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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Power-Single-Supply-OP für Autobatterie


Autor: Chris (Gast)
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Hallo Community,

seit Tagen fahnde ich nun schon nach einem OP (auch hier im Forum), der 
folgende Bedingungen erfüllt:

Speisespannung: 0V -  12-14V (Autobatterie bzw. Motorradbatterie)
Regelspannung: 0-4.95V

V_out: 0-12V
I_out: bis 2A

die Genauigkeit spielt keine so große Rolle, Rücküberwachung von V_out 
ist vorgesehen und damit in_time justierbar; Innenwiderstand des Teils, 
daß gesteuert werden soll, ist 5-7 Ohm.

Gesucht ist die günstigste Lösung des Problems.
Da die OpAmps in der Dimension (wirklich passende habe ich nicht 
gefunden, sonst würde ich ja nicht fragen;-)) ja scheinbar auch nicht 
billig sind, wäre das kleinere Übel ein DC/DC-Wandler?

Hat vielleicht einer von euch Bauteilempfehlungen, hilfreiche Suchtips 
(Farnell & CO. war erfolglos) oder einen generell anderen Ansatz für 
mich?

Besten Dank für eure Hilfe,
Chris

Autor: Gast (Gast)
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Du mußt genauer beschreiben, was Du suchst.

Vorweg: einen Op, der mit 0V arbeitet gibt es nicht; ebenso reichen 
12-14 Volt als obere Versorgungsspannung bei weitem nicht aus. Es können 
erheblich höhere Spannungen auftreten 30V++.

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Und beschreib am besten auch für was du das suchst... Evtl ist ein 
einstellbarer Spannungsregler eher passend als ein OpAmp...

Oder ein 08/15 Opamp mit Leistungstransistor als Endstufe dahinter?

Autor: crazy horse (Gast)
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sollte mit dem L165 gehen. Kleiner Trick: in die Ausgangsleitung 
2x1N54001 legen, Gegenkopplung erst dahinter anschliessen. Damit umgeht 
man die Problematik, dass die Ausgangsspannung sonst nicht nahe genug an 
0V herankommt.

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

danke erstmal allen für die schnellen Antworten.

Hier mal genauere Infos (incl. Anwendung):


Regelspannung mit

U= 0.04 - 4.95V
I= 45mA

Zur Verfügung außerdem: Auto-/ Motorradbatterie (+Lima)

Angesteuert werden soll eine Spule zur Erzeugung eines Magnetfelds, 
wobei für die Spule gilt:

Imax= 2A
R= 5-7 Ohm (temp. abhängig)

(0V wünschenswert, aber nicht zwingend)

Wichtig ist nur, daß das ganze Spannungsänderungen am Eingang  schnell 
umsetzt (min to max < 5ms).

Den L165 habe ich hier, bekomme das ganze aber nicht zum Laufen (single 
supply möglich mit dem?)


besten Gruß,
Chris

Autor: crazy horse (Gast)
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single supply ist prinzipiell mit jedem OP möglich. Die Frage ist, ob 
ich mit den Eingangsspannungen bis an die Versorgung rankann, zumindest 
an -Vs geht es  oft, aber nicht immer. Und 0V Eingangsspannung ist ja 
dann -Vs.
Das 2.Problem ist die Ausgangsspannung, die kann auch nicht die Werte 
von + oder - annehmen, zumindest nicht bei Belastung (auch rail-to-rail 
können das nur, wenn kein nennenswerter Strom fliesst.
Kurz und gut, mit dem L165 sollte das klappen.

Autor: Chris (Gast)
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Dank dir Crazy Horse für die ausführliche Antwort.

Habe versucht, meine Problemstellung mit dem L165zu lösen, bekomme aber 
immer nur Murx.

Vielleicht mache ich ja nen Laienfehler (als Laie ist das nicht schwer 
;-) )

Als Speisequelle benutze ich zZ. testweise ein Netzteil mit 12V 1A max.
angeschlossen an V+ und GND des Netzteils an V-.


Der Output des L165 geht über einen 100kOhm Widerstand in den inverting 
Input, der wiederum über einen 30kOhm Widerstand an GND der Steuerquelle 
(AD-Wandler Jabjack) hängt.
Der noninverting Input wird auch vom Labjack bedient (hier die 
0.04-4.96V).

Mein Verbraucher hängt zwischen Output und GND der Steuerquelle 
(testweise habe ich auch mal GND der Speisung und der Steuerquelle 
verbunden).
Am Verbraucher liegt leider nur unbeeinflussbarer Quatsch an.

Was ist falsch?


besten Gruß,
Chris

Autor: Matt (Gast)
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Keine Ahnung, wie stabil/schnell/... sowas wird:

Ein OP a la LM358, Spannungsversorgung aus Primitiv-Ladungspumpe mit 
+24V/-12V o.ae. und ein komplementaeres Mosfet-Sourcefolger-Paar (Drain 
an +12V bzw. GND) in die Gegenkopplungssschleife?

Autor: crazy horse (Gast)
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Mal mal auf, was du gebaut hast.
Und es gibt nur einen Ground in der Schaltung (Eingang, Ausgang, 
Versorgung - die müssen alle verbunden sein.
Ich weiss jetzt gar nicht genau, ob der L165 bei V=1 noch stabil 
arbeitet. Vielleicht schwingt das Kerlchen??
Wenn ja, z.B. V=5 wählen, das Eingangssignal vorher 1:5 teilen.
Dazu den üblichen Kondensator 100nF direkt über die 
Betriebsspannungsanschlüsse, und auch ein Boucherot-Glied am Ausgang ist 
oft sehr hilfreich.
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Autor: Chris D. (chris79)
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Hier der Schaltungsaufbau.

Mehr habe ich auch noch nicht gemacht. Und obwohl die Widerstände nicht 
exakt passen für die gewollte Verstärkung, so müsste ich am Ausgang doch 
eigentlich was vernünftiges bekommen?

Danke auf alle Fälle für die Hilfe.

Autor: crazy horse (Gast)
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so sollte es eigentlich funktionieren, aber:
ich seh jetzt erst, dass du ja einen Ausgangsspannungsbereich bis 12V 
haben willst - das kannst du eh knicken. Ich dachte, du willst 0-5V.
Bleibt die Variante "Normal-OP" + ext. Endstufe.

Autor: Chris D. (chris79)
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okay, danke.

Also kann ich dann den LN748 oder 741 nehmen + einen simplen Transistor 
mit 12V 25W, oder muss ich noch auf was anderes achten?

Autor: Chris D. (chris79)
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Noch was vergessen (mal wieder eine Laienfrage):

Was brauche ich, um den OpAmp mit der Batterie oder o.g. Netzgerät als 
Versorgungsspannung zu betreiben?
Gehts einfach so, oder muss ich den Strom begrenzen? (Wie?)

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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741 ist schon mal schlecht, mit nur einer Betriebsspannung kommt der 
nicht an 0V und erst recht nicht an 12V ran.

Ein billiger Single-Supply (LM358) ist da besser geeignet.

Am Ausgang NPN als Emitter-Folger.

So Pi-Mal-Daumen kommst du dann auf einen Ausgangsspannungsbereich von 
0V bis 9V.
(der LM358 kommt auf 10V am Ausgang, 0.7V gehen für den Transistor 
drauf)

Autor: Chris D. (chris79)
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Danke an alle,
habe mein Problem mit eurer Hilfe lösen können.

LM358 mit nachgeschaltetem Transistor.

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