Datum: 04.03.2008 21:35
Hallo, Auf einer Baustelle habe ich ein Problem.( Ich bin Metallbauer !) Das Haus hat LON-Bus .Die neuen Metallfensterläden haben Antriebe und Steuerungen eines Schweizer Herstellers. Diese Steuerungen arbeiten mit Rs485 ( gibt's nicht anders ). Insgesamt sind es 34 Steuerung, die jetzt über Lon mit den Befehlen AUF und ZU angesteuert werden müssen. Rückmeldung gibts nicht. Von den 4 Schaltschränken sind separate Buskabel zu den Steuerungen verlegt. Das Angebot von Sysmik für 4 Gateways und Programmierungskosten liegt über der Schmerzgrenze.( 4 Wochen programmieren ? ) Wo finde ich den Spezialisten, der hier helfen kann? mit freundlichen Grüssen
Datum: 04.03.2008 21:43
Welchen Hersteller bzw. Steuerungstyp hast Du im Einsatz? Wenn das Protokoll nicht offengelegt ist, wäre reverse engeneering angesagt und das würde Zeit kosten.
Datum: 04.03.2008 21:50
Wenn es der Schweizer Hersteller ist an den ich grad Denke, könnte es recht einfach und billig gehen. Quasi einen Pseudo RS485-Lon Gateway aufbauen (vlt. 1 Tag incl. Test). Von dem Gateway ein xif erstellen und einfach ins vorhandene LON aufnehmen...dürfte ned viel arbeit sein.
Datum: 04.03.2008 21:53
Ach, die Firma Fastec in Paderborn wäre noch ein Ansprechpartner (keine Eigenwerbung, mit denen habe ich mal vor ca. 6 Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht).
Datum: 04.03.2008 22:01
Danke für die schnellen Antworten. Ich habe gerade versucht , die Unterlagen des Herstellers als Anhang einzustellen, aber das klappt nicht. (Ich bin Computerdepp !) Hier meine E-mail Adresse : funk.bernd@t-online.de Als mail kann ich Alles schicken .
Datum: 04.03.2008 22:19
Meine Mail ist unterwegs; werde heut aber nicht mehr drauf eingehen können. Morgen dann :-)
Datum: 05.03.2008 07:28
Hersteller und Typenbezeichnung könnte man aber auch hier reinschreiben
Datum: 05.03.2008 07:39
Die Steuerung ist von der Firma Zietromec AG. Genaue Bezeichnung ist A2-Wing_V2.
Datum: 05.03.2008 15:55
Sehr geehrter Herr Funk, wir (SysMik) haben kein Angebot über 4 Wochen Programmierung abgegeben! Bitte stellen Sie das richtig. Mit allen Vorgängen einer ordentlichen Softwareentwicklung incl. Test, auch mit Testumgebung, Dokumentation usw. kommt man da nicht in wenigen Stunden zum Ergebnis. Aber 4 Wochen? Nein!!!! Ihre Unterlagen, die Sie uns zugesandt haben, sind keine Aufgabenstellung für eine Gatewayspezifikation für ein konkretes Projekt, sondern eine allg. Protokollbeschreibung. Eine gute Software kann nur auf bais einer qualifizierten Anfrage erstellt werden. Mfg. G.-U. Vack
Datum: 05.03.2008 16:39
Herr Vack hat Recht, die Fa.sysmik hat in Ihrem Angebot den Zeitaufwand für die Programmierung nicht angegeben. Ich hatte auch mit einer anderen Firma gesprochen (nenne keine Namen mehr), und hier wurde von einem Zeitaufwand von 3-4 Wochen gesprochen. Da hier etwa das gleiche Honorar gefordert wurde, hab ich da wohl was verwechselt. Tut mir leid. Zum Thema qualifizierte Anfrage: Ich bin Laie auf diesem Gebiet. Sollten die Angaben für ein genaues Angebot nicht ausreichen, so kann man auch nochmal nachfragen.
