für die Ingenieure. Die IG Metall ist ja 
keine reine Arbeitergewerkschaft. Ein Ing profitiert ja auch davon, die 
Lohnabschlüsse gelten ja auch für uns. Außer man wird AT bzw. ÜT 
bezahlt, aber dann verdient man sowieso sehr gut.

Autor: Jo S. (joo)
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Heiner schrieb:
> Gewerkschaften arbeiten ja auch für die Ingenieure.

Nein!

ERA ist ein Gegenbeispiel. Da haben Gewerkschaftsbosse mit Konzernbossen 
gemeinsame Sache gemacht: Die oberen Gehaltsgruppen wurden gestutzt. Die 
Entwicklungsmöglichkeiten wurden stark reduziert.

Bei uns in der Firma stiegen Entwickler nach 5 bis spätestens 8 Jahren 
BE in den AT-Bereich auf. Nun wird nicht einmal mehr ein Gruppenleiter 
AT.

Autor: Heiner (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Bei uns in der Firma stiegen Entwickler nach 5 bis spätestens 8 Jahren
> BE in den AT-Bereich auf. Nun wird nicht einmal mehr ein Gruppenleiter
> AT.

ok das ist schon heftig.

wobei man auch sagen muss, das der AT Bereich bei IG Metall schon sehr 
weit oben beginnt. Für einen stink normalen Entwickler mit 5 Jahren BE 
wäre das schon ein stolzer Preis. Trotzdem schon krass, wenn die 
einfachen Arbeiter durch ERA mehr bekommen. Die bekommen aus meine Sicht 
sowieso viel zu viel. Ich finde es sogar richtig lustig, wenn diese 
durch Leiharbeiter ersetzt werden. Ich kenne da teils so richtige Prolls 
die für 0815 Arbeit extrem Asche bekommen, wie z.B. nen Hauptschüler 
ohne Ausbildung, Türke mit kanak Slang, der seine 2500 netto auf Schicht 
macht, 35 h Woche versteht sich + UG + WG + Prämie und diverse Zulagen + 
Überstunden. Mit Anfang 20, ohne Ausbildung. Zumal der nach der Arbeit 
einfach heimgeht und den Kopf frei hat, aber man als Ing / Inf teils 
immer noch über Probleme aus der Arbeit brütet. Auch hat man bei uns ja 
viel mehr Projektstress und die ein oder andere Stunde arbeitet man 
unbezahlt länger, während beim Malocher alles minutengenau aufgezeichnet 
wird, bzw. nach Schichtende automatisch die Feierabendsirene trötet.

Autor: georgl (Gast)
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Dass es Unternehmen gibt, die ERA (mehr oder weniger erfolgreich) zur 
Lohnkürzung missbraucht haben, ist wenig verwunderlich, mit ERA an sich 
hat das aber nichts zu tun, es liegt am Unternehmen selbst.

Die Entgelte von T7  z.B. entsprechen den höchsten EGs von ERA,
EG15 sind bei einer 40h/Woche bereits knapp 80t€ Jahresgehalt, EG17 
sogar knapp 90t€ Für einen Sachbearbeiter, keine Führungskraft. Mehr 
hatte inflationsbereinigt auch kein Akademiker-Sachbearbeiter vor der 
Einführung von ERA.

Autor: wohl kaum (Gast)
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Wie bereits erwähnt wurde, ermöglicht ERA sehr hohe Gehälter für 
Tarifangestellte. Dass Firmen nicht massenhaft AT-Stellen verteilen, 
liegt weniger an ERA als an der Firmenpolitik.

Die Zeiten, als jeder mit mehr als 15 Jahren BE AT´ler wurde, sind 
vorbei.

Als Tarifangesteller in der Metall- & und Elektrobranche hat man es 
schon schwer: Es gibt keine andere Branche, wo man besser verdient und 
gleichzeitig nur 35 h arbeitet. Das macht das Jammern natürlich schwer.

Bleibt auf dem Teppich und erfreut euch an der sehr guten Bezahlung nach 
ERA. Alternative wäre, zu einem nicht tarifgebundenen Unternehmen zu 
wechseln. Dort seit ihr automatisch "AT´ler"!

Autor: Ingschenieur (Gast)
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Also ich frage mich gerade wozu Ingenieure bei den Automobilherstellern 
jammern. Für so wenig Arbeitsstunden, einer heutzutage fast 
durchschnittlichen Qualifikation (Studium hat heute wohl fast jeder 2.) 
bekommt man zw. 70 und 90k. Andere ackern sich das Kreuz rund für 20k im 
Jahr.
Dass es früher besser war mag ja stimmen aber auch jetzt verdient man 
doczh extrem gut für das was man tut.

Klar sehen dass die Ings von den großen Firmen anders, da sie nie 
richtig ranklotzen mussten. Gerade Absolventen finde ich verdienen 
unverschämt viel. Und dann wird auch noch gemeckert warum man nach 2 
Jahrne nicht AT ist, weil man Bachelor ist und an einer FH aus 
Hinter-Hunsrück war.

Ich bin übrigens auch einer von euch. Nur habe ich vorher wirklich 
buckeln müssen und bin immer wieder erstaunt wie gut ich jetzt verdiene 
und wie viel weniger ich jetzt arbeiten muss. Vielleicht bin ich deshalb 
noch zufrieden.

Autor: Stefanovic (Gast)
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Also diese Bezugs Obergrenze in der Automobilbranche bzw. in diesem bsp 
BMW kann ich mir kaum vorstellen. Mein Vater ist "normaler" 
Dipl.Ingenieur bei der Telekom und verdient fix ca. 85.000 im Jahr + 
Zielerreichungsprämie. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das bei BMW so 
viel weniger ist.
Natürlich ist er 50 und wir sprechen nicht vom Einstiegshalt.
Ich weiß aber auch, dass Start-Up-Programm Trainees bei der Telekom 
schon zwischen 40-50K verdienen. Diese Plätze sind natürlich Rar.

Autor: KT (Gast)
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Stefanovic schrieb:
> Trainees bei der Telekom

Deutsche Telekom? Wer will da schon hin?! Die drosseln doch ihre 
DSL-Anschlüsse genauso wie ihre Einstiegsgehälter...

Autor: Jo S. (joo)
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lo schrieb:
> Das einzige was bei VW/Audi top ist, ist das Marketing. Überteurerten
> Technikschrott mit einem postiven Image aufladen und an den depperten
> Kunden verkaufen.


Gutes Marketing ist bei Konsumwaren im gehobenen Preissegment sehr 
wichtig. Deshalb werden Ingenieure bei BMW in Marketing geschult, damit 
sie kundenorientiert arbeiten. Sie sollen nicht Spielsachen entwickeln, 
die sie selbst für nützlich erachten, sondern solche, die dem Kunden 
behilflich sind, um seinen Geltungsdrang befriedigen zu können.

Deshalb werden solche Autos gekauft, der Gebrauchsnutzen spielt dabei 
eine untergeordnete Rolle. Und deshalb ist es auch wichtig, daß der 
Preis angemessen hoch ist und daß dies allgemein bekannt ist.

Das Marketing bietet auch Ingenieuren Beschäftigungsmöglichkeiten, die 
vom Technikkrempel wegkommen wollen.

Autor: ITIng (Gast)
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Stefanovic schrieb:
> Mein Vater ist "normaler"
> Dipl.Ingenieur bei der Telekom und verdient fix ca. 85.000 im Jahr +
> Zielerreichungsprämie.

Dein Vater ist aber auch einer derer die die guten Zeiten mitgenommen 
haben. Die Telekom verschenkt mittlerweile auch nix mehr. Früher war es 
völlig normal, dass große Steigerungen kontinuierlich kommen.

Auch das Einsteiger-Programm von der Telekom ist kein Garant auf hohe 
Gehälter danach. Schau mal wo die Masse derer die das Programm 
durchlaufen haben 5 Jahre nach dem Programm stehen. Da haben ein paar 
Karriere gemacht und der rest dümpelt auf "normalen" Gehältern rum. Und 
das sind nicht die 85k welches die alten Kollegen noch fast ohne 
Leistung zu zeigen erhalten haben.