Datum: 06.03.2008 13:54
Eine Woche Entwicklungsdientsleistung in dieser Branche kostet eben (auch bei kleinen Ingenieurbüros) einige KEUR. Mit 3 bis 4 Wochen ist sicher die Projektdauer gemeint (mit allen Abstimmungen, Hin und Her), nicht der Projektaufwand. Für wenige zehn EUR pro Stunde wird Ihnen in Deutschland diese Leistung kein seriöser Anbieter offerieren - zum Gärtnertarif arbeitet man vielleicht noch weiter östlich.
Datum: 06.03.2008 19:08
Appropo Gärtner Mein Garten- und Landschaftsarchitekt (eins der renommiertesten Büros in Deutschland ) hat einen Stundensatz von 65,-€ .
Datum: 06.03.2008 23:10
Die Steuerung wird unter http://www.fensterladentechnik.ch/ mit angeboten? Derartige Steuerungen würde ich nicht ankoppeln, sondern ersetzen!
Datum: 07.03.2008 19:10
Hallo G.L. Das sind die Steuerungen. Gibts aber von Kindt Fensterladen CH. Wegwerfen kannn ich die nicht, ich habe jetzt 34 Stück. Und womit ersetzen ? Aber um auf´s Thema zurückzukommen, es gibt ja einige Lösungsansätze. 1.) 4 Gateways mit Programmierug ( habe da ein Angebot von einer Fa. aus Bad Camberg, scheint in Ordnung ). 2.) Von Lon über SPS auf Rs485 ( bei 4 Schaltschränken lieg das aber in der gleichen Grössenordnung ) . 3.) Da die Steuerungen neben den Fenstern eingebaut werden, und einen Taster mit AUF-ZU erhalten, könnte da auch ein LON-Taster eingesetzt werden. Über die Rückmeldung (LED) könnten dann die Taster AUF-ZU simuliert werden.Ich hab mal mit ELKA telofoniert, und die fanden die Idee überdenkenswert. Aber eigentlich weiß ich nichts genaues nicht.
Datum: 07.03.2008 23:14
Bernd Funk wrote:
> Und womit ersetzen ?
LON-UP-Aktoren gäbe es von Spega ;-)
Hättest dann ein durchgängiges System gegenüber der Koppelbasteleien,
die Du eigens entwickeln lassen würdest.
Bei Angeboten streich ich den Anbietern dieses propritäre Zeugs immer
raus.
Datum: 08.03.2008 14:07
Am Montag werd ich mich um Spega kümmern, mein Virenschutz hat Probleme mit deren Webseiten. Es gibt aber in den UP-Dosen neben den Fenstern alles, nur keinen freien Platz. Muss mal schauen, ob sich das lösen lässt. Warum ist das bloß alles so kompliziert? Hab grad meine alte Märklin reariert. Motor kaputt, Meßgerät dran, Statorwicklung runter, neuen Draht drauf und läuft wie früher. So muss das Leben sein.
Datum: 08.03.2008 19:05
Bernd Funk wrote:
> Warum ist das bloß alles so kompliziert?
Nicht kompliziert, nur fehlerhafte "Projektplanung" - wer von Anfang an
auf Durchgängigkeit, Kompatibilität und Interoperabilität achtet hat es
in der "heissen Phase" halt leichter.
Datum: 08.03.2008 20:33
Stimmt natürlich. Aber als Metallgestalter kümmere ich mich vorrangig um andere Sachen . ( Entwurf und Ausführung von Metallarbeiten ) Mit Bussteuerungen hatte ich noch nie was zu tun.
Datum: 24.04.2008 14:46
Hallo, ich bin KEIN Mitarbeiter der Firma Deutschmann und auch KEIN Vertreter. Um das mal vorneweg klarzustellen bevor wieder saudoofe Bemerkungen kommen. Ich setze das LON62-Modul von Deutschmann ein. (www.deutschmann.de) Dieses Modul kommuniziert über RS485 und meiner SPS. Es ist die Verbindung zw. LON und RS485. Ich habe hier eine Wärmepumpe von Viessmann dran. Kann es nur empfehlen. Kostet ca 150€ und ist in etwa das billigste was ich gefunden habe. Das Modul lässt sich auch noch per sehr einfacher Script-Sprache programmieren. Somit kann sehr einfach die Verbindung zw. LON und RS485 programmiert werden. P.S. Man benötigt aber auf jeden Fall eine Projektierungssoftware und ein LON-Bus am PC um das Projekt projektieren zu können. Dies haut aber gewaltig zu buche ! Geneauer gesagt muss man mit der Projektierungssoftware das sogenannte "BINDING" erstellen. Also, welche LON-Variablen der beiden Seiten miteinander vernunden werden sollen. Ich habe hierfür (war LON-Anfänger) gut 5 Monate gebraucht, bis es endlich lief. noeppkes ...
Datum: 27.04.2008 18:36
Um das Thema abzuschließen: Ich habe die Fa. in Bad Camberg beauftragt, und mittlerweilen die Gateways und die Software erhalten. Ich hoffe, daß keine Probleme bei der Installation auftreten. Aber mal was ganz anderes, In meinem täglichen Geschäft habe ich viel mit Kirchen zu tun. Problem: Kaum Jemand ( Küster usw.) hat genug physikalisches Verständniss, um ein optimales Lüftungsverhalten zu erreichen. Lösung: Eine kleine Box an der Wand (Innenmessung Temperatur und rel. Feuchte----Aussenmessung Temp. und rel. Feuchte ) mit der nötigen Software ( Umrechnung in absolute Feuchte, Vergleich der Messdaten, Empfehlung von Lüften über LED.s (grün-gelb-rot) oder Relaisausgang für Fensteröffner oder Ventilator ) Noch ein einige Feinheiten mehr, und man hätte ein Produkt, daß auch für jeden feuchten Keller die Lösung wäre. Wie und mit wem lässt sich sowas kostengünstig entwickeln und produzieren?
Datum: 28.04.2008 10:02
So einfach ist das nicht. Kondensation geschieht am kaeltesten Ort im Raum. Dessen Temperatur ist aber fuer die gemessene Raumtemperatur irrelevant. Wenn dessen Flaeche hinreichend klein, resp der Luftaustausch darueber hinreichend klein ist, faellt er fuer die Raumtemperatur nicht ins Gewicht. Icher ist es moeglich eine Loesung zu finden, aber eine Loesung fuer Alles ist nicht trivial.
Datum: 28.04.2008 18:48
Sicher ist das nicht einfach. Bei Kirchen ist das Lüftungsproblem aber durchaus überschaubar. Im Winter ( Außentemperatur unter Raumtemperatur ) ist Lüftung praktisch immer sinnvoll, da die absolute Feuchte der Aussenluft geringer ist als die Feuchte der Innenluft. Kondensation findet eigentlich nur an den Kirchenfenstern statt, und die haben eine großzügige Entwässerung nach draußen. Im Sommer entstehen die Probleme. Warmfeuchte Luft sollte nicht in den Raum gelangen. ( Taupunkt Wandflächen usw.) Natürlich sollte hier eher die Wand- temperatur gemessen werden, um eine Befeuchtung des Raums zu verhindern. Besonders in den Übergangszeiten könnte es sehr helfen, sich nicht auf sein Gefühl für Luftfeuchte ( Hat der Mensch das Überhaupt ? ) zu ver- lassen, sondern eine einfache Angabe ( Ja- Nein ) zu erhalten.
Datum: 28.04.2008 21:58
Man muesste ein Experimental Projekt aufgleisen und mal messen. Einen Satz Temperatur- und Feuchtesensoren installieren und ein Jahr lang messen.
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