Autor: TT (Gast)
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Heiner schrieb:
> Ich kenne da teils so richtige Prolls
> die für 0815 Arbeit extrem Asche bekommen, wie z.B. nen Hauptschüler
> ohne Ausbildung, Türke mit kanak Slang, der seine 2500 netto auf Schicht
> macht, 35 h Woche versteht sich + UG + WG + Prämie und diverse Zulagen +
> Überstunden. Mit Anfang 20, ohne Ausbildung. Zumal der nach der Arbeit
> einfach heimgeht und den Kopf frei hat, aber man als Ing / Inf teils
> immer noch über Probleme aus der Arbeit brütet. Auch hat man bei uns ja
> viel mehr Projektstress und die ein oder andere Stunde arbeitet man
> unbezahlt länger, während beim Malocher alles minutengenau aufgezeichnet
> wird, bzw. nach Schichtende automatisch die Feierabendsirene trötet.

Da wo die Schichtarbeiter ihr Überstunden bekommen, bekommt es auch das 
Ingenieurpersonal, zudem ist in der Regel dort wo solche guten Löhne 
gezahlt werden auch der Gehaltsspiegel entsprechend hoch.
Ebenfalls muss man sagen, dass nicht jeder Ingenieur/Techniker nach 
Arbeitsende den ganzen Abend über Problemstellungen nachdenkt, auch 
diese haben nach der Arbeit frei und ein Privatleben das gerne gelebt 
wird.
Ich möchte nicht mit solchen Arbeitern tauschen, da es mich 
wahrscheinlich nicht befriedigen würde. Für den ein oder anderen wäre es 
allerings ratsam für eine Zeit lang solche Tätigkeiten auszuführen.

Autor: Friedrich August von Hayek (Gast)
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Armes Deutschland, man kann diese Neiddebatte nicht mehr hören!

1) Suae quisque fortunae faber est
3) Hast keine Arbeit aber glaubst, dass Du so gut und so toll bist, dann 
bitte eine eigene Firma gründen! Das ist für die Gesellschaft viel mehr 
Wert als ein AT-Angestellte.
4) initiative zeigen und nicht warten bis man gekündigt wird bzw. bis 
die Firma dicht macht. Wichtig, nicht auf den Staat zählen!
2) Mentalität der Amerikaner ist mir in diesem Fall schon lieber. Darum 
Erfolge von jungen Firmen wie Google, Facebook etc in USA aber nicht in 
Deutschland. Anders als in Deutschland, wo der soziale Ausgleich ein 
wichtiges gesellschaftliches Ziel ist, definieren Amerikaner sich und 
ihr Land durch den Wert der Individualität (oder auch von Lumpen zu 
Reichtum).
4) German Angst: die Vogelgrippe H5N1, BSE, die Risiken der 
Atomkraftwerke sowie die Angst vor der Apokalypse durch den Klimawandel. 
Deswegen auch so extrem niedrige Risikobereitschaft. Wer nicht riskiert, 
der verliert , so ist es.

Autor: Marx W. (Gast)
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Friedrich August von Hayek schrieb:
> 4) German Angst:

Ach, und die Amis`s haben alle keine Angst?

Autor: Heiner M. (heiner_der_echte)
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Friedrich August von Hayek schrieb:
> 1) Suae quisque fortunae faber est
> 3) Hast keine Arbeit aber glaubst, dass Du so gut und so toll bist, dann
> bitte eine eigene Firma gründen! Das ist für die Gesellschaft viel mehr
> Wert als ein AT-Angestellte.
> 4) initiative zeigen und nicht warten bis man gekündigt wird bzw. bis
> die Firma dicht macht. Wichtig, nicht auf den Staat zählen!
> 2) Mentalität der Amerikaner ist mir in diesem Fall schon lieber. Darum
> Erfolge von jungen Firmen wie Google, Facebook etc in USA aber nicht in
> Deutschland. Anders als in Deutschland, wo der soziale Ausgleich ein
> wichtiges gesellschaftliches Ziel ist, definieren Amerikaner sich und
> ihr Land durch den Wert der Individualität (oder auch von Lumpen zu
> Reichtum).

an sich richtig, aber was können schon die meisten AT Konzern Leute 
ausser PPT, Excel, Compliance und anderen Konzernbürokratismus ? wissen 
die wie man Unternehmen gründet ? meist nein

dann zum Unternehmertum in den USA : dort sind noch weniger Menschen 
selbständig als bei uns. Am Meisten Selbständige gibt es in Südeuropa, 
Italien und Griechenland sind da ganz vorne.

Autor: Friedrich August von Hayek (Gast)
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@Heiner M. 
http://www.google.de/imgres?um=1&hl=de&biw=2144&bi...

"Unter 42 untersuchten Ländern landete Deutschland lediglich auf Platz 
37. Existenzgründer in Deutschland sind pessimistischer und ängstlicher 
als Gründer in anderen Länder, wie die vom Institut für Arbeitsmarkt- 
und Berufsforschung (IAB) und der Universität Hannover vorgestellte 
"Global Entrepreneurship Monitor" ergab. Aus Angst vor dem Scheitern 
schreckten viele Deutsche vor dem Schritt in die Selbstständigkeit 
zurück. In Deutschland sei der Schritt in die Selbstständigkeit häufig 
aus der Not heraus geboren, sagte IAB-Vizedirektor Ulrich Walwei. 
"Deutschland ist ein Extremfall.""
Was soll ich dazu noch schreiben? ;)

Aber jammern, dass Bandarbeiter x EURO z.B. bei BMW verdienen, ist für 
mich
Armutszeugnis. Fast jeder hat doch alle Türen offen ;) Du kannst 
studieren und daraus was machen, Du kannst Bandarbeiter werden, Du 
kannst Beamtenlaufbahn anstreben, Du kannst Arzt werden, Du kannst 
eigene Firma gründen, notfalls auch ins Ausland gehen. Aber wie gesagt: 
Suae quisque fortunae faber est. Ach, noch etwas, Du kannst reiche Frau 
heiraten.
Was ganz wichtig ist, ist die Ambition, Ehrgeiz und man darf einfach 
nicht aufgeben, um das Ziel zu erreichen, Punkt.

Beitrag #3171418 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Heiner M. (heiner_der_echte)
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Friedrich August von Hayek schrieb:
> Ach, noch etwas, Du kannst reiche Frau
> heiraten.

nein das kann ich am wenigsten ...

Friedrich August von Hayek schrieb:
> In Deutschland sei der Schritt in die Selbstständigkeit häufig
> aus der Not heraus geboren, sagte IAB-Vizedirektor Ulrich Walwei.
> "Deutschland ist ein Extremfall.""
> Was soll ich dazu noch schreiben? ;)

ja gut das stimmt. Liegt aber auch am linken Schulsystem ( die meisten 
Lehrer sind links ) wo Unternehmertum als was "böses" dargestellt wird. 
Ich finde es schlimm dass man in Deutschland Abi machen kann, ohne 
Grundlagen der Ökonomie zu kennen.  Dafür lernt man in Deutsch 
irgendeinen Scheiss wie Gedichtsinterpretation oder in Bio auch noch 
letze Details eines bio-chemischens Prozesses. Aber dafür wissen 
Abiturienten selten was eine GmbH ist, falls doch dann sagen sie "ein 
böser kapitalistischer Ausbeuter"

Wirtschaftsunterricht in der Schule ist meist ein Kapital im Sozialkunde 
Unterricht von einem linken Lehrer der selbst nur Geschichte oder 
irgendeinen Sozialkäse studiert hat.

Das ist dann kein Wirtschaftsunterricht sondern Globalisierungs - und 
Kapitalismuskritik.

Friedrich August von Hayek schrieb:
> Aber jammern, dass Bandarbeiter x EURO z.B. bei BMW verdienen, ist für
> mich
> Armutszeugnis

drüber aufregen darf ich mich ja ! andere regen sich über CO2 auf, ich 
mich über sowas.

Deutsche Autos wären wieder viel günstiger, würde dieses Bandarbeiter 
zensiert weniger verdienen. Siehe USA, da sind deutsche Autos viel 
billiger.

Auch machen diese Arbeiter die Preise nach oben hin kaputt in Gegenden 
wo viele von denen Leben ( Stuttgart )

Beitrag #3171434 wurde von einem Moderator gelöscht.
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